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DE3339578A1 - Einrichtung zur verdichtungssteuerung - Google Patents

Einrichtung zur verdichtungssteuerung

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Publication number
DE3339578A1
DE3339578A1 DE19833339578 DE3339578A DE3339578A1 DE 3339578 A1 DE3339578 A1 DE 3339578A1 DE 19833339578 DE19833339578 DE 19833339578 DE 3339578 A DE3339578 A DE 3339578A DE 3339578 A1 DE3339578 A1 DE 3339578A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
adjusting piston
piston
pressure medium
cylinder
hydraulic cylinder
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19833339578
Other languages
English (en)
Inventor
Panagiotis Dr.-Ing. 3180 Wolfsburg Adamis
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Volkswagen AG
Original Assignee
Volkswagen AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Volkswagen AG filed Critical Volkswagen AG
Priority to DE19833339578 priority Critical patent/DE3339578A1/de
Publication of DE3339578A1 publication Critical patent/DE3339578A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02DCONTROLLING COMBUSTION ENGINES
    • F02D15/00Varying compression ratio
    • F02D15/04Varying compression ratio by alteration of volume of compression space without changing piston stroke

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Output Control And Ontrol Of Special Type Engine (AREA)

Description

  • Einrichtung zur Verdichtungssteuerung
  • Die Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung zur Steuerung des Verdichtungsverhältnisses einer Hubko Iben- Brennkraf tmas chine gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
  • Derartige Einrichtungen zur Verdichtungssteuerung, die die sich als Folge der Drosselregelung bei Otto-Motoren im Teillastbetrieb einstellenden Wirkungsgradeinbußen durch Veränderung der Größe des Kompressionsraumes und damit der Verdichtung auszugleichen versuchen, sind bereits bekannt. Günstige Ergebnisse, insbesondere im Hinblick auf den Eraftstoffverbrauch bei Teillast und die Schadstoffemissionen werden dann erreicht, wenn der Verdichtungsenddruck bzw. der Verbrennungsspitzendruck unabhängig von der jeweiligen Belastung der Brennkraftmaschine in etwa konstant und mit geringem Abstand zu der Xlopfgrenze gehalten wird.
  • Bei einer solchen bekannten Einrichtung zur Verdichtungssteuerung ist als Steuerelement eine in Achsrichtung des Hydraulikzylinders verstellbare Steuerhülse vorgesehen, durch deren Verstellung die Stellung des Verstellkolbens und damit des Nebenkolbens bestimmt wird. Nachteilig an einer derartigen Einrichtung ist, daß diese Ausführung relativ viel Bauraum oberhalb des Hydraulikzylinders erfordert, der bei den bekannt engen Raumverhältnissen an einer Hubkolben-Brennkraftmaschine, die insbesondere für einen Fahrzeugantrieb verwendet werden soll, nicht immer gegeben ist (DE-OS 3117 133).
  • Die der Erfindung zugrundeliegende Aufgabe besteht daher darin, eine Einrichtung zur Verdichtungssteuerung gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1 zu schaffen, die günstigere Bauraumverhältnisse sowie eine bessere Funktion gewährleistet.
  • Die Lösung dieser Aufgabe erfolgt gemäß dem Kennzeichen des Patentanspruchs 1.
  • Durch Anordnung des erfindungsgemäß vorgesehenen walzenförmigen Drehschiebers werden zum einen die Bauraumverhältnisse oberhalb des Verstellkolbens wesentlich verbessert, da als Steuerbewegung für das Steuerelement nur noch eine Drehbewegung des Drehschiebers erforderlich ist. Zum anderen ergibt sich dadurch, daß die Stellung des Verstellkolbens durch eine mit der Stirnfläche des Verstellkolbens zusammenwirkende spiralförmige Verbindungs- oder Ablaufnut gesteuert wird, der Vorteil, daß jeweils am Ende der Verstellbewegung des Verstellkolbens eine vorteilhafte Drosselung der Druckmittelabfuhr erfolgt, die für einen weichen Anschlag des Nebenkolbens sorgt. Diese Verbindungsnut soll dabei ständig mit einem unterhalb des scheibenförmigen Verstellkolbens angeordneten, an einen Druckmittelsammelbehälter angeschlossenen Auslaßraum verbunden sein.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung anhand schematischer Darstellungen gezeigt, die im folgenden näher erläutert werden.
