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DE3323363A1 - Vorgesteuertes druckreduzierventil - Google Patents

Vorgesteuertes druckreduzierventil

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Publication number
DE3323363A1
DE3323363A1 DE19833323363 DE3323363A DE3323363A1 DE 3323363 A1 DE3323363 A1 DE 3323363A1 DE 19833323363 DE19833323363 DE 19833323363 DE 3323363 A DE3323363 A DE 3323363A DE 3323363 A1 DE3323363 A1 DE 3323363A1
Authority
DE
Germany
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pressure
control
channel
consumer
main piston
Prior art date
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Application number
DE19833323363
Other languages
English (en)
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DE3323363C2 (de
Inventor
Hans 8770 Lohr Wölfges
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Bosch Rexroth AG
Original Assignee
Mannesmann Rexroth AG
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Filing date
Publication date
Application filed by Mannesmann Rexroth AG filed Critical Mannesmann Rexroth AG
Priority to DE19833323363 priority Critical patent/DE3323363A1/de
Priority to US06/622,092 priority patent/US4590968A/en
Priority to JP59133394A priority patent/JPS6039215A/ja
Publication of DE3323363A1 publication Critical patent/DE3323363A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE3323363C2 publication Critical patent/DE3323363C2/de
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    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05DSYSTEMS FOR CONTROLLING OR REGULATING NON-ELECTRIC VARIABLES
    • G05D16/00Control of fluid pressure
    • G05D16/20Control of fluid pressure characterised by the use of electric means
    • G05D16/2006Control of fluid pressure characterised by the use of electric means with direct action of electric energy on controlling means
    • G05D16/2013Control of fluid pressure characterised by the use of electric means with direct action of electric energy on controlling means using throttling means as controlling means
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    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05DSYSTEMS FOR CONTROLLING OR REGULATING NON-ELECTRIC VARIABLES
    • G05D16/00Control of fluid pressure
    • G05D16/20Control of fluid pressure characterised by the use of electric means
    • G05D16/2093Control of fluid pressure characterised by the use of electric means with combination of electric and non-electric auxiliary power
    • G05D16/2097Control of fluid pressure characterised by the use of electric means with combination of electric and non-electric auxiliary power using pistons within the main valve
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y10TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC
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    • Y10T137/8593Systems
    • Y10T137/86493Multi-way valve unit
    • Y10T137/86574Supply and exhaust
    • Y10T137/86582Pilot-actuated
    • Y10T137/86614Electric

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  • Fluid Mechanics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Control Of Fluid Pressure (AREA)

