DE3324330A1 - Waermeuebertrager - Google Patents
WaermeuebertragerInfo
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F28—HEAT EXCHANGE IN GENERAL
- F28D—HEAT-EXCHANGE APPARATUS, NOT PROVIDED FOR IN ANOTHER SUBCLASS, IN WHICH THE HEAT-EXCHANGE MEDIA DO NOT COME INTO DIRECT CONTACT
- F28D3/00—Heat-exchange apparatus having stationary conduit assemblies for one heat-exchange medium only, the media being in contact with different sides of the conduit wall, in which the other heat-exchange medium flows in a continuous film, or trickles freely, over the conduits
- F28D3/04—Distributing arrangements
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- Y—GENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
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- Y10S165/163—Heat exchange including a means to form fluid film on heat transfer surface, e.g. trickle
- Y10S165/168—Film formed on interior surface of container or pipe
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Description
Seite I^ von 33
Die Erfindung betrifft einen Wärmeübertrager mit mindestens einer sich im wesentlichen in lotrechter Richtung erstrekkenden
Wandung, die auf ihrer einen Seite von einem ersten und auf ihrer anderen Seite von einem zweiten Medium berührt
wird,
ι
ι
Derartige BerieselungswärmeUbertrager werden im Regelfall
als Platte ausgebildet. Diese bringen jedoch eine Reihe von Nachteilen mit sich. Inabesondere können als Platten ausgebildete
Berieselungswärmeübertrager schlecht eingesetzt werden, wenn das zum Berieseln verwendete Medium Verunreinigungen
aufweist. Diese Verunreinigungen setzen leicht die öffnungen dicht, durch die das Medium in Richtung auf die
Plattenoberfläche rieselt. Eine Säuberung der Öffnungen ist nur mit erheblichem Aufwand möglich.
Darüber hinaus muß bei den Platten damit gerechnet werden, daß deren Oberflächen von Kalkablagerungen verunreinigt
werden, die den Wärmeübergang vom Medium an die Platte erheblich verschlechtern. Die Kalkablagerunp;en können von
plattenförmigen Wärmeübertragern nur mit erheblichem Aufwand
beseitigt werden.
Schließlich sind die konstruktiven Maßnahmen, die den Aufbau des Plattenberieselungskühlers begleiten,relativ teuer.
Die Platten stehen im Profilrahmen, welcher das obere Flüssigkeitaverteilungsgefäß,
die Platten, den unteren Behälter und Abdeckungen hält. Im Regelfall treten Undichtigkeiten
auf, die dazu führen, daß ein Teil des zu kühlenden Mediums durch die Abdeckungen entweicht. Außerdem muß das kühlende
Medium in jede Platte und aus jeder Platte separat über Sammelrohre geführt werden.
Außerdem sind bei Platten Stützpunkte in Form von Punkten
oder Nähten notwendig, die der Platte die Druckfestigkeit geben. Die Flächen dieser Stützpunkte sind von innen nicht
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vorn kühlenden Medium berührt, ein Umstand, der den Wärmeübergang vermindert.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es daher, einen Wärmeübertrager
der eingangs genannten Art so zu verbessern, daß auf geringem Raum eine möglichst große Wärmemenge übertragen
werden kann.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die
Wandung ein Rohr bildet, dessen Innenraum vom ersten Medium durchflossen ist, das auf einer dem Innenraum zugewandten
Innenseite der Wandung einen Film mit etwa gleicher Dicke ausbildet.
Ein auf diese Weise betriebener Wärmeübertrager macht sich die Vorteile zunutze, die dadurch entstehen, daß die wärmeübertragende
Fläche von einem Film überzogen ist. Darüber hinaus ist die wärmeübertragende Fläche als Innenseite eines
Rohres zylinderförmig ausgebildet, so daß auf relativ
kleinem Raum eine große Fläche untergebracht werden kann, die dem Wärmeübergang nutzbar gemacht wird. Die auf der Außenseite
der Rohre für den Wärmeübergang zur Verfügung stehende Fläche ist relativ groß verglichen mit der auf der
Innenseite der Rohre zur Verfügung stehenden Fläche. Auf diese Weise wird der Nachteil des auf der Außenseite der
Rohre vorhandenen schlechten Wärmeübergangs durch eine entsprechende große WärmeUbertragungsfläche kompensiert.
Schließlich besitzt die als Rohr ausgebildete Wärmeübertragerfläche sämtliche Vorteile, die das Rohr für die Leitung
von strömenden Medien aufweist. Es ist formstabil, eben und relativ billig. Mehrere Rohre können auf einfache Art zusammengefügt
werden. Die Formstabilität der Rohre reicht aus, um sie mit Konstruktionen zu versehen, die den Einlauf
des zu kühlenden Mediums begünstigen. Außerdem können zur Reinigung der wärmeübertragenden Oberfläche Rundbürsten
eingesetzt werden, die auf einfache Weise innen in das Rohr
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hineingeschoben und in diesem dessen Oberfläche reinigend bewegt werden.
Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung mündet
das erste Medium mit einer im wesentlichen gleichbleibenden Anfangsgeschwindigkeit in die Rohre.
Diese Anfangsgeschwindigkeit, die die Strömungsmenge bestimmt, stellt sich dadurch ein, daß auf einfache Weise die
Höhe, aus der das Medium in Richtung auf die Innenseite des Rohres abläuft, konstant gehalten wird. Auf diese Weise
kann auf den Innenseiten der Rohre dafür gesorgt werden, daß die Strömungsmenge den Erfordernissen entspricht.
Weitere Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden ausführlichen Beschreibung und den beigefügten
Zeichnungen, in denen eine bevorzugte Ausführungsform
der Erfindung beispielsweise veranschaulicht ist.
In den Zeichnungen zeigen:
Fig. 1 Eine schematische Darstellung einer Kälteanlage, in die ein Wärmeübertrager integriert
ist,
Fig. 2 eine zum Teil geschnittene Vorderansicht \ einer konstruktiven Einheit bestehend aus
einem Wärmeübertrager und einem Abscheider,
Fig. 3 eine Seitenansicht einer konstruktiven Einheit bestehend aus einem Wärmeübertrager
und einem Abscheider,
Fig. 4 eine Draufsicht auf eine Zusammenschaltung eines Abscheiders mit einem Wärmeü-
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bertrager,
Fig. 5 eine schematische Skizze eines mit mehreren Wärmeübertragern zusammengeschalteten
Samme!abscheiders,
Fig. 6 ein vergrößerter Schnitt durch obere Rohrenden eines Wärmeübertragers,
Fig. 7 eine Draufsicht auf ein Rohrende,
Fig. 8 einen Längsschnitt gemäß der Schnittlinie VIII-VIII durch eine Darstellung von aus
einem Kessel herausragenden Rohrenden,
Fig. 9 eine Draufsicht auf einen Kessel,
Fig. 10 eine schematische Darstellung einer Schaltung zur Betätigung von Rohreinsätzen
und
Fig. 11 eine schematische Darstellung einer anderen Schaltung zur Betätigung von Rohrsätzen.
Ein Wärmeübertrager besteht im wesentlichen aus einem Rohr
1, einem Kessel 2 und einem Rohreinsatz 3· Das Rohr 1 ist im Kessel 2 druckdicht so befestigt, daß es sich mit seiner
Längsachse in lotrechter Richtung durch den Kessel 2 erstreckt. Mit seinen beiden Enden 4, 5 ragt das Rohr auf
zwei einander gegenüberliegenden Seiten aus dem Kessel 2 heraus. Die eine dieser beiden Seiten bildet eine Decke 6
und die andere Seite einen der Decke gegenüberliegenden Boden 7 des Kessels 2.
ft · «.
Der Rohreinsatz 3 ist in dem der Decke 6 benachbarten Ende 4 des Rohres 1 in Längsrichtung des Rohres 1 verschieblich
gelagert. Er ist im wesentlichen als ein sich in Längsrichtung des Rohres 1 erstreckender Zylinder 8 ausgebildet, der
an seinem aus dem Rohr 1 herausragenden Ende 9 mit einer Kupplung 10 versehen ist. Diese Kupplung 10 kann als ein
Gewindebolzen ausgebildet sein, der mit dem Zylinder 8 fest verbunden ist.
An seinem dem Ende 9 gegenüberliegenden Ende 11 ragt der Rohreinsatz 3 in das Rohr 1 hinein. Dieses Ende 11 ist als
ein Konus 12 ausgebildet, der sich von dem Zylinder 8 in Richtung auf eine das Rohr 1 begrenzende Innenseite 13 erweitert.
