DE3323276A1 - Zuendspulenanordnung fuer eine verbrennungskraftmaschine - Google Patents
Zuendspulenanordnung fuer eine verbrennungskraftmaschineInfo
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- H01F—MAGNETS; INDUCTANCES; TRANSFORMERS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR MAGNETIC PROPERTIES
- H01F38/00—Adaptations of transformers or inductances for specific applications or functions
- H01F38/12—Ignition, e.g. for IC engines
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Zündspulenanordnung für eine Verbrennungskraftmaschine
gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruches 1. Allgemein bezieht sich die Erfindung auf eine Verbesserung bei einer Zündspulenanordnung für
eine Zündkerzen-Zündanlage einer Verbrennungskraftmaschine. Eine bekannte Anordnung der eingangs genannten Art ist in den Figuren 1 (a) und 1 (b) beschrieben. In diesen Figuren bezeichnet das Bezugszeichen 1 eine Spulenanordnung, bei der eine Primärspule und eine Sekundärspule so sind, daß sie gegeneinander isoliert sind und daß sie mit einem Vergußmaterial bedeckt sind. Ein Kern 2 bildet einen magnetischen Pfad, der der Primärspule und der Sekundärspule, die in der Spulenanordnung 1 aufgewickelt sind, gemeinsam ist. Das Be-
eine Zündkerzen-Zündanlage einer Verbrennungskraftmaschine. Eine bekannte Anordnung der eingangs genannten Art ist in den Figuren 1 (a) und 1 (b) beschrieben. In diesen Figuren bezeichnet das Bezugszeichen 1 eine Spulenanordnung, bei der eine Primärspule und eine Sekundärspule so sind, daß sie gegeneinander isoliert sind und daß sie mit einem Vergußmaterial bedeckt sind. Ein Kern 2 bildet einen magnetischen Pfad, der der Primärspule und der Sekundärspule, die in der Spulenanordnung 1 aufgewickelt sind, gemeinsam ist. Das Be-
zugszeichen 3 bezeichnet einen Anschluß, der mit einem Ende der Primär
spule verbunden ist, während das Bezugszeichen 4 einen Anschluß
bezeichnet, der mit dem anderen der Primärspule und gleichzeitig mit einem Ende der Sekundärspule verbunden ist, während schließlich das
Bezugszeichen 5 einen Hochspannungsanschluß bezeichnet, der mit dem anderen Ende der Sekundärspule verbunden ist. Der Anschluß 3, der Anschluß
4 und der Hochspannungsanschluß 5 sind mittels eines Vergußmater iales integral mit der Spulenanordnung 1 jeweils befestigt.
Die Figur 2 zeigt ein Ersatzschaltbild der Anordnung gemäß dem Stand
der Technik. Hier bezeichnet das Bezugszeichen la die Primärspule,
während das Bezugszeichen Ib die Sekundärspule bezeichnet. Zusätzlich
ist in Figur 3 ein elektrisches Schaltbild gezeigt, das den Zustand der Verbindungen während des Einsatzes der Anordnung nach dem Stand der
Technik darstellt. Es sei jetzt auf Figur 3 Bezug genommen. Eine Batterie 6 liefert einen (elektrischen) Strom zu der Primärspule la der
Zündspule. Ein Unterbrecher 7 unterbricht den Strom durch die Primärspule la entsprechend der Zündzeitsteuerung der Maschine. Eine
Zündkerze 8 zündet aufgrund des Empfangs einer Hochspannung, die an
der Sekundärspule Ib der Zündspule erzeugt wird.
Während des Betriebes unterbricht der Unterbrecher 7 den Stromfluß durch
die Primärspule "la zu einem bestimmten Zeitpunkt nach dem Fließen des Stromes durch diese hindurch, wodurch eine Hochspannung in der Sekundärspule
Ib erzeugt wird und über den Hochspannungsanschluß 5 der Zündkerze 8 zugeführt wird. Die Zündspulenanordnung nach dem Stand
der Technik ist wie oben beschrieben aufgebaut und wird wie oben beschrieben betrieben. Wenn sie mit einer weiteren Einrichtung, wie z.B.
einem Verteiler mit einer drehbaren Welle, einem Gehäuse für die La-
ou gerung der Welle usw. kombiniert werden soll, muß sie folglich so angeordnet
sein, daß sie selbst keine drehbare Welle, das Gehäuse etc. aufweist. Dies führt zu dem Nachteil, daß die gesamte Struktur nicht
ausgeglichen ist und daß Platz vergeudet wird.
Mit der Erfindung sollen diese Nachteile beseitigt werden.