Description

■ΑΙ BESCHREIBUNG:
Die Erfindung betrifft ein vorgesteuertes Druckreduzierventil mit den im Oberbegriff des Patentanspruchs 1 angegebenen Merkmalen.
Die Erfindung geht damit von einem Ventil aus, das aus der DE-PS 29 03 560 bekannt ist. Nachteilig ist bei diesem Ventil, daß drei Arbeitsanschlüsse und mindestens ein Steueranschluß vorgesehen sein muß. So ist je ein Arbeitsanschluß zum Verbraucher, zur Druckmittelquelle und zum Tank erforderlich. Auch das Vorsteuerventil ist über eine Steuerdruckleitung an den Verbraucheranschluß oder an die Druckmittelquelle angeschlossen und weist eine Verbindung zum Tank auf. Bei stehendem Verbraucher, wenn z.B. der Kolben eines Zylinders auf Festanschlag gefahren ist, so ist zwar durch den großen Querschnitt der durch den Hauptkolben gesteuerten Verbindung vom Verbraucher zum Tank ein rascher Druckabbau am Verbraucher möglich, wenn das Vorsteuerventil von einem hohen auf einen niedrigen Wert umgeschaltet wird, doch führt der schnelle Druckabbau zu heftigen Einschwingvorgängen beim Erreichen des niedrigeren Druckwerts. Die dabei auftretenden Druckeinbrüche und Druckspitzen sind unerwünscht.
Somit liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, das Druckreduzierventil der eingangs geschilderten Art so auszubilden, daß ein schneller Druckabbau gewährleistet ist, daß die Bauweise vereinfacht ist und Einschwingvorgänge beim Umschalten auf einen niedrigeren Druckwert vermieden werden.
Diese Aufgabe ist erfindungsgemäß durch die im kennzeichnenden Teil des Patentanspruchs 1 angegebenen Merkmale gelöst.
wird erfindungsgemäß die von der zweiten Steuerkante des Hauptkolbens gesteuerte Verbindung vom Verbraucher zum Tankanschluß unmittelbar mit dem vom Vorsteuerventil zum Tank
rUhrori'lon lituuerk.irui 1 verbunden, bo wird eine erhebliche Vereinfachung der Bauweise des Ventils erzielt, da lediglich zwei Arbeitsanschlüsse, nämlich zum Verbraucher und zur Druckmittelquelle von großem Querschnitt und ein Anschluß zum Tank mit vergleichsweise geringem Querschnitt erforderlich sind. Es ist deshalb möglich, zum Anschluß des Ventils eine Anschlußplatte vorzusehen, wie sie sonst für einfache Zweiwegedruckreduzierventile Verwendung findet. Trotzdem ist durch den Steuerkanal zum Tank ein ausreichend großer Querschnitt gegeben, über den der Druckabbau am Verbraucher sehr rasch erfolgen kann.
Außer dem Steuerdruck wirkt auf den Hauptkolben noch gleichsinnig oder gegensinnig -je nach Ausführungsform - eine Regelfeder. Um die genannten Einschwingvorgänge zu vermeiden, ist zusätzlich erfindungsgemäß eine zuschaltbare Feder vorgesehen, die beim schlagartigen öffnen der Verbindung vom Verbraucher zum Tankanschluß zugeschaltet wird und welche in diesem Zustand den auf den Hauptkolben wirkenden, aus dem am Vorsteuerventil eingestellten Steuerdruck und der Regelfeder bestehenden Druck erhöht. Sinkt der Verbraucherdruck unter diesen erhöhten Druck, so verschiebt sich der Hauptkolben in Schließrichtung der Verbindung vom Verbraucher zum Tankanschluß, die zuschaltbare Feder wird dadurch unwirksam, wodurch auf den Hauptkolben nur mehr der am Vorsteuerventil eingestellte Druck plus oder minus der Regelfeder wirkt. Dadurch wird erreicht, daß zwischen dem von der zuschaltbaren Feder erhöhten Druck und dem eingestellten Steuerdruck der Verbraucherdruck langsam und ohne Druckspitzen und Druckeinbrüche abgebaut wird. Es erfolgt also zunächst ein sehr rascher Druckabbau bis zu dem von der zuschaltbaren Feder hervorgerufenen Vorhaltdruck, während der Restdruck zwischen dem Vorhaltdruck und dem gewünschten Verbraucherdruck allmählich und gleichmäßig abgebaut wird.
