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DE3325139A1 - Schwertfalzmaschine - Google Patents

Schwertfalzmaschine

Info

Publication number
DE3325139A1
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
sheet
folding machine
detector
machine according
signal
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19833325139
Other languages
English (en)
Inventor
Manfred Ing.(grad.) 7140 Ludwigsburg Dutzi
Gerhard Dipl.-Ing. 7141 Steinheim Will
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Stahl GmbH and Co Maschinenfabrik
Original Assignee
Stahl GmbH and Co Maschinenfabrik
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Stahl GmbH and Co Maschinenfabrik filed Critical Stahl GmbH and Co Maschinenfabrik
Priority to DE19833325139 priority Critical patent/DE3325139A1/de
Priority to DE8484108113T priority patent/DE3460960D1/de
Priority to JP59502774A priority patent/JPS60501807A/ja
Priority to EP84108113A priority patent/EP0131310B1/de
Priority to PCT/DE1984/000140 priority patent/WO1985000350A1/de
Priority to DD84265199A priority patent/DD219645A5/de
Publication of DE3325139A1 publication Critical patent/DE3325139A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H45/00Folding thin material
    • B65H45/12Folding articles or webs with application of pressure to define or form crease lines
    • B65H45/18Oscillating or reciprocating blade folders
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H7/00Controlling article feeding, separating, pile-advancing, or associated apparatus, to take account of incorrect feeding, absence of articles, or presence of faulty articles
    • B65H7/02Controlling article feeding, separating, pile-advancing, or associated apparatus, to take account of incorrect feeding, absence of articles, or presence of faulty articles by feelers or detectors

Landscapes

  • Folding Of Thin Sheet-Like Materials, Special Discharging Devices, And Others (AREA)

Description

PRIN'Z.BUNKE ^"PARTNER
Patentanwälte · European Patent Attorneys
München Stuttgart 332 51 3
-S-
11. Juli 1983
STAHL GmbH & Co., Maschinenfabrik
Austraße 50
7140 Ludwigsburg
Unser Zeichen: S 3163
Schwertfalzmaschine
Die Erfindung betrifft eine Schwertfalzmaschine mit wenigstens einer Falzwalze, einem mit dieser zusammenwirkenden Falzschwert, quer zur Achse der Falzwalze verlaufenden Transportbändern, einem quer zu den Transportbändern ange-5 ordneten Anschlag, einem Bogendetektor, der den Durchgang eines zu falzenden Bogens auf den Transportbändern registriert und dessen Abstand von dem Anschlag so bemessen ist, daß ein am Anschlag zum Falzen bereitliegender Bogen nicht mehr im Erfassungsbereich des Bogendetektors liegt, einer das Signal des Bogendetektors auswertenden Falzschwertsteuerung, die das Falzschwert nur aktiviert, nachdem ein an den Anschlag herangeführter Bogen nach Erfassung durch den Bogendetektor dessen Erfassungsbereich verlassen hat, und mit einer Antriebssteuerung für den Antrieb der Transportbänder, welche den Antrieb stillsetzt, wenn ein herangeführter, durch den Bogendetektor registrierter Bogen den Erfassungsbereich des Bogendetektors nicht wieder rechtzeitig verlassen hat.
Eine derartige Schwertfalzmaschine ist bereits aus der DE-OS 30 22 607 bekannt. Bei dieser bekannten Schwertfalzmaschine ist der Bogendetektor als Lichtschranke mit einem Lichtsender und einer Photozelle ausgebildet. Die Lichtschranke ist in bezug auf den quer zu den Transportbändern verlaufenden Anschlag so angeordnet, daß auch die längsten zu falzenden Bogen, die auf dieser Maschine gefalzt werden sollen, die Lichtschranke wieder freigegeben haben, nachdem sie an dem Anschlag zur Ruhe gekommen sind und zum Falzen bereitliegen. Ein mit den Transportbändern gekoppelter Weg-Impulsgeber gibt ein Impulssignal ab, das die Geschwindigkeit der Bewegung der Bogen auf den Transportbändern darstellen soll. Das von dem Weg-Impulsgeber abgegebene Impulssignal ist an den Steuereingang eines einstellbaren Zählers angelegt. Jeder Zählvorgang des Zählers wird durch die Lichtschranke ausgelöst, wenn diese den Durchgang eines Bogens registriert. Wenn der Zähler den voreingestellten Zählerstand erreicht hat und das Ende des Bogens die Lichtschranke passiert hat, wird der Schwertantrieb freigegeben. Wenn hingegen der voreingestellte Zählerstand erreicht ist, bevor das Ende des Bogens die Lichtschranke passiert hat, wird nicht nur der Schwertantrieb stillgesetzt, sondern auch der Antrieb der Transportbänder. Auf diese Weise wird zum einen vermieden, daß ein verfalzter Bogen durch das Falzschwert in den Falzspalt der Falzwalze eingeschlagen wird, und zum anderen wird vermieden, daß in einem solchen Fall weitere Bogen an den Anschlag herangeführt werden.
