DE3328274A1 - Elektronisch gesteuerte leuchte - Google Patents
Elektronisch gesteuerte leuchteInfo
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- 239000003990 capacitor Substances 0.000 description 4
- 229910052736 halogen Inorganic materials 0.000 description 2
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Classifications
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- H—ELECTRICITY
- H05—ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- H05B—ELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
- H05B47/00—Circuit arrangements for operating light sources in general, i.e. where the type of light source is not relevant
- H05B47/10—Controlling the light source
Landscapes
- Circuit Arrangement For Electric Light Sources In General (AREA)
Description
Elektronisch gesteuerte Leuchte
Die Erfindung betrifft eine elektronisch gesteuerte Leuchte mit einem aufladbaren Stromversorgungsteil, einer an eine äußere
Stromquelle anschließbaren Ladeschaltung, einem Ein-Aus-Schalter, einer durch das Stromversorgungsteil gespeisten Lampe
und einer Tiefentlade-Schutzschaltung.
Derartige Leuchten sind z.B. als aufladbare Taschenlampen oder Notbeleuchtungen bekannt. Wenn bei derartigen Leuchten,
Taschenlampen, Notbeleuchtungen und dergl. die Batteriespannung
der wiederaufladbaren Batterie unter einen vorbestimmten
Wert abgesunken ist, dann bewirkt eine Abschaltautomatik, daß die Leuchte abgeschaltet wird, um eine zu tiefe Entladung der
Batterie zu verhindern, da dies zu einer dauernden Beschädigung der Batterie führen könnte.
So nützlich eine derartige Abschaltautomatik an sich ist, so nachteilig kann sie sein, wenn mitten in einer Arbeit, z.B.
einer Reparatur auf einem Mast bei Nacht, in einem dunklen Kanal oder eben einfach in einer Notsituation im dunkeln
plötzlich ohne Vorwarnung das Licht ausgeht.
Die der Erfindung zugrundeliegende Aufgabe besteht also darin,
bei einer derartigen Leuchte der eingangs genannten Art eine Schaltungsanordnung vorzusehen, die trotz der bereits automa-
-4-
tisch erfolgten Abschaltung der Leuchte noch für eine begrenzte kurze Zeit einen Notlichtbetrieb gestattet, der den Tiefentladeschutz
kurzzeitig unwirksam zu machen gestattet.
Dies wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß ein als Umschalter
mit einer Ruhe-Mittel-Stellung versehener Ein-Aus-Schalter, eine mit dem Stromversorgungsteil gekoppelte Abfühl schaltung und
ein durch diese gesteuerter Schutzschalter vorgesehen sind, der durch kurzzeitiges Schließen des Einschaltkontaktes einschaltbar
ist und sich im Normalbetrieb über seinen parallel zum Einschaltkanal liegenden Arbeitskontakt selbst hält, und der bei zu niedriger
Klemmenspannung der Batterie durch Dauerbetätigung einen kurzzeitigen Notlichtbetrieb gestattet.
Weitere Ausgestaltungen der Erfindung sind den weiteren Ansprüchen
im einzelnen zu entnehmen.
Die Erfindung wird nunmehr anhand eines Ausführungsbeispieles in Verbindung mit der beigefügten Zeichnung im einzelnen näher
erläutert.
In der Zeichnung erkennt man zunächst die durch eine strichpunktierte
Linie 1 eingerahmte Ladeschaltung, eine durch eine weitere strichpunktierte Linie eingerahmte Abfüh!schaltung 2 und die dazwischen
angeordnete Batterieschaltung 3.
Die Ladeschaltung 1 besteht dabei aus einem Gleichrichter DI,
der durch einen Kondensator CI und parallel dazu einen Widerstand
und eine Leuchtdiode D2 überbrückt ist, sowie zwei integrierten Schaltungen IC 1 und IC 2, die der Strom- bzw. Spannungsregelung
über die I-U-Kennlinie dienen. Zwischen den
-5-
beiden integrierten Schaltungen ist ein Widerstand R3 angeordnet. Ein Ausgang der integrierten Schaltung IC 1 ist unmittelbar mit
einem Eingang der integrierten Schaltung IC 2 verbunden. Ein erster Ausgang der integrierten Schaltung IC 2 ist über einen
Kondensator C2 mit der negativen Seite des Gleichrichters Dl verbunden. Der Batterieteil 3 ist über einen Spannungsteiler aus
den Widerständen R4, R5 und Ro, die zwischen dem positiven
Potential und der negativen Seite des Gleichrichters Dl in Reihe geschaltet sind und Über eine Diode D4 an die Batterie Bl, B2
angeschlossen. Außerdem ist der Verbindungspunkt zwischen den Widerständen R4 und R5 an einem zweiten Ausgang der integrierten
Schaltung IC 2 angeschlossen. In Reihe mit der wiederaufladbaren
Batterie Bl, B2 ist eine Sicherung E2 vorgesehen. Die Abfühlschaltung 2 ist über einen Spannungsteiler R7, R8 und R9
angekoppelt, wobei R8 ein einstellbarer Widerstand ist, der an der Basis eines zu einer bistabilen Schaltung gehörenden Transistors
Tl angeschlossen ist. Die bistabile Schaltung ist ein sogenannter Schmidt-Trigger und besteht aus den Transistoren Tl und T2, den
Widerständen RIO, RU, R12, R13 und R14 sowie dem Kondensator
C4. Der Widerstand R7 des Spannungsteilers ist durch den
Kondensator C3 überbrückt.
