DE3323302C2 - - Google Patents
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- DE3323302C2 DE3323302C2 DE3323302A DE3323302A DE3323302C2 DE 3323302 C2 DE3323302 C2 DE 3323302C2 DE 3323302 A DE3323302 A DE 3323302A DE 3323302 A DE3323302 A DE 3323302A DE 3323302 C2 DE3323302 C2 DE 3323302C2
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- G01—MEASURING; TESTING
- G01D—MEASURING NOT SPECIALLY ADAPTED FOR A SPECIFIC VARIABLE; ARRANGEMENTS FOR MEASURING TWO OR MORE VARIABLES NOT COVERED IN A SINGLE OTHER SUBCLASS; TARIFF METERING APPARATUS; MEASURING OR TESTING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- G01D5/00—Mechanical means for transferring the output of a sensing member; Means for converting the output of a sensing member to another variable where the form or nature of the sensing member does not constrain the means for converting; Transducers not specially adapted for a specific variable
- G01D5/12—Mechanical means for transferring the output of a sensing member; Means for converting the output of a sensing member to another variable where the form or nature of the sensing member does not constrain the means for converting; Transducers not specially adapted for a specific variable using electric or magnetic means
- G01D5/14—Mechanical means for transferring the output of a sensing member; Means for converting the output of a sensing member to another variable where the form or nature of the sensing member does not constrain the means for converting; Transducers not specially adapted for a specific variable using electric or magnetic means influencing the magnitude of a current or voltage
- G01D5/24—Mechanical means for transferring the output of a sensing member; Means for converting the output of a sensing member to another variable where the form or nature of the sensing member does not constrain the means for converting; Transducers not specially adapted for a specific variable using electric or magnetic means influencing the magnitude of a current or voltage by varying capacitance
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine
Zweidraht-Verschiebungsumformerschaltung für die
Umformung einer sehr kleinen mechanischen Verschiebung
in ein Gleichstromsignal nach dem Oberbegriff des
Anspruchs 1. Eine solche Schaltung ist aus der DE-OS 31 17 878
bekannt.
Die bekannte Schaltung enthält einen Meßfühler mit zwei
Impedanzelementen, von denen wenigstens eines einen
variablen, von einer mechanischen Verstellung abhängigen
Impedanzwert aufweist. Weiterhin ist ein Oszillator
vorgesehen, mit dem eine Gleichrichterschaltung induktiv
gekoppelt ist, die zwei Gleichströme erzeugt, die
jeweils eines der Impedanzelemente beaufschlagen, so daß
sich von der Größe der Impedanzwerte abhängige
Gleichströme ergeben, die einem Differenzverstärker
zugeführt werden, der ein Ausgangssignal erzeugt, das
der Differenz der beiden Gleichströme proportional ist.
Der Gleichrichterschaltung ist eine
Konstantstromschaltung vorgeordnet, die einen Strom
gleichbleibender Größe in die Gleichrichterschaltung
einspeist.
Eine solche Schaltungsanordnung ist beispielsweise als
eine Einrichtung zum Erfassen des Unterschieds zwischen
zwei Drücken einsetzbar. Das verstellbare
Impedanzelement ist beispielsweise ein Kondensator,
wobei zwei zwischen festen und einer beweglichen
Elektrode ausgebildete Kapazitäten C₁ und C₂ sich
differenziell ändern, so daß das Verhältnis (C₁-C₂)/
(C₁+C₂) proportional dem Verhältnis der mechanischen
Verschiebung Δ d/d der beweglichen Elektrode ist.
Eine vergleichbare Schaltungsanordnung ist aus der DE-OS
20 52 520 bekannt. Die grundsätzliche Wirkungsweise
einer solchen Schaltungsanordnung soll nachfolgend unter
Bezugnahme auf Fig. 1 näher erläutert werden.
Dem Verschiebungsumformer gemäß Fig. 1 wird von einer mit einer Last 1
verbundenen äußeren Energiequelle 2 über eine Übertragungs
leitung ein elektrischer Strom zugeführt. An die Energie
quelle 2 sind in Reihe ein Feldeffekttransistor (FET) 3, ein
Widerstand 4 und eine Zenerdiode 5 angeschlossen. Durch die
Wirkung des FET 3 wird ein konstanter Stromfluß durch die
Zenerdiode 5 herbeigeführt. Der FET 3 hat ein Gate, das mit
der Basis eines Bipolartransistors 6 verbunden ist, von dem
Treiberströme einem Oszillator 7, Differenzverstärkern
8, 9 und anderen Elementen zugeführt werden. Der Oszillator
7 enthält einen Transformator mit einer Primärwicklung 72,
die mit einem Transistor 71 in Reihe geschaltet ist und eine Rückkopplungswicklung
73 sowie Widerstände 74 und 75
und Kondensatoren 76, 77. Die Primärwicklung 72 bewirkt,
daß in Sekundärwicklungen 10, 11 und 12 Wechselspannun
gen induziert werden. Dioden 13, 14, 15 und 16 dienen dazu
durch die Sekundärwicklungen 10 und 11 nur während der po
sitiven Halbperioden der induzierten Wechselspannungen
Ströme und durch die Sekundärwicklung 12 nur während der
negativen Halbperioden der Wechselspannung einen Strom
durchzulassen. Im einzelnen passiert der durch die Sekun
därwicklung 10 fließende Strom I₁ einen geschlossenen, aus
einem Widerstand 17, einem Widerstand 19, einem geerdeten
Kondensator 20, einem Kondensator C₁, einer Diode 13 und der
Sekundärwicklung 10 gebildeten Kreis. Der durch die Sekun
därwicklung 11 fließende Strom I₂ passiert einen aus einem
Widerstand 18, dem Widerstand 19, dem geerdeten Kondensa
tor 20, einem Kondensator C₂, einer Diode 14 und der Sekun
därwicklung 11 gebildeten geschlossenen Stromkreis. Ferner
passiert der durch die Sekundärwicklung 12 während der nega
tiven Halbperioden fließende Strom einen geschlossenen Strom
kreis, der aus der Sekundärwicklung 12, zwei Dioden
15 und 16, den beiden Kondensatoren C₁ und C₂, dem geerdeten
Kondensator 20 und der Sekundärwicklung 12 gebildet ist.
