DE3325543C2 - Falzapparat für Rollenrotationsdruckmaschinen - Google Patents
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Abstract
Ein Falzapparat für eine Rollenrotationsdruckmaschine weist ein Längsfalzwerk mit einem Falzschwert und zwei Falzwalzen auf, dem die zu falzenden Produkte mittels einer Bandleitung mit gegenseitigen Abständen von etwa Produktlänge von einem Querfalzwerk zugeführt werden. Um mit hoher Produktionsgeschwindigkeit ohne gegenseitige Störung der Produkte arbeiten zu können, ist eine Umleitvorrichtung vorgesehen, die kontinuierlich jedes zweite oder dritte Produkt von der Bandleitung entnimmt und entlang einer eigenen Förderstrecke wieder zur Bandleitung so zurückführt, daß jedes umgelenkte Produkt dem nachfolgend ankommenden, unabgelenkt durchlaufenden Produkt benachbart in der Bandleitung liegt. Die Länge des Falzschwertes und der Falzwalzen sind mindestens gleich der Gesamtlänge der benachbarten zugeführten Produkte bemessen.
Description
Die Erfindung betrifft einen Falzapparat gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
Einer Steigerung der Produktionsgeschwindigkeit von Rollenrotationsdruckmaschinen steht im Falzapparat
das Längsfalzwerk entgegen. Im Längsfalzwerk läuft das zu falzende Produkt senkrecht zu seiner Zulaufrichtung
durch die Falzwalzen. Bis seine Hinterkante, die sich während des Falzvorganges nicht mehr in Zulaufrichtung
bewegt, die Ebene der das nächste Produkt zuführenden Bandleitung verlassen hat, vergeht eine
Zeitspanne, in der das nächste Produkt gerade bei hoher Produktionsgeschwindigkeit eine erhebliche Strecke
zurücklegt. Es muß aber vermieden werden, daß das nachfolgende Produkt gegen das durch die Falzwalzen
abgezogene Produkt anläuft, was zu Beschädigungen oder Lageverschiebungen der Produkte führen kann, so
daß diese dann nicht mehr genau entlang der vorbestimmten Falzlinie gefalzt werden.
Um dennoch hohe Produktionsgeschwindigkeiten zu erreichen, ist es bekannt, vgl. DE-AS 12 04 689, den
Strom der längs zu falzenden Produkte auf zwei je zu einem Längsfalzwerk führende Stränge aufzuspalten.
Hierdurch erhöht sich jedoch der Bauaufwand des Falzapparates.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Falzapparat der eingangs genannten Gattung zu schaffen,
bei dem der Aufbau durch Einsparung der zweiten Falzvorrichtung vereinfacht ist und der dennoch für hohe
Produktionsgeschwindigkeiten geeignet ist.
Erfindungsgemäß wird dies durch Anwendung der im Kennzeichen des Anspruchs 1 angegebenen Merkmale
erreicht.
Bei Anv/endung der Erfindung kann also durch einfaches
Umschichten der dem Längsfalzwerk zugeführten Produkte ein zweites Längsfalzwerk mit einer zweiten
Zuführbandleitung eingespart werden.
Fördervorrichtungen für Bogen, bei denen einer die Bogen weiterleitenden Bandleitung eine Umieitvorrichtung
zugeordnet ist, deren Förderstrecke länger als die Förderstrecke der Bandleitung zwischen der Entnahmestelle
und der Rückführstelle bemessen ist, sind bekannt, vgl. DE-PS 12 643, DE-OS 29 28 408 und DE-OS
29 40 924. Diese Vorrichtungen werden jedoch dazu verwendet, Bogen zu sammein, aiso übereinanderzuiegen,
nicht dagegen wie erfindungsgemäß, lediglich die gegenseitigen Abstände hintereinander ankommender
Produkte unregelmäßig zu verändern.
Weitere Merkmale und Vorteile ergeben sieh aus der nachfolgenden Beschreibung einiger Ausführungsbeispiele
der Erfindung anhand der Zeichnung.
