DE3339115A1 - Vorrichtung zum verlegen von pflastersteinen - Google Patents
Vorrichtung zum verlegen von pflastersteinenInfo
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Description
Patentanwalt Dipl.-Ing. R, Beyer Gneisenaustraße 1 D-4030 Ratingen 6
Gattung
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Verlegen von Piastersteinen, mit mindestens zu/ei zangenartig gegeneinander
beweglichen Greiferbacken, mit denen mehrere mindestens nebeneinander
befindliche Pflastersteine greif- und hochhebbar sowie an vorbeotimmter Stelle ablegbar sind.
Stand der Technik
Es sind zangenartige Vorrichtungen zum Verlegen von Pflastersteinen
vorbekannt, die dazu bestimmt sind, mehrere nebeneinanderliegende Pflastersteine hochzuheben, zu einer bestimmten
Stelle zu transportieren und dort abzulegen. Die vorbekannte Vorrichtung besitzt allerdings den Nachteil, daß sie nicht
problemlos funktioniert. Es ist z.B. sehr schwierig oder
unmöglich, mit solchen zangenartigen Vorrichtungen eine Lage Pflastersteine auf Paletten, auf denen solche Pflastersteine
üblicherweise vom Herstellerwerk transportiert werden, zu ergreifen, die betreffende Lage hochzuheben und zum vorbestimmte
Verlegeort zu transportieren. Dies ist wohl unter anderem
; darauf zurückzuführen, daß die Kraftübertragung der Greifer-
! backen auf die Pflastersteine unkontrolliert oder ungünstig
erfolgt, so daß es immer wieder zum Verrutschen von Steinen,
■ zum Herunterfallen einzelner oder mehrerer Steine oder zum
Hochwölben der Pflastersteinlage kommt. Alle diese Schwierig-
: keiten führen in der Regel dazu, daß entweder die ergriffenen
Patentanwalt Dipi.-Ing. R. Beyer Gneisenaustraße 1 D-4Q30 Raiingen 6
; Pflastersteine herunterfallen 9 oder aber die Verlegequalität
ι unbefriedigend ist. Eine rasches, problemloses und kosten-
ι sparendes Arbeiten ist somit mit einer solchen Vorrichtung
: nicht mögliche
; Aufgabe
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung
, gemäß der vorausgesetzten Gattung v/esentlich zu verbessern
i und die dem Stande der Technik anhaftenden Nachteile zu veri
meiden» Insbesondere soll sichergestellt seins daß eine korn-
. plette Lage Pflastersteine von den üblichen Stapelpaletten
problemlos ergriffen^ zum Verlegeort transportiert und hier
: mit sauberer Verlegequalität abgesetzt «/erden kann»
L S s ω η g
\ Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Merkmale des
j !Patentanspruches 1 gelöst«,
! Eiirnige Worteile
Durch die Erfindung ist eine zangenartige Transport- und Verlegevorrichtung geschaffen worden, die es ermöglicht,
rationell Pflastersteine an sich beliebiger Ausbildung zu verlegen. Dabei kann mindestens eine komplette Lage Pflastersteine
von einer üblichen Transportpalette ergriffen;, hochgehoben
und zum Verlegeort transportiert und hier so abgelegt werden, daß Nachbesserungsarbeiten praktisch nicht mehr erforderlich
; sind» Geheime Versuche haben ergebenP daß die Verlegequalität
mittels einer neuerungsgemäßen Vorrichtung verlegter Pflaster-
: steinlagen sogar besser ist als bei manuell verlegten Pflaster-
: steinen.
Patentanwalt Dipl.-Ing. R. Beyer Gneisenaustraße 1 D-403Q Ratingen 6
Bei der erfindungsgemäßen Vorrichtung richten sich die Greiferbacken
selbsttätig je nach den resultierenden Kräften so aus, daß die Greiferkräfte optimal in die jeweils ergriffene
Lage Pflastersteine eingeleitet wird. Ein Herunterfallen
von Pflastersteinen oder ein Hochwerfen oder Beschädigen
der Lage ist damit ausgeschlossen. Die Steine bleiben vielmehr in der Flucht, in der sie sich auf der Transportpalette befunden
haben. Auch ein Zerdrücken von Pflastersteinen ist bei einer erfindungsgemäßen Vorrichtung nicht mehr möglich.
Besonders hervorzuheben ist die Schnelligkeit, mit der die Pflasterarbeiten mit einer erfindungsgemäßen Vorrichtung
durchzuführen sind. Damit lassen sich große Flächen von einer
Bedienungsperson in einem Bruchteil der Zeit pflastern, die sonst von Hand oder mit bekannten Geräten dafür erforderlich
war.
In Patentanspruch 2 ist eine besonders vorteilhafte Ausführungsform beschrieben, bei vi/elcher die Greiferbacken jeweils um
mindestens eine horizontale Achse schwenkbeweglich angeordnet sind. Dadurch ergibt sich eine konstruktiv einfache, robuste
Konstruktion.
Gemäß Patentanspruch 3 sind die Greiferbacken durchgehend
ausgebildet, erstrecken sich also mindestens über eine Pflaster-ι
steinlage und sind jeweils an einer durchgehenden, horizontalen Achse in vertikaler Ebene schwenkbeweglich gelagert.
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■ Es ist aber auch möglich, die Greiferbacken - wie in Patent-
• anspruch 4 beschrieben - jeweils in mehrere Greiferbacken
ι aufzuteilen, die jeweils an insbesondere koaxial zueinander angeordneten, horizontalen Schwenkachsen angeordnet sind.
. Eine besonders vorteilhafte Ausführungsform ist in Patent
anspruch 5 beschrieben, bei welcher die Greiferbacken motorisch
angetrieben sind. Dadurch lassen sich die Arbeiten nicht nur problemlos und mit wenig Kraftaufwand von einer Bedienungsperson
durchführen, z.B. von einem Steuerstand aus fernsteuern, insbesondere von einem geeigneten Erdbearbeitungsfahrzeug,
sondern es wird auch sichergestellt, daß stets die gleichen, vorbestimmten Kräfte auf die Greiferbacken aufgebracht werden,
die gegebenenfalls vom Steuerstand aus regelbar sind«
■ Von großem Vorteil ist eine Ausführungsform gemäß !Patentanspruch
: £>, bei welcher die Greiferbacken von einem im wesentlichen
in horizontaler Ebene oberhalb der zu ergreifenden Pflasteri steinlage sich erstreckenden, abwechselnd beidseitig mit
! Druckmitteldruck, insbesondere Hydrauliköl, beaufschlagten
' Kolben-Zylinder-Einheit betätigbar sind.
