DE2558157C2 - - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft einen Zweidraht-Meßwertumformer gemäß
dem Oberbegriff von Anspruch 1. Dieser ist insbesondere durch Gleichstromerregung
in Abhängigkeit von einer sich ändernden Reaktanz,
wie eines Kapazitäts-Druckfühlers, amplitudengesteuert, so
daß der Gleichstrom sowohl der Erregung als auch als elektrisches
Signal dient, das für den ermittelten Druck charakteristisch
ist.
Eine derartige Schaltungsanordnung ist aus der US 37 42 342
bekannt. Diese Druckschrift stellt einen Zweidraht-Meßwertumformer
zur Verfügung, der für verschiedene Meßzwecke, u. a. auch für die
Druckmessung eingesetzt werden kann. Die Stabilisierungseigenschaften
hinsichtlich Schwankungen der Umgebungsparameter sind
jedoch nicht sehr befriedigend, was auch der dortige Anmelder
erkannt hat und gemäß Fig. 5 einen verbesserten Schaltkreis
vorschlägt, bei welchem die der Stabilisierung dienende Zenerdiode
gemäß Fig. 2 durch eine Zenerdiode ersetzt ist, an die
eine Stromquelle angeschlossen ist, so daß die Gesamtschaltung
als verbesserte Zenerdiode wirken soll. Diese Gesamtschaltung
ist allerdings als Zweipol ausgebildet und wird in ihrem Regelverhalten
nicht von weiteren Signalen beeinflußt, sondern
erscheint nach außen als Zenerdiode.
Zum einen wäre es aber doch günstiger, wenn die Regelspannung
unmittelbar über der Zenerdiode abgegriffen werden könnte, da
dann die Temperaturcharakteristik der Stromquelle verbessert
werden könnte. Die Aufgabe der Stromquelle ist es, die Strombelastung
der Zenerdiode im wesentlichen konstant zu halten.
Zum anderen bedingt die zusätzliche Stromquelle einen
zusätzlichen Spannungsabfall, der die Regelreserve in einem
ersten geregelten Strompfad vermindert.
Es ist daher Aufgabe der Erfindung, einen Zweidraht-Meßwertumformer
gemäß dem Oberbegriff von Anspruch 1 so auszugestalten, daß
sowohl die Stabilität als auch die Regelung der Stromsteuereinrichtung
verbessert ist.
Diese Aufgabe wird durch den Anspruch 1 gelöst.
Vorteilhafte Weiterbildungen
ergeben sich aus den Unteransprüchen.
Durch die erfindungsgemäße Schaltung läßt sich ein verbessertes
Regelsignal für den Verstärker bereitstellen. Das Ausgangssignal
des Verstärkers 70 wird einem Steueranschluß eines ersten
Steuertransistors zugeleitet, der seinerseits einen Haupt-Steuertransistor
77 für den ersten geregelten Strompfad steuert.
Der andere Anschluß des ersten Steuertransistors 72 ist aber mit
dem Rückkopplungswiderstand 74 verbunden, so daß der
Spannungsabfall über die Transistoren 82 und 77 auch für die
Ansteuerung des ersten Steuertransistors 72 ausgenutzt werden
kann. Daher steht ein besonders großer Spannungsabfall für die
Regelung zur Verfügung, so daß die Stromsteuereinrichtung mit
einer relativ geringen Spannung arbeiten kann.
Die Erfindung ist insbesondere zur Messung mit einem Kapazitätsdrucksensor
geeignet, bei dem nur ein aktiver Kondensator verwendet
wird und bei dem der Gesamtgleichstrompegel zu der Schaltungsanordnung
sich linear mit dem zu messenden Druck ändert.
Die schaltungstechnischen Einzelheiten, Merkmale und Vorteile
der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung
anhand der Zeichnungen mit den Fig. 1 und 2.
Es zeigen
Fig. 1 eine schematische Darstellung einer Schaltungsanordnung,
die den Strom, der der Schaltungsanordnung zugeführt
wird, als Funktion eines veränderbaren Kondensators
steuert, und
Fig. 2 eine schematische Darstellung einer abgewandelten
Oszillatorstufe, bei der eine veränderbare
Induktivität anstelle eines Kondensators ein
Signal der Ausgangsstufe zuführt.
