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DE3339650A1 - Kupplungsvorrichtung zum axialen verbinden von zwei teilen einer zahnaerztlichen handstueckanordnung - Google Patents

Kupplungsvorrichtung zum axialen verbinden von zwei teilen einer zahnaerztlichen handstueckanordnung

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Publication number
DE3339650A1
DE3339650A1 DE19833339650 DE3339650A DE3339650A1 DE 3339650 A1 DE3339650 A1 DE 3339650A1 DE 19833339650 DE19833339650 DE 19833339650 DE 3339650 A DE3339650 A DE 3339650A DE 3339650 A1 DE3339650 A1 DE 3339650A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
coupling device
parts
coupling
sliding surfaces
coupled
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE19833339650
Other languages
English (en)
Other versions
DE3339650C2 (de
Inventor
Siegfried Dipl.-Ing. Goisser (FH), 6141 Einhausen
Hermann Dr. 6148 Heppenheim Landgraf
Werner Dipl.-Ing. Schuß (FH), 6148 Heppenheim
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Sirona Dental Systems GmbH
Original Assignee
Siemens AG
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens AG, Siemens Corp filed Critical Siemens AG
Priority to DE19833339650 priority Critical patent/DE3339650A1/de
Publication of DE3339650A1 publication Critical patent/DE3339650A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE3339650C2 publication Critical patent/DE3339650C2/de
Granted legal-status Critical Current

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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61CDENTISTRY; APPARATUS OR METHODS FOR ORAL OR DENTAL HYGIENE
    • A61C1/00Dental machines for boring or cutting ; General features of dental machines or apparatus, e.g. hand-piece design
    • A61C1/08Machine parts specially adapted for dentistry
    • A61C1/18Flexible shafts; Clutches or the like; Bearings or lubricating arrangements; Drives or transmissions
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    • A61C1/08Machine parts specially adapted for dentistry
    • A61C1/088Illuminating devices or attachments
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16LPIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16L37/00Couplings of the quick-acting type
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01RELECTRICALLY-CONDUCTIVE CONNECTIONS; STRUCTURAL ASSOCIATIONS OF A PLURALITY OF MUTUALLY-INSULATED ELECTRICAL CONNECTING ELEMENTS; COUPLING DEVICES; CURRENT COLLECTORS
    • H01R13/00Details of coupling devices of the kinds covered by groups H01R12/70 or H01R24/00 - H01R33/00
    • H01R13/62Means for facilitating engagement or disengagement of coupling parts or for holding them in engagement
    • H01R13/629Additional means for facilitating engagement or disengagement of coupling parts, e.g. aligning or guiding means, levers, gas pressure electrical locking indicators, manufacturing tolerances
    • H01R13/631Additional means for facilitating engagement or disengagement of coupling parts, e.g. aligning or guiding means, levers, gas pressure electrical locking indicators, manufacturing tolerances for engagement only
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61BDIAGNOSIS; SURGERY; IDENTIFICATION
    • A61B90/00Instruments, implements or accessories specially adapted for surgery or diagnosis and not covered by any of the groups A61B1/00 - A61B50/00, e.g. for luxation treatment or for protecting wound edges
    • A61B90/30Devices for illuminating a surgical field, the devices having an interrelation with other surgical devices or with a surgical procedure
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Description

  • Kupplun#svorrichtun# zum axialen Verbinden von zwei
  • Teilen einer zahnärztlichen Handstückanordnung Die Erfindung bezieht sich auf eine Kupplungsvorrichtung zum axialen Verbinden von zwei Teilen einer zahnärztlichen Handstückanordnung, bei der die miteinander zu kuppelnden Teile außermittig angeordnete Kupplungsglieder und Gegenglieder für eine Medienübertragung enthalten9 die im gekuppelten Zustand korrespondierend einander gegeliüberstehen oder ineinander eingreifen Bei bekannten Kupplungsvorrichtungen müssen die miteinander zu kuppelnden Teile vom Benutzer zunächst so zueinander ausgerichtet werden, daß sich die medienübertragenden Kupplungsglieder und Gegenglieder exakt gegenüberstehen, bevor die Teile axial zusammengefügt und dann durch eine Überwurfhülse od. dgl. miteinander verbunden werden können. Das Aufsuchen und Positionieren der Kupplungsglieder und Gegenglieder erfordert eine besondere Aufmerksamkeit und birgt insbesondere bei vorstehenden Rohrstutzen die Gefahr einer Beschädigung.
