DE3336509A1 - Vorrichtung zum herstellen von katzenkopfknoten - Google Patents
Vorrichtung zum herstellen von katzenkopfknotenInfo
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Description
DR.-ING. DIPL-PHYS. H.: SWRIES"
PATENTANWÄLTE ο ο q r r η η
DIPL-ING. P. EICHLER
Hacoba Textilmaschinen GmbH & Co KG, Hatzfeider Str. 161-163,
5600 Wuppertal 2
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Herstellen von Katzenkopfknoten, insbesondere für
Spulengatter, mit einer Einlegungseinrichtung zum Positionieren zweier parallel liegender Fadenenden am
Knoter, die von einem Bindeschnabel mit einem L-förmigen Schnabelhaken übergriffen und vom Schnabelhakenende
bei jedem Vorbeilauf des drehangetriebenen Bindeschnabels hintergriffen werden, dessen Schnabelhaken mit
einer diesem entsprechend L-förmigen, an ihm beweglichen Scherenhälfte versehen ist, die an einem Steuerende
mit einer das Öffnen und Schließen des eine Fadenklemme bildenden Bindeschnabels steuernden Kulisse zusammmeriwirkt,:
die der Drehlage des Bindeschnabels entsprechend verstellbar ist.
Spulengatter weisen eine Vielzahl von Spulstellen auf, die nach dem Abwickeln der Fäden der Spulen neu
bestückt werden müssen. Dazu werden die in den Fadenbremsen
der Spulengatter festgehaltenen Enden der abgespulten
Fäden mit den Anfängen der Fäden der neu aufgesteckten Spulen verknotet. Als Knoten wird vornehmlich der sogenannten
Katzenkopfknoten eingesetzt, der zwar vergleichsweise
einfach ist, sich daher aber leicht herstellen läßt und den beim Schären der Fäden lediglich geringen
Fadenzugspannungen üblicherweise gewachsen ist, ohne aufzugehen. Der Einfachheit eines Katzenkopfknotens entsprechend
sind die zu ihrer Herstellung verwendeten Knoter vergleichsweise einfach aufgebaut. Sie bestehen im
wesentlichen aus einem drehangetriebenen Bindeschnabel, der die eingangs genannten Merkmale aufweist. Zur Steuerung
des Bindeschnabels bzw. seiner beweglichen Scherenhälfte ist eine feststehende Kulisse bekannt, die das
Steüerende der beweglichen Scherenhälfte beaufschlagt und
dadurch den Bindeschnabel öffnet. Der geöffnete drehangetriebene Bindeschnabel übergreift die parallelliegenden
Fadenenden und schneidet sie ab, wenn das Steuerende die Kulisse verläßt. Dabei werden die Fadenenden
zugleich geklemmt. Die feststehende Kulisse bewirkt, daß der Bindeschnabel bei jeder vollständigen Umdrehung
geöffnet und geschlossen wird. Infolgedessen muß ein
zusätzlicher Greifer vorhanden sein, um die Fadenenden aus dem Bereich des schnappenden Bindeschnabels herauszuhalten,
wenn die Fadenenden nicht ergriffen werden sollen. Eine derartige Greifersteuerung ist jedoch aufwendig.
Es ist daher bereits vorgeschlagen worden, eine verstellbare Kulisse zu verwenden, die so verstellt wird,
daß ein Offenen des Bindeschnabels nur dann stattfindet, wenn die Kulisse verstellt ist. Hierzu ist die Kulisse
als Querteil zwischen zwei parallelen Schwenkarmen angeordnet, die mit Federkraft auf einen Steuernocken gedruckt
werden, der die Kulisse zum gewünschten Zeitpunkt anhebt und damit die Möglichkeit schafft, daß
das Steuerende der beweglichen Scherenhälfte in Eingriff
mit der Steuerkontur der Kulisse gelangen kann. Da sich
die Schwenkarme auf einer Kreisbahn um die Schwenkachse bewegen, bewegt sich die Kulisse entsprechend. Sie verkantet
sich infolgedessen relativ zum Steuerende der beweglichen Scherenhälfte. Infolgedessen und wegen der
bei diesem Gleitvorgang des Steuerendes in der Kulisse zu berücksichtigenden Toleranzen kann eine befriedigende
Steuerung des Bindeschnabels nur erreicht werden, wenn die in Eingriff gelangenden Bereiche entsprechend gerundet
und exakt ausgebildet sind. Da der Steuernocken und die Schwenkarme nur kraftschlüssig zusammenwirken,
und zwar an einer der Schwenkachse aus baulichen Gründen benachbarten Stelle, können starke Fäden wegen der großen
erforderlichen Stelikräfte beim Schneiden von starken Fäden über den Bindeschnabel und die Kulisse auf die
Schwenkarme derart einwirken, daß die Schwenkarme abheben und der Bindeschnabel nicht vollständig schließt und dadurch
den Faden verliert.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung mit den eingangs genannten Merkmalen so
zu. verbessern, das sie einfacher aufgebaut werden kann und zuverlässiger funktioniert.
Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß die Kulisse in
einem ausschließlich in einer Ebene verstellbaren Steuerschieber angeordnet ist. Für die Erfindung ist wesentlich,
daß eine Schwenkbewegung der Kulisse vermieden wird. Der erfindungsgemäß ausschließlich in einer Ebene verstellbare
Steuerschieber ermöglicht offensichtlich eine einfach ausgebildete
Gradführung der Kulisse, so daß Verkantungen der Kulisse relativ zum Bindeschnabel ausgeschlossen sind.
Infolgedessen treten auch keine durch Verkantungen der Kulisse bedingten Funktionsunsicherheiten beim Knoten auf.
Der Steuerschieber ist eine mit einer kreisförmigen Bohrung versehene Frontplatte eines Gehäuses für den
Drehantrieb des Bindeschnabels, die in Gleitführung des Gehäuses vertikal verschieblich ist. Der Verwendung der
Frontplatte zur Ausbildung der Kulisse ist eine wesentliche Vereinfachung des Knoters, wobei die lediglich
in einer Ebene erfolgenden Vertikalverschiebungen durch die Gleitführungen der Prontplatte zuverlässig beherrscht
werden können.
Der Steuerschieber weist einen Kurvenbolzen auf, der mit einer steuerschieberparallelen Steuerkurve zusammenwirkt,
die vom Drehantrieb verstellt wird. Die erforderliche, der Drehlage des Bindeschnabels entsprechende Verstellung
des Steuerschiebers erfolgt durch den Kurvenbolzen und die Steuerkurve über eine formschlüssige Verbindung,
die ein durch die Stellkräfte des Bindeschnabels bedingtes Abheben der beiden Bauteile voneinander ausschließt.
Die erforderliche Zuordnung zwischen Bindeschnabelfunktion und Steuerkurve ist daher stets gewährleistet.
In baulich einfacher Ausgestaltung ist die Steuerkurve gleichachsig mit einem Zahnrad des Drehantriebs
unmittelbar hinter dem Steuerschieber angeordnet und auf das Zahnrad aufgesetzt.
Der Drehantrieb des Bindeschnabels weist eine von einem Schwenkhebel beaufschlagte Eingangswelle, eine
achsparallele, die Steuerkurve gegenüber der Eingangswelle übersetzt antreibende Zwischenwelle und eine von
letzterer beaufschlagte, ebenfalls achsparallele Bindeschnabelwelle
auf. Der Drehantrieb kann daher unter Gewährleistung der erforderlichen Übersetzung zwischen der
Eingangswelle und der Bindeschnabelwelle vergleichsweise kompakt ausgebildet werden und benötigt lediglich baulich
und kostenmäßig einfache Teile, mit denen der Herstellungsaufwand
gering gehalten werden kann.
Die Seitenwände des Gehäuses für den Drehantrieb bilden mit frontseitig vorspringenden, Einlegeschlitze
aufweisenden Einlegeblecheri die Einlegeeinrichtung des Knoters. Die Einlegeeinrichtung kann daher als integrales
Bestandteil der ohnehin erforderlichen Seitenwände des Gehäuses durch massenfertigungsgerechtes Stanzen hergestellt
werden.
Die Erfindung wird anhand eines in der Zeichnung dagestellten Ausführungsbeispiels erläutert. Es zeigt:
Fig. 1, Fig. 3 perspektivische, teilweise ausgebrochene
Ansichten der erfindungsgemäßen Vorrichtung,
Fig. 2 einen Vertikalschnitt durch die Vorrichtung der Fig. 1,
Fig. 4 :bis 11 Teildarstellungen der erfindungsge-
mäßeri Vorrichtung bei unterschiedlichen Funktionszuständen.
