DE3323691A1 - Abwasseranlage fuer radioaktiv verunreinigte medien wie zum beispiel faekalien - Google Patents
Abwasseranlage fuer radioaktiv verunreinigte medien wie zum beispiel faekalienInfo
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Description
STRASSB■& STOFFRBGBN
Patentanwälte · European Patent Attorneys
ΓΗρΙ.-Intr. Joachim Straese. München . Dlpl.-Phys. Dr. Haiie-HerberC Stoffrogen, Hanau
ΓΗρΙ.-Intr. Joachim Straese. München . Dlpl.-Phys. Dr. Haiie-HerberC Stoffrogen, Hanau
Wilhelm Roediger GmbH & Co. Haustechnik Kinzigheimer Weg 104
6450 Hanau/Main
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Abv/asseranlage für radioaktiv verunreinigte Medien wie zum Beispiel
Fäkalien
Die Erfindung bezieht sich auf eine Abwasseranlage für radioaktiv verunreinigtes Abwasser wie zum Beispiel Fäkalien umfassend zumindest
einen zum Sammeln des Abwassers bestimmten Abklingbehälter sowie eine Unterdruckquelle zum Fördern des Abwassers vom Entstehungsort
wie zum Beispiel einer Sanitäranlage zum Abklingbehälter hin.
Bei zum Beispiel nuklearmedizinischen Abteilungen wird das zum Beispiel von WC-Anlagen, Urinarien oder Pidets oder auch Duschen
oder Waschbecken anfallende Wasser in sogenannten Sammelbehältern oder Abklingbecken aufgenommen, um die Kanalisation für das übliche
Abwasser vor radioaktiven Rückständen zu bewahren. In diesen SammeL- oder Abklingbehältern verbleiben die verunreinigten Medien
Ln Abhängigkeit von der Halbwertzeit der vorhandenen radioaktiven Substanzen, um anschließend der Kanalisation zugeführt zu werden.
Während dieses Ablagerns in den Abklingbehältern, die offen sind, soll gleichzeitig eine aerobe Verrottung stattfinden. Zu diesem Zweck
kann zum Beispiel über Kompressoren Sauerstoff enthaltende Luft in
die Abklingbeckon eingepreßt werden.
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Das Fördern von don Sanitäreinrichtungen zum Abkl ingbehäl ter kann
mittels eines Über- oder Unterdrucks erfolgen. Benutzt man daher eine
Unterdruckquelle, so müssen die angesaugten gasförmigen Fluide über
ein aufwendiges Abscheide- und Filtersystem geführt werden, wobei jedoch nicht gänzlich sichergestellt werden kann, daß die Abluft
nicht noch radioaktive Spuren aufweist, die die zulässigen Werte überschreiten .
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Abwasseran I age der
eingangs genannten Art derart auszubilden, daß mit konstruktiv einfachen Mitteln ein einfaches Fördern des radioaktiv verunreinigten
Abwassers wie zum Beispiel Fäkalien in den Abklingbehälter erfolgen
kann, daß ein problemloses energiegünstiges aerobes Verrotten während des Lagerns im Abklingbehälter gegeben ist und daß sichergestellt
ist, daß die an die Umgebung abgegebene Luft nur im vertretbaren Umfang radioaktive Spuren aufweist.
Die Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Unterdruckquel
Ie über den druckfest geschlossen ausgebildeten Abk I i nqbehäl ter
mit dem Entstehungsort verbunden ist, und daß von dem Aggregat angesaugtes gasförmiges Fluid dem Abklingbecken wieder zuführbar
ist. Dabei ist vorzugsweise die Unterdruckquelle eine Vakuumpumpe
wie eine Flüssigkeitsringpumpe, dessen Saugseite mit dem oberen ι
Bereich des Abklingbehälters und dessen Druckseite mit dem unteren
Bereich des Abklingbehälters verbindbar ist.
