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DE3324384A1 - Bildabtastungs- und aufzeichnungsverfahren - Google Patents

Bildabtastungs- und aufzeichnungsverfahren

Info

Publication number
DE3324384A1
DE3324384A1 DE19833324384 DE3324384A DE3324384A1 DE 3324384 A1 DE3324384 A1 DE 3324384A1 DE 19833324384 DE19833324384 DE 19833324384 DE 3324384 A DE3324384 A DE 3324384A DE 3324384 A1 DE3324384 A1 DE 3324384A1
Authority
DE
Germany
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line
signals
graphic
data
signal
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE19833324384
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English (en)
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DE3324384C2 (de
Inventor
Mitsuhiko Kyoto Yamada
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Dainippon Screen Manufacturing Co Ltd
Original Assignee
Dainippon Screen Manufacturing Co Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Dainippon Screen Manufacturing Co Ltd filed Critical Dainippon Screen Manufacturing Co Ltd
Publication of DE3324384A1 publication Critical patent/DE3324384A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE3324384C2 publication Critical patent/DE3324384C2/de
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    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04NPICTORIAL COMMUNICATION, e.g. TELEVISION
    • H04N1/00Scanning, transmission or reproduction of documents or the like, e.g. facsimile transmission; Details thereof
    • H04N1/40Picture signal circuits
    • H04N1/40062Discrimination between different image types, e.g. two-tone, continuous tone
    • HELECTRICITY
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    • H04N1/00Scanning, transmission or reproduction of documents or the like, e.g. facsimile transmission; Details thereof
    • H04N1/387Composing, repositioning or otherwise geometrically modifying originals
    • H04N1/3871Composing, repositioning or otherwise geometrically modifying originals the composed originals being of different kinds, e.g. low- and high-resolution originals
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    • H04N1/00Scanning, transmission or reproduction of documents or the like, e.g. facsimile transmission; Details thereof
    • H04N1/40Picture signal circuits
    • H04N1/405Halftoning, i.e. converting the picture signal of a continuous-tone original into a corresponding signal showing only two levels
    • H04N1/4055Halftoning, i.e. converting the picture signal of a continuous-tone original into a corresponding signal showing only two levels producing a clustered dots or a size modulated halftone pattern

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  • Multimedia (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Facsimile Image Signal Circuits (AREA)
  • Editing Of Facsimile Originals (AREA)
  • Image Processing (AREA)
  • Fax Reproducing Arrangements (AREA)

Description

Dainippon Screen Mfg. Co., Ltd., 1-1, Tenjinkitamachi, Teranouchi-Agaru 4-Chome, Horikawa Dori, Kamikyo-ku,
Bildabtastungs- und Aufzeichnungsverfahren
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Abtasten und Aufzeichnen von Bildern, bei dem ein sogenannter "scanner" (Abtaster) eingesetzt wird, wie er in der Fotomechanik oder beim Herstellen von Druckplatten bekannt ist. Insbesondere betrifft die Erfindung ein Verfahren zum Speichern eines Originalbildes, bei dem digitale Signale, die aus Bildfiguren mit kontinuierlichen übergängen stammen, mit anderen digitalen Signalen kombiniert werden, welche aus Linien oder Buchstaben mit nur zwei Farbwerten stammen, beisDw. schwarz und weiß.
731 /23
Büro Bremen / Bremen Office:
Postfach/P. O. Box 10 7127 Hollerallee 32, D-2800 Bremen Telephon: (0421) *349071 TeIpWm /T-i— OAW*3490 71 CCITT
Konten / Accounts:
Bremer Bank, Bremen
(BLZ 29080010) 100144900
Deutsche Bank, Bremen
(BLZ 29070050) 1112002
Bank für Gemeinwirtschaft, München
Büro München/Munich Office (nur Patenunwi
Postfach / P. O. Box 22 0137 Schlotthauerstraße 3, D-8000 München Telephon: (089) *22 3311 Telekop. / Telecop.: (089) 221569 CCITT T°i»"' / fahle«;· ForbODat München
Vorrichtungen zum Abtasten und Aufzeichnen von Bildern sollten in der Regel über eine Ausgabe-Station verfügen. Beispw. kann eine Vielzahl von Originalbildern auf einer einzigen Folie mit fotoempfindlichem Material entsprechend einem vorgewählten Layout aufgezeichnet werden. In vielen Fällen müssen Bilder mit kontinuierlichen Farbton-Obergängen und Buchstaben oder Linien mit nur zwei Farbtönen, wie beispw. schwarz und weiß, zusammengefügt werden, um ein Duplikat zu erzeugen, das ebenfalls einem vorbestimmten Layout entspricht. Derartige Buchstaben oder Zeichnungen bestehen aus feinen dünnen Linien, welche beim Abtasten Binärsignale erzeugen ,so daß bei ihrem Abtasten ein höheres Auflösungsvermögen erforderlich ist als beim Abtasten von kontinuierlichen Farbübergängen. Falls das höhere Auflösungsvermögen ebenfalls auf diese Bilder angewandt würde, würde sich die gesamte Verarbeitungszeit erheblich verlängern, was ersichtlich einen erheblichen Nachteil darstellt.