Der Zylinder dieser Kolben-Zylinder-Einheit ist mit mindestens : einem Winkelhebel gekuppelt, der seinerseits der betreffenden
; Greiferbacke bzw. den betreffenden Greiferbacken der einen
! Seite der Vorrichtung zugeordnet ist, während die Kolbenstange
ί ebenfalls über mindestens einen Winkelhebel mit der Greiferbacke
bzw. den Greiferbacken der anderen Seite der Vorrichtung
j in getrieblicher Verbindung steht= Diese Winkelhebel erstrecken ! sich im wesentlichen in vertikaler Ebene.
Patentanwalt Dipl.-lng. R. Beyer Gneisenaustraße 1 D-4030 Ratingen 6
/o
Bei der Ausführungsform nach Patentanspruch 7 können gleichzeitig
mehrere Lagen Pflastersteine, z.B. zwei und mehrere Lagen, ergriffen und nacheinander am Verlegeort abgesetzt
werden. Dadurch u/erden die Totzeiten zum Hin- und Hertransportieren
des beladenen bzw. entladenen Geräts verringert und eine noch größere Beschleunigung und Rationalisierung
der Pflasterarbeiten erzielt.
Bei der Ausführungsform nach Patentanspruch 8 sind die Greiferbacken
selbst an ihren mit den Pflastersteinen in Berührung gelangenden Oberflächenteilen oder den Greiferbacken zugeordnete
Futter mit Schleißeinlagen aus einem zumindest begrenzt elastischen, verschleißfesten Kunststoff versehen. Dadurch
u/erden die Pflastersteine beim Greifen geschont. Außerdem
ergibt sich eine noch gleichmäßigere Einleitung der Kräfte.
Eine weitere vorteilhafte Ausführungsform ist in Patentanspruch
9 beschreiben. Bei dieser ist die Vorrichtung breiten- und/oder längenverstellbar ausgebildet. Auf diese Weise können abwechselnd
große Pflastersteinlagen problemlos ergriffen, transportiert und verlegt werden.
Gemäß Patentanspruch IO ist die Breiten- und/oder Längenverstellung
der Vorrichtung und/oder der Greiferbacken stufenlos,
z.B. mittels abwechselnd beidseitig durch Druckmitteldruck, insbesondere Hydrauliköl, beaufschlagbare Kolben-Zylinder-Einheiten
möglich.
Patentanwalt Dipl.—Ing. R. Beyer Gneisenaustraße 1 D-403Q Ratingen 6
-.VL-
! Besonders vorteilhaft ist eine Ausführungsform, nach Patent-
! ansprach II. Dabei läßt sich über einen elektrischen oder
hydraulischen oder elektro-hydraulischen Drehmotor die Vor~
■ richtung und damit die Greiferbacken um eine vertikale Drehachse
antreiben. Hierdurch wird es möglich^ die Greiferbacken
sowohl beim Aufnehmen der Pflastersteine und beim Ablegen derselben in die richtige Drehstellung motorisch zu steuern,
was z. B. entweder von einem geeigneten zentralen Steuerstand,
! z. B„ von einer Erdbearbeitungsmaschine, einem Kran ο„ dgl,,
oder von einem anderen zentralen Steuerstand, oder mittels Handschalter durch eine Person,, die neben der Vorrichtung
steht, durch einfache Betätigung von Schaltern, erfolgen kann.
In Patentanspruch 12 ist eine vorteilhafte Ausführungsform
beschrieben» Diese baut sehr kompakt= Der Drehmotor ist unmittelbar
in den Kraftfluß eingebaut und läßt sich koaxial
', zum Lastaufnahmemittel anordnen.
Bei der Ausführungsform gemäß Pateentamspiruiicfo 13 ist ein
• besonders feinfühliges Arbeiten möglich.
Patentanspruch 14 beschreibt eine robuste Ausführungsform.
Hierdurch lassen sich große Gewichte greifen und transportieren,
■ Bei langen Greiferbacken ist es dadurch außerdem möglich;,
über die Länge jeder Greiferbacke jeweils mehrere solcher
j Kolben-Zylinder-Einheiten angreifen zu lassen} so daß über
j die gesamte Greiferbackenlänge eine gleichgroße Krafteinleitung ι
erfolgt und ein Verkanten vermieden wird«
erfolgt und ein Verkanten vermieden wird«
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Für das Lastaufnahmemittel u/ird man in der Regel ein Rohr,
ein Profilrohr oder mehrere sich zum Rohr ergänzende Profileisen wählen. Um eine gute Krafteinleitung zu gewährleisten,
kann der Bereich, in dem sich die Kolben-Zylinder-Einheiten gegen diese Rohre, Eisen o. dgl. abstützen durch ein Zwischenstück
verstärkt sein.
Patentanspruch 15 beschreibt eine vorteilhafte Ausführungsform.
Die Ausführungsform nach Patentanspruch 16 begünstigt die Durchführung rascher Reparaturarbeiten, da sich bei dieser
die Achsen, an denen die Winkelhebel befestigt sind, als Baueinheiten austauschen lassen. ;
Eine praktische Ausführungsform beschreibt Patentanspruch
17. Die Person, die neben der Vorrichtung auf dem zu pflastern- '
den Boden steht, kann die an dem Lastaufnahmemittel hängende Vorrichtung, gewissermaßen in der Luft millimetergenau - j
gewissermaßen raumgelenkig - zu der Absatzstelle hinziehen i und/oder hindrücken und/oder hinschwenken und/oder hindrehen,
wonach die betreffende Pflastersteinlage abg.esetzt werden
kann. :
Dabei beschreibt Patentanspruch 18 eine besonders praktische
Ausführungsform. Der Kreisring ermöglicht es, daß die Vorrichtung
von allen Seiten hierüber ergriffen werden kann. Außerdem sind Handverletzungen ausgeschlossen. j
; ι
Eine weitere, besonders hervorragende Ausführungsform be- !
schreibt Patentanspruch 19. Bei dieser Ausführungsform ist
die Möglichkeit gegeben, daß die Vorrichtung, also insbesondere j die Greiferbacken mit den von ihnen ergriffenen Pflastersteinen
durch horizontale Bewegung auch bei stillstehendem Lastaufnahme- !
