DE3321735C2 - Wurfgebläse - Google Patents
WurfgebläseInfo
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- B65G—TRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
- B65G31/00—Mechanical throwing machines for articles or solid materials
- B65G31/04—Mechanical throwing machines for articles or solid materials comprising discs, drums, or like rotary impellers
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Abstract
Das Wurfgebläse ist auf der Gutzufuhrstirnseite mit einer Guteintrittsöffnung versehen, die kleiner ist als der Gebläse-Eintrittsquerschnitt, wobei der Guteintrittsöffnung ein Behälter für das zu fördernde, rieselfähige Gut vorgeschaltet ist, der nach Füllung mit dem Fördergut einen freien Luftzutritt über die Guteintrittsöffnung in das Gebläse verhindert. In das Gebläse mündet im Bereich des Gebläse-Eintrittsquerschnittes ein Luftzufuhrstutzen mit einem Drosselorgan, durch dessen Einstellung die aus dem Gutbehälter in das Gebläse einlaufende Gutmenge dosierbar ist.
Description
15
Die Erfindung bezieht sich auf ein Wurfgebläse, bei dem die Einlauföffnung durch das in einem vorgeschalteten
Trichter befindliche Fördergut abgedeckt ist
Wurfgebläse sind in bekannter Weise so aufgebaut, daß die Endkanten der Gebläseschaufeln des Gebläserades
in einem konzentrischen Gehäuse nur einen geringen Abstand vom Gehäusemantel besitzen. Das dem
Gebläse zugeführte Fördergut wird über einen tangentialen,
aufrechten Auslauf mit Rohranschluß im wesentlichen durch die Gebläseschaufeln ohne oder mit nur
geringer Luftzufuhr z. B. nach oben in den oberen Teil eines Silos geworfen. Wurfgebläse sind auf eine bestimmte,
zuzuführende Gutmenge abgestimmt, und diese Zufuhr erfolgte bisher über eine Zufuhrschnecke
oder ein Wurfrad, denen das Fördergut bereits dosiert zugeführt werden mußte. Es ist auch bekannt (US-PS
9 73 495), Wurfgebläse so auszubilden, daß der Einlauföffnung des Gebläses ein Trichter zur Aufnahme des
• Fördergutes vorgeschaltet ist, wobei die Einlauföffnung von dem im Trichter befindlichen Fördergui abgedeckt
ist. Die Einlauföffnung ist gleich dem Ansaugdurchmesser der Gebläseschaufeln. Durch die Ansaugöffnung
ragt ein Einlaufstutzen, dessen öffnungsweite durch einen Schieber eingestellt werden kann. Die Restfläche
zwischen der Eintrittsöffnung (rund) und dem quadratischen Einlaufstutzen bildet den Eintrittsquerschnitt für
die Förderluft, die ständig konstant bleibt, während eine Mengenregelung durch Einstellen des Schiebers erfolgt.
Die Aufgabe.der Erfindung besteht darin, ein Wurfgebläse so aufzubauen, daß mechanische Zufuhreinrichtungen
mit dosierenden Guteingaben und Einstellschieber für eine Mengenregulierung vermieden werden.
Diese Aufgabe wird bei einem Wurfgebläse nach dem Oberbegriff des Anspruches 1 dadurch gelöst, daß oberhalb
der Einlauföffnung, im Bereich des Gebläseeintrittsquerschnittes, in die Stirnfläche des Gebläses ein
Luftzufuhrstutzen mit einem einstellbaren Drosselorgan mündet.
Es hat sich gezeigt, daß durch die einfache Drosselung der Luftzufuhr im Luftzufuhrstutzen eine Dosierung des
Fördergutes zum Wurfgebläse möglich ist, und zwar derart, daß die Dosiermenge umso größer wird, je stärker
die Luftzufuhr gedrosselt ist, wobei jedoch Bedingung ist, daß ein freier Lufteintritt über die Guteintrittsöffnung
in das Wurfgebläse verhindert wird, d. h. diese Guteintrittsöffnung muß in bekannter Weise während
der Förderung des Wurfgebläses von dem Fördergut im vorgeschalteten Trichter abgedeckt sein. Es muß also
der Trichter stets mit Fördergut gefüllt sein.
Die Erfindung wird nachstehend anhand der Zeichnung beschrieben, in der ein Ausführungsbeispiel schematisch
dargestellt ist Es zeigt
F i g. 1 ein Wurfgebläse in Stirnansicht gegen die Gutzufuhrseite,
F i g. 2 eine Seitenansicht zu F i g. 1,
F i g. 3 eine der F i g. 1 gleiche Stirnansicht mit weggebrochemem
Gutbehäiter,
F i g. 4 eine der F i g. 3 gleiche Stirnansicht mit einem Spritzblech.
Ein Wurfgebläse besteht aus einem konzentrischen Gebläse 1, in dem die Enden der Schaufeln 2 nur einen
geringen Abstand vom Innenumfang des Gehäusemantels besitzen und die Innenkanten der Schaufeln 2 den
Eintrittsquerschnitt (durch die gestrichelte Kreislinie 3 begrenzt) des Gebläses begrenzen. An den Gehäusemantel
schließt sich ein aufrechter Auswurfstutzen 4 tangential an.