  • Es zeigen Figur 1 einen Längsschnitt durch den Teil eines Zylinders einer Hubkolben-Brennkraftmaschine mit der erfindungsgemäßen Verdichtungssteuerung, Figur 2 einen Schnitt durch die Verdichtungssteuerungsvorrichtung gemäß den Schnittlinien II-II nach Figur 1 und Figur 3 in vergrößertem Maßstab einen Ausschnitt aus der Figur 1 zur Verdeutlichung der erfindungsgemäßen Verdichtungssteuerung.
  • In der Zeichnung ist mit 1 ein Hauptzylinder einer beispielsweise zum Antrieb eines Kraftfahrzeugs bestimmten Brennkraftmaschine bezeichnet, in dem ein Hauptkolben 2 gleitet, der gegenüber einem Zylinderkopf 3 einen Hauptbrennraum 4 begrenzt, in dem etwa im oberen Totpunkt des Hauptkolbens 2 die Verbrennung stattfindet.
  • In diesen Hauptbrennraum 4 münden hier nicht weiter dargestellte Ein- und Auslaßkanäle, die in bekannter Weise durch Ein- und Auslaßventile gesteuert werden.
  • Der Hauptbrennraum 4 steht mit einem in dem Zylinderkopf 3 angeordneten Nebenbrennraum 5 in Verbindung, dessen Volumen durch einen in einer Bohrung 6 des Zylinderkopfes 3 gleitend geführten Nebenkolben 7 veränderbar ist. Dieser Nebenkolben 7, der Kolbenringe 8 zur Abdichtung des Nebenbrennraums 5 nach außen sowie eine in den Nebenbrennraum 5 hineinragende Zündkerze 9 trägt, ist mit einem Verstellkolben 10 verbunden, der seinerseits in einem im Zylinderkopf 3 ausgebildeten Zylinder 11 gleitet. In diesem Zylinder 11 ist oberhalb des ringscheibenförmigen Verstellkolbens 10 ein nach außen abgedichteter I)ruckmittelarbeitsraum-15 ausgebildet, der über eine mit einem Rückschlagventil 17 versehene Leitung 16 von einer Druckmittelpumpe 18 mit Druckmittel aus einem Vorratsbehälter 22 versorgt wird. Ein hier nicht weiter gezeigter Druckregler sorgt dabei dafür, daß ein vorgegebener Druckaitteldruck nicht überschritten wird.
  • An der Unterseite des Verstellkolbens 10 ist ein ringförmiger Auslaßraum 20 vorgesehen, aus dem das Druckmittel drucklos über eine Verbindungsleitung 19 in den Druckmittelsammelbehälter 22 zurückgeführt wird.
  • Zur Steuerung der Stellung des Verstellkolbens 10 und damit auch des Nebenkolbens 7 dient ein Steuerelement, das aus einem walzenförmigen Drehschieber 12 gebildet ist, der im wesentlichen parallel zur Längsachse der Nebenzylinderbohrung 6 etwa am Außenumfang des Druckmittelarbeitsraums 15 gehalten ist. Dieser Drehschieber 12 ist dabei so angeordnet, daß er mit einem Teil seines Umfangs in eine teilzylindrische Längsausnehmung 24 des Zylinders 11 sowie mit dem anderen Deil seines Umfangs in eine teilzylindrische Längsausnehmung 25 am Außenumfang des Verstellkolbens 10 eingreift. Am Außenumfang des walzenförmigen Drehschiebers 12 ist eine spiralförmig verlaufende Verbindungs- oder Ablaufnut 13 angebracht, die an ihrem unteren Ende ständig mit dem Auslaßraum 20 in Verbindung steht.
  • Diese Verbindungsnut 13 bestimmt nun die Stellung des Verstellkolbens 10, indem dieser unter dem Einfluß des in den Brennräumen 4 und 5 auftretenden Verdichtungsdruckes bis zu einer Stelle axial zurückweichen kann, an der die Verbindungsnut 13 in der Zylinderwandung 11 verschwindet und folglich keinen Druckmittelabfluß aus dem Druckmittelarbeitsraum 15 mehr ermöglicht. Diese oberste Stellung des Verstellkolbens 10 ist in der Figur 3 mit unterbrochenen Linien angedeutet und ist für die einzelnen Betriebszustände der Brennkraftmaschine so vorbestimmt, daß in den Brennräumen 4 und 5 eine maximale Verdichtung auftritt, die kurz unterhalb der Klopfgrenze liegt.
  • Durch Verdrehen des Walzenschiebers 12 kann die Stellung des Verstellkolbens dem jeweiligen Betriebszustand angepaßt werden, wobei die Verstellung in Abhängigkeit von dem Lastzustand der Brennkraftmaschine, beispielsweise also in Abhängigkeit von der Stellung der Drosselklappe bzw. des Fahrpedals erfolgen kann.
  • Als Stellgröße könnten jedoch auch die Signale eines Kopfsensors verwendet werden, so daß der Verstellkolben schrittweise solange in Richtung auf eine Verkleinerung des Verbrennungsraums verstellt wird, bis Klopfen auftritt (entsprechend der älteren Anmeldung P 33 09 714).