Weiterhin würde ein derart überhöhtes Auflösungsvermögen selbstverständlich eine größere Speicherkapazität der magnetischen Aufzeichner erfordern, welche gewöhnlich bei Layout-Arbeiten und bei der Verarbeitung von Daten eingesetzt werden, die durch das Abtasten von Bildern und Buchstaben erhalten werden. Diese überhöhte Speicherkapazität wird ebenso die Verarbeitungszeit unvermeidbar verlängern.
In der japanischen Patentanmeldung 57-39877 wird ein neues Verfahren zum Einschreiben eines Satzes von Bildsignalen zusammen mit einem Satz von Liniensignalen in einen Speicher beschrieben. Beide Sätze von Signalen werden einer Layout-Verarbeitung unterzogen, bevor sie eingeschrieben werden und werden derart in das Memorie (Speicher) eingeschrieben, daß sie voneinander trennbar sind. Die genannte:
•« ·
SOEHMER-R&BOEHMErer
Signale werden sodann nacheinander aus dem Memory ausgelesen, um Duplikate zu produzieren, bei denen gleichzeitig ein Originalbild mit Linien auftritt.
Dieses zuvor vorgeschlagene Verfahren hat neben seinen Vorzügen aber auch Nachteile. Insbesondere wird entweder ein Abschnitt des Bildes oder der Linie für jedes Einzelelement des Bildes aufgezeichnet, so daß es wahrscheinlich ist, daß entlang von Kontur-Linien eine weiße, unbedruckte Fläche auftaucht, wenn die Duplizierung in dieser Weise erfolgt.
Figur 1 illustriert ein Beispiel eines Halbton-Bildes mit einer Freifläche.
Die Bezugszeichen P1 und P_ bezeichnen jeweils den Abstand von Bildelementen zum einen eines Bildes und zum anderen einer Linie. Ein Abschnitt (A) des Bildes weißt mehrfach Punkte (A1) auf, deren Größe der Dichte in diesem Abschnitt entspricht. Das Bezugszeichen (C) bezeichnet eine freie, unbedruckte Fläche, welche entlang der Kontur-Linie eines Abschnittes (B) eines Linienbildes ausgeformt ist.
Eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung liegt deshalb darin, ein Verfahren bereitzustellen, zur Erzeugung von Bildduplikaten, bei dem von flächigen, grafischen Darstellungen abgeleitete Signalsätze und von Linien abgeleitete Signalsätze derart verarbeitet werden, daß in dem Duplikat keinerlei unerwünschte Freiflächen erscheinen.
Gemäß der Erfindung wird ein Zeichensymbol oder linienenthaltendes Originalbild in eine Vielzahl von kleinen Bildelementen unterteilt, welche in einer primären Ab-
tastrichtung abgetastet werden und dann in einer nachfolgenden Abtastrichtung abgetastet werden, um so "grafische Signale" zu erhalten, welche von dem flächenhaften, grafischen Bildteil stammen sowie "Liniensignale11, welche von den (binären) Linien des Bildes stammen. Jedes der Feinelemente des Bildes erzeugt entweder ein "grafisches Signal" oder ein "Liniensignal". Jedes Paar von in der untergeordneten Abtastrichtung benachbarten Bildelementen wird bezüglich der von ihnen erhaltenen Bildsignale verglichen. Befinden sich die beiden Bildelemente in einer vorbestimmten Beziehung, so werden die von einem Element erhaltenen Signale zu den von dem anderen Bildelement erhaltenen Signalen addiert (superponiert), so daß ein Abschnitt des grafischen Bildteiles und ein Abschnitt des Linien-Bildteiles auf dem selben Abschnitt des DuDÜkats aufgezeichnet werden.
Allgemein besteht eine enge Beziehuna zwischen den Bildabschnitten, welche in einer Abtastreihe enthalten sind, und jenen Bildabschnitten, welche in der benachbarten Abtastreihe angeordnet sind. Dementsprechend ist kein unnatürliches Erscheinungsbild zu erwarten, wenn die Bildinformationen einer Abtastreihe denjenigen Bildinformationen der benachbarten Abtastreihe überlagert werden. Andererseits aber weist eine Liniendarstellung nur Bildelemente auf, welche gleiche Dichte haben und kontinuierlich aneinander gereiht sind. Deshalb kann eine solche Liniendarstellung niemals erweitert oder verschwommen werden, wenn sie dupliziert wird, sogar auch dann, wenn die obengenannten flächenhaften "grafischen Signale" und die "Liniensignale" einander überlagert werden, um einer Aufzeichnungs- oder Druckvorrichtung zugeführt zu werden, welche in der erfindungsgemäßen
BQEHMEKT&:BO£HMERT ~ « «, ~ Λ #
- JBT-
Vorrichtung vorgesehen ist.
