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DE3334758A1 - Hubschrauberbekaempfungsverfahren mit lenkflugkoerper - Google Patents

Hubschrauberbekaempfungsverfahren mit lenkflugkoerper

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Publication number
DE3334758A1
DE3334758A1 DE19833334758 DE3334758A DE3334758A1 DE 3334758 A1 DE3334758 A1 DE 3334758A1 DE 19833334758 DE19833334758 DE 19833334758 DE 3334758 A DE3334758 A DE 3334758A DE 3334758 A1 DE3334758 A1 DE 3334758A1
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DE
Germany
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guided missile
missile
sound
guided
phase
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DE19833334758
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DE3334758C2 (de
Inventor
Arnulf Dipl.-Phys. 5401 Buchholz Wallrabe
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Bundesministerium der Verteidigung
Federal Government of Germany
Original Assignee
Bundesministerium der Verteidigung
Federal Government of Germany
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Publication date
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    • F41WEAPONS
    • F41GWEAPON SIGHTS; AIMING
    • F41G7/00Direction control systems for self-propelled missiles
    • F41G7/20Direction control systems for self-propelled missiles based on continuous observation of target position
    • F41G7/22Homing guidance systems
    • F41G7/2273Homing guidance systems characterised by the type of waves
    • F41G7/228Homing guidance systems characterised by the type of waves using acoustic waves, e.g. for torpedoes
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41GWEAPON SIGHTS; AIMING
    • F41G7/00Direction control systems for self-propelled missiles
    • F41G7/20Direction control systems for self-propelled missiles based on continuous observation of target position
    • F41G7/22Homing guidance systems
    • F41G7/2226Homing guidance systems comparing the observed data with stored target data, e.g. target configuration data
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41GWEAPON SIGHTS; AIMING
    • F41G7/00Direction control systems for self-propelled missiles
    • F41G7/20Direction control systems for self-propelled missiles based on continuous observation of target position
    • F41G7/22Homing guidance systems
    • F41G7/2253Passive homing systems, i.e. comprising a receiver and do not requiring an active illumination of the target

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
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  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Aiming, Guidance, Guns With A Light Source, Armor, Camouflage, And Targets (AREA)
  • Measurement Of Velocity Or Position Using Acoustic Or Ultrasonic Waves (AREA)
  • Radar Systems Or Details Thereof (AREA)

Description

  • Beschreibung
  • Hubschraub erb e kämpfungsverfahren mit Lenkf lugkörp er Die Erfindung geht aus von einem Verfahren zur Bekämpfung von in Deckung befindlichen Kampfhubschraubern durch einen mit einem Gefechtskopf versehenen Lenkflugkörper von oben, wobei die Flugbahn des Lenkflugkörpers in eine Steigflugphase und eine sturzflugartige Suchphase aufgeteilt- ist.
  • Ein solches Verfahren ist durch die Deutsche Offenlegungsschrift- OS 2904749 bekannt geworden.
  • Im bekannten Fall wird der Lenkflugkörper vom Abschuß bis ins Ziel angetrieben und kann sowohl mit aktiven als auch mit passiven Radar- oder Infrarot-Zielsuchköpfen ausgerüstet sein.
  • Lenkflugkörper dieser Art haben den großen Nachteil, daß sie aufgrund ihrer aufwendigen Konstruktion sehr kostenintensiv und überdies leicht durch einfache Mittel störbar sind. Mittels passiven oder aktiven Radar- oder Infrarotsensoren ist ferner eine genaue Ortung eines bestimmten Zielobjektes, wie hier der Kampfhubschrauber, nicht möglich, da diese Systeme nur integral (flächenhalt) die Signale aufnehmen kann.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren zur Bekämpfung von in Deckung befindlichen Kampfhubschraubern aufzuzeigen, welches mit einfachen Mitteln.
  • zielgenau und sicher in der Lage ist, daß der Kampfhubschrauber vom Lenkflugkörper getroffen wird.
  • Die Aufgabe wird ausgehend von den Merkmalen des Oberbegriffes des Anspruch 1 durch seine kennzeichnenden Merkmale gelöst.
  • Durch den Einsatz eines akustischen Peil- und Steuersystems und durch eine Zweiteilung der Flugphase in eine angetriebene und eine antriebslose (geräuschlose) für die Lenkung eines Lenkflugkörpers auf einen in Deckung befindlichen Kampfhubschrauber ist es möglich, den Kampfhubschrauber ohne direkten Sichtkontakt zwischen Abschußbasis und Zielobjekt sicher zu erfassen und erfolgreich zu bekämpfen.
