DE3332122C2 - - Google Patents
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-
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum
Abtrennen von festen Abfallprodukten aus einem
Flüssigkeits-Gas-Strom, insbesondere zur Anwendung im
Dentalbereich, wie zahnärztlichem Dienst, Dentalkliniken
oder in Fotolabors, mit einem Verteilerkopf, an dem
mindestens ein Einlaßanschluß für den abgesaugten
Flüssigkeits-Gas-Strom mit den festen Abfallprodukten und
ein mit einer Unterdruckversorgung verbindbarer
Auslaßanschluß für das abgetrennte Gas angeordnet ist, mit
einem mit einer Saugquelle verbindbaren Abwasseranschluß
für die abgetrennte Flüssigkeit, mit einem Behälter, der
abnehmbar und dichtpassend am Verteilerkopf angeordnet
ist, und mit einem Filter zur Abtrennung der Flüssigkeit
von den festen Abfallprodukten.
Durch die ständig steigenden Anforderungen,
Umweltverschmutzungen zu vermeiden, besteht eine starke
Nachfrage nach einer einfachen Möglichkeit zum Auffangen
toxischer und/oder teurer Abfallprodukte, die in einem
Flüssigkeits-Gas-Strom mitgeführt werden, wie das z. B. im
Dentalbereich der Fall ist, wo Flüssigkeit und Gas aus
einem Ausspülbecken und/oder einem Speichelsauger in einen
Sammelbehälter gesaugt werden, aus dem die Flüssigkeit zu
einem Abwasserkanal befördert wird.
Das Reinigen der die verschmutzten Gase und Flüssigkeiten
abführenden Gerätschaften sowie das Einsammeln und
Abführen der Abfallprodukte sind bisher unerfreulich und
mit Risiken verbunden. Es wurden daher viele Versuche
unternommen, die damit verbundenen Probleme zu lösen.
Ein Lösungsvorschlag ist in der DE 24 59 881 B2
beschrieben. Es handelt sich um ein zahnärztliches Gerät
mit einer Absaugevorrichtung mit einem Verteilerkopf, an
dem oben ein Einlaßanschluß für den abgesaugten
Flüssigkeits-Gas-Strom mit den festen Abfallprodukten und
ein mit einer Unterdruckversorgung verbindbarer
Auslaßanschluß für das abgetrennte Gas angeordnet ist.
Außerdem ist unten ein Abwasseranschluß für die
abgetrennte Flüssigkeit vorgesehen, die mit einer
Saugquelle verbunden ist. Aus Gründen der Vereinfachung
der Reinigungsarbeiten ist ein Flüssigkeitssammelbehälter
vorhanden, der als lösbare Schublade ausgebildet ist.
Oben, an der Einlaßseite des Behälters, ist ein
herausnehmbares Filter vorgesehen, durch das der
Flüssigkeits-Gas-Strom vor dem Eintreten in den Behälter
geleitet wird. In dem Filter können aus dem Mund eines
Patienten, mit Feststoffen angereicherte und abgesaugte
Flüssigkeiten so gefiltert werden, daß die Feststoffe im
Filter festgehalten werden.
Das Reinigen des bekannten Gerätes, bei der die
Abwasserleitung unten an den Abtrennbehälter angeschlossen
wird, stellt eine recht unerfreuliche Arbeit dar. Der beim
Herausziehen unten offene Behälter, aus dem Flüssigkeit
heraustropfen kann, bringt nämlich bei seiner Handhabung
ein gewisses Infektionsrisiko mit sich. Im übrigen ist
diese bekannte Vorrichtung nicht so aufgebaut, daß sie in
einfacher und kostengünstiger Weise zur Entnahme der in
jedem Einzelfall anfallenden Abfallprodukte und zum
Reinigen des Abwassers in dem tatsächlich jeweils
erforderlichen Ausmaß ausgelegt ist.