! mittel verfahrbar ist. Auch dadurch wird die Möglichkeit
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eröffnet, die Pflastersteine sehr genau an Ort und Stelle
zu fahren. Die Maschine, an der die Vorrichtung hängt, z. B, an einem Bagger, an einem Kranhaken o, dgl., braucht demgemäß
nicht so millimetergenau zu arbeiten» Vielmehr kann nach einem ungefähren Hinschwenken der Vorrichtung das genaue
Verfahren derselben über diese spezielle Ausbildung eines Wälzlagerhängelagers oder eines Stützlagers, erfolgen. Dadurch
u/ird auch der Aktionsradius vergrößert. So sind z. B. Situationen
denkbar, daß sich ein Ausleger eines Kranes nicht oder nicht mehr gefahrlos u/eiterschwenken läßt, aber über die spezielle
ι Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Vorrichtung trotzdem
j noch ein Präzisions verfahren quer zum Lastaufnahmemittel
erfolgen kann. Im Verein mit einem ζ» B. angeordneten Griff
; läßt sich dann die Pflastersteinlage an jeder beliebigen ι Stelle millimetergenau absetzen,, insbesondere in zu verlegende
■ Muster einpassen.
i
i
Ein solches Drucklager kann ζ„ B0 aus zwei mit Abstand sowie
j parallel zueinander angeordneten Platten gebildet werden, von denen die eine eine Durchgangsöffnung aufweist, durch
: die ein den Zangen zugeordnetes Element hindurchgreift und
■ mit der anderen, darüber befindlichen Druckplatte verbunden
ist. Zwischen den Druckplatten können Wälzkörper - Kugeln, Tonnen, Rollen, Walzen oder Räder - angeordnet sein. Die
; beiden Platten lassen sich z. B. allseitig um ein begrenztes
Maß in vertikaler Ebene über die Wälzlager gegeneinander verschieben„ Die Querverschiebung kann durch Anschläge begrenzt
sein. Die Wälzkörper können in einem Käfig oder in sonstigen Führungen angeordnet sein.
Patentanwalt Dipl.-Ing. R. Beyer Gneisenaustraße 1 D-4030 Ratingen 6
-VB-
Eine besonders vorteilhafte Alternativlösung beschreibt hierzu Patentanspruch 20. Bei dieser ist mindestens eine Laufkatze
angeordnet, die ein Querverfahren der Greiferzange zum Lastaufnahmemittel
ermöglicht.
Eine robuste Konstruktion, die gewissermaßen den rauhen Bedingungen
auf Baustellen u. dgl. in hohem Maße gerecht wird, beschreibt !Patentanspruch 21. Bei dieser sind in zwei verschiedenen
horizontalen Ebenen, die parallel zueinander verlaufen, zwei Laufkatzen übereinander angeordnet, deren Hauptbewegungsrichtungen
somit ebenfalls horizontal verlaufen, wobei die Bewegungsrichtung allerdings senkrecht aufeinander stehen.
In Verbindung mit dem Drehmotor, dem Griff und diesen Laufkatzen läßt sich eine so feinfühlige motorische Verstellung
der Greiferzange und der gesamten Vorrichtung steuern, das mit hoher Genauigkeit und sehr großer Geschwindigkeit auch
komplizierte Pflastersteine weit akkurater, als dies von Hand überhaupt möglich wäre, verlegt werden können. Versuche
haben gezeigt, daß die Leistung einer solchen Vorrichtung um ein Mehrfaches höher ist als sie von geschulten Fachleuten
je erreicht werden könnte.
Patentanwalt DipL-lng. R0 Beyer Gneisenaustraße 1 D-4030 Ratingen 6
' In der Zeichnung ist die Erfindung - teils schematisch i
an einem Ausführungsbeispiel veranschaulicht» Es zeigen;
ι Fig. 1 Eine Vorrichtung gemäß der Erfindung in der Stirnansicht j
1 Fig. 2 Eine Seitenansicht zu Fig0 1 teils abgebrochen gezeichnet;
I Fig» 3 Eine Einzelheit aus Fig0 1?
Fig. 4 eine Draufsicht zu Fig, 1, in größerem Maßstab;;
ι Fig. 5 eine weitere Ausführungsforrn, in der Seitenansicht,
teils im Schnitt?
' Fig. 6 eine Teildraufsicht zu Fig, 5|
j Fig. 7 eine Einzelheit aus Fig0 5} teils in der Draufsicht,
j teils im Schnitt, in größerem Maßstab^
ι Fig. 8 eine Einzelheit aus Fig. 59 teils in der Draufsicht,
'■ teils im Schnitt, in größerem Maßstab und
Fig. 9 eine weitere "Ausführungsform, teils im Schnitt, teils
in der Seitenansichtβ
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-Vt-
Mit dem Bezugszeichen 1 ist ein Lastaufnahmemittel bezeichnet,
das im Abstand von seinem oberen, freien Ende eine Schäkelaufnahme 2 zum Ankuppeln an ein nicht dargestelltes Zugelement
oder dergleichen, z.B. an den Lasthaken eines Baggers oder eines anderen geeigneten Fahrzeugs, aufweist.
Das Lastaufnahmemittel 1 u/eist bei der dargestellten Ausführungsform einen senkrechten Teil 3 und damit durch Schweißen .verbundene,
unter einem spitzen Winkel zueinander verlaufende Stege auf, von denen aus Fig. 2 lediglich der Steg 4 zu erkennen
ist. Der andere, gegenüberliegende Steg ist entsprechend ausgebildet. Diesem im einzelnen nicht dargestellten Steg
wird das Bezugszeichen 5 zugeordnet. Aus Fig. 4 sind allerdings die verdeckt angeordneten, und deshalb gestrichelt gezeichneten
Umlaufkanten 6 und 7 der Stege 4 und 5 zu erkennen, die mit einem Querträger 7, z.B. durch Schweißen, verbunden sind.
Wie die Fig. 4 erkennen läßt, ist die zangenartige Vorrichtung im wesentlichen rahmenförmig ausgebildet und besteht aus
Profileisen, und zwar den beiden äußeren Breitenträgern 8 und 9, dem mittleren Querträger 10 und den äußeren Querträgern
11 und 12. Die beiden Querträger 11 und 12 sind jeweils an Teilen der Breitenträger 8 und 9 durch Schweißen einstückig
verbunden. Die Breitenträger 8, 9 können aus mehreren kuppelbaren Teilen bestehen.