Die bevorzugte Ausführungsform ist im einzelnen in Fig. 1
gezeigt, in der C₁ einen Kapazitätsdrucksensor mit nur
einem aktiven Kondensator darstellt. Bei solch einem Drucksensor,
wie er in der DT-OS 25 14 511 beschrieben ist, bewegt
sich eine Membran in Abhängigkeit von Druckänderungen
und erzeugt eine sich ändernde Kapazität, die zu dem Druck
umgekehrt in Beziehung steht und mit zunehmendem Druck abnimmt.
Dabei wird eine Schaltung benötigt, die ein zunehmendes
Gleichstromsignal bei abnehmender Kapazität erzeugt,
so daß die resultierende Funktion ein elektrisches Ausgangssignal
ist, das sich linear proportional dem Druck
ändert. Die beschriebene Schaltung führt diese Funktion
durch und enthält auch eine Stromsteuerstufe, die, wenn
sie in Verbindung mit dem Gleichstromsignalerzeugungskreis
verwendet wird, die Steuerung der Erregerstromamplitude
proportional zu dem Gleichstromsignal bewirkt. Diese
Schaltung zusammen mit einem Sensor, der das Kapazitätssignal
C₁ erzeugt, wird als Zweidraht-Meßwertumformer bezeichnet,
da das Gesamterregersignal und das dem Parameter,
der gemessen wird, proportionale Signal einen Gleichstrom
umfaßt, der nur von zwei Leitungen geführt wird.
Fig. 1 zeigt die vollständige Schaltung, die aus drei
Hauptteilen besteht, die durch gestrichelte Linien getrennt
und allgemein als Eingangskreis 10, Stromregler 60, der im folgenden als Stromsteuerkreis
60 bezeichnet wird, und Erregerkreis 90 bezeichnet sind.
Der Eingangskreis hat einen veränderbaren Kondensator C₁
und einen Bezugskondensator C₂, einen Oszillator und zugehörige
Gleichrichterbauteile zur Erzeugung von Gleichstromsignalen
proportional zu den Kondensatoren, eine
Quelle für eine Bezugsspannung V R und eine Verbindungsschaltung
zur Erzeugung einer gewünschten Funktion zwischen
C₁ und einem Gleichspannungsausgangssignal auf einer
Leitung 11.
Der Oszillator bewirkt eine wiederholte Ladung und Entladung
der Kondensatoren C₁ und C₂ mit Strömen bzw. Stromimpulsen,
und das Oszillatorausgangssignal in Form des
Produkts aus Frequenz und Spannung, das von ihm erzeugt
wird, wird von den Spannungen an den Eingängen des Verstärkers
12 gesteuert. Der Ausgang des Verstärkers 12
ist über einen Koppelkondensator 13 mit dem einen Ende
einer Oszillatorrückkopplungswicklung 14 verbunden. Das
andere Ende der Rückkopplungswicklung 14 ist mit dem
Emitter eines Transistors 15 verbunden. Ein Kondensator
16 ist zwischen die Basis des Transistors 15 und das
eine Ende der Wicklung 14 geschaltet. Eine Oszillatorprimärwicklung
17 ist zwischen den Kollektor des Transistors
15 und eine Leitung 18 geschaltet. Ein Widerstand
19 ist zwischen die Leitung 18 und die Basis des
Transistors 15 geschaltet. Der Verstärker 12 wird durch
Verbindung seiner Versorgungsanschlüsse mit der Stromzufuhrleitung
18 und der Stromrückleitung 19 erregt.
Die Primärwicklung 17 ist elektrisch mit den Sekundärwicklungen
20 und 21 verbunden, die die sich wiederholenden
bzw. periodischen Ströme den Kondensatoren C₁ und C₂ zuführen.
