DE3322671C2 - Weichstoffkompensator - Google Patents
WeichstoffkompensatorInfo
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Description
Die Erfindung betrifft einen Weichstoffkompensator nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Derartige Weichstoffkompensatoren sind bekannt (US-PS 42 15 518) und eignen sich besonders für solche
Anwendungsfälle, bei denen sehr große Dimensionen beherrscht werden müssen bzw. nur geringe Stückzahlen
je Ausführungsform benötigt werden, da es nicht erforderlich ist, komplette Formen für die Herstellung
bereitzustellen. Dabei wird auch vorgeschlagen, die für Undichtigkeiten besonders anfälligen Längskanten der
Seitenwände mit diese Seitenwände übergreifenden Streifen zu versehen, welche mit Ansätzen an ihren Enden
auch einen Bestandteil der Ecken der Einspannflansche bilden. Das Problem der Verbindung der Stirnränder
des den Kompensator bildenden Zuschnitts einer Schichtstoffbahn bleibt dabei offen.
Bei einem anderen bekannten Weichstoffkompensator (DE-OS 20 37 898) ist die Verbindung der Stirnränder
in eine der Längskanten verlegt. Im Bereich der Längskanten ist jedoch wegen der höheren Steifigkeit,
bedingt durch die näherungsweise rechtwinklig aufeinandertreffenden Seitenwände, eine erhöhte Beanspruchung
des Wandungsmaterials gegeben, wenn der Kompensator bestimmungsgemäß Versetzungen bzw. perio-
dischen Schwingungen zwischen seinen beiden Einspannflanschen
ausgesetzt ist. Dies könnte evtl. noch dann hingenommen werden, wenn die Bewegungshübe
gering oder selten sind und das Material nicht bis an die Nähe seiner Einsatzgrenzen ausgenützt werden muß.
Treffen aber insbesondere mehrere dieser Bedingungen zu, ist nur eine kurze Gebrauchsdauer zu erwarten.
Aufgabe der Erfindung ist es, einen bei großen Dimensionen und kleinen Stückzahlen wirtschaftlich herstellbaren
Weichstoffkompensator zu schaffen und ein Verfahren zu dessen Herstellung aufzuzeigen, der große
Dauerstandfestigkeit auch bei hohen Temperatur- und Korrosionsbelastungen aufweist Diese Aufgabe wird,
ausgehend von einem Weichstoffkompensaior der eingangs genannten Art dadurch gelöst, daß sich die streifenförmige
Verbindungszone im Bereich einer Seitenwand und des bzw. der daran angrenzenden Einspannflansch-Teile
befindet, wobei an den zu verbindenden Stirnrändern des Bahnzuschnitts der eine Endbereich
von der ersten Gumniüage und der andere Endbereich
von der zweiten Gummilage jeweils bis zur 'mittleren Verstärkungslage befreit ist und zwischen den überlappenden
mittleren Verstärkungslagen der beiden Endbereiche eine Zwischenlage aus Gummi angeordnet ist,
deren Dicke nur einen Bruchteil der ersten und zweiten Lage beträgt, wobei sämtliche Lagen durch Vulkanisation
fest verbunden sind.
Vorzugsweise sind die im Bereich der Verbindungszone gelegenen Stoßstelien der ersten Lage bzw. zweiten
Lage jeweils von einer flachen streifenförmigen Decklage aus Gummi außen überdeckt, welche mit einen
nach innen vorspringenden Fortsatz zwischen die Stoßstellen einsteht und diese ausfüllt. Hierdurch wird
eine erhöhte Standfestigkeit der Verbindungszone erreicht, die noch verbessert werden kann, indem parallel
zu den Stoßstellen eine Mehrzahl von Aussparungen durch sämtliche Lagen hindurchgeführt sind, welche
durch nietartige Ansätze der Decklage ausgefüllt sind.
