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DE3326276A1 - Verfahren zum herstellen von ziegeln oder platten aus leichtkeramischen granulat - Google Patents

Verfahren zum herstellen von ziegeln oder platten aus leichtkeramischen granulat

Info

Publication number
DE3326276A1
DE3326276A1 DE19833326276 DE3326276A DE3326276A1 DE 3326276 A1 DE3326276 A1 DE 3326276A1 DE 19833326276 DE19833326276 DE 19833326276 DE 3326276 A DE3326276 A DE 3326276A DE 3326276 A1 DE3326276 A1 DE 3326276A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
granules
light
light ceramic
binder
ceramic
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE19833326276
Other languages
English (en)
Other versions
DE3326276C2 (de
Inventor
Kurt 4520 Melle Fago
Werner 8524 Neunkirchen Strohmenger
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
STROHMENGER, WERNER, 8524 NEUNKIRCHEN, DE
Original Assignee
Keramikanlagen W Strohmenger U Co KG GmbH
KERAMIKANLAGEN W STROHMENGER G
Keramikanlagen W Strohmenger U Co Kg 8524 Neunkirchen GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Keramikanlagen W Strohmenger U Co KG GmbH, KERAMIKANLAGEN W STROHMENGER G, Keramikanlagen W Strohmenger U Co Kg 8524 Neunkirchen GmbH filed Critical Keramikanlagen W Strohmenger U Co KG GmbH
Priority to DE19833326276 priority Critical patent/DE3326276C2/de
Publication of DE3326276A1 publication Critical patent/DE3326276A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE3326276C2 publication Critical patent/DE3326276C2/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C04CEMENTS; CONCRETE; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES
    • C04BLIME, MAGNESIA; SLAG; CEMENTS; COMPOSITIONS THEREOF, e.g. MORTARS, CONCRETE OR LIKE BUILDING MATERIALS; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES; TREATMENT OF NATURAL STONE
    • C04B38/00Porous mortars, concrete, artificial stone or ceramic ware; Preparation thereof
    • C04B38/08Porous mortars, concrete, artificial stone or ceramic ware; Preparation thereof by adding porous substances

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Ceramic Engineering (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Porous Artificial Stone Or Porous Ceramic Products (AREA)
  • Compositions Of Oxide Ceramics (AREA)