Es wird demzufolge erfindungsgemäß eine Abwasseranlage vorge- !
schlagen, bei der das das Abwasser fördernde gasförmige Fluid (Luft) :
im Kreislauf über den Abk I inqbehäl ter zur Vakuumpumpe geführt wird, ι
um von dieser wahlweise an einen Abluftkanal abgegeben oder zurück
zum Abklingbehälter gesaugt zu werden. Letzteres erfolgt dann, wenn '
die mit der Druckseite der Vakuumpumpe verbundene Leitung in einen
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• · · ' GOPV
. Bereich des Abki ingbehäl ters mündet, der bereits von angesammeltem
radioaktiv verunreinigtem Abwasser wie zum Beispiel Fäkalien bedeckt ist. Dadurch ergibt sich der Vorteil, daß an die Umgebung weitgehend
nur zu Beginn des Füllens eines Abkl ingbehäl ters angesaugte Luft
abgegeben wird, so daß die Gefahr eine radioaktiven Verseuchung kaum gegeben sein dürfte. Durch das aufgrund des im Abklingbehälter
oberhalb der fviedien vorhandenen Unterdrucks erfolgende Ansaugen der
der Druckseite der Vakuumpumpe zu entnehmenden Luft wird des weiteren der Vorteil erzielt, daß der zum aeroben Verrotten erforderliehe
Sauerstoff das Ahvvasser gut durchdringt. Gleichzeitig erfolgt ourch das Aufsteigen der Luft aus dem Abwasser ein Umwälzens,
welches im gewünschten Umfang unabhängig von der Benutzung von zum Beispie! Sanitäranlagen erfolgen kann.
So ,.iinn bei geschlossener Zuleitung von den Sanitäran lagen zum
AbK i i ngbehäl ter ein Kreislauf über die Vakuumpumpe herqestellt
werden, um vom Abklingbehälter abgesaugte Luft diesem wieder zuzu
führen. Daraus ergibt sich der Vorteil, daß die Vakuumpumpe vorzugsweise in Form von Flüssiqkei tsrinqpumpen häufiger in Betrieb ge-
':0 nommen werden, so daß Ablagerungen im Pumpenbereich nur in
verschwindendem Umfang auftreten, also eine hohe Lebensdauer gewährleistet
ist. Würde dagegen eine entsprechende Zirkulation nicht möglich sein, so wird die Wasserringpumpe nur dann in Betrieb gesetzt,
wenn der im Abklingbehälter vorhandene Unterdruck nicht mehr aus-
~5 reicht, um Abwasser anzusaugen, da andernfalls bei zu häufigem
Einschalten der Pumpe zu viel Abluft an die Umgebung abgegeben würde, also die in der Abluft vorhandenen Abscheider und Filteranlagen
unnötig belastet wurden.
Nach einer hervorzuhebenden Ausgestal tunq der Erfindung wird das von der Druckseite der Vakuumpumpe stammende gfisförmige Fluid über
an ihren freien Enden Fluidaustrittsöffnunqen aufweisende Lanzen im
Bodenbereich des Abklingbehälters einqeleitet, wodurch die
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angesprochene Umwälzung verstärkt wird. Dabei können die Lanzen wahlweise durch die Behälterhauptachse oder versetzt zu dieser verlaufen.
Ersteres würde ein Umwälzen des Rehäl terinha I ts durch zwei
einander entqegengerichtete Strömungen bewirken.
Bevorzugt ist die Anordnung der Lanzen derart gewählt, daß ein Wiederzuführen des gasförmigen Fluids in den Abk I inqbehäl ter erst
nach Bedecken der Austrittsöffnungen erfolgt und daß ein weiteres Fördern des radioaktiv verunreinigten Abwassers dadurch unterbunden
ist, daß der durch die Höhe des angesammelten Abwassers bezogen ι uf
die Austrittsöffnungen der Lanzen hervorgerufene Druck gleich ocer
größer ist als der Atmosphärendruck abzüglich des oberhalb der Medien herrschenden Drucks. In diesem Fall wird über die Lanzen
keine weitere Luft mehr angesaugt, welches ein Signal auslösen kann, um dem Betreiber anzuzeigen, daß der Abkl inqbehäl ter gefüllt ist.
