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DE3321625A1 - Kunstoffnagel - Google Patents

Kunstoffnagel

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Publication number
DE3321625A1
DE3321625A1 DE19833321625 DE3321625A DE3321625A1 DE 3321625 A1 DE3321625 A1 DE 3321625A1 DE 19833321625 DE19833321625 DE 19833321625 DE 3321625 A DE3321625 A DE 3321625A DE 3321625 A1 DE3321625 A1 DE 3321625A1
Authority
DE
Germany
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nail
profile
diameter
plastic
bore
Prior art date
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Application number
DE19833321625
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English (en)
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DE3321625C2 (de
Inventor
Raimund 7730 Villingen-Schwennigen Andris
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Raimund Andris & Co Kg 7730 Villingen-Schwen GmbH
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Individual
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Publication date
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16BDEVICES FOR FASTENING OR SECURING CONSTRUCTIONAL ELEMENTS OR MACHINE PARTS TOGETHER, e.g. NAILS, BOLTS, CIRCLIPS, CLAMPS, CLIPS OR WEDGES; JOINTS OR JOINTING
    • F16B19/00Bolts without screw-thread; Pins, including deformable elements; Rivets
    • F16B19/02Bolts or sleeves for positioning of machine parts, e.g. notched taper pins, fitting pins, sleeves, eccentric positioning rings
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04BGENERAL BUILDING CONSTRUCTIONS; WALLS, e.g. PARTITIONS; ROOFS; FLOORS; CEILINGS; INSULATION OR OTHER PROTECTION OF BUILDINGS
    • E04B1/00Constructions in general; Structures which are not restricted either to walls, e.g. partitions, or floors or ceilings or roofs
    • E04B1/62Insulation or other protection; Elements or use of specified material therefor
    • E04B1/74Heat, sound or noise insulation, absorption, or reflection; Other building methods affording favourable thermal or acoustical conditions, e.g. accumulating of heat within walls
    • E04B1/76Heat, sound or noise insulation, absorption, or reflection; Other building methods affording favourable thermal or acoustical conditions, e.g. accumulating of heat within walls specifically with respect to heat only
    • E04B1/762Exterior insulation of exterior walls
    • E04B1/7629Details of the mechanical connection of the insulation to the wall
    • E04B1/7633Dowels with enlarged insulation retaining head

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  • General Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Architecture (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
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Description

  • Kunststoffnagel Die Erfindung betrifft einen Kunststoffnagel zum Einschlagen oder Einpressen in ein vorgebohrtes Bohrloch, dessen Durchmesser geringfügig kleiner ist als der größte Aussendurchmesser des mii' mehreren Längs verlaufenden, rippenartigen Erhöhungen llntl/oder nutenartigen Vertiefungen versehenen Nageschaftes, der an seinem einen Ende einen Nagelkopf größeren Durchmessers aufweist und dessen anderes Ende konisch zugespitzt. ist.
  • Als Handelsware ist bereits ein Dämmstoffplattenbefestiger aus Kunststoff bekannt, der aus einem teilweise hohlzylindrischen Nagel schaft und einem daran angeformten, an radialen Zungen befestigten Flanschring besteht und dessen Nagelschaft über einen Teilabschnitt seiner Länge einen insgesamt verjüngten Kerndurchmesser und auf dessen Umfangfläche mehrere schmAl Längsrippen aufweist, die zur Verankerung des Nagelschaftes in einem vorgebohrten Bohrloch dienen. Diese Rippen sind zwar nn dem dem Nagelkopf gegenüberliegenden Ende des Nagelschaftes kegelstumpfartig konisch ausgebildet, so daß der Nagelschaft in ein vorgebohrtes Bohr@och das einen kleineren Durchmesser aufweist, als die Längsrippen, angesetzt werden kann. Beim Eintreiben des mit den Längsrippen versehenen Nagelschaftes In das Bohrloch beispielsweise einer Betonwand, läßt es sich nicht vermeiden, daß diese Längsrippen zumindest teilweise abgeschabt werden, wodurch die fiir einen festen Verankerungssitz erforderliche Klemmspannung bis zu einem gewissen Grade verloren geht bzw. erst gar nicht zustande kommt.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Kunststoffnagel der eingangs genannten Art mit einem Quersehnittsprofil zu schaffen, das beim Eintreiben des Nagelschaftes in ein vorgehohrtes Bohrloch kleineren Durchmessers einem minimalen Materialabrieb unterworfen ist, hingegen eine iiberwiegend durch Verformung und weniger durch Stauchung erzeugte Querschnittsveränderung in Anpassung nn den kleineren Bohrlochdurchmesser und durch diese Querschnittsveränderung eine erhöhte und andauernde radiale Klemmspannung und somit eine maximale Verankeruna des Nagelschaftes in dem vorgebohrten Bohrloch gewährleistet.