  • Zur Vermeidung u.a. dieser Nachteile wird erfindungsgemäß vorgeschlagen, daß die miteinander zu kuppelnden Teile Mittel enthalten, die bei axialem Zusammenfügen der Teile eine Zwangsführung unter gegenseitiger Verdrehung der Teile im Sinne einer Positionierung der Kupplungs- und Gegenglieder bewirken.
  • Als Positionierungsmittel können vorteilhafterweise wendelförmig verlaufende Gleitflächen vorgesehen sein.
  • Die Gleitflächen können an beiden miteinander zu kuppelnden Teilen oder auch nur am einen Teil vorhanden sein. In letzterem Fall stützt sich auf der Gleitfläche ein am anderen Teil angeordnetes Führungsglied ab. Durch das sich auf der Gleitfläche abstützende Führungsglied bekommen die miteinander zu kuppelnden Handstückteile beim axialen Zusammenfügen so lange eine Zwangsführung, bis die Kupplungsglieder und Gegenglieder zueinander positioniert sind.
  • Um eine Relativdrehung der äußeren, in der Hand zu haltenden Teile zu vermeiden, ist es vorteilhaft, wenn die die Medien übertragenden Kupplungsglieder des einen zu kuppelnden Teils von einem dort drehbar gelagerten, die Positionierungsmittel enthaltenden Teil aufgenommen werden. Die gegenseitige Verdrehung der Teile kann so im Innern der miteinander zu kuppelnden Handstückteile erfolgen; die äußeren, in der Hand zu haltenden Teile werden lediglich axial zusammengefügt, führen also keine Drehbewegung zueinander aus. Dies hat u.a. den großen Vorzug, daß die Teile rascher zusammengekuppelt und während des Ankuppelvorganges fest in der Hand gehalten werden können.
  • Weitere Vorteile ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung mehrerer Ausführungsbeispiele anhand der Zeichnung.
  • Es zeigen: Figur 1 ein zahnärztliches Griffteil in schaubildlicher Darstellung, Figur 2 das Antriebsteil für das in Figur i dargestellte Griffteil in schaubildlicher Darstellung, Figur 5 einen Ausschnitt vom Griffteil, teilweise geschnitten, in schaubildlicher Darstellung, Figur 4 das Antriebsteil mit abgenommenem Aufnahmeteil für den Lichterzeuger, Figur 5 das Aufnahmeteil für den Lichterzeuger, Figur 6 eine andere Ausführungsform eines Aufnahmeteils für den Lichterzeuger, Figur 7 das Antriebsteil nach Figur 2 im Längsschnitt, Figur 8 einen Schnitt entlang der Linie VIII-VIII in Figur 7, Figur 9 die elektrische Kontaktübertragung mittels Schleifringe in schaubildlicher Darstellung, Figuren 10 und lt eine andere Ausführung einer Kontaktübertragung einerseits in einer Längsschnittdarstellung und andererseits in schaubildlicher Darstellung, Figuren 12 bis 14 eine andere Ausführung einer Schleifring-Kontaktübertragung in verschiedenen Schnitten dargestellt, Figuren 15 und 16 eine andere Ausführung einer Handstückanordnung in schaubildlicher Darstellung, Figuren 17 bis 19 die Abwicklung von drei verschiedenen Ausführungsformen der Gleitflächen jeweils für beide Kupplungsteile.
  • Die Figuren l und 2 zeigen in einer schaubildlichen Darstellung eine zahnärztliche Handstückanordnung, bestehend aus einem in Figur l dargestellten Griffteil 1 und einem in Figur 2 dargestellten Antriebsteil 2, an dessen rückwärtigem Ende mittels einer Anschlußarmatur 3 ein Versorgungsschlauch 4 angeschlossen ist.
  • Das Griffteil l enthält ein Halsteil 5 mit einem Kopfgehäuse 6 am einen Ende und einer Hülse 7 am anderen Ende. Im Kopfgehäuse 6 ist in bekannter Weise ein Serkzeug 8 rotierend gelagert, welches von einem im Antriebsteil 2 angeordneten Elektromotor angetrieben wird.