Die Wicklung 20 ist an einem Ende mit einer Leitung
22 verbunden und das andere Ende ist über eine in
Durchlaßrichtung geschaltete Diode 23 mit der einen Seite
des Kondensators C₁ verbunden. Die andere Seite des Kondensators
C₁ ist mit der Leitung 18 über einen Koppelkondensator
C₃ verbunden, der eine Gleichstromtrennung
zwischen dem geerdeten Sensor (C₁) und der angeschlossenen
Schaltung schafft. Dies erlaubt die Verwendung eines geerdeten
Netzgerätes oder eines geerdeten Empfängers und
eines geerdeten Kondensators C₁. Das eine Ende der Wicklung
21 ist mit einer Leitung 24 und das andere Ende der Wicklung
ist über eine in Sperrichtung geschaltete Diode 25
(sie leitet Strom von C₁ her) mit der einen Seite des
Kondensators C₁ verbunden. Das eine Ende der Wicklung 21
ist auch über eine in Durchlaßrichtung geschaltete Diode
26 mit der einen Seite des Kondensators C₂ verbunden. Die
eine Seite des Kondensators C₂ ist auch über eine in
Durchlaßrichtung geschaltete Diode 27 mit der Leitung
18 verbunden. Die andere Seite des Kondensators C₂ ist
mit dem anderen Ende der Wicklung 21 verbunden. Ein
Widerstand 28 und ein paralleler Kondensator 29 sind
zwischen die Leitung 18 und die Leitung 22 geschaltet
und ein Kondensator 30 ist ebenfalls zwischen die Leitung
18 und die Leitung 24 geschaltet. Ein Kondensator
31 ist zwischen die Leitungen 24 und 22 geschaltet, die
mit dem nicht invertierenden bzw. invertierenden Eingang
des Verstärkers 12 verbunden sind. Ein Rückkopplungskondensator
32 verbindet die Leitung 22 und den Ausgang des
Verstärkers 12.
Im Betrieb sind die Ströme, die den Kondensator C₁ und
C₂ zugeordnet sind, pulsierende Gleichstromsignale (auch
als Stromimpulse bezeichnet), die eine mittlere Amplitude
haben, die dem Produkt der angelegten Spitzenspannung,
der Frequenz der Impulse und der Kapazität direkt proportional
sind, solange die Spitzenspannungen von ausreichender
Dauer sind, um die Kondensatoren während
jedes Zyklus im wesentlichen voll zu laden, wobei der
Durchlaßspannungsabfall der angeschlossenen Dioden vernachlässigt
wird. Der Gleichstrom, der durch die Dioden
23 und 25 fließt, ist dann gleich fVC₁, wobei V die
Spitze-Spitze-Spannung und f die Frequenz der Wechselspannungserregung
an den Wicklungen 20 und 21 ist. In
ähnlicher Weise ist der Gleichstrom durch die Dioden 26
und 27 fVC₂. Die Spannung auf der Leitung 24 bezüglich
der Leitung 18 ist im wesentlichen fest und kannn mit V₁
bezeichnet werden. Die Polarität der Eingangssignale zu
dem Verstärker 12 ist derart, daß ein erhöhtes Ausgangssignal
des Verstärkers 12 einen erhöhten Strom durch
die Dioden 23 und 25 und eine verringerte Spannung auf
der Leitung 22 erzeugt. Somit bleibt die Spannung auf der
Leitung 22 im wesentlichen gleich V₁ und der Gleichstrom
durch die Dioden 23 und 25 ist gleich dem Strom durch den
Widerstand 28, so daß
und die Oszillatorsteuerung ergibt die Gleichung
Der Eingangskreis enthält eine Zenerdiode 33, die zwischen
die Leitung 18 und eine Stromrückleitung 34 geschaltet ist,
und zwei Festwertwiderstände 35 und 36 sind in Reihe parallel
zu der Diode 33 geschaltet und bilden einen Widerstandsspannungsteiler 35, 36. Der Verbindungspunkt der
Widerstände 35 und 36 ist über einen Widerstand 37 mit
der Leitung 38 verbunden und die einen festen Wert aufweisende
Spannung auf der Leitung 38 bezüglich der Leitung
18 ist mit V R bezeichnet. Ein Nullpotentiometer 39
ist zwischen die Leitung 18 und die Leitung 34 geschaltet
und der Abgriff des Potentiometers ist über einen Widerstand
40 mit der Leitung 11 verbunden. Das Potentiometer
41 und ein Widerstand 42 sind zwischen die Leitung 11 und
die Leitung 24 geschaltet. Der Abgriff des Potentiometers
41 ist mit dem einen Ende des Potentiometers verbunden,
so daß er als veränderbarer Widerstand wirkt, um eine
linearisierbare Charakteristik zu schaffen, wie später
beschrieben wird.