Die Kondensatoren C₁ und C₂ haben Kapazi
täten, die sich mit einer mechanischen Verschie
bung differentiell ändern. In den positiven Halbperioden
hat der in der Sekundärwicklung 10 induzierte und durch die
Widerstände 17, 19 fließende Strom I₁ eine Größe, die von
der Kapazität des Kondensators C₁ abhän
gig ist, während der in der Sekundärwicklung 11 induzierte
Strom I₂, der durch die Widerstände 18, 19 fließt, eine von
der Kapazität des Kondensators C₂ abhän
gige Größe hat. Daraus folgt, daß eine Spannung E₀, die der
Summe der Kapazitäten der Kondensatoren C₁ und C₂ entspricht,
als ein Spannungsabfall am Widerstand 19 auftritt:
E₀ = R₀ (I₁ + I₂), (1)
worin R₀ der Wert des Widerstands 19 ist. Die Spannung E₀
wird im Differenzverstärker 8 mit einem Spannungsabfall
(Bezugsspannung) an einem Widerstand 22 eines
aus den Widerständen 21, 22 bestehenden Spannungsteilers
verglichen. In Abhängigkeit davon erzeugt der Differenz
verstärker 8 ein Ausgangssignal, daß die Amplitude der vom Oszil
lator 7 gelieferten Schwingspannung beeinflußt. Da durch die
Zenerdiode 5 die Spannung an den Spannungsteilerwiderständen
21, 22 auf einem konstanten Pegel gehalten wird, wird die
Spannung E₀, deren Wert in Übereinstimmung mit der Summe der
Kapazitäten der Kondensatoren C₁ und C₂ schwankt, so ge
steuert, daß sie auf einem konstanten Bezugsspannungswert
gehalten wird.
Eine Spannung E₃, deren Wert durch die Differenz zwischen
den Kapazitäten der Kondensatoren C₁ und C₂ bestimmt wird
(C₁-C₂), wird parallel zu den Widerständen 17 und 18 er
zeugt. Im einzelnen tritt eine Spannung E₁, deren Wert durch
die Kapazität des Kondensators C₁ bestimmt wird, als ein
Spannungsabfall am Widerstand 17 in Erscheinung, während
eine Spannung E₂, deren Wert durch die Kapazität des Konden
sators C₂ bestimmt wird, als Spannungsabfall am Widerstand
18 auftritt. Die Werte R₁ und R₂ der Widerstände 17 bzw. 18
sind, wie folgt, gegeben:
E₁ = R₁I₁ + E₀ (2)
und
E₂ = R₂I₂ + E₀ (3)
und
E₂ = R₂I₂ + E₀ (3)
Diese Spannungen werden über Widerstände 23 und 24 an den
Differenzverstärker 9 gelegt, der die Differenzspan
nung E₃ liefert:
E₃ = E₁ - E₂ = R(I₁ - I₂), (4)
worin R₁=R₂=R ist. Ein Ausgangstransistor 25 wird vom
Ausgang des Differenzverstärkers 9 gesteuert.
Unter der Annahme, daß die Amplitude der in den Sekundär
wicklungen des Oszillators 7 induzierten Wechselspannung v
und deren Frequenz f ist, können die folgenden Gleichungen
aufgestellt werden:
I₁ = f · v · C₁ (5)
I₂ = f · v · C₂ (6)
E₃ = R(I₁ - I₂) = R · f · v (C₁ - C₂) (7)
E₀ = R₀(I₁ - I₂) = R₀ · f · v (C₁ + C₂) (8)
I₂ = f · v · C₂ (6)
E₃ = R(I₁ - I₂) = R · f · v (C₁ - C₂) (7)
E₀ = R₀(I₁ - I₂) = R₀ · f · v (C₁ + C₂) (8)
Aus der Gleichung (8) folgt die Gleichung:
Substituiert man für f · v in Gleichung (7) die Gleichung (9),
so ergibt sich:
Unter der Voraussetzung, daß die Fläche der Elektroden
eines jeden Kondensators C₁ und C₂ gleich A, der Abstand
zwischen den Elektroden gleich d, eine Änderung im Elektro
denabstand auf Grund einer mechanischen Verschiebung gleich
Δ d und die Dielektrizitätskonstante gleich ε sind, können
die Kapazitäten der Kondensatoren C₁ und C₂ folgendermaßen
ausgedrückt werden:
Daraus folgt:
Durch Substitution von Gleichung (12) für den entsprechen
den Ausdruck in Gleichung (10) ergibt sich die Gleichung
Die Differenzspannung E₃ ist der mechanischen Verschie
bung Δ d proportional, und die Größe des durch den Ausgangs
transistor 25 fließenden Ausgangsstroms ist von der Diffe
renzspannung E₃ direkt abhängig. Insofern steht der Aus
gangsstrom I im Verhältnis zur mechanischen Verschiebung Δ d.