  • Zur Drehmomentübertragung ist im Halsteil 5 eine Triebwelle 9 gelagert, welche dem Antriebsteil 2 zugewandt eine Verzahnung 10 aufweist, die im gekuppelten Zustand mit einer Verzahnung li der Motorwelle in Eingriff kommt. Zur Rastung des Griffteils i mit dem Antriebsteil 2 sind an letzterem mehrere, am Umfang verteilt angeordnete Rastkugeln 12 vorgesehen, die im gekuppelten Zustand mit einer in Figur 3 mit 13 bezeichneten Ringnut rastend eingreifen und so das Griffteil gegen axiales Abgleiten halten.
  • Mit 15 ist ein Teil bezeichnet, welches, wie durch den Pfeil 16 angedeutet, relativ zum Antriebsteil 2 gedreht werden kann. Das Teil 5 enthält eine radiale Ausnehmung 17 zur Aufnahme einer Glühlampe 18 als lichtzuführendes Element und stirnseitig eine Lichtaustrittsöffnung 19. Weiterhin enthält das Lampenaufnahmeteil 15, ausgehend von einer Kante 20, beidseitig schraubenförmig verlaufende Gleitflächen 21, 21a mit senkrecht zur Drehachse sich erstreckenden Flanken.
  • Die Gleitflächen 21, 2ia kommen im gekuppelten Zustand von Griffteil 1 und Antriebsteil 2 formschlüssig mit entsprechend ausgebildeten Gegenflächen 22, 22a des Griffteils 1 in Eingriff. Im gekuppelten Zustand stehen sich Lichtaustrittsöffnung 19 und das Ende 23 eines im Halsteil 5 angeordneten Lichtleiters 24 korrespondierend gegenüber. Der Lichtleiter 24 teilt sich im Bereich des Halsteiles 5 auf in zwei Abschnitte 24a, 24b, deren Enden im Bereich des Kopfgehäuses 6 in einer zur Beleuchtung der Präparationsstelle geeigneten Stellung ausgerichtet sind.
  • Beim axialen Ankuppeln von Griff- und Antriebsteil kommt, unabhängig davon, in welcher Relativlage sich das Lampenaufnahmeteil 15 gerade befindet, zunächst die vorderste Kante 20, die Scheitellinie der beiden Gleitflächen 21, 21a, mit einer der zugehörigen Flächen 21 oder 21a an einer der beiden Gegenflächen 22, 22a zur Anlage. Bei weiterem axialen Zusammenfügen der Teile gleiten die Flächen so lange an den Flächen 22 bzw.
  • 22a entlang, bis die Flächen 21, 22 und 21a, 22a vollständig aneinander anliegen. In dieser Stellung sind Lampe 18 bzw. #ichtaustrittsöffnung 19 und Lichtleiter 24 bzw. Lichtübernahmestelle 23 exakt zueinander positioniert (sah, auch spätere Erläuterungen der Ablaufkurven gemäß Figur 17).
  • Die Zuführung der elektrischen Spannung erfolgt, wie in den nachfolgenden Figuren aufgezeigt, über Schleifringe, wodurch eine Kontaktierung über den gesamten Drehbereich gegeben ist.
  • Die Figur 4 zeigt das Antriebsteil 2 alleine ohne Aufnahmeteil 15. Das Motorgehäuse 25 des Antriebsteils 2 enthält stirnseitig und praktisch in einer Ebene liegend zwei konzentrisch angeordnete Schleifringe 26, 26a, an die Spannungspotential für die im Lampenaufnahmeteil 15 gehalterte Glühlampe 18 (Figur 5) zugeführt wird. Zu den Schleifringen 26, 26a passende, die Spannung an die Lampe 18 weitergebende Kontaktfahnen sind in den nachfolgenden Figuren dargestellt.
  • Das Lampenaufnahmeteil 15 wird im montierten Zustand auf einen mit 27 bezeichneten, die Antriebswelle umgebenden rohrförmigen Stutzen des Antriebsteils 2 aufgeschoben und mittels einer Schraubhülse 28 am Stutzen 27 mit einem die freie Drehbarkeit gewährleistenden Spiel axial fixiert, wozu am Stutzen 27 ein Gewinde 29 vorhanden ist. Die mit der Stirnverzahnung ii verbundene Antriebswelle ist der besseren Darstellung wegen in diesen Figuren nicht dargestellt.
  • Die Figur 6 zeigt eine andere Ausführungsform eines Lampenaufnahmeteils. Dieses Lampenaufnahmeteil 30 enthält einerseits einen Führungszapfen 31 und andererseits eine das Motorgehäuse 25 übergreifende Hülse 32.
