DE3331020A1 - Einrichtung zum abstuetzen des leistens an einer spitzenzwickmaschine - Google Patents
Einrichtung zum abstuetzen des leistens an einer spitzenzwickmaschineInfo
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- A43D—MACHINES, TOOLS, EQUIPMENT OR METHODS FOR MANUFACTURING OR REPAIRING FOOTWEAR
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- A43D23/02—Wipers; Sole-pressers; Last-supports; Pincers
- A43D23/025—Last-supports
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- Portable Nailing Machines And Staplers (AREA)
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Description
""" KEIL&SCHAAFHAUSEN
γ PATENTANWÄLTE
-Jk-
Sch 41 PG 89 Frankfurt am Main
26.8.1983
K/Dv
Schön & Cie GmbH
Im Gehörnerwald 2
6780 Pirmasens
Im Gehörnerwald 2
6780 Pirmasens
Einrichtung zum Abstützen des Leistens an einer Spitzenzwickmaschine
Bes ehreibung:
Die Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung zum Abstützen des Leistens an einer Spitzenzwickmaschine, bei welcher der
Leisten während des Zwickvorganges mit seiner nach unten gekehrten Sohle auf einer Leistenstütze und mit seinem Fersenteil
an einer an einem Fersenstützenträger gehaltenen und auf die Länge des Leistens einstellbaren Fersenstütze mit an die
Form des Fersenteils angepaßter oder sich anpassender Anlagefläche abgestützt ist.
Bei solchen Abstützeinrichtungen wird beim Einscheren auf den Leisten eine Kraft vorzugsweise in Längsrichtung wirksam, die
durch die Fersenstütze abgefangen .werden soll. Die Leistenstütze wird üblicherweise in Richtung auf das Fersenteil des
Leistens zu verfahren. Durch die Sprengung des Leistens ergibt sich bei dem Kraftangriff durch die Schere an der Leisten-
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Keil&Schaafhausen
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PATENTANWÄLTE
spitze und der Fersenstütze an dem Fersenteil des Leistens ein Moment, das den Leisten nach oben kippen will. Durch entsprechende
geometrische Ausbildung der am Fersenteil des Leistens anliegenden Anlagenfläche der Fersenstütze hat man
versucht, diesem nachteiligen Kippmoment entgegenzuwirken, jedoch nicht immer in befriedigender Weise.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es daher, eine Einrichtung zum Abstützen des Leistens an eine Spitzenzwickmaschine
so auszubilden, daß das beim Einscheren entstehende Kippmoment weitgehend vermieden wird.
Diese Aufgabe wird mit der Erfindung dadurch gelöst, daß der Fersenstützenträger relativ zur Leistenstütze um eine zu der
Abstützebene der Leistenstütze für den Leisten im wesentlichen parallele und zur vertikalen Mittellängsebene des eingespannten
Leistens im wesentlichen senkrechte Achse schwenkbar gelagert ist. Hierdurch läßt sich der Fersenstützenträger immer
etwa parallel zu dem Kraftfluß im Leisten einstellen, sodaß das genannte Kippmoment praktisch verschwindet. Mit Hilfe der
an die Sprengung des Leitens angepaßten Schrägstellung wird außerdem erreicht, daß bei gleicher Sprengung, aber verschiedener
Größe des Leistens die Fersenstütze nicht in ihrer Höhe verstellt werden muß, was eine wesentliche Bedienungsvereinfachung
bedeutet.
Die Achse, um welche der Fersenstützenträger schwenkbar ist, wird möglichst nahe der Leistenspitze angeordnet, da auf diese
Weise am einfachsten die Schrägstellung des Leistenstützenträgers an die Kraftflußrichtung im Leisten angepaßt werden
kann.
Keil&Schaafhausen
PATENTANWÄLTE
Der Fersenstützenträger kann vorzugsweise in vorgegebener Winkellage gegenüber der Leistenstütze feststellbar sein. Zu
diesem Zweck kann der Fersenstützenträger beispielsweise mittels einer Spindel verstellbar oder über Langloch und
Klemmhebel an einem maschinenfesten Lager verstellbar und
feststellbar sein.
