DE3331625A1 - Diagnoseverfahren fuer den verbrennungszustand in einem ofen - Google Patents
Diagnoseverfahren fuer den verbrennungszustand in einem ofenInfo
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Description
BESCHREIBUNG
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Diagnose eines Verbrennungszustands in einem Verbrennungsofen,
z.B. dem Ofen eines Heizkessels zur Energieerzeugung.
Das Einhalten guter Verbrennungsverhältnisse ist für das Brennen sehr wesentlich. Der gute Verbrennungszustand wird
durch so wichtige Faktoren wie die effektive Kraftstoffausnutzung,
d.h. die Erzielung eines hohen Verbrennungswirkungsgrades, und die Verringerung der giftigen, im emittierten
Rauch enthaltenen Komponenten auf das Äußerste erreicht.
Zum Erkennen eines Verbrennungszustands aus einer Flamme
in einem Kesselofen wurde bislang, z.B., ein Verfahren, bei dem die Flamme während des Brennens direkt mit einer ITV
(industrial television)-Anlage, die auf einer Wand gegenüber einer Brenneröffnung angebracht ist, beobachtet wird,
sowie ein Verfahren durchgeführt, bei dem die Flamme durch ein in einer Ofenwand ausgebildetes Schauloch visuell
überprüft wird. Beide Verfahren gleichen sich in der visuellen Überwachung der brennenden Flamme.
Als ein automatisiertes Uberwachungsverfahren stand.
ein Verfahren zur Verfügung, das einen Flaramendetektor verwendet.
Dieses Verfahren verwendet den Flammendetektor jedoch nur dazu, eine Entscheidung über die automatische Zündung
oder Löschung des Brenners zu treffen und diagnostiziert nicht den Verbrennungszustand im Ofen. Es wurde keinerlei
5 quantitatives Diagnoseverfahren entwickelt, was die Überwachung des Verbrennungszustands während des Betriebs eines
Heizkessels anlangt, und gegenwärtig muß bei der Überwachung
unvermeidlich auf die Erfahrung und Wahrnehmung des Betriebspersonals zurückgegriffen werden.
Ein Beispiel für die Überwachung wie sie bislang durchgeführt
wurde, ist in der US-Patentschrift 3 824 391 (Verfahren
ORIGINAL INSPECTED Copy
und Vorrichtung zur Flammenüberwachung; 16. Juli 1974) be- i schrieben. Dieses Patent betrifft Verfahren und Vorrichtun- '
gen zur überwachung der Flamme in einem Ofen mit einer Vielzahl von Brennern wie im Heizkessel eines Kraftwerks. Es be- j
steht darin, daß die Flamme des ausgewählten Brenners des ] Ofens durch die Anwendung zweier Fotosensoren fotoelektrisch \
überwacht wird. Demzufolge werden Signale, die Wechselstromkompi
nenten entsprechend den Intensitätsschwankungen der von der Flai
me ausgehenden Strahlung aufweisen, von den zwei Sensoren detek-i tiert und ihr Korrelationsgrad gemessen. Eine der Aufgaben der j
findung ist die Überwachung des Vorhandenseins der Flamme.
Ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Abtastung einer ;
Flamme sind in der offengelegten japanischen Patentanmeldung Nr. 57-77 823 (Verfahren und Vorrichtung zur Fl aminen ab tastung ;
15. Mai 1982; entsprechend US-Nr. 185 113; 8. September 1980)
beschrieben. Diese Patentanmeldung betrifft ein Verfahren zur Abtastung einer Flamme, insbesondere ein Verfahren zur Erkennung
des Auftretens eines beliebigen Fehlers im Sensor oder Verbindungskabel einer Abtastvorrichtung.
· Ein Beispiel für einen für die Überwachung geeigneten
Bildwandler ist im US-Patent 4 176 369 (Bildwandler mit verbesserter Unterscheidungsfähigkeit für bewegliche Ziele;
27. November 1979) beschrieben. Das Patent beinhaltet jedoch letztlich den Bildwandler an sich, der so ausgelegt ist,
daß er die Veränderung eines Bildes unterscheidet.
Obwohl auf diese Weise Techniken zur Flammenüberwachung entwickelt wurden,wurde kein Beispiel gefunden, nach dem die
Beschaffenheit einer Flamme erfaßt wird, um den Verbrennungszustand in einem Ofen zu diagnostizieren.
Eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist die überwachung
und Bestimmung eines Verbrennungszustandes in einem Ofen wie in einem Heizkessel zur Energieerzeugung.
Eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist die automatische Bestimmung eines Verbrennungszustands in einem
Ofen, ohne auf eine visuelle Diagnose zurückzugreifen.
ORIGINAL INSPECTED BAD ORIGINAL COPV
Die erfindungsgemäße Lösung der Aufgaben erfolgt durch
die Überwachung der Form einer brennenden Flamme in einem Ofen.
Ein weiteres charakteristisches Merkmal der vorliegenden
Erfindung besteht darin, daß im Falle der Überwachung der Flammenform die Gestalt des Wurzelteiles der Flamme (des
Teiles nahe dem vorderen Ende eines Brenners) überwacht wird.
Ein weiteres charakteristisches Merkmal der vorliegenden Erfindung besteht darin, einen Verbrennungszustand in einem
Ofen zu jedem Zeitpunkt aus dem Verhältnis der Übereinstimmung zwischen einer detektierten Flammenform und im Voraus festgelegten
und abgespeicherten Flammenformen und Verbrennungszuständen zu bestimmen.
Ein wiederum anderes Merkmal der vorliegenden Erfindung liegt darin, daß in einer Lage näher am Wurzelbereich einer
Flamme das Gewicht der Auswertung für eine Abweichung von einem Referenzmuster größer gemacht wird.
Figur 1 ist eine allgemeine Darstellung des Aufbaus der vorliegenden Erfindung;
die Figuren 2(a) und 2(b) zeigen in einer Seiten- bzw. Vorderansicht eine Form des tatsächlichen Einbaus einer Bildfaser;
Figur 3 zeigt in einem Querschnitt den eingebauten Teil der Bildfaser;
Figur 4 ist ein Flußdiagramm zur Erklärung der Signalverarbeitung mit einem Rechner;
die Figuren 5(a) bis 5(f) zeigen Beispiele für die Veränderungen
in der Flammenform in Übereinstimmung mit der Signalverarbeitung
nach Figur 4;
Figur 6 zeigt die Einbaulage von Bildwandlern in einem Ofen, in dem Brenner einander gegenüberliegend angeordnet
sind;
Figur 7(a) zeigt ein Beispiel für eine Flammenform und
Figur 7(b) einen vergrößerten Ausschnitt davon; Figur 8 zeigt ein Beispiel eines Flußdiagramms für das
ORIGiNAL INSPECTED Copy
■— 7 —
Verfahren der Gewinnung einer Flamme nach den Figuren 7(a) j
und 7(b); i
Figur 9 ist eine Darstellung zur Erklärung eines Falles, i
in dem sich die Größe der Flamme^ z.B. aufgrund einer Belastung,]
verändert hat;
die Figuren 10(a) bis 10(d) sind Darstellungen zur Erklärung
eines Falles, in dem die Flamme durch Gewichtung einer Abweichung von einem Referenzmuster ausgewertet wird.
Eine Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ist in
Figur 1 gezeigt. Ein Heizungskessel B in der Figur ist dazu ausgelegt, Wasser in einer Wärmeübertragungsröhre 3 so zu - I
verdampfen, daß dem Brenner 1 zugeführter Brennstoff in einem Ofen 7 verbrannt wird. Um einen Verbrennungszustand im Ofen :
7 zu überwachen, sind eine Bildfaser 5 und ein Kühler 4 beispielsweise auf der Wand des Ofens 7 befestigt. Beispiele
für die Montagerichtung und den Montagewinkel der Bildfaser ; 5 sind mit Θ als Beobachtungswinkel in den Figuren 2(a) und :
2 (b) gezeigt.
Der Montagewinkel der Bildfaser 5 ist ein Winkel, bei dem
20' der/die· Wurzelteil(e) der Flamme(n) 2 am vorderen Ende eines
oder mehrerer Brenner erfaßt wird/werden. Die Befestigungsposition der Bildfaser 5 ist in Abhängigkeit von ihrem Beobachtungswinkel
Θ vorgegeben. Ein Beispiel des Aufbaus des Kühlers 4 mit zugehöriger Bildfaser 5 ist in Figur 3 gezeigt.
Im Aufbau nach Figur 3 wird die von einem Spiegel und einer Linse aufgenommene Information über den Wurzelbereich
der Flamme über die Bildfaser 5 weitergeleitet. Zum Schutz der Bildfaser 5 wird bei diesem Aufbau ein Verfahren gewählt,
bei welchem ein Kühlgas (Luft oder ähnliches) eingeblasen und in den Ofen ausgeblasen wird. Auf diese Weise wird eine
Kühlwirkung erzielt, während gleichzeitig die Kontamination des Detektorkopfes mit Ruß etc. verhindert werden kann.