In den Unteransprüchen sind weitere Ausgestaltungen und vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindungen gekennzeichnet. Ferner richten sich die Unteransprüche auf verschiedene Ausführungsformen des Ventils, denen das gleiehe Bauprinzip zugrundelieqt und mit denen gleiche Vorteile erzielt werden.
Mehrere Ausführungsbeispiele der Erfindung sind nachstehend anhand der Zeichnung näher erläutert. Es zeigt:
Figur 1 einen Schnitt durch ein Druckreduzierventil mit Vorsteuerventil,
Figur 2 eine schematische Darstellung des Druckreduzierventils in Figur 1, bei dem der Steuerdruck aus dem Verbraucherkanal ent
nommen ist,
Figur 3 eine schematische Darstellung eines Druckreduzierventils, bei dem der Steuerdruck aus dem Hochdruckkanal entnommen ist und
Figur 4 eine schematische Darstellung eines Druckreduzierventils, bei dem der Steuerdruck ebenfalls aus dem Hochdruckkanal entnommen
2^ ist in einer abgeänderten Ausführungsform
mit nur einer Feder.
Das in Figur 1 dargestellte Druckreduzierventil 10 zur Druckreduzierung bei größeren Flüssigkeitsströmen besteht
^O aus einem Vorsteuerventil 11 und aus einem Hauptventil 12 mit einem Hauptkolben 14, der in der Ausgangsstellung von einem mit einer Druckmittelquelle verbundenen Hochdruckkanal 15 nach einem mit einem Verbraucher verbundenen Verbraucherkanal 16 freien Durchlaß gewährt. Die Steue-
^° rung des Druckmittelweges vom Hochdruckkanal· 15 zum Verbraucherkanal 16 erfolgt über eine erste Steuerkante des Hauptkolbens 14. Wird der Hauptkolben 14 nach links
verschoben, so wird der Druckmittelweg über die erste Steuerkante 17 geschlossen und ein Druckmittelweg vom Verbraucherkanal 16 zu einem zum Tank führenden Kanal 18 über eine zweite Steuerkante 20 am Hauptkolben 14 geöffnet.
Der jeweils gewünschte Verbraucherdruck im Kanal 16 wird am Vorsteuerventil 11 mittels des Magneten 22 elektrisch eingestellt, der ein Ventilglied 23 auf den Ventilsitz 24 drückt entgegen einem Steuerdruck, der aus dem Verbraucherkanal 16 entnommen wird. Hierzu ist eine Steuerdruckleitung 26, zwei Drosseln 27 und 28 und Bohrungen 35, 36 im Hauptkolben 14 vorgesehen. Außerdem wirkt der Steuerdruck auf die linke Seite des Hauptkolbens 14.
Solange der Druck in der Hochdruckleitung 15 kleiner ist als der am Vorsteuerventil eingestellte Druck, bleibt der Hauptkolben 14 durch die Regelfeder 29 in der geöffneten Stellung. Erreicht der Druck in 16 den eingestellten Wert, so öffnet das Vorsteuerventil und es fließt Steuerflüssigkeit zwischen Ventilsitz 24 und Ventilglied 23 in den zum Tank T führenden Kanal 30. Das entstehende Druckgefälle verschiebt den Hauptkolben 14 nach links in Schließrichtung. Steht der Kolben im Verbraucher 38 auf Festanschlag, schließt der Hauptkolben so weit, daß nur noch die Leck-Ölverluste im Verbraucherkanal 16 und die Steuerflüssigkeit für das Vorsteuerventil über die erste Steuerkante 17 vom Hochdruckkanal 15 in den Verbraucherkanal 16 strömen.