Der am Widerstand 28 von dem diesen durchfließenden Aus
gangsstrom I erzeugte Spannungsabfall wird über einen Wider
stand 26 an den einen der Eingänge des Differenzverstär
kers 9 rückgekoppelt; der andere Eingang des Verstärkers 9
ist mit einem Widerstand 27 verbunden. Bei dem herkömmlichen,
in Fig. 1 gezeigten Verschiebungsumformer werden die Span
nung E₀ und die Bezugsspannung (Spannungsabfall am Wider
stand 22) miteinander durch den Differenzverstärker 8 ver
glichen, welcher eine Differenzspannung liefert, auf deren
Grundlage die Schwingspannung im Oszillator 7 gesteuert
wird, um die Spannung E₀ der Bezugsspannung gleichzumachen,
d. h., die Spannung E₀ auf einem konstanten Pegel zu halten.
Wenn sich die Spannung E₀ ändert, so ändert sich demzufolge
die Differenzspannung E₃ in der durch die Gleichung (13)
angegebenen Weise, und folglich ändert sich der Ausgangs
strom I, was einen Fehler zum Ergebnis hat. Insofern müssen
die Bauteile, die an der Erzeugung der Bezugsspannung betei
ligt sind, d. h. der FET 3, die Zenerdiode 5, der Transistor
6, der Differenzverstärker 8 und der Widerstand 22 not
wendigerweise in ihren Kennwerten in hohem Maß stabil sein,
und das ist selbstverständlich von Nachteil, da diese Bau
teile kostspielig sind. Auch haben Streukapa
zitäten, die mit den Kondensatoren C₁ und C₂ verknüpft sind,
nicht zu vernachlässigende Wirkungen auf den Ausgangsstrom I.
Im Hinblick auf die vorgenannten Schwierigkeiten wurde die
Erfindung konzipiert, und es ist ihr Ziel, einen Verschie
bungsumformer der eingangs genannten Art zu schaffen, der keine Bauteile benötigt, wel
che hochstabile Kennwerte haben müssen, der aus einer ge
ringeren Anzahl von Bauteilen zusammengestellt ist, wobei
die Zahl der verwendeten Differenzverstärker herabgesetzt
ist, und der frei von nachteiligen, auf Streu
kapazitäten beruhenden Einflüssen ist.
Dieses Ziel wird durch die kennzeichnenden
Merkmale des Anspruchs 1 erreicht. Weiterbildungen der
Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche.
Der Erfindungsgegenstand wird anhand der Zeichnungen erläu
tert; in diesen zeigt
Fig. 1 den schon erläuterten bekannten Umformer, und
Fig. 2 und 3 jeweils Schaltpläne für eine erste sowie zweite
bevorzugte Ausführungsform eines Verschiebungsum
formers gemäß der Erfindung.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 2 wird dem Verschiebungs
umformer über eine Übertragungsleitung von einer mit einer
Last 1 verbundenen äußeren Energiequelle 2 ein elektrischer
Strom zugeführt. Ein FET 31, ein Widerstand 32 und eine
Zenerdiode 33 sind mit der Energiequelle 2 in Reihe geschal
tet. Der FET 31 bewirkt einen Fluß eines konstanten Stroms
durch die Zenerdiode 33 und hat ein an die Basis eines Bi
polartransistors 34 angeschlossenes Gate. Vom Transistor 34
wird ein Treiberstrom einem Oszillator
7, einem Differenzverstärker 9 und
anderen Bauteilen zugeführt. Der Oszillator 7 enthält einen
Transformator mit einer Primärwicklung 72, die Wechselspan
nungen in Sekundärwicklungen 10, 11 und 12 induziert.
Dioden 13, 14, 15 und 16 lassen einen Stromfluß durch die
Sekundärwicklungen 10 und 11 nur während der positiven
Halbperioden der induzierten Wechselspannungen und einen
Stromfluß durch die Sekundärwicklung 12 nur während der
negativen Halbperioden zu.