  • Gelöst wird diese Aufgabe nach der Erfindung dadurch, daß das sich wenigstens über den größten Teil seiner Länge erstreckende Querschnittsprofil des Nagelschaftes ausgehend von einem vollen Kreisquerschnitt, dessen Durchmesser um etwa den Faktor 1, 13 bis 1,2 größer ist als der Nenndurchmesser des zugehörigen Bohrloches, wenigstens drei fischschwanzartige Profilsektoren mit Profillippen aufweist, welche von in gleichen Winkelabständen voneinander angeordneten, im wesentlichen U-förmigen Radialnuten und von dazwischen symmetrisch zu den Winkelhalbierenden der Winkel abstände der Radialnuten angeordneten, kreisbogenförmigen oder wenigstens annähernd dreieckförmigen Umfangsa@sschnitten gebildet sind.
  • Durch derartige Querschnittsprofile ds Nageischaftes lassen sich in weitgehender Unabhängigkeit von der Beschaffenheit der jeweiligen Bohrlochwandung feste Sitzverbindungen zwischen dem betreffenden Kunststoffnagel und der Bohrlochwand erzielen, wobei niich bezüglich des wirklichen Bohrlochdurchmessers, der möglicherweise vom Nenndurchmesser nach oben oder nach unten Abweicht, verhältnismäßig große Toleranzen obne weiteres überbrücken lassen. Auch die Beschaffenheit der Bohrlochwand bzw. der Bohrlochinnenfläche ist welttrehend ohne nachteiligen Einfluß auf die axiale Zugfestigkeit, welche aus den Klemm- und Reibungskräften zwischen dem NaLrelschaft und der Hohrlochwnndlrnji ng bestehen, resultiert.
  • Durch die Biegsamkeit der Profillippen in Umfangsrichtung wird auch bei scharfkantigen inneren nnhrlocherweitertangen oder Ausbrtiehen ein materialabtragender Schabeffekt weitgehend vermieden, so daß die volle Materialelastizität des Nagelschaftes ausgenutzt werden kann und sich die Profillippen wenigstens teilweise in den radialen Bohrlochausbrüchen in radialer Richtung wieder aufrichten und somit zur Erhöhung der Verankerungsfestigkeit beitragen können.
  • IJm diese vorteilhaften Effekte optimal zur Wirkung bringen zu können, ist es zweckmäßig, wenn die Radialnuten eine radiale Tiefe aufweisen, die wenigstens einem Drittel des Kreisquerschnittdurchmessers entspricht.
  • Insbesondere wird dadurch ein optimales Verhältnis zwischen Querschnittsvolumen und Formelastizität des Querschnittsprofils erzielt, so daß die Stabilität des Nagelschaftes an sich nicht nachteilig beeinflußt wird.
  • Dadurch, da3 in weiterer Ausgestaltung der Erfindung die Radialnuten in ihrem radialen Mittelbereich jeweils beidseitig bauchig erweitert und nach aussen konvergierend ausgebildet sind, wird die beim Eintreiben des Nagelschaftes in ein Bohrloch zwangsläufig entstehende Profilverformung in der Weise beeinflußt, daß sich die beiden durch eine Radialnut voneinander getrennten Profillippen aufeinander zu bewegen, was zur Folge hat, daß der Staucheffekt in radialer Richtung stnrk vermindert wird und sich somit der Nagelsehaft leichter in das Bohrloch eintreiben läßt, ohne jedoch die spätere Verankerungsfestigkeit zu vermindern.
