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DE3440377C2 - - Google Patents

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Publication number
DE3440377C2
DE3440377C2 DE3440377A DE3440377A DE3440377C2 DE 3440377 C2 DE3440377 C2 DE 3440377C2 DE 3440377 A DE3440377 A DE 3440377A DE 3440377 A DE3440377 A DE 3440377A DE 3440377 C2 DE3440377 C2 DE 3440377C2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
font
reduction
memory
matrix
data
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE3440377A
Other languages
English (en)
Other versions
DE3440377A1 (de
Inventor
Tomomi Zama Kanagawa Jp Gojo
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Ricoh Co Ltd
Original Assignee
Ricoh Co Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Ricoh Co Ltd filed Critical Ricoh Co Ltd
Publication of DE3440377A1 publication Critical patent/DE3440377A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE3440377C2 publication Critical patent/DE3440377C2/de
Granted legal-status Critical Current

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    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03MCODING; DECODING; CODE CONVERSION IN GENERAL
    • H03M7/00Conversion of a code where information is represented by a given sequence or number of digits to a code where the same, similar or subset of information is represented by a different sequence or number of digits
    • H03M7/30Compression; Expansion; Suppression of unnecessary data, e.g. redundancy reduction
    • GPHYSICS
    • G06COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
    • G06KGRAPHICAL DATA READING; PRESENTATION OF DATA; RECORD CARRIERS; HANDLING RECORD CARRIERS
    • G06K15/00Arrangements for producing a permanent visual presentation of the output data, e.g. computer output printers
    • G06K15/02Arrangements for producing a permanent visual presentation of the output data, e.g. computer output printers using printers
    • G06K15/10Arrangements for producing a permanent visual presentation of the output data, e.g. computer output printers using printers by matrix printers

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Description

Die Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung zum Verkleinern eines Zeichenschriftsatzes nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Aus der EP-OS 00 48 941 ist bereits ein Verfahren und eine Schaltungsanordnung zum Verkleinern von graphischen Mustern bekannt, die durch Binärzeichen kodiert sind und in Zeilen und Spalten eines vorgegebenen Rasters dargestellt werden. Auch bei diesem bekannten Verfahren bestehen die Schriftsatzdaten aus einer Grund-Punktmatrix, welche eine Anzahl Zeilen, die in einer ersten Richtung (X) angeordnet sind und eine Anzahl Spalten aufweist, die in einer zweiten Richtung (Y) angeordnet sind, wobei diese zwei Richtungen senkrecht zueinander verlaufen. Die Schaltungsanordnung zur Durchführung dieses bekannten Verfahrens umfaßt eine Steuereinrichtung zur Steuerung des Verkleinerungsvorganges, wobei diese Steuerungseinrichtung auch Daten-Speichereinrichtungen enthält. Die bekannte Steuereinrichtung und auch die Daten-Speichereinrichtungen arbeiten nach dem folgenden Prinzip:
Zunächst werden die die Zeilen darstellenden Binärzeichen und anschließend die die Spalten darstellenden Binärzeichen entsprechend der gewünschten Verkleinerung vermindert. Bei der Verminderung der Binärzeichen wird darauf geachtet, daß die Struktur der graphischen Muster möglichst gut erhalten bleibt. Speziell wird eine Anzahl m von aufeinanderfolgenden Binärzeichen jeweils einer Zeile zu einem ersten Datenwort zusammengefaßt und es wird dann jedem ersten Datenwort ein zweites Datenwort zugeordnet, welches eine Anzahl n von Binärzeichen enthält, wobei aber n kleiner ist als m und wobei die Verteilung der Binärwerte der Binärzeichen in den zweiten Datenwörtern der Verteilung der Binärwerte in den ersten Datenwörtern möglichst ähnlich gewählt wird. Die zweiten Datenwörter werden in einer Speichereinrichtung in Form eines Bildspeichers gespeichert, woraufhin derselbe Vorgang dann in Spaltenrichtung wiederholt wird. Die erhaltenen Datenwörter entsprechend der Spaltenrichtung werden ebenfalls in dem Bildspeicher gespeichert und es erfolgt dann eine Ausgabe der Daten, die dann zu einem verkleinerten Muster führen.
Bei diesem bekannten Verfahren besteht jedoch die Möglichkeit, daß aufgrund des Verkleinerungsvorganges Daten verloren gehen können, und zwar abhängig vom Maßstab der Verkleinerung, der gewählt wird, wobei sogar kleine Flächenabschnitte eines Zeichens verlorengehen können.
Aus der US-PS 42 88 816 ist ein Bildverkleinerungssystem bekannt, bei welchem ebenfalls eine Steuereinrichtung und Speichermittel zur Anwendung gelangen, wobei die Speichereinrichtungen insbesondere aus in Kaskade geschalteten Schieberregisterstufen bestehen. Dieses bekannte Bildverkleinerungssystem basiert auf der sog. Sample-Technik, wobei von einer Reihe von Bildpunktdaten entsprechend dem Takt eines Sample-Signals Proben entnommen werden, die dann zur Erstellung des neuen Bildes bzw. des verkleinerten Bildes verwendet werden. Auch bei diesem bekannten Prinzip ist die Möglichkeit gegeben, daß aufgrund eines Verkleinerungsvorganges Teile eines Bildes bzw. Schriftzeichens verlorengehen können.