Der auf diesen Überlegungen beruhende Grundgedanke der Erfindung läßt sich nunmehr an Hand der Figur 2 erläutern. Ist ein grafischer Abschnitt (A) einem Linienabschnitt (B) in der nachgeordneten Abtastrichtung benachbart, so werden die auf einer Abtastreihe gemessenen Daten für die einzelnen Bildelemente mit anderen Daten verglichen, welche von der benachbarten Abtastreihe stammen. Entsprechend dem Ergebnis dieses Vergleichs werden die grafischen Signale, welche von einer der benachbarten Abtastreihen stammen, den Liniensignalen addiert, welche von der anderen Abtastreihe stammen. Z.B. werden die Bildelemente (B1) (B3), welche in Figur 2 zu einer Liniendarstellung gehören, welche auf der Abtastreihe (L.) angeordnet sind, dupliziert aufgezeichnet, nach dem die von diesen Elementen (B1) (Bp) erhaltenen Liniensignale den grafischen Signalen addiert worden sind, welche von den Bildelementen (A1) (A2) erhalten wurden, die einer grafischen Darstellung aus der benachbarten Abtastlinie (L_) entsprechen. Wenn weiterhin Bildelemente (B_) einer Liniendarstellung auf der Abtastreihe (L_) aufgenommen werden, so werden die grafischen Signale von Bildelementen (A ) auf der benachbarten Abtastreihe (L1) zuvor den Liniensignalen addiert, welche von den Bildelementen (B3) stammen. Auf diese Weise ist es möglich, zu vermeiden, daß eine freie, unbedruckte Fläche an den Umrissen der genannten Liniendarstellung erscheint.
Nachfolgend ist ein /iusführurigsbeispiel der Erfindung an Hand der Zeichnung im einzelnen beschrieben, wobei weitere Eigenschaften und Vorteile der Erfindung deutlich
werden. Dabei zeigt:
Figur 1 die schematische Darstellung einer freien, unbedruckten Fläche am Umriß einer
Linien-Darstellung, welche gleichzeitig mit einer grafischen, flächenhaften Darstellung auf dem Duplikat vorliegt;
Figur 2 eine der Fig. 1 entsprechende Darstellui zur Illustration des Verfahrens zur Vermeidung des Auftretens derartiger freie] Flächen;
Figur 3 das Blockdiagramtn einer Vorrichtung zur Ausführung der Erfindung;
Figur 4 Beispiele von Datenstrukturen ("Datenformaten") zur Aufnahme eines grafische: Signals bzw. eines Liniensignals;
Figur 5 einen in 'der Vorrichtung verwendeten
Steuerkreis;
Figur 6 eine Zeittafel für die Zeitgeberpulse;
Figur 7 einen Schaltkreis zur Einstellung der
Arbeitsfolge der Vorrichtung;
Figur 8 eine theoretische Klassifizierung der
Bildelemente einer Abtastreihe, die ein zentralen Abtastreihe benachbart ist;
Figur 9 einen Entscheidungs-Stromkreis;
'l :&ΒΟΕΗΜΕΚΓ
Figur 10 eine Zeittafel für weitere Zeitgeberpulse; und
Figur 11 ein Beispiel für einen Korrektur-Schaltkreis, welcher ebenfalls in der Vorrichtung Verwendung findet.
Die in Figur 3 schematisch gezeigte Vorrichtung zur Durchführung der Erfindung weist einen Speicher, wie beispw. einen Plattenspeicher 1 auf. Der Plattenspeicher 1 enthält einen Satz von Signalen, welche aus grafischen Signalen und Liniensignalen zusanunengesetzt sind, die in verschiedenen Speichern des Plattenspeichers gespeichert sind. Diese Zusairunenfügung oder Integration fällt nicht unter die vorliegende Erfindung, so daß sie hier nur in groben Zügen beschrieben wird. Die grafischen Signale und die Liniensignale werden nacheinander einer Layout-Station eingegeben, welche eine zentrale Steuereinheit (CPU), eine Katodenstrahlröhre (CRT) oder einen anderen Monitor, und einen digitalisierenden Tabulator aufweist. Die Layout-Station fügt die genannten Signale zusammen, um gemäß einem vorbestimmten Layout die Sätze von zusammengefügten Signalen zu erzeugen.
Nach dem mit dieser Vorrichtung ausgeführten erfindungsgemäßen Verfahren werden die im Plattenspeicher 1 gespeicherten grafischen Signale und Liniensignale hieraus nacheinander ausgelesen, um einen Abdruck oder ein Duplikat aufzuzeichnen, bei dem grafische, flächenhafte Bildteile (also mit kontinuierlichen übergängen) mit Liniendarstellungen zusammen auftreten, ohne daß frei, unbedruckte Flächen dazwischen auftreten.
* * ην
& ßOEKTMEKT
/10
Für die im Plattenspeicher 1 gespeicherten Liniensignale ist ein höheres Auflösungsvermögen vorgesehen. Mit anderen Worten, eine Vielzahl von Bildelementen einer Liniendarstellung (deren Einzelelement ein kleineres Quadrat mit einer Seitenlänge P2 ist) entspricht einem Bildelement einer grafischen Darstellung (welches ein größeres Quadrat mit einer Seitenlänge P- ist). Jedes der grafischen und Liniensignale weist eine Vielzahl von Bits auf von denen eines als Diskriminierungsbit dient, um die grafischen Signale von den Liniensignalen zu unterscheiden, wenn diese vom Plattenspeicher 1 abgegeben werden.