Es ist Aufgabe der Erfindung, eine einfache und
wirtschaftliche Vorrichtung zum Abtrennen von
Abfallprodukten aus einem Flüssigkeits-Gas-Strom zu
schaffen, die auf einfache und sichere Weise giftige bzw.
infektiöse und/oder kostbare Abfallprodukte aus einem
abgesaugten Flüssigkeits-Gasgemisch so auffangen kann, daß
das Personal diese Abfallprodukte mit geringer Mühe und
ohne Risiko entfernen kann.
Die gestellte Aufgabe ist erfindungsgemäß dadurch gelöst,
daß der Abwasseranschluß ebenfalls am Verteilerkopf
mündet, daß der Behälter einen geschlossenen Boden
aufweist, daß innerhalb des Behälters bis nahezu zum Boden
ein die abgetrennte Flüssigkeit förderndes Saugrohr
reicht, das dort von dem Filter in Form einer
Filterpatrone abgedichtet umschlossen ist, wobei das
Saugrohr zusammen mit dem Behälter vom Verteilerkopf
lösbar und dichtpassend mit dem am Verteilerkopf
vorgesehenen Abwasseranschluß verbunden ist.
Damit ist es auf überraschende Weise möglich, Flüssigkeit
und Gas mit verhältnismäßig geringer Saugkraft zu trennen.
Auch kann eine hygienische Reinigung dicht an der
Verunreinigungsstelle vorgenommen werden. Es entfällt das
Reinigen des Luftleitungssystems von der Saugeinheit zum
Abtrennbehälter. Damit wird auch eine allmähliche
Minderung der Luftansaugleistung vermieden. Der Behälter
mit den aufgefangenen Abfallprodukten kann ohne weiteres
so ausgelegt werden, daß er von dem Verteilerkopf
abgenommen, dicht verschlossen und einer Regenerations- oder
Vernichtungsanlage zugeführt werden kann, ohne daß
dies mit Unannehmlichkeiten für das Personal verbunden
ist. Die verwendete Filterpatrone kann an die Art der
Abfallteilchen und an den erforderlichen Reinigungsgrad
angepaßt werden. Das gleiche gilt hinsichtlich eines
Siebes oder der Filterpatrone, die ohne weiteres dem
Auslaßanschluß dort vorgeschaltet sein kann, wo das Gas
aus dem Behälter abströmt. Diese Vielseitigkeit bringt es
mit sich, daß sich die Vorrichtung nicht nur zum Einsatz
im Dentalbereich, sondern auch in anderen Unternehmen, und
zum Abtrennen vieler verschiedener Stoffe wie Amalgam,
Quecksilber und Teilchen oder Spänen von z. B. Silber und
Gold sowie von feilteiligem Schlamm von Schleif-und
Bohrverfahren der verschiedensten Art eignet.
Eine sehr wirksame Trennung zwischen gereinigter Luft,
gereinigter Flüssigkeit und Verunreinigungen kann nach
einer Weiterbildung der Erfindung dadurch erzielt werden,
daß ein Filtersieb oder eine weitere Filterpatrone unter
dem Auslaßanschluß für das abgetrennte Gas am
Verteilerkopf angeordnet ist. Das Flüssigkeits-Gasgemisch
wird so noch wirksamer von Verunreinigungen befreit.
Nach einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung ist
vorgesehen, daß die Filterpatrone rohrförmig ist und daß
der äußerste Teil der Rohrwandung ein Grobfilter bildet,
während der Innenteil der Wandung aus einem feinporigen
Werkstoff besteht. Dadurch wird die Filterung nach Grob- und
Feinpartikeln differenzierter unterteilt.
Nach einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung ist
vorgesehen, daß der Behälter ein austauschbares Sieb
enthält, das zwischen der Mündung des Einlaßanschlusses am
Verteilerkopf und dem Auslaßanschluß für das abgetrennte
Gas angeordnet ist und sich zum Boden des Behälters
erstreckt. Eine derartige Anordnung ist besonders
betriebssicher, weil die abgetrennten Stoffe weit von der
Trennstelle zwischen Verteilerkopf und Behälterrand
festgehalten werden.