Soll nun der Druck im Verbraucher 38 auf einen niedrigeren Druck umgeschaltet werden, so wird der Magnet 22 des Vorsteuerventils entsprechend erregt und öffnet. Dadurch sinkt der Druck auf der linken Seite des Hauptkolbens 14 im Steuerdruckraum 32 ab und der Hauptkolben ver-
schiebt sich nach links bis der Verbraucherkanal 16 über die zweite Steuerkante 2 0 des Hauptkolbens 14 mit dem zum Tank führenden Kanal 18 verbunden ist. Somit kann das
38 Expansionsvolumen aus dem Verbraucher über den Kanal zum Tank strömen. Dadurch kann der Druck im Verbraucher38 sehr schnell abgebaut werden. Das dargestellte Ventil hat den Vorteil, daß es lediglich die beiden Anschlüsse für den Verbraucherkanal 16 und den Hochdruckkanal 15 aufweist sowie eine Leitung 30 zum Tank, in welche der IQ Kanal 18 mündet und die einen vergleichsweise geringen Querschnitt hat» Dies stellt eine erhebliche Vereinfachung gegenüber den bekannten Druckreduzierventilen dar, bei denen der Kanal 18 einen großen Querschnitt aufweist, für den ein eigener Arbeitsanschluß erforderlich ist·
Infolge der kurzen Druckabbauzeit beim öffnen der Verbindung zwischen dem Verbraucherkanal 16 und dem Tankkanal 18 über die zweite Steuerkante stellt sich ein Einschwingvorgang beim Umschalten auf den niedrigeren Druck ein. Der Hauptkolben beginnt nämlich erst dann sich in Schließrichtung der zweiten Steuerkante zu verschieben, wenn der Verbraucherdruck unter den
Regel
Steuerdruck zuzüglich der Kraft der/feder 2 9 abgesunken ist. Da der Hauptkolben eine gewisse Zeit braucht, um die Verbindung zum Tank zu schließen, entsteht im Verbraucherkanal 18 ein Druckeinbruch, der erst nach einem längeren Einschwingvorgang ausgeregelt wird. Solche Druckeinbrüche mit Einschwingvorgang sind insbesondere im Spritzgießmaschinenbereich unerwünscht.
Um diese unerwünschten Erscheinungen zu vermeiden, wird eine zusätzliche Feder 34 vorgesehen, die auf den Hauptkolben 14 wirkt und zugeschaltet wird, wenn der Hauptkolben einen vorbestimmten Hub zurückgelegt hat.
In Figur 2 ist das in Figur 1 dargestellte Druckreduzierventil schematisch erläutert. Gleiche Bezugszeichen bezeichnen gleiche Bauteile. Der Hauptkolben 14 weist eine Durchgangsbohrung 35 auf, die über eine Radialbohrung mit dem Verbraucherkanal 16, über die Drossel 27 mit dem Steuerdruckraum 32 und ferner mit dem Raum 37 auf der rechten Seite des Hauptkolbens 14 in Verbindung steht. Der Verbraucherkanal· 16 ist an den Verbraucher 38, z.B. einen Arbeitszylinder, und der Hochdruckkanal 15 an eine Pumpe 39 angeschlossen.
Wie in Figur 1 wirkt also der Verbraucherdruck im Raum
37 und der Steuerdruck zusammen mit der Regelfeder 29 im Steuerdruckraum 32. Die zuschaltbare Feder 34 stützt sich über einen Federteller 40 an einem Gehäuseanschlag ab und wird erst dann wirksam, wenn der Hauptkolben 14 so weit nach links verschoben ist, daß dessen Stirnkante den Federteller 40 vom Gehäuse abhebt. In dieser Position des Hauptkolbens, in der die Feder 34 zugeschaltet wird ist die Verbindung vom Hochdruckkanal 15 zum Verbraucherkanal 16 mittels der ersten Steuerkante 17 des Hauptkolbens geschlossen und die Verbindung zwischen dem Verbraucherkanal 16 und dem Kanal 18 so weit geöffnet, daß der Durchgangsquerschnitt nur durch die an der zweiten Steuerkante 2 0 angebrachten Feinsteuernuten 42 erfolgt.