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Die beiden Breitenträger 8 und 9 weisen in ihrem mittleren Längenbereich mehrere Bohrungen auf«, von denen nur eine mit
dem Bezugszeichen 13 bezeichnet ist0 Diese Bohrungen 13
durchsetzen die Breitenträger 8 und 9, so daß durch sie z.B. • Schrauben hindurchgesteckt werden können, durch die sich
die im mittleren Längenbereich jeweils zusammengelaschten ; Teile der Seitenträger 8 und 9 mit je einem Verbindungsstück
'. 14 bzw. 15 zusammenkuppeln lassen. Durch Herausziehen der ι Schrauben o. dgl. und Versetzen um mindestens einen Lochabscand
lassen sich die Breitenträger 8 und 9 längenverstellen und : dadurch die Vorrichtung auf unterschiedliche Breiten einrichten.
Außerdem weist die Vorrichtung an den Endbereichen der Querträger 8 und 9 je eine horizontale Achse 16 bzw. 17 auf, die mit
: Abstand sowie parallel zueinander auf ihnen angeordnete, sich nach unten erstreckende, plattenförmige Winkelhebel
18 bzw. 19 aufweisen, die jeweils auf der zugeordneten Achse : 16 bzw. 17 mittels Bohrungen aufgeschoben und in der vorbestimmten
Lage durch Schweißnähte o. dgl. einstückig mit der Achse 16 bzw. 17 unter gleichen Winkeln verbunden sind. Mit
jedem dieser Winkelhebel 18 bzw. 19 ist jeweils ein Klemmbackenhebel 20 bzw. 21 über je eine horizontale Achse in
vertikaler Ebene schwenkbeweglich gekuppelt5 wobei lediglich
die beiden Schwenkachsen 22 bzw, 23 mit Bezugszeichen versehen worden sind.
-Xt-
Mit jedem Klemmbackenhebel 20 bzw. 21 ist je eine bei der . dargestellten Ausführungsform leistenförmig sich über die
gesamte Länge der Vorrichtung erstreckende Klemmbacke 24a bzw. 24b verbunden, die somit ebenfalls über den zugeordneten
Klemmbackenhebel 20 bzw. 21 in vertikaler Ebene schwenkbeweglich angeordnet ist.
Wie die Fig. 1 und 3 erkennen lassen, setzt sich bei der dargestellten Ausführungsform jede Klemmbacke 24a, 24b aus
einem im Querschnitt etwa U-förmigen metallischen Teil und einer Hartgummieinlage, insbesondere aus einem geeigneten
Kunststoff, zusammen. Die Hartgummieinlage kann z.B. entweder unter Vorspannung und/oder durch Kleben innerhalb des me- |
tallischen U-förmigen Körpers angeordnet sein. '.
Im mittleren Längenbereich erstreckt sich über der gitterartigen Greiferkonstruktion eine abwechseln beidseitig mit Druckmitteldruck,
insbesondere mit Hydrauliköl, motorisch beaufschlagbare
Kolben-Zylinder-Einheit, die nachfolgend als Hydrozylinder bezeichnet ist und insgesamt das Bezugszeichen 25 aufweist. :
Dieser Hydrozylinder 25 ist mit seinem Zylinder über eine horizontale Schwenkachse 26 mit einem aus zwei parallel zueinander
verlaufenden Platten bestehenden Winkelhebel 27 in vertikaler Ebene schwenkbeweglich gekuppelt, deren Enden ;
durch Schweißen fest mit der Achse 17 verbunden sind.
ι * ι
■ Die Kolbenstange 28 ist über eine horizontale Schwenkachse j
'29 mit einem ebenfalls aus zwei mit Abstand sowie parallel zueinander verlaufenden Platten gebildeten Winkelhebel 30 ,
verbunden, die ebenfalls über eine Bohrung mit der Achse ;
!
!16 durch Schweißen
COPY
Patentanwalt Dipl.-fng. R. Beyer Gneisenaustraße 1 D-4030 Ratingen 6
-TA-
verbunden sind. Eine Relativbewegung der Kolbenstange 28
und des Zylinders zueinander führt somit zu einer Hin- und Herbewegung der Winkelhebel 27 bzw. 30, wobei sich diese
entweder voneinander entfernen oder aufeinander zu bewegen. Diese Bewegungen haben entsprechende Drehbewegungen der Achsen
16 und 17 und damit entsprechende Schwenkbewegungen der Klemmbackenhebel 20 und 21 sowie der Klemmbacken 24 und 25 zur
Folge.
Mit den Bezugszeichen 31, 32, 33, 34, 35 und 36 sind Nivelliereinrichtugen
bezeichnet, die bei der dargestellten Ausführungsform jeweils einen Schraubbolzen, eine Schraubmutter und
ein Niederhalterteil aufweisen. Aus Gründen der Vereinfachung
wurde lediglich der Schraubbolzen 38, die Mutter 39 und der
; Niederhalter 40 mit Bezugszeichen versehen. Die übrigen Nivellier,
einrichtungen sind entsprechend ausgebildet, wobei es für
■ die Funktion der Teile an sich nicht von entscheidender Be-
deutung ist, ob der Niederhalter als Winkeleisen oder als . im Querschnitt U-förmiges Teil ausgebildet ist. Dadurch läßt
• sich die zangenartige Vorrichtung auf das jeweilige Niveau, insbesondere auf die jeweilige Dicke der zu erfassenden Pflastersteinschicht
41, einstellen.
Die Wirkungsweise der dargestellten zangenartigen Vorrichtung ist folgende:
: Angenommen, es soll eine auf einer Palette befindliche Pflaster-
! steinschicht ergriffen werden«, Dann wird der Hydrozylinder
. 25 so mit Hydrauliköl beaufschlagt, daß sich die Greiferbacken
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-VL-
24a und 24b voneinander entfernen, woraufhin die Vorrichtung, z.B. mittels eines Baggers oder eines anderen geeigneten
Fahrzeugs über der zu ergreifenden Schicht 41 abgesenkt wird, bis die Nivelliereinrichtungen 31 - 36 auf der Oberseite
der zu ergreifenden Pflastersteinschicht 41 aufliegen. Daraufhin
wird der Hydrozylinder 25 auf der anderen Seite mit Hydrauliköl
beaufschlagt, so daß die Greiferbacken 24a und 24b zur Anlage an den Pflastersteinen 41 gelangen, und zwar mit so großer
Kraft, daß die gesamte Schicht 41 von z.B. einer Palette abgehoben, wegtransportiert und an der Stelle, wo die Pflastersteine
41 verlegt werden sollen, auf einmal abgelegt werden, ohne das es einer manuellen Nachbearbeitung bedarf. Alsdann
wiederholt sich der Arbeitszyklus entsprechend.