Aus der US-PS 34 62 547 ist ein Datenverarbeitungssystem bekannt, welches speziell dafür ausgelegt ist, um Bilddaten zu verarbeiten, wobei aber keine Bildverkleinerung oder Bildvergrößerung vorgenommen wird, sondern lediglich die Wiedergabequalität eines abgetasteten Bildes verbessert werden kann.
Wortprozessoren, Bürocomputer u. ä. sind moderne Ausführungen, die in großem Umfang für eine Vorlagenverarbeitung verwendet werden. Bei solchen Anwendungsfällen werden außer gewöhnlichen Zeichen, welche aus einer 24 × 24 Punktematrix bestehen, oft kleinere oder auch größere Zeichen gefordert. Insbesondere im Japanischen besteht die Forderung nach einer Verkleinerung der Zeichengröße infolge von Doppelkonstanten und eines darin einbegriffenen eingeschränkten Klanges. Bezüglich des Japanischen ist sogar ein Wortprozessor u. ä. gefordert worden, um eine harmonische und ordentliche Vorlage aufzubereiten, wobei er sich im Lesen von Adressen und Namen erfahren zeigt, um seinerseits Kana auszudrucken; dies hat sich dann in einer immer stärker werdenden Forderung nach verkleinerten Zeichenschriftsätzen niedergeschlagen. Ein Lösungsweg einer Vorlagenverarbeitung mit einer verringerten Zeichengröße besteht darin, die Schriftsätze von verkleinerten Zeichen vorher in einem Schriftsatzspeicher zu speichern. Dies würde jedoch einen Schriftsatzspeicher mit einer sehr hohen Speicherkapazität erfordern. Ein anderer Lösungsweg besteht darin, verkleinerte Schriftsätze mittels eines Wortprozessors oder einer ähnlichen Einrichtung zu erzeugen. Beispielsweise sind in einem sogenannten Layoutmode eines Wortprozessors, welcher für japanisch ausgelegt ist, exclusive Muster verfügbar, um Kanji (chinesische Zeichen) und die anderen Zeichen zu unterscheiden, um ein Layout auf einer Vorlagenseite auszuwählen. Die Schwierigkeit bei dem vorbestimmten Musterschema besteht darin, daß, obwohl man ohne weiteres des Layout auf einer Vorlagenseite begreifen kann, man auf Schwierigkeiten stößt, eine Lagebeziehung zwischen Sätzen und Graphen wiederzuerkennen. Obwohl derartige Schwierigkeiten beigelegt werden können, wenn die Bedienungsperson selbst verkleinerte Vorlagen vorbereitet, nimmt dieser Vorgang unverhältnismäßig viel Zeit und Mühe in Anspruch.
Die der Erfindung zugrundeliegende Aufgabe besteht darin, eine Schaltungsanordnung zum Verkleinern eines Zeichenschriftsatzes der angegebenen Gattung zu schaffen, welche die Möglichkeit bietet, auch die verkleinerten Schriftzeichen sehr exakt und genau wiedergeben zu können.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die im Kennzeichnungsteil des Anspruches 1 aufgeführten Merkmale gelöst.
Besonders vorteilhafte Ausgestaltung und Weiterbildung der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen 2 bis 5.
Im folgenden wird die Erfindung anhand von Ausführungsbeispielen unter Hinweisen auf die Zeichnungen näher erläutert. Es zeigt
Fig. 1 ein Beispiel eines Zeichenschriftsatzes, welcher durch eine 24 × 24 Punktematrix dargestellt ist;
Fig. 2 ein Beispiel eines Schriftsatzes, welcher gemäß der Erfindung verkleinert wurde;
Fig. 3A und 3B das Grundprinzip einer Verkleinerung in X-Richtung gemäß der Erfindung;
Fig. 4A und 4B das Grundprinzip einer Verkleinerung in Y-Richtung gemäß der Erfindung,
Fig. 5A und 5B das Grundprinzip einer Verkleinerung in der X-Richtung, was ein Verschieben von Daten einschließt;
Fig. 6 ein Flußdiagramm eines Beispiels des ganzen Verfahrensablaufs, um einen verkleinerten Schriftsatz gemäß der Erfindung zu erhalten;
Fig. 7 ein Beispiel einer Operation zum Verkleinern in der X-Richtung;
Fig. 8A und 8B ein Beispiel einer Operation zur Verkleinerung in der X-Richtung einschließlich einem Verschieben;
Fig. 9 ein Beispiel des Verkleinerungsergebnisses in der X-Richtung;
Fig. 10 ein Beispiel der gesamten Verkleinerungsvorgänge in der X- und der Y-Richtung;
Fig. 11 ein Blockdiagramm eines beispielsweisen Systems, bei welchem eine Zeichenschriftsatz- Verkleinerungsschaltungsanordnung gemäß der Erfindung anwendbar ist;
Fig. 12 ein Blockdiagramm einer Ausführungsform der Zeichenschriftsatz-Verkleinerungsschaltungsanordnung gemäß der Erfindung, und
Fig. 13 ein Zeitdiagramm, welches die Arbeitsweise der in Fig. 12 dargestellten Schaltungsanordnung wiedergibt.