Bei der bekannten Schwertfalzmaschine ist die Anordnung, durch welche der Antrieb der Transportbänder stillgesetzt wird, wenn ein verfalzter Bogen ankommt, Bestandteil der Falzschwertsteuerung. Es bereitet daher Schwierigkeiten, vorhandene Falzmaschinen nachträglich mit einer solchen Anordnung auszurüsten. Der Betrieb der Falzmaschine ist auch nicht möglich, wenn diese Anordnung entfernt wird.
Ferner muß die bekannte Schwertfalzmaschine zu Beginn einer Falzarbeit auf das Format der jeweiligen zu falzenden Bogen eingestellt werden, indem in den voreinstellbaren Zähler ein Zählerstand eingegeben wird, welcher der betreffenden Bogenlänge entspricht. Diese Einstellung, die für das Funktionieren der Falzmaschine von wesentlicher Bedeutung ist, ist zeitaufwendig, besonders wenn in nicht seltenen Fällen von Zoll in Zentimeter umgerechnet werden muß.
Ein am Anschlag angelangender, zu falzender Bogen benötigt eine gewisse Beruhigungszeit, bevor er in den Falzspalt eingeschlagen werden kann. Die Bemessung dieser Beruhigungszeit verursacht bei der bekannten Falzmaschine ebenfalls Schwierigkeiten, da die erforderliche Beruhigungszeit von der Arbeitsgeschwindigkeit der Falzmaschine abhängt, die jedoch bei der Voreinstellung des Zählers nur berücksichtigt werden kann, wenn sie konstant ist. Diese Bedingung ist aber bei taktgesteuerten Falzmaschinen nicht erfüllt.
Schließlich ist bei der bekannten Falzmaschine nachteilig, daß sie nur an Maschinen einsetzbar ist, bei denen die Arbeitsgeschwindigkeit immer gleich derjenigen eines vorangeschalteten Falzwerks ist. Bei lose anstellbaren Falzmaschinen ist diese Bedingung aber nicht erfüllt. Vielmehr kann es hier vorkommen, daß ein Bogen noch von den Falzwalzen der vorangehenden Falzmaschine gehalten wird und daher die z.B. langsamere Geschwindigkeit der vorausgehenden Falzmaschine aufweist. Wenn ein solcher Bogen von der bekannten Schwertfalzmaschine übernommen wird, so würde deren Lichtschranke einen Bogen registrieren, der scheinbar länger ist als in Wirklichkeit. Der vorbestimmte Zählerstand würde erreicht werden, bevor das Bogenende registriert wird. Die Falzmaschine würde in einem solchen Fall sofort stillgesetzt werden. Unter den
beschriebenen Umständen wäre also die bekannte Schwer.tialzmaschine funktionsuntüchtig. ' ·
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Schwertfalzmaschine der eingangs angegebenen Art so auszubilden, daß sie von den beschriebenen Mängeln der herkömmlichen Fä'lzmaschinen frei ist und insbesondere eine leichte Einstellung auf das Bogenformat ermöglicht, auch ohne die den Antrieb bei einer Störung stillsetzende Anordnung betrJebsfähig ist und unabhängig von der Geschwindigkeit-" eineit' -"'' vorausgehenden Falzmaschine funktionstüchtig ist.
Diese Aufgabe wird durch die Lehre des Patentanspruchs 1 gelöst.