Vorteilhafterweise ist das Winkellager des Fersenstützenträgers
einer Skala zugeordnet, anhand welcher der Fersenstützenträger auf eine bestimmte Sprengung des Leistens eingestellt
werden kann.
Diese Skala ist zweckmäßigerweise auf einer Lasche des Fersenstützenträgers
angebracht, welches auch das Langloch trägt.
Bei einer besonderen Ausgestaltung des Erfindungsgedankens ist
die Fersenstütze auf dem im wesentlichen parallel zu dem in Längsrichtung des Leistens beim Einscheren wirksamen Kraftfluß
eingestellten Fersenstützenträgers längs des Fersenstützenträgers mittels eines z. B. als Verstellzylinder ausgebildeten
Motors angetrieben verstellbar geführt.
Vorteilhaft ist es hierbei, wenn auf dem im wesentlichen als Längsprofil ausgebildeten Fersenstützenträger ein die Fersenstütze
tragendes Gleitstück längs verschieblich gelagert ist.
Die erfindungsgemäße Einrichtung kann auch vorsehen, daß die
Fersenstütze mit verstellbarer Höhe an dem Fersenstützenträger angeordnet ist, um - in Kombination mit dem Fersenstützenträger
- der Fersenstütze die zweckmäßigste Lage in Bezug zum Fersenteil des Leistens zu geben.
KEIL& SCHAAFHAUSEN
PATENTANWÄLTE
-Λ -
-Λ -
Weitere Ziele, Merkmale, Vorteile und Anwendungsmöglichkeiten der vorliegenden Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden
Beschreibung anhand der beiliegenden Zeichnung. Dabei bilden alle beschriebenen und/oder bildlich dargestellten Merkmale
für sich oder in beliebiger sinnvoller Kombination den Gegenstand der vorliegenden Erfindung auch unabhängig von ihrer
Zusammenfassung in den Ansprüchen oder deren Rückbeziehung.
Es zeigt:
Fig. 1 schematisch in Seitenansicht eine die Erfindung aufweisende Leistenabstützeinrichtung,
Fig. 2 schematisch in Seitenansicht die verschiedenen Richtungen des Kraftflußes im Leisten beim Einscheren
für zwei Leisten unterschiedlicher Sprengung,
Fig. 3 die in etwa gleich verlaufende Kraftfl.ußrichtung für
zwei Leisten unterschiedlichter Größe aber gleicher Sprengung,
Fig. 4 einen Schnitt durch den Fersenstützenträger entlang der Linie I - I von Fig. 1.
Bei .der dargestellten Abstützeinrichtung stützt sich ein
Leisten 1 mit seiner Sohle in der Abstützebene E auf eine Leistenstütze 3 ab. Der Leisten 1 liegt mit der Leistenspitze
7 an einem Anschlag 14 an und auf den Fersenteil 4 des Leistens ist eine Fersenstütze 6 mit einer an die Form des Fersenteiles
4 angepaßten oder sich anpassenden Anlageflache 21 angestellt. Vor der Leistenspitze 7 ist beispielsweise eine
von mehreren Zangen 15 dargestellt, mit Hilfe welcher der Schaft am unteren Rand über den Leisten 1 ausgezogen wird,
bevor der Zwickrand mit Hilfe von Scheren 16 eingeschert wird.
■- keil&Schaafhausen
ρ PATENTANWÄLTE
Beim Einscheren wirkt auf den Leisten eine Kraft vorzugsweise in Längsrichtung K, die durch die Fersenstütze 6 abgefangen
wird. Die Fersenstütze 6, die aus einem feststehenden und aus einem die Anlagefläche 21 bildenden um eine horizontale Achse
schwenkbaren Teil besteht, ist höhenverstellbar an einem senkrecht von einem in Längsrichtung des Leistens 1 verlaufenden
Fersenstützenträger 5 angebracht. Die Höhenverstellung erfolgt mit Hilfe eines an dem feststehenden Teil der Fersenstütze
6 nach hinten wegragenden, in einem Längsschlitz 18 des
Vorsprunges 19 geführten Gewindebolzen 22, auf welchem ein
Sterngriff 17 mit Innengewinde aufgeschraubt ist, um die
Fersenstütze 6 in vorgegebener Höheneinstellung an dem Vorsprung 19 festlegen zu können. Der als Längsprofil (vgl. Fig.
