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DE3322460C2 - Verfahren zum Dichten von Rohren - Google Patents

Verfahren zum Dichten von Rohren

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DE3322460C2
DE3322460C2 DE3322460A DE3322460A DE3322460C2 DE 3322460 C2 DE3322460 C2 DE 3322460C2 DE 3322460 A DE3322460 A DE 3322460A DE 3322460 A DE3322460 A DE 3322460A DE 3322460 C2 DE3322460 C2 DE 3322460C2
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pipe
shut
aqueous resin
pressure
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DE3322460A
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Sadahisa Hyodo
Jun Hachioji Tokio/Tokyo Komatsu
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ThreeBond Co Ltd
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    • B05SPRAYING OR ATOMISING IN GENERAL; APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
    • B05DPROCESSES FOR APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
    • B05D7/00Processes, other than flocking, specially adapted for applying liquids or other fluent materials to particular surfaces or for applying particular liquids or other fluent materials
    • B05D7/22Processes, other than flocking, specially adapted for applying liquids or other fluent materials to particular surfaces or for applying particular liquids or other fluent materials to internal surfaces, e.g. of tubes
    • B05D7/222Processes, other than flocking, specially adapted for applying liquids or other fluent materials to particular surfaces or for applying particular liquids or other fluent materials to internal surfaces, e.g. of tubes of pipes
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16LPIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16L55/00Devices or appurtenances for use in, or in connection with, pipes or pipe systems
    • F16L55/16Devices for covering leaks in pipes or hoses, e.g. hose-menders
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    • F16L55/164Devices for covering leaks in pipes or hoses, e.g. hose-menders from inside the pipe a sealing fluid being introduced in the pipe
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Abstract

Beschrieben wird ein Verfahren zum Abdichten von Rohren, bei welchem in das Rohrinnere ein Dichtungsmittel in Aerosolform mit einer wäßrigen Harzemulsion und/oder einem wäßrigen Harzlatex als Hauptbestandteil und einem Treibmittel derart verschäumt wird, daß der Rohrinnendruck mindestens 4,9 kPa beträgt. Das Verfahren ermöglicht es, das Austreten von Fluiden aus Rohrleitungen, z. B. Gaspipelines auf einfache Weise zu verhindern oder beschädigte Rohrleitungen vollständig zu reparieren.

Description

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Dichten von Rohren durch Einleitung eines aufgeschäumten Dichtungsmittels in das Rohrinnere unter Druck, wobei im Rohrinneren ein Druck von mindestens 0,05 bar aufrechterhalten wird.
In Rohrleitungen können sich an Schraubverbindungen infolge fehlerhafter Gewinde, unzureichenden Klemmdrucks, teilweisen Fehlens eines Dichtungsmittels u. dgl. zahlreiche unerwünschte Mikrospalte bilden. In solchen Rohrleitungen enthaltene Fluide, z. B. Gase oder Flüssigkeiten, treten oftmals aus diesen Mikrospalten aus und können zu gefährlichen Unfällen führen. In solchen Fällen bereitet es erhebliche Schwierigkeiten herauszufinden, wo die Flüssigkeit austritt. Dies ist darauf zurückzuführen, daß die Rohrleitungen üblicherweise in Wände, Bodenbeläge oder Decken eingebaut sind. Selbst wenn man die Austrittspunkte feststellen kann, ist es erforderlich, ein Teil des Gebäudeinneren oder -äußeren, von Häusern und dergleichen, aufzubrechen oder einzureißen. Insbesondere bei den immer größer werdenden Wohn- und Bürohäusern wirft eine Leckage von Rohrleitungen immer schwerwiegendere Probleme auf.
Zur Lösung dieser Probleme gibt es bereits die verschiedensten Vorschläge.