Bei dem V erfahren zur Herstellung eines Weichstoffkompensators mit einer Mehrzahl von näherungsweise
zu seiner Längsachse parallelen, über gerundete Längskanten zusammenhängenden Seitenwänden und einen
mindestens an einem axialen Ende angeformten, radial vorspringenden Einspannflansch wird in bekannter
Weise von einer Schichtstoffbahn ausgegangen, welche eine zwischen eine jeweils aus Gummi bestehende folienartige
erste Lage und zweite Lage einvulkawsierte mittlere Verstärkungslage aus flachem Gewebe, Geflecht,
Gewirk, Gestrick oder Vlies aufweist, wobei dann von der Schichtstoffbahn ein flächenförmiger Zuschnitt
abgetrennt wird, dessen parallelen flanschseitigen Ränder einen Abstand gleich der gestreckten Länge der
Kompensator-Wände zuiiglich der Radialabmessungen
des bzw. der Einspannflansche aufweisen und dessen im wesentlichen komplementär zueinander verlaufende
Stirnränder einen parallel zu den flanschseitigen Rändern gemessenen Abstand aufweisen, der gleich der
Summe der Breitenabmessungen der Kompensatorwände zuzüglich eines Überlappungszuschlages ist und
wobei anschließend, ausgehend von einer bzw. im Fall von beidseitig vorgesehenen Einspannflanschen von jedem
flanschseitigen Rand paarweise miteinander fluchtende Trennschnitte unter Bildung rechteckiger Einspannflansch-Teils
ausgeführt werden, deren Längen den radialen Abmessungen der Einspannflansche entsprechen
und deren Absßnde den Breitenabmessungen aufeinanderfolgender Kompensatorwände entsprechen,
wonach der Zuschnitt in der jeweiligen Verlängerung der Trennschnitte zur Bildung der Längskanten unter
Formung eines rohrförmigen Körpers umgebogen wird. Dieses bekannte Verfahren wird erfindungsgemäß
dadurch ausgestaltet, daß jeweils die beiden äußeren der Trennschnitte in einem Abstand von den Stirnrändern
geführt werden, daß in einer dem Überlappungszuschlag entsprechenden Breite jeweils ausgehend von
dem einen Stirnrand die erste Lage und ausgehend von dem anderen Stirnrand die zweite Lage vom Zuschnitt
ίο entfernt und die mittlere Verstärkungslage freigelegt
wird und daß zwischen die sich überlappenden Flächenteile im Bereich zwischen den Stirnrändern eine foüenartige
Zwischenlage aus nicht vulkanisiertem Gummi eingelegt wird, die Flächenteile unter Druck zwischen
die Backen einer Preßform eingebracht und durch Vulkanisation verbunden werden.
In vorteilhafter Weiterbildung werden die Stirnränder geradlinig unter einem von 90° abweichenden Winkel
zu den Rändern oder zick-zack-fJ-mig oder wellenförmig
ausgeschnitten.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird im folgenden anhand der Zeichnungen beschrieben, in denen
zeigt
F i g. \ eine perspektivische Ansicht eines in Axialrichtung
gestreckten Weichstoffkompensators mit Einspannrändern an beiden Enden;
Fig.2 eine perspektivische Teilansicht der Verbindungszo.ne,
geschnitten gemäß der Linie III-III in
Fig.l;
F ·. g. 3 eine Draufsicht auf einen für die Herstellung eines Weichstoffkompensators vorbereiteten Zuschnitt
in plangelegtem Zustand und
F i g. 4 einen Schnitt gemäß der Linie V-V in F i g. 3.
Der Weichstoffkompeosator weist in seinem ge-
Der Weichstoffkompeosator weist in seinem ge-
v, streckten Zustand (Fig. 1) vier Seitenwände la, ib, ic,
id, id' gleicher Länge LK mit den Breitenabmessungen BK 1, BK 2, BK 3 und BK 4 auf, welche aus einem
Zuschnitt 4 (F i g. 4 und 5) einer Schichtstoffbahn bestehen.Die Seitenwände sind über parallel zu der Kompensat«
r-Längsachse 2 verlaufende, gerundete Kanten 3a, 3b, 3c, 3d einstückig miteinander verbunden, so daß jede
Lage 4a, 4b, 4c des Zuschnitts ohne Stoß- oder Verbindungsstelle weitergeführt ist. Die Stirnränder 4', 4'" des
Zuschnitts sind in einer in der Fläche einer Seitenwand id, id' gelegenen Verbindungszone miteinander verbunden.