  • Die Hülse 32 enthält zur axialen Festlegung gegenüber dem Antriebsteil 2 eine der Ringnut 13 in Figur 3 entsprechende Nut, in die die Rastkugeln 12 beim Aufschieben des Aufnahmeteils 30 eingreifen. Der Führungszapfen ist so ausgebildet, daß auf ihn handelsübliche Hand-und Winkelstücke der durch ISO genormten Bauart auf geschoben und mittels einer durch Druckknopf 33 ent- riegelbaren Rasteinrichtung 34 axial festgelegt werden können. Im aufgeschobenen Zustand liegt die Stirnfläche 35 des Motorgehäuses 25 an einem in Figur 6 mit 36 angedeuteten Anschlag an. Die Lampe 18 ist hier mittels entsprechend ausgebildeter Fassung im vorderen Teil der Hülse 32 so gehaltert, daß das Licht stirnseitig an der mit 37 bezeichneten Lichtaustrittsstelle austreten kann. Die Lampe 18 kann dabei entweder achsparallel oder, sofern es die Platzverhältnisse erlauben, auch quer dazu angeordnet sein.
  • Die Lage der Lampe und deren elektrische Kontaktierung wird anhand der nachfolgenden Figuren näher erläutert.
  • Die Figuren 7 bis 9 lassen den Aufbau des Antriebsteils 2 mit dem Lampenaufnahmeteil 15 sowie die Kontaktierung der Lampe i8 erkennen.
  • Die Antriebswelle 38 des Elektromotors, an deren Ende sich die Stirnverzahnung 11 befindet, ist in bekannter Weise in Lagern 39 gelagert und vom Rohrstutzen 27 um geben, der mit einem nicht näher bezeichneten Flansch durch Befestigungsmittel 40 stirnseitig am Motorgehäuse 25 gehaltert ist. Mit 41 ist ein Trägerteil aus Kunststoff bezeichnet, an dem die in Figur 9 schaubildlich dargestellten Schleifringe 26, 26a z.B durch Einpressen befestigt sind o Die Verbindung der Schleifringe 26 mit den zugehörigen elektrischen Zuführungsleitungen erfolgt mittels einer Steckverbindung, bestehend aus geschlitzten (federndem) Buchsen 42, welche an den Schleifringen 26 befestigt sind und in diese eingreifende Steckstifte 43, an denen die elektrischen Zuleitungen 44 befestigt sind. Das Trägerteil 41 ist axial abnehmbar am Flansch der Hülse 27 und damit am Motorgehäuse gehaltert. Die Lampe 18, welche über die radiale Ausnehmung 17 im Lampenaufnahmeteil 15 eingelegt werden kann, enthält (sh. Figur 8) parallele Schlüsselflächen 45, die entsprechende Kontaktflächen für die Lampenpole enthalten, an denen die einen Enden 46, 46a von Kontaktfahnen 47, 47a anliegen, deren andere Enden 48, 48a im montierten Zustand an den Schleifringen 26, 26a anliegen. Die Kontaktfahnen 47, 47a sind jeweils einstückig, d.h. es besteht eine direkte Kontaktierung von den Schleifringen zur Lampe.
  • Die Figuren 10 und 11 zeigen eine andere Ausführungsform der Kontaktübertragung. Hier sind die Schleifringe dem Lampenaufnahmeteil 15 zugeordnet; die einen Kontaktenden 46, 46a, welche die Lampe 18 aufnehmen, sind also direkt mit den Schleifringen 26, 26a verbunden; die Stromzuführung von den elektrischen Leitungen 44 aus erfolgt hier mittels abgewinkelter, ebenfalls federnd an den Schleifringen 26, 26a anliegender Kontaktarme 49, 49a.
  • Die Figuren 12 bis 14 zeigen eine Ausführungsform, bei der die Schleifringe nicht konzentrisch in einer senkrechten Ebene angeordnet sind, sondern axial hintereinander am Umfang eines entsprechend ausgebildeten Trägerteils. In Betrachtung der Längsschnittdarstellung nach Figur 12 ist an der die Antriebswelle 38 umgebenden, einen Flansch bildenden Hülse 51 ein Kunststoffträgerteil 52 mittels eines Gewinderinges 53 axial (unverdrehbar) befestigt. Am Umfang des einen Isolierkörper bildenden Trägerteils 52 sind zwei hintereinander angeordnete Schleifringe 54, 54a befestigt, an denen (sh.