Nunmehr wird die Erfindung anhand einer bevorzugten Ausführungsform beschrieben. In dieser speziellen Ausführungsform wird als Beispiel eine Verkleinerung einer 24 × 24 Grund-Punktematrix in eine 8 × 8 Punktematrix angenommen. Zuerst werden die Prinzipien einer Schriftsatzverkleinerung gemäß der Erfindung beschrieben. In Fig. 1 ist Hiragana (ein cursives Kana-Zeichen) als ein Beispiel für 24 × 24 Punktezeichen dargestellt. Wenn dieser Schriftsatz auf einen Schriftsatz von 8 × 8 Punkte verkleinert wird, erscheint er so, wie in Fig. 2 dargestellt ist. Der in Fig. 1 dargestellte Schriftsatz ist auf der Basis eines Einheitsblockes verkleinert, welcher aus einer 3 × 3 Punkte- Untermatrix besteht.
In Fig. 3 bis 5 ist ein ganz bestimmtes Umsetzverfahren für eine Schriftsatzverkleinerung dargestellt. Diese Umsetzung wird dadurch erhalten, daß den charakteristischen Merkmalen Beachtung geschenkt wird, die speziell für einen Schriftsatz gelten, was nunmehr beschrieben wird. Bei dem in Fig. 1 dargestellten Schriftsatz ist die Punktedichte in der Y- oder vertikalen Richtung größer als in der X- oder horizontalen Richtung. Das heißt, während eine Einzelpunkt- Folgeanordnung in den Linien in X-Richtung vorherrschend ist (siehe PA in Fig. 1), ist eine Zweipunkte-Folgeanordnung in den Spalten in Y-Richtung vorherrschend (siehe PB und PC in Fig. 1). Eine Abbildung anderer Arten von Zeichen macht eine derartige Tendenz noch klarer. Oder anders ausgedrückt, die vorstehend beschriebene Tendenz wird im allgemeinen an Kana, Kanji- und ähnlichen Zeichen beobachtet.
Angesichts der vorstehend angeführten Charakteristika wird die Verkleinerung in der X-Richtung oder einfach eine X-Verkleinerung, wie sie nachstehend bezeichnet wird, so durchgeführt, daß wenn zwei benachbarte Bits aus den drei Bits in jedem Einheitsblock (binäre) "1"-en sind, was bedeutet, daß die benachbarten zwei Punkte als schwarze Punkte gedruckt werden sollten, der gesamte Block als bzw. auf "1" verkleinert wird (siehe Fig. 3A). Andernfalls wird der Block auf "0" reduziert, was bedeutet, daß er nicht als ein Punkt (siehe Fig. 3B) ausgedruckt wird. In den Zeichnungen zeigt die Marke "x", daß so markierte Bits entweder "1" oder "0" sind.
Bezüglich der Verkleinerung in der Y-Richtung oder einer Y-Verkleinerung wird, wenn zumindest ein Bit in dem Dreibiteinheitsblock "1" ist, festgesetzt, daß der ganze Block "1", und andernfalls "0" ist. (Siehe Fig. 4A und 4B). Durch das vorstehend beschriebene Verfahren wird der Schriftsatz, welcher durch den 3 × 3Bitblock dargestellt ist, zuerst durch die X-Verkleinerung auf einen 3 × 1 Bitblock und dann in der Y-Richtung auf einen 1 × 1Bit Schriftsatz verkleinert. Die beschriebene Reihenfolge der X-Verkleinerung und der Y-Verkleinerung ist hierauf nicht beschränkt und kann auch umgekehrt werden.
Die Schriftverkleinerung, welche sich nur auf das vorbeschriebene Verfahren stützt, hat die folgende Schwierigkeit zur Folge. Wenn die X-Verkleinerung bei dem vorstehend beschriebenen Verfahren an einem solchen Teil wie PD (was in Fig. 1 dargestellt ist) durchgeführt wird, wo sich die Linie in Y-Richtung über zwei benachbarte Blöcke erstreckt, werden die beiden benachbarten Blöcke unerwünschterweise in "0" umgesetzt.
Bei der Erfindung ist diese Schwierigkeit dadurch überwunden, daß die folgende zusätzliche Operation zusammen mit der in Fig. 3A und 3B dargestellten X-Verkleinerung angewendet wird. Insbesondere die in Fig. 3A und 3B dargestellten Verkleinerungsgrundsätze werden bei einem Strom von Bits angewendet, welche um ein Bit nach links verschoben werden, wie in Fig. 5A dargestellt ist, und somit sind dann die UND-Werte des Ergebnisses einer solchen Verkleinerung und das Ergebnis der in Fig. 3A und 3B dargestellten Verkleinerung geschaffen, was bei einem Zustand vor der Verschiebung (siehe Fig. 5B) angewendet wird. Zu beachten ist, daß die Verschiebung nach links und nicht nach rechts im Hinblick auf die Tatsache angewendet wird, daß ein 24 × 24 Bit Schriftsatz im allgemeinen eine weitaus kleinere Informationsmenge in der am weitesten links liegenden Spalte als in der am weitesten rechts liegenden Spalte trägt.