Wird die Feder 34 vom Hauptkolben 14 nach links mitgenommen und weiter zusammengedrückt, so wird die Verbindung zum Kanal 18 voll geöffnet.
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In Figur 2 sei angenommen, daß zunächst am Verbraucher
38 ein hoher Druck, z.B. 140 bar eingestellt ist und der Kolben des Verbrauchers 38 in die dargestellte Endlage gefahren ist. Soll nun der Druck im Verbraucher 38 auf einen niedrigeren Wert, z.B. 45 bar umgeschaltet werden, so wird durch entsprechende Erregung
des Magneten 22 der niedrigere Wert am Vorsteuerventil eingestellt, welches öffnet und den Steuerdruck zum Tank über die Leitung 30 abbaut, bis im Steuerdruckraum 32 ein Steuerdruck von 40 bar erreicht ist. Der Hauptkolben 14 schaltet schlagartig nach links und öffnet die Verbindung vom Verbraucherkanal 16 zum Tankanschluß 18 vollständig, so daß der Druckabbau im Verbraucher 38 erfolgen kann. Auf den Hauptkolben 14 wirkt einmal der Steuerdruck plus die von den beiden Federn 29 und 3 4 ausgeübten Kräfte und gegensinnig der Verbraucherdruck im Raum 37. Werden von jeder Feder 5 bar Druck aufgebracht, so ist im zugeschalteten Zustand der Feder 34, also bei nach links verschobenem Hauptkolben 14 die im Steuerdruckraum 32 auf den Hauptkolben wirkende Druckkraft gleich 50 bar. Der Hauptkolben 14 ist im Gleichgewicht, wenn der Verbraucherdruck ebenfalls auf 50 bar abgebaut ist. Sobald der Verbraucherdruck unter 5 0 bar sinkt, verschiebt sich der Kolben wieder nach rechts und schließt allmählich die Verbindung über die zweite Steuerkante zum Tankanschluß 18. Hat sich der Hauptkolben so weit nach rechts verschoben, daß die Feder 34 über den Federteller 40 wieder am Gehäuseanschlag liegt, so verringert sich die im Steuerdruckraum 32 wirkende Kraft auf den Hauptkolben um 5 bar und es kann ein weiterer Druckabbau aus dem Verbraucherkanal 16 nur
in den Tankanschluß 18/über die Feinsteuernuten 42 des Hauptkolbens erfolgen, bis der Verbraucherdruck auf 45 bar abgesunken ist. In dieser
Position des Hauptkolbens 14, in der die Stirnkante in Anlage an dem Federteller 40 ist, ohne daß die Feder 34 wirksam ist, fließt immer noch Druckmittel in den Tankanschluß 18 über die Feinsteuernuten 42. Sobald der Verbraucherdruck im Raum 37 geringfügig unter dem im Steuerdruckraum 32 auf den Kolben wirkenden Druck plus der Kraft der Steuerfeder 29 abgesunken ist, wird der Hauptkolben nach rechts verschoben und verschließt den Abfluß zum Tankanschluß 18 vollständig. Auf diese Weise wird nach dem zunächst sehr rasch erfolgenden Druckabbau
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von 140 bar auf 50 bar, der Abbau des Restdrucks von 50 bar auf etwa 45 bar allmählich erfolgen, so daß Druckeinbrüche und ein Einschwxngvorgang mit Druckspitzen vermieden sind. Mittels der zuschaltbaren Feder 34 wird gewissermaßen ein Vorhalt kurz vor Erreichen des Enddruckes gegeben und der Restdruckabbau von dem Vorhaltdruck auf den Enddruck erfolgt allmählich und gedämpft über die Feinsteuernuten des Hauptkolbens.