An den Schmidt-Trigger ist eine Verstärkerstufe mit dem Transistor
T3 und dem Widerstand R15 angekoppelt. Im Kollektorstromkreis dieses Transistors liegt ein als Schutzschalter wirkendes
Relais REL, das durch eine Diode Ό7 überbrückt ist. Parallel zu
dem Transistor T3 und dem Relais REL liegt eine Halogen-Lampe Hl.
-6-
Außerdem ist die Ladeschaltung Über eine Diode D3 und den
Widerstand RIl mit der Basis des Transistors T2 gekoppelt.
Der Ein-Ausschalter ist ein als Umschalter wirkender Wippschalter
Al, der zwischen der negativen Seite des Gleichrichters Dl und der nach der Lampe Hl führenden Leitung in der
Weise angeordnet ist, daß er einmal die negative Seite des Gleichrichters und damit der Batterie an die Lampe Hl anschließt
und zum anderen an einen zweiten Kontakt angelegt werden kann, der mit dem Verbindungspunkt der Widerstände
R8 und R9 verbunden ist. Der Arbeitskontakt REL 1 des Relais REL überbrückt den Einschaltkontakt des Schalters Al dann,
wenn das Relais REL angezogen hat.
Die Wirkungsweise dieser Schaltung ist nun wie folgt:
Zum Einschalten der Leuchte wird der Schalter Al kurzzeitig nach links umgelegt. Dadurch liegt normalerweise die Abfühlschalrung
2 an voller Spannung und die Lampe Hl brennt. Der Schmidt-Trigger schaltet dabei an Tl ein, an T2 aus und damit
schaltet T3 ein, das Relais REL zieht an, schließt den Kontakt REL 1 und die Lampe Hl bleibt brennen, weil REL sich selbst
hält.
Ist die Spannung unter einen vorgegebenen Wert abgesunken,
und wird durch Umlegen des Schalters die Lampe Hl betätigt, so kann wegen der zu geringen Batteriespannung die bistabile
Kippschaltung nicht umschalten, d.h. Tl ist gesperrt, T2 ist leitend und T3 ist gesperrt, so daß das Relais REL abgefallen
bleibt. Sobald der Schalter Al losgelassen wird und in seine Ruhestellung in der Mittellage zurückkehrt, erlischt die Lampe.
-7-
Will man also trotz dieser automatisch erfolgten Abschaltung der Lampe noch kurzzeitig, d.h. für beispielsweise etwa 10 Minuten,
einen Notlichtbetrieb aufrechterhalten, so muß der Schalter Al nach links betätigt bleiben.
Zum normalen Ausschalten der Leuchte wird der Schalter Al kurzzeitig
nach rechts gelegt. Dadurch wird der Widerstand R9 kurz geschlossen. Die an der Basis von Tl liegende Spannung ist damit
zu gering, um die bistabile Kippschaltung in ihrem eingeschalteten
Zustand zu halten. Der Transistor Tl schaltet aus, T2 schaltet ein, und der Transistor T3 schaltet ebenfalls aus, das Relais REL
fällt ab, der Kontakt REL 1 öffnet, und die Lampe Hl erlischt.
Beim Laden der Batterie, die entweder über einen Netztransformator
oder aus dem Bordnetz eines Kraftfahrzeuges erfolgen kann, wird die Aufladespannung über die Diode D3 auf die Basis des
Transistors T2 eingekoppelt. Damit täuscht man dem Schmidt-Trigger eine zu geringe Batteriespannung vor. Sollte die Kippschaltung
eingeschaltet sein, d.h. T2 nicht leitend und Tl leitend, wird dieser Betriebszustand umgekehrt, d.h. T2 schaltet ein, Tl
schaltet damit aus, und es schaltet auch T3 aus, so daß das Relais REL abfällt. Ist die Lampe nicht in Betrieb gewesen, dann kann
während des Aufladevorganges das Relais REL nicht anziehen. D.h. aber, daß während des Aufladevorganges die Lampe Hl immer
von der Batterie abgetrennt ist.