Statt zweier diametral gegenüberliebender Greiferbacken 24a
und 24b können auch mehrere Greiferbacken in unterschiedlichen Ebenen übereinander angeordnet sein, so daß es mit einer
Greif bewegung möglich ist, mehrere Lagen von Pflastersteinen ',
41 zu ergreifen und diese nacheinander zu verlegen. Zu diesem Zweck können die Greiferbacken z.B„ an unterschiedlichen [
Hebelarmen angeordnet sein, so daß sich die jeweils entlasteten Greiferbacken seitlich wegschwenken lassen und die andere ■
Schicht problemlos verlegt werden kann.
Bei der aus den Figuren 5 bis 8 ersichtlichen Ausführungsform
! sind für Teile gleicher Funktion die gleichen Bezugszeichen I ; wie bei der vorbeschriebenen Ausführungsform verwendet worden, ι
allerdings mit dem Unterschied, daß bei dieser Ausführungsform >
insgesamt zwei Kolben-Zylinder-Einheiten 25a, 25b, deren ' Längsachsen in der aus Fig. 5 ersichtlichen Stellung koaxial
zueinander verlaufen, angeordnet sind. Mit 28a bzw» 28b sind j die Kolbenstangen dieser Kolben-Zylinder-Einheiten 25a bzw. ;
33391Ί
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IA
25b bezeichnet, während 29a bzw« 29b wiederum die horizontalen Schwenkachsen bezeichnen, mit denen Winkelhebel 30 bzw«, 27
der Greiferzange gekuppelt sind«, Bei dieser Ausführungsform
; bilden die Winkelhebel 30 mit der zugeordneten Achse 16 einer-' seits und die Winkelhebel 27 mit der zugeordneten Achse 17
■■ andererseits austauschfähige Baueinheiten, so daß sich diese
; Teile schnell und problemlos auswechseln lassen, beispielsweise
. um Wartungs- und/oder Reparaturarbeiten durchzuführen, oder
' aber um die Vorrichtung auf andere Betriebsverhältnisse umzu-
' stellen. Es ist auch denkbar, die' Winkelhebel 27 und 30 auf
ί den zugeordneten Achsen lösbar, Z0 B „ durch Klemmverbindung
oder in sonstiger Weise kraftschlüssig9 anzuordnen.
! Wie die Fig. 5 erkennen läßt, sind die Achsen 26a bzw. 26b
jeweils in Schwenkwiderlagern 42 bzw. 43 angeordnet, die
1 aus hochkant stehenden Teilen, ζ, B. als Gabel ausgebildet,
j bestehen können. Die Schwenkwiderlager 42 und 43 sind auf ! der Oberseite der Greiferkonstruktion, beispielsweise durch
ι Schweißen, befestigt. Außerdem können die Schwenkwiderlager ' 42 und 43 durch seitliche und/oder innere Einlageteile verstärkt
ausgebildet sein, so daß die Reaktionskräfte der Kolben-Zylinder-Einheiten 25a bzw. 25b ohne Deformierungen aufgenommen
werden können»
i In Abweichung der dargestellten Ausführungsform können auf
jeder Seite der vertikalen Drehachse 44 mehrere, z„ B. jeweils
zwei oder mehrere Kolben-Zylinder-Einheiten, verteilt angeordnet sein» Auf diese Weise lassen sich auch über große Klemmbackenlängen
verhältnismäßig große Kräfte gleichmäßig und verkantungsfrei einleiten»
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Mit dem Bezugszeichen 45 ist ein Handgriff bezeichnet, der bei der dargestellten Ausführungsform in der Draufsicht zu
Fig. 5, also mit Blick auf die vertikale Drehachse 44 als Kreisring ausgebildet ist. Dieser Handgriff 45 ist über im
einzelnen nicht dargestellte Speichen dem Steg 4, 5 einstückig, beispielsweise durch Anschweißen, zugeordnet und weist einen
so großen Durchmesser auf, daß er von einer neben der Vorrichtung stehenden Person bequem ergriffen werden kann. Etwa in der
oberen Ebene des kreisringförmigen Handgriffes 45 ist ein
Kupplungsstück 46 angeordnet, das z. B. durch Schweißnähte mit dem Handgriff 45 und/oder dem Steg 4, 5 verbunden ist.
Mit 47, 48 sind dem Kupplungsträger bezeichnet, die durch Schrauben 49, 50 mit dem Kupplungsstück verbunden sind. 51
ist ein Katzkörper 51 einer im einzelnen noch zu beschreibenden Laufkatze. Dieser Katzkörper 51 besteht aus zwei parallel
und mit Abstand zueinander angeordneten hohlen Profilschienen 52 und 53, die z. B. aus zwei mit ihren horizontal verlaufenden
Schenkeln gegeneinander gerichteten U-Profilen bestehen können, aber auch in anderer Weise auszugestalten sindo Zwischen
den Schienen kann eine Führungsnut, ein Schlitz oder eine Laufrille gebildet sein, um das Fahrwerk zu führen. Die Profilschienen
52 und 53 des Katzkörpers 51 werden durch Traversen 54 und 55 einstückig auf Abstand gehalten. Die Traversen
54 und 55 sind durch Schweißen mit den Profilschienen 52
, und 53 verbunden. Die Traversen 54 und 55 können ebenfalls
ι Profileisen, z. B. U-Eisen o. dgl,, sein.
