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DE3329219A1 - Farbabbildungsvorrichtung im festen zustand - Google Patents

Farbabbildungsvorrichtung im festen zustand

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DE3329219A1
DE3329219A1 DE19833329219 DE3329219A DE3329219A1 DE 3329219 A1 DE3329219 A1 DE 3329219A1 DE 19833329219 DE19833329219 DE 19833329219 DE 3329219 A DE3329219 A DE 3329219A DE 3329219 A1 DE3329219 A1 DE 3329219A1
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dye
solid state
imaging device
cation
formula
Prior art date
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Application number
DE19833329219
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English (en)
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DE3329219C2 (de
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Shinsaku Fujita
Toru Minami Ashigara Kanagawa Harada
Kenji Kanagawa Matsumoto
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Fujifilm Holdings Corp
Original Assignee
Fuji Photo Film Co Ltd
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Priority claimed from JP57178991A external-priority patent/JPS5970092A/ja
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    • C09B47/08Preparation from other phthalocyanine compounds, e.g. cobaltphthalocyanineamine complex
    • C09B47/24Obtaining compounds having —COOH or —SO3H radicals, or derivatives thereof, directly bound to the phthalocyanine radical

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Optical Filters (AREA)

Description

  • BESCHREIBUNG
  • Die Erfindung betrifft eine Farbabbildungsvorrichtung im festen Zustand.
  • Es sind bereits Farbabbildungsröhren bekannt, die mit einem Mikrofarbfilter auf der Bildabfühlungsoberfläche yersehen sind. Diese Einrichtungen sind herkömmlicherweise in Kameras für Videobandaufnahmen (VTR) vorgesehen, um Farbsignale zu sammeln, welche einem Farbbild entsprechen.
  • In neuerer Zeit ist eine Vielzahl von Abbildungsvorrichtungen im festen Zustand, wie CCD, BBD und MOS, vorgeschlagen worden und im Hinblick auf die Ersetzung der herkömmlichen Abbildungsröhren untersucht worden. Es wurde auch eine Anzahl von Untersuchungen durchgeführt, um eine Farbabbildungsvorrichtung zur Verfügung zu stellen, in der eine Kombination aus einer Abbildungsvorrichtung im festen Zustand und einem Mikrofarbfilter verwendet wird. Zweck dieser Untersuchungen war es, die Abmessungen von VTR-Kameras zu verkleinern. Derartige Farbabbildungsvorrichtungen im festen Zustand werden bereits teilweise in der Praxis eingesetzt, um herkömmliche Farbabbildungsröhren zu ersetzen.
  • Die Abbildungsvorrichtung im festen Zustand ist auf ihrer bildabfühlenden Oberfläche mit einer Kombination von photoelektronischen Umwandlungselementen, die im allgemeinen als Bildabfühlungselemente bezeichnet werden, und flachen hochintegrierten Abtaststromkreisen versehen. Auf der Bildabfühlungsoberfläche ist ein Mikrofarbfilter vorgesehen, das eine Vielzahl von Mikrofarbfilterelementen in einem mosaikförmigen oder streifenförmigen Muster umfaßt. Davon ist jedes mit einem Farbstoff, zum Beispiel einem Rotfarbstoff, Grünfarbstoff oder Blaufarbstoff oder sonst mit einem Blaugrünfarbstoff (Cyanfarbstoff), Purpurfarbstoff (Magentafarbstoff) oder Gelbfarbstoff gefärbt, um das Gegenstück jeweils zu der Vielzahl der Bildabfühlungselemente zu bilden Das Mikrofarbfilter wird in die Abbildungsvorrichtung im festen Zustand im allgemeinen mittels eines Laminierungsprozesses oder eines Aufbringungsverfahrens eines Blättchens (on-wafer process) eingearbeitet. Bei dem Laminierungsprozeß bildet man am Anfang die Mikrofarbfilterelemente auf einem transparenten Träger, zum Beispiel einer Glasplatte, um ein Mikrofarbfilter herzustellen, das das Gegenstück für eine Anordnung der Bildabfühlungselemente der Abbildungsvorrichtung im festen Zustand bildet, auf der das Mikrofarbfilter vorgesehen wird. Sodann wird das so gebildete Mikrofarbfilter auf die Abbildungsoberfläche der Abbildungsvorrichtung im festen Zustand aufgeklebt. Der Laminierungsprozeß erfordert daher eine so sorgfältige Anordnung, daß jedes Farbmikrofilterelement der unabhängig hergestellten Filterzusammenstellung auf die Bildabfühlungsoberfläche so aufgebracht wird, daß genau das Gegenstück zu jedem Bildabfühlungselement der Abbildungsvorrichtung im festen Zustand gebildet wird.
  • Im Gegensatz dazu wird bei dem Blättchenaufbringungsprozeß das Mikrofarbfilter direkt auf der Abbildungsoberfläche der Abbildungsvorrichtung im festen Zustand gebildet. Der Blättchenaufbringungsprozeß kann daher zusätzlich in die Produktionslinie der Abbildungsvorrichtung im festen Zustand eingebracht werden, wodurch die Herstellung der Abbildungsvorrichtung im festen Zustand erleichtert wird.
  • Der Blättchenaufbringungsprozeß kann nach zwei alternativen Ausführungsformen durchgeführt werden. Bei einer Ausführungsform erfolgt eine gleichzeitige Produktion von zahlreichen Farbabbildungsvorrichtungen im festen Zustand, um gefärbte Mikrofilterelemente auf einem Blättchen (wafer) zu bilden, wo zahlreiche Abbildungsvorrichtungen im festen Zustand angeordnet sind, so daß die Anordnung der jeweiligen Mikrofilterelemente mit den entsprechenden Bildabfühlungselementen übereinstimmt. Bei einer weiteren Ausführungsform (Chip-Aufbringungsprozeß = on-chip process) wird in der ersten Stufe eine einzelne Abbildungsvorrichtung im festen Zustand (chip) von einem Blättchen bzw. Wafer, das bzw. der zahlreiche Abbildungsvorrichtungen im festen Zustand enthält, abgetrennt, und in der zweiten Stufe wird auf dem einzelnen Chip ein gefärbtes Mikrofilter gebildet.