Neben diesen von dem Fluidkreislauf abgeleiteten Signalen sind weitere Überwachungsorgane vorhanden, die mechanisch oder elektronisch
benötigt werden und gleichfalls anzeigen, welche Füllstandshöhe der Behälter aufweist.
Um einen kontinuierlichen Betrieb einer Abwasseranlage für radioaktiv
verunreinigtes Abwasser zu gewährleisten, sind vorzugsweise mehrere Abklingbehälter leitungsmäßig parallel zueinander angeordnet, um
diese nacheinander beschicken zu können und um die in einem Abklingbehälter gesammeltes Abwasser in Abhängigkeit von der Halbwertzeit
der radioaktiven Substanzen hinreichend ablagern zu können.
Ein Verfahren zum Entfernen und anschließendem aeroben Verrotten
von in einen Abklingbehälter einbringbaren radioaktiv verunreinigtes
Abwasser wie Fäkalien zeichnet sich durch die Verfahrensschritte
- Entfernen der Medien durch in dem geschlossen druckfest ausgebildeten
Abklingbehälter vorhandenen Unterdruck und Sammeln in
diesem, ..,..■
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Zuführen von Sauerstoff enthaltendem gasförmigen Fluid in den
Abklingbehälter mittels des Unterdrucks und
Umwälzen des Abwassers durch das im ßodenbereich des Abklingbehälters
angesaugten Fluids.
Ein solches Verfahren ist unabhängig von der Art der Unterdruckquelle
oder des Einbringens des Fluids durchführbar und stellt sicher, daß ein einfaches C5rdern der verseuchten Medien und ein
optimales aerobes Verrot:on gegeben ist, ohne daß man Gefahr laufen
muß, daß die mit der. radioaktiv verseuchten Abwasser geförderte Luft unnötig die Umwelt belastet.
Weitern einzelheiten, Vorteile und Merkmale der Erfindung ergeben
"iZ sk .us dem zeichnerisch dargestellten Ausführungsbeispiel.
Die beispielhaft von einer WC-Anlage 10 oder sonstigen sanitären Einrichtung einer nuklearmedizinischen Abteilung stammenden radioaktiv
verunreinigten Abwasser wie zum Beispiel Fäkalien werden über
-10 eine Leitung 12 wahlweise einem ersten Abklingbehälter 14 oder einem
/.weiten Abklingbehälter 16 zugeführt. Dabei sind die Abk I ingbehäl ter
14 und 16 gegenüber dem Atmosphärendruck verschlossen und druckfest
ausgebildet. Um die Abwässer in die Abklingbehälter 14 und 16
fördern zu können, wird in diesen ein Unterdruck mittels einer
■-'j Vakuumeinrichtung 18 ausgebildet, die im Ausführungsbeispiel aus
zwei parallel zueinander geschalteten Flüssigkeitsringpumpen 20 und
22 besteht. Die Verbindung zwischen den Abk I ingbehäl tern 14 bzw. 16
und der Vakuumeinrichtung 18 erfolgt über ein Leitungssystem 24. Für
die Funktionstüchtigkeit der Pumpen 20 und 22 muß im Pumpen inneren
>ίΰ stets eine Flüssigkei tsvorlcige gegeben sein, die Wnsscrvorl agebehältern
26 und 28 zu entnehmen ist, die ihrerseits automatisch über
einen Behälter 30 mit Frischwasser versorgt werden, um die Wassermenqen
zu ersetzen, die beim Betrieb mitgerissen und in den Vorlage-
b^hältern 26 und 28 nicht verbleiben.
.,r BAD ORIGINAL
.,r BAD ORIGINAL
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Wie die Sauqseiten der Pumpen 20 und 22 sind auch deren Druckseiten ,
über ein in den Abkl inqbehäl tern 14 und 16 mündendes Leitungssystem
3CL verbunden, welches die Wasservorlagebehälter 26 und 28 durchsetzt.