  • Die beiden erfindungsgemäßen Merkmale der akustischen Zielsuche und der Aufteilung der gesamten Flugphase in eine angetriebene und in eine antriebslose (geräuschlose) Phase bedingen eine Reihe von erheblichen Vorteilen.
  • So gestattet das erfindungsgemäße Verfahren die Bekämpfung nach dem ??fire and forget" Prinzip. Da die akustische Zielsuche ferner ein rein passives Verfahren ist, ist der Lenkflugkörper während seiner gesamten Flugphase nicht ortbar. Das akustische Prinzip macht den Lenkflugkörper auch praktisch immun gegen akustische Täuschmaßnahmen, da der Gegner den zur Täuschung eingesetzte Schallquellen seine eigene Position verrät. Somit ist die Treffwahrscheinlichkeit äußerst hoch. Durch geeignete elektronische Signalauswertemaßnahmen ist eine Freund/Feind-Identifizierung möglich.
  • Das zur akustischen Zelsuche verwandte Signalauswerteverfahren ist darüber hinaus in der Lage, verschiedene akustische Frequenzspektren voneinander zu unterscheiden.
  • Somit ist es dem Lenkflugkörper möglich, das Zielobjekt Kampfhubschrauber-int seinem durch die mit unterschiedlicher Drehzahl laufenden Tragrotor und -Heckrotor hervorgerufenem charakteristischen Frequenzspektrum von Schallpegeln anderer Freouenz zu unterscheiden.
  • Positiv ist für das Verfahren auch die Ausgestaltung der Flugphase in eine angetriebene und eine besondere vorteilhafte antriebsfreie Phase, welche auch als Gleitflug oder Suchphase bezeichnet werden kann.
  • Durch die antriebsfreie Phase wird das akustische Peil-und Steuersystem nicht mehr durch das Geräusch des Raketenmotors gestört, das noch verbleibende Eigengeräusch durch die Windanströmung ist so gering, daß es die akustische Ortung nicht beeinflußt.
  • Der Lenkflugkörper ist ferner in der Sturzflugphase praktischnkit ortbar, da er den metallischen Antriebsteil nach dem ersten Wegabschnitt abwerfen kann, und somit fast nur noch nichtmetallisches Material weiterfliegt. Auch die optische Auffaßbarkeit dürfte bei den geringen Abmessungen des Rest-Lenkflugkörpers denkbar gering sein.
  • Durch Wind- und Temperaturänderungen in Abhängigkeit von der Höhe huber dem Erdboden entsteht eine Strahlenkrümmung, welche die Schallenergie zum Beobachter hinführt (gute Hörbarkeit) oder vom Beobachter weglenkt (schlechte Hörbarkeit). Dieser Einfluß wird aber im wesentlichen nur für eine Schallausbreitung am Erdboden wirksam und führt dort oft zu schalltoten Zonen. Für eine Ausbreitung in die Höhe ist der Wind jedoch fast ohne Belang, da nur eine Strahlenkrümmung, nicht jedoch eine gänzlich schalltote Zone entstehen kann, davon wird bei dem vorgeschlagenen Lenkflugkörper Gebrauch gemacht.
  • Anhand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispieles soll die Erfindung näher erläutert werden.
  • Es zeigen Figur 1: ein Gefechtsbild mit dem Grundprinzip des erfindungsgemäßen Verfahrens Figur 2: den Flugkörper schematisch Figur 3: Blockschaltbild der Elektronik, des akustischen Peil- und Steuerungssystems Die Figur 1 zeigt eine Abschußvorrichtung 1, welche sowohl mobil, tragbar oder auch fest installiert sein kann. Durch diese Abschußvorrichtung 1 soll das Zielobjekt. in diesem Falle ein Panzerabwehrhubschrauber 5, bekämpft werden, welcher hinter einer Erhöhung in Deckung gegangen ist.
  • Ein direkter Sichtkontakt zwischen der Abschußvorrichtung 1 und dem Panzerabwehrhubschrauber 5 besteht also nicht.
  • Die Flugbahn ist grob schematisch dargestellt. Sie beginnt mit der Aufstiegsphase 2 währenddessen der Lenkflugkörper mittels eines Raketenmotors angetrieben wird. Er treibt den Lenkflugkörper bis auf eine Höhe 3 an, welche weit über der üblichen Flughöhe des in Deckung befindlichen Panzerabwehrhubschraubers 5 liegt. Der Raketenmotor ist nun so ausgelegt, daß er nach einer gewissen Zeit auf dem Kulminationspunkt 3 der Flugbahn infolge Brennschluß abschaltet. Um eine Ortbarkeit des Lenkflugkörpers auf einer sich anschließenden antriebslosen Geitphase 4 zu verhindern, wird der Raketenmotor gegebenenfalls abgesprengt. Mit nunmehr eingeschältetem akustischen Peil-und Steuersystem wird der Lenkflugkörper auf den Panzerabwehrhubschrauber 5 durch das von ihm ausgehende charakters tische Frequenzspektrum gelenkt.