Der Gleichstrom i₁ durch das Potentiometer 41 und den
Widerstand 42 setzt sich aus Strömen zusammen, die durch
die Dioden 23 und 25 und auch durch die Dioden 26 und 27
fließen und somit gilt: i₁ = fV (C₂ - C₁). Der Eingangskreis
enthält auch einen Strom i₂ zur Nullpunkteinstellung,
der von der Leitung 11 durch den Widerstand 40
fließt, wie gezeigt ist. Der Strom auf der Leitung 11
ist somit i₂ + i₁ bzw. i₂ + fV(C₂ - C₁) und da
kann dieser Strom ausgedrückt werden durch:
Die Spannung V₁ hängt etwas von ab, da V₁ = V R + i₁
(R₄₁ + R₄₂) unter der Annahme, daß die Spannung auf der
Leitung 11 im wesentlichen gleich der Spannung V R auf der
Leitung 38 ist. Folglich ist der Wert von R₄₁ + R₄₂ ein
wählbarer Ausdruck, der verwendet werden kann, um den Ausdruck
für i₂ + i₁ zu ändern. Dieser Änderungsvorgang wird
tatsächlich verwendet, um die Gesamtübertragungsfunktion
zu linearisieren, d. h., die Beziehung zwischen dem Ausgangsstrom
und dem gemessenen Parameter, was infolge einer
nicht vermeidbaren Nebenschlußkapazität über C₁ und anderer
Faktoren wie einer geringen Nichtlinearität an einer Druckmembran
z. B. erwünscht ist. Dieser Eingangskreis, wie er
beschrieben wurde, erzeugt ein Stromsignal auf der Leitung
11, das im wesentlichen dem Ausdruck C₂/C₁ proportional
ist und der Nullpunkteinstellungs- und Linearisierungseigenschaften
hat. Die Bezugsspannung bzw. feste
Spannung V R wird auf der Leitung 38 zugeführt.
Der Stromsteuerkreis 60 wird über die Stromzuleitung 61
und die Stromrückleitung 62 gespeist und seine Grundfunktion
ist es, den Eingangskreis 10 zu erregen und die
Steuerung des Gesamtstroms I T des gesamten Kreises in der
Leitung 61 als Funktion des Zustandes, der gemessen wird,
zu bewirken. Er kann als mit dem Eingangskreis an den Anschlüssen
18 A, 11 A, 38 A, 34 A und 19 A verbunden angesehen
werden.
Der Gesamtstrom I T fließt durch eine Rückleitungsschutzdiode
63 und dann über eine Widerstandseinrichtung 64, die im folgenden als Widerstandsnetzwerk bezeichnet wird, zu der
Leitung 18 mit Ausnahme eines bekannten Anteils i₃ des
Gesamtstroms I T , der über die Leitung 65 zur Leitung 11
fließt. Das Widerstandsnetzwerk 64 umfaßt eine Reihenschaltung
eines Potentiometers 66 und eines Widerstandes
67, die parallel zu einem Widerstand 68 zwischen der
Diode 63 und der Leitung 18 geschaltet sind. Der Abgriff
des Potentiometers 66 ist über einen Widerstand 69 und
die Leitung 65 mit der Leitung 11 verbunden. Ein Verstärker
70 wird durch eine Verbindung mit den Leitungen 18
und 19 erregt und sein Ausgang ist über einen Widerstand
71 mit der Basis eines Stromsteuertransistors 72 verbunden,
der eine Steuerelektrode 72 b und die beiden anderen Elektroden
72 c und 72 e aufweist.
Der nicht invertierende Eingang des Verstärkers
70 ist mit der Leitung 11 und der invertierende Eingang
mit der Leitung 38 verbunden. Ein Kondensator 73 ist
zwischen den invertierenden Eingang und den Ausgang des
Verstärkers 70 geschaltet. Der Emitter 72 e des Transistors
72 ist mit der Stromzufuhr 18 über einen Rückkopplungs-Widerstand
74 verbunden und eine Strombegrenzungsdiode 75,
die als weitere Zenerdiode ausgebildet ist,
ist zwischen die Leitung 18 und die Basis 72 b des Transistors
72 geschaltet. Wenn der Strom durch den Widerstand 74
einen bestimmten Wert überschreitet, leitet die Diode
75 und begrenzt den Transistor 72, so daß der Strom
begrenzt wird und sie als eine Schutzeinrichtung wirkt.
Der Kondensator 76 ist über die Basis 72 b und den Emitter 72 e
des Transistors 72 geschaltet, um für eine dynamische Stabilität
zu sorgen. Der Kollektor 72 c des Transistors 72 ist mit
der Basis eines Transistors 77 verbunden und der Emitter
des Transistors 72 ist mit der Rückleitung 62 verbunden.