  • Hierin soll die Bezeichnung "BlättchenaufbringungsprozeB" bzw. "on-wafer process" beide alternative Ausführungsformen umfassen.
  • Wie oben beschrieben, umfaßt die Abbildungsvorrichtung im festen Zustand Bildabfühlungselemente und flache hochintegrierte Abtastschaltkreise. Die Abbildungsvorrichtung im festen Zustand kann daher leicht durch Verunreinigung mit verunreinigenden Substanzen, wie Staub und Alkalimetallen, zerstört werden. Eine mit solchen Verunreinigungen verunreinigte Abbildungsvorrichtung im festen Zustand zeigt schlechte Werte der vorbestimmten Charakteristik. Somit wird die Ausbeute an annehmbaren Produkten verringert. Aus diesem Grunde werden sorgfältige Anordnungen in einer Stufe der Ubereinanderlegung der Mikrofarbfilter vorgesehen, um eine Verunreinigung mit solchen Verunreinigungen so weit wie möglich zu vermeiden.
  • Durch die Erfindung wird es nunmehr ermöglicht, eine Farbabbildungsvorrichtung im festen Zustand wirksam vor Verunreinigungen mit Alkalimetallen zu schützen, indem man einen Farbstoff mit spezieller Formel, der kein Alkalimetall enthält, verwendet, um das Filterelement der Abbildungsvorrichtung zu färben.
  • Gegenstand der Erfindung ist daher eine Farbabbildungsvorrichtung im festen Zustand die dadurch gekennzeichnet ist, daß sie ein Filterelement umfaßt, welches mit einem Farbstoff mit der Formel (I) D - (SO3X)m (I) in der D für eine Farbstoffgruppierung steht, X mindestens ein Nichtmetallkation ist und m eine ganze Zahl von 1 bis 6 ist.
  • Erfindungsgemäß werden alkalimetallhaltige Farbstoffe, wie sie herkömmlicherweise zum Färben der Filterelemente von Abbildungsvorrichtungen im festen Zustand verwendet werden, durch einen speziellen Farbstoff mit der Formel (I) D - (SO3X)m (I) ersetzt, wodurch die Farbabbildungsvorrichtung im festen Zustand so weit wie möglich vor einer Verunreinigung mit Alkalimetallen bewahrt wird.
  • In der Formel (I) bedeutet D eine Farbstoffgruppierung, X ist mindestens ein Nichtmetallkation, und m ist eine ganze Zahl von 1 bis 6.
  • Bevorzugte Beispiele für Farbstoffe, die den Farbstoffgruppierungen D entsprechen, sind zum Beispiel Azofarbstoffe, Bisazofarbstoffe und Phthalocyaninfarbstoffe.
  • Von den Azofarbstoffen werden solche mit der Formel (III) A - N = N - B (III) in der A eine von einer Kupplungskomponente abgeleitete Gruppe und B eine von einer Azogruppe abgeleitete Komponente ist, bevorzugt. Eine oder mehrere der oben genannten Gruppen -(SO3X)m kann bzw. können an A oder B angefügt sein. Es können aber auch zwei oder mehrere der genannten Gruppen sowohl an A als auch an B angefügt sein.
  • Beispiele für die Kupplungskomponente von A sind Phenol, Naphthol, 5-Pyrazolon, Pyridinol, Anilin, Naphthylamin, 5-Aminopyrazol und Aminopyridin. Diese Verbindungen können einen oder mehrere Substituenten haben. Beispiele für die Azokomponente von B sind Anilin, Naphthylamin und aromatische heterocyclische Amine. Diese Verbindungen können einen oder mehrere Substituenten haben.
  • Als Bisazofarbstoffe werden vorzugsweise solche mit der Formel (IV) A - N = N - B' - N = N - A' (IV) worin A und A' gleich oder verschieden sind und jeweils eine von einer Kupplungskomponente abgeleitete Gruppe bedeuten und B' eine von einer Azokomponente abgeleitete Gruppe ist, bevorzugt. Eine oder mehrere der oben genannten Gruppen -(SO3X)m können an A, A' oder B angefügt sein.
  • Es können aber auch eine oder mehrere der benannten Gruppen an zwei oder drei Einheiten, ausgewählt aus der Gruppe A, A' und B, angefügt sein.
  • Beispiele für die Kupplungskomponente von A und A' sind Phenol, Naphthol, 5-Pyrazolon, Pyridinol, Anilin, Naphthylamin, 5-Aminopyrazol und Aminopyridin. Diese Verbindungen können einen oder mehrere Substituenten haben. Beispiele für Gruppen, die sich von der Azokomponente für B' ableiten, sind die folgenden Verbindungen: Diese Verbindungen können einen oder mehrere Substituenten haben.
  • Ein bevorzugtes Beispiel für einen Phthalocyaninfarbstoff ist Kupferphthalocyanin.
  • In der oben genannten Formel (I) ist X mindestens ein Nichtmetallkation, zum Beispiel ein von Wasserstoff, einer organischen Base oder einem Gemisch davon abgeleitetes Kation.
  • Beispiele für von einer organischen Base abgeleitete Nichtmetallkationen sind Kationen einer aromatischen heterocyclischen Base, zum Beispiel ein Pyridiniumkation oder ein Chinoliniumkation, das einen oder mehrere Substituenten haben kann, und ein quaternäres Ammoniumkation der Formel (1I) (R1) (R2) (R3) (R4 )N+ (II) worin die Gruppen R¹, R², R³ und R4 gleich oder verschieden sind und jeweils für ein Wasserstoffatom, eine aliphatische Gruppe oder eine aromatische Gruppe stehen.
  • Ih der Formel (II) ist mindestens eine der Gruppen R1, R2, R³ und R4 vorzugsweise ein Wasserstoffatom, während die anderen Gruppen vorzugsweise Niedrigalkylgruppen mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen und/oder Phenylgruppen, die einen oder mehrere Substituenten, wie Niedrigalkylgruppen mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen und Niedrigalkoxygruppen mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen, haben können, sind.