  • Figur 13) Kontaktfahnen 55, 55a federnd anliegen. Die Kontaktfahnen 55, 55a liegen mit ihren einen Enden 50, 50a direkt am Lampensockel an und sind mit ihren anderen Enden 56, 56a in einer entsprechend ausgebildeten Nut des Trägerteils 52 federnd abgestützt.
  • Die Figuren 15 und i6 zeigen eine Möglichkeit einer Positionierung und Zentrierung der miteinander zu kuppelnden Teile auf, bei der, im Gegensatz zu den zuvor beschriebenen Lösungen, die Medien übertragenden Glieder und Gegenglieder im gekuppelten Zustand der Handstückteile nicht bloß korrespondierend einander gegenuberstehen, sondern axial ineinandergreifen.
  • Bei der in den Figuren 15 und 16 dargestellten Variante werden drei fluide Medien (z.B. Luft, Wasser) übertragen, wobei anstelle eines fluiden Mediums auch Licht übertragen werden kann Die Medienübertragung soll als weitere Variante im Rahmen der Erfindung nicht vom Antriebsteil zum Griffteil, sondern vom Anschlußteil 3 für den Versorgungsschlauch 4 zu einem mit 60 bezeichneten, die Medien weiterführenden Handstückteil beschrieben werden. Dieses Handstückteil 60 kann entweder dem in den Figuren zuvor beschriebenen Antriebsteil entsprechen oder beispielsweise auch ein Turbinen- oder anderes Handstück sein.
  • Die drei Medien sind vom Versorgungsschlauch 4 kommend an ein mit 61 bezeichnetes Aufnahmeteil herangeführt, welches stirnseitig vorstehende Anschlußstutzen 62 aufweist. Das Aufnahmeteil 61 ist fest mit dem Versorgungsschlauch 4 verbunden und in der Anschlußarmatur 3 frei drehbar gehaltert, wozu am Aufnahmeteil 61 ein Bund 63 vorgesehen ist, der an einer Anlage fläche 64 der Anschlußarmatur 3 anliegt. Das die Anschlußstutzen 62 stirnseitig aufnehmende Teil 61 ist im wesentlichen zylindrisch ausgebildet und im Außendurchmesser dem Innendurchmesser der Anschlußhülse 65 des Handstückteils 60 ange#aßt, deren Außendurchmesser wiederum dem Innendurchmesser der Anschlußarmatur 3 entspricht, so daß bei axialem Zusammenfügen der Teile 3 und 60 einerseits die Anschlußhülse 65 das Aufnahmeteil 61 teleskopartig übergreift, andererseits die Anschlußarmatur 3 die Anschlußhülse 65 übergreift.
  • Zur axialen Fixierung im gekuppelten Zustand sind an der Anschlußhülse 65 Rastkugeln 66 vorgesehen, die, wie bei den Ausführungen zuvor beschrieben, in eine entsprechende Ringnut 67in der Anschlußarmatur 3 eingreifen.
  • Wenn der Versorgungsschlauch 4 nicht hinreichend flexibel ist und damit nicht die erwünschte leichtgängige Verdrehbarkeit des Aufnahmeteils 61 zur Anschlußarmatur 3 gewährleistet, ist es vorteilhaft und im Rahmen der Erfindung, die Anschlußarmatur 3 fest mit dem Versorgungsschlauch 4 zu verbinden und das Aufnahmeteil 61 drehbar gegenüber dem Schlauch 4 auszubilden. In diesem Falle kann die Medienübergabe entweder über tordierbare Einzelschläuche erfolgen oder, wie beispielsweise in der DE-OS 28 55 719 dargestellt, mittels einer ZapfeniHülsenverbindung mit axial hintereinander angeordneten Medienkanälen, die voneinander mittels O-Ringen drehbar abgedichtet sind.