Der Kollektor des Transistors 77 ist mit der Leitung 19
verbunden und ein Widerstand 78 ist zwischen die Leitungen
19 und 62 geschaltet. Der Widerstand 78 dient als
Strom-bypass und ist bei Erregung des Kreises wirksam.
Ein Widerstand 79 und ein parallelgeschalteter Kondensator
80 sind zwischen die Basis und den Emitter des
Transistors 77 geschaltet, um Oszillatorstörsignale aus
dem Ausgangssignal zu filtern. Ein Widerstand 81 ist
zwischen die Leitungen 34 und 19 geschaltet und ein Stromsteuerelement 82, das im folgenden
als Transistor 82 bezeichnet wird, ist mit seiner Basis mit der Leitung 34
und mit seinem Emitter mit der Leitung 19 verbunden. Der
Kollektor des Transistors 82 ist mit dem Emitter des
Transistors 72 verbunden. Der Transistor 82 und der
Widerstand 81 dienen zur Stabilisierung des Stroms
durch die Zenerdiode 33.
Im Betrieb fließt ein bekannter Anteil i₃ des Gesamtstroms
I T zu der Leitung 11 über den Widerstand 69. Ein
ansteigendes Signal auf der Leitung 11 an dem nicht
invertierenden Anschluß des Verstärkers 70 erzeugt ein
abnehmendes Signal an der Basis des Transistors 72 und
der Basis des Transistors 77 und dadurch wird der Stromfluß
durch den Transistor 77 und das Netzwerk 64 verringert.
Der Strom i₃ nimmt somit dann ebenfalls mit
dem Bestreben ab, die feste Spannung auf der Leitung 11
gleich der Spannung V R auf der Leitung 38 zu halten. Auch
ist i₃ = i₁ + i₂ und i₃R₆₉ = I T R z + V R , wobei
wenn der Abgriff des Potentiometers 66 zum oberen Ende
66 A geschoben ist. Wenn der Abgriff nach unten geschoben
wird, würde dies den Ausdruck für R z ändern und seine
Abnahme bewirken, jedoch würde die Beziehung zwischen i₃
und I T proportional bleiben. Somit wirkt das Potentiometer
66 als eine Abstands- bzw. Empfindlichkeitssteuerung, da
es ein Vervielfacher des Gesamtstroms I T ist. Kombiniert
man den obigen Ausdruck mit dem zuvor abgeleiteten Ausdruck
für i₂ + i₁ (Gleichung 3), so ergibt sich:
wobei V₁ die zuvor beschriebene Beziehung zu V R hat und
i₂ ein Nullpunkteinstell-Strompegel ist, der über das
Potentiometer 39 gewählt wird.
Als ein besonderes Beispiel wurde ein Erregerkreis 90,
bestehend aus einer Gleichspannungsquelle 91 und einem
Lastwiderstand 92 in der gezeigten Weise an die Leitungen
61 und 62 angeschlossen, um einen positiven Stromfluß
in Richtung des Pfeils I T zu bewirken. Der Kondensator
C₁ wurde zwischen etwa 82 pf und 50 pf geändert, um von
Null bis zum Maximum reichende Drucksignale eines kapazitiven
Drucksensors wiederzugeben und C₂ beträgt 82 pf.
Weitere Bauelementenwerte sind in der Tabelle 1 angegeben.
Es wurde festgestellt, daß die Versorgungsspannungsanforderungen
zwischen den Leitungen 61 und 62 minimal
12 V und maximal 35 V betrugen. Der Ausgangsstrom konnte
mit dem Potentiometer 39 auf 4 mA eingestellt werden,
wenn C₁ und C₂ gleich waren und der Bereich konnte mit
dem Potentiometer 66 zur Erzeugung eines Gesamtstroms
von 20 mA eingestellt werden, wenn C₁ etwa 50 pF betrug.
Die Linearität von I T in Abhängigkeit von C₂/C₁ konnte
mit dem Potentiometer 41 eingestellt werden.
Der Meßwertumformer schafft grundsätzlich drei Strompfade
zwischen den Leitungen 18 und 62. Der Nebenschlußstrom,
der von dem Verstärker 70 gesteuert wird, fließt
von der Leitung 18 zu dem Widerstand 74 und dem Transistor
82 und dann durch den Transistor 77, der das Endstromsteuerelement
ist und wird als erster geregelter Strompfad 18, 74, 82, 77, 62 bezeichnet.