Streukapazitäten C s ₁ und C s ₂ liegen jeweils den Konden
satoren C₁ und C₂ parallel. Die durch die Kon
densatoren C₁, C₂ fließenden Ströme werden hier mit I₁
bzw. I₂ und die durch die Streukondensatoren C s ₁, C s ₂ fließenden Ströme mit I S 1 bzw. I S 2 bezeichnet. Der durch die
Sekundärwicklung 10 in den positiven Halbperioden fließen
de Strom (I₁+I s ₁) geht durch einen geschlossenen Schalt
kreis, der aus einem Widerstand 35, einem geerdeten Konden
sator 20, dem Kondensator C₁ sowie dem Streukondensator
C s ₁, einer Diode 13 und der Sekundärwicklung 10 gebildet
ist. Der durch die Sekundärwicklung 11 in den positiven
Halbperioden fließende Strom (I₂+I s ₂) geht durch einen
geschlossenen Stromkreis, der einen Widerstand 36, einen
Widerstand 37, einen Widerstand 38, den geerdeten Kondensa
tor 20, den Kondensator C₂
sowie den Streukondensator C s ₂, eine Diode 14 und die Se
kundärwicklung 11 umfaßt. Die Ströme I₁, I₂, I s ₁ und I s ₂
können, wie folgt, ausgedrückt werden:
I₁ = [f (v - V) ] · C₁ (14)
I₂ = [f (v - V) ] · C₂ (15)
I s ₁ = [f (v - V) ] · C s ₁ (16)
I s ₂ = [f (v - V) ] · C s ₂ (17)
I₂ = [f (v - V) ] · C₂ (15)
I s ₁ = [f (v - V) ] · C s ₁ (16)
I s ₂ = [f (v - V) ] · C s ₂ (17)
Die Werte der Streukapazitäten C s ₁ und C s ₂ werden durch
Wahl der Werte der Kondensatoren C₁ und C₂ gleichgemacht
derart, daß:
C s ₁ = C s ₂ = C s (18)
Mit der als V DS bezeichneten Drain-Source-Spannung des
FET 39, mit dem als V GS bezeichneten Spannungsabfall am
Sourcewiderstand 40 des FET 39 und mit dem als V₁ bezeich
neten Spannungsabfall am Widerstand 35 kann die Spannung V
in den obigen Gleichungen (14) bis (17) angegeben werden
als:
V = V₁ + V DS + V GS (19)
Der Wert R₁₀ des Widerstands 35 und die Werte R₁₁, R₁₂
sowie R₁₃ der Widerstände 36, 37 sowie 38 haben die fol
gende Beziehung:
R₁₀ = R₁₁ + R₁₂ + R₁₃ (20)
Ein durch die Sekundärwicklung 12 während der negativen
Halbperioden fließender Strom
[(I₁ + I s ₁) + (I₂ + I s ₂)]
geht durch einen geschlossenen Stromkreis, der aus
den beiden Dioden 15 und 16, den bei
den Kondensatoren C₁ und C₂, den beiden Streukondensatoren
C s ₁ und C s ₂, dem geerdeten Kondensator 20, dem FET 39,
einem Widerstand 40 und der Sekundärwicklung 12 gebildet
ist.
Der Drain-Strom
[(I₁ + I s ₁) + (I₂ + I s ₂)]
des FET 39 wird
durch die Gate-Source-Spannung V GS des FET 39 bestimmt,
die als das Produkt des Werts des Widerstands 40 und einem
durch diesen Widerstand 40 fließenden Strom I₀ ausgedrückt
werden kann. Der Strom I₀ wird durch Wirkung einer automa
tischen Gittervorspannungserzeugung des FET 39 so geregelt,
daß er konstant ist.
Gemäß der Erfindung sind in diesen Schaltkreis weiterhin
ein Kompensationskondensator 41 zum Ausgleich von Einflüs
sen der Streukapazitäten C s ₁ und C s ₂, Gleichrichterdioden
42 und 43 zur Erzeugung von negativen bzw. positiven Lade
strömen für den Kompensationskondensator 41 sowie ein Diffe
renzverstärker 44 zum Erfassen der Drain-Spannung des
FET 39 einbezogen. Durch die Sekundärwicklung 12 wird an
den Kompensationskondensator 41 eine Wechselspannung gelegt,
um zu erreichen, daß ein positiver, durch den Kompensati
onskondensator 41 fließender Ladestrom über die Diode 43
durch den Sourcewiderstand 40 des FET 39 und ein nega
tiver Ladestrom über die Diode 42 durch den Differenzver
stärker 44 geht. Damit fließt der
Ladestrom für den Kompensationskondensator 41 in
den negativen Halbperioden der Spannung über der Sekundärwicklung 12 durch einen geschlos
senen Stromkreis, der den Kompensa
tionskondensator 41, die Diode 42, den Differenzverstär
ker 44 und die Sekundärwicklung 12 umfaßt. In den positiven
Halbperioden der Spannung fließt der Ladestrom für den
Kompensationskondensator 41 durch einen geschlossenen Strom
kreis, der aus dem Widerstand 40,
der Diode 43, dem Kompensationskondensator 41 und der Se
kundärwicklung 12 besteht.