  • Repräsentative Beispiele für Farbstoffe mit der Formel (I) sind die folgenden Substanzen: Farbstoff 1 (gelb): worin Y ein Wasserstoffkation oder ein Pyridiniumkation ist-; Farbstoff 2 (gelb): worin Y ein Wasserstoffkation oder ein Pyridiniumkation ist; Farbstoff 3 (gelb): worin Y ein Wasserstoffkation oder ein Pyridiniumkation ist; Farbstoff 4 (gelb): worin Y ein Wasserstoffkation oder ein Pyridiniumkation ist; Farbstoff 5 (gelb); worin Y ein Wasserstoffkation oder ein Pyridiniumkation ist; Farbstoff 6 (gelb): worin Y ein Wasserstoffkation oder ein Pyridiniumkation ist; Farbstoff 7 (gelb); worin Y ein Wasserstoffkation oder ein Pyridiniumkation ist; Farbstoff 8 (gelb): worin Y ein Wasserstoffkation oder ein Pyridiniumkation ist; Farbstoff 9 (gelb): worin Y ein Wasserstoffkation oder ein Pyridiniumkation ist; Farbstoff 10 (gelb): worin Y ein Wasserstoffkation oder ein Pyridiniumkation ist; Farbstoff 11 (gelb): worin Y ein Wasserstoffkation oder ein Pyridiniumkation ist; Farbstoff 12 (gelb): worin Y ein Wasserstoffkation oder ein Pyridiniumkation ist; Farbstoff 13 (gelb): worin Y ein Wasserstoffkation oder ein Pyridiniumkation ist; Farbstoff 14 (gelb): worin Y ein Wasserstoffkation oder ein Pyridiniumkation ist; Farbstoff 15 (gelb): worin Y ein Wasserstoffkation oder ein Pyridiniumkation ist; Farbstoff 16 (gelb): worin Y ein Wasserstoffkation oder ein Pyridiniumkation ist; Farbstoff 17 (gelb): worin Y ein Wasserstoffkation oder ein Pyridiniumkation ist; Farbstoff 18 (gelb): worin Y ein Wasserstoffkation oder ein Pyridiniumkation ist; Farbstoff 19 (gelb): worin Y ein Wasserstoffkation oder ein Pyridiniumkation ist; Farbstoff 20 (gelb): worin Y ein Wasserstoffkation oder ein Pyridiniumkation ist; Farbstoff 21 (gelb): worin Y ein Wasserstoffkation, Pyridiniumkation, (C2H5)3NH+, (C2H5)2NH2+ oder eines der folgenden Kationen: ist; Farbstoff 22 (purpurfarben): worin Y ein Wasserstoffkation oder Pyridiniumkation ist, R5 für ein Wasserstoffatom oder C2H5 steht und R für C2H5, C(CH3)3, steht; Farbstoff 23 (purpurfarben): worin Y ein Wasserstoffkation oder Pyridiniumkation ist, R7 für ein Wasserstoffatom oder C2H5 steht und R8 für C2H5, C(CH3)3, steht; Farbstoff 24 (blaugrün): (Cu-Pc) - (SO3Y) 4 worin (Cu-Pc) für einen Kupferphthalocyaninkern steht und Y für ein Wasserstoffkation, Pyridiniumkation, NH4+, CH3NH3+, C2H5NH3+, (C2H5)3NH+ (C2H5)2NH2+ oder eines der folgenden Kationen: steht; Farbstoff 25 (gelb): Color Index (C.I.) Acid Yellow 141 oder sein Pyridiniumsalz.
  • In einem Farbstoff der Formel (I) kann X ein Gemisch aus einem Wasserstoffkation und einem organischen Kation sein.
  • Anders ausgedrückt, jeder Farbstoff mit der Formel (I) kann in Kombination eines Farbstoffs in der Form einer Säure und eines Farbstoffs in der Form eines Salzes mit einem organischen Kation verwendet werden.
  • Sonst kann im Falle, daß ein Farbstoff zwei oder mehrere -(S03X)-Gruppen in einem Molekül enthält, die Gruppe X dieser Gruppen gleich oder verschieden sein.
  • Der Farbstoff der Formel (I), worin X ein aus einer Vielzahl von Nichtmetallatomen bestehendes Kation ist, kann in der Weise hergestellt werden, daß man einen Farbstoff mit der Formel (V): D - (SO3M)m (V) worin D und m die oben angegebenen Bedeutungen haben und M für ein Alkalimetallion steht, mit einem Halogenierungsmittel behandelt, um eine Verbindung mit der Formel (VI): D - (SO2 Halm (VI) worin D und m die ohen angegebenen Bedeutungen haben und Hal für ein Halogenatom steht, zu erhalten. Hierauf wird die Verbindung der Formel (VI) mit einer organischen Base, bestehend aus einer Vielzahl von Nichtmetallatomen oder Ammoniak, in Gegenwart e-iner-kleinen Menge von Wasser behandelt.
  • Beispiele für Halogenierungsmittel, die bei dem obigen Prozeß verwendbar sind, sind Chlorierungsmittel, wie Phosphorylchlorid, Phosphorpentachlorid, Chlorsulfonsäure und Thionylchlorid.
  • Die Verbindung der Formel (VI): D-(S02 Hal)m, in der D eine Phthalocyaningruppierung ist, kann direkt aus einem Phthalocyanin und Chlorsulfonsäure hergestellt werden.
  • Der Farbstoff der Formel (I), bei dem X ein Wasserstoffkation ist, nämlich D-(SO3H)m, kann in der Weise hergestellt werden, daß man die Verbindung der Formel (VI) mit einem Alkohol am Rückfluß behandelt. Beispiele für bei dieser Behandlung geeignete Alkohole sind Methylalkohol, Ethylalkohol, 2-Propylalkohol und 2-Methoxyethylalkohol. Ansonsten kann die Verbindung der Formel (VI) einer Ionenaustauschbehandlung unterworfen werden, um einen Farbstoff der Formel (I), bei dem X ein Wasserstoffkation ist, zu erhalten -Der Farbstoff der Formel (I), bei dem X ein Gemisch aus einem Wasserstoffkation und einem aus einer Vielzahl von Nichtmetallatomen bestehenden Kation ist, kann in der Wei- se hergestellt werden, daß man die Verbindung der Formel (VI) mit einer aus einer Vielzahl von Nichtmetallatomen oder Ammoniak bestehenden Base und einer geeigneten Menge einer Protonenquelle, vorzugsweise Wasser oder einem Alkohol, wie oben erwähnt, behandelt. Ansonsten wird die Verbindung der Formel (VI) am Anfang mit einem Alkohol behandelt, um eine Verbindung der Formel D-(S03H) zu erhalten, worauf die genannte Verbindung mit einer geeigneten Menge einer organischen Base oder von Ammoniak behandelt wird.