So ist in der Zeitschrift »gwf-gas/erdgas 116, 233 bis 236 (1975) ein Verfahren der eingangs genannten Art beschrieben. Bei diesem bekannten Verfahren werden die abzudichtenden Rohre mit einem Schaum beschickt, der aus Kunststoffdispersionen mittels Schaumbildnern vorgefertigt werden muß. Diese Methode hat den großen Nachteil, daß hierbei die Gefahr besteht, daß entweder die angewandten Kunststoffe gelöst werden können oder daß die Dispersionen sich trennen und in Schichten zerfallen, weil Dispersionen mit Schaumbildnern unverträglich sind. Der für die Abdichtung unannehmbare Zerfall von Dispersionen kann aber nicht kontrolliert werden, da innerhalb des geschlossenen Rohrsystems eine visuelle Kontrolle unmöglich ist. Bei der Durchführung muß man somit von vornherein damit rechnen, daß bei nicht optimaler Zusammensetzung des Schaums eine Abdichtung nicht erfolgt, oder nach kurzer Zeit durch Inhomogenitäten der Dichtung wieder Undichtigkeiten auftreten.
Bei dem in der Zeitschrift »gwf-gas/erdgas« 119, 32 bis 37 (1978) beschriebenen Verfahren zum Dichten von Rohren verwendet man Emulsionen als solche, die drucklos vom Tiefpunkt des Rohrsystems eingebracht werden, bis sie in den oberen Stockwerken blasenfrei aus den Leitungsenden austreten. Die Nachteile einer solchen »Totalfüllung« brauchen hier nicht erörtert zu werden. Auf Seite 34, Spalte 2, wird in Analogie zur zuerst genannten Druckschrift vorgeschlagen, den hohen Dichtmittelvorrat bei dieser Methode dadurch zu verringern, daß man die Kunststoffdispersion nach Zusatz einer oberflächenaktiven Substanz durch Einblasen von Preßluft aufschäumt Hierbei ergeben sich aber dies selbeii Probleme wie beim eingangs genannten Verfahren.
Auch in der DD-PS 1 28 209 wird ein Verfahren zum Dichten von Rohren mittels einer »Totalfüllung« beschrieben.
Ausgehend von dem eingangs genannten Verfahren liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, das bekannte Verfahren dahingehend weiterzuentwickeln, daß es bei geringem Druck ohne besondere Hilfsmittel, wie einer Verschäumungsvorrichtung ausgeführt werden kann und einen stabileren Schaum liefert
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß als Dichtungsmittel eine wäßrige Harzemulsion oder ein wäßriger Harzlatex oder eine Mischung hiervon als Hauptbestandteil mittels eines zumindest teilweise darin gelösten Treibmittels beim Einleiten in das Rohrinnere in Aerosolform überführt wird.
Das erfindungsgemäße Verfahren hat gegenüber dem bekannten Stand der Technik den Vorteil, daß es bei niedrigem Druck ohne besondere Hilfsmittel, wie z. B.
einer Verschäumungsvorrichtung, ausgeführt werden kann. Die besondere Aerosolform des mit dem Treibmittel hergestellten Schaums kann ohne Schwierigkeiten im Rohr versprüht werden. Da man zum Verschäumen und Einpressen keine besonderen Vorrichtungen benötigt, kann man auf Fachpersonal verzichten.
Trotz des sehr vereinfachten Verfahrensablaufs ist die Schaumdichte erheblich sicherer und stabiler, als bei den aus dem Stand der Technik bekannten Verfahren. Die in den wäßrigen Harzen gelösten Treibmittel sorgen für feine und gleichmäßige Schäume und diese wiederum für eine qualitativ hochwertige und lange haltbare Abdichtung.
Die Erfindung wird anhand der Zeichnung näher erläutert.
Ein in der Zeichnung dargestelltes Rohr 1 ist üblicherweise mit einem nicht dargestellten Meßanschlußstück an einer Stelle 5 versehen. Das Anschlußstück sollte vor Durchführung des Verfahrens gemäß der Erfindung entfernt und mit einem Verbindungsstück X zur Zufuhr eines Dichtungsmittels versehen werden. Das Anschlußstück X ist mit einem Manometer 2 versehen. Ferner sollte ebenfalls vor Durchführung des Verfahrens gemäß der Erfindung an das Anschlußstück X über eine Düse 3 ein mit dem Dichtungsmittel gefüllter Sprühbehalter 4 angeschlossen werden. Gleichzeitig sollten an das Rohr 1 direkt angeschlossene Vorrichtungen, wie Heizgeräte, Wasserschnellerhitzer u.dgl. vom Rohr 1 demontiert werden. An die diesbezüglichen Anschlüsse des Rohres 1 werden Absperrglieder 5, 6, 7 und 8 montiert und geschlossen.