IQ In Fig. 3 ist ebenfalls ein vorgesteuertes Druckreduzierventil dargestellt, bei dem gleiche Bauteile mit gleichen Bezugszeichen, jedoch mit einer vorgestellen Eins versehen sind. Zum Unterschied zu den Fign. 1 und 2 wird der Steuerdruck aus der Hochdruckleitung 115 entnommen. Die Steuerdruckleitung 126 ist somit an den Hochdruckkanal 115 angeschlossen und der Hauptkolben 114 weist lediglich eine Bohrung 144 auf, welche den Verbraucherkanal 116 mit der Kammer 137 verbindet, in welcher die Regelfeder 129 angeordnet ist. Der Verbraucherdruck und die von der Regelfeder 129 ausgeübte Kraft wirken also in Schließrichtung der ersten Steuerkante 117 des Hauptkolbens 114. Anstelle der Drossel 27 in Fig. 2 ist in der Steuerdruckleitung 126 ein Stromregelventil 145 vorgesehen.
Der Vorgang beim Umschalten des Verbrauchers 138 von einem hohen auf einen niedrigen Druck von beispielsweise 35 bar, ist folgender, wenn der Kolben des Verbrauchers 38 in einer Endlage steht:
Der Steuerdruck im Raum 132 sinkt auf 40bar, so daß der Hauptkolben 114 von der Kraft der Regelfeder 129 und dem hohen Verbraucherdruck im Raum 137 schlagartig nach links verschoben wird, wobei die Steuerkante 120 die Verbindung vom Verbraucherkanal 116 zum Tankanschluß 118 voll öffnet.
Dabei wird die Feder 134 durch Abheben des Federtellers durch die linke Stirnkante des Hauptkolbens 114 zugeschaltet» In der Annahme, daß beide Federn 129 und 134 einen
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Druck von 5 bar gegensinnig auf den Hauptkolben ausüben, kannder Verbraucherdruck auf 40 bar abgebaut werden, bis der Hauptkolben 14 im Gleichgewichtszustand ist, also gleiche Federkräfte und gleiche Druckkräfte in den Räumen 132 und 137 auf ihn wirken. Sobald der Verbraucherdruck im Raum 137 weiter abfällt, da der weitere Druckabbau von 116 nach 118 vonstatten geht, verschiebt sich der Hauptkolben 114 durch die Wirkung der Feder 134 nach rechts, bis der Federteller 140 am Anschlag anliegt, so daß die Feder 134 unwirksam ist, wodurch nur mehr der Steuerdruck von 40 bar auf der linken Seite des Hauptkolbens wirkt. Der Hauptkolben bleibt in dieser Position stehen, in der der Verbraucheranschluß 116 nur mehr über die Feinsteuernuten 142 mit dem Tankanschluß 118 verbunden ist, so daß in dieser Position ein allmählicher Druckabbau im Verbraucher 38 erfolgt, bis der Druck im Raum 137 auf etwas unter 35 bar sinkt. Dann kann der Steuerdruck von 40 bar in 132 den Hauptkolben 114 entgegen der Kraft der Regelfeder 129 von 5 bar und dem Verbraucherdruck von etwas unter 35 bar nach rechts verschieben, bis die Verbindung zum Tankanschluß 118 vollständig geschlossen ist. Somit wird auch hier nach dem schnellen Druckabbau auf 40 bar ein allmählicher weicher übergang durch den Restdruckabbau auf 35 bar erzielt.
Der Unterschied des in Fig. 4 dargestellten Druckreduzierventils gegenüber dem in Fig. 3 erläuterten Ventil besteht darin, daß die Regelfeder 129 entfällt und nur mehr eine einzige in ihrer Wirkrichtung auf den Hauptkolben 214 umschaltbare Feder 234 im Steuerdruckraum 232 vorgesehen ist.