Fig. 1, 3 zeigen einen Fadenknoter 15 zum Verknoten zweier parallel liegender Fadenenden 16. Der Fadenknoter
15 hat :eineri Gehäusekörper 17, dessen Seitenwände 17' ein
vorderes Einleg.eblech 18 und ein hinteres Einlegeblech mit aus der Zeichnung ersichtlichen Einlegeschlitzen als
Einlegeeinrichtung für die Fadenenden 16 gemäß Fig. 3 bilden.
Ein Bindeschriabel 20 besteht im wesentlichen aus
einem Schriabelhäkeri 21, der im wesentlichen L-förmig ist
und die in die 'Einlegevorrichtung eingelegten Fadenenden
16 übergreift.: Der Schnabelhaken 21 ist an einer Bindeschnabelwelle
20' über zwei nicht näher bezeichnete Stifte drehfest angeordnet, die eine Justierung des
Schnabelhakens 21 relativ zu den in der Einlegevorrichtung befindlichen Fadenenden 16 gestatten. Des weiteren be-
steht der.Bindeschnabel 20 aus einer beweglichen Scherenhälfte
22, die dem Schnabelhaken 21 entsprechend L-förmig ausgebildet ist. Der L-förmige Schnabelhaken 21 des Bindeschnabels
20 besteht in an sich bekannter Weise aus zwei mit Abstand zueinander angeordneten Blechstücken, wie
beispielsweise Fig. 8 erkennen läßt. Zwischen beiden Blechstücken ist die bewegliche Scherenhälfte 22 angeordnet,
die mit dem Schnabelhaken 21 eine Schere bildet, die jedoch zugleich in ebenfalls herkömmlicher Weise
eine Fadenklemme bildet.
Der Bindeschnabel 20 ist mit seiner Bindeschnabelwelle
20' in Lagerbuchsen 31, 32 des Gehäusekörpers 17
drehbar gelagert und mit einer Sicherungsscheibe 33 lagegesichert. Achsparallel zur Bindeschnabelwelle 20' und
zu einer Eingangswelle 29 ist eine Zwischenwelle 27 in
Lagerbuchsen 34, 35 drehbar gelagert und mit einer Sicherungsscheibe
36 lagegesichert. Die Eingangswelle 29 lagert in Lagerbuchsen 37, 38 und trägt an ihrem rückwärtigen
Ende einen Schwenkhebel 30, der mit einem Stift 39 drehfest auf der Eingangswelle 29 sitzt und bei entsprechender
Beaufschlagung über eine Stellstange die Eingangswelle
29 drehen kann. Frontseitig sitzt auf der Eingangswelle 29 ein verzahntes Eingangsrad 291, das mit einem auf
der Zwischenwelle 27 angeordneten Ritzel 27' kämmt. Auf
der Zwischenwelle 27 ist darüber hinaus ein Zahnrad 27'' angeordnet, das seinerseits in Eingriff mit einem Ritzel
20'' der Bindeschnabelwelle 20' steht. Infolgedessen wird
durch ein Verdrehen des Schwenkhebels 30 z.B. im Uhrzeigersinn auch die Bindeschnabelwelle 20" im Uhrzeigersinn
verdreht. Dabei bilden alle Zahnräder eine Übersetzung, dergemäß ein Schwenkwinkel des Schwenkhebels 30 von 60°
beispielsweise eine Drehung der Bindeschnabelwelle 20' um ca 850° zur Folge hat.
Am Ende der beweglichen Scherenhälfte 22 befindet . sich ein Steuerende 22', nämlich im wesentlichen ein senk-
recht zur Bindeschnabelwelle 20' angeordneter Steg, der
mit seinem Stegenden 22'', 22"' innerhalb einer kreisförmigen Kulisse 23' eines Steuerschiebers 23 angeordnet
ist. Die Stegenden 22", 22'" gelangen mit der Kulisse 23" in Eingriff, je nach dem welche Stellung der Steuerschieber
23 relativ zum Bindeschnabel 20 einnimmt.