Bei Durchführung des Verfahrens gemäß der Erfindung wird das der Stelle 5 am nächsten liegende Absperrglied 5 geöffnet, um einen Anschluß zu einem nicht dargestellten Dichtungsmittelauffangtank herzustellen.
Danach wird das Dichtungsmittel aus dem Sprühbehälter 4 in das Rohr 1 gesprüht. Dabei wird das Dichtungsmittel durch die Düse 3 und das Verbindungsstück X in Schaumform zugeführt. Wenn das Dichtungsmittel versprüht wird, sollte der Zufuhrdruck vorzugsweise höchstens 0,05 bar betragen, da infolge Alterung ermüdete Rohrteile bei höheren Drücken brechen können.
Die Sprühzufuhr des Dichtungsmittels wird unterbrochen, wenn es aus dem Absperrglied 5 auszufließen be-
ginnt. Zu diesem Zeitpunkt wird das Absperrglied so schnei! wie möglich geschlossen. Zu diesem Zeitpunkt des Verfahrens gemäß der Erfindung ist das Rohr 1 mit dem verschäumten Dichtungsmittel in einem durch die Stelle 5 und das Absperrglied 5 über einen Punkt A festgelegten Bereich gefüllt Danach wird das Rohr in einem durch den Punkt A und das Absperrglied 6 über Punkte Sund Cfestgelegten Bereich gefüllt, indem dasselbe Sprühverfahren bei geöffnetem Absperrglied wiederholt wird. Schließlich wird ein weiterer durch die Punkte B und das Absperrglied 7 über die Punkte D und E festgelegter Bereich bei geöffnetem Absperrglied 7 in ähnlicher Weise behandelt. Zuletzt wird das Absperrglied 8 geöffnet, um in gleicher Weise einen durch den Punkt D und das Absperrglied 8 über einen Punkt F festgelegten Bereich zu füllen. Nach Füllung dieses Bereichs wird die Sprühzufuhr eingestellt
Nachdem das verschäumte Dichtungsmittel dem ganzen Rohr 1 zugeführt ist, wird aus dem Sprühbehälter 4 weiteres Dichtungsmittel in das Rohr(innere) gesprüht, bis das Manometer 2 des Anschlußstücks X einen Wert über 0,05 bar vorzugsweise 0,1 bis 0,2 bar anzeigt Das Rohrinnere sollte eine ausreichende Zeit lang (beispielsweise 10 min) auf einem Druck innerhalb des angegebenen Bereichs gehalten werden, damit das Dichtungsmittel in die Leckagespalte eindringen kann.
Nach Entfernung der Düse 3 von dem Anschlußstück X wird der Sprühbehälter 4 weggnommen. Nun wird eine (nicht dargestellte) Stickstoff- oder Luftflasche angeschlossen, um das Dichtungsmittel auszutreiben. Wenn das der Stelle S am nächsten liegende Absperrglied, d. h. im dargestellten Falle das Absperrglied 5, geöffnet und in das Rohr 1 aus der Flasche Stickstoff oder Luft eingeblasen wird, wird das restliche Dichtungsmittel aus dem Rohr in den Dichtungsmittelauffangtank ausgetrieben. Das rückgewonnene bzw. aufgefangene Dichtungsmittel entspricht im wesentlichen dem ursprünglich dem Bereich von der Stelle 5 über die Stelle A bis zum Absperrglied 5 zugeführten Dichtungsmittel. Wenn das gesamte Dichtungsmittel aus diesem Bereich über das Absperrglied 5 wiedergewonnen ist, wird das Absperrglied 5 erneut geschlossen. Durch öffnen und Schließen der verschiedenen anderen Absperrglieder und Wiederholen der geschilderten Maßnahmen werden sämtliche übrigen Bereiche des Rohrs von überschüssigem Dichtungsmittel befreit.