Auch hier sind gleiche Bauteile mit gleichen Bezugszeichen, jedoch mit einer vorangestellten Zwei bezeichnet. Während die Feder 234 über den Federteller 2 40 an einem Anschlag des Ventilgehäuses abgestützt ist und wie in Fig. 3 erläutert, beim Verschieben des Hauptkolbens 214 nach links von dessen Stirnkante nach Überwindung des Hubes χ mitgenommen und damit zugeschaltet wird, ist im Gegensatz zu Fig. 3 das andere Ende der Feder 234 mittels eines Federtellers
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an einem Vorsprung 2 51 des Hauptkolbens abgestützt und wirkt somit in der gezeichneten Lage des Hauptkolbens im Öffnungssinn der zweiten Steuerkante 220.
Ist der Kolben des Verbrauchers 238 auf Endanschlag und soll wiederum der am Vorsteuerventil 211 eingestellte hohe Druckwert im Verbraucher 2 38 auf einen kleineren Wert umgeschaltet werden, so wird auch in dem Ausführungsbeispiel der Fig. 4 der Hauptkolben 214 schlagartig nach links verschoben, wenn am Vorsteuerventil 211 ein niedrigerer Steuerdruck eingestellt wird. Dabei öffnet vollständig die Verbindung vom Verbraucherkanal 216 zum Tankanschluß 218, so daß ein rascher Druckabbau im Verbraucher 238 erfolgt. In dieser Öffnungsstellung des Ventils wirkt auf den Hauptkolben 214 der am Vorsteuerventil 211 eingestellte Steuerdruck von 40 bar in der Steuerdruckkammer 232 zuzüglich der Kraft der zugeschalteten Feder 234 von beispielsweise 5 bar. Ist also der Verbraucherdruck auf 45 bar abgebaut, so befindet sich der Hauptkolben 214 im Gleichgewichtszustand und ein weiterer Druckabbau am Verbraucher bewirkt eine Verschiebung nach rechts des Hauptkolbens,bis der Federteller 240 am Gehäuseanschlag anliegt, wodurch sich die Kraftwirkung der Feder 234 umkehrt, d.h. auf den Hauptkolben 214 wirkt in der Steuerdruckkammer die Federkraft von beispielsweise 5 bar gegensinnig zum Steuerdruck von 40 bar, so daß der Hauptkolben in der Position stehenbleibt, in der ein weiterer Druckabbau in den Tankanschluß über die Feinsteuernuten 242 erfolgen kann, bis der Verbraucherdruck auf 35 bar abgesunken ist. Durch die Umkehr der Kraftwirkung der Feder 2 34 beträgt nämlich die auf den Hauptkolben nach rechts ausgeübte Kraft 40 bar Steuerdruck weniger 5 bar Federdruck. Sobald der Verbraucherdruck geringfügig unter 35 bar abgesunken ist, wird der Hauptkolben in die dargestellte Position verschoben, in der von der Steuerkante 217 die Verbindung zum Tankanschluß 218 vollständig unterbrochen ist.
In den Fign. 2, 3 und 4 ist in der Regelstellung des Hauptkolbens 14, 114 und 214, in der von den Steuerkanten sowohl der Hochdruckkanal 15, 115, und 215 bzw. Tankanschluß und 118, 218 abgeschlossen ist bis zur Anlage an die zuschaltbare Feder 34, 134 und 234 ein Spiel χ vorgesehen. Damit wird vermieden, daß die Feder 34, 134 und 234 ungewollt zugeschaltet wird, wenn der Hauptkolben kleine Regelbewegungen ausführt, um beispielsweise einen Leckölverlust im Verbraucher 38, 138, 238 und damit verbundenen Druckverlust auszugleichen.
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Claims (10)