Das Leitungssystem 32 mündet im Ausf ührungsbeispie! über
Lanzen 34 im Bodenbere.ich der Abk I inqbehäl ter 14 und 16. Ferner
geht von der Leitung 32 eine Abzweigung 36 aus, die zum Beispiel über einen Tropfenabscheider 38 oder ein Aktivkohlefilter 40 mit einer
Entlüftungseinrichtung 42 verbunden ist, um gegebenenfalls über die
Leitung 32 und 36 strömende Luft an die Umgebung abgeben zu können. 10
Die aus den Tropfenabscheidern abgeschiedenen Fl üssigkei tsmenqen
können -wie durch Pfeile angedeutet- der Wasservorlage fijr die Wasserringpumpen 20 und 22 zugeführt werden.
Ferner ist der zeichnerischen Darstellung zu entnehmen, daß fiber Leitungen 44 bzw. 46 mittels nicht näher bezeichneter Pumpen der
Inhalt der Abklingbecken 14 und 16 abgepumpt und zum Beispiel der
üblichen Kanalisation 48 zugeführt werden kann. Gegebenenfalls kann
zwischen den Abklingbehältern 14 und 16 eine absperrbare Notfallverbindung
50 bestehen, die dann aktiviert wird, wenn zum Beispiel der Behälterinhalt von einem Behälter in den anderen Behälter umgepumpt
werden muß, sofern die Lagerung noch nicht ausgereicht hat, um den Inhalt in die Kanalisation 48 abgeben zu können.
Nachstehend soll die Funktionsweise der erfindungsqemäßen Abwasser- ,
anlage beispielhaft erläutert werden. ··> :
Nach Benutzung der WC-Anlage 10 wird zum Beispiel über handbetätiqte.
Membranventile 52 die Verbindung zu einem der Abklingbehälter
14 und 16 hergestellt, in dem sich ein Unterdruck befindet, der ausreicht, um den WC-lnhait absaugen zu können. Der Unterdruck
in den Behältern 14 bzw. 16 wird über die Leitung 24 durch eine der
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VVasserringpumpen 20 oder 22 aufgebaut (Das Vorhandensein von zwei
Wasserringpumpen 20 und 22 ist zwar grundsätzlich nicht erforderlich,
jedoch sollten aus Sicherheitsgründen mindestens zwei Pumpen Darallel
zueinander geschaltet sein, um im Störfall einer Pumpe zumindest mit der anderen Pumpe weiterarbeiten zu können).
Die von einer der Wasserringpumpen 20 oder 22 angesaugte, die Förderung der Fäkalien bewirkende Luft qelangt bei einem leeren
Rehälter 14 bzw. 16 über die Leitung 32 und 36 zur Entlüftung, wobei
vorher der Tropfenabscheider 38 und das Aktivkohlefilter 40 durchströmt
werden müssen, damit radioaktive Substanzen weitgehend zurückbehalten werden. Sobald sich jedoch der in Betrieb genommene Behälter
14 bzw. 16 in dem Umfang gefüllt hat, daß die Luftaustrittsöffnungen
aufweisenden freien Enden der Lanzen 34 bedeckt sind, so wird die Verbindung zu der Leitung 36 geschlossen oder zumindest
soweit gedrosselt, daß aufgrund des in dem Behälter 14 bzw. 16 vorhandenen Unterdrucks die an der Druckseite der Pumpe 20 oder 22
vorhandene Luft über die Lanzen 34 angesaugt werden kann. Dadurch wird der Vorteil erzielt, daß das gesammelte Abwasser wie Fäkalien
•-u den zur aeroben Verrottung erforderlichen Sauerstoff in hinreichendem
Umfang erhält. Durch das Aufsteigen der Luftblasen von den Lanzenspitzen an die Oberfläche des radioaktiv verunreinigten Abwassers
ergibt sich des weiteren der Vorteil, daß ein Umwälzen des Inhalts erfolgt, wodurch letztendlich der Verrottungsprozeß aktiviert wird.
Schließlich ist von Vorteil, daß die dem Abwiisser zugeführte Luft
bereits eine Temperatur aufweist, dio in etwa der des Abwassers
selbst entspricht, so daß der Prozeß energetisch überaus günstig
abläuft.