Es zeigt
Fig. 1 ein erstes Ausführungsbeispiel in einer schematischen Seitenansicht,
Es zeigt
Fig. 1 ein erstes Ausführungsbeispiel in einer schematischen Seitenansicht,
Fig.2 bis 4 drei weitere Arbeitsphasen der Vorrichtung
nach Fig. 1,
Fig. 5 ein zweites Ausführungsbeispiel ebenfalls in einer schematischen Seitenansicht,
F i g. 6 die Vorrichtung nach F i g. 5 in einer weiteren Arbeitsphase und die
F i g. 7 bis 9 drei schematische Darstellungen der sich bei Anwendung der Erfindung ergebenden Umschichtmöglichkeiten
für die Produkte.
Fig. 1 zeigt eine insgesamt mit 1 bezeichnete Bandleitung,
die aus jeweils mehreren, nebeneinander angeordneten, schmalen, unteren Bändern 2 und 3 sowie oberen
Bändern 4 und 5 besteht. Anstelle getrennter unterer Bänder 2,3 können auch durchlaufende untere Bänder
vorgesehen sein. Mit der Bandleitung 1 werden, wie zwischen den Bändern 2 und 4 erkennbar, zu falzende
Produkte 6,6a bis 6c, in Richtung des Pfeiles a befördert. Die Produkte 6, 6a bis 6c kommen von einem nicht
dargeteilten Querfalzwerk und weisen zwischeneinander Abstände etwa von Produktlänge auf. Die Bänder 3,
5 erstrecken sich durch ein insgesamt mit 7 bezeichnetes Längsfalzwerk.
Das Längsfalzwerk 7 umfaßt einen Tragzylinder 8, an
Das Längsfalzwerk 7 umfaßt einen Tragzylinder 8, an
dem schwenkbar ein Falzschwert 9 angelenkt ist. Der Falzzylinder 8 ist zwischen zwei Seitenwänden 10 gelagert.
Unterhalb des Falzzylinders 8 sind zwei in den Seitenwänden 3 gelagerte, in der Zeichnung hintereinanderliegende
Falzwalzen 11 angeordnet. Die Länge der Falzwalzen 11 und des Falzschwertes 9 ist so bemessen,
daß gleichzeitig zwei Produkte 6 gefalzt werden können. Sie entspricht also mindestens der Gesamtlänge
der beiden benachbart zugeführten Produkte einschließlich des Freiraumes zwischen den beiden Produkten.
Weiterhin ist ein fester Anschlag 12 für das in Förderrichtung vordere Produkt und ein beweglicher
Anschlag 13 für das hintere Produkt vorgesehen. Der Anschlag 13 ist mittels nicht dargestellter G.-adführungen
geradlinig in bzw. entgegen der Richtung des Pfeiles b verschiebbar gelagert. An ihn greift eine Zugfeder 14
an, mit der das untere Ende des Anschlages 13 zur Anlage an einem rotierenden Exzenter 15 gehalten wird.
Durch Rotation des Exzenters wird der Anschlag 13 kontinuierlich in Abhängigkeit von der Fördergeschwindigkeii
der Bandleitung in die Ebene de.-Bandleitung 2 geführt, wie in F i g. 1 dargestellt, und anschließend
aus der Ebene herausgezogen, wenn die nächsten beiden Produkte in das Längsfalzwerk eingeführt werden.
Oberhalb des Bandes 2 ist eine Umleittrommel 16 drehbar gelagert. Die Umleittrommel 16 ist mittels eines
nicht dargestellten Antriebes angetrieben, und zwar mit einer Umfangsgeschwindigkeit, die der Geschwindigkeit
der Bandleitung 1 entspricht. Der Umfang der Umleittrommel 16 ist etwa gleich der dreifachen Länge eines
Produktes 6. In der Umleittrommel 16 sind drei Reihen von Greifern 17,18,19 schwenkbar gelagert.