Der Zylinder 8 besitzt einen Querschnitt, der kleiner als derjenige des Rohres 1 ist. Der Konus 12 nähert
sich im Bereich des Endes 11 so weit an die Innenseite 13 an, daß zwischen dem Ende 11 und der Innenseite 13 ein
Spalt 14 entsteht, durch den ein das Rohr 1 durchfließendes
Medium 15 hindurchtreten kann. Dieses Medium 15 wird
durch den Konus 12 in Richtung auf die Innenseite 13 gelenkt und bildet in Strömungsrichtung hinter dem Spalt 14
einen Film 16 auf der Innenseite 13 aus, dessen Dicke im wesentlichen vom Querschnitt des Spaltes und der Zulaufhöhe
des Mediums 15 abhängig ist.
Das Ende 11 des Rohreinsatzes 3 kann strömungsgünstig so gestaltet sein, daß die Strömung des Mediums 15 im Bereich
des Endes 11 vom Konus 12 günstig abreißt. Zu diesem Zwecke besitzt, das Ende 11 eine das Abreißen der Strömung begünstigende
Ausgestaltung. Diese wird dadurch erreicht, daß das Ende 11 im Bereich des Spaltes 14 Kanten 120 ausbildet,
die so soharf sind, daß sich die Strömung im Bereich des Spaltes 14 von dem Konus 12 löst. Diese Ausbildung der Kante
120 wird dadurch erreicht, daß das Ende 11 in Form eines
Konus 121 ausgebildet ist, dessen Spitze 122 etwa im Bereich
einer gedachten Mittellinie 123 liegt, die sich durch
den Rohreinsatz 3 erstreckt. Dieser Konus 121 besitzt eine Mantelfläche 124 mit einer Steigung, die wesentlich flacher
als diejenige des Konus 12 ist. Auf diese Weise werden von den Mantelflächen des Konus 121 einerseits und des Konus 12
andererseits die Kanten 120 gebildet, die in einer Schnittdarstellung
des Rohreinsatzes 3 einen spitzen Winkel bilden, dessen Schenkel einerseits auf der Mantelfläche des
Konus 12 und andererseits auf der Mantelfläche 124 des Konus 121 verläuft.
An dem Zylinder 8 sind in Strömungsrichtung des Mediums 15 oberhalb des Konus 12 FUhrungsansätze 17, 18, 19 befestigt,
die mit ihren dem Zylinder 8 abgewandten Außenkanten 20, 21, 22 auf der Innenseite 13 aufliegen, wenn der Rohreinsatz
3 sich innerhalb des Rohres 1 befindet. Auf diese Weise wird der Rohreinsatz 3 innerhalb des Rohres 1 zentriert.
Zwischen den Führungsansätzen 17, 18, 19 sind Zwischenräume
23, 24, 25 vorgesehen, durch die das Medium 15 sich ergießt, wenn es das Rohr 1 in Längsrichtung durchströmt.
Die FUhrungsansätze 17, 18, 19 können in der Weise ausgebildet sein, daß sie in Form eines gleichseitigen Dreiecks
über einen von den Innenseiten 13 umschlossenen Querschnitt des Rohres 1 gleichmäßig verteilt sind. Die Führungsansätze
17, 18, 19 bilden die Spitzen dieses gleichseitigen Dreiecks. Diese Spitzen sind zur Ausbildung der Führungsansätze
entsprechend dem Radius abgerundet, der von den Innenseiten 13 des Rohres 1 vorgegeben ist.
Das obere Ende 4 des Rohres 1 ist in einer Halterplatte 26 befestigt. Diese weist einen Innendurchmesser 27 auf, der
demjenigen des Rohres 1 entspricht. Dieses ragt in Strömungsrichtung aus einem Bodenabschluß 28 heraus, der die
Halterplatte 26 an ihrem in Strömungsrichtung unteren Ende begrenzt. An ihrem dem Bodenabschluß 28 gegenüberliegenden
Kopfabschluß 29 bildet die Halterplatte 26 einen sich vom
Seiten von 33
Innendurchmesser 27 nach außen erstreckenden Konus 30 aus, der einerseits in den Kopfabschluß 29 mündet und andererseits
unmittelbar oberhalb des Endes 4, das an dieser Stelle in der Halterplatte 26 befestigt ist, in den Innendurchmesser
27 einmündet.
Darüber hinaus ist der Kopfabschluß 29 außerhalb des Konus 30 als ein Plansch 31 augebildet, in den mit einem Innengewinde
versehene Sacklöcher 32 eingebracht sind. In diesen Sacklb'chern 32 können Schraubenbolzen befestigt werden.
In den Kessel 2 mündet über einen Einlauf 33 eine Rohrleitung
171 ι über die ein zweites Medium 35 in den Kessel 2
eintreten kann. Bei diesem zweiten Medium 35 kann es sich um ein Kältemittel handeln, wenn der Wärmeübertrager als
Verdampfer benutzt wird, in dessen Kessel 2 ein durch die Flüssigkeitsleitung 171 gefördertes Arbeitsmittel verdampft.
Dieses zweite Medium 35 umspült die durch den Kessel 2 hindurchragenden Rohre 1 an deren Außenseite 36. Es
ist jedoch auch denkbar, daß die Rohre 1 auf ihren Außenseiten von einem Medium 35 umspült werden, das wärmer als
das durch die Rohre hindurchtretende erste Medium 15 ist.
Das durch das Rohr 1 fließende erste Medium 15 befindet sich innerhalb eines Behälters 37, durch dessen Bodenfläche
38 das Rohr 1 von unten in seinen Innenraum 39 hineinragt. In diesen Behälter 37 mündet auf seiner der Bodenfläche 33
abgewandten Deckenöffnung 40 eine Zuleitung 41 ein, durch
die das erste Medium 1 5 in den Behälter 37 einströmt. Das Rohr 1 ist mit dem Behälter 37 druckdicht verbunden, so daß
das Medium 15 lediglich durch das Rohr 1 aus dem Behälter
37 ablaufen kann.
Zu diesem Zwecke dringt das Medium 15 durch den Konus 30 in die Halterplatte 26 ein und wird von dieser in das Rohr 1
übergeleitet. Im Bereich des Konus 12 wird das Medium 15
gleichmäßig in Richtung auf die Innenseite 13 verteilt und dringt durch den Spalt 1 4 in Richtung auf das Ende 5 des
Rohres 1 hindurch. Durch den Hindurchtritt des Mediums 15 durch den Spalt 14 bildet sich auf der Innenseite 13 ein
Film 16 aus, der den Wärmeübergang vom Medium 15 an das
Rohr 1 beziehungsweise vom Rohr 1 an das Medium 15 begünstigt. Soweit es sich bei dem zweiten Medium 35 um ein expandierendes
Kältemittel handelt, gibt das Rohr 1 Wärme an das Medium 35 ab. Dabei entzieht das Rohr 1 im Bereich seiner
Innenseite 13 dem Medium 15 die Wärme. In diesem Falle
ist der Wärmeübertrager als Kühler eingesetzt worden. Wird jedoch durch die Flüssigkeitsleitung 171 ein warmes Medium
35 in den Kessel 2 eingeführt, so gibt dieses warme Medium 35 Wärme an di e Außenseite 36 des Rohres 1 ab. Diese Wärme
durchdringt eine das Rohr 1 begrenzende Wandung 42 und wird von dieser auf der Innenseite 13 an das das Rohr 1 durchströmende
Medium 15 abgegeben. In diesem Falle wird der Wärmeübertrager als Erhitzer eingesetzt.
In jedem der Sacklöcher 32 ist je ein Schraubbolzen 43 befestigt,
der mit seinem den Sacklöchern 32 gegenüberliegenden Ende 44 oberhalb eines vom Medium 15 innerhalb des Behälters
37 ausgebildeten Spiegels endet. An diesem Ende 44 ist ein Zylinder 46 befestigt, in dem ein Kolben 47 geführt
wird. Der Zylinder 46 ist an seinem dem Behälter 37 zugewandten unteren Ende durch einen Boden 48 und an seinem gegenüberliegenden
Ende durch einen Deckel 49 verschlossen. Sowohl durch den Boden 48 als durch den Deckel 49 wird eine
Kolbenstange 50 hindμrchgeführt, mit der der Kolben 47 fest
verbunden ist. Diese Kolbenstange 50 erstreckt sich bis in den Behälter 37 und ist über die Kupplung 10 fest mit dem
Rohreinsatz 3 verbunden. Zwischen der Kolbenstange 50 und der Kupplung 10 kann ein Kardangelenk 51 angeordnet sein,
das in der Lage ist, Relativbewegungen auszugleichen, die zwischen der Kolbenstange 50 einerseits und dem Rohreinsatz
3 andererseits stattfinden können.