Bei der erfindungsgemäßen Schwertfalzmaschine kann die Einstellung auf das betreffende Bogenformat allein dadurch erfolgen, daß der Bogendetektor, der im allgemeinen als Lichtschranke ausgebildet ist, so eingestellt wird, daß er einen vorbestimmten Abstand von der Hinterkante eines am Anschlag ruhenden zu falzenden Bogens hat. Dieser Vorgang ist eine einfache Handhabung, die keinerlei Umrechnung und besondere Kenntnisse erfordert.
Die Antriebssteuerung, welche den Antrieb der Transportbänder der Falzmaschine stillsetzt, wenn eine Störung festgestellt wird, ist ferner von der Schwertsteuerung unabhängig, so daß eine Nachrüstung vorhandener Maschinen leicht möglich ist und die Antriebssteuerung ohne Änderung der Schwertsteuerung leicht an die jeweiligen Bedürfnisse und Verhältnisse angepaßt werden kann.
Ein wesentlicher Vorteil der erfindungsgemäßen Falzmaschine besteht darin, daß die Zeitspanne bis zum Abschalten des Antriebs im Falle einer Störung großzügig bemessen werden kann, z.B. so groß, daß noch mehrere Bogen bis an den .
Anschlag herangeführt werden, nachdem eine Störung registriert wurde. Eine solche Störung läßt sich noch leicht beheben. Ferner kann die genannte Zeitspanne so bemessen werden, daß die Übernahme eines zu falzenden Bogens von einem vorgeschalteten Falzwerk, das mit niedrigerer Geschwindigkeit arbeitet und den Bogen noch festhält, nicht zum Abschalten des Antriebs dieser nachgeschalteten Falzmaschine führt. Somit kann die erfindungsgemäße Schwertfalzmaschine in praktisch beliebiger Kombination mit XO anderen Falzmaschinen betrieben werden.
In vielen Fällen ist es zweckmäßig, die genannte Zeitspanne variabel auszulegen, so daß sie insbesondere der Arbeitsgeschwindigkeit der Maschine angepaßt wird. Ein geschwindigkeitsabhängiges Signal steuert dann automatisch die Länge der Zeitspanne.
Gemäß einer weiteren vorteilhaften Ausbildung der Erfindung wird die Zeitspanne durch die Einzugslänge bestimmt, die bei taktgesteuerten Maschinen ohnehin eingestellt werden muß. Zur Einstellung der Einzugslänge dient bei solchen Maschinen ein Potentiometer, an dessen Schleifer ein Signal abgegriffen wird. Dieses Signal kann, gegebenenfalls nach Verknüpfung mit dem zuvor beschriebenen geschwindigkeitsabhängigen Signal, an den Steuereingang eines Zeitgebers angelegt werden, um auf diese Weise die vorbestimmte Zeitspanne einzustellen, nach Ablauf welcher der Antrieb der Transportbänder stillgesetzt werden soll, wenn der Bogen innerhalb dieser Zeitspanne den Erfassungsbereich des Bogendetektors nicht wieder verlassen hat, also z.B. verfalzt ist oder nicht parallel am Anschlag liegt.
Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind insbesondere in den Unteransprüchen angegeben.
Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung von Ausführungsbeispielen und aus der Zeichnung, auf die Bezug genommen wird. In der Zeichnung zeigen:
Fig. 1 eine schematische Darstellung der wesentlichen
Elemente eines Falzwerks und der Relativanordnung eines Bogendetektors zu dem quer zu den Transportbändern verlaufenden Anschlag;
Fig. 2 ein Blockschaltbild einer ersten Ausführungsform
einer Antriebssteuerung für den Antrieb der Transportbänder; und
^5 Fig. 3 ein Blockschaltbild einer weiteren Ausführungsform der Antriebssteuerung.
