DE3324741C2 - Schraubverschluß für Isolierflaschen - Google Patents
Schraubverschluß für IsolierflaschenInfo
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- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
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Abstract
Es wird ein Schraubverschluß für Isolierflaschen beschrieben, bei dem durch eine beispielsweise halbe Drehung des Schraubstopfens (11) eine genügend große Ausflußöffnung für den Durchtritt von ausgießender Flüssigkeit freigegeben wird. Dazu ist ein Durchlaß (14) vorgesehen, welcher ein Ausfließen von Flüssigkeit an dem Schraubgewinde (9, 10) des Schraubstopfens (11) vorbei ermöglicht. Um ein gutes Ausgießen nach allen Seiten, wie bei Isolierflaschen gewünscht, zu ermöglichen, ist der Durchlaß (14) radial außerhalb des an einem Kopfteil (3) angeordneten Innengewindes (9) für den Schraubstopfen (11) vorgesehen. Ein das Innengewinde (9) tragender Ringkörper (8) ist durch einige den Durchlaß (14) unterteilende, radiale Stege (7) am Kopfteil (3) gehalten.
Description
Die Erfindung bezieht sich auf einen Schraubverschluß für Isolierflaschen, 'De-.tehend aus einem Isoliergefäß
und einem dieses umgebenden Mantel und einem mit dem Mantel verbundenen Kopfteil, das unter Umgreifen
der Oberkante des Isoliergefäßes in dessen Öffnung mit einem vertikalen Ringflansch hineinragt und
ein Innengewinde zur Aufnahme des Außengewindes eines Schraubstopfens, sowie einen ringförmigen Sitz
für die Anlage einer Dichtfläche am Schraubstopfen aufweist, und bei dem im Bereich der genannten Gewinde
ein Durchlaß für den Durchtritt von Flüssigkeit vorgesehen ist, wenn durch eine beispielsweise halbe Drehung
des Schraubstopfens eine genügend große Ausflußöffnung zwischen Dichtfläche und Sitz am Kopfteil
freigegeben ist
Derartige Schraubverschlüsse sind bei Isolierkannen, welche einen Henkel und einen Ausgießer oder Schnaupe
aufweisen, seit langem bekannt. Um für das Ausgießen von in der Isolierkanne enthaltener Flüssigkeit ein
vollständiges Abschrauben des Schraubstopfens zu vermeiden, wird eine Aussparung oder ein Durchlaß vorgesehen,
welcher praktisch einen Bypass zum Gewinde des Schraubstopfens bildet, so daß ein Ausfließen von
Flüssigkeit bereits durch minimales Aufschrauben des Schraubstopfens ermöglicht ist. Sind Dichtungssitz und
Dichtlippe am Schraubstopfen oberhalb des Gewindes angeordnet, so ist der Durchlaß als Aussparung im
Schraubstopfen vorgesehen und, sofern der Durchlaß nicht durch den Innenraum des Schraubstopfens geführt
wird, ist das Gewinde durch die Aussparung unterbrochen. Auf jeden Fall ist ein Ausgießen von Flüssigkeit
nur dann möglich, wenn der Schraubstopfen eine bestimmte vorgegebene Drehstellung einnimmt, so daß
der Durchlaß bzw. die Aussparung mit dem Ausgießer oder der Schnaupe fluchtet. Für Isolierflaschen ohne
Ausgießer, die nach allen Seiten ausgegossen werden sollen, ist eine solche Konstruktion daher nicht anwendbar.
Ein Schraubverschluß für Isolierflaschen, der ein Ausgießen
nach allen Seiten ohne vollständiges Lösen des Schraubverschlusses ermöglicht ist beispielsweise aus
der US 38 09 275 bekanntgeworden. Dabei sind der Dichtsitz am Kopfteil und die Dichtlippe am Schraubstopfen
unterhalb des den Schraubstopfeu aufnehmenden Gewindes angeordnet so daß dieser Versealuß sehr
ίο hoch baut insbesondere da für derartige, durch eine
kurze Drehung genügend öffnende Schraubstopfen ein sehr steiles Gewinde vorgesehen sein muß. Der
Schraubstopfen weist bei diesem bekannten Verschluß radial innerhalb eines Gewinderinges den Durchlaß auf.