" Seite I^ von 33
Zwischen dem Kolben 47 und dem Deckel 49 ist eine Feder 52 angeordnet, die im gespannten Zustand den Kolben 47 auf
Druck belastet. Mit Hilfe dieser Feder 52 wird der Kolben 47 in eine dem Boden 48 benachbarte Lage gedruckt.
Im Bereich des Bodens 48 mündet eine Druckleitung 53 in den Zylinder 46 ein. Durch die Druckleitung 53 wird einem
Druckmedium der Zugang zum Zylinder 46 eröffnet. Dieses Druckmedium beaufschlagt den Kolben 47 auf seiner der Feder
abgewandten Seite. Das in den Zylinder eingesteuerte Druckmedium ist in der Lage, die Feder 52 dadurch zu spannen,
daß der Kolben 47 in Richtung auf den Deckel 49 bewegt wird.
Dabei bewegt sich die Kolbenstange 50 in gleicher Richtung, so daß sioh ein dem Rohreinsatz 3 gegenüberliegendes Ende
54 mit zunehmendem Druck vom Deckel 49 entfernt.
Die Kolbenstange 50 trägt an ihrem aus dem Deckel ^ 49 herausragenden
Ende 54 einen Steuernocken 55, der quer zur LängerIqhtung der Kolbenstange 50 aus dieser herausragt.
Dieser Steuernocken 55 wird von zwei Konen 56, 57 ausgebildet, von denen ein oberer Konus 56 im Bereich des oberen
Endes 54 seine dünnste Stelle 58 hat und in Längsrichtung der Kolbenstange 50 sioh bis zur dicksten Stelle 59 verstärkt.
Demgegenüber verläuft ein unterer Konus 57 in entgegengesetzter Richtung, in dem er sich von der dicksten
Stelle 59 in Längsrichtung der Kolbenstange 50 bis zu einer dünnsten· Stelle 60 verjüngt.
Dieser Steuernocken 55 beaufschlagt bei Bewegungen der Kolbenstange
50 einen Fühler 61, der mit einem Abtastrad 62 auf der Kolbenstange 50 geführt wird. Dieser Fühler 61 gehört
zu einem Mikroschalter 63, der in einem Gehäuse 64 angeordnet ist, auf dem der Fühler 61 schwenkbar gelagert
ist. Der Mikroschalter 63 schließt einen Stromkreis 65, ro-
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'1° " Seite 2Jtr von 33
bald das Abtastrad 62 auf der Kolbenstange 50 geführt
wird. Sobald das Abtastrad 62 den Konus 56 beaufschlagt,
hebt sich der Mikroschalter 63 von seinem den Stromkreis 65 schließenden Kontakt 66 ab, so daß der Stromkreis 65 geöffnet
wird.
Im Stromkreis 65 liegt ein Zeitrelais 67, das einen Kontakt 68 zeitabhängig steuert. Abhängig von der am Zeitrelais 67
eingestellten Zeit wird der Kontakt 68 geöffnet beziehungsweise geschlossen.
Darüber hinaus liegt im Stromkreis 65 eine Erregerspule 69 für ein Magnetventil 70. Bei diesem Magnetventil 70 handelt
es sich um ein Drei-Wege-Ventil, dessen drei Wege 71, 72, 73 abhängig davon gesteuert werden können, ob die Erregerspule
69 vom Strom des Stromkreises 65 durchflossen ist oder nicht.
Das Magnetventil 70 liegt in der Druckleitung 53, ^über die
der Zylinder 46 mit einem Druckmedium, beispielsweise Luft versorgt wird. Dieses Druckmedium stammt aus einem Druckgefäß
74, in das die Druckleitung 53 mündet. Das Magnetventil 70 liegt zwischen dem Druckgefäß 74 und dem Zylinder 46.
Der Rohreinsatz 3 wird mit Hilfe der Kolbenstange 50 bewegt, um Schmutzreste 75 zu entfernen, die sich gegebenenfalls
ibei Verwendung von unsauberem Medium 15 im Spalt 14 ansammeln können. Je nach der Art der Verschmutzung wird am
Zeitrelais 67 eine bestimmte Zeit eingestellt, während der der Kontakt 68 geschlossen wird. Nach dem Schließen des
Kontaktes 68 fließt ein Strom durch den Stromkreis 65, so lange der Mikroschalter 63 geschlossen ist. Dieser Strom
öffnet über die Erregerspule 69 das Drei-Wege-Ventil in der
Weise, daß das Druckmedium aus dem Druckgefäß' 74 durch die Wege 71, 72 in den Zylinder 46 eingeleitet wird. Das
Druokmedium hebt den Kolben 47 entgegen der von der Feder
Seite 2-T von 33
52 auf den Kolben 47 ausgeübten Druckkraft an und verschiebt bei dieser Gelegenheit die Kolbenstange 50. Diese
zieht den Rohreinsatz 3 in Richtung auf den Kopfabschluß 29 der Halterplatte 26. Dabei gleitet das Abtastrad 62 auf dem
Konus 56 in Richtung auf die dickste Stelle 59 empor und Öffnet über den Fühler 61 den Kontakt 66 des Mikroschalters
62. Dadurch wird der Strom innerhalb des Stromkreises 65 beendet und die Erregerspule entregt. Aufgrund dieser Entregung
schließt das Magneventil 70 den Weg 71 und öffnet die Verbindung zwischen den Wegen 72, 73. Auf diese Weise
kann das Druckmedium aus dem Zylinder 46 entweichen, so daß
der Kolben 47 von der Feder 42 in Richtung auf den Boden 48 abwärts bewegt werden kann. Dabei nimmt der Kolben 47 auch
die Kolbenstange 50 mit, so daß das Abtastrad 62 vom Konus 56 herunterrollt. Dadurch wird der Fühler 61 in eine Stellung
verschwenkt, in der der Mikroschalter 63 den Stromkreis 65 wieder schließt, so daß neuerdings der durch den
Stromkreis 65 fließende Strom das Magnetventil 70 so öffnet, daß nunmehr das Druckmedium durch die Wege 71t72 wieder
in den Zylinder 46 eintreten kann.
Durch die Bewegungen, die der Rohreinsatz 3 auf diese Weise ausführt, wird erreicht, daß kleinere Schmutzpartikel 75
innerhalb des Rohres 1 so bewegt werden, daß sie von dem durchströmenden Medium 15 durch den Spalt 14 hinweggespült
werden können. Größere Schmutzpartikel, die in keiner Stellung durch den Spalt 14 hindurchpassen, bleiben hingegen im
Bereich des Konus 12 liegen, ohne daß durch derartige Bewegungen des Rohreinsatzes 3 die Möglichkeit besteht, sie
durch den Spalt 14 hindurchzuspülen. Um insoweit einer Verschmutzung
des Spaltes 14 vorzubeugen, wird der Rohreinsatz 3 aus der Halterplatte 26 herausgezogen, um auf diese Weise
dem Medium 15 die Möglichkeit zu verschaffen, auch die größeren Schmutzpartikel durch das Rohr 1 wegzuspülen. Derartige
Bewegungen des Rohreinsatzes 3 werden wie folgt gesteuert :
Seite S^von 33
In den Behälter 37 ragt durch die Deckenöffnung 40 ein Rohr
76 mit seinem untern Ende 77 hinein. Dieses Rohr 76 trägt an seinem dem unteren Ende 77 gegenüberliegenden oberen Ende
78 einen von der Höhe des Spiegels 45 abhängigen Niveauregler 79. Dieser Niveauregler 79 ist über ein Gestänge 80
mit einer Membran 81 verbunden, die auf ihrer dem Spiegel 45 zugewandten Unterseite 82 von einer Drucksäule beaufschlagt ist, die sich im Rohr 76 aufbaut. Der Niveauregler
79 ist in den Stromkreis 65 in der Weise integriert, daß sowohl der Mikroschalter 63 als auch das Zeitrelais 68 von
ihm überbrückt wird. Diese Überbrückung geschieht in der Weise, daß der Niveauregler 79 mit einem Pol unmittelbar an
der Erregerspule 69 und mit dem anderen Pol am Ausgang des Zeitrelais 67 angeschlossen ist. Auf jeden Fall muß gewährleistet
sein, daß mit Hilfe des Niveaureglers 79 die Erregerspule 69 solange geschaltet werden kann, wie der Niveauregler
79 geschlossen ist, unabhängig von der jeweiligen Stellung des Mikroschalters 63 beziehungsweise des Zeitrelais
67.