Figur 4 illustriert ein Beispiel für eine Datenstruktur, welche auf die zwei genannten, in vorbestimmten Adressen des Speichers 1 gespeicherten Signalarten angewandt wird.
Die in der oberen Reihe der Figur 4 gezeigte Datenstruktur ist für die grafischen Signale vorgesehen und weist 30 Zweierbits auf, die in fünf Gruppen unterteilt sind. Die ersten drei Gruppen haben jeweils eine Länge von 8 Bit und sind jeweils den Elementarsignalen für die gelbe Platte Y, die Magenta-Platte M und die Cyan-Platte C in dieser Reihenfolge zugeordnet. Die nächste Gruppe hat eine Länge von 7 Bit und ist der schwarzen Platte K zugeordnet, während das letzte Bit das obenerwähnte Diskriminierungsbit E ist. Die untere Reihe in Figur 4 zeigt die Datenstruktur, welche für die Liniensignale vorgesehen ist und welche drei Gruppen von Bits aufweist. Die erste Gruppe hat eine Länge von 25 Bit und ist einem Elementarsignal W zugeordnet, welches das Liniensignal bildet, während die zweite Gruppe eine Länge von 6 Bit aufweist und einem Farb-Auswahlsignal W zugeordnet ist, welches dem genannten Elementarsignal W~~addiert wird.
bdeHMfifcT&BOEHMERar η ο η / ο ο /
Die letzte Gruppe hat eine Länge von einem Bit und ist dem Diskriminierungssignal E_ zugeordnet.
Das genannte Auswahlsignal W dient zur Bestimmung der einer Liniendarstellung, wie beispw. der einem Buchstaben zu gebenden Farbe. Die zum Signal W gehörige Datenverarbeitung ist im Detail in der japanischen Patentschrift 57-39877 beschrieben, so daß sich eine detaillierte Beschreibung erübrigt.
Die Daten werden aus dem Plattenspeicher 1 entnommen und in einen Steuerkreis 2 eingegeben, der einen Pufferspeicher und vier Ausgänge aufweist. Vier Daten D1 bis D-, welche durch vier Haupt-Abtastreihen erzeugt werden, die in der nachgeordneten Abtastrichtung nebeneinander angeordnet sind, werden durch den Steuerkreis derart verarbeitet, daß jeweils drei der genannten vier Ausgangsleitungen I1 bis 1. gleichzeitig angesteuert werden, um die Ausgangsdaten zu übertragen.
Figur 5 zeigt einen Steuerkreis 2. Wie in Figur 5 gezeigt, ist die die obengenannten Daten D übertragende Eingangsleitung in vier Leitungen unterteilt. Dementsprechend werden die Daten D gleichzeitig in vier Pufferspeicher M1 bis M. über UND-Schaltungen G1 bis G4 eingespeist. Diese UND-Schaltungen werden durch Zeitgeberpulse T1 bis T4 (Figur 6) versorgt, welche nacheinander durch einen Pulsgenerator 9 erzeugt werden. Die genannten Schaltungen G1 bis G4 werden deshalb nacheinander für gewisse Zeitspannen geöffnet, wobei die Zeitspanne der Zeit entspricht, die zum Abtasten einer Abtastreihe benötigt wird. Die genannten Datenserien D der Abtastreihen werden sodann voneinander
BOEHMERT & BOEHIViERT
getrennt und in den Pufferspeichern M1 bis M. jeweils gespeichert.
Figur 6 zeigt das Zeitdiagramm für die Zeitgeberpulse T-bis T-. Das Bezugszeichen T bezeichnet Startpulse, die jeweils durch einen Rotationskodierer 10 für jede Umdrehung des Aufzeichnungszylinders 11 erzeugt werden. Die
Startpulse T bestimmen den Start der Aufzeichnungseinheiten, welche für jede Abtastreihe über ein Zeitintervall t in Betrieb sind.
Das Einschreiben und Auslesen der Daten D in bzw. aus
den Pufferspeichern M1 bis M. wird durch das Lese-Schreibe-Signal g gesteuert, welches den Lese-Schreibe-
Vr
Anschlüssen R/Weingegeben wird.Dieses Signal g wird
Vr
einem Adressengenerator 13 entnommen und den genannten Anschlüssen R/W eingegeben wenn irgendeine der weiteren UND-Schlatungen GQ1 bis G . mit einem der Zeitgeberpulse T1 bis T. an einem Eingang und gleichzeitig mit dem Signal g an seinem anderen Eingang versorgt wird. Das Be-
V/
zugszeichen g bezeichnet ein Adressier-Signal, welches a
durch den Adress-Generator 13 den Pufferspeichern M
bis M4 eingegeben wird. Der Generator 13 erzeugt sowohl das Lese-Schreibe-Signal g als auch das Adressier-Signal g entsprechend den Sammelpulsen g_^, welche durch
a \J
den Zeitgeber-Pulsgenerator 9 erzeugt werden. Die obenerwähnten Zeitgeber-Pulse T1 bis T. erreichen jeweils
ihr oberes Signalniveau alternierend nach Zeitintervallen t, wie in Figur 6 gezeigt. Hat der Puls T1 seinen höheren Signallevel erreicht, so werden die Datenserien, welche für eine bestimmte Abtastreihe erhalten wurden und nun vom Plattenspeicher 1 ausgelesen werden, in den Pufferspeicher M1 eingeschrieben, während die anderen Daten-
BOEHMBRiT & ^OhI£Ri
Ab
Serien, welche zuvor in die anderen Pufferspeicher M„ bis M4 eingeschrieben wurden daraus ausgelesen werden. Eine entsprechende Verarbeitung der Daten wird auch dann ausgeführt, wenn ein beliebiger der anderen Zeitgeberpulse T2 - T4 sich in dem oberen Niveau befindet. Es ist nunmehr ersichtlich, daß beim Auslesen der Daten D4 der Abtastreihe L4 (Fig. 2) aus dem Plattenspeicher 1, welche hiernach in den Pufferspeicher M4 eingeschrieben werden, die anderen Daten D1 bis D- der anderen Abtastreihen L1 bis L3 synchron aus den Pufferspeichern M1 bis M3 ausgegeben werden.