Beispielsweise wird das Bildsignal (Licht) vom Wurzelbereich der Flamme 1, das vom Detektorkopf mit einem solchen
Aufbau erfaßt wurde, von einer Bildeinrichtung 6 in ein (elektrisches) Analogsignal umgewandelt. Ein A/D (analog/digital)-
Wandler 8 wandelt das Analogsignal in ein Digitalsignal um,
das an einen elektronischen Rechner 9 gegeben wird. Auf der Grundlage des Digitalsignals führt der Rechner eine
Signalverarbeitung durch, um eine Flammenform zu gewinnen, vergleicht die gewonnene Flammenform mit im Voraus gespeicherten
Mustern und wählt die am nächsten liegende Flammenform aus, um einen Verbrennungszustand zu bestimmen. Die Bezugsziffer 10 bezeichnet eine Anzeigeeinheit, wie z.B. eine
Kathodenstrahlröhre, die' den Verbrennungszustand anzeigt.
Ein Beispiel für die Signalverarbeitung des Rechners
wird im folgenden unter Bezugnahme auf das Flußdiagramm in Figur 4 beschrieben. Bei Schritt 40 wird das digitale Bildsignal,
das Ausgangssignal des A/D-Wandlers, empfangen. Bei Schritt 42 werden alle empfangenen Daten, die unter einer vorgegebenen
Grenzhelligkeit liegen, auf Null gesetzt. Weiterhin wird bei Schritt 44 das Verfahren zur Gewinnung eines Profils
unter Anwendung des in Bezug auf die Grenzhelligkeit aufbereiteten Signals von Schritt 42 und in manchen Fällen eine
zusätzliche Verarbeitung zur weiteren Hervorhebung des Profils durchgeführt, um die Form einer Flamme zu erfassen. Bei
Schritt 4 6 wird die Flammenform mit im Voraus gespeicherten Standardmustern verglichen (vgl. Tabelle 1) und der Grad
der Ähnlichkeit ausgewertet (Schritt 50). In diesem Beispiel wird der Grad der Ähnlichkeit anhand der Differenzen zwischen
der Fläche der Flammenform, wie sie durch die Flammenerkennung und die Signalverarbeitung erfaßt wurde., und den Flächen der
in Tabelle 1 gezeigten Flammenmuster'beurteilt. Das basiert auf der Voraussetzung, daß die Flächen der Flammenformen der
in Tabelle 1 gezeigten Muster Nr. 1 bis 4 unterschiedlich sind. Im allgemeinen können verschiedene Techniken, wie sie
auf dem Feld der Mustererkennung Anwendung finden, auch in der vorliegenden Erfindung genutzt werden. Bezeichnet beispielsweise
A die Fläche der gewonnenen Flamme, A die Fläche jedes Musters in Tabelle 1 und ΔΑ die Flächendifferenz
zwischen diesen, so wird festgestellt, daß es kein ähnliches
ORIGINAL INSPECTED copy
_ Q —
,Muster gibt, wenn, unter Bezugnahme auf einen vorgegebenen
kleinen Wert l, für alle Muster ΔΛ >
c gilt, und daß es ein ähnliches Muster gibt, wenn das Muster der Relation ΔΑ - e genügt (Schritt 52). Nimmt man nun an, daß das
Muster Nr. 1 ausgewählt wurde, so kann der Verbrennungszustand als ein solcher bestimmt werden, bei dem der Anteil
von CO klein und der Anteil von NQ groß ist. Die den jeweiligen Flammenmustern entsprechenden Verbrennungszustände
sind im Voraus gespeichert..Daher wird der Verbrennungszu-
TO stand für die erfaßte Flammenform durch den Vergleich und
die Auswahl (Schritte 54 und 56) unterschieden. Nach Bestimmung des Verbrennungszustands wird dieser auf dem -Sichtgerät
(z.B. Sichtgerät mit Kathodenstrahlröhre) angezeigt (Schritt· 58) .
Die Schritte zur Aufbereitung der Flaminenform sind in
den Figuren 5(a) bis 5(f) in Übereinstimmung mit dem Flußdiagramm von Figur 4 dargestellt. Eine Gerade £ - £' in Figur
5(a) ist eine Grenzlinie, die die Fläche des Wurzelbereichs der Flamme angibt,in -dem die Form verhältnismäßig stabil ist.