  • Alternativ wird die Verbindung der Formel (VI) am Anfang mit einer organischen Base oder Ammoniak behandelt, worauf die so erhaltene Verbindung mit einer geeigneten Menge eines Alkohols behandelt wird. Bei dem Verfahren, bei dem Wasser oder ein Alkohol verwendet wird, kann eine geeignete Menge einer Protonensäure, wie Salzsäure, Schwefelsäure und Phosphorsäure, in das Reaktionssystem eingeführt werden.
  • Die Farbabbildungsvorrichtung im festen Zustand, welche ein Filterelement enthält, das mit einem Farbstoff mit der Formel (I) gefärbt ist, kann im allgemeinen nach dem folgenden Verfahren hergestellt werden.
  • Eine Lösung eines photohärtenden Harzes, wie zum Beispiel von bichromierter Gelatine, wird auf eine Bildabfühlungsoberfläche einer Abbildungsvorrichtung im festen Zustand oder einen transparenten Träger, wie eine Glasplatte, der auf die Bildabfühlungsoberfläche aufgelegt werden soll, aufgeschichtet, um eine photohärtende Harzschicht zu bilden. Hierauf wird diese Harzschicht dann durch eine Maske mit Fenstern im gewünschten Muster der Strahlung ausgesetzt, um die Harzschicht zu einem mosaikförmigen oder streifenförmigen Muster zu härten. Das Harz des nichtgehärteten Teils wird sodann durch Waschen mit einem geeigneten Lösungsmittel entfernt. Das so hergestellte Filterelement mit mosaikförmigem oder streifenförmigem Muster wird nachfolgend mit einem Rotstriclr, Grünstrich-, Blaustrichm, Blaugrün- strich-, Purpurfarbenstrich-, Gelbstrich- etc. Farbstoff gefärbt, um ein gefärbtes Filterelement I herzustellen.
  • Auf das gefärbte Filterelement I wird eine Schicht zur Verhinderung von Farbverfleckungen aufgebracht, und auf dieser Schicht wird auf die gleiche Weise eine weitere photohärtende Harzschicht ausgebildet. Diese Harzschicht wird durch eine Maske mit Fenstern in einem anderen Muster Strahlung ausgesetzt, um die Harzschicht teilweise zu härten. Der nichtgehärtete Teil wird danach in ähnlicher Weise wie oben beschrieben entfernt. Die gehärtete Harzschicht mit mosaikförmigem oder streifenförmigem Muster wird sodann mit einem anderen Farbstoff gefärbt, um e-in gefärbtes Filterelement II zu bilden.
  • Erforderlichenfalls kann die oben beschriebene Verfahrensweise zur Herstellung eines gefärbten Filterelements weiter wiederholt werden, um eine Vielzahl von gefärbten Filterelementen herzustellen. Schließlich wird auf die Oberfläche des gefärbten Filterelements eine Oberflächenüberzugsschicht aufgelegt, um die Herstellung der gefärbten Filterzusammenstellung zu vervollständigen.
  • Im Verlauf des oben beschriebenen Verfahrens oder vor oder nach diesem Verfahren kann gelegentlich eine Verfahrensweise zur Aufbringung eines Bindekissens angewendet werden, um Schaltkreise zu bilden. Da diese Verfahrensweise mit der vorliegenden Erfindung nicht in direktem Zusammenhang steht, wird diese hierin nicht näher erläutert.
  • Die oben erwähnte Schicht zur Verhinderung von Farbverflekkungen kann weggelassen werden, wenn das gefärbte Filterelement so behandelt wird, daß eine Farbverunreinigung zwischen zwei gefärbten Filterelementen verhindert wird, welche angrenzend zueinander angeordnet sind.
  • Die erfindungsgemäße Farbabbildungsvorrichtung im festen Zustand mit einem Filterelement, welches mit einem Farbstoff der Formel (I) gefärbt ist, ist deswegen sehr vorteilhaft, weil die Verschmutzung des Teils der Farbabbildungsvorrichtung im festen Zustand durch Alkalimetalle im Vergleich zu der Verwendung von herkömmlichen Alkalimetall enthaltenden Farbstoffen wirksam verhindert wird. Demgemäß kann die erfindungsgemäße Farbabbildungsvorrichtung mit höherer Ausbeute hergestellt werden, d.h.die Ausschußrate (Vorrichtur.-gen mit nichtzufriedenstellenden Charakteristiken, die von den Sollwerten abweichen) wird wesentlich vermindert.
  • Schließlich ist die erfindungsgemäße Vorrichtung im praktischen Gebrauch über lange Zeiträume verläßlich verwendbar.
  • Die Erfindung wird in den Beispielen erläutert.
  • H e r s t e 1 1 u n g s b e i s p i e 1 1: Pyridiniumsalz von sulfoniertem C.I. Acid Yellow 141 (Farbstoff 25) In 48 ml NN-Dimethylacetamid wurden 24 g Color Index (C.I.) Acid Yellow 141 aufgelöst. In die resultierende Lösung wurden 48 ml Phosphorylchlorid bei 40 bis 50"C im Verlauf von 30 min eintropfen gelassen. Das Gemisch wurde sodann bei Raumtemperatur eine Stunde lang gerührt und in ungefähr 500 ml eines Eis-Wasser-Gemisches eingegossen. Die auf diese Weise ausgefällten Kristalle wurden durch Filtration gesammelt, mit Wasser gewaschen und getrocknet. Auf diese Weise wurden 5,5 g Sulfonylchlorid erhalten.