30
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Durch den von dem in Betrieb genommenen Abklingbecken 14 oder 16
ausgehenden über die Leitung 24 zu c\er Wa.ssorringpumpp 20 oder 22
und anschließend über die Leitung 32 und über dio Lanzen 34 zurück
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in den Behälter 14 oder 16 qebildeten geschlossenen Kreislauf wird
unter anderem sichergestellt, daß an die Umgehung über die Entlüftunq
42 nur ein überaus geringer Anteil der Luft abgegeben wird, der mit radioaktiven Substanzen in Berührung getreten sein kann.
Ferner wird aufgrund des Kreislaufs ohne zusätzliche Aggregate wie zum Beispiel einem Kompressor dem aerob zu verrottenden Abwasser
der erforderliche Sauerstoff zugeführt. Während dieses Prozesses findet
gleichzeitig ein Umwälzen des Behälterinhaltes statt.
Sobald ein Abklingbehälter 14 oder 16 im gewünschten Umfang gefüllt
ist, kann der andere Behälter in Betrieb genommen werden, um den Inhalt des ersten Behälters entsprechend der Halbwertzeiten der radioaktiven
Substanzen ablagern zu können, damit eine anschließende Entleerung an das Kanalnetz 48 über die Leitung 44 bzw. 46 erfolgen
kann.
Durch die Verwendung der Vakuumpumpen 20 und 22 zum Durchsetzen des Abwassers mit Sauerstoff enthaltender Luft ergibt sich des weiteren
der Vorteil, daß Pumpen häufiger betätigt werden im Vergleich zu einem Betrieb, bei dom diese nur zur Aufrechterhaltung des in den
Behältern 14 bzw. 16 erforderlichen Unterdrucks, der im Größenbereich
von 0,3 bar liegen dürfte, ausgebildet werden. Durch das häufigere Benutzen ist dagegen sichergestellt, daß Schmutzablagerungen in dem
Gehäuse aufgrund der kurzen Betriebspausen kaum auftreten können, so daß im Endefekt trotz hoher Betriebszeit eine länqere Lebensdauer
gegeben sein dürfte. Auch bietet die erfindunqsqemäße Anlage wartungstechnisch gesehen geringere Probleme als bekannte Anlagen,
bei denen die verwendeten Abklingbehälter mit der Atmosphäre verbunden
sind, da in diesem Fall die dem Behälter entnommene Luft stets an die Umgebung abgegeben wird, so daß ein vorheriges
Durchlaufen von Trockenabscheidern und/oder Aktivkohlefiltern erfolgen
muß, die dadurch einem hohem Verschleiß ausgesetzt sind.
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Sind im Ausführungsbeispiel zwei Abkl inqbecken 14 und 16 darqestellt,
die leitungstechnisch parallel zueinander qeschaltet sind, so können
diese in der Praxis durch einen oder mehrere ersetzt werden.