Nach einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung ist
vorgesehen, daß das Sieb die Form eines Rohres hat, das
unter dem Einlaßanschluß des Verteilerkopfes angeordnet
ist. Dadurch wird der Druckabfall durch das Sieb
verringert, und das Sieb wird einem gewissen
Selbstreinigungseffekt unterzogen.
Das Sieb kann nach einer weiteren Ausgestaltung der
Erfindung ein Sack unter dem Einlaßanschluß des
Verteilerkopfes sein, so daß eine zusätzliche Filtration
erzielt wird.
Auch wenn ein rohrförmiges oder sackähnliches Sieb
bevorzugt werden, kann der Behälter doch auch mit einer
Siebwandung ausgestattet sein, die vom Verteilerkopf
ausgehend zum Boden verläuft und den Einlaßanschluß für
Flüssigkeit und Gas vom Auslaßanschluß zur
Unterdruckversorgung trennt. Somit ist ersichtlich, daß es
viele Möglichkeiten zur Modifikation des Reinigungsgrades
der Flüssigkeit und des Gases gibt. Der Behälter kann in
bekannter Weise mit Pegelstand-Stellvorrichtungen
ausgestattet sein, die z. B. durch den Einsatz von
Elektroden mit dem Absaugen von Flüssigkeit durch den
Abwasseranschluß beginnen, wenn die Flüssigkeit im
Behälter einen bestimmten Pegel erreicht hat. Alternativ
kann die Absaugung von Flüssigkeit elektrisch in
Verbindung mit dem Steuersystem für den Luftansaugmotor
oder in Verbindung mit einem manuell betätigten
elektrischen Schalter gesteuert werden.
Nach einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung ist
vorgesehen, daß der Mündungsrand des Behälters am Umfang
eines axialen Flansches des Verteilerkopfes durch
Verwendung einer Schnappverriegelung oder eines
Gewindeabschnittes festgelegt ist. Die erforderliche
Dichtung kann dabei leicht durch O-Dichtringe oder in
ähnlicher Weise erfolgen. Ein so befestigter Behälter ist
leicht entfern- bzw. austauschbar.
Nach einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung ist
vorgesehen, daß die Filterpatrone auf dem Saugrohr
austauschbar angeordnet ist.
Nach einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung ist
vorgesehen, daß der Behälter unmittelbar unter dem
Verteilerkopf eine Abdeckung aufweist, mit Öffnungen, die
mit den Öffnungen in den Anschlüssen des Verteilerkopfes
fluchten. Ein solcher Behälter kann ohne Gefahr einer
Verschmutzung und Infektion aufgrund von überlaufendem
Inhalt ohne weiteres von dem festinstallierten
Verteilerkopf an einem zahnärztlichen Behandlungsstuhl
abgenommen werden.
Die Erfindung wird nachstehend in Verbindung mit den
Zeichnungen im einzelnen erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 einen Axialschnitt durch ein erstes Ausfüh
rungsbeispiel des Behälters nach der Erfin
dung; und
Fig. 2 einen Axialschnitt durch ein weiteres Ausfüh
rungsbeispiel des Behälters nach der Erfin
dung.
Fig. 1 zeigt eine bevorzugte einfache Ausführungsform der
Vorrichtung nach der Erfindung. Die Vorrichtung umfaßt
einen Verteilerkopf 1, der an einem zahnärztlichen Behand
lungsstuhl befestigbar ist und der Durchgangsbohrungen mit
zugehörigen Anschlüssen aufweist, nämlich einen oder
mehrere Einlaßanschlüsse 2, die über Schlauchkupplungen an
ein Ausspülbecken und einen Speichelsauger anschließbar
sind, und einen Auslaßanschluß 3, der an eine Unterdruck
versorgung anschließbar ist, sowie einen Abwasseranschluß
4, der an einen Injektor oder eine Saugpumpe anschließbar
ist, die filtriertes Wasser zu einem Abwasserkanal oder
eventuell zu einem Sammelbehälter absaugt. Der Anschluß 2
kann Abzweige zum Anschluß an das Ausspülbecken bzw. den
Speichelsauger aufweisen, oder es kann jede dieser Ver
schmutzungsquellen an einen gesonderten Anschluß 2 im Kopf
angeschlossen werden.