Im Betrieb des Falzapparates erfaßt in der in Fig. 1
wiedergegebenen Arbeitsstellung die Reihe der Greifer 17 ein Exemplar ha, hebt dieses anschließend, wie in
F i g. 2 dargestellt, von der Bandleitung 1 ab und leitet es damit um. Während der Drehung der Umleittrommel 16
befördert die Bandleitung 1 das nächstfolgende Exemplar 66 weiter in Richtung des Pfeiles a. Die F i g. 3 und 4
zeigen, daß das nächstfolgende Produkt 6t unter der Umleittrommel 16. deren Greifer 18, 19 eingeschwenkt
sind, frei hindurchläuft. Nachdem das Produkt 66 durchgelaufen
ist. führt die Umleittrommel 16 das umgelenkte Produkt 6,7 wieder zur Bandleitung 1 zurück. Zwischen
den beiden Produkten verbleibt lediglich ein schmaler Zwischenraum, der ausreicht, um den beweglichen Anschlag
13 einfahren zu können. Ausgehend von der Lage der Teile gemäß F i g. 4 niivmit dann die Reihe der Greifer
18 das nächstfolgende Produkt 6c auf und leitet es wiederum um die Ümleittrommel 16 herum, bis es nach
Durchlauf des nachfolgenden Produktes wiederum auf der Bandleitung 1 abgelegt wird.
Fig. 7 zeigt in schematischer Darstellung die Umschichtung der Produkte. Man erkennt, daß zunächst
das Produkt 6,7 umgelenkt und hinter dem Produkt f>b
wiederum auf der Bandleitung 1 abgelegt wird. Anschließend erfaßt die Umleittrommel 16 das Produkt 6c·
und legt es hinter dem Produkt hd ab. Hierdurch entsteht zwischen dem Produkt 6,7 und dein Produkt 6c/ein
Abstand, der etwa das Doppelte des Abstandes zwischen zwei vom Qucrfalzwerk zugeförderten Produkten
beträgt. Infolgedessen steht beim Falzvorgang der Produkte 6,7, 66 im Längsfalzwerk 7 eine längere Zeit
zur Verfügung, bis die Vorderkante des Produktes 6c/ zwischen die l'alzwalzen : !· und das Falzschwert 9 einläuft.
Dadurch wird sichergestellt, daß die Hinterkante des Produktes 6.7 mit Sicherheit aus dem Weg des nachfolgenden
Produktes 6c/herausgezogen ist. wenn dieses den Bereich der Falzwalzen 11 erreicht.
Bei der vorbeschriebenen Vorrichtung lenkt die Umleittrommel
jedes zweite zugeförderte Produkt ab und legt es hinter dem nachfolgenden Produkt wieder auf
die Bandleitung zurück. In das Längsfalzwerk laufen also jeweils zwei Produkte hintereinander ein. hinter
denen ein Abstand zu den beiden nächstfolgenden Produkten von nicht ganz der doppelten Produktlange besteht.
Die Greifer der Ümleittrommel !6 können aber auch
so gesteuert werden, daß sie nicht wie beim vorbeschriebenen Ausführungsbeispiel jedes zweite ankommende
Exemplar erfassen, sondern lediglich jedes dritte :5 ankommende Exemplar. Dies zeigt das Schema nach
F i g. 9. Hiernach wird zunächst das Produkt 6ü von den Greifern 17 der Umleitirommel 16 erfaßt und nach einer
Umdrehung der Trommel hinter dem Exemplar 6 ν abgelegt. Anschließend führt die Umle/:rommel 16 eine
τλ I Im/^roKnnrv our <-»Κ»η nin D.-**^]..)-. .-**— Λ — — D — — -41 —i. . .« —.
i.\l UIIiUiViIUiIg wuJ, Ullltv VIII I IUUUM VVJIl JtI L>ailU!C!lUll£
1 abzunehmen. Somit werden die Produkte hv. hu und 6iv hintereinander dem Längsfalzwerk zugeführt und
können in einem Arbeitsgang gemeinsam gefalzt werden. Nach einer Leerumdrehung der Umleittrommel 16
ergreifen dann die Greifer 17 das Produkt 6.v und legen es nach einer weiteren Umdrehung der Umleittrommel
hinter dem Proudkt 6_v ab. Der nächste Falzvorgang erfolgt somit für die Exemplare hy. 6.v. 6z gemeinsam.