Ein Arbeits-Zeitfolge-Schaltkreis 3 wird gemäß Figur 3 mit jeweils drei der vier Datenserien D1 bis D4 der Reihe nach gespeist, wobei die drei Datenserien entsprechend ihren Abtastreihen in Folge angeordnet sind. Diese Zeitfolge wird folgendermaßen erreicht. Eine Datenserie, welche von der zentralen Abtastreihe der drei Abtastreihen stammt, wird immer auf der zentralen Ausgangsleitung I2 ausgegeben, während die anderen beiden Datenserien der neben der zentralen Abtastreihe angeordneten rechten und linken Abtastreihen von der Zeitfolqeschaltunq jeweils den anderen Seiten-Ausgängen 1Q1 und I3 zugeordnet werden.
Figur 7 illustriert den Zeitfolge-Schaltkreis 3. Jede der Datenserien D1 bis D4 wird gleichzeitig drei Puffern mit jeweils drei Zuständen B1, B11 und B21, oder B3, B12 und B32, oder B3, B13 und B33, oder B4, B14und B34 eingespeist. Die Zeitgeberpulse D1 bis D4 werden den Steueranschlüssen eingegeben. Wie Fig. 7 zu entnehmen ist, wird der obenerwähnte Zeitfolgeeffekt in der weiter unten beschriebenen Weise erreicht, um z.B. die Daten D ? der
zentralen Abtastreihe I2 in die zentrale Ausgangsleitung I2 einzugeben. In anderen Worten, die Daten D1 bis D3 verlassen den Steuerkreis 2 wenn der Puls T4 im höheren Zustand ist, wobei die Daten D_ z.B. der zentralen Abtastreihe L2 (Fig. 2) entsprechen und die anderen Daten D1 und D-, denn links bzw. rechts angeordneten Abtastereihen L1 bzw. L3 entsprechen. Demzufolge werden die Zeitgeberpulse T4 im angehobenen Niveau den drei Zustände aufweisenden Puffern B .. , B12 und B33 an deren Steueranschlüssen eingegeben, um diese zur Datensammlung zu aktivieren. Auf diese Weise werden die Daten D1, D_ und D_ auf der linken, der zentralen bzw. der rechten Ausgangsleitung 1 , , I2 und I3 weitergeleitet. Angenommen, daß Daten einer rechts von der Abtastreihe L4 angeordneten Abtastreihe (nicht gezeigt) aus dem Plattenspeicher entsprechend dem Puls T1 ausgegeben werden, so wird dieser Puls den Puffern B0 f- uz,
B13 und B^4 eingegeben. Infolgedessen werden die Daten D2 , D3 und D4 ebenfalls auf der linken, der zentralen bzw. der rechten Ausgangsleitung I1, 1 und 1 _ erhalten.
Der nächste Datenverarbeitungsschritt besteht in einer Anpassung und wird durch den in Fig. 3 gezeigten Kompensations-Schaltkreis 4 ausgeführt. Die in der Folge der Abtastreihen angeordneten Daten D- bis D3 werden hier verarbeitet, um zu verhindern, daß frei, unbedruckte Flächen entlang der Umriß-Linien von Symbolen oder Zahlen auf dem Duplikat erscheinen.
Die auf der zentralen Ausgangsleitung I2 übertragenen Daten D00 werden als Hauptdaten bei der Duplizierung der Bilder verwendet. Wie eingangs beschrieben, enthalten
mm * *
die Daten eines jeden Bildelementes aus einer Abtastreihe jeweils ein Diskriminierungsbit, durch welches entschieden werden kann, ob das jeweilige Bildelement aus grafischen Bildabschnitten oder nicht stammt. In anderen Worten, diejenigen Daten, die ein Diskriminierungsbit "0" enthalten, stammen aus einer grafischen, kontinuierlichen Darstellung, während diejenigen Daten, die ein Bit "1" enthalten aus einem Linien-Bildabschnitt stammen.
Tabelle 1 zeigt acht Fallunterscheidungen a bis h, welche durch die Kombination von drei Daten klassifiziert werden, wobei die Daten gleich oder ungleichartig sind und von drei benachbarten Abtastreihen stammen, die in der nachgeordneten Abtastrichtung benachbart angeordnet sind. Die Bezeichnungen "O" und "1" bezeichnen eine grafische Darstellung bzw. eine Liniendarstellung.