Zuletzt wird das Absperrglied 8 geöffnet, um das Dichtungsmittel aus dem durch den Punkt D über den Punkt F bis zum Absperrglied 8 festgelegten Bereich auszutreiben. Wenn das restliche Dichtungsmittel über das Absperrglied 8 vollständig ausgetrieben ist, wird das Absperrglied 8 geschlossen. Damit wird die Entladungsstufe beendet. Während dieser Stufe sollte der Druck im Rohr 1 unter Einblasen des Gases, z. B. Stickstoff oder Luft, auf einem Manometerdruck von 0,2 bar gehalten werden.
Bei vollständig geschlossenen Absperrgliedern wird danach weiteres Gas in das Rohr 1 eingeblasen, wobei am Druckregulator der Gasflasche ein Druck von etwa 0,2 bar aufrechterhalten wird. Unter Aufrechterhaltung dieser Bedingungen wird der Blasdruck an jedem Absperrglied gemessen. Wenn der Druckwert ziemlich niedrig ist, sollten die geschilderten Maßnahmen zum Ablassen bzw. Austreiben des Dichtungsmittels wiederholt werden, da vermutlich das Dichtungsmittel nicht vollständig ausgetrieben, sondern zum Teil noch im Rohr verblieben ist.
Wenn der Druck hoch genug ist, wird jedes Absperr-
25
30
35 glied geöffnet und 45 min lang in diesem Zustand belassen. Auf diese Weise kann das in die Spalte eingedrungene Dichtungsmittel aushärten und das verwendete Gas verschwinden.
Erfindungsgemäß verwendbare Dichtungsmittel sind wäßrige Harze in Form von Emulsionen und Latices als Hauptbestandteile, denen ein Treibmittel zugesetzt wurde.
Bevorzugte Emulsionen sind Acrylesteremulsionen, z. B. Polymethyl-, -ethyl- oder -butylacrylate und Polymethyl-, -ethyl- oder -butylmethacrylate, Vinylacetatemulsionen, z. B. Polyvinylacetat, Polyethylenemulsionen, Vinylacetat/Dibutylmaleat-Mischpolymerisatemulsionen u. dgl.
Bevorzugte Latices sind natürlich vorkommende und künstliche Kautschuklatices, z. B. NR-, SBR-, BR- und IR-Latices.
Ein erfindungsgemäß verwendetes Dichtungsmittel enthält, wie bereits erwähnt, als Hauptbestandteil ein wäßriges Harz in Form einer Emulsion oder eines Latex. Durch Vermischen des Dichtungsmittels mit üblichen Zusätzen, z. B. Gefrierstabiüsatoren, Antikorrosionsmitteln, nicht-ionischen oberflächenaktiven Mitteln, Mitteln zum Einstellen des pH-Werts u. dgl., wird eine Vorratslösung zubereitet. Das Treibmittel wird danach der erhaltenen Vorratslösung einverleibt.
Gefrierstabiüsatoren dienen dazu, die Haltbarkeit bei niedrigen Temperaturen, beispielsweise bei Temperaturen von 0° bis —5° C zu verbessern und ein Gefrieren der Masse beim Versprühen zu verhindern. Zu diesem Zweck werden, bezogen auf 100 Gew.-Teile des wäßrigen Harzes, 5—10 Gew.-Teile der verschiedensten Alkohole eingesetzt.
Die mitverwendbaren Korrosionsschutzmittel dienen dazu, eine Primärkorrosion der mit dem Dichtungsmittel in Berührung gelangenden Metalle zu verhindern. Zu diesem Zweck werden in der Regel pro 100 Gew.-Teile wäßrigen Harzes 2—15 Gew.-Teile Dicyclohexylamin verwendet.