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Auf den unteren Flanschen der Profilschienen 52 bzw. 53 des
Katzkörpers 51 sind Fahrwerke 56 bzw. 57 mit Rollen 58, 59 bzw. 60, 61 in Richtung X bzw. Y um ein begrenztes Maß verfahrbar
angeordnet. Die Rollen können in den Rillen, Nuten o. dgl. verfahrbar sein. Die Laufrollen besitzen horizontale
Drehachsen. Der Fahrweg in Richtung X bzw, Y wird durch Anschläge 62, 63 bzw. 64, 65 begrenzt. Diese Anschläge können durch
Köpfe von Schrauben oder andere geeignete Elemente gebildet sein, die mit dem betreffenden Profilschienen 52 bzw. 53
einstückig, z. B, aber lösbar, verbunden sind. Die Fahrwerke
56 und 57 können miteinander gekuppelt sein, so daß sie zusammen eine in Richtung X bzw. Y verfahrbare Laufkatze bilden,
an der die darunter befindliche Vorrichtung, z» B. über das Kupplungsstück 46 und die Kupplungsträger 47, 48, hängt,
so daß durch Verfahren in Richtung X bzw. Y sämtlich darunter angeordneten Vorrichtungsteile, einschließlich der Pflastersteinschicht
51 um ein begrenztes Maß in Richtung X bzw,
Y von der zuvor eingenommenen koaxialen Drehmittellinie 44 sämtlicher Teile wegbeweglich ist=
Mit jeder Traverse 54 bzw. 55 ist je eine Hängeschiene 66 bzw. 67 verbunden, die jeweils über Schrauben 68 bzw. 69
mit dem mittleren' Längenabschnitt der jeweiligen Traverse 54 bzw. 55 einstückig verbunden ist. Im jeweils mittleren
Längenabschnitt ist jede Hängeschiene 66 bzw. 67 nach Art eines stehenden U gestaltet, in dessen U-förmigem Bereich
jeweils die Schrauben oder der Schraubkopf 68 bzw. 69 ange-
\ ordnet ist.
Jede der Hängeschienen 66, 67 bildet Teil eines Fahrwerkes 70 bzw» 7Ij, dem ebenfalls jeweils Rollenpaare 72, 73 bzw, 74,
mit horizontalen Drehachsen zugeordnet sind, die gleichfalls
! - 2fr -
untereinander parallel und in gleicher Ebene wie bei der
r zuvor beschriebenen Laufkatze verlaufen. Auch diese Fahrwerke ; 70 und 71 können untereinander zur Bildung einer fahrbaren
Laufkatze, die in Richtung A bzw. B. beweglich ist, verbunden ;
; sein. Die Rollen 72, 73 bzw. 74, 75 laufen ebenfalls in Pro- i
filschienen 76, 77, die um 90 Grad zur Ebene der Profilschienen 1 52 und 53 versetzt sind, aber in horizontaler Ebene, somit i
parallel zu den Profilschienen 52 und 53 verlaufen. Die Profilschienen
76 und 77 sind bei der dargestellten Ausführungs- :
: form im gleichen Abstand wie die Profilschienen 52 und 53 !
■ angeordnet und verlaufen untereinander ebenfalls parallel. j
j In den Profilschienen 76 und 77 sind die Fahrwerke 70 und ! 71 über ihre Rollen 72 bis 75 in der erwähnten Art und Weise
• in Richtung A bzw. B verfahrbar. Der Fahrweg wird gleichfalls
durch Anschläge 78, 79 bzw. 80, 81 begrenzt. Diese Anschläge 78 bis 81 können ebenso ausgestaltet sein wie die Anschläge
62 bis 65. Die Fahrwerke können mit den Kupplungsträgern verbunden sein.
Die Profilschienen 76 und 77 sind im mittleren Längenbereich
durch zwei Distanzschienen 82 und 83 einstückig, z. B. durch Schweißen, miteinander verbunden. Die Distanzschienen 82, 83
können ebenfalls Profileisen, beispielsweise U-Eisen o. dgl., sein : die parallel und mit Abstand zueinander angeordnet sind und
im mittleren Längenbereich durch Distanzstücke 84 und 85, i vorzugsweise ebenfalls durch Schweißen, einstückig miteinander
i zu einer sehr festen Rahmenkonstruktion verbunden sind. In ! diesem mittleren Längenbereich ist über mehrer Schrauben
,86 ein Kupplungsflansch 87 befestigt, dem ein Drehmotor 88,
. z. B. ein hydraulischer Drehmotor, zugeordnet ist, der in Richtung T bzw. K (Fig. 8), also um 360 Grad, stufenlos an- j
[ treibbar und in beliebigen Zwischenstellungen stillsetzbar j
copy I
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I und arretierbar ist. Der Drehmotor 88 ist über ein Kupplungs-ι
teil 89 an einen nicht dargestellten Kranhaken o. dgl. anschlag-ϊ
bar, so daß die gesamte Vorrichtung daran hängt. Auf diese 1 Weise ist es durch Antrieb des Drehmotors 88 möglich, die
i gesamte Vorrichtung in Richtung T bzw. K durch Fernbedienung ! um die vertikale Achse 44 zu steuern und in beliebigen Dreh-
: Stellungen zu arretieren. Es ist außerdem möglich, die an
1 den beiden in horizontalen Ebenen übereinander angeordneten
ι Laufkatzen angehängte Vorrichtung, z. B. in Richtung X bzw.
ι Y, neben die Mittellinie 44 zu verfahren und/oder dazu außerdem
I eine Verfahrung in Richtung X bzw. Y herbeizuführen. Des
j weiteren kann über den Handgriff 45 nicht nur dieses Verfahren
I der Laufkatzen vorgenommen werden. Vielmehr ist durch An-
. greifen an den Handgriff 45 auch ein millimetergenaues Hini
schwenken und/oder Fahren möglich, so daß sich die ergriffene
Pflasterseinschicht 41 paßgenau absetzen und/oder aufnehmen
; läßt.
! Im Bedarfsfalle lassen sich die beiden übereinander angeordneten,
■ allerdings um 90 Grad in ihren Bewegungsrichtungen versetzten
Laufkatzen auch motorisch stufenlos steuern und in beliebigen ; Zwischenstellungen anhalten und arretieren.
Bei der dargestellten Ausführungsform ist die Anordnung so ge-I
troffen worden, daß der Durchmesser sämtlicher Rollen 58 bis
I einerseits bzw. 72 bis 75 andererseits so groß ist, daß sich die
! Rollen an Ober- und Unterflanschen weitgehend abstützen bzw. nur
ι ein verhältnismäßig geringes Spiel zwischen dem jeweiligen inneren
; oberen Flansch und den Rollen besteht," so daß auch ein starkes : Kippmoment nicht zu einem Kippen der Laufkatzen führen kann.
Des weiteren hat man es durch Abstand der Achsen,
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beispielsweise der Drehachsen der Laufrollen 58, 59 oder 72, 73 in der Hand, auch ein Pendeln der Last bei relativ
weit neben der vertikalen Mittellinie 44 ausgefahrener Vorrichtung auszuschließen.