Sobald größere Schmutzpartikel den Spalt 14 soweit dicht setzen, daß der Spiegel 45 innerhalb des Behälters 37 ansteigt,
erhöht sich der Druck innerhalb des Rohres 76. Auf diese Wese wird die Membran 81 angehoben und der Niveauregler
79 geschlossen. Dadurch wird die Erregerspule 69 erregt und Druck in den Zylinder 46 eingesteuert. Diese Einsteue—
rung dauert unabhängig von der Stellung des Fühlers 61 und des Zeitrelais 67 so lange, bis der Rohreinsatz 3 vollkommen
aus der Halterplatte 26 herausgezogen worden ist. Nunmehr können auch größere Schmutzpartikel durch das Rohr 1
abgespült werden, so daß relativ schnell der Spiegel 45 wieder absinkt. Dadurch fällt der Druck im Rohr 76, so daß
der Niveauregler 79 wieder öffnet. In dieser Schalterstellung wird die Erregerspule 69 entregt und der Druck kann
aus dem Zylinder 46 durch den Weg 73 wieder entweichen. Die Feder 42 drückt den Kolben 47 in Richtung auf den Boden 48
Seite 1^r von 33
und steuert damit über die Kolbenstange 50 den Rohreinsatz 3 wieder in das Rohr 1 zurück.
Statt des von der Membran 81 gesteuerten Niveaureglers 79 kann auch ein anderer Schalter Verwendung finden, der seine
Schaltimpulse abhängig von der Höhe des Spiegels 45 abgibt. Insbesondere ist daran zu denken, daß ein Schwimmerschalter
als Niveauregler Verwendung finden kann.
Statt dieser Schaltung kann auch eine ausschließlich vom
Füllstand im Behälter 37 abhängige Steuerung des Rohreinsatzes 3 vorgenommen werden. Zu diesem Zwecke ist außer dem
vom Spiegel 45 des Mediums 15 gesteuerten Niveauregler 79 noch ein weiterer Niveauregler 125 vorgesehen, der mit einem
Rohr 126 in den Behälter 37 hineinragt. Das Rohr 126
ist langer als das dem Niveauregler 79 zugeordnete Rohr 76, so daß es mit seinem Ende 127 in unmittelbarer Nachbarschaft
des oberen Ende 4 des Rohres 1 endet. Der Niveauregler 125 liegt im gleichen Stromkreis 65 wie der von dem
Fühler 61 betätigte Mikroschalter 63. Außer diesem Mikroschalter 63 liegt in dem Stromkreis 65 noch ein weiterer
Mikroschalter 128, der mit einem Fühler 129 verbunden ist.
Dieser Fühler 129 wird auf der Kolbenstange 50 in einem Bereich 130 mit Hilfe eines Abtastrades 131 geführt. Dieser
Bereich 130 wird an seinem dem Kolben 47 zugewandten Ende von einem zweiten Steuernocken 132 begrenzt. Auch dieser
Steuernocken 132 besitzt beidseits einer dicksten Stelle 133 einen oberen Konus 134 und einen unteren Konus 135.
Außer dem Mikroschalter 128 liegt in dem Stromkreis 65 ein
Relais 135, das mit zwei Kontakten 136, 137 versehen ist. Zwischen dem Kontakt 137 und dem Stromkreis 65 besteht eine
unmittelbare Verbindung 138, die zwischen dem Mikroschalter 63 und dem Mikroschalter 128 in den Stromkreis 65 mündet.
Die beiden Kontakte 136, 137 liegen andererseits über eine Zuleitung 139 an der Spannung einer Stromquelle 140.
* β
— "^ Seite 2k von 33
Mit Hilfe des Niveaureftiers 125 werden die Bewegungen des
Rohreinsatzes 3 wie folgt gesteuert:
Steigt der Spiegel 45 innerhalb des Behälters 37 an, wird der Niveauregler 125 betätigt und schließt den Stromkreis
65. Dadurch erhält das Relais 135 Spannung und schließt die Kontakte 136, 137. tfber den Kontakt 136 wird die Erregerspule
69 mit Spannung versorgt, so daß das Magnetventil 70 den Weg 73 in Richtung auf den Zylinder 46 öffnet. In dem
Zylinder 46 befindet sich der Kolben 47, der bei dieser Schaltung beidseits vom Druck des aus dem Druckgefäß 74
stammenden Druckmediums beaufschlagt wird. Zu diesem Zwecke besitzt der Zylinder 46 in seinem Boden 48 einen mit dem
Weg 73 verbundenen Zugang 141 und in seinem Deckel 49 einen
mit den beiden anderen Wegen 71, 72 verbundenen Zugang 142. Sobald der Zugang 73 mit dem Druckgefäß 74 verbunden wird,
strömt Druckmedium in den Zylinder 46 ein und schiebt den Kolben 47 in Richtung auf den Deckel 49. Dabei wird der
Rohreinsatz 3 innerhalb des Rohres 1 aufwärts gezogen. Gleichzeitig gleitet das Abtastrad 62 über den Konus 56 und
öffnet über den Fühler 61 den Mikroschalter 63. Bei geöffnetem Mikroschalter 63 fließt nunmehr der Strom über den
Kontakt 137 und den geschlossenen Mikroschalter 128 durch das Relais 135, das dadurch die beiden Kontakte 136, 137
geschlossen hält. Dadurch wird erreicht, daß weiterhin Druckmedium aus dem Druckgefäß 74 über den Weg 73 und den
Zugang «141 in den Zylinder 46 eintritt und den Kolben 47 in
Richtung auf den Deckel 49 verschiebt. Durch diese Verschiebung gleitet das Abtastrad 131 über den Konus 134 und
öffnet dabei über den Fühler 129 den Mikroschalter 128.
Aufgrund der länglichen Ausbildung des Steuernockens 55, der langer als der Bereich 130 ist, ist der Mikroschalter
63 auch dann noch geöffnet, wenn der Steuernocken 132 den Mikroschalter 128 öffnet. Da nunmehr beide Mikroschalter 63
und 128 geöffnet sind, erhält das Relais 135 keinen Strom
mehr und fällt ab. Dadurch werden die Kontakte 136, 137 ge-
' u Seite 2& von 33
löst und das Magnetventil wird stromlos. Nach Abschaltung der Erregerspule 69 wird das Magnetventil 70 in seiner Ruhelage
zurückgezogen, in der der Weg 73 vom Druckgefäß 74
abgeschaltet und in eine Belüftungsstellung gebracht wird. Gleichzeitig wird der Zugang 142 über den Weg 71 mit dem
Druckgefäß 74 verbunden, so daß nunmehr über den Zugang 142 Druckmedium in den Zylinder 46 eintreten kann und den Kolben
47 in Richtung auf den Boden 48 verschiebt. Während dieser Bewegung gleitet zunächst das Abtastrad 131 vom
Steuernocken 132 und später das Abtastrad 62 vom Steuernokken 55 ab, so daß zunächst der Mikroschalter 128 und sodann
der Mikroschalter 63 wieder geschlossen werden. Durch das Schließen des Mikroschalters 63 wird der Stromkreis 65 wieder
hergestellt, soweit der Niveauregler 125 in Folge des im Gefäß 37 vorhandenen Spiegels 45 noch geschlossen ist.
Nach Wiederherstellung des Stromkreises 65 kann neuerdings die Aufwärtsbewegung des Kolbens 47 beginnen.
Sinkt trotz der Bewegungen des Rohreinsatzes 3 der Spiegel 45 im Behälter 37 nicht ab, weil große Verunreinigungen den
Spalt 14 zusetzen, wird der Spiegel 45 im Gefäß 37 weiter ansteigen. Er erreicht eine Höhe, in der der Niveauregler
79 geschlossen wird. Dieser Niveauregler 79 schließt einen dritten Stromkreis 143, in dem da3 Magnetventil 70 liegt.
Dessen Erregerspule 69 erhält Spannung und verbindet den Weg 73 mit dem Zugang 141 unabhängig von dem Schaltungszustand
Aer Mikroschalter 63 und 128 einerseits und dem Relais
135 andererseits. In den Zylinder 46 strömt solange Druckmedium ein, bis der Rohreinsatz 3 aus dem oberen Ende
4 des Rohres 1 herausgleitet. Nunmehr kann eine große Menge des Mediums 15 durch das Rohr 1 ablaufen und sämtliche
Schmutzparikel unabhängig von ihrer Größe mitspUlen. Durch
diese Spülung sinkt der Spiegel 45 im Behälter 37 schnell ab. Dadurch wird der Niveauregler 79 wieder geöffnet, so
daß das Magnetventil 70 den Weg 73 schließt und über den Zugang 142 Druckmedium in den Zylinder 46 einspeist, das
den Kolben 47 schnell in Richtung auf den Boden 48 abwärts fichiebt. Dadurch tritt der Rohreinsatz 3 wieder in das Rohr
1 ein und bildet den Spalt 14 aus.