Die verwendeten nicht-ionischen oberflächenaktiven Mittel dienen dazu, die Löslichkeit des Treibmittels in dem wäßrigen Harz zu erhöhen und die Verschäumbarkeit bzw. Schaumdichte zu stabilisieren. Darüber hinaus dienen sie aber auch noch dazu, das Treibmittel wirksam aus dem Dichtungsmittel während des Alterns nach der Applikation auszutreiben. Beide Aufgaben werden beispielsweise durch 0,1—0,5 Gew.-Teil (bezogen auf 100 Gew.-Teile des wäßrigen Harzes) Sorbitanmonolaurat oder Polyhydroxyfettsäureester und Polyoxyethylen/ Polyoxypropylen-Polymerisate erfüllt.
Die Mittel zum Einstellen des pH-Werts verbessern die Haltbarkeit des wäßrigen Harzes. Zu diesem Zweck wird in der Regel 0,1 bis 0,2 Gew.-Teil (bezogen auf 100 Gew.-Teile des wäßrigen Harzes) wäßriges Ammoniak verwendet.
Das Treibmittel dient dazu, das Dichtungsmittel zu versprühen und dem Rohrinneren zuzuführen und die Verschäumbarkeit zu stabilisieren. Üblicherweise werden als Treibmittel fluorierte Kohlenwasserstoffe, Flüssiggase u. dgl. verwendet. Als Treibmittel bevorzugt verwendet wird ein Gemisch aus CCI2F2 und CCIF2—CCIF2. Die beiden Gemischbestandteile können miteinander in solchen Verhältnissen kombiniert werden, daß sie einen ausreichend hohen Druck liefern, um das Dichtungsmittel in Schaumform in das Rohr zu sprühen. Das bevorzugte Verhältnis CCl2F2 (Freon 12) zu CClF2-CClF2 (Freon 114) beträgt 70 bis 80 : 20 bis 30 Gew.-%.
.,..,. L, .,_.; 5 I 5 6 ! ί
33 22 460 I Im folgenden ist ein Beispiel für ein erfindungsgemäß I
ί
f
1
Λ
; verwendbares Dichtungsmittel angegeben. !
j Vorratslösung: b
I Handelsübliches PoIy- , I
butylacrylat: ■ 100 Gew.-Teile 10 1 M
Handelsübliches Sorbi- I'
tanmonolaurat: O,15Gew.-Teil •1
! Handelsübliches Korro-
I sionsschutzmittel: 2 Gew.-Teile
\ Wäßriges Ammoniak 15 Ii
I (pH-Einstellmittel): 0,2 Gew.-Teil I
i Handelsübliches Polyoxy-
1 ethylen-Polyoxypropylen- I
1 Polymerisat (nicht-
1 ionisches oberflächen 20 I
aktives Mittel): 0,12 Gew.-Teil
Handelsüblicher Gefrier ί
stabilisator: 8 Gew.-Teile :
Durch Ionenaustausch 25
behandeltes Wasser: 60 Gew.-Teile J
Treibmittel: ί
L
• . Freon 12 : Freon 114 =80/20 Gew.-%. -
)
Dichtungsmittel: 30
Das Dichtungsmittel wird durch Vermischen von
7,7 Vol.-% Treibmittel mit 92,3 Vol.-% Vorratslö
sung zubereitet. 35
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen 40
I
%
Γ
45 C
50
Γ
55 f
60 !
65
ϊ
ι
I
i
ι
j
:

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Verfahren zum Dichten von Rohren durch Einleitung eines aufgeschäumten Dichtungsmittels in das Rohrinnere unter Druck, wobei im Rohrinneren ein Druck von mindestens 0,05 bar aufrechterhalten wird, dadurch gekennzeichnet, daß als Dichtungsmittel eine wäßrige Harzemulsion oder ein wäßriger Harzlatex oder eine Mischung hiervon als Hauptbestandteil mittels eines zumindest teilweise darin gelösten Treibmittels beim Einleiten in das Rohrinnere in Aerosolform überführt wird.
DE3322460A 1983-06-22 1983-06-22 Verfahren zum Dichten von Rohren Expired DE3322460C2 (de)

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