  • Das Aufnahmeteil 61 enthält stirnseitig Gleitflächen 68, 68a, die sich von einer Kante 69 (Scheitellinie) aus nach Art einer Schraubenlinie erstrecken und in einer Längsnut 70 ausmünden. Am Gegenstück, der Anschlußhülse 65 des Handstückteils 60, ist ein Führungszapfen 71 so befestigt, daß er unabhängig von der Stellung des Aufnahmeteils 61 beim axialen Zusammenfügen der Teile 60 und 3 an einer der beiden Gleitflächen 68, 68a zur Anlage kommt. Bei weiterem axialen Zusammenfügen wird infolge der schraubenförmigen Wendelung der Gleitflächen 68, 68a das Aufnahmeteil 61 so weit gedreht, bis der Zapfen 71 in die Längsnut 70 eingleitet. An dieser Stelle stehen die drei Rohr- stutzen 62 im Handstückteil 60 angeordneten Buchsen 72 korrespondierend gegenüber Werden die Handstückteile axial weiter zusammengefügt, bewegt sich der Zapfen 71 in der Längsnut 70. Durch diesen axialen weiteren Hub werden die Stutzen 62 in die Buchsen 72 eingeführt.
  • Das Aufnahmeteil 61 kann vorzugsweise aus zwei Teilen gebildet sein, einem ersten zylindrischen, die Rohrstutzen 62 aufnehmenden Körper 58 und einer darauf aufgesetzten, die Gleitflächen beinhaltenden Hülse 59.
  • Der Bewegungsverlauf zur Positionierung wird anhand der Beispiele gemäß Figuren 17 bis 19 deutlich. Diese Figuren zeigen jeweils die Abwicklung der Gleitflächen über den gesamten Winkelbereich von 3600. Aus der Darstellung in Figur 17 geht hervor, daß im Falle des Beispiels gemäß den Figuren i bis 3 sich die Lichtaustrittsstelle l9 in der Scheitellinie 20 befindet und korrespondierend dazu im anderen Handstückteil, ebenfalls in der Scheitellinie der Gleitflächen 22, 22a, die Übernahme stelle 23 für den Lichtleiter 24 angeordnet ist. Aus der Darstellung ist entnehmbar, daß,unabhängig, in welcher Relativlage die Flächen 21, 21a und 22, 22a beim Ankuppeln der Teile zueinander stehen, durch axiales Annähern der beiden Teile mit den Gleitflächen ein zwangsläufiges Verdrehen des einen Teils (Aufnahmeteil 15 in Figur 2 bzw. 61 in Figur 15) erfolgt, wodurch die Medienübergabestellen in der Endlage zueinander positioniert werden.
  • Die Gleitflächen 2119 22 brauchen nur bei einem Handstückteil über den vollen #inkelbereich vorhanden zu sein; beim anderen Handstückteil genügt es, wenn die Gleitfläche nur im vordersten Bereich, also im Bereich um die Scheitellinie 209 vorhanden ist bzw. wenn, wie bei der Ausführung nach Figuren 15 und 16, lediglich ein Führungsglied (Position 71) vorhanden ist.
  • In der Ausführungsform gemäß Figur 18 sind zwei Licht zuführende Elemente mit Lichtaustrittsstellen 73 und, diesen entsprechend, zwei Lichtübernahmestellen 74 vorgesehen. An beiden Handstückteilen sind pro 180 Winkelgrade jeweils zwei Gleitflächen 75, 75a vorgesehen, die im gekuppelten Zustand mit entsprechenden Gegenflächen 76, 76a am anderen Teil zur Anlage kommen.
  • Durch die Aufteilung der Gleitflächen in zwei mal 1800 ergibt sich bei gleicher Baulänge ein steilerer Keilwinkel i , wodurch ein geringerer Kraftaufwand und damit eine leichtgängigere Verdrehung der Teile gewährleistet ist. Eine Verkürzung der Baulänge läßt sich erzielen, wenn man bei dieser doppelten Anordnung den Keilwinkel ob relativ groß wählt, z.B. wie beim Ausführungsbeispiel nach Figur 17.
  • Die aufgezeigte Version mit doppelter Medienübertragung hat insbesondere bei Lichtübertragung den Vorteil, daß bei Ausfall einer Lampe noch eine Lichtquelle vorhanden ist bzw. daß die Beleuchtungsstärke doppelt so hoch sein kann wie bei einer Ausführung mit nur einer Lampe.
  • Bei der Ausführungsform gemäß Abwicklung nach Figur 19 sind die Anschlußglieder 78, 79 für die Medienübertragung nicht in Gleitflächen angeordnet; sie liegen vielmehr um das Maß (x) zurückgesetzt gegenüber Gleitflächen 80, 80a, die mit Gegenflächen 81, 81a am anderen Handstückteil korrespondieren. Die Gleitflächen 80, 80a erstrecken sich nur über einen Teil des Umfanges, dessen anderer, sich zu 360° ergänzender Teil durch die Flächen 81, 81a des anderen Teils repräsentiert wird.