Neben dem vorerwähnten Nachteil der großen Bauhöhe sind die weiteren Nachteile gegeben, daß beim Ausgießen
die Flüssigkeit über das durch den etwas aufgeschraubten Schraubstopfen freigegebene Gewinde
fließt und nach Durchtritt durch den Duchlaß keine definierte Ausgießkante gegeben ist Je nach Weite der Aufschraubdrehung
des Schraubstopfens läuft die F.üssigkeit entweder über die obere Kante des Gewinderinges
oder über die noch vorstehende Kante des Kopfteiles. Ein einigermaßen laminar strömender Ausgießstrahl ist
nicht zu erreichen.
Ein Schraubverschluß für Isolierflaschen der eingangs genannten Art ist aas dem DE-GM 73 38 132 bekanntgeworden.
Dort werden Durchlässe durch Aussparungen innerhalb des Außengewindes des Schraubstopfens
gebildet. Die auszugießende Flüssigkeit muß über das Innengewinde des Kopfteiles fließen, verschmutzt dieses
und ein strömungsgünstiges Ausgießen ist nicht ermöglicht
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Schraubverschluß der genannten Art für Isolierflaschen dadurch weiterzubilden, daß ein möglichst gutes allseitiges Ausgießen in laminarer Strömung möglich wird und die ausströmende Flüssigkeit nicht an dem Gewinde des Schraubstopfens vorbeifließen mu£.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Schraubverschluß der genannten Art für Isolierflaschen dadurch weiterzubilden, daß ein möglichst gutes allseitiges Ausgießen in laminarer Strömung möglich wird und die ausströmende Flüssigkeit nicht an dem Gewinde des Schraubstopfens vorbeifließen mu£.
Zur Lösung dieser Aufgabe wird bei einem Schraubverschluß der eingangs genannten Art vorgeschlagen,
daß der Durchlaß radial außerhalb des am Kopfteil angeordneten Innengewindes vorgesehen ist und dieses
ringförmig umgibt wobei ein Innengewinde tragender Ringkörper durch einige den Durchlaß unterteilende,
radiale Stege am Kopfteil gehalten ist.
Ein solcher Schraubverschluß ermöglicht ein allseitiges gutes Ausgießen, da die Form des gebildeten Strömungskanals
immer gleich bleibt, unabhängig davon, ob der Schraubstopfen durch eine Viertel-, eine Halb-, eine
Dreivierteldrehung gelöst wurde. Durch den Wert der Drehung wird lediglich die Weite zwischen Dichtsitz
und Dichtlippe verändert, so daß die ausströmende Menge beeinflußt ist.
Eine zweckmäßige weitere Ausbildung ist in dem Unteranspruch gekennzeichnet.
Eine beispielsweise Ausführungsform wird nachfolgend anhand der Zeichnung erläutert Es zeigt
F i g. 1 im Ausschnitt und einer Schnittansicht einen Schraubverschluß in geschlossener Lage des Schraubstopfens und
F i g. 1 im Ausschnitt und einer Schnittansicht einen Schraubverschluß in geschlossener Lage des Schraubstopfens und
F i g. 2 den Schraubverschluß bei geöffneter Lage des Schraubstopfens.