  • 5,0 g des so erhaltenen Sulfonylchlorids wurden in 25 ml N,N-Dimethylacetamid aufgelöst, und zu dieser Lösung wurden tropfenweise 5 ml Pyridin unter Rühren gegeben. Diese Lösung wurde weiterhin mit 1 ml Wasser versetzt, und das Gemisch wurde bei Raumtemperatur 80 min lang gerührt. Zu diesem Gemisch wurden nacheinander tropfenweise 40 ml Wasser und 40 ml 35%ige Salzsäure gegeben. Die auf diese Weise ausgefällten Kristalle wurden durch Filtration gesammelt, mit verdünnter Salzsäure gewaschen und an der Luft getrocknet. Auf diese Weise wurden 2,7 g Pyridiniumsalz von sulfoniertem C.I. Acid Yellow 141 erhalten. Die Atomabsorptionsanalyse zeigte, daß das Pyridiniumsalz 0,07 Gew.-% Na und weniger als 0,03 Gew.-% K enthielt.
  • In ähnlicher Weise, wie oben beschrieben, wurden Pyridinium-oder andere Aminsalze von anderen Farbstoffen, die nachstehend als Farbstoff 1 bis Farbstoff 23 bezeichnet werden, hergestellt.
  • Herstellungsbeispiel 2: Pyridiniumsalz von Kupferphthalocyanintetrasulfonsäure (Farbstoff 24) In 130 g Chlorsulfonsäure wurden portionsweise 10 g Kupferphthalocyanin mit einer Temperatur von weniger als 50"C eingeführt, und das resultierende Gemisch wurde 4 Stunden lang bei 1300C gerührt. Nach beendigtem Rühren wurde das Reaktionsgemisch auf 350C abgekühlt und in 800 ml Eiswasser gegossen. Die auf diese Weise ausgefällten Kristalle wurden durch Filtration gesammelt, mit Wasser gewaschen und getrocknet. Auf diese Weise wurden 13 g Kupferphthalocyanintetrasulfonylchlorid erhalten.
  • 13 g des obigen Kupferphthalocyanintetrasulfonylchlorids wurden in 200 ml Methanol aufgelöst, und zu der resultierenden Lösung wurden unter Rühren tropfenweise 34 ml Pyridin gegeben. Die Lösung wurde sodann 1 Stunde lang am Rückfluß gekocht. Nach Beendigung der Rückflußbehandlung wurde die Lösung abgekühlt. Die so ausgefällten Kristalle wurden durch Filtration gesammelt, mit Methanol gewaschen und ge- trocknet. Auf diese Weise wurden 12 g Pyridiniumsalz von Kupferphthalocyanintetrasulfonsäure erhalten. Die Atomabsorptionsanalyse zeigte, daß das Pyridiniumsalz 0,02 Gew.-% Na und weniger als 0,02 Gew.-% K enthielt.
  • In ähnlicher Weise wurden weitere Aminsalze von Kupferphthalocyanintetrasulfonsäure (Farbstoff 24) hergestellt.
  • Bei spiel 1 Eine photohärtende bichromierte Gelatineschicht (Dicke 0,7 ßm) wurde auf einer obenliegenden Harzschicht einer CCD-Abbildungsvorrichtung im festen Zustand (die mit einer Schutzschicht aus Phosphosilicatglas und einer darauf liegenden transparenten Harzschicht aus einem organischen Polymeren versehen war) gebildet. Die photohärtende Harzschicht wurde eng mit einer Maske abgedeckt, welche Fenster mit mosaikförmigem Muster hatte. Danach wurde die Zusammenstellung Strahlung ausgesetzt. Die Harzschicht wurde hierauf mit warmem Wasser gewaschen, um den nichtgehärteten Teil zu entfernen. Auf diese Weise wurde eine gehärtete Harzschicht mit mosaikförmigem Muster gebildet.
  • Die gehärtete Harzschicht wurde mit dem Pyridiniumsalz von sulfoniertem C.I. Acid Yellow 141, hergestellt gemäß dem obigen Herstellungsbeispiel 1, gefärbt, wodurch sie in eine gefärbte Harzschicht I umgewandelt wurde.
  • Auf der gefärbten Harzschicht I wurde eine Schicht zur Verhinderung von Farbverfleckungen unter Verwendung von Ethylp-phenylendiacrylat-1,4-bis(ß-hydroxyethoxy)cyclohexan ausgebildet. Weiterhin wurde darauf eine photohärtende bichromierte Gelatineschicht in der gleichen Weise, wie oben beschrieben, ausgebildet. Diese photohärtende Harzschicht wurde sodann, wie oben beschrieben, behandelt, wodurch eine gehärtete Harzschicht mit mosaikförmigem Muster erhalten wurde.
  • Die gehärtete Harzschicht wurde mit einem Pyridiniumsalz von Kupferphthalocyanintetrasulfonsäure, hergestellt im obigen Herstellungsbeispiel 2, gefärbt, wodurch sie in die gefärbte Harzschicht II umgewandelt wurde.
  • Schließlich wurde die gefärbte Harzschicht II mit Ethyl-pphenylendiacrylat-1,4-bis(ß-hydroxyethoxy)cyclohexan bedeckt, wodurch die Herstellung einer Farbabbildungsvorrichtung im festen Zustand mit einem Farbfilterelement vervollständigt wurde.
  • B e i s p i e l e 2 bis 15 Das Farbfilterelement wurde wie in Beispiel 1 auf einer CCD-Abbildungsvorrichtung im festen Zustand vorgesehen, mit der Ausnahme, daß die zur Herstellung der gefärbten Harzschichten I und II verwendeten Farbstoffe durch die Farbstoffe gemäß Tabelle I ersetzt wurden.