Description

  • Verfahren zum Herstellen von Ziegeln oder
  • Platten aus leichtkeramischen Granulat Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum Herstellen von keramischen Körpern. Aus gebrannten Ton hergestellte Ziegel oder Platten haben bekannterweise gute Wärmedämmeigenschaften und sind günstig für den Feuchtehaushalt. Diese Eigenschaften lassen sich durch Erhöhen des spezifischen Luftanteils, zum Beispiel bei Poroton, noch verbessern. Soweit bekannt, waren bisher noch keine Versuche erfolgreich, Ziegel und/oder Platten aus leichtkeramischen Granulat herzustellen.
  • Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht demgemäß darin, ein einfaches Verfahren anzugeben, mit dem aus leichtkeramischen Granulat Ziegel oder Platten hergestellt werden können, die bei ausreichender Festigkeit hervorragende Wärmedämmeigenschaften aufweisen und gegebenenfalls für die Feuchtehaltung, zum Beispiel bei Hydrokulturen, gut geeignet sind.
  • Die Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Kombination folgender Merkmale gelöst: a) aus leichtkeramischen Granulat mit einem spezifischen Gewicht zwischen 0,2 - 0,8 kg/dm3 und einem tonigen Bindemittel wird ein noch rieselfähiges feuchtes Gemisch hergestellt, wobei der Bindemittelanteil zwischen 3 - 2096, vorzugsweise um 5,' liegt, b) das rieselfähige Gemisch wird in Preßformen gefüllt und durch einen Walk-Preßvorgang unter Anbrechung des Granulates homogen zum gewünschten Formling verdichtet, c) der aus der Preßform entnommene Formling wird im Ofen bei ca. 900 - 1200ob zwischen 10 und 20 h bis zur keramischen Bindung gebrannt.
  • Es wird also zunächst aus leichtem keramischen Granulat, z.B. Blähton, Leichtschamotte u.ä. unter geringem Zusatz eines tonigen Rohstoffs, der eine geeignete Sintertemperatur hat, eine zu formende Masse hergestellt.
  • Hierbei wird z.B. Blähton als Einkornmasse oder als Gemisch von abgestuften Kornfraktionen leicht angefeuchtet und mit einem trockenen, feinen Tonmehl gemischt, so daß das Tonmehl die Blähtonkörner mit einer dünnen Schicht umhüllt. Leichtschamotte mit unregelmäßig gebrochener Oberfläche mischt man trocken mit einem feinen Tonschlicker. Der Bindemittelanteil ist in jedem Fall gering, er kann zum Beispiel unter 5%, je nach Feinheit und Korndurchmesser des Granulats liegen. Das Bindemittel füllt in keinem Fall alle Hohlräume. Die Feuchte wird so dosiert, daß die Masse praktisch trocken und rieselfähig bleibt, damit das Einfüllen in die Preßform keine Schwierigkeiten macht.
  • Der Anteil des Bindemittels wird im Regelfall gering gehalten, damit die Mikroporosität des Einzelkornes nicht verfälscht wird. Zu hohe Dosierung ergibt Wärmebrücken, schlechtere physikalische Werte, Spannungen aus Trocken- oder Brennschwindungen und längere Zeiten für das Brennen. Der Sinterpunkt des Bindetones wird-so gewählt oder durch Flußmittel so eingestellt, daß das Granulat beim Brand nicht nachschwindet.
  • Der Formling kann also absolut maßgenau hergestellt werden. Die so hergestellte Masse hat wegen der rauhen Oberfläche des Kornes und des geringen Anteils an Bindemittel eine große innere Reibung. Mehr Bindemittel würde als Preßhilfsmittel wirken, die Eigenschaften des Formlings aber verschlechtern.
  • Durch eine schlagartige Walk-Preßbewegung läßt sich der Formling verfestigen und zwar homogen durch den gesamten Formling auch bei großer Füllhöhe oder großen flächigen Körpern. Dieser homogene verdichtete Körper wird dann gebrannt. Da beim Pressen das Granulat, zum Beispiel der Blähton, angebrochen wird, können sich die porösen Körner schon beim Herstellen des Formlings intensiv miteinander verbinden.
  • Anhand einer Zeichnung sei die Erfindung näher erläutert; es zeigen Fig. 1 schematisch den Verfahrensablauf bei der Gestaltung der Formlinge aus Blähton und Fig. 2 eine Abwandlung des Verfahrens nach Anspruch 1 bei der Verwendung von Schamotte.
  • Wie aus Fig. 1 ersichtlich, wird das Blähton-Granulat 1 von zum Beispiel 10 mm Durchmesser in einem Behälter 4 mit Wasser 2 leicht angefeuchtet und zwar so, daß das feine trockene, im Behälter 5 zugemischte Tonmehl 3 die Blähtonkörper mit einer feinen Schicht umhüllt. Das rieselfähige Gemisch wird in Formen 6 eingefüllt, dann durch eine Presse 7 mit einer Walk-Preßbewegung gleichmäßig verdichtet und hierbei infolge der angebrochenen Oberflächen gut miteinander verbunden. Der so entstandene Formling, der schon eine gewisse Festigkeit hat, wird anschließend im Ofen 8 bei ca. 11000C zehn Stunden gebrannt. Da durch den Preß- vorgang die Körner angebrochen werden, bleibt auch der gebrannte Körper sehr saugfähig.
  • Wie Fig. 2 erkennen läßt, kann anstelle des Blähton-Granulats auch ein Leichtschamotte-Granulat 9 verwendet werden, das im Behälter 11 mit Tonschlicker 10 gemischt wird und anschließend als rieselfähige Masse gemäß dem Beispiel nach Fig. 1 weiterverarbeitet wird.
  • Zusätzlich kann vor dem Brennen eine wasserabweisende und/oder farbige Oberflächenschicht (Glasur) aufgebracht werden. Die nach dem vorstehend geschilderten Verfahren hergestellten Ziegel und Platten lassen sich mit besonderem Vorteil bei der Isolierung von Flachdächern anstelle der Kiesschüttung und für Feuchtehaltung und Dosierung bei Bewässerungsanlagen verwenden.
  • 6 Patentansprüche 2 Figuren

Claims (6)

  1. Patentansrüche Verfahren zum Herstellen von Ziegeln oder Platten aus leichtkeramischen Granulat, g e k e n n z e i c h -n e t d u r c h folgende Merkmale: a) aus leichtkeramischen Granulat mit einem spezifischen Gewicht zwischen 0,2 - 0,8 kg/dm3 und einem tonigen Bindemittel wird ein noch rieselfähiges feuchtes Gemisch hergestellt, wobei der Bindemittelanteil zwischen 3 - 2046, vorzugsweise um 5,' liegt, b) das rieselfähige Gemisch wird in Preßformen gefüllt und durch einen Walk-Preßvorgang unter Anbrechung des Granulats homogen zum gewünschten Formling verdichtet, c) der aus der Preßform entnommene Formling wird im Ofen bei ca. 900 - 1200°C zwischen 10 und 20 h bis zur keramischen Bindung gebrannt.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, d a d u r c h g e -k e n n z e i c h n e t, daß das als leichtkeramisches Granulat verwendete Blähton-Granulat leicht angefeuchtet und mit trockenem feinen Tonmehl als Bindemittel gemischt wird.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 1, d a d u r c h g e -k e n n z e i c h n e t, daß das als leichtkeramisches Granulat verwendete trockene Leichtschamotte-Granulat mit feinem Tonschlicker gemischt wird.
  4. 4. Verfahren nach Anspruch 2, d a d u r c h g e -k e n n z e i c h n e t, daß Blähton-Granulat mit einem Korndurchmesser zwischen 7-12 mm verwendet wird.
  5. 5. Verfahren nach Anspruch 1, d a d u r c h g e -k e n n z e i c h n e t, daß der Bindemittelanteil unter 6% liegt.
  6. 6. Verfahren nach Anspruch 1, d a d u r c h g e -k e n n z e i c h n e t, daß vor dem Brennen eine zusätzliche Oberflächenbeschichtung aufgebracht wird.
DE19833326276 1983-07-21 1983-07-21 Verfahren zum Herstellen von hochporösen Ziegeln oder Platten aus leichtkeramischem Granulat Expired DE3326276C2 (de)

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DE3326276C2 DE3326276C2 (de) 1985-08-29

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DE3326276C2 (de) 1985-08-29

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