Dabei sind die Stoßstellen 5a, 5b der Lagen 4a, 4b gestaffelt (seitlich versetzt) angeordnet, während sich
die Endbereiche 5cv, 5c" der mittleren Lage 4c im Bereich
der Verbindungszone 5 überlappen.
An beiden axialen Enden des durch die Stirnwände la,
ib, ic, id, id' gebildeten Rohres stehen Einspannflansche 6 radial nach außen vor, die sich jeweils aus vier
langgestreckten rechteckigen Einspannflansch-Teilen 6a, 6b, 6c, 6c/denden vier quadratischen (in F i g. 1 gestrichelt
veranschaulichten) Einspannflansch-Ecken 6e, 6f 6g, 6h zusammensetzen. Die Einspannflansch-Teile 6a,
6b, 6c, 6d bilden eine einstückige Verlängerung der Seitenwände la—Iq'", wobei die Lagen 4a, 4b, 4c ohne
Stoß- oder Verbindungsstellen weitergeführt sind.
Die erste und zweite Lage 5a, 5b besteht jeweils aus Gummi (vorzugsweise einem Mischpolymerisat von Vinylidenfluorid
und Hexafluorpropylen), während die mittlere Lage aus einem Gewebe (vorzugsweise Edelstahl-Gewebe)
gebildet ist. Zur Fertigung des Weich-
o5 stoffkompensators wird von einer Bahn eines Schichtstoffes
der vorstehend erläuterten Art ausgegangen und daraus ein Zuschnitt 4 (vergl. Fig.4) ausgeschnitten.
Dieser Zuschnitt weist zwei parallele, flanschseitige
Ränder 4' auf, deren Abstand LB gleich der Summe der gestreckten Länge LK der Kompensatorwände und der
radialen Abmessungen LR 1, LR 2 der Einspannflansche 6 ist.
Der eine Stirnrand 4" des Zuschnitts hat die Form von zwei gebrochenen Linien, die jeweils unter einem
von 90° abweichenden Winkel zu den flanschseitigen Rändern 4' verlaufen. Der andere Stirnrand 4'" ist komplementär
zum Stirnrand 4" geformt.
Ausgehend von den Stirnrändern 4", 4'" wird von einer Breite BZ, welche einer noch später erläuterten
Überlappung entspricht, die Lage 4a bzw. 4b entfernt, dergestalt, daß bei dem Zuschnitt 4 an einem Ende auf
der Oberseite und am anderen Ende auf der Unterseite die mittlere Lage 4c (Gewebe) freiliegt. Der parallel zu is
den flanschseitigen Rändern 4' gemessene Abstand BB des Zuschnittes 4 ist gleich der Summe der Breitenabmessungen
BK I — BK4 der Seitenwände la — Xd und
der Überlappungsbreite BZ.
Ausgehend jeweils von den flanschseitigen Rändern 4' werden dann Trennschnitte 7 mit einer Länge vorgenommen,
welche gleich den radialen Abmessungen LR 1 bzw. LR 2 der Einspannflansche 6 ist. In der Verlängerung
von jeweils zwei miteinander fluchtenden Trennschnitten 7 wird dann der Zuschnitt 4 jeweils
rechtwinklig umgefaltet, so daß ein rohrförmiger Körper mit den Kanten 3a—3c/(vergl. Fig. 1)gebildet wird,
wobei die freigelegten Flächenteile der mittleren Lage 4c in der Verbindungszone 5 aufeinander zu liegen kommen.