Ein zweiter geregelter Strompfad 18, 33, 35, 36, 34, 81, 82 ist von der Leitung 18
über die Zenerdiode 33 und parallele Widerstandspfade
mit den Transistoren 35, 36 und 39 zu der Leitung 34
geschaffen. Die Leitung 34 ist mit der Basis des Transistors
82 und dem Widerstand 81 verbunden, und diese
Kombination dient zur Regulierung des Stroms durch die
Zenerdiode 33 auf einen im wesentlichen konstanten Pegel,
so daß sich die Bezugsspannung, die von der Zenerdiode
33 erzeugt wird, bei erhöhtem Strom nicht erheblich
ändert. Der Widerstand 81 kann temperaturabhängig gemacht
werden, um durch Temperaturänderung verursachte Änderungen des
Basis-Emitter-Spannungsabfalls des Transistors 82 auszugleichen.
Ein dritter Strompfad ist nicht reguliert und umfaßt die
Pfade durch die Versorgungsanschlüsse für die Verstärker
12 und 70 von der Leitung 18 zu der Leitung 19.
Die Stromsteuerung, die gezeigt ist, wird ebenfalls durch
zwei Stufen erreicht. Die erste Stufe umfaßt den Transistor
72, der direkt auf das Ausgangssignal des Verstärkers
70 anspricht. Der Transistor 72 erzeugt ein
Steuersignal für den Transistor 77 der zweiten Stufe,
der das Endstromsteuerelement ist.
Das Signal, das auf der Leitung 65 von dem Widerstandsnetzwerk
her zugeführt wird, ist das stromabhängige Ausgleichsrückkopplungssignal,
das am Eingang des Verstärkers
70 festgestellt wird, wenn der Verstärker den Strom in
dem Nebenschlußweg in Abhängigkeit von Änderungen in
dem Signal auf der Leitung 11 infolge einer Änderung
des Ausgangssignals des Wandlers eingestellt hat.
Die Verwendung des erläuterten besonderen Stromregulierungskreises,
der aus dem Transistor 82 und dem Widerstand
81 besteht, ist von Vorteil, da er die notwendige
Regulierung bei minimalem Spannungsabfall bewirkt. Dies
erlaubt eine höhere Rückkopplungsspannung, die über dem
Widerstand 68 und damit an dem nicht invertierenden Eingang
des Verstärkers 70 erzeugt wird, wenn er in einem
typischen Zweidraht-Steuerkreis verwendet wird, bei dem
die für die Meßwertumformer-Erregung zur Verfügung stehende
Spannung minimal 12 V als üblichem Standardwert beträgt.
Die Schaltung der Fig. 2 ist eine weitere Anordnung der
Oszillatorsteuerstufe, die zur Messung einer veränderbaren
Induktivität geeignet ist. Wie gezeigt ist, wird ein
Stromsignal erzeugt, das dem Reziprokwert der veränderbaren
Induktivität proportional ist. Diese Beziehung ist z. B.
anwendbar, wenn die veränderbare Induktivität von einem
Drucksensor erzeugt wird, der einen magnetischen Pfad
hat, der durch eine verstellbare Membran und ein stationäres
Polstück verläuft, so daß sich die Induktivität
umgekehrt mit der Membranauslenkung ändert.
Ein Oszillator ähnlich dem Oszillator der Fig. 1 hat einen
Steuerverstärker 101, der durch Verbindung mit den Leitungen
102 und 103 gespeist wird. Der Ausgang des Verstärkers
101 ist über einen Widerstand 104 mit dem Verbindungspunkt
der Rückkopplungswicklung 105 und einem Kondensator 106
verbunden. Das andere Ende der Wicklung 105 ist mit dem
Emitter eines Transistors 107 verbunden und die andere
Seite des Kondensators 106 ist mit der Basis des Transistors
107 verbunden. Eine Primärwicklung 108 ist zwischen
den Kollektor des Transistors 107 und die Leitung 102
geschaltet und ein Widerstand 109 ist zwischen die Basis
des Transistors 107 und die Leitung 102 geschaltet. Ein
Kondensator 110 ist über die Eingänge des Verstärkers 101
geschaltet und ein Kondensator 111 ist zwischen den invertierenden
Eingang und den Ausgang des Verstärkers 101
geschaltet. Ein Widerstand 112 und ein Kondensator 113
sind parallel zwischen den nicht invertierenden Eingang
des Verstärkers 101 und die Leitung 102 geschaltet. Eine
Zenerdiode 114 ist zwischen die Leitung 102 und die Leitung
115 geschaltet und die Diode 114 ist parallel zu der
Serienschaltung von Widerständen 116 und 117 geschaltet.