Das in Fig. 1 schematisch gezeigte Falzwerk einer Schwertfalzmaschine weist vier parallele Transportbänder 10, 12, 14, 16 auf, die auf zwei zueinander parallele, im Abstand voneinander angeordnete Walzen 18, 20 aufgezogen sind und von wenigstens einer derselben angetrieben werden. Die Walze 20 ist in der Zeichnung nur angedeutet. Die zu falzenden Bogen werden über die Transportbänder 10, 12, 14, 16 in Richtung eines Pfeiles F an einen Anschlag 22 herangeführt, der quer zur Transportrichtung F angeordnet ist. Mit der unter den Transportriemen 10, 12, 14,16 angeordneten, in der Zeichnung nicht dargestellten Falzwalze arbeitet ein Falzschwert 24 zusammen, das parallel zu den Transportbändern und zwischen den Transportbändern 12, 14 angeordnet ist. Dieses Falzschwert 24 ist auf- und abbewegbar. Seine Auf- und Abbewegung wird durch eine nicht dargestellte Falzschwertsteuerung gesteuert.
Ein Bogendetektor 26, der die Aufgabe hat, den Durchgang eines Bogens zu registrieren, ist auf einer zu den Transportbändern parallelen Schiene 28 derart einstellbar
angeordnet, daß sein Abstand von dem Anschlag 22 eingestellt werden kann. Zur Feststellung des Bogendetektors 26, der vorzugsweise als Lichtschranke ausgebildet ist, auf der Schiene 28 dient eine Feststellschraube 30.
Nachdem ein (nicht dargestellter) zu falzender Bogen in Richtung des Pfeiles F herangeführt und von den Transportbändern 10, 12, 14, 16 übernommen ist, gelangt seine Vorderkante unter den Bogendetektor 26 und wird von diesem durch Abgabe eines Signals erfaßt. Anschließend wird der Bogen bis an den Anschlag 22 weitergeführt, wo er nach einer kurzen Beruhigungszeit parallel zu diesem Anschlag 22 liegen bleibt, um dann von dem Falzschwert in den darunterliegenden Falzspalt der (nicht dargestellten) Falzwalze eingeschlagen zu werden. Der Abstand des Bogendetektors 26 von dem Anschlag 22 wird so eingestellt, daß die Hinterkante des zu falzenden Bogens den Bogendetektor 26 bereits passiert hat. Wenn hingegen der an dem Anschlag 22 liegende Bogen falsch ausgerichtet ist oder verfalzt ist und daher eine zu große Länge aufweist, hat die Hinterkante des Bogens den Bogendetektor noch nicht passiert. Dieser gibt weiterhin ein Signal ab, das der Anwesenheit eines Bogens entspricht.
Die in dem Blockschaltbild der Fig. 2 gezeigte erste Ausführungsform einer Antriebssteuerung zur Steuerung des Antriebs der Transportbänder 10, 12, 14, 16 enthält einen Zeitgeber 3 2 in Form eines monostabilen Multivibrators, dessen Eigenzeit an einem Steuereingang 34 eingestellt werden kann. Der Zeitgeber 32 weist ferner einen Auslöseeingang 36 auf, der über eine elektrische Leitung mit dem Ausgang des Bogendetektors 26 verbunden ist. Der Ausgang 38 des Zeitgebers 32 steuert einen invertierenden Eingang einer AND-Schaltung 40 an, deren zweiter, nichtinvertierender Eingang mit dem Ausgang des Bogendetektors 26 verbunden ist. Der Ausgang der
AND-Schaltung 40 steuert den Eingang eines Verstärkers an, dessen Ausgang mit einer (nicht dargestellten) Anordnung verbunden ist, welche den Antrieb der Transportbänder 10, 12, 14, 16 stillsetzt, wenn der Verstärker 42 ein Ausgangssignal liefert.
Das an den Steuereingang 34 angelegte Steuersignal ist das Ausgangssignal eines Differenzverstärkers 44, dessen invertierender Eingang mit dem Ausgang eines Tachometergenerators 46 verbunden ist. Der Tachometergenerator 46 erzeugt ein Signal, welches der Antriebsgeschwindigkeit der Transportbänder 10, 12, 14, 16 proportional ist. Der nichtinvertierende Eingang des Differenzverstärkers 44 ist mit dem Ausgang einer Steuereinheit 4 8 verbunden, die ein Potentiometer enthält, an dessen Schleifer ein Signal abgegriffen wird, dessen Pegel der eingestellten Einzuglänge der Falzmaschine entspricht. Die Steuereinheit 48 ist insbesondere an taktgesteuerten Falzmaschinen vorhanden und dient bei diesen zur Einstellung der Einzuglänge entsprechend den zu falzenden Bogen. An den Differenzverstärker 44 gelangt somit ein Signal, das bei Falzmaschinen der betreffenden Art ohnehin zur Verfügung steht und bei der erfindungsgemäßen Falzmaschine einem weiteren Zweck zugeführt wird, nämlich der Einstellung der Eigenzeit des Zeitgebers 32.