  • Die Grundfrequenz des Tragrotors liegt im Bereich von 10 Hz, die des Heckrotors im Bereich von 100 Hzb Die Zündung des Gefechtskopfes erfolgt durch Auswertung des Betrages der Schallamplitüde. Auf die genügende Annäherung wird dadurch geschlossen, daß ein vorher gesetzter Schwellenwert überschritten wird.
  • Kurz vor dem Zielobjekt Panzerabwehrhubschrauber 5 kann ggf. auch auf ein nichtakustisches Zielsuchverfahren umgeschaltet werden, um einen präziseren Endanflug zu gewährleisten. Diese können bereits bekannte auch aktive Zielsuchverfahren sein, da zu diesem Zeitpunkt eine Ortung des Lenkflugkörpers und eine erfolgreiche Bekämpfung wegen des geringen Zielabstandes bereits unmöglich ist.
  • Das erfindungsgemäße Verfahren zeigt, daß der Panzerabwehrhubschrauber dem anfliegenden Lenkflugkörper völlig ausgeliefert ist. Die Deckung hinter dem Hügel, welche ihn sicher vor erdgebundenen Waffen wie Geschützen, Panzern etc. schützt, ist hier nutzlos, da der Lenkflugkörper ihn von oben bekämpft.
  • Der Lenkflugkörper ist zusätzlich mit einer Freund-Feind-Kennung ausgerüstet. Erkennt er den zu bekämpfenden Panzerabwehrhubschrauber aufgrund der Verhältnisse Hauptrotor- zu Heckrotorfrequenzen als eigenen, so kann er eine Ausweichbewegung ausführen und die Zündung des Gefechtskopfes verhindern.
  • -Figur 2 zeigt den Flugkörper schematisch in der Draufsicht. An seiner Vorderseite befindet sich ein Gefechtskopf 6, welcher mit einem Annäherungszünderbekannter Bauart ausgerüstet ist. An den Gefechtskopf 6 schließt sich ein Elektronikteil 10 des Flugkörpers an, welcher die aufgenommenen Peilsignale elektronisch in Steuersignale für die Lenkeinrichtung umsetzt.
  • Der Flugkörper ist mit mindestens drei gleichmaßig am Umfang verteilten Tragflächen 13 versehen, an deren Enden sich die Einbauorte für die Mikrofone 7, 8, 9 als akustische Sensoren befinden.
  • Das Heck des Flugkörpers ist ebenfalls mit mindestens drei Ruderflossen 11 ausgestattet, welche seine Steuerung um zwei Achsen bewirkt. Tragflächen 13 und Ruderflossen 11 können auch zusammengefaßt sein. Für den Antrieb sorgt ein Raketenantrieb mit Düse 12.
  • Der Flugkörper kann so eingerichtet sein, daß nach dem Ausbrennen des Raketenteiles dieser abgeworfen wird.
  • Danach klappt der Lenkflugkörper die Tragflächen 13 und Ruderflossen 11 aus und geht in eine sturzflugartige antriebslose Suchphase über, wobei der Hubschrauber laufend akustisch geortet wird uns der Lenkflugkörper mittels der Ruderflossen 11 ins Ziel gelenkt wird. Es wird außerdem eine Bewertung der vom Hubschrauber ausgeführten charakteristischen Schallsignale, insbesondere der Amplituden und der Frequenzen des Tragrotors und des Heckrotors und ihres Verhältnisses zueinander, zur Freund/Fe ind-Identifizierung und zur Annäherungszündung vorgenommen.
  • Sollte der Hubschrauber zu den eigenen Verbänden gehören, wird das Auftreffen des Lenkflugkörper verhindert.
  • Mit der ggf. zusätzlichen Endanflugeinrichtung wird der Lenkflugkörper schließlich in das Ziel gelenkt, wo der Gefechtskopf 6 ziindet.