Insbesondere in Fig. 1 ist, wenn die zweite Reihe in benachbarten Blöcken BA und BB beachtet wird, welche den Teil PD enthalten, der Block BA vor der Verschiebung "100" und der Block BB ist "001" und folglich werden beide nach der in Fig. 3B dargestellten Verkleinerung "0" (siehe die obere Linie der Fig. 5B). Nach der Verschiebung geht der Block BA auf "000" und der Block BB geht auf "011", wie in Fig. 5A dargestellt ist. Das Anwenden einer Verkleinerung auf solche Bits der Blöcke BA und BB macht den Block BA "0", wie in Fig. 3B dargestellt ist, und den Block BB "1", wie in Fig. 3A dargestellt ist. (Siehe die mittlere Reihe von Fig. 5B). Nach der UND-Operation wird der Block BA "0" und der Block BB wird "1", und dies ist dann das Ergebnis der X-Verkleinerung (siehe die untere Zeile der Fig. 5B).
In Fig. 6 ist ein Flußdiagramm einer Schriftsatzverkleinerung dargestellt. Das in Fig. 6 dargestellte Flußdiagramm stellt einen Verfahrensablauf dar, welcher einer Reihe von Blöcken zugeordnet ist, die sich in der X-Richtung erstrecken. Für den Fall, daß der in Fig. 1 dargestellte 24 × 24Bit Schriftsatz auf einen 8 × 8 Bit Schriftsatz verkleinert werden soll, wird das in Fig. 6 dargestellte Flußdiagramm achtmal nacheinander wiederholt. Der Verkleinerungsvorgang wird beispielsweise anhand von Blöcken B 1 bis B 8 der Fig. 1 beschrieben.
Der Verfahrensablauf beginnt damit, daß ein Zustand "N = 0" (100) gebildet wird. Hier stellt "N" einen Zähler dar, der auf die Anzahl von Verkleinerungen in der X-Richtung anspricht, und notwendig ist, um die X-Verkleinerung auf drei Zeilen durchzuführen; hierbei wird der Zähler anfangs auf "0" gesetzt.
Als nächstes wird eine Zeile Schriftsatzdaten aus einem Schriftsatzspeicher dargestellt, wie in der obersten Zeile von Fig. 7 dargestellt ist (102). Die Schriftsatzdaten werden in jeweils drei Bits aufgeteilt (siehe die mittlere Zeile von Fig. 7), und dann wird die X-Verkleinerung durchgeführt, wie in Verbindung mit Fig. 3A und 3B (104) beschrieben ist (siehe die mittlere Zeile der Fig. 7). Das Ergebnis wird dann in einem entsprechenden Speicher (106) gespeichert (siehe die untere Zeile der Fig. 7).
Die Schriftsatzdaten werden dann als Ganzes um ein Bit nach links verschoben, wie in Fig. 8A dargestellt ist (108), worauf dann die X-Verkleinerung Block für Block vorgenommen wird (110) (siehe Fig. 7). Das Ergebnis ist in Fig. 8B dargestellt. Dieses Ergebnis und das Verkleinerungsergebnis vor der in Fig. 7 dargestellten Verschiebung werden verarbeitet, um deren UND-Operation zu schaffen, welche dann in einem Speicher gespeichert werden (112). Die sich ergebende Zeile von acht Bits ist in Fig. 9 dargestellt.
Durch die bis jetzt beschriebene Operation ist die X- Verkleinerung in der ersten Datenzeile in den Blöcken B 1 bis B 8 beendet. Dann wird der Zähler auf N = N +1 inkrementiert (114). Der vorstehend beschriebene Ablauf wird bei jeder der zweiten und dritten Zeilen von Schriftsatzdaten wiederholt (118), wobei die Ergebnisse in der Mitte von Fig. 10 dargestellt sind. Im oberen Teil der Fig. 10 ist der Schriftsatz der Blöcke B 1 bis B 8 der Fig. 1 dargestellt, welche durch "1" und "0" dargestellt sind
Danach wird eine Y-Verkleinerung an den Daten durchgeführt (120), welche, wie beschrieben, die X-Verkleinerung durchgemacht haben. Daten, welche durch die Y-Verkleinerung geschaffen sind, sind in der unteren Zeile in Fig. 10 dargestellt. Durch das vorstehend beschriebene Verfahren werden die Schriftsatzdaten in den Blöcken B 1 bis B 8 verkleinert, wie durch Bits C 1 bis C 8 verkleinert, wie durch Bits C 1 bis C 8 in Fig. 10 dargestellt ist. Mit dem in Fig. 6 dargestellten Flußdiagramm können ein Computer oder eine ähnliche Einrichtung basierend auf einem Softwareprogramm für eine Schriftsatzverkleinerung beladen werden.