  • Wichtig dabei ist auch, daß sämtliche Profilecken abgerundet sind, weil dadurch Verletzungen der Oberflächenhaut insbesondere Einrisse und Schabeffekte weitgehend vermieden werden.
  • Ein weiteres- wichtiges Ausgestaltungsmerkmal der Erfindung besteht darin, daß die sich bis zum Nagelkopf erstreckenden Profilsektoren des Nageischaftes im Bereich ihrer jeweils durch eine Radialnut getrennten Profillippen am Nagelkopf insbesondere durch Nagelkopf ausschnitte freigeschnitten sind. Diese Ausgestaltung ist besonders dann wichtig, wenn der Kunststoffnagel zum Befestigen irgendwelcher Kunststoffteile an Wandflächen benutzt wird und der Nagelkopf mit der Aussenfläche des betreffenden Kunststoffteiles unmittelbar in Berührung kommt. Durch den Freischnitt der Profillippen im Bereich des Nagelkopfes ist den Profillippen die Mögliehkeit gegeben auch im Bereich der Bohrung des zu befestigenden Kunststoffteiles sich ähnlich wie im Bohrloch der Wand zu verformen und dadiircll zu starkes Stauchen, das zu einem Bruch des zii befestigenden Kunststoffteiles führen kann, zu vermeiden. Die Gefahr des Bruches ist insbesondere bei dünnwandigen Kunststoffteilen, die mit Kunststoffnä'geln befestigt werden sollen, verhältnismäßig groß, wenn nicht die Profillippen am Nagelkopf freigeschnitten sind.
  • Die Wirkung, daß sich die Profillippen beim Eintreiben des Nagelschaftes in ein vorgebohrtes Bohrloch während ihrer Profilverformung aufeinanderzubewegen, kann noch dadurch begünstigt werden, daß die Profillippen an dem dem Nagelkopf gegenüberliegenden Nagelschaftende kegel-oder kegelstumpfartig konisch zugespitzt sind.
  • Anhand der Zeichnung wird nun im folgenden die Erfindung näher erläutert. F.s zeigt: Fig. i einen Kunststoffnagel mit einem sich nur über einen Teil des Nageischaftes erstreckenden Verankerungsprofil Fig. 2 einen Kunststoffnagel mit einem sich über die ganze länge des Nagelschaftes erstreckenden Verankerungsprofi 1 i¢'ig. 3 einen flämmstoffplattenbefestiger, dessen Schaft als Kunststoffnagel ausgebildet und teilweise mit einem Verankerungsprofil versehen ist Fig. 4 ein Verankerungsprofil im Qllerschnitt Fig. 5 ein anderes Verankerungsprofil im Querschnitt Fig. 6 ein weiteres Verankerungsprofil im Querschnitt Fig. 7 einen Nagelkopf in Draufsicht mit freigeschnittenen Profillippen Fig. 8 einen Schnitt VIII - VIII aus Fig. 7 Fig. 9 einen in einem Bohrloch einer Betonwand sitzenden Dämmstoffplattenbefestiger der in Fig 7 roestellten Art Fig. 10 zwei in Bohrlöchern einer Betonwand sitzende Kunststoffnägel der in Fig. 2 dargestellten Art, die einen Kunststoffbiigel halten Fig. 11 einen in einem Bohrloch einer Betonwand sitzenden Kunststoffnagel, der in Fig. " dargestellten Art, der eine Kunststoff-Rohrschelle hält Fig.12 eine mit einem Kunststoffnagel zu befestigende Rohrschelle in perspektivischer Ansicht.
  • Der in Fig. 1 dargestellte Kunststoffnagel 1 besteht aus einem Nagelschaft 2, der seinerseits einen oberen zylindrischen Schaftabschnitt ; und ein unteres längeres Verankerungsprofil 4 sowie einen zylindrischen Nagelkopf 5 aufweist. Der Durchmesser des Nagelkopfes ist etwa doppelt so groß wie der Durchmesser des zylindrischen Schaftabschnittes 3.