Zwischen diese freiliegenden mittleren Lagen wird dann folienartige Zwischenlage 8 eingebracht, welche
geringere Dicke als die Lagen 4a, 4b aufweist und im wesentlichen aus dem gleichen Gummimaterial wie diese
besteht, aber nicht vulkanisiert ist. Parallel zu den Stoßstellen 5a, 5b der Lagen 4a, 4b und innerhalb der
von diesen Stoßstellen definierten Verbindungszone 5 werden zwei Reihen von Bohrungen durch alle Lagen
4a, 4b, 4c ausgeführt. Schließlich werden jeweils die Stoßstellen und die ihnen benachbarten Bohrungen
überdeckende streifenförmige Decklage 9 aus einem Material aufgebracht, das im wesentlichen demjenigen
der Zwischenlage 8 entspricht Schließlich werden beiderseits die Backen einer zweiteiligen Form angesetzt,
welche über die Verbindungszone 5 hinausgreifen, wobei durch Druckeinwirkung Material aus der Decklage
9 einerseits zwischen die Stoßstellen 5a bzw. 5b unter Bildung von Fortsetzen 9' und andererseits in die Bohrungen
unter Bildung von nietartigen Ansätzen 9" eindringt. Durch Wärmewirkung werden die Decklage 9
und die Zwischenlage 8 zur Vulkanisation gebracht und dadurch die Enden des Zuschnittes 4 dauerhaft verbunden.
Alternativ kann auch zwischen die entsprechend der Querschnittsform der Decklage 9 geformten Backe
flüssiger, unvulkanisierter Gummi eingespeist werden.
Nach rechtwinkliger Umfaltung der zwischen den Trennschnitten 7 gelegenen Teile des Zuschnittes 4
entsteht ein Körper mit vier Einspannflansch-Teilen 6a—6d, wie er in F i g. 1 veranschaulicht ist
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (6)
1. Weichstoffkompensator (Dehnungsausgleicher), mit einer Mehrzahl von im gestreckten Zustand
näherungsweise ebenen und zur Kompensator-Längsachse parallelen, über gerundete Längskanten
zusammenhängenden Seiteawänden und mit einem mindestens von einem Ende radial vorspringenden,
im wesentlichen ebenen Einspannflansch bestehend aus polygonförmig aufeinanderfolgenden
über jeweils zwischenliegende Einspannflansch-Ekken zusammenhängenden rechteckigen Einspannflansch-Teilen,
die zusammen mit den Seitenwänden aus einem Zuschnitt einer Schichtstoffbahn mit einer
ersten und zweiten Lage aus Gummi und einer einvulkanisierten mittleren Lage aus einem flachen Gewebe,
Geflecht, Gewirk, Gestrick oder Vlies bestehen, dessec Stirnränder zur Bildung eines polygonen
Weichstoffkompensators in einer zur Kompensator-Längsachse mindestens näherungsweise parallel
verlaufenden streifenförmigen Verbindungszone verbunden sind, dadurch gekennzeichnet,
daß sich die streifenförmige Verbindungszone (5) im Bereich einer Seitenwand (id, id') und des bzw. der
daran angrenzenden Einspannflansch-Teile (6d) befindet,
wobei an den zu verbindenden Stirnrändern (4", 4'") des Bahnzuschnitts der eine Endbereich
(4c") von der ersten Gummilage (4a) und der andere Endbereich (4c1) von der zweiten Gummilage (4b)
jeweils bis zur mittletin Verstärkungslage (4c) befreit
ist und zwischen den überlappenden mittleren
Verstärkungslagen (4c) der beic =n Endbereiche (4d,
4c") eine Zwischenlage (8) aus Gummi angeordnet ist, deren Dicke nur einen Bruchteil der ersten und
zweiten Lage (4a, 4b) beträgt, wobei sämtliche Lagen durch Vulkanisation fest verbunden sind.
2. Weichstoffkompensator nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die im Bereich der Verbindungszone
(5) gelegenen Stoßstellen (5a, 5b) der ersten Lage (4a,) bzw. zweiten Lage (4b) jeweils von
einer flachen streifenförmigen Decklage (9) aus Gummi außen überdeckt sind, welche mit einen nach
innen vorspringenden Fortsatz (9') zwischen die Stoßstellen (5a, Sb) einsteht und diese ausfüllt.