Nachstehend wird eine Ausführungsform einer Schaltungsanordnung beschrieben, mit welcher die Schriftsatzverkleinerung basierend auf dem vorstehend beschriebenen Verfahren bewirkt werden kann. In Fig. 11 ist beispielsweise ein System dargestellt, bei welchem die Schaltungsanordnung einsetzbar ist. Ein Schriftsatzspeicher 200 ist unmittelbar mit einer Anzeigesteuereinheit 300 und mit einer Zeichenschriftsatz- Verkleinerungseinheit oder Schaltungsanordnung 400 verbunden, welche ihrerseits mit der Anzeigesteuereinheit 300 verbunden ist. Ebenso sind mit der Anzeigesteuereinheit 300 eine Anzeigeeinheit 500, eine Steuereinheit 600, eine Ausgabeeinheit 700 und ein externer Speicher 800 verbunden.
In dem dargestellten System werden Vorlagendaten, welche in der Anzeigeeinheit 500 oder der Ausgabeeinheit 700 anzuwenden sind, in dem externen Speicher 800 gespeichert. Die Vorlagendaten werden von dem externen Speicher 300 unter der Steuerung der Steuereinheit 600 an die Anzeigesteuereinheit 300 übertragen und dort in Schriftsatzdaten umgewandelt, welche zugeordnete Zeichen darstellen. Insbesondere werden Schriftsatzdaten in dem Schriftsatzspeicher 200 entweder direkt oder mittels der Schaltungsanordnung 400 für eine Schriftsatzverkleinerung, welche auf den Vorlagendaten beruht, zu der Anzeigesteuereinheit 300 abgeholt. Die Anzeigesteuereinheit 300 verwendet, beruhend auf den abgeholten Schriftsatzdaten die üblichen Zeichenmuster oder die verkleinerten Zeichenmuster an der Anzeigeeinheit 500 oder der Ausgabeeinheit 700 als Vorlage. Auf diese Weise kann die Schaltungsanordnung 400 mit dem Schriftsatzspeicher 200 verbunden werden, um eingegebene Schriftsatzdaten zu verkleinern, welche die üblichen Größe haben. Die Anzeigesteuereinheit 300 betätigt die Ausgabeeinheit 700, um verkleinerte Zeichen entsprechend dem Ausgang der Schaltungsanordnung 400 auszudrucken oder anzuzeigen.
Die Schaltungsanordnung 400 kann eine Ausführungsform haben, wie sie in Fig. 12 dargestellt ist. In Fig. 12 speichert der Schriftsatzspeicher 200 Schriftsatzdaten, in welchen die Schriftsatzform eines Zeichens durch 24 × 24 Bits dargestellt ist. Die Schriftsatzdaten werden durch jeweils 24 Bits geliefert und jeweils in Form von acht Bits an einen ersten Speicher in Form von 8 Bit- Schieberegistern 402, 404 und 406 mit parallelem Eingang und seriellen Ausgang übertragen.
Ladeanschlüsse LD der Schieberregister 402, 404 und 406 sind gemeinsam mit einem Anschluß TA verbunden, an welchem ein Steuersignal SCA angelegt wird. Das Steuersignal CSA entspricht einem Lesesignal, welches dem Schriftsatzspeicher 200 zugeordnet ist, so daß die Schriftsatzdaten in den Schieberegistern 402, 404 und 406 verriegelt werden, welche mit den positiv verlaufenden Flanken des Steuersignals SCA zeitlich gesteuert worden sind.
Schiebetaktanschlüsse CHT der Schieberegister 402, 404 und 406 sind mit einem Anschluß TB verbunden, an welchem ein Steuersignal SCB angelegt wird. Entsprechend diesem Signal CSB werden die Schriftsatzdaten, welche in den Schieberegistern 402, 404 und 406 verriegelt sind, sequentiell verschoben. Ein Datenausgangsanschluß SO des Schieberegisters 406 ist mit einem Dateneingangsanschluß SI des Schieberegisters 404 verbunden, während ein Datenausgangsanschluß SO des Schieberegisters 404 mit einem Eingangsanschluß SI des Schieberegisters 402 verbunden ist.
Ausgangsanschlüsse Q 8 und Q 7 des Schieberegisters 402 sind mit einem UND-Glied 408 und Ausgangsanschlüsse Q 7 und Q 6 sind mit einem UND-Glied 410 verbunden. Ausgangsanschlüsse der UND-Glieder 408 und 410 sind mit einem ODER-Glied 412 verbunden. Die UND-Glieder 408 und 410 und das ODER-Glied 412 dient als eine Verarbeitungs-Schaltung für die X-Verkleinerung, welche in Fig. 3 dargestellt ist.
Ein Ausgangsanschluß des ODER-Glieds 412 ist mit Eingangsanschlüssen D von Flip-Flops 414, 416 verbunden. Kippanschlüsse der Flip-Flops 414 bzw. 416 sind mit Anschlüssen TD und TE verbunden, welche Steuersignale SCD bzw. SCE erhalten. Zeitlich gesteuert von dem Steuersignal SCD und SCE holen die Flip-Flops 414 und 416 Daten, die ihren Eingangsanschlüssen D zugeführt werden, und legen sie an die Ausgangsanschlüsse Q an. Die Parallelschaltung der Flip-Flops 414 und 416 hängt mit der UND- Operation an den verkleinerten Daten vor der Linksverschiebung und von denjenigen nach der Linksverschiebung, wie in Fig. 5A und 5B dargestellt ist, zusammen. Die UND-Operation wird durch eine weitere logische Schaltung in Form eines ODER-Glieds 418 ausgeführt, mit welchem die Ausgangsanschlüsse Q der Flip-flops 414 und 416 verbunden sind.