  • Die Figur 3 zeigt die Elektronik 10 nebst Meßwertaufnehmer und Stellglieder welche zur Lenkung des Flugkörpers erforderlich ist. Linksseitig sind die Meßwertaufnehmer zu sehen welche durch gleiche Mikrophone 14 - 17 und ein Staurohr 24 dargestellt sind. Die Mikrophone 14 - 17 sind mit jeweils einem Signalprozessor 18 verbunden. Die Signale, welche von dem Staurohr 24 ausgehen, werden nach Durchlaufen eines Dopplerkorrektors 25 ebenfalls auf alle Signalprozessoren 18 geleitet. An die Baugruppe der Signalprozessoren 18 schließen sich zwei Korrelatoren 19 und ein Gefechtskopfzündgeber 20 an, wobei letzterer mit dem Gefechtskopf 6 verbunden ist. Es folgen zwei Steuergrößengeber zur Steuerung der Quer- und Hochachse 21, welche ihre Signale an die Stellmotoren 23 für das Hoch- und Querruder des Flugkörpers weitergeben. Ihnen zugeführt wird auch ein Signal eines Lenksachsenlagerreglers 22.
  • Die so beschriebene elektronEche Einrichtung funktioniert folgendermaßen: Die Mikrophone 14 - 17 nehmen Umgebungsschall auf und verarbeiten die Schallsignale in elektrische in an sich bekannter Weise. Die so gewonnenen Impulse werden an die Signalprozessoren 18 weitergeleitet, wobei jedes Mikrophon 14 - 17 auf einen eigenen Signalprozessor 18 arbeitet.
  • Figur 1: Flugbahn 1) Abschußvorrichtung, mobil oder tragbar 2) Aufstiegsphase mit Raketenantrieb, grobe Richtungshaltung 3) Brennschluß oder Abschottung des Antriebes 4) Gleitflugphase gesteuert durch akustischen Sensor 5) Ziel (Hubschrauber) Figur 2: Flugkörper, schematisch 6) Gefechtskopf 7) 8) Mikrofonpaar 9) Mikrofon des zweiten Mikrofonpaares 10) Elektronikteil des Flugkörpers 11) Ruderflossen zur Steuerung um zwei Achsen 12) Düse des Raketenantriebes 13) Tragflächen Figur 3: Blockschaltbild der Elektronik 14) Staurohr zur Geschwindigkeitsmessung 15) Ableitung der Dopplerverschiebung 14) 15) Mikrofonpaar 16) 17) Mikrofonpaar 18) Signalprozessoren 19) Korrelator 20) Gefechtskopfzündgeber 21) Steuergrößengeber für Quer- und Hochachse Lenksachsenlageregler 23) Stellmotore für Hoch- und Querruder 24) Staurohr 25) Dopplerkorrektur 26) -Sollten sich jedoch nur drei Mikrophone an dem Flugkörper befinden, so würden diese eine vektorielle Kombination erfahren, welche dann ebenfalls wie die Phasendifferenz weiterverarbeitet werden können. Die Weiterverarbeitung dieser beiden Größen besteht darin, daß sie jeweils ebenfalls in Korrelator 19 in eine entsprechende Winkel information umgerechnet werden. Diese Tefinkelinformationen werden danach an die SteuerCrößengeber für die Quer- und Hochachse 21 weitergeleitet, welche ihrerseits diese Signale nach entsprechender Aufbereitung an die Stellmotore für Hoch- und Querruder -23 weitergeben.
  • Das Amplitudenspektrum erleidet aufgrund der Relativgeschwindigkeit zwischen Ziel und Flugkörper eine Frequenzverschiebung, welche Dopplereffekt genannt wird. Da diese Erscheinung für die Lenkung des Flugkörpers stark nachteilig ist, muß sie korrigiert werden. Hierzu dient das Staurohr 24, welches die Fluggeschwindigkeit des Lenkflugkörpers relativ zur umgebenden Luft mißt und daraus die zugehörige Frequenzverschiebung berechnet.
  • Mit Hilfe des so ermittelten Wertes wird ein Korrektursignal erzeugt und an die SignalprozesDren 18 weitergegeben. Dadurch kann die Dopplerverschiebung näherungsweise rückgängig gemacht werden.
  • Der Gefechtskopfzündgeber 20 bewertet das mittlere Amplitudenspektru welches ihm durch die Signalprozessoren 18 zugeleitet wird. Bei Erreichen eines Schwellwertes wird auf die Annäherung an das Ziel geschlossen und der Zündvorgang ausgelöst u. zw. dahingehend, daß der Zündimpuls an den Gefechtskopf 6 geleitet wird.
  • Die Lagereglung des Flugkörpers bezüglich seiner Längsachse wird durch Kreiselelemente oder durch Bauteile, welche die Auswertung des Erdmagnetfeldes gestatten, vorgenommen. Dieser Prozeß findet in dem Längsachsenlageregler 22 statt.