4) ausgebildete Fersenstützenträger 5 ist an seinem vorderen Ende um eine horizontale, zur vertikalen Mittellängsebene des
Leistens 1 senkrechte Achse A an einem maschinenfesten Lager 20 schwenkbar angelenkt. Die Achse A liegt, in Längsrichtung
des Fersenstützenträgers 5 gesehen, möglichst nahe an der Leistenspitze 7, sodaß die Längsachse des Fersenstützenträgers
5 auf einfache Weise im wesentlichen parallel zum Kraftfluß K einstellbar ist. Zu diesem Zweck ist der Fersenstützenträger 5
über eine Lasche 23, die ein in Schwenkrichtung des Fersenstützenträgers
5 verlaufendes Langloch 8 aufweist, einen an einem maschinenfesten Lager 10 angebrachten Gewindebolzen 24,
der durch das Langloch 8' hindurchragt, und einen auf den Gewindebolze 24 aufgeschraubten Klemmhebel 9 verstellbar und
in einer vorgewählten Winkellage in Bezug auf die Leistenstütze 3 feststellbar. Die Lasche 23 trägt eine Skala 11, die'
gegenüber einer maschinenfesten Marke die Winkelstellung des
Fersenstützenträgers 5 anzeigt.
Keil&Schaafhausen
In einer Aussparung 26 des Fersenstützenträgers 5 ist ein Gleitstück 13 verschieblich gelagert. An dem Gleitstück 13 ist
der senkrecht abstehende Vorsprung 19, an welchem die Fersenstütze 6 befestigt ist, angebracht. Die Längsverschiebung des
Gleitstückes 13 in Anpassung an. die Größe des Leistens 1 erfolgt mit Hilfe eines Motors 12, der im dargestellten Fall
als hydraulischer oder pneumatischer Verstellzylinder ausgebildet ist, welcher mit seinem hinteren Ende am hinteren Ende
des Fersenstützenträgers 5 und mit seinem vorderen Ende an dem vorderen Ende des Gleitstückes 13 angebracht ist.
Fig. 2 veranschaulicht die verschiedenen Richtungen des Kraftflußes
K1 und K2 für zwei Leisten 1 und 1„ -unterschiedlicher
Sprengung. Mit Hilfe der erfindungsgemäßen Schwenklagerung des Fersenstützenträgers 5 läßt sich dieser jeweils im wesentlichen
parallel zu dem der Leistensprengung entsprechenden Kraftflußverlauf einstellen, sodaß Kippmomente auf den Leisten
1 beim Einscheren im wesentlichen ausgeschlossen sind. Neben der Winkelverstellung des Fersenstützenträgers 5 auf die
Richtung des Kraftflußes ist eine gesonderte Höhenverstellung der Fersenstütze 6 am Übergang von einem Leisten zu einem
anderen Leisten gleicher Größe, aber unterschiedlicher Sprengung nicht erforderlich.
Fig. 3 veranschaulicht, daß bei Leisten I1 und 1 _ unterschiedlicher
Größe aber gleicher Sprengung der Kraftflußverlauf K im wesentlichen gleich bleibt. Beim übergang von einem Leisten zu
einem anderen unterschiedlicher Größe aber gleicher Sprengung braucht daher die Winkellage des Fersenstützenträgers 5 nicht
verändert zu werden. Es erfolgt lediglich eine Zustellung der Fersenstütze 6 an dem Fersenteil 4 des Leistens 1 mit Hilfe
des Motors 12.