Tabelle 1
Fälle a b (c) (d) e f (g) h
rechte Abtastreihe 0 0 0 0 1111
zentrale Abtastreihe 001 1 001 1
linke Abtastreihe 0 10 10 10 1
unter den acht Fällen enthalten die Fälle c, d, g und h Daten, die als von einem Abschnitt einer Liniendarstellung stammend diskriminiert sind, wobei der Abschnitt auf der zentralen Abtastreihe angeordnet ist. Dementsprechend be-
3o24oo4 -X-
steht bei den Fällen c, b, g und h die Möglichkeit, daß eine unerwünschte Freifläche auftaucht.
Die Diskriminierungsbxts d .. bis d 3 der genannten drei Daten D01 bis D_- werden einem Unterscheidungskreis 5 eingegeben, welcher entscheidet, ob die Datensätze DQ1 bis D3 einander entsprechender Kompensations-Schaltkreis 4 wird nur dann aktiviert wenn der eben erwähnte Datensatz zu einem der Fälle c, d, g oder h gehört. Die Entscheidung des Schaltkreises 5 wird in der Höhe P- der Bildelemente ausgeführt. Entspricht z.B. der Satz der drei Daten dem Fall c, so wird ein Mittelwert der beiden "grafischen Signale" bzw. Daten der rechten und der linken Abtastreihe zu den "Liniensignalen" bzw. Daten der zentralen Abtastreihe zuaddiert, um sodann vom Kompensationskreis 4 ausgegeben zu werden. Bestimmt der Unterscheidungskreis 5, daß eine der Fälle d oder g vorliegt, so werden die "grafischen" Daten der rechten oder linken Abtastreihe entsprechend den "Liniendaten" der zentralen Abtastreihe zuaddiert und mit diesem ausgegeben. Wenden die drei Daten allerdings dem Fall h untergeordnet, so werden sie völlig anders verarbeitet, da sowohl die rechte als auch die linke Abtastreihe "Liniendaten" erzeugt haben. Hierzu ist gemäß Figur 8 eine weitere Entscheidung erforderlich, um den Fall h in vier Typen, d.h. Typ 1 bis Typ 4 zu unterteilen. Diese Typen sind definiert durch die Anordnung der Daten der Bildelemente unmittelbar vor und nach dem zentralen Bildelement auf der zentralen Abtastreihe (in Fig. 8 ist das zentrale Element schattiert) und zwar in Richtung der Haupt-Abtastrichtung gesehen. Typ 1 bedeutet, daß die "grafischen" Daten des dem zentralen Bildelement unmittelbar vorangehenden Bildabschnittes dessen "Liniendaten" zuzuaddieren ist, bevor es vom Schaltkreis 4 abgegeben wird.
^QEHMEBT &SOEHMERT ο ο ο / ο ο /
Entsprechend wird bei Typ 2 dem Schaltkreis eine Addition der Daten des dem zentralen Bildelement folgendem Bildelementes zu den "Liniendaten" befohlen. Im Fall des Typ
3 wird ein ähnliches Verfahren wie bei den Typen 1 und angewandt. Es ist auch möglich, einen Mittelwert aus den beiden "grafischen" Daten zu bilden, welche benachbart der zentralen Liniedarstellung angeordnet sind, so daß dieser Mittelwert hierzu addiert werden kann, wie nachfolgend weiter ausgeführt werden wird, anstatt die benachbarten "grafischen"Daten den "Liniendaten" zuzuaddieren. Bei Typ
4 befindet sich kein "grafisches" Signal benachbart dem zentralen "Liniensignal". Dementsprechend ist eine sehr unterschiedliche Verarbeitung der Daten erforderlich, welche weiter unten beschrieben werden wird.
Figur 9 zeigt einen Unterscheidungs-Schaltkreis 5 mit Halte-Schaltkreisen 51, 52 und 53 Decodern 54 und 55 und einer ODER-Schaltung 56.
Die in den Datensätzen D-.. bis D3 enthaltenen Diskriminierungsbits d_.j bis d 3 benachbarter Abtastreihen werden vom Zeitfolge-Schaltkreis 3 über Haltekreise 51 und 52 dem Decoder 54 eingegeben. Die Kombination der Bits wird geprüft und der Decoder 54 entscheidet, welcher der Fälle a bis h der Tabelle 1 vorliegt. Liegt einer der Fälle a, b, e oder f vor, so wird ein Diskriminierungssignal A- am Decoder erzeugt und der nachfolgenden Verarbeitungsstation über die ODER-Schaltung 56 zugeführt. Das Signal AQ zeigt an, daß es sich bei den Daten D-des Bildelementes auf der genannten zentralen Abtastreihe um ein "grafisches" Signal handelt. Liegt einer der Fälle c, d oder g vor, so wird ein anderes Diskriminierungssignal erzeugt, welches anzeigt, daß es sich bei
- yr-
den Daten D_2 um "Liniendaten11 handelt und daß ein entsprechendes grafisches Signal hierzu im Kompensationskreis 4 in der vorbeschriebenen Weise zuaddiert werden muß.