Ein Behälter 7 mit geschlossenem Boden 5 weist in seinem
nach oben weisenden Öffnungsrand eine Dichtung 6 auf,
mittels welcher er mit dem Verteilerkopf 1, an dem er
befestigt ist, hermetisch dicht verschließbar ist, z. B.
durch einen Gewindeabschnitt oder einen Schnappverschluß 8
(Fig. 2) oder in irgendeiner anderen geeigneten Weise.
Z. B. kann der Behälter ein Becher aus elastischem Werk
stoff mit einem Rand sein, der über einem Wulst oder einem
axialen Flansch des Kopfs 1 eingeschnappt werden kann.
Das obere Ende eines Saugrohrs 10 ist am Verteilerkopf
unter dem Abwasseranschluß 4 mittels eines Dichtrings 9
befestigt, und dieses Rohr reicht nahezu bis zum Behälter
boden, wo es von einer Filterpatrone 11 umschlossen ist,
die mit dem Boden 5 des Behälters in engem Kontakt liegt.
Z. B. kann die Filterpatrone 11 mit dem Boden verklebt
oder in anderer geeigneter Weise daran befestigt sein, wie
in Fig. 2 angedeutet ist. Dichtigkeit kann auch mittels
eines O-Dichtrings 12 erzielt werden. Die Filterpatrone
ist mit dem Saugrohr 10 durch einen Mantel 14 hermetisch
dicht verbunden.
Die Filterpatrone kann aber auch einfach am Unterende
geschlossen sein, oder es kann in anderer Weise sicherge
stellt sein, daß nur eine Verbindung zwischen der Außen- und
der Innenseite der Patrone durch das Filterelement
besteht. Die Flüssigkeit, die aus dem Einlaßanschluß 2 zum
Behälterboden fließt und die vom Abwasseranschluß 4 durch
das Saugrohr 10 nach oben gesaugt wird, kann in Abhängig
keit von den Poren der Filterpatrone 11 mehr oder weniger
gereinigt werden. Wie Fig. 1 zeigt, kann die Patrone in
einen Grobfilter 11a und einen Innenfilter 11b mit feine
ren Poren unterteilt sein, so daß eine Verstopfung des
Filters verzögert wird, was wesentlich ist, da eine
Filterpatrone mit einer Porengröße, die zur Erzielung der
Filtrationsfeinheit, wie sie mit der Vorrichtung nach der
Erfindung erzielbar ist, ausreicht, an der Oberfläche sehr
bald verstopft ist, wenn sie nicht wie bei einer Ausfüh
rungsform der Erfindung von einer Patrone mit größerer
Porengröße umschlossen ist, die ein bestimmtes Volumen zur
Absorption der großen Teilchen darstellt, was somit die
Verstopfung der Innenpatrone verzögert.
Die Luft, die durch den Anschluß 2 eintritt und durch
den Anschluß 3 abgesaugt wird, wird durch die starke
Ablenkung im Behälter und, falls erwünscht, durch den
Durchgang durch ein Sieb 17 oder einen Filter, der unter
dem Auslaßanschluß 3 angeordnet ist, von Verunreinigun
gen befreit. Die Siebgröße dieses Siebs oder des Filters
kann ebenfalls unter Beachtung der Art der Abfallproduk
te und des erforderlichen Reinigungsgrads veränderlich
sein.
Die Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung
entsprechend Fig. 2 unterscheidet sich von der vorste
hend erläuterten Ausführungsform durch ein hängendes
rohrförmiges Sieb, das in enger Verbindung mit der
Unterseite des Verteilerkopfs 1 befestigt ist und das
Abfallprodukte aus dem Flüssigkeits-Gas-Gemisch, das
durch den Einlaßabschnitt 2 eintritt, zurückhalten
kann.