Die Stellung des Steuerschiebers 23 wird in Abhängigkeit
von der Drehlage des Bindeschnabels 20 bestimmt. Hierzu
hat der Steuerschieber 23 einen Kurvenbolzen 24, der mit einer Steuerkurve 28 zusammenwirkt. Die Steuerkurve
28 ist gleichachsig mit dem Zahnrad 27'' des Drehantriebs angeordnet und sitzt unmittelbar hinter dem Steuerschieber
23 auf dem Zahnrad 27". Eine Verdrehung des Zahnrads 27" und damit des Drehantriebs bewirkt, daß die Steuerkurve
28 entsprechend verdreht wird. Die Kurvenkontur 28', die im
Vergleich zur Kurvenkontur 28'' der Steuerkurve 28 radial vorspringt,: bewirkt nach entsprechender Verdrehung der
Zwischenwelle 27 eine Mitnahme des Kurvenbolzens 24 und damit ein Anheben des Steuerschiebers 23. Dieser ist in
Schiebeführungen 25, 26 des Gehäuses vertikal verschieblich.
Zum Betrieb des Knoters werden die Fadenenden 16 von unten zuerst in den Schlitz '.des Einlegebleches 18 und dann
in den Schlitz '.des Einlegebleches 19 eingeschlagen. Die
Schlitze sind dabei so geformt, daß die Fadenenden 16 zwangsläufig hinter den L-förmigen Schnabelhaken 21 geraten.
Wird nun der Bindeschnabel· 20 durch Schwenken des Schwenkhebels 30 gedreht, so hintergreift sein Schnabelhaken
21 gemäß Fig. 4 das Fadenende 16 und bildet bei weiterem Verdrehen der Bindeschnabelwelle 20' nach einer
weiteren halben Umdrehung eine aus Fig. 5 ersichtliche Schlaufe. Auch dabei hintergreift er die Fadenenden 16.
Die dabei gebildete Faderischlaufe wird während der nächsten
halben Bindeschnabelumdrehung weiter verdreht, bis die in Fig. 6 dargestellte Lage des Bindeschnabels 20 erreicht ist.
Wird die Bindeschnabelwelle 20' aus der Position des Binde-
Schnabels 20 gemäß Fig. 6 heraus weiter in demselben Sinne gedreht, so gelangt die Kurvenkontur 28' unter den Kurvenbolzen
24 und hebt den Steuerschieber 23 an. Von da an hat das Steuerende 22" der beweglichen Schererihälfte 22 nicht
mehr genügend Platz, um sich berührungslos innerhalb der Kulisse '23' zu bewegen. Es berührt vielmehr diese Kulisse
23' mit dem Stegende 22" und drückt sich dadurch nach oben bzw. schwenkt die bewegliche Scherenhälfte 22 nach
außen, so daß sich der Bindeschnabel 20 öffnet. Infolgedessen
übergreift der Bindeschnabel 20 die Fadenenden 16 mit dem L-förmigen Schnabelhaken 21 auf der einen und mit
der beweglichen Scherenhälfte 22 auf der anderen Seite der
Fadenenden 16 gemäß Fig. 8. Infolge der Drehung der Bindeschnabelwelle 20' gerät die Schließkontur bzw. das Stegende
22'·' des Steuerendes 22' in Berührung mit der Kulisse
23' des Steuerschiebers 23, so daß der Bindeschnabel geschlossen_wird und dabei die Fadenenden 16 abschneidet,
wie aus Fig. 8 ersichtlich ist. Es erfolgt danach noch eine weitere Umdrehung der Bindeschnabelwel'le 20', bis der
Bindeschnabel 20 eine Stellung gemäß Fig. 9 erreicht hat. In dieser Stellung sind die Fadenenden 16 von der Fadenklemme
des Bindeschnabels 20 eingeklemmt und damit festgehalten.
Danach werden bei stillstehendem Bindeschnabel 20 die spulen- bzw. fadenbremsenseitigen Fadenenden 16 angezogen,
so daß die Fadenschlaufe 16" gestrafft wird, wie
es in Fig. 11 dargestellt ist. Die Fadenenden 16 werden aus dem Bindeschnabel 20 herausgezogen bzw. der Bindeschnabel
20 öffnet sich, indem das Stegende 22'' in den Bereich der Öffnungskontur der Kulisse 23' einläuft.
Danach kann der Abspulvorgang vom Spulengatter fortgesetzt werden, da ein genügend fester Knoten entstanden
ist, nämlich ein doppelter Katzenkopfknoten.