Die halbseitigen Schnittansichten des Schraubver-Schlusses lassen das obere Ende eines Isoliergefäßes 1
erkennen, welches sich innerhalb eines Mantels 2 befindet. Die Oberkante des Isoliergefäßes 1, beispielsweise
ein Vakuumgefäß, wird von einem Kopfteil 3 übergrif-
fen, welches mit dem Mantel 2 bei der gezeigten Ausführungsform über ein Gewinde 4 verschraubt ist. Das
Kopfteil 3 kann mit dem Mantel 2 auch auf andere geeignete Weise verbunden sein. Eine Dichtung 5 aus vorzugsweise
Weichgummi sorgt für ein dichtes Anliegen des Kopfteiles an der Oberkante des Vakuumgefäßes 1
und sorgt für einen Toleranzausgleich. Das Kopfteil 3 ragt mit einem inneren Ringflansch 6 in die Öffnung des
Isoliergefäßes i. Der Ringflansch 6 trägt über beispielsweise sechs oder acht radial nach innen ragende Stege 7
einen Ringkörper 8 mit einem Innengewinde 9 zur Aufnahme des Außengewindes 10 eines Schraubstopfens
11. Der obere Steg des Kopfteiles 3 bildet eine weite, schräg nach außen verlaufende ringförmige Ausgießschräge
12 als Sitz für die Dichtfläche 13 (die auch als Dichtlippe oder eingelassener Gummidichtring ausgebildet
sein kann) am Schraubstopfen 11. Der zwischen den Stegen 7 definierte ringförmige Durchlaß 14 bildet
zusammen mit der Ausgießfläche 12 einen stets gleichbleibenden Ausfließweg für auszugießende Flüssigkeit
Der Ausfiießweg ist durch den Pfeil 15 in Fig.2 markiert
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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Claims (2)
1. Schraubverschluß für Isolierflaschen, bestehend aus einem Isoliergefäß und einem dieses umgebenden
Mantel und einem mit dem Mantel verbundenen Kopfteil, das unter Umgreifen der Oberkante des
Isoliergefäßes in dessen Öffnung mit einem vertikalen Ringflansch hineinragt und ein Innengewinde zur
Aufnahme des Außengewindes eines Schraubstopfens, sowie einen ringförmigen Sitz für die Anlage
einer Dichtfläche am Schraubstopfen aufweist, und bei dem im Bereich der genannten Gewinde ein
Durchlaß für den Durchtritt von Flüssigkeit vorgesehen ist, wenn durch eine beispielsweise halbe Drehung
des Schraubstopfens eine genügend große Ausflußöffnung zwischen Dichtfläche und Sitz am
Kopfteil freigegeben ist, dadurch gekennzeichnet,
daß der Durchlaß (14) radial außerhalb des am Kopfteil (3) angeordneten Innengewindes (9)
vorgesehen ist und dieses ringförmig umgibt, wobei ein das Innengewinde (9) tragender Ringkörper (8)
durch einige den Durchlaß (14) unterteilende, radiale Stege (T) am Kopfteil (3) gehalten ist
2. Schraubverschluß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß an dem Ringflansch (6) die radialen Stege (7) für den Ringkörper (8) mit Innengewinde
(9) angebracht sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19833324741 DE3324741C2 (de) | 1983-07-08 | 1983-07-08 | Schraubverschluß für Isolierflaschen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19833324741 DE3324741C2 (de) | 1983-07-08 | 1983-07-08 | Schraubverschluß für Isolierflaschen |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3324741A1 DE3324741A1 (de) | 1985-01-17 |
| DE3324741C2 true DE3324741C2 (de) | 1986-05-15 |
Family
ID=6203533
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19833324741 Expired DE3324741C2 (de) | 1983-07-08 | 1983-07-08 | Schraubverschluß für Isolierflaschen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3324741C2 (de) |
Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US5909820A (en) * | 1997-12-02 | 1999-06-08 | Yeh; Frank | Beverage container with grooved lid |
Family Cites Families (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| SE368767B (de) * | 1971-05-10 | 1974-07-22 | Joenkoepings Vacuumind Ab | |
| DE7338132U (de) * | 1973-10-24 | 1974-02-07 | Froehlich H | Mit einem verschließbaren Flüssigkeitsausguß versehener Schraubverschluß für Isolierflaschen, Isolierkannen und dgl |
-
1983
- 1983-07-08 DE DE19833324741 patent/DE3324741C2/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE3324741A1 (de) | 1985-01-17 |
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