Der Differenzverstärker 44 bildet die Differenz aus dem die eingestellte Einzuglänge darstellenden Signal aus der Einstelleinheit 4 8 und dem geschwindigkeitsabhängigen Signal aus dem Tachometergenerator 46. Das Differenzsignal, welches an den Eingang 34 des Zeitgeber 32 angelegt ist, bestimmt die Zeitspanne, nach deren Ablauf über die AND-Schaltung 40 der Verstärker 42 angesteuert wird, um den Antrieb der Transportbänder 10, 12, 14, 16 stillzusetzen, wenn am Ende dieser Zeitspanne nicht das von dem Bogendetektor 26 abgegebene Signal anzeigt, daß die
' JC * 332ο
Hinterkante des Bogens den Dogendetektor passiert hat. Der Verstärker 42 liefert also nur dann ein Abschaltsignal an den Antrieb der Transportbänder, wenn nach der Erfassung der Vorderkante eines Bogens durch den Bogendetektor 26 eine vorbestimmte Zeitspanne abgelaufen ist, ohne daß der Bogendetektor 26 die Hinterkante dieses Bogens erfaßt hat. Diese Zeitspanne hängt einerseits von der eingestellten Einzuglänge, andererseits von der Arbeitsgeschwindigkeit der Falzmaschine ab. Je größer die Einzuglänge ist, desto größer ist die Zeitspanne. Je höher die Arbeitsgeschwindigkeit der Falzmaschine ist, desto kürzer ist die Zeitspanne. Auf diese Weise wird eine selbsttätige Einstellung der betreffenden Zeitspanne in Abhängigkeit von der jeweiligen Einzuglänge und Arbeitsgeschwindigkeit der Falzmaschine erreicht, die gewährleistet, daß eine Abschaltung der Maschine im Falle einer Störung ausreichend schnell erfolgt, damit eine Störung noch leicht behoben werden kann. Die Dauer der Zeitspanne wird vorzugsweise so bemessen, daß die Abschaltung der Maschine erfolgt, wenn nach der Ankunft eines verfalzten oder schrägliegenden Bogens an dem Anschlag 22 noch etwa zwei weitere Bogen herangeführt worden sind. Bei einer wesentlich größeren Anzahl von Bogen bereitet die Beseitigung der Störung bereits größere Schwierigkeiten. Eine sofortige Abschaltung nach Feststellung eines verfalzten oder schrägliegenden Bogens am Anschlag 22 hätte aber zur Folge, daß eine Abschaltung in unerwünschter Weise auch dann erfolgen würde, wenn die zu falzenden Bogen von einer vorgeschalteten Falzmaschine übernommen werden, die mit einer niedrigeren Geschwindigkeit arbeitet und die Bogen noch eine Weile festhält, bis sie mit der den Transportbändern 10, 12, 14, 16 entsprechenden Geschwindigkeit weitertransportiert werden. Die Eigenzeit des Zeitgebers 32 wird daher in vorteilhafter Weise wesentlich größer bemessen,
3^ als die Zeit, die ein Bogen benötigt, um nach Registrierung seiner Vorderkante durch den Bogendetektor dessen Erfassungsbereich vollständig zu verlassen.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 3 stimmen die Einsteileinheit 48, der Differenzverstärker 44 und der Verstärker 4 2 mit der Ausführungsform nach Fig. 2 überein und werden daher nicht weiter erläutert. Anstelle einer AND-Schaltung 40 bei Fig. 2 erhält jedoch der Verstärker 42 sein Ansteuersignal vom Ausgang eines Schwellwertdetektors 50, dessen den Schwellwert festlegender Eingang 52 mit dem Ausgang des Differenzverstärkers 44 und dessen Signaleingang 54 mit dem Ausgang eines Integrators 56 verbunden ist, dessen Eingang mit dem Ausgang des Bogendetektors 26 verbunden ist.