  1. Patentansprüche;
    M . IVorgesteuertes Druckreduzierventil mit einem Hauptkolben mit zwei Steuerkanten, dessen erste Steuerkante den Druckmittelweg zwischen einem mit einem Verbraucher verbundenen Kanal und einem mit einer Druckmittelquelle verbundenen Hochdruckkanal steuert, wobei der federbeaufschlagte Hauptkolben vom Verbraucherdruck und gegensinnig über einen mit einer Düse versehenen Steuerkanal mit ei-
    JO nem Steuerdruck beaufschlagt ist, und dessen zweite Steuerkante den Druckmittelweg zwischen dem Verbraucherkanal und einem mit Tank verbundenen Kanal steuert/ vnd mit einem Vorsteuerventil, dessen mit dem Steuerdruck beaufschlagtes Ventilglied magnetisch auf einen vorbestimm-
    IQ ten Verbraucherdruck einstellbar ist, bei dessen Erreichen das Vorsteuerventil öffnet und der Steuerdruck über einen zum Tank führenden Kanal abgebaut wird, wobei durch das am Hauptkolben wirkende Druckgefälle der Hauptkolben in Schließrichtung der ersten Steuerkante und öffnungsrichtung der zweiten Steuerkante verschoben wird und der Verbraucherdruck über den zum Tank führenden Kanal abgebaut wird, wenn das Vorsteuerventil von einem hohen auf einen niedrigen Verbraucherdruckwert umgeschaltet wird, dadurch gekennzeichnet, daß der zum Tank führende Kanal (18,118,218) im Ventilgehäuse in dem vom Vorsteuerventil (11,111,211) zum Tank führenden Kanal (30,130,230) mündet und daß mit dem Hauptkolben (14,114,214) eine Feder (34,134,234) zusammenwirkt, die beim Verschieben des Hauptkolbens in Öffnungsrichtung der zweiten Steuerkante (20,120,220) zugeschaltet wird.
  2. 2. Druckreduzierventil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die zuschaltbare Feder (34,134,234) von dem Hauptkolben (14,114,214) von einem Gehäuseanschlag abgehoben und zugeschaltet wird, wenn der Hauptkolben beim Verschieben in Öffnungsrichtung der zweiten Steuerkante (20,120,220) aus der Stellung, in der der Hochdruckkanal
    (15,115,215) bzw. der Tankanschluß (18,218,118) abgesperrt ist, einen Hub X ausgeführt hat.
  3. 3. Druckreduzierventil nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Anschlag des Hauptkolbens (14,114,214) an der zuschaltbaren Feder (34,134,234) in einer Position des Hauptkolbens erfolgt, in der die Verbindung des Verbraucherkanals (16,116,216) zum Tankanschluß (18,118,218) über Feinsteuernuten (42, 142,242) an der zweiten Steuerkante erfolgt.
  4. 4. Druckreduzierventil nach einem der Ansprüche 1 bis 3, bei dem der zum Vorsteuerventil führende Steuerdruckkanal von dem Hochdruckkanal abgezweigt ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Hauptkolben (114) gleichsinnig vom Verbraucherdruck und einer zweiten Feder (129) und gegensinnig von dem am Vorsteuerventil (111) eingestellten Steuerdruck beaufschlagt ist, und daß die zuschaltbare Feder (134) im Steuerdruckraum (132) des Hauptkolbens angeordnet ist.
  5. 5. Druckreduzierventil nach einem der Ansprüche 1 bis 3, bei dem der zum Vorsteuerventil führende Steuerdruck— kanal von dem Hochdruckkanal abgezweigt ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Hauptkolben (214) vom Verbraucherdruck und gegensinnig von dem am Vorsteuerventil (211) eingestellten Steuerdruck beaufschlagt ist, und daß die zuschaltbare Feder (234) im Steuerdruckraum (2 32) des Hauptkolbens angeordnet und ihre Kraftwirkung umkehrbar ist derart, daß sie in Öffnungsrichtung der zweiten Steuerkante (220) wirkt, wenn der Druckmittelweg vom Hochdruckkanal (215) zum Verbraucherkanal (216) geöffnet ist und in Schließrichtung der zweiten Steuerkante wirkt, wenn der Druckmittelweg vom Verbraucherkanal (216) zum Tankanschluß (218) geöffnet ist.
  6. 6. Druckreduzierventil nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Hauptkolben (214) zwei Anschläge aufweist und die zuschaltbare Feder (234) jeweils mit einem Anschlag zusammenwirkt.
  7. 7. Druckreduzierventil nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
    bei dem der zum Vorsteuerventil führende Steuerdruckkanal von dem Verbraucherkanal abgezweigt ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Hauptkolben (14) gleichsinnig vom Steuerdruck und zwei FederH(29,34) und gegensinnig vom Verbraucherdruck beaufschlagt ist, und daß eine Feder (34) die zuschaltbare Feder ist.
  8. 8. Druckreduzierventil nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß in dem vom Hochdruckkanal (115,215) abgezweigten Steuerdruckkanal (126,226) ein Stromregelventil (145,245) vorgesehen ist.
  9. 9. Druckreduzierventil nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Steuerdruckraum (32,132,232) und dem Vorsteuerventil eine Drossel (28,128,228) vorgesehen ist.
  10. 10. Druckreduzierventil nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Verbraucheranschluß (16) und dem Steuerdruckraum (32) eine Drossel (27) vorgesehen ist.
DE19833323363 1983-06-29 1983-06-29 Vorgesteuertes druckreduzierventil Granted DE3323363A1 (de)

Priority Applications (3)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19833323363 DE3323363A1 (de) 1983-06-29 1983-06-29 Vorgesteuertes druckreduzierventil
US06/622,092 US4590968A (en) 1983-06-29 1984-06-18 Pilot valve operated pressure reducing valve
JP59133394A JPS6039215A (ja) 1983-06-29 1984-06-29 減圧バルブ

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19833323363 DE3323363A1 (de) 1983-06-29 1983-06-29 Vorgesteuertes druckreduzierventil

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE3323363A1 true DE3323363A1 (de) 1985-01-10
DE3323363C2 DE3323363C2 (de) 1988-11-03

Family

ID=6202647

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19833323363 Granted DE3323363A1 (de) 1983-06-29 1983-06-29 Vorgesteuertes druckreduzierventil

Country Status (3)

Country Link
US (1) US4590968A (de)
JP (1) JPS6039215A (de)
DE (1) DE3323363A1 (de)

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