Der Ladestrom I c für den Kompensationskondensator 41 kann
durch die folgende Gleichung ausgedrückt werden:
I c = [f (v - V′) ] C c (21)
worin C c die Kapazität des Kompensationskondensators 41
und V′=V DS +V GS sind. Damit ist der durch den Widerstand
40 fließende Strom I₀ gegeben als:
I₀ = [(I₁ + I s ₁) + (I₂ + I s ₂)] - I c
= (I + I₂) + (I s ₁ + I s ₂) - I c
= [f (v - V) ] (C₁ + C₂) + 2 [f (v - V) ] C s - [f (v - V′) ] C c (22)
= (I + I₂) + (I s ₁ + I s ₂) - I c
= [f (v - V) ] (C₁ + C₂) + 2 [f (v - V) ] C s - [f (v - V′) ] C c (22)
Durch Bestimmen der Kapazität C c des Kompensationskondensa
tors 41 gemäß der folgenden Gleichung (23) wird die Glei
chung (22) in die Gleichung (24) unter Eliminierung der
Wirkung der Streukapazität C s umgewandelt:
Mit 2 [f (v - V) ] · C s = [f (v - V′) ] · C c (23)
wird I₀ = [f (v - V) ] · (C₁ + C₂) = konstant (24)
wird I₀ = [f (v - V) ] · (C₁ + C₂) = konstant (24)
Eine Diode 45 und ein Kondensator 46 dienen der Gleichrich
tung bzw. Glättung der Wechselspannung
von der Sekundärwicklung 12 zum Betreiben des Differenz
verstärkers 44.
Der Ausgangsstrom I kann bei der Ausführungsform von Fig. 2
folgendermaßen abgeleitet werden: Der Spannungsabfall am Wi
derstand 35 und der Spannungsabfall an den Widerständen
36, 37 sowie 38 werden an die jeweiligen Eingänge des Ope
rationsverstärkers 9 gelegt, der den Unterschied zwischen
den Spannungsabfällen erfaßt. Das Unterschiedssignal wird
durch den Ausgangstransistor 25 in den Ausgangsstrom I um
gewandelt, der
über einen Belastungs
widerstand 47 für den Ausgangstransistor 25 und einen Wider
stand 48 für den Operationsverstärker 9
zu den Widerständen 37 und 38 rückgekoppelt
wird, durch die der Gleichstrom I₂
fließt. Das hat zur
Folge, daß die zu den Eingangsanschlüssen des Operations
verstärkers 9 parallele Spannungsdifferenz auf Null gebracht
wird, worauf die folgende Gleichung (25) aufgestellt wird:
R₁₀ (I₁ + I s ₁) = (R₁₁ + R₁₂ + R₁₃) · (I₂ + I s ₂) + (R₁₂ + R₁₃) · I f (25)
worin I f der durch die Widerstände 37 und 38 fließende Rück
kopplungsstrom ist. Unter Verwendung der Beziehungen der
Gleichungen (18) und (20) wird der Rückkopplungsstrom I f
aus der Gleichung (25) wie folgt abgeleitet:
Die Kirchhoff′schen Gesetze können, wie folgt, auf den aus
den Widerständen 37, 38, 47 und 48 gebildeten Rückkopplungs
schaltkreis angewendet werden. Unter der Annahme, daß die
mechanische Verschiebung Δ d gleich Null ist, d. h., daß die
Kapazitäten der Kondensatoren C₁ und C₂ gleich sind, fließt
ein Strom I B durch den Ausgangstransistor 25. Dieser Strom
I B dient als ein Basisstrom (untere Grenze) mit Bezug auf
den Ausgangsstrom I und entspricht 4 mA im Vergleich mit
einem von 4 bis 20 mA reichenden Signalstrom. Bei der Meß
weise, bei welcher eine mechanische Verschiebung Δ d vor
liegt, fließt die Summe (I B +I) des Basisstroms I B und des
auf die mechanische Verschiebung Δ d bezogenen Ausgangs
stroms I durch den Ausgangstransistor 25. Ein Strom
(I B +I-I f ) fließt durch den Belastungswiderstand 47
in dem aus den Widerständen 37, 38, 47 sowie 49 gebildeten
geschlossenen Stromkreis, der Rückkopplungsstrom I f fließt
durch den Widerstand 48 und ein Strom (I₂+I s ₂+I f ) fließt
durch die Widerstände 37 und 38. Damit kann die folgende
Gleichung aufgestellt werden:
R₂₀ (I B + I - I f ) = R f I f + (R₁₂ + R₁₃) (I₂+I s ₂ + I f ) (27)
worin R₂₀ der Wert des Widerstands 47 und R f der Wert des
Widerstands 48 sind.
Unter Verwendung lediglich derjenigen Ausdrücke in Gleichung
(27), die sich auf die mechanische Verschiebung Δ d bezie
hen, kann die folgende Gleichung aufgestellt werden:
R₂₀ (I - I f ) = R f I f + (R₁₂ + R₁₃) (I₂ + I f ) (28)
Durch Substitution von Gleichung (26) für den Rückkopp
lungsstrom I f kann aus Gleichung (28) der Ausgangsstrom
I gefunden werden:
Durch Substitution der Gleichungen (14) und (15) für die
entsprechenden Ausdrücke in Gleichung (29) erhält man:
I = K₁ [f (v - V) ] (C₁ - C₂) + K₂ [f (v - V) ] (30)
Substituiert man Gleichung (24) für die entsprechenden Aus
drücke in Gleichung (30), so folgt:
Aus Gleichung (11) werden die folgenden Beziehungen offenbar:
Somit kann die Gleichung (31) umgeschrieben werden zu:
Da der erste Ausdruck G₁ und der zweite Ausdruck G₂ auf der
rechten Seite von Gleichung (32) Konstanten sind, ist der
Ausgangsstrom I nur der mechanischen Verschiebung Δ d propor
tional. Damit wird jeder von den Streukapazitäten C s ₁ und C s ₂
herrührende Einfluß auf den Ausgangsstrom I eliminiert.