  • Mit 14 ist ein Betätigungsgestänge zur Verstellung des w zenförmigen Drehschiebers 12 angedeutet, das in axialer Richtung über dem Verstellkolben 10 relativ wenig Bauraum erfordert, und das beispielsweise mit der Drosselklappe so verbunden sein kann, daß bei voll geöffneter Drosselklappe entsprechend voller Leistung der Brennkraftmaschine der Verstellkolben 10 in seine oberste Stellung in dem Zylinder 11 verstellt wird, während bei geschlossener Drosselklappe der Verstellkolben bis zur Auflage an dem ringförmigen Anschlag 21 nach unten gedrückt wird.
  • Wie oben bereits erwähnt wurde, wird die Stellung des Verstellkolbens 10 im wesentlichen von der Stelle bestimmt, an der die spiralförmige Verbindungsnut 13 in der Zylinderwandung 11 verschwindet. Ein Verdrehen des walzenförmigen Drehschiebers 12 bewirkt dabei, daß diese Stelle in Zylinderachsrichtung entweder nach oben oder nach unten verschoben wird. Solchen Veränderungen der Stellung der Verbindungsnut 13 bezüglich des Druckmittelarbeitsraums 15 folgt der Verstellkolben 10 sehr schnell, zumindest innerhalb eines Arbeitstaktes. Der Nebenkolben 7 führt, insbesondere wenn eine den Verstellkolben 10 entgegen der Druckbeaufschlagung des Druckmittelarbeitsraums 15 belastende Rückstellfeder nicht vorhanden ist, eine ständige Auf- und Abbewegung während des Arbeitstaktes aus, indem der Nebenkolben 7 während des Ansaugtaktes durch den in den Verbrenn1lngsräumen 4, 5 entstehenden Unterdruck axial in der Zeichnung nach unten gezogen wird und während des Verdichtungstaktes durch den in'. den Verbrennungsräumen entstehenden Verdichtungsdruck wieder nach oben zurückgedrückt wird.
  • Die Rückverstellung des Nebenkolbens 7 und des mit diesem verbundenen Verstellkolbens 10 erfolgt dabei aber nur solange, bis keine Verbindung mehr zwischen dem Druckmittelarbeitsraum 15 und dem Auslaßraum 20 über die Verbindungsnut 13 vorhanden ist und folglich in dem Druckmittelarbeitsraum 15 ein hydraulisches, eine weitere Rückverstellung des Verstellkolbens 10 verhinderndes Anschlagpolster entsteht, das ständig über die Pumpe 18 und das Rückschlagventil 17 mit Druckmittel versorgt wird.
  • Unter Bezugnahme auf die Figur 3 zeigt sich dabei, daß auf dem letzten Teil der Rückverstellung des Verstellkolbens 10 eine durch die Verbindungsnut 13 gebildete dreieckförmige Druckmittelauslaßöffnung 23 entsteht, die beginnend von der mit ausgezogenen Linien eingetragenen Stellung des Verstellkolbens 10 bis zu der mit unterbrochenen Linien eingetragenen Endstellung immer kleiner wird und so der Druckmittelauslaß zunehmend gedrosselt wird. Diese Drosselung des Druckmittelauslasses bewirkt einen relativ weichen Anschlag des Verstellkolbens 10 in seiner Endstellung und verhindert einen harten Aufschlag auf dem hydraulischen unnachgiebigen Polster des Druckmittelarbeitsraums 15.
  • Der ständige Durchfluß des Druckmittels durch den Drucknittelarbeitsraum 15, die Verbindungsnut 13 und den Auslaßraum 20, der zumindest solange erfolgt, wie der Verstellkolben 10 nicht in seiner höchsten, in der Figur 3 mit unterbrochenen Linien angedeuteten Stellung steht, bewirkt im übrigen eine günstige Kühlung des Nebenkolbens 7 und der in diesem gehaltenen Zündkerze 9.
  • Ein weiterer Vorteil ergibt sich dadurch, daß der wal zenförmige Drehschieber 12 am äußeren Rand des Verstellkolbens 10 in der teilzylindrischen Ausnehmung 25 geführt ist. Dieses Ineinandergreifen der Bauteile führt zu einer sicheren und eindeutigen Fixierung des Verstellkolbens 10 und damit auch des Nebenkolbens 7 in Umfangsrichtung. Dies ist besonders dann wichtig, wenn der dem Nebenbrennraum 5 zugewandte Boden des Nebenkolbens 7 eine unsymmetrische Ausbildung, etwa wegen einer Schrägstellung der Achse des Nebenzylinders 6 bezüglich der Achse des Hauptzylinders 1 aufweist. In diesem Fall ist eine Fixierung des Nebenkolbens in Umfangsrichtung erforderlich, um bei den vorhandenen engen Toleranzen ein Aufschlagen des Nebenkolbens auf den Hauptkolben zu verhindern.