Der Steg 4, 5 kann im übrigen bei der Ausführungsform nach
den Fig. 5 bis 8 als senkrechtes Rohr oder Vollu/andteil ausgestaltet
sein, oder aber auch die Ausführung besitzen, wie sie im Zusammenhang mit der Ausführungsform nach den Fig.
. 1 bis 4 beschrieben wurde.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 9 ist mit dem Handrad
wiederum das Tragteil 4, 5 einstückig verbunden, das z. B. als senkrechter Zapfen im oberen Bereich ausgebildet sein
kann und hier eine Öffnung 90 durchgreift, die in einem Boden des Gehäuses 91 eines Hängelagers angeordnet ist. Auf dem
Boden dieses Gehäuses 91 sind mehrere Rollenkörper 92 angeordnet, die um je eine vertikale Achse in beiden Richtungen
unendlich drehbar ausgebildet sein können. Auf diesen Rollen 92 ist eine mit dem Tragteil 4, 5 durch Schweißen einstückig
verbundene Platte 93 gelagert, die somit durch Anschlagen gegen die Wandungen der Öffnung 90 um ein begrenztes Maß
allseitig in horizontaler Ebene verschieblich ist, wodurch die an dieser Platte 93 hängende Vorrichtung mit den Kolben-
, Zylinder-Einheiten, der Greifzange und der aufgenommenen
Pflastersteinschicht 41 ebenfalls in beliebigen Richtungen,
gewissermaßen raumgelenkig, verschoben werden kann.
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Das Bezugszeichen 88 bezeichnet wiederum einen Drehmotor,
der die gleiche Ausbildung und Anordnung wie der Drehmotor
;in Fig. 5 aufweisen kann. Dieser Drehmotor 88 ist wiederum
!durch einen Flansch 46 mit einem Flansch 94 des Gehäuses 91 durch Schrauben fest, aber lösbar verbunden»
Mit dem Bezugszeichen 95 ist ein Gehänge bezeichnet, das an einen Kranhaken o. dgl. anschlagbar ist.
!üas Drucklager 91, 92 und 93 kann ggf. durch einen Gummi- oder
JKunststoffblock mit gummielastische Eigenschaften, z. B.
jdurch einen Silentblock, der in gewisser Weise raumgelenkig !verformbar ist, ersetzt sein, der auch eine gewisse Verformung
jbzw. Verschiebung in horizontaler Ebene zuläßt.
Die in der Zusammenfassung, in der Beschreibung und in den
!Patentansprüchen beschriebenen sowie in der Zeichnung dargeistellten
Merkmale können sowohl einzeln als auch in beliebigen iKombinationen für die Verwirklichung der Erfindung wesentlich
I sein.
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1 Lastaufnahmemittel
2 Schäkelaufnahme
3 Teil j
4 Steg
| 5 | Il |
| 6 | Umlaufkante |
| ; 7 | Querträger |
| 8 | Il |
| 9 | Il |
| ! ίο | Querträger |
| ; 11 | Il |
| ; 12 | Il |
| ' 13 | Bohrung |
| 14 | Kupplungsstück |
| 15 | Il |
| 16 | Achse |
| 17 | II |
| 18 | Winkelhebel |
| . 19 | Il |
| : 20 | Il |
| ' 21 | Il |
| ;22 | Schwenkachse |
| ; 23 | Il |
| ! 24a | Klemmbacke |
| 24b | Il |
| 25 | KoIben-Zylinder-Einheit, Hydrozylinder |
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| 25a | Kolben-Zylinder-Einheit, Hydrozylinder |
| 25b | I! Il ID 18 |
| 26 | Schwenkachse |
| 26a | Il |
| 26b | Il |
| 27 | Winkelhebel |
| 28 | Kolbenstange |
| 28a | It |
| 28b | Il |
| 29 | Schwenkachse |
| 29a | Il |
| 29b | Il |
| 30 | Winkelhebel |
| 31 | Nivelliereinrichtung |
| 32 | Il |
| 33 | Il |
| 34 | Il |
| 35 | I? |
| 36 | It |
| 38 | Schraubbolzen |
| 39 | Mutter |
| 40 | Niederhalter |
| 41 | Pflastersteinschicht, Pflastersteine |
| 42 | Schu/enku/iderlager |
| 43 | Il |
| 44 | Drehachse |
| 45 | Handgriff |
| 46 | Kupplungsstück |
| 47 | Kupplungsträger |
| 48 | Il ' |
| 49 | Schraube |
| 50 | Il |
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| 51 | Katzkörper |
| 52 | Profilschiene |
| 53 | I! |
| 54 | Traverse |
| 55 | |
| 56 | Fahrwerk |
| 57 | If |
| 58 | Rolle, Rollen |
| 59 | ti If |
| 60 | ff ti |
| 61 | I? Ii |
| 62 | Anschlag |
| 63 | (I |
| 64 | ff |
| 65 | Il |
| 66 | Hängeschiene |
| 67 | Il |
| 68 | Schraube |
| 69 | Il |
| 70 | Fahrwerk |
| 71 | Il |
| 72 | Rollenpaar |
| 73 | Il |
| 74 | 11 |
| 75 | IC |
| 76 | Profilschiene |
| 77 | fl |
| 78 | Anschläge |
| 79 | Il |
| 80 | Il ■ |
| 81 | !I |
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| I j ; 82 |
Distanzschiene |
| 83 | ir |
| 84 | Distanzstück |
| 85 | |
| 86 | Schraube |
| '. 87 | Kupplungsflansch |
| , 88 | Drehmotor |
| ' 89 | Kupplungsteil |
| ; 90 | Öffnung |
| 91 | Gehäuse |
| ! 92 | Rolle |
| ! 9^ | Platte |
| 1 94 | Flansch |
| ■ 95 I |
Gehänge |
| ! A | Beu/egungs richtung |
| B | t! |
| ! X j |
I? |
| ί γ | Il |
| ; T | Drehrichtung |
| 1 K | 11 |
Claims (8)