  • Während des Ankopplungsvorganges gleiten die Flächen 80 oder 80a entlang der Gegenflächen 81 bzw. 81a. Beim Erreichen der Position, bei der die Kante 82 in die Führung 83 eintritt, sind die Anschlußglieder 78, 79 zu den Gegengliedern 84, 85 im anderen Handstückteil positio- niert. Dadurch, daß die einander gegenüberliegenden Gleitflächen zusammen einem Winkelbereich von geringfügig weniger als 360° überdecken, kann nunmehr ein axialer Hub, der das Ineinandergreifen der Anschlußglieder 78, 79 in die korrespondierenden Gegenglieder 84, 85 bewirkt, erfolgen. Damit die vorstehenden Anschlußglieder 78, 79 mit ihren Dichtflächen nicht beschädigt werden, enthält das die Gleitflächen 80, 80a enthaltende Führungsteil 86 eine Länge (x), die geringfügig größer ist als die Länge (y) der vorstehenden Anschlußglieder 78, 79.
  • Bei den bisher beschriebenen Beispielen sind die Gleitflächen jeweils winkelsymmetrisch angeordnet, d.h. beide Gleitflächen verlaufen, ausgehend von der Scheitellinie, symmetrisch zur Achse. Dies hat den Vorteil, daß die Baulänge sowie der Drehwinkel am günstigsten sind. Denkbar, und im Rahmen der Erfindung liegt es auch, die Gleitflächen asymmetrisch anzuordnen oder auch nur eine Gleitfläche über den gesamten Umfang vorzusehen, die dann jedoch durch eine achsparallele Fläche begrenzt ist. In dieser Begrenzungsfläche können dann vorteilhafterweise die Medien übertragenden Kupplungsglieder und Gegenglieder angeordnet sein.
  • Deren Achsen verlaufen dann einerseits parallel zur Gleitfläche, andererseits um den Mittelpunkt des die Gleitfläche tragenden Aufnahmeteils. Sofern die Medien übertragenden Kupplungsglieder ineinandergreifen sollen, muß die Gleitfläche um einen der Eingriffslänge entsprechenden Betrag verlängert werden, do Zho das Ankoppelstu#ck bestreicht im Extremfall einen größeren Drehwinkel als 3600.
  • Um eine räumliche Medientrennung von z.B. wasser-und stromführenden Teilen zu erzielen, ist es vor- teilhaft, mehrere, im Durchmesser abgestufte, Medien führende Kupplungsglieder aufnehmende Körper (15) axial hintereinander anzuordnen, die,dem anzukuppelnden Teil (i) zugewandt, jeweils die Positionierungsmittel (21) tragen.
  • 21 Patentansprüche 19 Figuren - Leerseite -

Claims (21)

  1. Patentansprüche 6? Kupplungsvorrichtung zum zwn axialen Verbinden von zwei Teilen (1, 2; 60, 61) einer zahnärztlichen Handstückanordnung, bei der die miteinander zu kuppelnden Teile außermittig angeordnete Kupplungsglieder (19, 62) und Gegenglieder (23, 72) für eine Medienübertragung enthalten, die im gekuppelten Zustand korrespondierend einander gegenüberstehen oder ineinander eingreifen, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß die miteinander zu kuppelnden Teile (1, 2; 60, 61) Mittel (21, 22; 68, 71) enthalten, die bei axialem Zusammenfügen der Teile eine Zwangsführung unter gegenseitiger Verdrehung der Teile im Sinne einer Positionierung der Kupplungs- und Gegenglieder (19, 23; 62, 72) bewirken.
  2. 2. Kupplungsvorrichtung nach Anspruch 1, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß die die Medien übertragenden Kupplungsglieder (19, 62) des einen zu kuppelnden Teiles (2, 3) von einem dort drehbar gelagerten, die Positionierungsmittel (21, 68) enthaltenden Teil (15, 61) aufgenommen werden.
  3. 3. Kupplungsvorrichtung nach Anspruch 2, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß zur Positionierung am einen Teil (15, 61) eine Gleitfläche (21, 68) vorhanden ist, gegen die ein am korrespondierenden anderen Teil (1, 60) angeordnetes Führungsglied (20, 71) bei axialem Ankuppeln der beiden Handstückteile (1, 2, 3, 60) zur Anlage kommt.