3. Weichstoffkompensator nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß parallel zu den Stoßstellen
(5a, 5b) eine Mehrzahl von Aussparungen durch sämtliche Lagen (4a, 4b, 4c) hindurchgeführt sind,
welche durch nietartige Ansätze (9") der Decklage (9) ausgefüllt sind.
4. Verfahren zur Herstellung eines Weichstoffkompensators mit einer Mehrzahl von näherungsweise
zu seiner Längsachse parallelen, über gerundete Längskanten zusammenhängenden Seitenwän- 55'
den und einen mindestens an einem axialen Ende angeformten, radial vorspringenden Einspannflansch,
bei dem von einer Schichtstoffbahn ausgegangen wird, welche eine zwischen eine jeweils aus
Gummi bestehende folienartige erste Lage und zweite Lage einvulkanisierte mittlere Verstärkungslage
aus flachem Gewebe, Geflecht, Gewirk, Gestrick oder Vlies aufweist, von der Schichtstoffbahn
ein flächenförmiger Zuschnitt abgetrennt wird, dessen parallelen flanschseitigen Ränder einen Abstand
gleich der gestreckten Länge der Kompensator-Wände zuzüglich der Radialabmessungen des bzw.
der Einspannflansche aufweisen und dessen im wesentlichen komplementär zueinander verlaufende
Stirnränder einen parallel zu den flanschseitigen Rändern gemessenen Abstand aufweisen, der gleich
der Summe der Breitenabmessungen der Kompensatorwände zuzüglich eines Überläppungszuschlages
ist, ausgehend von einer bzw. im Falle von beidseitig vorgesehenen Einspannflanschen vo-<
jedem flanschseitigen Rand paarweise miteinander fluchtende Trennschnitte unter Bildung rechteckiger Einspannflansch-Teile
ausgeführt werden, deren Längen den radialen Abmessungen der Einspannflansche
entsprechen und deren Abstände den Breitenabmessungen aufeinanderfolgender Kompensatorwände
entsprechen und der Zuschnitt in der jeweiligen Verlängerung der Trennschnitte zur Bildung der
Längskanten unter Formung eines rohrförmigen Körpers umgebogen wird, dadurch gekennzeichnet,
daß jeweils die beiden äußeren der Trennschnitte (7) in einem Abstand von den Stirnrändern (4", 4'") geführt
werden, daß in einer dem Überlappungszuschlag (BZ) entsprechenden Breite jeweils ausgehend
von dem einen Stirnrand (4") die erste Lage (4a) und ausgehend von dem anderen Stirnrand (4'")
die zweite Lage (4b) vom Zuschnitt (4) entfernt und die mittlere Verstärkungslage (4c) freigelegt wird
und daß zwischen die sich überlappenden Flächenteile im Bereich zwischen den Stirnrändern (4", 4'")
eine folienartige Zwischenlage (8) aus nicht vulkanisiertem Gummi eingelegt wird, die Flächenteile unter
Druck zwischen die Backen einer Preßform eingebracht und durch Vulkanisation verbunden werden.
5. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Stirnränder (4", 4'") geradlinig unter
einem von 9<r abweichenden Winkel zu den flanschseitigen Rändern (4') ausgeschnitten werden.
6. Verfahren nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Stirnränder (4", 4'") zickzackförmig
oder wellenförmig ausgeschnitten werden.
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19833347810 DE3347810C2 (de) | 1983-06-23 | 1983-06-23 | Weichstoffkompensator und Verfahren und Vorrichtung zu dessen Herstellung |
| DE19833322671 DE3322671C2 (de) | 1983-06-23 | 1983-06-23 | Weichstoffkompensator |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19833322671 DE3322671C2 (de) | 1983-06-23 | 1983-06-23 | Weichstoffkompensator |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3322671A1 DE3322671A1 (de) | 1985-01-17 |
| DE3322671C2 true DE3322671C2 (de) | 1986-04-03 |
Family
ID=6202211
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19833322671 Expired DE3322671C2 (de) | 1983-06-23 | 1983-06-23 | Weichstoffkompensator |
Country Status (1)
| Country | Link |
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Also Published As
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|---|---|
| DE3322671A1 (de) | 1985-01-17 |
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