Die Fläche legt einen Bereich fest, in dem die Helligkeitsschwankungen nicht groß werden. Das heißt, die Grenzlinie
£ - £' gibt den Bereich an, in dem die Schwankungen nicht größer als ein vorgegebener Wert sind. Figur 5(b) verdeutlicht
das Verfahren, bei dem alle Daten, die Helligkeiten _unter
dem Grenzwert entsprechen, auf Null gesetzt werden. Figur 5(c) zeigt das erhaltene Ergebnis, wenn man die Flammenform
nach Figur 5(a) dem in Figur 5(b) gezeigten Verfahren aussetzt. Die Figuren 5(d) bis 5(f) entsprechen den in Figur
gezeigten Schritten 44 bzw. 46.
Die Flammenmuster in Tabelle 1 dienen als Beispiel für die vier Gattungen, in die die Flamme während des Brennens
durch Herauslösen der kennzeichnenden Merkmale des Wurzelbereichs eingeteilt wird. Die Erfindung ist jedoch nicht auf
vier solche Gattungen beschränkt, eine größere Anzahl von Gattungen steigert sogar die Genauigkeit der Bestimmung.
ORIGINAL INSPECTED COPY
Auf diese Art werden die Muster der Flammenform klassifiziert
und das durch die einzelnen Muster kennzeichnend dargestellte Flammenverhalten im Voraus gespeichert, wodurch
der Verbrennungszustand des Heizkessels automatisch, schnell und präzise erfaßt werden kann.
Aus folgendem Grund schenkt man den Mustern, wie sie in Tabelle 1 beispielhaft dargestellt sind, Beachtung:
Die Form der Wurzel der Flamme ist verhältnismäßig stabil und deshalb zeigt auch der Verbrennungszustand, wenn in diesem
— 10 stabilen Bereich irgendeine Änderung auftritt, einen auffallenden Unterschied, so daß man ohne Schwierigkeit eine Korrelation
erhält.
Eine andere Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ist in Figur 6 gezeigt. Sind Brenner 1 einander gegenüberliegend
oder in einer Vielzahl von Stufen (Reihen) angeordnet, so muß auch eine Vielzahl von Bildfasern 5 für die jeweiligen
Stufen zur Überwachung der Flammen angeordnet werden. Die Ausführungsform nach Figur 6 zeigt beispielhaft den Fall,
in dem die Brenner 1 einander gegenüberliegen. Grundsätzlich entspricht diese Ausführungsform der von Figur 1.
Die Bildfasern 5 werden zur Erkennung der stabilen Bereiche der Flammen verwendet. Die Figuren 7(a) und 7(b)
zeigen beispielhaft den stabilen Wurzelbereich der Flamme mit dem vorderen Ende des Brenners 1.
5 Als stabiler Bereich der Flamme wird beispielsweise ein Bereich betrachtet, in dem das den Schwankungen entsprechende
Maß der zeitlichen Veränderung der Flamme 2 einen vorgegebenen Wert nicht überschreitet, oder ein Bereich, in
dem die Störung des Profils der detektierten Flamme einen vorgegebenen Wert nicht überschreitet.
Der aufgrund eines solchen Wertes festgelegte Flammenbereich kann als die stabile Fläche definiert werden, in
der die Musterabgleichung ausgeführt werden kann.
Es wird weiterhin angenommen, daß in Figur 7(b) der Abstand L vom vorderen Ende des Brenners 1 bis zur Wurzel
ORIGINAL INSPECTED COPY
der Flamme 2 eine Funktion einer Belastung ist. Deshalb
kann die Länge £ der zu überwachenden Flamme auf der Grundlage des Abstands L festgelegt werden (die Länge £_
der zu überwachenden Flamme wird hier als Länge des stabilen Bereichs der Flamme angesehen). Das heißt, wenn die
Belastung ansteigt, erhöht sich auch der Abstand L, und die Länge £ der zu überwachenden Flamme wird größer gemacht,
wohingegen bei einer Abnahme der Belastung auch der Abstand L abnimmt, und die Länge £ der zu überwachenden
Flamme kleiner gemacht wird.
Auf diese Weise wird die Länge £ der zu überwachenden
Flamme im Verhältnis zum Abstand L verändert, wodurch die Flamme vorteilhaft überwacht werden kann. Die Musterabgleichung
kann bezüglich der Flammenform mit der Länge £~ (z.B. durch das in Figur 8 dargestellte Verfahren) durchgeführt
werden.