Die mit der Gutzufuhr versehene Stirnwand la des Gehäuses 1 ist im Bereich des Eintrittsquerschnittes 3
des Gebläses mit einer Einlauföffnung 5 (kreuzweise schraffiert) für das rieselfähige Fördergut versehen, deren
öffnungsweite kleiner ist als der Gebläse-Eintrittsquerschnitt
3 und nach dem Beispiel einen Bereich unterhalb der Gebläsewelle 6 einnimmt
Der Guteinlauföf'fnung 5 ist ein Behälter, z. B. ein
Trichter 7, vorgeschaltet, der mit Fördergut beschickbar ist, und zwar so, daß der Pegel des Gutes 8 so weit wie
möglich oberhalb der oberen Abschlußkante Sa der Einlauföffnung 5 liegt Dadurch wird ein freier Luftzutritt
über den Behälter 7 in das Gebläse vermieden.
Im Bereich des Gebläseeintrittsquerschnittes 3 mündet ein Luftzufuhrstutzen 9 mit einem Drosselorgan,
z. B. einer Drosselklappe 10.
Für den Betrieb wird das Wurfgebläse durch Antrieb in Umlauf versetzt, und erst nach Erreichen einer Mindestdrehzahl
wird der Trichter 7 mit rieselndem Gut gefüllt. In gegebenen Fällen kann es auch möglich sein,
die Guteinlauföffnung 5 zu Beginn und zum Ende des Betriebes zu verschließen.
Ist nun die Drossel 10 im Luftzufuhrstutzen 9 voll geöffnet, so tritt viel Außenluft in das Gebläse ein, und
dadurch werden durch den dann im Gebläse herrschenden sehr geringen Unterdruck nur sehr geringe Gutmengen
aus dem Trichter 7 in das Gebläse eingesaugt. Erst wenn eine Drosselung der Luftzufuhr durch den
Stutzen 9 erfolgt, erhöht sich der Unterdruck im Gebläse, und damit wird die aus dem Trichter 7 in das Gebläse
eintretende Gutmenge erhöht. Mit anderen Worten wird durch die Einstellung der Drosselklappe 10 eine
Dosierung des in das Gebläse eintretenden und durch das Gebläse über den Stutzen 4 und eine Förderleitung
hochzuwerfenden Gutes auf einfache Weise ermöglicht.
Zu Beginn und bei Beendigung des Gebläsebetriebes kann etwaiges Fördergut über die Guteinlauföffnung 5
in den Trichter 7 geschleudert werden. Um dies zu vermeiden, ist oberhalb der Einlauföffnung 5 im Abstand
von der Stirnwand, mit der Stirnwand la verbunden, ein paralleles Spritzblech 11 montiert, dessen Unterkante
etwa mit der Oberkante 5a der Einlauföffnung 5 abschließt bzw. in Überdeckung liegt. Dieses Blech 11 verhindert
das Spritzen des Gutes zurück in den Trichter 7. Es ist auch möglich, die Länge des Spritzbleches 11 zu
verkürzen, wie durch die gestrichelte Linie 11a in F i g. 4 angedeutet ist.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (2)
1. Wurfgebläse, bei dem die Einlauföffnung durch das in einem vorgeschalteten Trichter befindliche
Fördergut abgedeckt ist, dadurch gekennzeichnet,
daß oberhalb der Einlauföffnung (5), im Bereich des Gebläseeintrittsquerschnittes (3), in die
Stirnfläche des Gebläses ein Luftzufuhrstutzen (9) mit einem einstellbaren Drosselorgan (10) mündet
2. Wurfgebläse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß oberhalb der Einlauföffnung (5) im Abstand
von der Gebläsestirnwand (la) ein Spritzblech (11) montiert ist, dessen Unterkante etwa mit der
Oberkante (5a)der Einlauföffnung (5) fluchtet
10
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19833321735 DE3321735C2 (de) | 1983-06-16 | 1983-06-16 | Wurfgebläse |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19833321735 DE3321735C2 (de) | 1983-06-16 | 1983-06-16 | Wurfgebläse |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3321735A1 DE3321735A1 (de) | 1984-12-20 |
| DE3321735C2 true DE3321735C2 (de) | 1985-11-21 |
Family
ID=6201635
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19833321735 Expired DE3321735C2 (de) | 1983-06-16 | 1983-06-16 | Wurfgebläse |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3321735C2 (de) |
Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3670269D1 (de) * | 1985-12-17 | 1990-05-17 | Mathias Hirlinger | Pneumatische foerdervorrichtung mit einem geblaese zum foerdern von schuettgut, insbesondere heu, stroh oder anderem landwirtschaftlichen gut. |
Family Cites Families (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US973495A (en) * | 1910-02-10 | 1910-10-25 | Emil A Fritz | Portable elevator. |
-
1983
- 1983-06-16 DE DE19833321735 patent/DE3321735C2/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE3321735A1 (de) | 1984-12-20 |
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