Anschließend erfolgt die Rückstellung der Knotvorrichtung durch Rückschwenken des Schwenkhebels 30, so daß
der Bindeschnabel 20 bzw. die Bindeschnabelwelle 20' wieder
in die in Pig. 3 dargestellte Ausgangslage gelangen und für einen erneuten Knotvorgang bereit sind.
Auf die beschriebene Weise findet die Knotenbildung während 2 1/4 Bindeschnabelumdrehungen statt. Es wird
ein zweifacher Katzerikopf hergestellt. Es können jedoch
mit derselben Vorrichtung wahlweise auch einfache bzw. mehr als zweifache Katzenköpfe hergestellt werden, indem
der Bindeschnabelvorlauf verändert wird. Es muß also dafür gesorgt werden, daß die Bindeschnabelwelle 20' vor
dem Anheben des Steuerschiebers 23 nur eine halbe bzw. zur Herstellung eines dreifachen Katzenkopfes 2 1/2 Umdrehungen
macht, bevor sich der Bindeschnabel 20 öffnet. Das ist durch Wahl der Ausgangsstellung des Schwenkhebels 30
ohne weiteres möglich.
Die Rückstellung des Steuerschiebers 23 geschieht während des. Bindesch;na-b,e.lrü.ck.l.auf.s· -durch. Rück'ste:LTk-rä.f.te·.
der beweglichen Schererihälfte '22,. 'nachdem die Steuerkurve
-2a den Kurveribolze'ri 24 freigegeben hat.
Der Vorteil des erfindungsgemäßeri Fadenknoters liegt
also auch darin, auf einfache Weise ein- oder mehrfache '
Katzenkopfknoten zu erzeugen, so daß beispielsweise auch
glatte Fäden mit mindestens doppelten Katz:erikopfknote:n
geknotet und damit ausreichend haltbar sind,. ;
- Leerseite -
Claims (3)
1. Vorrichtung zum Herstellen von Katzenkopfknoten,
insbesondere für Spulengatter, mit einer Einlegeeinrichtung zum Positionieren zweier parallel
liegender Fadenenden am Knoter, die von einem Bindeschnabel· mit einem L-förmigen Schnabelhaken
übergriffen und vom Schnabelhakeriende bei jedem
Vorbeilauf des drehangetriebenen Bindeschnabels hintergriffen werden, dessen Schnabelhaken mit .
einer diesem entsprechend L-förmigen, an ihm beweglichen Scherenhälfte versehen ist, die an einem
Steuerende mit einer das Öffnen und Schließen des eine Fadenklemme bildenden Bindeschnabels
steuernden Kulisse zusammenwirkt, die der Drehlage des Bindeschnabels entsprechend verstellbar ist,
dadurch gekennzeichnet, daß die Kulisse in einem ausschließlich in einer Ebene
verstellbaren Steuerschieber (23) angeordnet ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch !,dadurch gekennzeichnet,
daß der Steuerschieber
(23) eine mit einer kreisförmigen Bohrung versehene
Frontplatte eines Gehäuses für den Drehantrieb des Bindeschnabels (20) ist, die in Schiebeführungen
(25) des Gehäuses vertikal verschieblich ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Steuerschieber
(23) einen Kurvenbolzen (24) aufweist, der mit einer steuerschieberparallelen Steuerkurve (28) zusammenwirkt,
die vom Drehantrieb verstellt wird.
Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß
die Steuerkurve (28) gleichachsig mit einem Zahnrad (27") des Drehantriebs unmittelbar hinter
dem Steuerschieber (23) angeordnet und auf das Zahnrad (27") aufgesetzt ist.
Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß
der Drehantrieb des Bindeschnabels (20) eine von einem Schwenkhebel (30) beaufschlagte Eingangswelle
(29), eine achsparallele, die Steuerkurve (28) gegenüber der Eingangswelle (29) übersetzt antreibende
Zwischenwelle (27) und eine von letzterer beaufschlagte, ebenfalls achsparallele Bindeschnabelwelle
(20') aufweist.
Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß
die Seitenwände (17 ') des Gehäuses für den Drehantrieb mit frontseitig vorspringenden, Einlegeschlitze
aufweisenden Einlegeblechen (18, 19) die Einlegeeinrichtung des Knoters bilden»
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