Zur Betriebsvorbereitung der Vorrichtung wird der
Behälter 7 unter den ortsfesten Verteilerkopf 1 ver
bracht, dessen Anschlüsse permanent mit einem Ausspül
becken, einer Vakuumsaugquelle und einer Injektor- bzw.
Saugpumpe verbunden sind.
Während des Betriebs werden Luft, Schleim, Wasser und
Verunreinigungen durch den Einlaßanschluß 2 angesaugt.
Verunreinigungen werden in dem Sieb 13 und/oder durch
die starke Richtungsänderung des Luftstroms abgeschie
den, bevor der Luftstrom durch den Anschluß 3 zur
Vakuumsaugquelle strömt, während die Flüssigkeit zum
Boden des Behälters fließt, und Abfallprodukte wie etwa
Amalgamabfall werden durch die Filterpatrone 11 ausge
filtert, bevor die Flüssigkeit durch die Saugleitung 10
hochgesaugt wird.
Mittels einer Elektrode 16 oder einer entsprechenden
Erfassungseinheit, etwa einer sich in den Behälter erstrek
kenden Sonde, oder mittels elektrischer Steuerung in
Verbindung mit dem Luftansaugmotor wird sichergestellt,
daß die Flüssigkeit im Behälter 7 nicht über einen vorbe
stimmten Pegel 15 steigt, da die Absaugung der Flüssigkeit
durch den Abwasseranschluß 4 beginnt, wenn der Flüssig
keitsspiegel auf diesen Stand gestiegen ist. Der mit
Abfall gefüllte Behälter wird vom Deckel 1 durch den
Schnappverschluß 8 gelöst und mit einem zugehörigen dicht
passenden Deckel verschlossen und zu einer Anlage ver
sandt, wo der Inhalt entweder vernichtet und/oder rege
neriert wird. Es ist zu beachten, daß die Vorrichtung mit
Verteilerkopf 1 und Filterpatrone 11 sowie ein ggf.
vorgesehenes Sieb 17, 13 und ein zugehöriger Behälter 7
mit relativ niedrigen Kosten herstellbar sind und über
einen langen Zeitraum ohne Austausch arbeiten können.
Ferner eignet sich die erfindungsgemäße Vorrichtung zum
Einsatz in Verbindung mit den meisten bestehenden Saugein
richtungen in Zahnkliniken.
Es gibt viele andere Möglichkeiten als die vorstehend
beschriebene zur Ausbildung der erfindungsgemäßen Vorrich
tung. Z. B. kann entsprechend den Strichlinien in Fig. 2
am Oberende des Sammelbehälters 7 eine festgelegte engpas
sende Abdeckung 9 angeordnet werden, die Öffnungen auf
weist, die mit den Bohrungen im Verteilerkopf für die
Anschlüsse 2, 3, 4 fluchten. In diesem Fall können das
Sieb 13 und möglicherweise auch das Saugrohr 10 an der
Abdeckung 9 befestigt werden, so daß sie zusammen mit dem
Sammelbehälter entfernt werden.
Der Behälter kann aber auch mit einer lösbaren Abdeckung 9
und einem darauf angebrachten austauschbaren Filter 13
aufgebaut sein. Bei beiden gezeigten Ausführungsformen
können die Filterpatrone 11 und der Mantel 14 austauschbar
auf dem Saugrohr 10 angeordnet sein.