  • 'I'aDesie 1 Beispiel Gefärbte Harz- Gefärbte Harz-Nr. schicht I schicht II 2 Farbstoff 1 Farbstoff 24 (Pyridiniumsalz) (Pyridiniumsalz) 3 Farbstoff 4 Farbstoff 24 (dito) (dito) 4 Farbstoff 5 Farbstoff 24 (dito) (dito) 5 Farbstoff 6 Farbstoff 24 (dito) (dito) 6 Farbstoff 8 Farbstoff 24 (dito) (dito) 7 Farbstoff 9 Farbstoff 24 (dito) (dito) 8 Farbstoff 10 Farbstoff 24 (dito) (dito) 9 Farbstoff 11 Farbstoff 24 (dito) (dito) 10 Farbstoff 15 Farbstoff 24 (dito) ((C2H5)3NH+-Salz) 11 Farbstoff 21 Farbstoff 24 (dito) (dito) 12 Farbstoff 21 Farbstoff 24 ((C2H5)3-NH+-Salz) (dito) 13 Farbstoff 21 Farbstoff 24 (Aniliniumsalz) (dito) 14 Farbstoff 21 Farbstoff 24 (p-Methylanilinium- (Aniliniumsalz) salz) 15 Farbstoff 21 Farbstoff 24 (p-Methylpyridinium- (dito) salz) Herstellungsbeispiel 3: Sulfoniertes C.I. Acid Yellow 141 (Farbstoff 25) In 48 ml N,N-Dimethylacetamid wurden 24 g Color Index (C.I.) Acid Yellow 141 aufgelöst. In die resultierende Lösung wurden 48 ml Phosphorylchlorid von 40 bis 50"C im Verlauf von 30 min eingetropft. Das Gemisch wurde sodann eine Stunde bei Raumtemperatur gerührt und in ungefähr 500 ml eines Eis-Wasser-Gemisches eingegossen. Der kristalline Niederschlag wurde durch Filtration gesammelt, mit Wasser gewaschen und getrocknet. Auf diese Weise wurden 5,5 g eines Sulfonylchlorids erhalten.
  • 5,0 g des obigen Sulfonylchlorids wurden in 200 ml Methanol aufgelöst. Die resultierende Lösung wurde am Rückfluß erhitzt und unter vermindertem Druck konzentriert, bis das restliche Volumen eine Hälfte des Anfangsvolumens erreicht hatte. Zu dieser konzentrierten Lösung wurde verdünnte Salzsäure (35%ige Salzsäure 5 ml/ 100 ml Wasser) gegeben.
  • Die ausgefällten Kristalle wurden durch Filtration gesammelt, mit verdünnter Salzsäure gewaschen und an der Luft getrocknet. Auf diese Weise wurden 1,5 g sulfoniertes C.I.
  • Acid Yellow 141 in Form der freien Säure erhalten. Die Atomabsorptionsanalyse zeigte, daß das Produkt 0,05 Gew.-% Na und weniger als 0,03 Gew.-% K enthielt.
  • Sulfonierte Farbstoffe (in Form der freien Säuren), als Farbstoffe 1 bis 23 bezeichnet, wurden in ähnlicher Weise wie oben beschrieben hergestellt.
  • Herstellungsbeispiel 4: Kupferphthalocyanintetrasulfonsäure (Farbstoff 24) In 130 g Chlorsulfonsäure wurden portionsweise 10 g Kupferphthalocyanin bei einer Temperatur von weniger als 50"C eingebracht, und das resultierende Gemisch wurde 4 Stunden bei 1300C gerührt. Nach beendigtem Rühren wurde das Reaktionsgemisch auf 35"C abgekühlt und in 800 ml Eiswasser gegossen. Die auf diese Weise ausgefällten Kristalle wurden durch Filtration gesammelt, mit Wasser gewaschen und getrocknet. Auf diese Weise wurden 13 g Kupferphthalocyanintetrasulfonylchlorid erhalten.
  • 13 g des so erhaltenen Kupferphthalocyanintetrasulfonylchlorids wurden in 200 ml Methanol aufgelöst. Die resultierende Lösung wurde unter Erhitzen am Rückfluß gekocht und hierauf abgekühlt. Die ausgefällten Kristalle wurden durch Filtration gesammelt, mit Methanol gewaschen und getrocknet. Auf diese Weise wurden 8 g Kupferphthalocyanintetrasulfonsäure erhalten. Die Atomabsorptionsanalyse zeigte, daß das Pyridiniumsalz 0,05 Gew.-% Na und weniger als 0,02 Gew.-% K enthielt.
  • B e i s p i e 1 e 16 bis 30 Wie in Beispiel 1 wurde ein Farbfilterelement auf einer CCD-Abbildungsvorrichtung im festen Zustand vorgesehen, mit der Ausnahme, daß die zur Herstellung der gefärbten Harzschichten I und II verwendeten Farbstoffe durch die Farbstoffe gemäß Tabelle II ersetzt wurden.
  • Tabelle II Beispiel Nr. Gefärbte Harz- Gefärbte Harzschicht I schicht II 16 Farbstoff 25 Farbstoff 24 (in Form der (in Form der freien Säure) freien Säure) 17 Farbstoff 1 (dito) Farbstoff 24 (dito) 18 Farbstoff 4 (dito) Farbstoff 24 (dito) 19 Farbstoff 5 (dito) Farbstoff 24 (dito) 20 Farbstoff 6 (dito) Farbstoff 24 (dito) 21 Farbstoff 8 <dito) Farbstoff 24 (dito) 22 Farbstoff 9 (dito) Farbstoff 24 (dito) 23 Farbstoff 10 (dito) Farbstoff 24 (dito) 24 Farbstoff 11 (dito) Farbstoff 24 (dito) 25 Farbstoff 15 (dito) Farbstoff 24 (dito) 26 Farbstoff 21 (dito) Farbstoff 24 (dito) 27 Farbstoff 22a (dito) Farbstoff 24 (dito) 28 Farbstoff 22b (dito) Farbstoff 24 (dito) 29 Farbstoff 22c (dito) Farbstoff 24 (dito) 30 Farbstoff 22d (dito) Farbstoff 24 (dito) Bemerkungen: 22a: R5 ist H, und R6 ist C(CH3)3; 22b: R5 ist H, und R6 ist C5H8; 22c: R5 uiid R6 sind beide C2H5; und 22d: R5 ist H, und R6 ist C6H10.
  • Herstellung 5 beispiel 5: Teilpyridiniumsalz von sulfoniertem C.I. Acid Yellow 141 (Farbstoff 25) In 48 ml N,N-Dimethylacetamid wurden 24 g Color Index (C.I.) Acid Yellow 141 aufgelöst. In die resultierende Lösung wurden 48 ml Phosphorylchlorid bei 40 bis 50"C im Verlauf von 30 min eintropfen gelassen. Das Gemisch wurde hierauf eine Stunde bei Raumtemperatur gerührt und in ungefähr 500 ml Eis-Wasser-Gemisch eingegossen. Die auf diese Weise ausgefällten Kristalle wurden durch Filtration gesammelt, mit Wasser gewaschen und getrocknet. Auf diese Weise wurden 5,5 g eines Sulfonylchlorids erhalten. Die Messung des Massenspektrums zeigte, daß das so hergestellte Sulfonylchlorid ein Molekulargewicht von 900 hatte und zwei Sulfonylchloridgruppen im Molekül aufwies.