Diese Anordnung setzt voraus, daß das Falzschwert und
jo die Falzwalzen so lang bemessen sind, daß sie gleichzeitig
drei Produkte falzen können. Sofern nicht auf Anschläge 12, 13 verzichtet werden soll, setzt diese Anordnung
weiterhin voraus, daß der Abstand von der Hinterkante des einen Produktes bis zur Vorderkante des anderen
Produktes etwns langer als die Länge eines Produktes
ist. Die erforderliche, geringfügige Verlängerung des Abstandes zwischen den Exemplaren laß; sich durch
entsprechende Ausgestaltung des vorgeschalteten Querfalzwerkes erreichen.
•ίο Bc:m Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 5 und 6 ist
wiederum eine insgesamt mit 20 bezeichnete Bandleitung vorgesehen, die aus jeweils mehreren, nebeneinander
angeordneten schmalen unteren Bändern 21, 22 und oberen Bändern 23,24 besteht. Mit den Bandern werden
4> Produkte 25, 25a, 25£>
und 25c in Richtung des Pfeiles c von einem nicht dargestellten Querfalzwerk zu dem
ebenfalls nicht mehr dargestellten Längsfalzwerk 7 befördert.
Die oberen Bänder 23 sind entlang eines durch Um-
)<> lenkrollen 26, 27 begrenzten Abschnittes von den unteren
Bändern 21 abgehoDen. Innerhalb dieses Abschnitt"·, sind mehrere schmale Umlcitbändcr 28 nebeneinander
angeordnet, die um Um lenk rollen 29,30,31,32 geführt sind. Die Un^iibänder 28 sind mit der gleicher.
V) Geschwindigkeit wie die Bandleitung 20 derart angetrieben,
daß das obere Trumm 28;; jedes Umlcitbandes
28 in der gleichen Richtung läuft wie das ausgelenkte Trumm 23,7 jedes oberen Bandes 23. Hierdurch werden
für die in Richtung des Pfeiles c ankommenden Produk-
no te zwei Transportwege zum LängslV.I/werk geschaffen,
nämlich zum einen ein Transportweg entlang der unteren
Bänder 21 und zum anderen ein Transportweg, der /unächst /wischen den unteren Bändern 21 und den
oberen Bändern 23 \ ei läuft, dann in eine Unilcil-För-
h". derstrecke /wischen dem ausgelenkten Trumm 23.7 jedes
oberen Bandes 23 und dem oberen Trumm 28.7 jedes l'mleitbiindes 28 führt und dann schräg entlang des
(.lurch (.lie I hiilenkrollen 31, 32 bestimmten Abschnitts
wieder zu den unteren Bändern 21 zurückführt. Zur
Steuerung des Weges, den die Produkte nehmen sollen,
ist hinter der Umlenkrolle 26 eine Weiche 33 vorgesehen, die in der in F i g. 5 dargestellten Lage eine Umlen
kung eines Produktes auf den Umleit weg bewirkt, durch > Schwenkung in Richtung des Peiles </ dagegen einen
geradlinigen Durchlauf der Produkte auf den unteren Bändern 21 ermöglicht. Um die Produkte auch bei geradlinigem
Durchlauf in fester Anlage an den unteren Bändern 21 /u halten, sind weiterhin über Umlenkrollen m
34 geführte Andruckbänder 35 vorgesehen, die ebenfalls mit der Geschwindigkeit der oberen Bänder 23
umlaufen.
Die Umlenkrollen 26, 27 sowie 29 bis 32 sind so angeordnet,
daß die Länge der Förderstrecke der Umlenk- r> bänder 23 zwischen der Weiche 33 und der Rückführstelle
im Bereich der Umlenkrolle 27 etwa eine Produktlange langer ais die Forderstrecke der Bandieitung zwischen
der Weiche 33 und der Umlenkrolle 27 bemessen ist. :d
F ι g. 5 zeigt die Anordnung in einer Arbeitsstellung,
in der das Produkt 25a zwischen die Umleitbänder 28 und das ausgelenkte Trumm 23;; der oberen Bänder 23
eingelaufen ist. Unmittelbar danach, wenn das hintere
Finde des Produktes 25a die Weiche 33 verlassen hat. 2ί
wird diese in Richtung des Pfeiles din ihre zweite Stellung
geschwenkt, so daß das nächste Produkt 25b geradlinig
auf den Bändern 21 aufliegend durchlaufen kann. Da die Förderstrecke der Umleitbänder 28 etwa um
eine Produktlänge langer als die Förderstrecke auf den jo
unteren Bändern 21 bemessen ist. wird, wie F i g. 6 erkennen läßt, das Produkt 25a kurz vor dem Produkt 256
•α iederum den unteren Bändern 21 vor der Umlenkrolle 27 zugeführt und zwar so. daß zwischen den Produkten
25.1. 25fc ein geringer Abstand besteht, der ausreicht, um
den beweglicher. Anschlag des Längsfalzwerkes zwischen
beiden Produkten einzufahren. Die Weiche 33 ist dabei unmittelbar nach Durchlauf des Produktes 256 in
die Lage nach F i g. 5 zurückgeschwenkt worden, so daß das ankommende Produkt 25c wieder den Umleitbändem
28 zugeführt wird.