Der Zweidraht-Verschiebungsumformer der beschriebenen Bauart
dient dazu, ein einen Parameter in einem industriellen Pro
zeß, z. B. einen Druck, wiedergebendes Signal als einen
Gleichstrom I in einem Bereich von 4 bis 20 mA zu über
tragen.
Da üblicherweise bei dem zu übertragenden Prozeßparameter
erwartet werden kann, daß er Störimpulse enthält, ist
es erforderlich, eine solche Einflußgröße vor der Übertra
gung aus dem Gleichstrom zu entfernen. Zu diesem Zweck wird
eine Dämpfungsschaltung, die aus Widerständen und einem
Kondensator besteht, zur Entfernung von solchen pulsieren
den Komponenten vorgesehen. Der Verschiebungsumformer von
Fig. 2 enthält eine solche Dämpfungsschaltung, die dazu be
stimmt ist, alle kurzzeitigen oder vorübergehenden Änderun
gen im Ausgangsstrom zu eliminieren. Diese Dämpfungsschal
tung umfaßt einen aus einem Dämpfungskondensator 49 und den
Widerständen 36, 37 sowie 38 gebildeten Verzögerungskreis,
einen Widerstand 50, einen aus zwei Widerständen 51, 52
bestehenden Spannungsteiler und einen Schalter 53.
Wenn keine Notwendigkeit für eine Dämpfung gegeben ist, so
wird der Kontaktfinger des Schalters 53 an den Kontakt b
gelegt. Damit wird das Potential am Verbindungspunkt der
Widerstände 51 und 52 so eingestellt, daß es im wesentlichen
dem Potential am invertierenden Eingangsanschluß des Diffe
renzverstärkers 9, d. h. dem Potential am Verbindungs
punkt zwischen dem Widerstand 36 und der Sekundärwicklung
11, das sich mit dem Strom I₂ der mechanischen Verschiebung
Δ d ändert, gleich ist. Bei einer Einstellung des
Potentials derart, daß es sich von 2,5 bis 3,0 V für
den gesamten Bereich der mechanischen Verschiebung von 0
bis 100% ändert, werden die Werte der Widerstände 51 und 52
so gewählt, daß das Potential an deren Verbindungspunkt
etwa 2,5 V beträgt. Somit wird der Kondensator 49 auf etwa
2,5 V aufgeladen, wenn eine Dämpfung nicht auszuführen ist.
Auch wenn der Kontaktfinger des Schalters 53 an den Kon
takt a gelegt wird, um zum Dämpfen den Kondensator 49 mit
dem Eingang des Differenzverstärkers 9 zu verbinden, sind
keine merkbaren kurzzeitigen Veränderungen vorhanden.
Wenn der Dämpfungskondensator 49 nicht vorher durch die
Widerstände 51 und 52 geladen würde, so würde der Eingang
zum Differenzverstärker 9 den von 2,5 bis 3,0 V reichen
den Spannungsschwankungen bei Verbindung des Kondensators
49 mit diesem Verstärker 9 ausgesetzt sein, und aus einer
solchen Verbindung des Kondensators 49 würden sich folglich
starke kurzzeitige Veränderungen ergeben.
Die Funktion, der Aufbau und die Arbeitsweise der Dämpfungs
schaltung von Fig. 2 sind allgemein bekannt und brauchen
insofern nicht weiter erläutert zu werden.
Der erfindungsgemäße Verschiebungsumformer in der bevorzug
ten Ausführungsform von Fig. 2 enthält eine Nullabgleichs
schaltung, die hauptsächlich aus einem Regelwiderstand 54,
der zwischen die Eingänge des Differenzverstärkers 9
geschaltet ist, und einem Widerstand 55, dessen eines Ende
an den veränderbaren Abgriff des Regelwiderstands 54 und des
sen anderes Ende an den Verbindungspunkt zwischen den Wi
derständen 37, 38 angeschlossen ist, besteht. Die Werte der
Widerstände 37, 38 sind so gewählt, daß Veränderungen im
Spannungsabfall am Widerstand 37 gleich solchen am Wider
stand 38 sind. Damit erhält man zu jeder Zeit am Widerstand
55 eine konstante Spannung, womit der durch diesen Wider
stand 55 fließende Strom allzeit konstant ist.