Ein Ausgangsanschluß des ODER-Glieds 418 ist mit einem Dateneingangsanschluß SI eines Schieberregisters 420 mit seriellem Eingang und parallelem Ausgang verbunden. Das Schieberegister 420 hat einen Schiebetaktanschluß CK, der mit einem Anschluß TC verbunden ist, an welchem ein Steuersignal CSC angelegt wird. Zeitlich gesteuert durch das Steuersignal SCS werden Daten von dem Anschluß IS aus schrittweise abgesetzt und dadurch sequentiell verschoben.
Das Schieberegister 420 hat Ausgangsanschlüsse Q 1 bis Q 8, welche mit ODER-Gliedern 422 A bis 422 H verbunden sind. Die Ausgangsanschlüsse der ODER-Glieder 422 A bis 422 H sind jeweils mit Eingangsanschlüssen D 1 bis D 8 eines fünften Speichers in Form eines 8Bit-Registers 424 verbunden. Die Ausgangsanschlüsse Q 1 bis Q 8 sind jeweils mit Ausgangsanschlüssen S 1 bis S 8 der Einrichtung und auch mit den anderen Eingängen der ODER-Glieder 422 A bis 422 H verbunden. Ferner ist ein Löschanschluß CLR des Registers 424 mit einem Anschluß TF verbunden, an welchem ein Steuersignal CSF angelegt ist. Das Steuersignal CSF wird dazu verwendet, das Register 424 zu löschen. Ein Anschluß CK des Registers 424 ist mit einem Anschluß TG verbunden, an welchen ein Steuersignal CSG angelegt wird. Zeitlich gesteuert durch das Steuersignal CSG sperrt das Register 424 und gibt Daten ab. Die ODER-Glieder 422 A bis 422 H und das Register 424 bilden eine Schaltungsanordnung für die in Fig. 4 dargestellte Y-Verkleinerung.
Die Steuersignale CSA bis CSG, welche, wie beschrieben an die entsprechenden Anschlüsse TA und TG angelegt sind, werden von der Anzeigesteuereinheit 300 oder der Steuereinheit 600 geliefert. Die Ausgangsanschlüsse S 1 bis S 8 sind mit der Anzeigesteuereinheit 300 verbunden.
Nunmehr wird die generelle Arbeitsweise der vorstehend beschriebenen Ausführungsform anhand des Zeitsteuerdiagramms der Fig. 13 im einzelnen beschrieben. Die folgende Beschreibung betrifft eine Schriftsatzverkleinerung, die an den in Fig. 1 dargestellten Blöcken B 1 bis B 8 angewendet wird. Wenn zu einem Zeitpunkt T 1 das Steuersignal CSA ansteigt, werden Schriftsatzdaten, welche die erste Zeile der der B 1 bis B 8 darstellen (siehe die obere Zeile von Fig. 7 oder 10) in den Schieberegistern 402, 404 und 406 gesperrt. Insbesondere die Schriftsatzdaten in den Blöcken B 1 und B 2 und in Teilen des Blockes B 3 werden in dem Schieberegister 406 gesperrt; Schriftsatzdaten in dem restlichen Teil des Blockes B 3, in Blöcken B 4 und B 5 und in einem Teil des Blocks B 6 werden in dem Schieberegister 404 gesperrt, und Schriftsatzdaten in dem übrigen Teil des Blockes B 6 und in den Blöcken B 7 und B 8 werden in den Schieberegistern 402 gesperrt. Inzwischen löscht das Steuersignal CSF das Register 424.
In dem vorstehend beschriebenen Zustand legt das Schieberegister 402 an seinen Ausgangsanschlüssen Q 8 und Q 7 und Q 6 die Schriftsatzdaten an, welche in der am weitesten links vorgesehenen Position in der Mitte der Fig. 7 dargestellt sind. In diesem Beispiel ist der Ausgang des ODER-Glieds 412, welcher den am weitesten links liegenden Daten "000" zugeordnet ist, d. h. das Ergebnis der in Fig. 3A und 3B dargestellten X-Verkleinerung, "0". Dies wird zeitlich gesteuert von dem Steuersignal CSD in den Flip-Flops 414 gesperrt.
Dann werden, zeitlich gesteuert durch das Steuersignal SCB, die Inhalte der Schieberegister 402, 404 und 406 als Ganzes verschoben, wie in Fig. 8A dargestellt ist. Als Ergebnis wird dann der Ausgang des ODER-Glieds 412 geschaltet, um so das Ergebnis der X-Verkleinerung zu erhalten, welche bei den Schriftsatzdaten angewendet wird, welche der Verschiebung unterzogen wurden. Der Ausgang des ODER-Glieds 412 wird, zeitlich gesteuert durch das Steuersignal CSC, dem Schieberegister 420 zugeführt, und inzwischen werden die Daten in den Schieberegistern 402, 404 und 406, zeitlich gesteuert durch das Steuersignal CSB verschoben.