Das Flußdiagramm des Verfahrens nach Figur 8 ist durch die zusätzlichen Schritte 80 zur Bildung eines Modells der
Flamme gekennzeichnet. Die Schritte 80 werden im folgenden auch unter Bezugnahme auf Figur 9 beschrieben.
Im Schritt 80a werden die Koordinaten der zwei Punkte ja und b in einem Bereich nahe dem Ursprung (Null) in Richtung
der X-Achse aufgesucht. Bei Schritt 80b wird die Länge £ in Übereinstimmung mit der Belastung im Voraus bestimmt. Das
heißt, die Länge £_. kann als die Funktion der Belastung in der Form £Q = f (Belastung) definiert werden. Bei den
Schritten 80c und 8Od wird die Flamme gewonnen, d.h., im
Beispiel nach Figur 9 wird eine von den Pnkten a, b, £ und
d umgebene Flarnmenform herausgelöst. Der Größe der Belastung
entsprechende Standard(Referenz)-Muster für die Flammenform
in Figur 7(b) sind beispielsweise in Tabelle 2 gezeigt. Wenn die Referenzmuster im Voraus, wie in Tabelle 2 gezeigt,
entsprechend der Größe der Belastung aufbereitet werden, kann ein Verbrennungszustand in ähnlicher Weise selbst im
Falle von Belastungsschwankungen bestimmt werden. Im allgemeinen ändert sich der Verbrennungszustand (die Anteile von
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CO und N0„) nicht, selbst wenn sich die Form der Flamme
auf eine ähnliche geometrische Form verändert hat.
Die Bildsignale (Licht) der von den Bildfasern 5 detektierten Flammen werden unter Anwendung der Bildeinrichtungen
6 in (elektrische) Analogsignale umgewandelt. Weiterhin werden die Analogsignale von A/D-Wandlern 8 in
Digitalsignale umgewandelt, die auf einen elektronischen Rechner 9 gegeben werden. Mit den empfangenen Bildsignalen
(Digitalsignalen), werden über das obige Verfahren die — 10 stabilen Bereiche der "Flammen detektiert und mit den im
Voraus abgespeicherten Flammenformen (z.B. in Tabelle 1 dargestellt), den in Tabelle 2 dargestellten kennzeichnenden
Merkmalen von Bereichen der Flammenwurzel (z.B. aus den Mustern nach Tabelle 1 gewonnene Kennzeichen) oder ähnlichem
verglichen.
Um Ähnlichkeiten gleichbleibend zu beurteilen, selbst wenn sich die Flammenformen ähnlich verändert haben, können
die Größenverhältnisse zwischen den charakteristischen Winkeln O1 - Θ. und Längen I1. , £-, wie in Tabelle 3 beispielhaft
dargestellt, mit einander verknüpft werden. Sind darüber hinaus für die kennzeichnenden Merkmale l., l~, Θ. - Θ. in
den Bedingungen nach Tabelle 3 entsprechende Bereiche vorgegeben,..ist
es möglich zu unterscheiden, ob eine Flammenform innerhalb jedes zulässigen Bereichs ähnlich ist oder nicht.
Die Präzision der Diagnose kann mittels einer Gewichtsfunktion erhöht werden, die', wie in den Figuren 10 (a) bis 10 (d)
dargestellt, für Abweichungen von einem Standardmuster vorgegeben und gespeichert ist. In diesem Fall wird z.B. festgestellt,
ob die Größen der Produkte zwischen Gewichtsfaktoren und schraffierten Teilen (Figur 10(b)) einen vorgegebenen
Grenzwert überschreiten oder nicht.
Die Figuren 10(a) bis 10(d) werden im folgenden im einzelnen
beschrieben. Figur 10(a) zeigt eine detektierte Flammenform. In Figur 10(b) gibt eine durchgezogene Linie eine gev/onnene
Flammenform und eine gestrichelte Linie eine stan-
ORIG(NAL INSPECTED BÄD ORIGINAL C0PY
dardisierte Flammcnform an. Figur 1O(c) verdeutlicht das
Verfahren der Gewichtungsberechnung, das auf die Art durchgeführt wird, daß Gewichtsfaktoren als Funktion eines Abstandes
£ für die Abweichungen (schraffierte Teile) zwischen
der gewonnenen Flamme und der standardisierten Flamme in Figur 10(b) im Voraus definiert werden. Dieses Verfahren
ist dadurch gekennzeichnet, daß der Gewichtsfaktor bei Annäherung
an das Wurzelende der Flamme größer wird.