1. Vorrichtung zum Verlegen von Pflastersteinen, mit mindestens zwei zangenartig gegeneinander beweglichen Greifer- bzw.
Klemmbacken, mit denen mehrere mindestens nebeneinander befindliche Pflastersteine greif- und hochhebbar sowie an vorbestimmter
Stelle ablegbar sind, dadurch gelkeminzeichnet, daß
die Greiferbacken (24a, 24b), in Bezug auf die zwischen diesen ergriffenen Pflastersteinen bzw. der ergriffenen
Pflastersteinschicht (41) beweglich ausgebildet sind.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Greiferbacken (24a, 24b) um jeweils mindestens
eine horizontale Achse (22 bzvi/. 23) schwenkbeweglich sind.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gelkennzeichnet,
daß die Greiferbacken (24a, 24b) durchgehend ausgebildet
sind und sich über mindestens die Abmessung einer Pflastersteinlage
(41) erstrecken und daß die Greiferbacken (24a, 24b) an den etwa gleichlangen, ebenfalls einstückig durchgehenden
Schwenkachsen (22 bzw. 23) über mehrere mit Abstand sowie parallel zueinander angeordnete Hebel verbunden
sind, die einstückig mit je einer drehbaren Achse (16 bzw. 17)
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getrieblich verbunden sind,
4. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß die Greiferbacken (24a, 24b)
aufgeteilt sind.
5» Vorrichtung nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß die Greiferbacken (24a, 24b)
motorisch angetrieben sind.
6„ Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet,
daß die Greiferbacken (24a, 24b) über eine abwechselnd beidseitig durch Druckmitteldruck, insbesondere durch
Hydrauliköl, beaufschlagbare Kolben-Zylinder-Einheit (25 - Hydrozylinder) greiferartig angetrieben sind, wobei
der Hydrozylinder (25) vorzugsweise im Abstand auf der Oberseite der Vorrichtung angeordnet ist und daß die Kolben
stange (28) über eine horizontale Schwenkachse (29) mit der Achse (6) und der Zylinder des Hydrozylinders (25)
über eine horizontale Schwenkachse (26) mit mindestens einem Winkelhebel (27) mit der Achse (17) getrieblich
verbunden ist.
7. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere Greiferbacken in
unterschiedlichen Ebenen übereinander angeordnet sind, mit denen übereinander befindliche Pflastersteinlagen
(41) gleichzeitig greifbar sind»
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'
8. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder einem der folgenden,
\ dadurch gekennzeichnet, daß die Greiferbacken (24a, 24b)
ι an ihren mit den Pflastersteinen (41) in Berührung gelangenden
ι Oberflächenteilen oder den Greiferbacken (24a, 24b) zugeordnete
Futter mit SchleiSeinlagen aus einem zumindest begrenzt I elastischen, verschleißfesten Kunststoff} versehen sind.
!9. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder einem der folgenden,
: dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung breiten-■
und/oder längenverstellbar ausgebildet ist„
3.0. Vorrichtung nach Anspruch 9, dachmrch gelkennzeichnet,
daß die Breiten- und/oder Längenverstellung der Vorrichtung i und/oder der Greiferbacken (24a? 24b) stufenlos, z„B.
; mittels abwechselnd beidseitig durch Druckmitteldruck, i insbesondere Hydrauliköl, beaufschlagbare Kolben-Zylinder-
j Einheiten erfolgt.
JLl ο Vorrichtung nach Anspruch 1 oder einem der folgenden,
ι
dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung an einem Drehmotor (88) angeordnet ist, der ein Drehen (T bz\i/.
K) der Vorrichtung und damit der Greiferbacken (24a, 24b)
um mindestens eine vertikale Achse (44) ermöglicht,
JL2. Vorrichtung nach Anspruch 11, dia du reih gekennzeichnet,
J daß der Drehmotor (88) dem Lastaufnahmemittel bzw«, den
Steg (4, 5) zugeordnet ist«,
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ο Vorrichtung nach Anspruch 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet,
daß der Drehmotor (88) die Vorrichtung in beiden Drehrichtungen (T bzw. K) stufenlos um 360 Grad antreibt und
in beliebigen Zwischenstellungen arretierbar ist.
14. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß jede Greiferbacke (24 a bzw.
24b) über je mindestens eine Kolben-Zylinder-Einheit (25a, 25b) antreibbar ist»
,15. Vorrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet,
daß sich die Kolben-Zylinder-Einheiten (25a, 25b) über ; je ein Schwenkwiderlager (42, 43) - ggf. über ein Verstärkungsstück
- über horizontale Schwenkachsen (26a, 26b) abstützen.
16O Vorrichtung nach Anspruch 1 oder einem der folgenden,
dadurch gekennzeichnet, daß die Achsen (16, 17) vorzugsweise auch die mit ihnen verbundenen Winkelhebel (27,
30) je eine austauschfähige Baueinheit bilden.
17» Vorrichtung nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß der Greiferzange ein horizontalliegender
Griff (45) zugeordnet ist.
18. Vorrichtung nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet,
daß der Griff (45) als horizontalliegender Kreisring ausgebildet ist«
19. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder einem der folgenden,
; dadurch gekennzeichnet, daß die Zange über ein Drucklager,
insbesondere unter Zwischenschaltung von Wälzlagern, Rollen, Tonnen, Kugeln o. dgl., in horizontaler Ebene um ein begrenztes
Maß beweglich, insbesondere verfahrbar, ist.
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20. Vorrichtung nach Anspruch 19 9 dadoiirch gekennzeichnet,
: daß die Vorrichtung an mindestens einer horizontal ver-ί
fahrbaren Laufkatze (56, 58, 59, 60, 61) angeordnet
ist, die ein Verfahren in mindestens einer horizontalen ; Ebene (X bzw. Y) ermöglicht»
ο Vorrichtung nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet,
daß in zwei parallel zueinander verlaufenden horizontalen
Ebenen übereinander zu/ei Laufkatzen in um 90 Grad zueinander
versetzten Richtungen (A, B0 bzw, X) verfahrbar
angeordnet sind, und daß der Drehmotor (88) der oberen Laufkatze zugeordnet ist und daß das Katzgerüst (51)
der unteren Laufkatze über Hängeschienen (67, 68) mit
den Fahrwerken (66, 67) der oberen Laufkatze verbunden ist und das Fahrwerk (70, 71) der unteren Laufkatze
über mindestens ein Zwischenstück (46, 47, 48) mit der angehängten Greifvorrichtung verbunden ist,,
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ID=6212942
Family Applications (1)
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| DE19833339115 Granted DE3339115A1 (de) | 1983-10-28 | 1983-10-28 | Vorrichtung zum verlegen von pflastersteinen |
Country Status (3)
| Country | Link |
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