Durch die insoweit beschriebene Arbeitsweise sind die drei Bits von Schriftsatzdaten in der ersten Zeile des Blocks B 8 vollständig in der X-Richtung verkleinert, und das Ergebnis ist in der vierten Speichereinrichtung in Form des Schieberegisters 420 gespeichert. Nach einer weiteren Verschiebung, welche durch das Steuersignal CSB hervorgerufen wird, wird die vorstehend beschriebene Operation bei den Schriftsatzdaten wiederholt, welche dem Block B 7 zugeordnet sind, und die Verkleinerungsdaten werden in dem Schieberegister 420 gespeichert. Indem achtmal nacheinander ein solcher Verfahrensablauf wiederholt wird, werden die Y-Verkleinerungsdaten, welche den ersten Zeilen der Schriftsatzdaten in den Blöcken B 1 bis B 8 zugeordnet sind (siehe Fig. 9) in dem Schieberegister 420 gespeichert. Zu dieser Zeit, d. h. zu einem Zeitpunkt T 2 in Fig. 13, wird das Steuersignal CSG erzeugt, und der Ausgang des Schieberegister 420 wird über die ODER-Glieder 422 A bis 422 H an das Register angelegt.
Wenn dieselbe Operation bei der zweiten Zeile der Schriftsatzdaten in den Blöcken B 1 bis B 8 durchgeführt wird, werden die X-Verkleinerungsdaten, welche der ersten Zeile der Schriftsatzdaten zugeordnet sind und diejenigen, welche der zweiten Zeile zugeordnet sind, an die ODER-Glieder 422 A bis 422 H angelegt. Im Ergebnis stellen dann die Ausgänge der ODER-Glieder 422 A bis 422 H das Ergebnis der UND-Operation zwischen den ersten und zweiten Zeilen von Daten dar, was in der Mitte von Fig. 10 dargestellt ist.
Danach werden X-Verkleinerungsdaten, welche der dritten Zeile der Schriftsatzdaten in den Blöcken B 1 bis B 8 zugeordnet sind, von dem Schieberegister 420 geliefert. Sie werden dann einer UND-Operation mit dem vorstehend beschriebenenn Operationsergebnis unterzogen, so daß die ODER-Glieder 422 A bis 422 H die Y-Verkleinerungsdaten erzeugen, wie in der unteren Zeile der Fig. 10 dargestellt ist. Diese Daten werden über das Register 424 zu den Ausgangsanschlüssen S 1 bis S 8 geleitet. Dann wird das Register 424 durch das Steuersignal CSF gelöscht, damit die vorherigen, aufeinanderfolgenden Schritte bei den anderen Zeilen der Blöcke wiederholt werden können. Das heißt, die vorhergehenden Schritte werden achtmal wiederholt, um die in Fig. 1 dargestellte 24 × 24 Punktematrix auf eine 8 × 8 Punktematrix zu verkleinern.
Obwohl in der dargestellten Ausführungsform ein Schriftsatzbild aus 24 × 24 Punkten in ein Schriftsatzbild von 8 × 8 Punkten verkleinert wird, dient dies nur Darstellungszwecken, und irgendein anderes gewünschtes Verkleinerungsverhältnis kann ebenso realisiert werden. Außerdem sind die Verkleinerungsverhältnisse in der X- und Y-Richtung, welche als gleich dargestellt und beschrieben sind, hierauf nicht beschränkt, sondern können auch voneinander unterschiedlich sein. Ferner sind das in Fig. 6 dargestellte Flußdiagrammm und die in Fig. 12 dargestellten Blockdiagramme nur zu Darstellungszwecken wiedergegeben, und irgendein anderer entsprechender Verfahrensablauf und/oder eine entsprechende Schaltungsanordnung sind insoweit verwendbar, als mit ihnen das Grundprinzip der in Fig. 3a bis 5a dargestellten Verkleinerung durchführbar ist.
Durch die Erfindung ist somit eine Schaltungsanordnung geschaffen, bei welcher die Notwendigkeit einer Speicherung von verkleinerten Schriftsatzdaten in einem Schriftsatzspeicher entfällt. Dieser Vorteil ist aufgrund der erläuterten Ausführungsform zu erreichen, wobei Schriftsatzdaten basierend auf Schriftsatzdaten, welche in einem Schriftsatzspeicher oder in einen Zeichengenerator im voraus gespeichert sind, verkleinert werden.
Sogar der Fall, daß verkleinerte Schriftsatzformen in einem Schriftsatzspeicher gespeichert werden, kann in vorteilhafter Weise mittels der Erfindung durchgeführt werden. Wenn ein verkleinerter Schriftsatz mit Hilfe eines Schriftsatz- Verkleinerungsprogramms und basierend beispielsweise auf einem bestehenden Schriftsatz erzeugt wird, können Zeit und Mühe, welche sonst für eine häufige Erzeugung eines verkleinerten Schriftsatzes aufgewendet werden müßten, eingespart werden.