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Claims (1)
- STJiASSE & STOFFHFi(JENI'lUmitmiw/llU· · Ιβιιΐ·ι>ρ«·ιι·ι l'iUoiU Auoriic-yH ί. Jonohiin SlrnsHO, Mftnolion . nipl.-l'liyn. ]>r. IliiiiH-I Icrborl Stciffrogon, HainWilhelm Roediger GmbH & Co. Haustechnik Kinzigheimer Weg 104 6450 Hanau/MainV, w ο I b r 0 <· k on H t r M Ii r> 1 Π 1) - HOOO M (ι η c !ι ο ii 2 ((Jo^onübor dom l'ntciitmnt) Tolofon (OHl)) 2ü 'J 5 f>() T ο 1 « χ B 2 2 0 !> ΛAiii Mnrkt 11, l'oHtfrieh 2144 IJ - (5 4 13 0 Il a η ii U 1 Telefon ((Xi IHl) 2 43 8;) To) ox 41847HaPatentansprüche:Abwasseranlage für radioaktiv verunreinigtes Abwasser wie zum Beispiel Fäkalien umfassend zumindest einen zum Sammeln des Abwassers bestimmten Abklingbehälter sowie eine Unterdruckquelle zum Fördern des Abwassers von einem Entstehungsort wie zum Beispiel einer Sanitäranlage zum Abklingbehälter hin,
dadurch gekennzeichnet,daß die Unterdruckquelle (18, 20, 22) über den druckfest und geschlossen ausgebildeten Abklingbehälter (14, 16) mit dem Entstehungsort (10) verbunden ist und daß von der Unterdruckqueile angesaugtes gasförmiges Fluid dem Abklingbehälter wieder zuführbar ist.Anlage nach Anspruch 1,dadurch gekennzeichnet,daß die Unlerdruckquelle (18) eine Vakuumpumpe (20, 22) vorzugsweise in Form einer Flüssigkeitsringpumpe ist, dessen Saugseite mit dem oberen Bereich des Abklingbehälters (14, 16) verbunden und dessen Druckseite mit dem unteren Bereich des Abklingbehälters verbindbar ist.BAD ORIGINAL COPY3. Anlage nach Anspruch 2,dadurch gekennzeichnet,daß das von der Vakuumpumpe (18) stammende Fluid über an ihren freien Enden Fluidaustrittsöffnungen aufweisende Lanzen ", (34) in den Bodenbereich des Abklingbehälters (14, 16) zurUmv/älzung des vorhandenen Abwassers einleitbar ist.4. Anlage nach Anspruch 1 und/oder Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet,daß die Lanzen (34) derart angeordnet sind, daß eine Wiederzuführung des gasförmigen Fluids in den Abklingbehälter (14, 16) erst nach Bedecken der Austrittsöffnungen der Lanzen erfolgt und daß ein Fördern des Abwassers dadurch unterbunden ist, daß der von der Abwassersäule hervorgerufene Druck bezogen auf dieΙί Austrittsöffnungen gleich oder größer ist als der Atmosphärendruck abzüglich des oberhalb des Abwassers herrschenden Drucks.5· Anlage nach Anspruch 1,dadurch gekennzeichnet,..:1 daß die Lanzen (34) gegenüber der Behälterhauptachse versetztangeordnet sind.6. Anlage nach Anspruch 1,dadurch gekennzeichnet,daß zumindest zwei Abklingbehälter (14, 16) vorgesehen sind, die leitungsmäßig parallel zueinander angeordnet sind.7. Anlage, nach Anspruch 2,dadurch gekennzeichnet,daß zumindest zwei parallel zueinander geschaltete Vakuumpumpen(18) vorgesehen sind.BAD ORIGINAL COPY8. Verfahren zum Entfernen und anschließendem aeroben Verrollen von in einen Abklingbehälter einbringbarem radioaktiv verunreinigtem Abwasser,gekennzeichnet durch- Entfernen des Abwassers durch in den geschlossen druckfestausgebildeten Abklingbehälter vorhandenen Unterdruck und Sammeln in diesem,
- Zuführen von Sauerstoff enthaltendem gasförmigen Fluid in den Abklingbehälter mittels des Unterdrucks und- Umwälzen des Abwassers durch das im Bodenbereich des Abklingbehälters angesaugtes Fluid.I3AD ORIGINAL
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Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE3323691A DE3323691A1 (de) | 1983-07-01 | 1983-07-01 | Abwasseranlage fuer radioaktiv verunreinigte medien wie zum beispiel faekalien |
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| DE3323691A DE3323691A1 (de) | 1983-07-01 | 1983-07-01 | Abwasseranlage fuer radioaktiv verunreinigte medien wie zum beispiel faekalien |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3323691A1 true DE3323691A1 (de) | 1985-01-10 |
| DE3323691C2 DE3323691C2 (de) | 1989-08-24 |
Family
ID=6202853
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE3323691A Granted DE3323691A1 (de) | 1983-07-01 | 1983-07-01 | Abwasseranlage fuer radioaktiv verunreinigte medien wie zum beispiel faekalien |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3323691A1 (de) |
Cited By (2)
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| DE3323691C2 (de) | 1989-08-24 |
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