Ferner empfängt der invertierende Eingang des Differenzverstärkers 44 das Ausgangssignal eines Frequenz/Spannungs-Umsetzers 58, dessen Signaleingang 60 mit dem Ausgang eines Taktgenerators 62 verbunden ist. Der Taktgenerator 6 2 ist bei taktgesteuerten Falzmaschinen ohnehin vorhanden und bestimmt deren Arbeitsgeschwindigkeit. Die von dem Frequenz/Spannungs-Umsetzer 58 abgegebene Ausgangsspannung ist eine Gleichspannung, deren Pegel somit der Arbeitsgeschwindigkeit der Falzmaschine proportional ist.
Auch die in Fig. 3 gezeigte Ausführungsform enthält einen Zeitgeber; dieser Zeitgeber ist durch den Schwellwertdetektor 50 gebildet, der ein Ausgangssignal an den Verstärker 42 abgibt, sobald das von dem Integrator 56 abgegebene Signal den Pegel des Ausgangssignals des Differenzverstärkers 44 erreicht. Das Ausgangssignal des Integrators 56 ist das Zeitintegral seines von dem Bogendetektor 26 abgegebenen Eingangssignals und weist daher einen Pegel auf, der mit der Zeit entsprechend der Kennlinie des Integrators 56 zunimmt.
Die Ausführungsform nach Fig. 3 ist besonders bei taktgesteuerten Falzmaschinen von Vorteil, da bei diesen ein zusätzlicher Tachometergenerator (46 bei Fig. 2) entfallen kann.
3325133
Bei der Ausführungsform nach Fig. 2 kann anstelle des Tachometergenerators 46 die in Fig. 3 gezeigte Anordnung aus Taktsignalgenerator 62 und Frequenz/Spannungs-Umsetzer 58 verwendet werden, ebenso wie bei der Ausführungsform nach Fig. 3 anstelle des Integrators 56 ein Zeitgeber 32 wie bei der Ausführungsform nach Fig. 2 verwendet werden kann.
Die in den Figuren 2 und 3 gezeigten Ausführungsformen IQ können unter Verwendung von herkömmlichen, im Handel verfügbaren Bauteilen verwirklicht werden. Diese Verwirklichung bereitet für den Fachmann auf dem Gebiet der Elektronik keinerlei Schwierigkeiten und wird daher hier nicht weiter erläutert.
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Claims (1)

  1. PRINZ,* ÖuNKP &i*PA*BTNER
    Patentanwälte ■ European Patent Attorneys
    München Stuttgart 0 0 Z 0 I
    11. Juli 1983
    STAHL GmbH & Co., Maschinenfabrik
    Austraße 50
    Ludwigsburg
    Unser Zeichen: S 3163
    Patentansprüche
    ( 1.jSchwertfalzmaschine mit wenigstens einer Falzwalze, —einem mit dieser zusammenwirkenden Falzschwert, quer zur Achse der Falzwalze verlaufenden Transportbändern, einem quer zu den Transportbändern angeordneten Anschlag, einem Bogendetektor, der den Durchgang eines zu falzenden Bogens auf den Transportbändern registriert und dessen Abstand von dem Anschlag so bemessen ist, daß ein am Anschlag zum Falzen bereitliegender Bogen nicht mehr im Erfassungsbereich des Bogendetektors liegt, einer das Signal des Bogendetektors auswertenden Falzschwertsteuerung, die das Falzschwert nur aktiviert, nachdem ein an den Anschlag herangeführter Bogen nach Erfassung durch den Bogendetektor dessen Erfassungsbereich verlassen hat, und mit einer Antriebssteuerung für den Antrieb der Transportbänder, welche den Antrieb stillsetzt, wenn ein herangeführter, durch den Bogendetektor registrierter Bogen den Ei fannunq.sbereich des Bogendetektors nicht wieder rechtzeitig verlassen hat, dadurch gekennzeichnet, daß der Bogendetektor (26) einen entsprechend der Bogenlänge
    wn/rn
    einstellbaren Abstand von dem Anschlag (22) aufweist und die Antriebssteuerung unabhängig von der Falzschwertsteuerung ist und den Antrieb der Transportbänder (10, 12, 14, 16) erst nach Ablauf einer vorbestimmten Zeitspanne anschließend an die Erfassung eines Bogens durch den Bogendetektor (26) stillsetzt, wenn der Bogen innerhalb dieser Zeitspanne den Erfassungsbereich des Bogendetektors (26) nicht wieder verlassen hat.