Die Rohre 1 können statt in einer Halterplatte 26 auch unmittelbar
in einer den Kessel 2 im Bereich der oberen Enden 4 der Rohre 1 abschließenden Deckelplatte 144 befestigt
sein. In diesem Falle ragen die Rohre 1 aus der Deckelplatte 144 heraus und sind an ihren oberen Enden 4 in Form von
Konen 145 aufgeweitet. In der Deckelplatte 144 ist eine
Ringnut 146 eingefräst, die sich in Richtung des mit der Deckelplatte 144 verbundenen Gefäßes 37 öffnet. Diese Ringnut
146 umgibt das Rohr 1 bzw. eine gegebenenfalls vorhandene Anordnung von Rohren 1 konzentrisch. In dieser Ringnut
146 wird ein den Behälter 37 bildendes Rohr 147 mit seiner
Wandung befestigt. Zu diesem Zwecke kann in der Ringnut 146
eine Dichtung beispielsweise in Form eines O-Ringes 148
vorgesehen sein.
Das Rohr 147 verläuft mit seiner Mittelachse parallel zu
den Mittelachsen der Rohre 1 und ragt entsprechend dem im Behälter 37 vorgesehenen Spiegel 45 des Mediums 15 über das
obere Ende 4 der Rohre 1 hinaus. Mit seinem der Deckelplatte 144 abgewandten Ende 149 bildet das Rohr 147 die Deckenöffnung
40 des Behälters 37. Diese Deckenöffnung 40 kann jedenfalls teilweise - von einer Platte 150 abgedeckt sein,
durch die sowohl die Rohre 76, 126 als auch der Zulauf des
Mediums 15 in den Behälter 37 stattfindet. Diese Platte 150
kann in Form eines Dreiecks ausgebildet sein, dessen Ecken 151 ι 152 über die Wandungen des Rohres 147 hinausstehen. Im
Bereich der drei Ecken 151, 152 sind Bohrungen 153 vorgesehen,
die die Platte 150 durchdringen. Mit diesen Bohrungen
153 korrespondieren entsprechende Bohrungen 154, die einen
Flansch 155 durchdringen, mit dem die Deckplatte 144 versehen ist. Durch die Bohrungen 153, 154 erstrecken sich Zuganker
156, die an ihren der Platte 150 benachbarten Enden
Seite yf von 33
mit Gewinde und entsprechend ausgebildeten Muttern 157 versehen
sind. Mit Hilfe dieser Zuganker 156 kann das Rohr 147 fest in die Ringnut 146 gepreßt werden, so daß eine Dichtung
zwischen der Deckelplatte 144 und dem Rohr 147 zustande
kommt.
Innerhalb des Rohre 147 werden die verschiedenen Rohreinsätze
3 mit Hilfe einer gemeinsamen Platte 158 geführt. Diese Platte 158 ist auf der Kolbenstange 50 befestigt. Aus
der Platte 158 ragen in Richtung auf das obere Ende 4 der Rohre 1 die Kardangelenke 51 heraus, an deren den Rohren 1
zugewandten unteren Enden die Rohreinsätze 3 befestigt sind.
Unmittelbar an der das Rohr 147 verschließenden Platte 150
kann der Zylinder 46 befestigt sein. Beispielsweise kann der Zylinder 46 an seinem dem Rohr 1 47 zugewandten Ende mit
der Platte 150 mit Hilfe einer Mutter 159 verschraubt sein. Auf diese Weise ist es möglich, lediglich durch Lösen der
Muttern 157 die Platte 150 mit der gesamten auf ihr befestigten Steuerung von dem Rohr 1 47 abzuheben.
Der Wärmeübertrager kann als Verdampfer in einem Kältekreislauf
Verwendung finden, der beispielweise als Modell in Fig. 1 dargestellt ist. Dieser Kältekreislauf besteht
aus einem Wasserkreislauf, der in einem unteren Vorratsbehälter\
83 beginnt. In diesem Vorratsbehälter 83 ist eine
Tauchpumpe 84 angeordnet, die über eine Rohrleitung 85 mit einem Durchflußmesser 86 verbunden ist. Aus diesem Durchflußmesser
86 gelangt vergleichsweise warmes Wasser über die Zuleitung 41 in den Behälter 37. In diesem Behälter 37
wird eine vorgegebene Stauhöhe eingehalten, die mit Hilfe eines Regelschiebers 87 eingestellt werden kann. Dieser Regelschieber
87 ist in der Rohrleitung 85 angeordnet. Die Einstellung der Stauhöhe erfolgt durch eine Einstellung de?;
Regelschiebers 87 entsprechend der gewünschten Durchfluß-
332433a
menge, die am Durchflußmesser 86 abgelesen werden kann.
Das aus dem Behälter 37 in Richtung auf das Rohr 1 austretende Wasser wird auf der Innenseite 13 in Form des Films
16 verteilt. Dieser Film 16 wird während des Durchflusses durch das Rohr 1 abgekühlt und gelangt danach in ein am Snde
5 des Rohres 1 aufgestelltes Sammelgefäß 88. In diesem
Sammelgefäß 88 befindet sich ein Thermometer 89, das über eine Meßleitung 90 mit einem Meßinstrument 91 verbunden
ist.
In Strömungsrichtung des von der Tauchpumpe 84 geförderten
Wassers befindet sich vor dem Regelschieber 87 eine Abzweigung 92. Diese führt zu einem wassergekühlten Verflüssiger
93» an desen Rohrschlange 94 die Abzweigung 92 angeschlossen
ist. Die Rohrschlange 94 ist über eine Rohrleitung 95 wieder mit dem unteren Vorratsbehälter 83 verbunden. Innerhalb
der Abzweigung 92 sind sowohl ein Regelschieber als auch ein elektromagnetisches Ventil 97 hintereinander angeordnet,
bevor die Abzweigung 92 in die Rohrschlange 94 einmündet.
Das Kältemittel strömt durch einen Kältemittelkreislauf, bei dem an einer Saugleitung 98 eine Reihe von Aggregaten
liegen. Diese Saugleitung 98 mündet in den als Verdampfer ausgebildeten Kessel 2 des Wärmeübertragers. Vor diesen
Verdampfer ist ein Abscheider 99 geschaltet, in dem flüssiges Kältemittel von dampfförmigem Kältemittel getrennt
wird. In diesem Abscheider 99 ist ein Niederdruckschwimmer 100 beweglich gelagert, der je nach dem Stand des flüssigen
Kältemittels den Eintritt von weiterem Kältemittel in den Verdampfer steuert. Der Abscheider 99 fungiert auch als Gehäuse
des Niederdruckschwimmers 100.
Innerhalb der Saugleitung 98 ist ein Saugdruckregler 101
angeordnet, der für einen gleichbleibenden Druck innerhalb
des Verdampfers sorgt. Die Saugleitung 98 mündet mit ihrem vom Abscheider 99 abgewandten Ende in einen Verdichter 102,
der mit seiner Saugseite 102 den zum Ansaugen des Kältemittels
notwendigen Unterdruck in der Saugleiung 98 erzeugt. Zwischen dem Saugdruckregler 101 und dem Verdichter 102
liegt ein Wärmeübertrager 104.
Der Verdichter 102 ist mit seiner der Saugseite 103 gegenüberliegenden
Druckseite 105 an eine Rohrleitung 106 angeschlossen.
Durch diese Rohrleitung 106 fließt das vom Ver-
dichter 102 verdichtete Kältemittel zunächst durch einen Ölabscheider 107, sodann durch einen luftgekühlten Verflüssiger
108, den die Rohrleitung 106 in Richtung auf den wassergekühlten
Verflüssiger 93 verläßt.
Der Wärmeübertrager 104 ist über die Hochdruckflüssigkeitsleitung
109 mit dem Verdampfer verbunden. Die Hochdruckflüssigkeitsleitung
109 geht durch den Schwimmerregler 100 in den Verdampfer. Von dem Verdampfer besteht eine Verbindung
110, in der ein Ventil 111, ein elektromagnetisches Ventil 112, ein Schauglas 113 und unmittelbar vor der Einmündung
der Verbindung 110 in die Saugleitung 98 ein Expansionsventil
liegen-« Diese Anordnung führt einen Teilstrom des Kältemittel-öi-Gemisches vom Verdampfer in die Saugleitung
98 und damit das vom ölabscheider nicht abgeschiedene öl zum Verdichter 103 zurück. Die Menge des durch die Verbindung
110 strömenden Kältemittel-öl- Gemisches wird vorgegeben
durch die Einstellung des Expansionsventil 114. Die Steuerung dieses Expansionsventils 114 geschieht mit Hilfe
eines Fühlers 116, der unmittelbar nach dem Wärmeübertrager
104 angebracht ist.