  4. 4. Kupplungsvorrichtung nach Anspruch 3, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß sich die Gleitfläche (21) über den gesamten Drehbereich erstreckt.
  5. 5. Kupplungsvorrichtung nach Anspruch 4, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß das Führungsglied eine der Form der Gleitfläche (21) angepaßte Gegenfläche (22) aufweist.
  6. 6. Kupplungsvorrichtung nach Anspruch 5, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß die Gleitflächen (21, 22), von einer Scheitellinie (20) ausgehend, beidseitig um 1800 verlaufend angeordnet sind.
  7. 7. Kupplungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 6, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß die Gleitflächen (21, 22) wendelförmig verlaufend und stirnseitig des die Medien führenden Kupplungsglieder (19, 23; 62, 72) aufnehmenden Aufnahmeteils (15) angeordnet sind.
  8. 8. Kupplungsvorrichtung nach Anspruch 7, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß die Gleitflächen (21, 22) rechtwinkelig zur Drehachse angeordnet sind.
  9. 9. Kupplungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß am Umfang zwei gleiche, um 180° zueinander versetzte Gleitflächenpaare (75, 75a) vorhanden sind, die in ihrer Abwicklung einen spitzen Winkel (oil) bilden, und daß zwei um 1800 versetzte, vorzugsweise in den Scheitellinien angeordnete Lichtaustrittsstellen (73) vorgesehen sind (Figur 18).
  10. 10. Kupplungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß die Gleitflächen (21, 22) asymmetrisch zur Scheitellinie (20) angeordnet sind.
  11. 11. Kupplungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß nur eine Gleitfläche am Umfang vorhanden ist und diese durch eine achsparallele Fläche begrenzt ist.
  12. 12. Kupplungsvorrichtung nach Anspruch 11, zu, d a d u r ch g e k e n n z e i c h n e t , daß in der Begrenzungsfläche die Medien übertragenden Kupplungsglieder angeordnet sind.
  13. 13. Kupplungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 12, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß wenigstens zwei im Durchmesser abgestufte Medien führende Kupplungsglieder aufnehmende Körper (15) axial hintereinander angeordnet sind, die, dem anzukuppelnden Teil (1) zugewandt, jeweils die Positionierungsmittel (21) tragen.
  14. 14. Kupplungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 13, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß die miteinander korrespondierenden Gleitflächen (21, 22) von beiden zu kuppelnden Teilen (1, 2) vollständig am Umfang (3600) angeordnet sind.
  15. 15. Kupplungsvorrichtung nach Anspruch 14, d a d u r ch g e k e n n z e i c h n e t , daß eine der Gleitflächen nur über einen Teil des Umfanges sich erstreckt (Position 71).
  16. 16. Kupplungsvorrichtung nach Anspruch 14, d a d u r ch g e k e n n z e i c h n e t , daß beide Gleitflächen (21, 22) sich nur über einen Teil des Umfanges erstrekken, zusammen jedoch einen Winkelbereich von mehr als 3600 überdecken.
  17. 17. Kupplungsvorrichtung nach Anspruch 14, d a -d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß zur Erzielung eines axialen Hubes beide Gleitflächen (21, 22) sich nur über einen Teil des Umfanges erstrecken, zusammen jedoch einen Winkelbereich von geringfügig weniger als 3600 überdecken (Figur 19).
  18. 18. Kupplungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 17, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß das die Medien übertragenden Kupplungsglieder (19, 62) aufnehmende Teil (15, 61) reibungsarm gelagert ist.
  19. 19. Kupplungsvorrichtung nach Anspruch 3, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß das Führungsglied (71) als Kugellager ausgebildet ist.
  20. 20. Kupplungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 19, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t daß die die Medien übertragenden Kupplungsglieder (19, 62) und die zugehörigen Gegenglieder (23, 72) außerhalb der Scheitellinie (20, 69) der Gleitflächen (21, 22; 68, 71) angeordnet sind.
  21. 21. Kupplungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 20, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t daß sie zum Ankuppeln einer Anschlußarmatur (3) an ein Antriebsteil (2) für ein rotierendes Werkzeug (8) vorgesehen ist.
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