Wird durch den Decoder 54 im Falle h ein wiederum verschiedenes Diskriminierungssignal erzeugt, so werden die Daten der unmittelbar vor und nach dem zentralen Bildelement gelegenen Bildelemente dem anderen Decoder 54 über die Haltekreise 51 und 53 übertragen, wodurch einer Typen 1, 2, 3 oder 4 ausgewählt wird. In Figur 10 gezeigte Zeitgeberpulse g ' steuern die Zeitfolge, in der die obigen Daten durch die Haltekreise 51, 52 und 53 gehalten werden. Zeitgeberpulse g und das Steuersignal g werden benutzt, um die Pufferspeicher M1 bis M. (Fig. 4) zu adressieren und deren Lese-Schreibe-Operation zu steuern.
Bevor der Kompensationskreis 4 im Detail beschrieben werden wird, soll hervorgehoben werden, daß die Daten D-- bis D3 synchron in dem Schaltkreis 4 eingespeist werden, wenn deren Diskriminationsbits d .. d_3 dem Unterscheidungs-Schaltkreis 5 angegeben werden.
Figur 11 zeigt einen Kompensations-Schaltkreis 4 mit Haltekreisen 41 bis 43, Mittelwertrechnern 44 und 45, UND-Schaltungen G41 bis G48 und ODER-Schaltungen 46 und 47.
Die Daten D- bis Dn-, werden vom Haltekreis 42 synchron mit der Einspeisung der Diskriminierungssignale An, c, d, g und h aus dem Unterscheidungskreis 5 den anderen Einrichtungen des Kompensationskreises 4 eingespeist. Die Daten D2 repräsentieren das in der zentralen Ab-
IBÖJEKMERT & B0EHMERT ο ο ο / ο ο /
3οζ4οο4
40I
tastreihe angeordnete zentrale Bildelement· Sie werden aufgezeichnet, während die anderen Daten D1 und D3 von den rechten und linken Abtastreihen stammen, wie oben erwähnt.
Der Schaltkreis 4 funktioniert wie folgt. Wird ein Diskriminierungssignal A durch den Schaltkreis 5 dem Schaltkreis 4 angegeben, so wird das Signal D 2 als ein "grafisches" Signal angesehen und durch die UND-Schaltung G41 und die ODER-Schaltung 47 direkt in einen einen Punkt bildenden Schaltkreis 6 überführt, wie mit dem Bezuqszeichen D angedeutet ist. Wird ein Diskriminierungssignal d oder g in den Kompensations-Schaltkreis 4 durch den Unterscheidungsschaltkreis 5 eingegeben, so wird das Signal Dn- als ein "Liniensignal" angesehen und das rechte oder linke Signal D- oder D3 wird als "grafisches" Signal angesehen. In diesem Falle wird das Signal D .. oder D3 dem einen Punkt erzeugenden Schaltkreis 6 über die UND-Schaltung G42 oder G44 und über die ODER-Schaltung 47 zugeführt, während das Signal D „ über eine UND-Schaltung G4,- einem weiteren Haltekreis 7 Übermittel wird, welcher gemäß Figur 2 getrennt vom Schaltkreis 4 angeordnet ist. Das "Liniensignal" D2 ist in den Figuren 11 und 2 mit dem Bezugszeichen D versehen. Wird das Diskriminierungssignal c vom Schaltkreis 4 zum Schaltkreis 5 übermittelt, so handelt es sich bei dem Signal D2 um ein "Liniensignal" und beide benachbarten Signale Dn1 und D3 sind "grafische Signale", so daß das Signal D2 dem Haltekreis 7 eingespeist wird, während die Signale Dn1 und Dno durch den Mittelwertrechner 44 verarbeitet werden, um ihren Mittelwert zu errechnen, der dem einen Punkt erzeugenden Schaltkreis 6 über die UND-Schaltung G43 und die ODER-Schaltung 47 angegeben wird, wie mit dem Bezugszeichen D angedeutet ist.
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Falls ein Diskriminierungssignal h dem Kompensationskreis 4 eingegeben wird, ist das Signal D _ des auf der zentralen Abtastreihe angeordneten Bildelementes ein "Liniensignal", welches vom Schaltkreis 4 gemäß dem Bezugszeichen D abgegeben wird. Die dem Signal D0 benachbarten Signale werden entsprechend dem oben beschriebenen Verarbeitungstypen weiter verarbeitet. Erzeugt der Unterscheidungsschaltkreis 5 das Signal TYP 1 TYP 2 und gibt er dieses in den Kompensationskreis 4, so wird der Haltekreis 43 das Signal D , d.h. ein "grafisches" Signal, an den Kreis 4 über die UND-Schaltung G48 und die ODER-Schaltung 47 abgeben, wobei diese Signale D von einem Bildelement stammen, welches unmittelbar vor dem oben erwähnten Bildelement aufgezeichnet wurde. Bei TYP 2 wird der oberhalb des Kreises 43 angeordnete Haltekreis 41 über die Schaltungen G47 und 47 ein anderes Signal D abgeben, welches von einem anderen Bildelement stammt, nämlich dem unmittelbar nach dem oben genannten Element angeordneten.