Der Verdichter 102 verdichtet das über die Saugseite 103
angesaugte Kältemittel. Durch die Verdichtung steigt der Druck und die Temperatur des Kältemittels an. Im ölabscheider
107 wird ein Teil des sich im Kältemittel befindlichen
Mr V *
Seite "W von 33
Öls abgeschieden und über eine Zweigleitung 115 dem Verdichter
102 wieder zugeführt.
Das heiße Kältemittel wird in den Verflüssigern 108 oder 93
abgekühlt. Dabei wird der Lüfter des luftgekühlten Verflüssigers eingeschaltet, solange das Wasser im Behälter 83
wärmer ist als der eingestellte Sollwert des Thermostaten 117· Auf diese Weise wird das Wasser im Behälter 83 abgekühlt.
Wird der Sollwert erreicht, schaltet der Thermostat 117 um. Der Lüfter des Verflüssigers 108 wird dadurch abgestellt
und das Magnetventil 97 geöffnet. Damit übernimmt der wassergekühlte Verflüssiger 93 die Verflüssigung des
Kältemittels und gibt Wärme dem Wasser im Behälter 83 ab. Erreicht die Wassertemperatur wieder den Sollwert des
Thermostaten 117 wird der Lüfter des luftgekühlten VerflUssigers 108 wieder eingeschaltet und das Magnetventil
97 geschlossen. Auf diese Weise wird die Temperatur der Wassers, das die Tauchpumpe 84 zum Gefäß 39 befördert,
konstant gehalten.
Das in den Verflüssigern 108 oder 93 verflüssigte Kältemittel
strömt in flüssigem Zustand in Richtung auf den Wärmeübertrager 104. Im Wärmeübertrager 104 wird die Hochdruckflüssigkeit
untergekühlt und das Kältemittel-öl-Gemisch in
der Leitung 98 überhitzt. Dabei verdampft der Kältemittelteil
des Kältemittel-öl-Gemisohes, das durch die Leitung
110 vori dem Wärmeübertrager 104 in die Saugleitung 98 gebracht
wird. Die untergekühlte Hochdruchflüssigkeit strömt durch die Flüssigkeitsleitung 109 über den Schwimmerregler
100 zum Verdampfer. Im Schwimmerregler 100 expandiert das
Kältemittel, füllt siedend den Kessel 2 und nimmt dabei Wärme dem durch das Rohr 1 rieselnden Wasser ab. Das Wasser
im Rohr 1 wird gekühlt.
Das auf diese Weise arbeitende Kälteaggregat ist besonders
gut geeignet für Versuchsdurchführungen. Es kann insbeson-
Seite yC von 33
dere im Blick auf die beiden hintereinander geschalteten
Verflüssiger sehr gut auf Messeständen oder sonstigen Vorführungsveranstaltungen
eingesetzt werden.
Der Wärmeübertrager kann auf besonders effektive Weise mit dem Abscheider 99 zusammengeschaltet werden. Zu diesem
Zwecke wird der Abscheider 99 in Form eines liegenden Zylinders ausgebildet, durch den sich in seiner Längsrichtung
ein Rohr 159 erstreckt, dessen Mittelachse derjenigen des
Zylinders 160 entspricht. Die Rohrleitung 98 ist in zwei
Arme 161, 162 unterteilt. Diese Arme 161, 162 durchdringen
den Zylinder 160 auf seiner Mantelfläche 163 und werden in das Rohr 159 mit ihren Enden 164, 165 eingeführt. Dabei erstreckt
sich die Längsaohse des Zylinders in horizontaler Richtung etwa quer zur Längsrichtung des Kessels 2, so daß
die Mittelachse des Kessels 2 die Längsachse des Zylinders 160 etwa halbiert. Beidseits der Mittelachse des Rohres 1
münden Arme 161, 162 etwa im gleichen Abstand von einer
Mittelebene in das Rohr 1 59 ein, die sich quer zur Längsrichtung des Zylinders 160 durch dessen Mitte erstreckt.
In das Rohr 159 mündet im Bereich einer das Rohr 159 verschließenden
Stirnplatte 166 die Druckleitung 109 über eine Düse 184, durch die Kältemittel in Längsrichtung des Rohres
159 in dieses einströmen kann. Dieses Kältemittel verläßt das Rohr 159 an seinem der Stirnplatte 166 gegenüberliegenden
Ende 167 und wird dort an einer den Zylinder 160 begrenzenden Bodenplatte 168 umgelenkt. Es durchströmt nunmehr
den Zylinder 160 in Richtung auf einen Auslaß 169, der mit der Saugleitung 98 verbunden ist. Beim Durchströmen des
Rohres 159 reißt das Kältemittel aus den Enden 164, 165 ein Gemisch des Kältemittels mit, das aus Dampf und Flüssigkeit
besteht und durch die Arme 161, 162 aus dem Kessel 2 in das Rohr 159 eindringt. Durch dieses Mitreißen des Flüssigkeite
-Dampf-Gemisches wird der Umlauf des Kältemittels imrKessel
2 wesentlich begünstigt und dadurch im Kessel 2 gute Vor-
-IQ. -■ Seite 3>
von 33
aussetzungen für einen Wärmeübergang am Rohr 1 geschaffen.
Innerhalb des Zylinders 160 trennt sich der Dampfanteil vom PlUssigkeitsanteil. Der PlUssigkeitsanteil sammelt sich im
unteren Teil des Zylinders 160 und verläßt diesen über eine Ausströmöffnung 170 in Richtung auf den Kessel 2, in den
das Kältemittel als Flüssigkeit im Bereich des Bodens 7 eintritt. Zu diesem Zwecke ist die Ausströmöffnung 170 mit
dem Kessel 2 über eine Flüssigkeitsleitung 171 verbunden.
Der Wärmeübertrager kann mit anderen Wärmeübertragern 175,
176, 177 in der Form zusammengeschaltet werden, daß sie mit einem gemeinsamen Abscheider 178 verbunden werden. Aus diesem
gemeinsamen Abscheider 178 werden je nach der Menge der
von den einzelnen Wärmeübertragern 175, 176, 177 zu übertragenden Wärmemengen die Menge des dazu benötigten Kältemittels
aus dem gemeinsamen Abscheider 178 abgerufen.
Zwischen den sich durch den Kessel 2 erstreckenden Rohren 1 befindet sich ein relativ großer Raum, der von dem zweiten
Medium 35 ausgefüllt ist. Es ist denkbar, diesen Raum durch Verdrängerkörper mindestens teilweise auszufüllen. Zweckmäßigerweise
können derartige Verdängerkörper aus Rohren 179 bestehen. Diese Rohre können einen Durchmesser gleicher oder
verschiedener Größen haben. Zweckmäßigerweise werden
größere Rohre 180 in einem Bereich angeordnet, der zwischen einem <den Kessel 2 begrenzenden Mantel 181 und jeweis zwei
dem Mantel 181 benachbarten äußeren Rohren 1 angeordnet ist. Von diesen äußeren Rohren 1 kann ein inneres Rohr 1
umschlossen sein, zwischen dessen Mantel und dem Mantel der äußeren Rohre 1 Rohre 182 mit kleinerem Durchmesser angeordnet
sind. Zweckmäßigerweise sind die Rohre 180, 182 an ihren beiden Enden mit Kappen dicht verschlossen, so daß
das Medium 35 in diese Rohre 180, 182 nicht eindringen kann. Darüber hinaus sind die Rohre 180, 182 sowohl mit der
Deckelplatte 14-4 als auch mit einer am gegenüberliegenden
Ende der Rohre 1 angeordneten Fußplatte 133 mit ihren beiden
Enden so fest verbunden, daß die Rohre 180, 182 auch
bei starker Strömung des Mediums 35 ihre Lage nicht verändern. Beispielsweise können diese Rohre 180, 182 an der
Deckelplatte 144 oder an der Fußplatte 183 im Innern de3
Kessels 2 festgeschweißt sein. Es ist jedoch auch möglich,
die Rohre 180,182 frei im Inneren des Kessels 2 anzuordnen. Schließlich können die Rohre 180,182 sowohl in der Deckelplatte 144 als auch in der Fußplatte geführt sein.