Es ist ersichtlich, daß durch die Erfindung eine reini
gungsfreundliche Vorrichtung mit einfachem Aufbau bereitgestellt
wird, das sich für die zuverlässige Aufnahme von
Abfallprodukten der verschiedensten Art eignet einschließ
lich speziell der äußerst kleinen Teilchen im Abfall,
deren Zurückhaltung bisher nicht im gleichen Maße möglich
war. Es wird daher angenommen, daß wenigstens 98% der in
einer Flüssigkeit suspendierten Teilchen einer Größe von
0,3 µm oder mehr in der Filterpatrone 11 eingefangen
werden und daß 99,95% der Teilchen in der Saugluft, die
größer als 0,2 µm sind, in einer entsprechenden, dem
Auslaßanschluß 3 vorgeschalteten Filterpatrone 17 zurück
gehalten werden. Die Vorrichtung ist ohne weiteres indivi
duell für den in jedem einzelnen Fall erwünschten oder
erforderlichen Reinigungsgrad auslegbar.
Claims (9)
1. Vorrichtung zum Abtrennen von festen Abfallprodukten aus
einem Flüssigkeits-Gas-Strom, insbesondere zur Anwendung
im Dentalbereich, wie zahnärztlichem Dienst,
Dentalkliniken oder in Fotolabors, mit einem Verteilerkopf
(1), an dem mindestens ein Einlaßanschluß (2) für den
abgesaugten Flüssigkeits-Gas-Strom mit den festen
Abfallprodukten und ein mit einer Unterdruckversorgung
verbindbarer Auslaßanschluß (3) für das abgetrennte Gas
angeordnet ist, mit einem mit einer Saugquelle
verbindbaren Abwasseranschluß für die abgetrennte
Flüssigkeit, mit einem Behälter (7), der abnehmbar und
dichtpassend am Verteilerkopf (1) angeordnet ist und mit
einem Filter zur Abtrennung der Flüssigkeit von den festen
Abfallprodukten, dadurch gekennzeichnet, daß der
Abwasseranschluß (4) ebenfalls am Verteilerkopf (1)
mündet, daß der Behälter (7) einen geschlossenen Boden (5)
aufweist, daß innerhalb des Behälters (7) bis nahezu zum
Boden (5) ein die abgetrennte Flüssigkeit förderndes
Saugrohr (10) reicht, das dort von dem Filter in Form
einer Filterpatrone (11) abgedichtet umschlossen ist, wobei das
Saugrohr (10) zusammen mit dem Behälter (7) vom
Verteilerkopf (1) lösbar und dichtpassend mit dem am
Verteilerkopf (1) vorgesehenen Abwasseranschluß (4)
verbunden ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß ein Filtersieb (17) oder eine weitere Filterpatrone
unter dem Auslaßanschluß (3) für das abgetrennte Gas am
Verteilerkopf (1) angeordnet ist.
3. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch
gekennzeichnet, daß die Filterpatrone (11) rohrförmig ist
und daß der äußerste Teil der Rohrwandung ein Grobfilter
(11a) bildet, während der Innenteil der Wandung aus einem
feinporigen Werkstoff (11b) besteht.
4. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Behälter (7)
ein austauschbares Sieb (13) enthält, das zwischen der
Mündung des Einlaßanschlusses (2) am Verteilerkopf (1) und
dem Auslaßanschluß (3) für das abgetrennte Gas angeordnet
ist und sich zum Boden (5) des Behälters (7) erstreckt.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet,
daß das Sieb (13) die Form eines Rohres hat, das unter dem
Einlaßanschluß (2) des Verteilerkopfes (1) angeordnet ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet,
daß das Sieb (13) ein Sack unter dem Einlaßanschluß (2)
des Verteilerkopfes (1) ist.
7. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß der Mündungsrand des Behälters
(7) am Umfang eines axialen Flansches des Verteilerkopfes
(1) durch Verwendung einer Schnappverriegelung (8) oder
eines Gewindeabschnittes festgelegt ist.
8. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die Filterpatrone (11) auf dem
Saugrohr (10) austauschbar angeordnet ist.
9. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Behälter (7)
unmittelbar unter dem Verteilerkopf (1) eine Abdeckung (9)
aufweist mit Öffnungen, die mit den Öffnungen in den
Anschlüssen (2, 3, 4) des Verteilerkopfes (1) fluchten.
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