Nach der Erfindung ist eine Zündspulenanordnung für eine Verbrennungs-
-αϊ kraftmaschine mit einer Primärspule, einer Sekundär spule und einem Kern,
der einen gemeinsamen magnetischen Pfad für die beiden Spulen bildet, dadurch gekennzeichnet, daß der Kern und die Spulenanordnung, welche
die Spulen bedeckt, mit Einsatzlöchern ausgebildet sind, wodurch ermöglicht
wird, daß ein weiteres Teil durch die inneren Teile der entsprechenden
Spulen und des Kerns hindurch eindringen kann, und zwar in einer Richtung rechtwinklig zu den magnetischen Hauptflüssen der Spulen, wodurch
die Kombination der Zündspulenanordnung mit einer weiteren Einrichtung, die eine drehbare Welle, ein Gehäuse für die Lagerung der
drehbaren Vfelle etc. aufweist, erleichtert ist und die Größe der gesamten
Struktur verringert ist.
Im folgenden wird die Erfindung anhand eines Ausführungsbeispiels im
Zusammenhang mit der Zeichnung ausführlich erläutert. Es zeigen: 15
Figur 1 (a) und 1 (b) eine Draufsicht bzw. eine seitliche Schnittansicht
einer Zündspulenanordnung nach dem Stand der Technik;
Figur 2 ein elektrisches Ersatzschaltbild einer allgemeinen Zündspule;
20
Figur 3 ein elektrisches Schaltbild einer allgemeinen Zündspulenanordnung
für eine Verbrennungskraftmaschine; und
Figur 4 (a) und 4 (b) eine Draufsicht bzw. eine seitliche Schnittansieht
einer Zündspuleanordnung nach einem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung.
Gleiche Bezugszeichen in den einzelnen Figuren bezeichnen gleiche oder einander entsprechende Teile.
Ein Äusführungsbeispiel der Erfindung wird im Zusammenhang mit den
Figuren 4 (a) und 4 (b) beschrieben. Die Figuren 4 (a) und 4 (b) zeigen ein Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung. Bezugnehmend
auf diese Figuren bezeichnet das Bezugszeichen 11 eine op Spulenanordnung, bei der eine Primärspule la und eine Sekundärspule
Ib so gewickelt sind, daß sie gegenseitig isoliert sind, wobei sie mit einem Gußmaterial bedeckt sind, das isolierende Eigen-
-Α
Ι schäften hat, wie z.B. Polypropylen. Die Spulen sind so gewickelt, daß
sie entsprechend auf den rechten und linken Seiten der Spulenanordnung liegen, wobei der mittlere Teil derselben mit einem Einsatzloch 11a
ausgebildet ist, durch welches ein (nicht dargestelltes) einzusetzendes Teil wie z.B. eine drehbare Welle eines Verteilers eindringen kann.
Ein Kern 21 bildet einen gemeinsamen magnetischen Pfad für die Primärspule
la und die Sekundärspule Ib die in der Spulenanordnung 11 aufgewickelt
sind, wobei der Kern so aufgebaut ist, daß das einzusetzende Teil in ihn eindringen kann. Der Kern 21 enthält zwei U-förmige Kernteile,
von denen jedes einen Schenkelteil 21a und ein Verbindungsteil· 21b besitzt, wobei letzterer von beiden Enden des Schenkelteils
21a in gleicher Richtung hervorsteht. Die beiden Kernteile sind dadurch gekoppelt, daß ihre entsprechenden Verbindungsteile aneinander
stoßen. Folglich hat der Kern 21 nach seiner Montage eine im wesentliehen
rechteckige Form. Das Bezugszeichen 31 bezeichnet einen Anschluß, der mit einem Ende der Primärspule la verbunden ist; das Bezugszeichen
41 bezeichnet einen Anschluß, der mit dem anderen Ende der Primärspule la und gleichzeitig mit einem der Sekundärspule Ib verbunden
ist; das Bezugszeichen 51 bezeichnet einen Kochspannungsanschluß, der mit dem anderen Ende der Sekundärspule Ib verbunden ist. Der
Anschluß 31, der Anschluß 41 und der Hochspannungsanschluß 51 sind mittels eines Gußmateriales integral mit der Spulenanordnung n verbunden.
Mit dem Bezugszeichen 10 ist ein Spulenkasten aus Harz bezeichnet, der die Spulen gegenüber dem Kern isoliert.