Der Verbindungspunkt zwischen den Widerständen 116 und
117 ist mit einer Leitung 118 verbunden und eine Bezugsspannung
wird somit an diesen erzeugt. Ein Nullpunkteinstellpotentiometer
119 ist zwischen die Leitungen 102
und 115 geschaltet und der Abgriff des Potentiometers 119
ist über einen Widerstand 120 mit der Leitung 121 verbunden.
Ein Ende eines Linearisierungspotentiometers 122 ist mit
dem invertierenden Anschluß des Verstärkers 101 und das
andere Ende des Potentiometers 122 ist über einen Widerstand
123 mit der Leitung 121 verbunden. Die Beschreibung
der Schaltung und deren Arbeitsweise ist bis zu diesem
Punkt gleich der der Schaltung der Fig. 1 und die Leitungen
102, 121, 118, 115 und 103 entsprechen den Leitungen
18, 11, 38 und 19 der Fig. 1. Die Anschlüsse
102 A, 121 A, 118 A, 115 A und 103 A dienen zum Anschluß der
Ausgangsstufe 60 der Fig. 1 anstelle der Anschlüsse 18 A,
11 A, 38 A, 34 A und 19 A.
Um die erforderliche Funktion ausnehmend von einer sich
ändernden Induktivität zu erzeugen, erfordern jedoch die
Induktivitäten und die zugehörigen Gleichrichterkreise
Änderungen der Schaltung im Vergleich zu den veränderbaren
und festen Kondensatoren C₁ und C₂ der Fig. 1.
Eine einzige Sekundärwicklung 124 ist zwischen die Leitung
102 und den Verbindungspunkt der Gleichstrom-Koppelkondensatoren
125 und 126 an deren einer Seite geschaltet.
Die andere Seite des Kondensators 126 ist mit dem einen
Ende einer Induktivität L₁ und die zweite Seite des Kondensators
125 ist mit dem einen Ende einer Induktivität
L₂ verbunden. Das andere Ende der Induktivität L₁ ist mit
der Kathode einer Diode 127 und der Anode einer Diode 128
verbunden. Die Kathode der Diode 128 ist mit der Leitung
102 verbunden und die Anode der Diode 127 ist mit dem
invertierenden Anschluß des Verstärkers 101 verbunden.
Das andere Ende der Induktivität L₂ ist mit der Kathode
einer Diode 129 und mit der Anode einer Diode 130 verbunden.
Die Kathode der Diode 130 ist mit der Anode der
Diode 127 und die Anode der Diode 129 ist mit dem nicht
invertierenden Anschluß des Verstärkers 101 verbunden.
Ein Bypass-Kondensator 131 ist zwischen die Leitung 102
und den nicht invertierenden Anschluß des Verstärkers 101
geschaltet und ein weiterer Kondensator 132 ist parallel
zu der Sekundärwicklung 124 geschaltet, um die Resonanzfrequenz
festzulegen.
Die Arbeitsweise dieser Schaltung ist der der Fig. 1 darin
gleich, daß Wechselstromimpedanzen von einem Oszillatorkreis
erregt werden und Gleichrichterkreise Wechselspannungssignale
proportional den Induktivitäten liefern. Bei
diesem Beispiel fließt ein Gleichstrom i₄ durch die Dioden
129 und 130 und
wobei V die Spitzenspannung
der Wicklung 124 und K eine Funktion der Frequenz und des
Verlaufs der Spannung ist. In ähnlicher Weise fließt ein
Strom
durch die Dioden 127 und 128. Ein Strom
i₆, der durch den Widerstand 123 und das Potentiometer 122
fließt, gibt den Unterschied zwischen i₅ und i₄ wieder und
beträgt
Der Strom durch den Widerstand
112 ist ebenfalls i₄ und es ergibt sich, wenn man sich
daran erinnert, daß die Spannung an dem invertierenden
Anschluß des Verstärkers 101 V₁ ist,
Setzt man diesen Ausdruck in den Ausdruck für i₆, so ergibt
sich:
was das gewünschte Stromsignal als Funktion der veränderbaren
Induktivität L₁ ist und dem Signalstrom i₁ der Fig. 1
entspricht. Wenn eine lineare Beziehung zwischen einer
Induktivität und i₆ erwünscht ist, kann L₂ als veränderbare
Induktivität gewählt werden. Wenn die differentielle
Auslenkung an einer Druckmembran gemessen werden soll,
und man wiederum annimmt, daß die Auslenkung zu der
Induktivität umgekehrt in Beziehung steht, könnte dies
auch mit geringen Schaltungsänderungen erreicht werden,
die eine andere Kombination des gleichgerichteten Stroms
ergibt, so daß i₆ α X₁ - X₂, wobei X₁ die Auslenkung
entsprechend L₁ und X₂ die Auslenkung entsprechend L₂
ist.