Statt der Rohre 180, 182 können auch Stäbe zwischen den Rohren 1 angeordnet sein. Die Oberfläche der Rohre 180, 182
bzw. Stäbe kann glatt ausgebildet sein. Es ist jedoch auch möglich, die Oberfläche der Rohre 180, 182 bzw. der Stäbe
mit einer Profilierung zu versehen, die in der Lage ist, das zweite Medium 35 in einer Weise durch das Innere des
Kessels 2 zu lenken, die geeignet ist, den Wärmeübergang von den Rohren 1 auf das Medium 35 bzw. vom Medium 35 auf
das Rohr 1 zu begünstigen. Da die Rohre 180, 182 bzw. die Stäbe den für das Medium 35 im Innern des Kessel 2 vorhandenen
Raum erheblich einengen, wird auf diese V/eise die Strömungsgeschwindigkeit des Medium 35 beim Durchtritt
durch den Kessel 2 erhöht. Die Strömung des Mediums 35 kann darüber hinaus dadurch gelenkt und möglicherweise beschleunigt
werden, daß die Oberfläche der Rohre 180, 182 bzw. der Stäbe profiliert wird. Als Profile können Rillen vorgesehen
werden,\ die sich beispielsweise in Form einer Wendel über die Rohre 180, 182 erstrecken.
Claims (5)
1. Wärmeübertrager mit mindestens einer sich im wesentlichen
in lotrechter Richtung erstreckenden Wandung, die auf einer ihrer Seiten von einem ersten und auf ihrer anderen
Seite von einem zweiten Medium berührt wird, dadurch gekennzeichnet,
daß die Wandung ein Rohr (1) bildet, dessen Innenraum vom ersten Medium (15) durchflossen ist, das auf
einer dem Innenraum zugewandten Innenseite (13) der Wandung
einen Film (16) mit etwa gleichbleibender Dicke ausbildet.
2. Wärmeübertrager nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß das erste Medium (15) mit einer im wesentlichen gleichbleibenden Anfangsgeschwindigkeit in das Rohr (1) einmündet.
Telefonisch übermittelte Auftrage sowie telefonisch erteilte Auskünfte bedürfen schriftlicher Bestitigung. Postscheck Hamburg 966 79-200 (BLZ 200100 20)
von 33
3. Wärmeübertrager nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet,
daß das Rohr (1 ) in einem Kessel (2) angeordnet ist, dessen Innenraum vom zweiten Medium (35) angefüllt
ist, das die Außenseite (36) des Fiohres (1) umspült und von
dessen Innenseite (13) abgetrennt ist.
4. Wärmeübertrager nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet,
daß im Kessel (2) mindestens zwei Rohre (1 ) einander im wesentlichen parallel verlaufen.
5. Wärmeübertrager nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet,
daß das Rohr (1) mit einem das erste Medium (15) auf die Innenseite (13) verteilenden Verteiler versehen
ist.
6. Wärmeübertrager nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Verteiler als eine einen Spalt (14) bildende
Düse ausgebildet ist, die sich zwischen einen Rohreinsatz (3) und der Innenseite (13) ringförmig erstreckt.
7. Wärmeübertrager nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Rohransatz (3) mit einer der Innenseite
(13) zugewandten Abreißkante versehen ist, zwischen der und der Innenseite (13) sich der Spalt (14) erstreckt.
8. Wärmeübertrager nach Anspruch 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Abreißkante das Ende eines Konus (12)
bildet, der sich in Strömungsrichtung des ersten Mediums (15) zur Innenseite (13) hin erweitert.
9. Wärmeübertrager nach Anspruch 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Abreißkante im Profil als spitzer Winkel
ausgebildet ist, dessen einer Schenkel auf dem Konus (12)
und dessen anderer Schenkel auf einer den Rohreinsatz (3) an dessen in Strömungsrichtung des Mediums (15) unten begrenzenden
Bodenfläche verläuft, die in Form eines Konus
- ■* "* Seite^y von 33
ausgebildet ist, dessen Spitze entr^epen der 3trömun^srichtung
des Mediums (15) oberhalb der Abreißkante liegt.
10. Wärmeübertrager nach Anspruch 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet,
daß der Rohreinsatz (3) im Rohr (1) gefihrt ist.
11. Wärmeübertrager nach Anspruch 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet,
daß der Rohreinsatz (3) mit FUhrun;:sans-itzen (17,
13, 19) versehen ist, die sich im Rohr (1) abstützen.
12. Wärmeübertrager nach Anspruch 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet,
daß die Führungs ans ätze (17, 18, 19) in Strömungsrichtung
des ersten Mediums (15) oberhalb der Abreißkente
befestigt sind.
13. Wärmeübertrager nach Anspruch 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet,
daß die Führungsansätze (17, 18, 19) über einen von der Innenseite (13) umschlossenen Querschnitt des Rohres
(1 ) gleichmäßig in Form eines gleichseitigen Dreiecks verteilt sind, dessen Spitzen zur Ausbildung der Führungsansätze (17, 18, 19) entsprechend dem Radius der Innenseite
(13) des Rohres (1) abgerundet sind.
14. Wärmeübertrager nach Anspruch 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet,
daß der Rohreinsatz (3) mit einem ihn in Längsrichtung des Rohres (1) bewegenden Antrieb verbunden ist.
15. Wärmeübertrager nach Anspruch 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet,
daß der Antrieb als pneumatischer Zylinder ausgestaltet ist.
16. Wärmeübertrager nach Anspruch 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet,
daß der Antrieb als hydraulischer Zylinder ausgestaltet ist.
17. Wärmeübertrager nach Anspruch 1 bi3 16, dadurch gekenn-
I·«· * · β WWV*
"" Seite i/von 33
zeichnet, daß der Antrieb als ein von einer Feder belasteter Kolben (47) ausgestaltet ist.
13. Wärmeübertrager nach Anspruch 1 bis 17, dadurch gekennzeichnet,
daß der Kolben (47) entgegen der von der Feder (52) ausgeübten Kraft von einem Druckmedium beaufschlagt
ist.
19. Wärmeübertrager nach Anspruch 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet,
daß im Zylinder (46) ein beidseitig von einem Druckmedium beaufschlagter Kolben (47) vorgesehen ist und
im Zylinder (46) für jede Beaufschlagung ein Zugang (141, 142) für das Druckmedium angeordnet ist.
20. Wärmeübertrager nach Anspruch 1 bis 19, dadurch gekennzeichnet,
daß der Kolben (47) mit einer ihn automatisch steuernden Steuervorrichtung versehen ist.
21. Wärmeübertrager nach Anspruch 1 bis 20, dadurch gekennzeichnet,
daß die Steurvorrichtung als ein von einem Steuernocken
(55) betätigter Mikroschalter (63) ausgebildet ist, der mit einem Antrieb steuernd verbunden ist.
22. Wärmeübertrager nach Anspruch 1 bis 21, dadurch gekennzeichnet,
daß der Mikroschalter (63) in einem Stromkreis (65) mit einem ein Magnetventil (70) steuernden Antrieb angeordnet ist, das im Zugang des Druckmediums zum Zylinder
angeordnet ist.
23. Wärmeübertrager nach Anspruch 1 bis 22, dadurch gekennzeichnet,
daß der Steuernocken (55) auf einer durch den Zylinder (46) hindurchragenden Kolbenstange (50) befestigt
ist.
24. Wärmeübertrager nach Anspruch 1 bis 23, dadurch gekennzeichnet,
daß der Antrieb mit einer zeitabhängigen Steue-
Seite J^ von 33
rung versehen ist.
2 5. Wärmeübertrager nach Anspruch 1 bis 24, dadurch gekennzeichnet,
daß die zeitabhängige Steuerung in einem vom Mikroschalter (63) gesteuerten Stromweg liegt.
26. Wärmeübertrager nach Anspruch 1 bis 25, dadurch gekennzeichnet,
daß als zeitabhängige Steuerung ein Zeitrelais (67) vorgesehen ist .
27. Wärmeübertrager nach Anspruch 1 bis 23, dadurch gekennzeichnet,
daß zwei Steuernocken (55, 132) im gegenseitigen Abstand voneinander auf der Kolbenstange (50) angeordnet
sind, von denen der eine in geringer Entfernung vom oberen Ende (54) der Kolbenstange (50) angeordnet und langer ist
als der zweite Steuernocken (132) und zwischen den beiden Steuernocken ein Bereich (130) liegt, der kürzer als der
erste Steuernocken (55) lang ist und beiden Steuernocken (55, 132) je ein Schalter (63, 128) zugeordnet ist, iie
beide in einem ein Relais (135) ansprechenden ersten Stromkreis (65) hintereinander liegen und außerdem ein vom jeweiligen
Spiegel (45) des im Kessel (2) stehenden Mediums (15) gesteuerter Schalter (125) liegt, und daß nach Öffnen
des dem oberen Steuernocken (55) zugeordneten Schalters (63) ein zweiter das Relais (135) ansprechender Stromkreis
(137, 138, 128) über den vom zweiten Steuernocken (132) unbeaufschlagten
zweiten Schalter (128) und einen vom Relais (135) gesteuerten Kontakt (137) besteht, und daß parallel
zu diesem Kontakt (137) ein zweiter vom Relais (135) gesteuerter
Kontakt (136) vorgesehen ist, der gemeinsam mit dem Magnetventil (70) in einem dritten Stromkreis liegt.