Man sieht also, daß durch diese neue Schaltung auch bei einer Abschaltautomatik zur Verhinderung einer Tiefstentladung ein
kurzzeitiger Notbetrieb möglich ist.
In der Zeichnung ist die Aufladung der beschriebenen Halogenleuchte sowohl am Netz als auch am Bordnetz
eines Kraftfahrzeugs schematisch angedeutet. Im erstgenannten Fall ist zur Herabsetzung der Netzspannung
ein Transformator M1 vorgesehen, während in der zum Netzstecker führenden Leitung eine
Sicherung E1 angeordnet ist. ..-■'-^
Wird die Leuchte am Bordnetz aufgeladen, sorgt ein Strombegrenzungswiderstand R1 für eine zusätzliche
Sicherung.
Claims (4)
- DipL-Phys. M. Becker 7ooosiuuRart ?or ,. , Auf dein Hai^sI 29Patentanwältin η q ο ρ ο 7 / 7^0" (07iiJ 600306A 3323 -v-klWitte & Sutor, GmbH Steinberger Strasse 27157 MurrhardtPatentansprücheElektronisch gesteuerte Leuchte mit einem aufladbaren Stromversorgungsteil, einer an eine äussere Stromquelle anschliessbaren Ladeschaltung, einem Ein-Aus-Schalter, einer durch das Stromversorgungsteil gespeisten Lampe und einer Tiefentlade-Schutzschaltung,gekennzeichnet durcheinen als Umschalter mit einer Ruhe-Mittel-Stellung versehenen Ein-Aus-Schalter (A1)/eine mit dem Stromversorgungsteil (B1 , B2, R4 bis R9) gekoppelte Abfühl schal tung (T1 , T2, T3 usvh) und einen durch diese gesteuerten Schutzschalter (REL), der durch kurzzeitiges Schliessen des Einschaltkontaktes einschaltbar ist und sich im Normal betrieb über seinen parallel zum Einschal tkontakt liegenden Arbeitskontakt (REL 1) selbst hält, und der bei zu niedriger Klemmenspannung der Batterie durch Dauerbetätigung einen kurzzeitigen Notlichtbetrieb gestattet.
- 2. Leuchte nach Anspruch 1,.dadurch gekennzeichnet, dass die Abfühlschaltung aus einer bistabilen Kippstufe (T1.T2) und einem daran angeschlossenen Verstärkertransistor besteht, durch den der Schutzschalter (REL) betätigbar ist, wobei die Abfühlschaltung an einem parallel zum Stromversorgungsteil' angeordneten Spannungsteiler (R7, R8, R9) angekoppelt ist, dessen dritter Widerstand (R9) durch den Schalter (A1) bei kurzzeitiger Betätigung zum Ausschalten überbrückbar ist.
- 3. Leuchte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Ladeschaltung mit einer Kombination von Spannungsregelung (IC 1) und Stromregelung (IC 2) ausgerüstet und über eine nur in einer Richtung leitende Vorrichtung (D4) an das Stromversorgungsteil angekoppelt ist.
- 4. Leuchte nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Ladeschaltung über eine einseitig leitende Vorrichtung (D3) an die bistabile Kippschaltung (T1, T2) in der Weise angekoppelt ist, dass beim Aufladen des Stromversorgungsteils der Schutzschalter (REL) abfällt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE3328274A DE3328274A1 (de) | 1983-08-05 | 1983-08-05 | Elektronisch gesteuerte leuchte |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE3328274A DE3328274A1 (de) | 1983-08-05 | 1983-08-05 | Elektronisch gesteuerte leuchte |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3328274A1 true DE3328274A1 (de) | 1985-02-21 |
Family
ID=6205839
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE3328274A Withdrawn DE3328274A1 (de) | 1983-08-05 | 1983-08-05 | Elektronisch gesteuerte leuchte |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3328274A1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102004002770A1 (de) * | 2004-01-20 | 2005-08-04 | Daimlerchrysler Ag | Warnblinkanlage für ein Kraftfahrzeug |
-
1983
- 1983-08-05 DE DE3328274A patent/DE3328274A1/de not_active Withdrawn
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102004002770A1 (de) * | 2004-01-20 | 2005-08-04 | Daimlerchrysler Ag | Warnblinkanlage für ein Kraftfahrzeug |
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