In Figur 10(d) ist ein Beispiel gezeigt, in dem das Verfahren zur Gewichtungsberechnung tatsächlich für die
-Gegebenheiten nach Figur 10(b) durchgeführt wurde. In diesem Beispiel wird der Grenzwert nicht überschritten, selbst wenn
die Gewichtsfaktoren berücksichtigt werden. Das entspricht dem Verbrennungszustand, wie er durch die gestrichelte Linie
in Figur 10(b) dargestellt ist.
Wie oben dargelegt, werden die Flammenmuster entsprechend der kennzeichnenden Merkmale eingeteilt und im Voraus gespeichert,
und die Abweichungen eines detektierten Flammenmusters werden betreffs der gespeicherten Muster aufgenommen.
Das detektierte Flammenmuster wird mit einer Gewichtsfunktion bestimmt, wodurch der Verbrennungszustand eines Heizkessels
automatisch schnell und präzise erfaßt werden kann. .
Selbst wenn durch statistische Verarbeitung (z.B. durch Mittelwertbildung) der Bildsignale erhaltene Daten Anwendung
finden, kann eine Wirkung erzielt werden, die der der vorliegenden Erfindung ähnlich ist. Darüber hinaus können ähnliche
Effekte erreicht werden, selbst wenn eine Bildeinrichtung oder ein beliebiger Detektor für Infrarotstrahlung, Ultraviolettstrahlung
etc. direkt auf einem Flammenerfassungsbereich angebracht ist.
Claims (6)
- Ι'ΛΤΕΝ TAN WA i.'P·:STREHL SCHÜBEL-HOPF SCHULZWIDENMAYERSTRASSIi 17. I)-KOOO MÜNCHEN 22HITACHI, LTD. 1· September 1983DEA-26 233Diagnoseverfahren für den Verbrennungszustand in einem Ofen \PATENTANSPRÜCHEiJ Verfahren zur Diagnose des Verbrennungszustands im . >i: ,Ofjen f.<7) eines Heizkessels (B) oder ähnlichem, g e >Sfik e nnzeichnet durch folgende Verfahrensschritte:(a) Vorauseinteilung der Flammenformen in eine Vielzahl von Muster und Vorausabspeicherung der Muster in Übereinstimmung mit dem Verbrennungszustand bei den jeweiligen Flammenmustern;(b) Auffinden derjenigen abgespeicherten Flammenform, der eine detektierte Flammenform des Ofens ähnlich ist; und(c) Bestimmung des Verbrennungszustands des Ofens als desjenigen Verbrennungszustands, der in Übereinstimmung mit der Flamme form gespeichert wurde, die als der detektierten Flammenform am ähnlichsten aufgefunden wurde.
- 2. Verfahren zur Diagnose eines Verbrennungszustands nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß die Flammenformen einer Mustereinteilung unterworfen werden und die Ähnlichkeitsvergleiche hinsichtlich der Formen von Flammen-ORIGINAL INSPECTED COPYteilen durchgeführt werden, die nahe an der Flammenwurzel liegen.
- 3. Verfahren zur Diagnose eines Verbrennungszustands nach Anspruch 2, dadurch gekenn zei chnet , daß die Teilformen der Flammen nahe den Wurzeln in einen Bereich fallen, in dem die Helligkeitsschwankungen nicht größer als ein vorgegebener Wert sind.
- 4. Verfahren zur Diagnose eines Verbrennungszustands nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß aus den im Voraus gespeicherten Referenzflammen die Flammenform ausgewählt wird, deren Fläche die geringste Abweichung von der von der detektierten Flammenform gebildeten Fläche aufweist, und daß der. Verbrennungszustand des Ofens als der Verbrennungszustand bestimmt wird, der der ausgewählten Flammenform entspricht.
- 5. Verfahren zur Diagnose eines Verbrennungszustande nach einem der Ansprüche .1 bis 4, dadurch gekenn zeichnet, daß -der der Flammenform entsprechende Verbrennungszustand dazu dient, zumindest die Verhältnisse der Erzeugung von CO oder NO zu erkennen.
- 6. Verfahren zur Diagnose des Verbrennungszustands nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekenn zeich-ORIGINAL INSPECTED COPYnet, daß der Ähnlichkeitsgrad zwischen den Flaminenformen
durch Vergleich unter der Bedingung ermittelt wird, daß Gewichtsfaktoren für die Abweichungen der ausgewählten Flammenform bei Annäherung an die Flammenwurzeln größer sind. iORIGINAL INSPECTED
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