Wenn die Kapazitäten der Kondensatoren
C₁, C₂ gleich sind, werden die Ströme I₁ und I₂ gleich sein,
und der Spannungsunterschied zwischen den Eingängen des
Differenzverstärkers fällt nicht aus irgendeinem Grund
auf Null; der verschiebbare Abgriff des Regelwiderstands
54 kann bewegt werden, um das Verhältnis zwischen einem von
der Sekundärwicklung 10 zum Regelwiderstand 54 fließenden
Strom i₁ und einem von der Sekundärwicklung 11 zum Regel
widerstand 54 fließenden Strom i₂ einzustellen, bis der
Spannungsunterschied zwischen den Eingängen des Differenz
verstärkers 9 Null wird. Die Summe der durch den Widerstand
55 fließenden Ströme i₁ und i₂ wird immer konstantgehalten,
weil die Spannung am Widerstand 55 allzeit konstant bleibt.
Obwohl die Summe der Ströme i₁ und i₂ in den Widerstand 38
eintritt, ist diese Summe extrem klein und kann in den obi
gen Gleichungen vernachlässigt werden.
Die Fig. 3 zeigt einen Schaltplan für eine weitere bevorzug
te Ausführungsform der Erfindung. Hierbei ist der Kondensa
tor C₁ fest, und lediglich die Kapazität des Kondensators C₂
ändert sich mit der mechanischen Verschiebung Δ d. Die in
Fig. 3 gezeigte Schaltungsanordnung ist zu derjenigen von
Fig. 2 prinzipiell gleich, die Ausnahme liegt darin, daß
die Sekundärwicklungen 57 und 58 jeweils mit den Dioden
15 bzw. 16 verbunden sind.
Mit einer solchen Schaltungsanordnung wird eine arithmetische
Berechnung von (C₁-C₂)/C₂ ausgeführt. Die Arbeitsweise der
Schaltung von Fig. 3 ist im wesentlichen gleich derjenigen
von Fig. 2 und wird deshalb nicht näher beschrieben. Es ist
jedoch zu erwähnen, daß der Strom [(I₂+I s ₂)-I c ] durch den
FET 39 gesteuert wird, so daß er konstant ist.
Bei der Erfindung dient, wie beschrieben wurde, der FET 39
dazu, die Summe der Ströme konstantzuhalten, d. h. die Summe aus wenigstens
einem der durch die Kondensatoren C₁ und C₂ fließenden Strö
me I₁ bzw. I₂ und dem durch den Kompensationskondensator 41
fließenden Strom I c . Demzufolge werden der FET 31, die
Zenerdiode 33 und der Transistor 34 hauptsächlich für die
Lieferung einer Steuerspannung für den Oszillator 7 sowie den
Differenzverstärker 9 verwendet und nicht als ein Bezugs
spannungselement wie bei der herkömmlichen, in Fig. 1 gezeig
ten Schaltung. Deshalb brauchen diese Elemente keine extrem
genauen und stabilen Kennwerte zu haben. Der FET 31, die
Zenerdiode 33 und der Transistor 34, die bei der erfindungs
gemäßen Schaltung zur Anwendung kommen, sind sehr viel weni
ger kostspielig als ihre Gegenstücke bei der bekannten An
ordnung. Der Kompensationskondensator 41 ist für den Aus
gleich von Einflüssen der Streukapazitäten C s ₁ und C s ₂
vorgesehen. Die Kombination des durch den Kompensationskon
densator 41 fließenden Stroms I c und des Stroms
[(I₁ + I s ₁) + (I₂ + I s ₂)]
oder des Stroms (I₂+I s ₂) wird durch
den FET gesteuert, so daß sie konstant ist. Deshalb wird
die Wirkung der Streukapazitäten unter Anwendung lediglich
eines simplen Schaltungsaufbaus auf Null gebracht. Der Dif
ferenzverstärker 44 kompensiert die Streukapazität C s ,
und hieraus folgt, daß der in der herkömmlichen Schaltung
von Fig. 1 verwendete Differenzverstärker 8 in Fortfall
kommt. Deshalb kann der Verschiebungsumformer gemäß der
Erfindung mit einer verminderten Zahl von Bauteilen
gefertigt werden.
Claims (7)
1. Zweidraht-Verschiebungsumformerschaltung für die Um
formung einer sehr kleinen mechanischen Verschiebung in
ein Gleichstromsignal, enthaltend ein erstes sowie ein
zweites wechselstromerregtes Blindwiderstandselement,
die ein Paar bilden und von denen wenigstens eines eine
von der mechanischen Verschiebung abhängige Impedanz
hat, eine ein erstes sowie ein zweites, den Impedanzen
des ersten bzw. zweiten Blindwiderstandselements propor
tionales Gleichstromsignal abgebende Einrichtung, eine
erste Einrichtung, die ein einem Unterschied zwischen
dem ersten und zweiten Stromsignal entsprechendes sowie
für den Betrag der mechanischen Verschiebung kennzeich
nendes Ausgangsstromsignal abgibt, und einen Stromregel
kreis, der ein wenigstens eines der beiden Gleichstrom
signale enthaltendes Summensignal auf einem vorbestimm
ten Wert hält, dadurch gekennzeichnet, daß ein drittes,
eine feste Impedanz (C c ) aufweisendes Blindwiderstands
element (41) und eine zweite Einrichtung (12, 42, 43,
44) vorgesehen sind, welchletztere ein der Impedanz (C c )
des dritten Blindwiderstandselements (41) proportionales
Stromsignal (I c ) abgibt, das in dem genannten Summensig
nal enthalten ist, und daß die Größe der Impedanz (C c )
des dritten Blindwiderstandselements (41) so gewählt
ist, daß der in dem Summensignal enthaltene, auf Streu
kapazitäten (C s ₁, C s ₂) an den ersten und zweiten
Blindwiderstandselementen (C₁, C₂) zurückgehende Strom
anteil (I s ₁, I s ₂) kompensiert ist.
2. Schaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß das erste sowie zweite Impedanzelement (C₁, C₂) mit
Bezug zueinander differentiell veränderbare Impedanzen
haben und daß der Stromregelkreis (39, 40) die Summe des
ersten sowie zweiten Gleichstromsignals (I₁, I₂) und des
dritten Stromsignals (I c ) auf einem konstanten Wert
hält.
3. Schaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß das erste bzw. zweite Impedanzelement (C₁, C₂) eine
feste bzw. eine veränderbare Impedanz haben und daß der
Stromregelkreis die Summe des zweiten (I₂) sowie dritten
Stromsignals (I c ) auf einem konstanten Wert hält, wäh
rend das erste Stromsignal (I₁) ungeregelt ist.
4. Schaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß das erste und zweite Impedanzelement (C₁, C₂) einer
gleichzeitigen Erregung mit einer bestimmten Polarität
in der einen Halbperiode der Wechselstromerregung und
einer gleichzeitigen Erregung mit entgegengesetzter Po
larität in der anschließenden anderen Halbperiode unter
liegen.
5. Schaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die erste Einrichtung umfaßt: einen Differenzver
stärker (9) mit zwei Eingängen, denen jeweils eines der
ersten und zweiten Gleichstromsignale (I₁, I₂) zugeführt
sind, und mit einem Ausgang, der ein der Differenz zwi
schen den beiden Eingangsstromsignalen (I₁, I₂) entspre
chendes Signal abgibt, einen Ausgangstransistor (25),
der in Abhängigkeit vom Signal am Ausgang des Differenz
verstärkers (9) ein für den Betrag der mechanischen Ver
schiebung kennzeichnendes Ausgangsstromsignal abgibt,
einen Rückkopplungswiderstand (50), der im wesentlichen
den gesamten Ausgangsstrom aufnimmt und mit einem der
Eingänge des Differenzverstärkers (9) zum Anlegen eines
Rückkopplungssignals verbunden ist, und einen Nullab
gleichswiderstand (54), dessen feste Anschlußenden zwi
schen die beiden Eingänge des Differenzverstärkers (9)
geschaltet und dessen einstellbarer Abgriff an einen mit
dem Rückkopplungswiderstand (55) sowie dem einen Eingang
des Differenzverstärkers (9) verbundenen Rückkopplungs
kreis (36, 37, 38) zur Zuführung des Rückkopplungssig
nals zu diesem Eingang angeschlossen ist.
6. Schaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die erste Einrichtung umfaßt: einen Differenzver
stärker (9) mit zwei Eingängen, die auf jeweils das er
ste bzw. zweite Gleichstromsignal (I₁, I₂) ansprechen,
welcher in Abhängigkeit von einer Differenz zwischen den
beiden Eingangsstromsignalen (I₁, I₂) einen Ausgang lie
fert, einen Ausgangstransistor (25) mit einer auf einen
Ausgang des Differenzverstärkers (9) ansprechenden Ein
gangselektrode, der ein einen Betrag der mechanischen
Verschiebung kennzeichnendes Ausgangsstromsignal (I)
liefert, und eine mit einem der Eingänge des Differenz
verstärkers (9) verbundene Dämpfungsschaltung, die einen
Dämpfungskondensator (49), einen Schalter (53) und einen
Spannungsteiler (51, 52) enthält, wobei der Schalter
(53) den Dämpfungskondensator (49) bei erforderlicher
Dämpfung mit einem Eingang des Differenzverstärkers (9)
und bei nicht erforderlicher Dämpfung den Dämpfungskon
densator (49) mit dem Spannungsteiler (51, 52) zur Auf
ladung des Dämpfungskondensators (49) auf einen vorbe
stimmten Spannungspegel verbindet.
7. Schaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der Stromregelkreis einen Stromregeltransistor (39)
und einen in Serie dazu angeordneten Widerstand (40) zur
Steuerung des Stromregeltransistors (39) umfaßt und daß
die zweite Einrichtung ein Paar Gleichrichter (42, 43)
zur Umpolung eines durch das dritte Impedanzelement (41)
fließenden Wechselstroms (I c ) auf die eine sowie die zu
dieser entgegengesetzte Polarität und eine Einrichtung
(44) zur Erfassung einer am Stromregeltransistor (39)
anliegenden Spannung aufweist, wobei der umgepolte Strom
der einen Polarität an den Serienwiderstand (40) und der
umgepolte Strom der entgegengesetzten Polarität an die
Erfassungseinrichtung (44) gelegt wird.
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