Claims (5)

1. Schaltungsanordnung zum Verkleinern eines Zeichenschriftsatzes, in welchem Schriftsatzdaten, welche den Zeichenschriftsatz darstellen, aus einer Grund-Punktmatrix bestehen, welche eine Anzahl Zeilen, die in einer ersten Richtung (X) angeordnet sind, und eine Anzahl Spalten aufweist, die in einer zweiten Richtung (Y) angeordnet sind, welche senkrecht zu der ersten Richtung verläuft, mit einer Steuereinrichtung zur Steuerung des Verkleinerungsvorganges, welche Daten- Speichereinrichtungen umfaßt, dadurch gekennzeichnet, daß
  • a) die Daten-Speichereinrichtung einen ersten Speicher (402, 404, 406) enthält, dessen Speicherinhalt gesteuert verschiebbar ist und der eine Anordnung von Bildpunktdaten speichert, die von einem Schriftsatzspeicher (200) in vorbestimmter Richtung ausgelesen werden,
  • b) eine logische Verarbeitungsschaltung (408, 410, 412), welche mehrere Ausgangssignale des ersten Speichers (402, 404, 406) entsprechend einem gewünschten Verkleinerungsmaßstab logisch verarbeitet, wobei
    • 1. die logische Verarbeitungssschaltung eine Grund-Punktmatrix in eine Punkte-Untermatrix aufteilt, so daß ein Punkt der Punkte-Untermatrix mehrere Punkte der Grund-Punktmatrix enthält,
    • 2. die Verkleinerung zunächst in der einen Richtung (z. B. X-Richtung) dadurch vornimmt, daß sie die Punkte-Untermatrix in dieser einen Richtung in Blöcke mit jeweils mehreren Untermatrixpunkten (z. B. Dreierblöcke) aufteilt,
    • 3. dann die Untermatrixpunkte jedes Blockes um einen Untermatrixpunkt in der genannten einen Richtung (z. B. nach links) verschiebt,
    • 4. die so erhaltene versetzt angeordnete Folge von Untermatrixpunkten hinsichtlich der Zahl von vorhandenen Bildpunkten innerhalb jedes der Blöcke auswertet,
    • 5. die Schritte 1) bis 4) für mehrere Zeilen bzw. Spalten durchführt, und
    • 6. die bei Schritt 5) erhaltenen mehreren Zeilen oder Spalten quer zu ihrer Längserstreckung hinsichtlich der Zahl von vorhandenen Bildpunkten auswertet (nach einer logischen UND-Funktion), um dadurch eine Verkleinerung in der anderen Richtung (z. B.Y- Richtung) zu bewirken,
  • c) eine zweite Speichereinrichtung (414) vorgesehen ist, um die von der logischen Verarbeitungsschaltung verarbeiteten Signale zu speichern,
  • d) eine dritte Speichereinrichtung (416) vorgesehen ist, um die von der logischen Verarbeitungsschaltung verarbeiteten Signale zu speichern, die nach dem Verschieben des Speicherinhaltes des ersten Speichers (402, 404, 406) um einen Untermatrixpunkt erzeugt werden, und
  • e) eine weitere logische Schaltung (418) vorgesehen ist, um die Ausgangssignale der zweiten Speichereinrichtung (414) und die Ausgangssignale der dritten Speichereinrichtung (416) logisch zu verknüpfen.
2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine vierte Speichereinrichtung (420) vorgesehen ist, um eine Anordnung von Ausgangssignalen der weiteren logischen Schaltung (418) zu speichern, und daß eine fünfte Speichereinrichtung (424) vorgesehen ist, um in Verbindung mit Signalen, die in der vierten Speichereinrichtung gespeichert sind, und in Verbindung mit neugespeicherten Signalen eine logische Operation eine Anzahl von Malen durchzuführen, welche dem Verkleinerungsmaßstab entsprechen und in einer Richtung, die senkrecht zur Anordnung der Bildpunkte der genannten vorbestimmten Richtung verläuft und um die resultierenden Signale zu speichern, so daß dadurch verkleinerte Zeichen erzeugt werden.
3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die logische Verarbeitungsschaltung zwei UND-Glieder (408, 410) aufweist, die an ihren Eingängen die Ausgangssignale des ersten Speichers (402) empfangen, und ein ODER-Glied (412) aufweist, dessen Eingangsanschlüsse mit den Ausgangsanschlüssen der UND-Glieder (408, 410) verbunden sind.
4. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die zweite Speichereinrichtung (414) und die dritte Speichereinrichtung (416) jeweils aus einem Flip-Flop besteht, deren Eingangsanschlüsse (D) mit dem Ausgangsanschluß des ODER-Gliedes (412) verbunden sind.
5. Schaltungsanordnung nach einem der Ansprüche 1, 2 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß die weitere logische Schaltung (418) aus einem ODER-Glied besteht, dessen Eingangsanschlüsse mit einem Ausgangsanschluß (Q) der Flip-Flops (414, 416) verbunden sind.
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