28. Wärmeübertrager nach Anspruch 1 bis 27, dadurch gekennzeichnet,
daß im Kessel (2) eine Füllstandsregelung vorgesehen ist.
29. Wärmeübertrager nach Anspruch 1 bis 28, dadurch gekennzeichnet,
daß als Füllstandsregelung ein den Antrieb steuernder zweiter Niveauregler vorgesehen ist.
30. Wärmeübertrager nach Anspruch 1 bis 29, dadurch gekennzeichnet,
daß der zweite Niveauregler mit seiner Zuleitung die Steuervorrichtung überbrückt.
31. Wärmeübertrager nach Anspruch 1 bis 30, dadurch gekennzeichnet,
daß der zweite Niveauregler (79) weniger weit in das im Kessel(2) enthaltene zweite Medium hineinragt als
der erste Niveauregler (125).
32. Wärmeübertrager nach Anspruch 1 bis 31, dadurch gekennzeichnte,
daß der Antrieb bei Steuerung durch den zweiten Niveauregler (79) eine den Rohreinsatz (3) aus dem Rohr (1)
ziehende Hubhöhe aufweist.
33. Wärmeübertrager nach Anspruch 1 bis 32, dadurch gekennzeichnet,
daß bei einer den Rohreinsatz (3) aus dem Rohr (1) ziehenden Hubhöhe die Steuervorrichtung vom zweiten Niveauregler
überbrückt ist.
34. Wärmeübertrager nach Anspruch 1 bis 33, dadurch gekennzeichnet,
daß die Hubhöhe bei einer durch die Steuervorrichtung vorgenommenen Steuerung auf innerhalb des Rohres
(1) stattfindende Bewegungen des Rohreinsatzes (3) begrenzt
ist.
35. Wärmeübertrager nach Anspruch 1 bis 34, dadurch gekennzeichnet,
daß die Kolbenstange (50) über ein Kardangelenk (51) mit dem Rohreinsatz (3) verbunden ist.
36. Wärmeübertrager nach Anspruch 1 bis 35, dadurch gekennzeichnet,
daß das Rohr (1) an seinem oberen Rohrende (4), innerhalb dessen der Rohreinsatz (3) angeordnet ist, eine
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Halterplatte (26) aufweist, die im Bereich des oberen Rohrendes (4) konisch erweitert ist.
37. Wärmeübertrager nach Anspruch 1 bis 35, dadurch gekennzeichnet,
daß das Rohr (1 ) an seinem oberen Ende (4) konisch erweitert ist und unmittelbar unterhalb des Endes (4)
in einer Deckelplatte (144) gehaltert ist, die den Kessel (2) als oberer Abschluß abschließt, in dem das Rohr befestigt
ist und an dem· ein für da3 erste P4edium (15) vorgesehener
Zulauf befestigt ist, durch den sich die Kolbenstange (50) erstreckt und in den die Niveauschalter (79, 125) hineinragen.
38. Wärmeübertrager nach Anspruch 1 bis 37, dadurch gekennzeichnet,
daß der Zulauf aus einem Rohr (147) besteht, das auf der Deckelplatte (144) befestigt ist.
39. Wärmeübertrager nach Anspruch 1 bis 38, dadurch gekennzeichnet,
daß das Rohr (147) in einer auf der Deckelplatte (144) angebrachten Ringnut (146) gegenüber dem ersten Medium
(15) abgedichtet ist.
40. Wärmeübertrager nach Anspruch 1 bis 39, dadurch gekennzeichnet,
daß das Rohr (147) in die Ringnut (146) über Zuganker (156) gezogen ist, die einerseits an einem der Ringnut
(146) abgewandten Ende (149) des Rohres (147) und andererseits an der Deckelplatte (144) befestigt sind.
41. Wärmeübertrager nach Anspruch 1 bis 40, dadurch gekennzeichnet,
daß die Zuganker (156) am Ende (149) des Rohres (147) in einer das Rohr (147) abschließenden Platte (150)
enden, deren Ecken (151, 152) über das Rohr (147) die Zuganker
(156) aufnehmend hinausragen.
42. Wärmeübertrager nach Anspruch 1 bis 41, dadurch gekennzeichnet,
daß auf der Platte (150) der Antrieb für die
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Rohreinsätze (3) befestigt ist und daß sowohl die Kolbenstange
(50) als auch die Niveauregler (79, 125) durch die Platte (150) hindurchragen.
43. Wärmeübertrager nach Anspruch 1 bis 42, iadurch gekennzeichnet,
daß er als Verdampfer in einer Kälteanlage vorgesehen ist.
44. Wärmeübertrager nach Anspruch 1 bis 43, dadurch gekennzeichnet,
daß mit dem Verdampfer ein Abscheider (99) verbunden ist, der als Gehäuse für einen ein Expansionsventil
steuernden Niederdruckschwimmer (100) ausgebildet ist.
45. Wärmeübertrager nach Anspruch 1 bis 45, dadurch gekennzeichnet,
daß der Abscheider (99) über eine für das flüssige Kältemittel vorgesehene Ausströmöffnung (170) mit einem
seinen Boden (7) benachbarten unteren Ende des Kessels (2) verbunden ist und über zwei etwa symetrisch in ihn einmündende
Arme (161, 162) für das mit Dampf gemischte ^flüssige
Kältemittel mit dem oberen Rohrende (4) verbunden ist.
46. Wärmeübertrager nach Anspruch 1 bis 45, dadurch gekennzeichnet,
daß die Arme (161, 162) in einen Mantel eines sich durch den Abscheider (99) konzentrisch erstreckenden
Rohres (159) münden, das in Längsrichtung von sich entspannendem Kältemittel durchströmt ist, das die Arme (161, 162)
an ihren in das Rohr (159) hineinragenden Enden (164, 165) mit einem das Kältemittel aus den Armen (161, 162) saugenden
Unterdruck beaufschlagt.
47. Wärmeübertrager nach Anspruch 1 bis 46, dadurch gekennzeichnet,
daß der Abscheider (99) als gemeinsamer Abscheider einer Vielzahl von Verdampfern (175, 176, 177) zugeordnet
ist.
48. Wärmeübertrager nach Anspruch 1 bis 47, dadurch gekenn-
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zeichnet, daß mindestens einer der Verdampfer (2, 175, 176, 177) als Kessel (2) ausgebildet ist.
49. Wärmeübertrager nach Anspruch 1 bis 48, dadurch gekennzeichnet,
daß die Kälteanlage zwei hintereinander geschaltete Verflüssiger (93, 108) aufweist, von denen mindestens
einer eine von einem Thermostaten (117) abhängige Steuerung aufweist, der einen innerhalb des gekühlten ersten Mediums
(15) angeordneten Temperaturfühler aufweist.
50. Wärmeübertrager nach Anspruch 1 bis 49, dadurch gekennzeichnet,
daß einer der beiden Verflüssiger (93, 108) ein den Zufluß des gekühlten Mediums (15) steuerndes Ventil
(97) aufweist, dessen Antrieb vom Thermostaten (117) gesteuert ist.
51. Wärmeübertrager nach Anspruch 1 bis 50, dadurch gekennzeichnet,
daß innerhalb des Kessels (2) zwischen den Rohren (1) Verdrängerkörper angeordnet sind.
52. Wärmeübertrager nach Anspruch 1 bis 51, dadurch gekennzeichnet,
daß die Verdrängungskörper als Rohre (180, 182) ausgebildet sind, die sich parallel zu den Rohren (1) durch
den Kessel (2) erstrecken,
53. Wärmeübertrager nach Anspruch 1 bis 52, dadurch gekennzeichnet,
daß die Rohre (180, 182) untereinander gleiche Durchmesser aufweisen.
54. Wärmeübertrager nach Anspruch 1 bis 52, dadurch gekennzeichnet,
daß die Rohre (180, 182) untereinander verschiedene Durchmesser aufweisen.
55. Wärmeübertrager nach Anspruch 1 bis 54, dadurch gekennzeichnet,
daß die Rohre (180, 182) glatte Oberflächen aufweisen.
• ·
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56. Wärmeübertrager nach Anspruch 1 bis 55, dadurch gekennzeichnet,
daß die Rohre (180, 182) profilierte Oberflächen aufweisen.
57. Wärmeübertrager nach Anspruch 1 bis 51, dadurch gekennzeichnet,
daß die Verdrängerköper als Stäbe ausgebildet sind.
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