  • Figur 1: Flugbahn 1) Abschußvorrichtung, mobil oder tragbar 2) Aufstiegsphase mit Raketenantrieb, grobe Richtungshaltung 3) Brennschluß oder Abscherung des Antriebes 4) Gleitflugphase gesteuert durch akustischen Sensor 5) Ziel (Hubschrauber) Fluor 2: Flugkörper, schematisch 6) Gefechtskopf 7) s) Mikrofonpaar 9) Mikrofon des zweiten Mikrofonpaares 10) Elektronikteil des Flugkörpers 11) Ruderflossen zur Steuerung um zwei Achsen 12) Düse des Raketenantriebes 13) Tragflächen Figur 3: Blockschaltbild der Elektronik 14) Staurohr zur Geschwindigkeitsmessung 15) Ableitung der Dopplerverschiebung 14) 15) Mikrofonpaar 16) 17) Mikrofonpaar 18) Signalprozessoren 19) Korrelator 20) Gefechtskopfzündgeber 21) Steuergrößengeber für Quer- und Hochachse 22) Lenksachsenlageregler 23) Stellmotore für Hoch- und Querruder 24) Staurohr 25) Dopplerkorrektur 26) - - Leerseite -

Claims (10)

  1. Patentansprüche 1. Verfahren zur Bekämpfung von in Deckung befindlichen Kampfhubschraubern durch einen mit einem Gefechtskopf (6) versehenen Lenkflugkörper von oben, wobei die Flugbahn des Lenkflugkörpers in eine Steigflugphase (2) und eine sturzflugartige Suchphase (4) aufgeteilt ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Lenkflugkörper wahrend der Suchphase (4) antriebslos (geräuscharm) ist und mittels einer im/am Lenkflugkörper installiertenSakustische Sensoren aufweisenden, auf das charakterliche Schallspektrum des Kampfhubschraubers eingestellten Peil- und Steuereinrichtung (7-9, 24, 10, 23) ins Ziel führbar ist.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die vom Kampfhubschrauber ausgesandte spezielle Schallcharakteristik ausgefiltert wird.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schallauswertung unter Berücksichtigung des Dopplereffektes bei der jeweiligen Geschwinigkeit des Lenkflugkörpers erfolgt.
  4. 4. Verfahren nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die empfangene Schallcharakteristik zusätzlich zur Freund/Feind-Erkennung ausgewertet wird.
  5. 5. Lenkflugkörper zur Durchführung des Verfahrens nach -mindestens einem der Asnprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Flugkörper ein Steuerruder (11) und mindestens zwei gleichwinklig gegeneinander versetzte Tragflächen (13) aufweist, an deren äußeren Enden Schallempfanger und Druckempfänger (7, 8, 9, 24) als Sensoren der Peil- und Steuereinrichtung angeordnet sind, welche mit einem nachgeschalteten Elektronikteil (10) verbunden sind, der seinerseits an Stelleinrichtungen (23) für das Steuerruder (11) des Flugkörpers angeschlossen ist.
  6. 6. Lenkflugkörper nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Peileinrichtung eine elektronische Signalverarbeitung zur Ausfilterung einer vorgegebenen Schallcharakteristik aufweist (Linienspektrum).
  7. 7. Lenkflugkörper nach mindestens einem der Ansprüche 5 bis 6 dadurch gekennzeichnet, daß der Elektronikteil (10) einen die Signale der Sensoren auswertenden Fourieranalysator enthält der eingangsseitig dopplereffektkompensiert ist, dessen Ausgangssignal in einem Korrelator (19) mit dem Sollwert verglichen wird und daß die Zielpeilung durch stereophonartige Auswertung der Signale des Schallempfangen der einen Tragfläche (13) im Vergleich zu dem Schallempfänger der anderen Tragfläche (13) durchführbar ist.
  8. 8. Lenkflugkörper nach mindestens einem der Ansprüche 5 - 7, dadurch gekennzeichnet, daß eine auf die Ruder (11) des Flugkörpers einwirkende Lagestabilisierung um eine Längsachse des Flugkörpers, z. B. Kreiseleinrichtung, vorgesehen ist.
  9. 9 Lenkflugkörper nach mindestens einem der Ansprüche 5 - 8, dadurch gekennzeichnet, daß er inen Gefechtskopf (6) mit einem akustischen Annaherungszünder aufweist.
  10. 10. Lenkflugkörper nach mindestens einem der Ansprüche 5 - 9, dadurch gekennzeichnet, daß er einen Raketenantrieb besitzt.
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