In der nachstehenden Tabelle sind Werte und Typen
der verwendeten Bauelemente beispielhaft aufgeführt.
Claims (3)
1. Zweidraht-Meßwertumformer zur Erzeugung eines Gleichstromsignals
proportional zu einem zu messenden Parameter, der über zwei
Anschlüsse an eine Gleichstromquelle (91) anschließbar ist,
bestehend aus einem Stromregler (60), der eine über Leitungen
(61, 62) zwischen die Anschlüsse geschaltete Widerstandseinrichtung
(64) aufweist und ein Rückkopplungssignal erzeugt, das
den zwischen den Anschlüssen führenden Strom darstellt, und der
einen ersten geregelten Strompfad (18, 74, 82, 77, 62) zwischen
den Anschlüssen aufweist, der von einem Verstärker (70) geregelt
wird, dessen Ausgangssignal eine Stromsteuereinrichtung (72, 77)
ansprechend auf den Vergleich des Rückkopplungssignals der
Widerstandseinrichtung (64) mit einem den zu messenden Parameter
darstellenden Eingangssignal steuert, sowie bestehend aus einem
Eingangskreis (10), der mit dem Stromregler (60) verbunden ist,
um dem Verstärker (70) das Eingangssignal zuzuführen, wobei ein
zweiter geregelter Strompfad (18, 33, 35, 36, 34, 81, 82) vorgesehen
ist, der eine Zenerdiode (33), die mindestens mit einem
Widerstand (74) des ersten geregelten Strompfades (18, 74, 82,
77, 62) parallel geschaltet ist, und einen hierzu parallelen
Widerstandsspannungsteiler (35, 36) aufweist, der eine Referenzspannung
für den Verstärker (70) erzeugt, und wobei ein Stromsteuerelement
(82) gemeinsam in dem ersten und dem zweiten
geregelten Strompfad vorgesehen ist, um den Strom in dem ersten
Strompfad in Abhängigkeit von dem Strom in dem zweiten Strompfad
zur Stabilisierung der Spannung über die Zenerdiode (33) zu
einzustellen, dadurch gekennzeichnet, daß die
Regelung des ersten geregelten Strompfads über den Verstärker
(70) dadurch erfolgt, daß das Ausgangssignal des Verstärkers
(70) an die Steuerelektrode (72 b) eines in der Stromsteuereinrichtung
(72, 77) enthaltenen ersten Steuertransistors (72)
gelegt ist, dessen beide andere Elektroden (72 e, 72 c) in Reihe
mit dem in dem ersten geregelten Strompfad angeordneten
Rückkopplungswiderstand (74) und mit der Steuerelektrode (77 b)
eines Haupt-Stromsteuertransistors (77) liegen, der in der
Stromsteuereinrichtung (72, 77) enthalten ist.
2. Zweidraht-Meßwertumformer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß eine weitere Zenerdiode (75) mit der Steuerelektrode
(72 b) des ersten Steuertransistors (72) der Stromsteuereinrichtung
(72, 77) verbunden ist und parallel zu dem Rückkopplungswiderstand
(74) des ersten geregelten Strompfades (18, 74, 82,
77, 62) geschaltet ist, um den maximalen Spannungsabfall über
den Rückkopplungswiderstand (74) zu begrenzen.
3. Zweidraht-Meßwertumformer nach Anspruch 1 oder 2, dadurch
gekennzeichnet, daß ein in den Eingangskreis des Stromsteuerelements
(82) geschalteter Widerstand (81) als temperaturabhängiger
Widerstand ausgelegt ist, mit welchem durch Temperaturänderungen
verursachte Änderungen des Basis-Emitter-Spannungsabfalls
des Stromsteuerelements (82) ausgleichbar sind.
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