AO
Keil&Schaafhausen PATENTANWÄLTE
Bezugszeichenliste:
| 1 | Leisten |
| 2 | Sohle |
| 3 | Leistenstütze |
| 4 | Fersenteil |
| 5 | Fersenstützentrager |
| 6 | Fersenstütze |
| 7 | Leistenspitze |
| 8 | Langloch |
| 9 | Klemmhebel |
| 10 | Lager |
| 1 1 | Skala |
| 12 | Motor |
| 13 | Gleitstück |
| 14 | Anschlag |
| 15 | Zange |
| 16 | Schere |
| 17 | Sterngriff |
| 18 | Längsschlitz |
| 1 9 | Vorsprung |
| 20 | Lager |
| 21 | Anlagefläche |
| 22 | Gewindebolzen |
| 23 | Lasche |
| 24 | Gewindebolzen |
| 25 | Längsaussparung |
| 26 | .Aussparung |
| A | Achse |
| E | Abstützebene |
| K | Kraftfluß |
| M | Markierung |
- Leerseite -
Claims (10)
1. Einrichtung zum Abstützen des Leistens einer Spitzenzwickmaschine,
bei welcher der Leisten während des Zwickvorganges mit seiner nach unten gekehrten Sohle auf einer Leistenstütze
und mit seinem Fersenteil an einer an einem Fersenstutzentrager gehaltenen und auf die Länge des Leistens einstellbaren
Fersenstütze mit an die Form des Fersenteils mehr oder weniger angepaßter oder sich anpassender Anlagefläche abgestützt ist,
dadurch gekennzeichnet, daß der Fersenstützenträger (5) relativ zur Leistenstütze (3) um eine zu der Abstützebene (E)
der Leistenstütze (3) für den Leisten (1) im wesentlichen parallele und zur vertikalen Mittellängsebene des eingespannten
Leistens (1) im wesentlichen senkrechte Achse (A) schwenkbar gelagert ist.
oooinon
"" """"* KEIL&SCHAAFHAUSEN
3331Ö2U
PATENTANWÄLTE
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Achse (A) möglichst nahe der Leistenspitze (7 liegt.
3. Einrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Fersenstützenträger (5) in vorgegebener Winkellage
gegenüber der Leistenstütze (3) feststellbar ist.
4. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Fersenstützenträger (5) mittels
einer Spindel in seiner Winkellage verstellbar ist.
5. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Fersenstützenträger (5) über Langloch
(8) und Klemmhebel (9) an einem maschinenfesten Lager
(10) verstellbar und feststellbar ist.
6. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Winkellage des Fersenstutzentragers
(5) eine Skala (11) zugeordnet ist.
7. Einrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Skala (11) an einer Lasche (23) des Fersenstutzentragers
(5) befindet.
8. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Fersenstütze (6) auf dem im wesentlichen
parallel zu dem in Längsrichtung des Leistens (1) beim Einscheren wirksamen Kraftfluß (K) eingestellten Fersenstützenträger
(5) längs des Fersenstutzentragers (5) mittels eines z. B. als Verstellzylinder ausgebildeten
Motors (12) angetrieben verstellbar geführt ist.
KEIL& SCHAAFHAUSEN
PATENTANWÄLTE
9. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß auf dem im wesentlichen als Längsprofil
ausgebildeten Fersenstutzentrager (5) ein die Fersenstütze (6) tragendes Gleitstück (13) längs verschieblich gelagert
ist.
10. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Fersenstütze (6) mit verstellbarer
Höhe (H) an dem Fersenstutzent.rager (5) angeordnet ist.
Priority Applications (3)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19833331020 DE3331020A1 (de) | 1983-08-27 | 1983-08-27 | Einrichtung zum abstuetzen des leistens an einer spitzenzwickmaschine |
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Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19833331020 DE3331020A1 (de) | 1983-08-27 | 1983-08-27 | Einrichtung zum abstuetzen des leistens an einer spitzenzwickmaschine |
Publications (1)
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|---|---|
| DE3331020A1 true DE3331020A1 (de) | 1985-03-14 |
Family
ID=6207652
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19833331020 Withdrawn DE3331020A1 (de) | 1983-08-27 | 1983-08-27 | Einrichtung zum abstuetzen des leistens an einer spitzenzwickmaschine |
Country Status (3)
| Country | Link |
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| US (1) | US4627124A (de) |
| DE (1) | DE3331020A1 (de) |
| FR (1) | FR2550924B1 (de) |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
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| 8127 | New person/name/address of the applicant |
Owner name: SCHOEN & CIE AG, 6780 PIRMASENS, DE |
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