Wie F i g. 8 erkennen läßt, wird mit dieser Anordnung
jedes zweite Produkt 25a. 25c umgelenkt und vor dem darauffolgenden Produkt 256. 25c/ wiederum auf den
unteren Bändern 21 der Bandleitung abgelegt. Es laufen daher auch bei dieser Anordnung jew eils zwei Produkte
unmittelbar benachbart in das Längsfalzwerk ein. Hinter diesen beiden Produkten besteht ein Abstand von
etwa der doppelten Produktlänge, bis die nächsten beiden
Produkte ankommen.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (6)
1. Falzapparat für eine Rollenrotationsdruckmaschine mit einem ein Falzschwert und zwei Falzwalzen
umfassenden Längsfalzwerk, dem die zu falzenden Produkte mittels einer Bandleitung mit gegenseitigen
Abständen von etwa Produktlänge von einem Querfalzwerk zugeführt werden, dadurch
gekennzeichnet, daß eine kontinuierlich jedes zweite oder dritte Produkt (6, 25) von der Ban.dleitung
(1, 20) entnehmende und entlang einer eigenen Förderstrecke wieder zur Bandleitung zurückführende,
mit gleicher Fördergeschwindigkeit wie die Bandleitung angetriebene Umleitvorrichtung
(16—19, 28—33) vorgesehen ist, deren Förderstrekke um die einfache oder ein ganzzahliges Vielfaches
der Produktlänge länger als die Förderstrecke der Bandleitun? (1,20) zwischen der Entnahmestelle und
der Rückfehüstelle bemessen ist, so daß jedes umgeleitete
Produkt dem nachfolgend ankommenden, unabgelenkt durchlaufenden Produkt benachbart in
der Bandleitung liegt und die Länge des Falzschwertes (9) und der Falzwalzen (11) mindestens gleich der
Gesamtlänge der benachbart zugeführten Produkte (6,25) ist.
2. Falzapparat nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Umleitvorrichtung eine Umleittrommel
(16) aufweist, die Greifer (17, 18, 19) zum Erfassen der mit der Bandleitung geförderten, umzulenkenden
Produkte (6a, 6u, 2Sa^aUfWeISt.
3. Falzapparat nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß der Umfang der Umleittrommel (16) etwa die dreifache Produktiänge lufweist.
4. Falzapparat nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Umieitvorrichtung der Bandleitung
(20) zugeordnete, mit gleicher Richtung angetriebene Umleitbänder (28) und eine taktmäßig gesteuerte
Weiche (33) zur Entnahme der umzulenkenden Produkte von der Bandleitung (20) aufweist und die Umleitbänder
(28) zur Bildung der Rückführstelle einen schräg zur Bandleitung (20) verlaufenden Abschniu
aufweisen.
5. Falzapparat nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Länge der Förderstrecke der Umleitbänder
(28) zwischen der Weiche (33) und der Rückführstelle etwa eine Produktlänge länger als die
Förderstrecke der Bandleitung (20) zwischen diesen Stellen bemessen ist.
6. Falzapparat nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Längsfalzwerk
für das vorderste zu falzende Produkt einen festen Anschlag (12) und für das oder die im
gleichen Arbeitsgang zu falzenden weiteren Produkte bewegliche, aus der Ebene der Bandleitung taktmäßig
herausführbare Anschläge (13) aufweist.
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Family
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Family Applications (1)
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1984
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