Wird vom Schaltkreis 5 das Signal TYP 3 an den Schaltkreis 4 zusammen mit dem Diskriminierungssignal h abgegeben, so mittelt der Mittelwertrechner 45 die Signale D * und D-,, welche die unmittelbar vor und nach dem zentralen Element angeordneten Bildelemente repräsentieren. Dieser Mittelwert wird wie das "grafische" Signal D behandelt und vom Rechner 45 über die UND-Schaltung G46 und die ODER-Schaltung 47 zum einen Punkt erzeugenden Schaltkreis 6 übertragen.
Bei TYP 4 erzeugt das in Fig. 8 gezeigte zentrale Bildelement ein "Liniensignal" D , welches ohne weitere Kompensationen weiterverarbeitet wird. Diese Weiterverarbeitung wird einfach dadurch erreicht, daß in die an-
dere ODER-Schaltung 46 das Diskriminierungssignal h zusammen mit den Signalen c, d und g eingegeben wird.
Auf diese Weise wird das "grafische" Signal D von der ODER-Schaltung 47 der nächsten Stufe zugeführt, d.h. dem einen punkterzeugenden Schaltkreis 6, während das "Liniensignal" von der UND-Schaltung G.,- dem weiteren Haltestromkreis 7 eingegeben wird.
Der einen Punkt erzeugende Schaltkreis 6 ist so ausgelegt, daß er in der Lage ist, das eingegebene "grafische" Signal D in eine Vielzahl von Halbton-Signalen D ' ent-
P P
sprechend den Steuerpulsen P1 des Zeitgeber-Pulsgenerators 9 umzuwandeln. Dieses Verfahren ist in der erwähnten japanischen Patentanmeldung 57-3 9877 offenbart. Diese Halbton-Signale D ' werden einem Addierer 8 eingegeben, der mit dem Aufzeichnungskopf 12 verbunden ist. Andererseits veranlassen die anderen Steuerpulse P~ des Generators den Haltekreis 7, die eingespeisten "Liniensignale" D in eine Vielzahl von aus fünf Bit bestehenden "Liniensignalen" in Zeitfolge umzuwandeln. Die umgewandelten "Liniensignale" werden sodann über den Addierer 8 dem Aufzeichnungskopf 12 zugeführt. Der Aufzeichnungskopf emittiert mehrere Belichtungsstrahlen zum Aufzeichnen eines Bildelementes. Einzelheiten sind der japanischen Patentanmeldung 57-39877 zu entnehmen.
Gemäß der vorstehenden Beschreibung wird ein Plattenspeicher mit einem Layout für die in ihm gespeicherten "grafischen" Signale und "Liniensignale" verwendet, um ein Duplikat aufzuzeichnen, bei dem sowohl grafische Bildabschnitte als auch Linienabschnitte gleichzeitig vorliegen. Es ist aber auch möglich, die Erfindung einzusetzen, um ein Originalbild gleichzeitig mit einer
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Linien-Darstellung abzutasten, um beide auf einem Duplikat aufzuzeichnen. Es ist aber auch möglich die Erfindung anzuwenden, wenn die "grafischen" Signale und die "Liniensignale" nicht denselben Datenaufbau, sondern verschiedene Datenaufbaue aufweisen, wie in der japanischen Patentanmeldung 56-111111 beschrieben ist. Dort ist jedes Bildelement mit einem "grafischen" Signal und einem "Liniensignal" versehen, so daß das "grafische Signal" eines Elementes nicht nur dazu verwendet wird, das Signal des benachbarten Elementes zu korrigieren, sondern auch zur Korrektur des genannten Elementes selbst.

Claims (4)

  1. 3 ο 2 A
    DXM 1911
    6. Juli 1983
    Ansprüche
    Verfahren zum Aufzeichnen eines Abbildes, das sowohl grafische Bildabschnitte als auch Linien-Bilabschnitte aufweist, bei dem eine Vielzahl von Aufzeichnungs-Lichtstrahlen mittels von den grafischen Bildabschnitten stammender "grafischer Signale" und von den Linien-Bildabschnitten stammender "Liniensignale" gesteuert werden, gekennzeichnet durch folgende Schritte:
    a. Ausfiltern der "Liniensignale" aus den "grafischen Signalen" mittels eines Diskriminierungsbits, das zumindest einem der beiden Arten von Signalen zugefügt ist, welche von auf Abtast-Reihen angeordneten grafischen oder Linien-Bildelementen stammen;
    b. Zuordnen der einem gerade aufgezeichneten ersten Bildelement benachbarten Bildelemente; und
    c. Aufzeichnen der supperponierten "grafischen Signale" und der "Liniensignale" auf Feinzonen des Abbildes, falls das erste Bildelement einem Linien-Bildabschnitt und das benachbarte Bildelement einem grafischen Bildabschnitt zugehört.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die benachbarten Bildelemente rechts und links
    des gerade aufgezeichneten ersten Bildelementes angeordnet sind.
  3. 3. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Bildelemente in Abtastrichtung vor bzw. nach dem ersten Bildelement angeordnet sind.
  4. 4. Verfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die benachbarten Bildelemente bezüglich des ersten Bildelementes sowohl in Abtastrichtung als auch senkrecht dazu benachbart angeordnet sind.
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