  • 5,0 g des so erhaltenen Sulfonylchlorids wurden in 25 ml N,N-Dimethylacetamid aufgelöst. Zu dieser Lösung wurden tropfenweise 0,15 g Pyridin in 25 ml Methanol unter Rühren gegeben, und das Gemisch wurde bei Raumtemperatur 2 Stunden lang gerührt. Zu dem erhaltenen Gemisch wurden tropfenweise 40 ml Wasser und danach 40 ml 35%ige Salzsäure zugesetzt.
  • Die auf diese Weise ausgefällten Kristalle wurden durch Filtration gesammelt, mit verdünnter Salzsäure gewaschen und an der Luft getrocknet. Auf diese Weise wurden 2,5 g Teilpyridiniumsalz von sulfoniertem C.I. Acid Yellow 141 erhalten, bei dem zwei Sulfonylsäuregruppen in einem Molekül vorhanden waren. Ungefähr 17% der Sulfonsäuregruppen waren in Form der Pyridiniumsalze vorhanden. Die Atomabsorptionsanalyse zeigte, daß das Teilpyridiniumsalz 0,06 Gew.-% Na und weniger als 0,04 Gew.-E K enthielt.
  • Teilpyridinium- oder andere organische Aminsalze von anderen Farbstoffen, nachstehend als Farbstoffe 1 bis 23 bezeichnet, wurden in ähnlicher Weise wie oben beschrieben hergestellt.
  • Herstellungsbeispiel 6: Teilpyridiniumsalz von Kupferpthalocyanintetrasulfonsäure (Farbstoff 24) In 130 g Chlorsulfonsäure wurden portionsweise 10 g Kupferphthalocyanin bei einer Temperatur von weniger als 500C eingeführt, und das resultierende Gemisch wurde 4 Stunden bei 1300C gerührt. Nach beendigtem Rühren wurde das Reaktionsgemisch auf 35"C abgekühlt und in 800 ml Eiswasser gegossen. Die auf diese Weise ausgefällten Kristalle wurden durch Filtration gesammelt, mit Wasser gewaschen und getrocknet Auf diese Weise wurden 13 g Kupferphthalocyanintetrasulfonylchlorid erhalten.
  • 13 g des so erhaltenen Kupferphthalocyanintetrasulfonylchlorids wurden in 200 ml Methanol aufgelöst, und zu der resultierenden Lösung wurden tropfenweise unter Rühren 3,7 g Pyridin gegeben. Die Lösung wurde sodann eine Stunde lang am Rückfluß gekocht, und hierauf wurde die Lösung abgekühlt. Die so ausgefällten Kristalle wurden durch Filtration gesammelt, mit Methanol gewaschen und getrocknet. Auf diese Weise wurden 12 g Teilpyridiniumsalz von Kupferphthalocyanintetrasulfonsäure erhalten, bei dem 87,5% der Sulfonsäuregruppen in der Form von Pyridiniumsalzen vorhanden waren. Die Atomabsorptionsanalyse zeigte, daß das Teilpyridiniumsalz 0,02 Gew.-% Na und weniger als 0,02 Gew.-% K enthielt.
  • Andere organische Aminsalze von Kupferphthalocyanintetrasulfonsäure (Farbstoff 24) wurden in ähnlicher Weise hergestellt.
  • B e i s p i e 1 e 31 bis 45 Das Farbfilterelement wurde auf einer CCD-Abbildungsvorrichtung im festen Zustand in der gleichen Weise, wie in Beispiel 1 beschrieben, vorgesehen, mit der Ausnahme, daß die zur Herstellung der gefärbten Harzschichten I und II verwendeten Farbstoffe durch die Farbstoffe der Tabelle III ersetzt wurden.
  • Tabelle III Beispiel Nr. Gefärbte Harz- Gefärbte Harzschicht I schicht II 31 Farbstoff 25 Farbstoff 24 (Teilpyridiniumsalz) (Teilpyridiniumsalz) 32 Farbstoff 1 (dito) Farbstoff 24 (dito) 33 Farbstoff 4 (dito) Farbstoff 24 (dito) 34 Farbstoff 5 (dito) Farbstoff 24 (dito) 35 Farbstoff 6 (dito) Farbstoff 24 (dito) 36 Farbstoff 8 (dito) Farbstoff 24 (dito) 37 Farbstoff 9 (dito) Farbstoff 24 (dito) 38 Farbstoff 10 (dito) Farbstoff 24 (dito) 39 Farbstoff 11 (dito) Farbstoff 24 (dito) 40 Farbstoff 15 (dito) Farbstoff 24 (dito) 41 Farbstoff 21 (dito) Farbstoff 24 (dito) 42 Farbstoff 21 (Teil- Farbstoff 24 (dito) (C2H5) 3NH+-Salz) 43 Farbstoff 21 (Teil- Farbstoff 24 (dito) aniliniumsalz) 44 Farbstoff 21 (Teil- Farbstoff 24 (dito) p-methylaniliniumsalz) 45 Farbstoff 21 (Teil- Farbstoff 24 (dito) p-methylpyridiniumsalz) Die Verhältnisse der Sulfonsäuregruppen in Form des Pyridiniumsalzes oder der anderen Aminsäure für die Farbstoffe der Tabelle III sind in Tabelle IV angegeben.
  • Tabelle IV Verhältnis der Sulfonsäuregruppen in den Salzformen Farbstoff 1 0,5 Farbstoff 4 0,7 Farbstoff 5 0,5 Farbstoff 6 0,7 Farbstoff 8 0,8 Farbstoff 9 0,8 Farbstoff 10 0,8 Farbstoff 11 0,8 Farbstoff 15 0,6 Farbstoff 21 (alle) 0,8

Claims (23)

  1. Farbabbildungsvorrichtung im festen Zustand PATENTANSPRUCHE 1-. Farbabbildungsvorrichtung im festen Zustand, dadurch g e k e n n z e i c h n e t , daß sie ein Filterelement umfaßt, welches mit einem Farbstoff mit der Formel (I) D - (SO3X)m (I) in der D für eine Farbstoffgruppierung steht, X mindestens ein Nichtmetallkation ist und m eine ganze Zahl von 1 bis 6 ist,gefärbt ist.