Claims (2)

  1. PTENTANSPRUC HE 1 ) Einrichtung zur Steuerung des Verdichtungsverhältnisses einer Hubkolben-Brennkraftmaschine mit einem jedem Zylinder zugeordneten, das Volumen eines mit dem Zylinderarbeitsraum verbundenen Nebenbrennraums verändernden Nebenkolben, der mit einem in einem Hydraulikzylinder gleitenden und von einem unter im wesentlichen konstantem Druck zugeführten Druckmittel beaufschlagbaren Verstellkolben verbunden ist, dessen Stellung von einem in Abhängigkeit von einer den Betriebszustand der Brennkraftmaschine kennzeichnenden Zustandsgröße verstellbaren Steuerelement steuerbar ist, das eine mit der druckbeaufschlagten Stirnseite des Verstellkolbens zur Steuerung des Druckmittelabflusses zusammenwirkende Steuerkante aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß das Steuerelement als walzenförmiger Drehschieber (12) ausgebildet ist, der mit einer an seinem Umfang angeordneten spiralförmig verlaufenden Verbindungsnut (13) versehen und parallel zur Längsachse des Rydraulikzylinders (11) so angeordnet ist, daß er zu einem Teil in einer teilzylindrischen Längsausnehmung (24) des Hydraulikzylinders (11) und zum anderen Teil in einer teilzylindrischen Längsausnehmung (25) des Verstellkolbens (10) eingreift.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungsnut (13) ständig mit einem unterhalb des scheibenförmigen Verstellkolbens (10) angeordneten, an einen Druckmittelsammelbehälter (22) angeschlossenen auslaßraum (20) verbunden ist.
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Date Code Title Description
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8127 New person/name/address of the applicant

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