Änderungen der magnetischen Flüsse, die durch Unterbrechung des Stromes
durch die Primärspule la verursacht werden, induzieren in der Sekundärspule Ib in dem Kern 21 eine Hochspannung. Bei der vorliegenden
Erfindung hat die Zündspule neben ihrer oben beschriebenen Funktion als
Zündspule auch die Funktion, daß das einzusetzende Teil wie z.B. eine drehbare Welle eines Verteilers, in das Innere der Spulen eindringen kann,
und zwar in einer Richtung rechtwinklig zu den magnetischen Hauptflüssen der Spulen.
Obwohl in dem Ausführungsbeispiel der Kern 21 so beschrieben wurde, daß
er in eine Vielzahl von Teilen aufgeteilt ist, kann er auch jegliche beliebige Form haben , die einen magnetischen Pfad bildet, beispielsweise
eine ringförmige Konfiguration. Zusätzlich kann das Loch Ha in
1 der Spulenanordnung 11, das hier als rechteckig dargestellt ist, jede
beliebige andere Form haben, beispielsweise eine Kreisform.
Wie oben beschrieben ist die Zündspulenanordnung nach der Erfindung
5 so aufgebaut, daß ein einzusetzendes Teil in das Innere der Zündspule
eindringen kann. Folglich ist die Kombination der Zündspule mit weiteren
Einrichtungen erleichtert( und die gesamte Struktur kann ausgeglichen
und in ihrer Größe reduziert sein.
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Leerseite
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Claims (5)
- Patentansprüche/ 1.]Zündspulenanordnung für eine Verbrennungskraftmaschine mit einer Primär- und einer Sekundärwicklung, sowie einem magnetischen Kern, dadurch gekennzeichnet, daß der Kern (21) ein Schenkelpaar (21b) und Verbindungsteile (21a) für die Verbindung dieser Schenkel aufweist, daß der Kern (21) eine Kernöffnung (lla) aufweist, die von den Schenkeln (21b) und den Verbindungsteilen (21a) umgeben ist, daß die Spulenanordnung, die Spulenteile aufweist, um die Schenkel des Kernes (21) gewickelt ist, daß die Spulenanordnung mit Vergußmaterial, das isolierende Eigenschaften hat, so ausgebildet ist, daß das Vergußmaterial die Spulenteile in sich einhüllt, daß das Vergußmaterial ein Koppelteil aufweist, das sich über die Kernöffnung hin erstreckt, wobei das Koppelteil eine Kernöffnung aufweist die koaxial zu der Kernöffnung verläuft und daß die Spulenteile dazu verwendet werden, eine Hochspannung zur Aktivierung von Zündkerzen kerzen zu erzeugen.
- 2. Zündspulenanordnung für eine Verbrennungskraftmaschine nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, daß der Kern (21) zwei U-förmige Kernteile enthält, von denen jedes ein Paar von Verbindungsteilen (21a) aufweist, die sich von beiden Enden eines Schenkelteiles (21b) in gleicher Richtung erstrecken, und wobei die beiden Kernteile dadurch verbunden sind, daß die Enden entsprechender Verbindungsteile aneinander stoßen.
- 3. Zündspulenanordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Spulenteile aus einer Primärwicklung (la) und einer Sekundärwicklung (Ib) zur Erzeugung einer Hochspannung, die Zündfunken hervorruft, besteht und daß die Primärspule (la) und die Sekundärspule (Ib) auf entsprechende Schenkelteile"L 5 (21a) gewickelt sind.
- 4. Zündspulenanordnung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1-3, dadurch gekennzeichnet, daß ein gemeinsamer Anschluß (41) vorgesehen ist, der ein Ende der Primärspule (la) und ein Ende der Sekundärspule (Ib) miteinander verbindet, daß ein Primärspulenanschluß (31) vorgesehen ist, der mit dem anderen Ende der Primärspule (la) verbunden ist, und daß ein Sekundärspulenanschluß (51) vorgesehen ist, der mit dem anderen Ende der Sekundärspule (lh)verbunden ist.
- 5. Zündspulenanordnung nach einem oder mehrern der Ansprüche 1-4,dadurch gekennzeichnet, daß der gemeinsame Anschluß (41) und der Primärspulenanschluß (31) auf der Oberseite der Spulenanordnung liegen und daß der Sekundärspulenanschluß an einer seitlichen 3q Fläche der Spulenanordnung liegt.
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| JP57115065A JPS595611A (ja) | 1982-06-30 | 1982-06-30 | 内燃機関用点火コイル |
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| DE3323276C2 DE3323276C2 (de) | 1987-05-14 |
Family
ID=14653302
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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| DE3323276A Expired DE3323276C2 (de) | 1982-06-30 | 1983-06-28 | Zündspulenanordnung für eine Verbrennungskraftmaschine |
Country Status (3)
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