  2. 2. Farbabbildungsvorrichtung im festen Zustand nach Anspruch 1, dadurch g e k e n n z e i c h n e t , daß X in der Formel (I) ein Kation, bestehend aus einer Vielzahl von Nichtmetallatomen, ist.
  3. 3. Farbabbildungsvorrichtung im festen Zustand nach Anspruch 2, dadurch g e k e n n z e i c h n e t , daß X in der Formel (I) ein Kation ist, welches von einer aromatischen heterocyclischen Base abgeleitet ist.
  4. 4. Farbabbildungsvorrichtung im festen Zustand nach Anspruch 3, dadurch g e k e n n z e i c h n e t , daß.X in der Formel (I) ein Pyridiniumkation ist, das einen oder mehrere Substituenten haben kann.
  5. 5. Farbabbildungsvorrichtung im festen Zustand nach Anspruch 3, dadurch g e k e n n z e i c h n e t , daß X in der Formel (I) ein Chinoliniumkation ist, das einen oder mehrere Substituenten haben kann.
  6. 6. Farbabbildungsvorrichtung im festen Zustand nach Anspruch 2, dadurch g e k e n n z e i c h n e t , daß X in der Formel (I) ein Kation mit der Formel (II) (R¹)(R²) (R³) (R4)N+ (11) ist, in der die Gruppen R¹, R², R³ und R4 gleich oder verschieden sind und jeweils für ein Wasserstoffatom, eine aliphatische Gruppe oder eine aromatische Gruppe stehen.
  7. 7. Farbabbildungsvorrichtung im festen Zustand nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch g e kenn z e i c h -n e t , daß D in der Formel (I) eine Azofarbstoffgruppierung ist.
  8. 8. Farbabbildungsvorrichtung im festen Zustand nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch g e k e n n z e i c h -n e t , daß D in der Formel (I) eine Bisazofarbstoffgruppierung ist.
  9. 9. Farbabbildungsvorrichtung im festen Zustand nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch g e k e n n z e i c h -n e t , daß D in der Formel (I) eine Phthalocyaninfarbstoffgruppierung ist.
  10. 10. Farbabbildungsvorrichtung im festen Zustand nach Anspruch 1, dadurch g e-k e n n z e i c h n e t , daß X in der Formel (I) ein Wasserstoffkation ist.
  11. 11. Farbabbildungsvorrichtung im festen Zustand nach Anspruch 10, dadurch g e k e n n z e 1 c h n e t daß D in der Formel (I) eine Azofarbstoffgruppierung ist.
  12. 12. Farbabbildungsvorrichtung im festen Zustand nach Anspruch 10, dadurch g e k e n n z e i c h n e t , daß D in der Formel (I) eine Bisazofarbstoffgruppierung ist.
  13. 13. Farbabbildungsvorrichtung im festen Zustand nach Anspruch 10, dadurch g e k e n n z e i c h n e t , daß D in der Formel (I) eine Phthalocyaninfarbstoffgruppierung ist.
  14. 14. Farbabbildungsvorrichtung im festen Zustand nach Anspruch 1, dadurch g e k e n n z e i c h n e t , daß X in der Formel (I) ein Gemisch aus einem Wasserstoffkation und einem Kation, bestehend aus einer Vielzahl von Nichtmetallatomen, ist.
  15. 15. Farbabbildungsvorrichtung im festen Zustand nach Anspruch 14, dadurch g e k e n n z e 1 c h n e t , daß das aus einer Vielzahl von Nichtmetallatomen bestehende Kation ein sich von einer aromatischen heterocyclischen Base ableitendes Kation ist.
  16. 16. Farbabbildungsvorrichtung im festen Zustand nach Anspruch 15, dadurch g e k e n n z e i c h n e t , daß das aus einer Vielzahl von Nichtmetallatomen bestehende Kation ein Pyridiniumkation ist, welches einen oder mehrere Substituenten haben kann.
  17. 17. Farbabbildungsvorrichtung im festen Zustand nach Anspruch 15, dadurch g e k e n n z e i c h n e t , daß das aus einer Vielzahl von Nichtmetallatomen bestehende Kation ein Chinoliniumkation ist, das einen oder mehrere Substituenten haben kann.
  18. 18. Farbabbildungsvorrichtung im festen Zustand nach Anspruch 14, dadurch g e k e n n z e i c h n e t , daß das aus einer Vielzahl von Nichtmetallatomen bestehende Kation ein Kation mit der Formel (11) (R¹)(R²)(R³)(R4)N+ (11) in der die-Gruppen R¹, R², R³ und R4 gleich oder verschieden sind und jeweils für ein Wasserstoffatom, eine aliphatische Gruppe oder eine aromatische Gruppe stehen, ist.
  19. 19. Farbabbildungsvorrichtung im festen Zustand nach einem der Ansprüche 14 bis 18, dadurch g e k e n n -z e i c h n e t , daß D in der Formel (I) eine Azofarbstoffgruppierung ist
  20. 20. Farbabbildungsvorrichtung im festen Zustand nach einem der Ansprüche 14 bis 18, dadurch g e k e n n -z e i c h n e t , daß D in der Formel (I) eine Bisazofarbstoffgruppierung ist.
  21. 21. Farbabbildungsvorrichtung im festen Zustand nach einem der Ansprüche 14 bis 18, dadurch g e k e n n -z e i c h n e t , daß D in der Formel (I) eine Phthalocyaninfarbstoffgruppierung ist.
  22. 22. Farbabbildungsvorrichtung im festen Zustand nach einem der Ansprüche 14 bis 18, dadurch g e k e n n -z e i c h n e t t daß die Anzahl der aus einer Vielzahl von Nichtmetallatomen bestehenden Kationen nicht geringer ist als diejenige der Wasserstoffkationen.
  23. 23. Farbabbildungsvorrichtung im festen Zustand nach einem der Ansprüche 14 bis 18, dadurch g e k e n n -z e i c h n e t , daß die Anzahl der aus einer Vielzahl von Nichtmetallatomen bestehenden Kationen nicht weniger als zweimal so groß ist wie diejenige der Wasserstoffkationen.
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