    2. Schwertfalzmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die vorbestimmte Zeitspanne wesentlich länger ist als die Zeit, die ein Bogen benötigt, um nach Registrierung durch den Bogendetektor (26) dessen Erfassungsbereich zu verlassen.
    3. Schwertfalzmaschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die vorbestimmte Zeitspanne so eingestellt ist, daß nach dem Heranführen eines Bogens an den Anschlag, wenn dieser Bogen den Erfassungsbereich des Bogendetektors (26) nicht wieder verlassen hat, noch eine Anzahl η weitere Bogen herangeführt werden, bevor der Antrieb stillgesetzt wird.
    4. Schwertfalzmaschine nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Anzahl η gleich 1 ist.
    5. Schwertfalzmaschine nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Anzahl η gleich 2 oder höchstens so
    ^O groß ist, daß eine einfache Störungsbeseitigung gewährleistet ist.
    6. Schwertfalzmaschine nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebssteuerung einen Zeitgeber (32; 56, 50) enthält, dessen Aktiviereingang (36; 54) mit dem Signalausgang des Bogendetektors (26) verbunden ist.
    7. Schwertfalzmaschine nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Zeitgeber (32; 56, 50) eine steuerbare Eigenzeit aufweist.
    8. Schwertfalzmaschine nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Eigenzeit des Zeitgebers (32; 56, 50) durch ein von der Geschwindigkeit der Transportbänder (10, 12, 14, 16) abgeleitetes, geschwindigkeitsabhängiges Signal gesteuert ist.
    9. Schwertfalzmaschine nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Eigenzeit des Zeitgebers (32; 56, 50) durch ein von der Bogeneinzuglängen-Einstelleinheit (48) abgeleitetes Signal gesteuert ist.
    10. Schwertfalzmaschine nach den Ansprüchen 8 und 9, dadurch gekennzeichnet, daß das geschwindigkeitsabhängige Signal und das von der Bogeneinzuglängen-Einstelleinheit (48) abgeleitete Signal an die Eingänge eines Differenz-Verstärkers (44) angelegt sind, dessen Ausgang mit dem Eigenzeit-Steuereingang (34; 52) des Zeitgebers (32; 56, 50) verbunden ist.
    11. Schwertfalzmaschine nach Anspruch 8 oder 10, dadurch gekennzeichnet, daß das geschwindigkeitsabhängige Signal durch einen mit dem Antrieb der Transportbänder (10, 12, 14, 16) gekoppelten Tachometergenerator (46) abgeleitet wird.
    12. Schwertfalzmaschine nach Anspruch 8 oder 10, dadurch gekennzeichnet, daß das geschwindigkeitsabhängige Signal durch einen Frequenz-Spannungs-Umsetzer (58) abgeleitet wird, der das Taktsignal eines den Antrieb der Falzmaschine steuernden Taktsignalgejnerators (62) in ein der Taktsignalfrequenz proportionales Spannungssignal umsetzt.
    13. Schwertfalzmaschine nach einem der Ansprüche 6 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß der Zeitgeber durch einen monostabilen Multivibrator (32) gebildet ist, dessen Eigenzeit-Steuereingang (34) mit dem Ausgang des Differenzverstärkers (44) verbunden ist.
    14. Schwertfalzmaschine nach einem der Ansprüche 6 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß der Zeitgeber durch einen Schwellwertdetektor (50) und einen Integrator (56) ge-
    IQ bildet ist, dessen Ausgang mit dem Signaleingang (54) des Schwellwertdetektors (50) verbunden ist und dessen den Schwellwert festlegender Eingang (52) mit dem Ausgang des Differenzverstärkers (44) verbunden ist, während der Eingang des Integrators (56) mit dem Ausgang des Bogendetektors (26) verbunden ist.
    15. Schwertfalzmaschine nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Bogendetektor auf einer zur Heranführungsrxchtung (F) der zu falzenden Bogen parallel angeordneten Schiene (28) verschiebbar und an dieser Schiene (28) feststellbar ist, so daß sein Abstand von dem Anschlag (22) einstellbar ist.
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