  • Der in Fig. 2 dargestellte kunststoffnagel 6 weist ein sich über die gesamte Länge seines Nagelschaftes 7 erstreckendes Verankerungsprofil 8 auf und besitzt. einen kreisrunden zylindrischen Nagelkopf 9, der in den Figuren 7 und 8 in vergrößertem Maßstab in Draufsicht und im Schnitt dargestellt ist und jeweils durchgehende kreisrunde Durchbrüche 10 aufweist.
  • In den Fig. 4, 5 und 6 sind drei verschiedene Verankerungsprofilquerschnitte dargestellt, mit denen die Kunststoffnägel 1 und 6 bzw. der in Fig. 3 in perspektivischer Ansicht dargestellte Dämmstoffplattenbefestiger 11 versehen sein können. So zeigt beispielsweise die Fig. 4 das Verankerungsprofil 4 des Kunststoffnagels 1, die Fig. 5 ds Verankerungsprofil 8 des Kunststoffnagels 6 und die Fig. 6 das Verankerungsprofil 12 des Dämmstoffplattenbefestigers 11. Allen Verankerungsprofilen 4, 8 und 12 ist gemeinsam, daß sie jeweils ausgehend von einem vollen Kreisquerschnitt, dessen Durchmesser D2 etwa um den Faktor 1,13 bis 1,2 größer ist als der Nenndurchmesser Dl des zugehörigen Bohrloches 13, 14 oder 15 (Fig. 9,t() und 11), wenigstens drei fischschwanzartige Profilsektoren 16 bzw. 17 bzw. 18 mit Profillippen 16' bzw. 17' bzw. 18' aufweisen, welche von in gleichen Winkelabständen voneinander angeordneten, im wesentlichen U-förmigen Radialnuten 19 bzw. 20 bzw. 21 und von dazwischen symmetrisch zu den Winkelhalbierenden 22 bzw. 23 der Winkelabstände der Radialnuten 19 bzw. 20 bzw. 21 angeordneten, kreisbogenförmigen oder wenigstens annähernd dreieckförmigen Umfangsausschnitten 24 bzw. 25 bzw. 26 gebildet sind. wo Während die beiden Verankerungsprofile 4 und 8 der Fig. 4 und 5 jeweils mit vier Profilsektoren 16 bzw. 17 iin(i Radialnuten 19 bzw. 20 versehen sind, weist das Verankerungsprofil 12 der Fig. 6 lediglich drei Profilsektoren 18 und Radialnuten 21 auf. Dabei ist aus der Zeichnung erkennbar, daß die Längskanten der Profillippen 16' bzw. 17' bzw. 18' jeweils abgerundet sind, wns den Zweck hat, die Gefahr, daß beim Eintreiben eines solchen Verankerungsprofils in ein Bohrloch kleineren Durchmessers die Kanten abgeschabt oder eingerissen werden, vermindert wird. Während die Radialnuten 19 si<h in radialer Richtung nach aussen V-förmig erweitern, sind die Redialnuten 20 in ihrem radialen Mittelbereich jeweils nach beiden Seiten symmetrisch bauchig erweitert, so daß ihre inneren Begrenzungsflächen nach aussen hin konvergierend aufeinander zulaufen. Durch diese bauchige und nach aussen hin konvergierende Querschnittsform der Radialnuten 20 verstärkt die Tendenz der Profillippen 17' sich während des Einschiebens in ein Bohrloch 14 in der in strichpunktierten Linien dargestellten Weise aufeinander zuzubewegen und dadurch eine der Innenfläche des Bohrloches optimal angepaßte Querschnittsverformung zu vollziehen.
  • Dabei wird auch die Materialelastizität in optimaler Weise zur Erzeugung höchster radialer Verankerungskräfte, die einen gen axiale Ziigkräfte maximalen Verankerungssitz im betreffenden Bohrloch 14 ergeben, ausgenutzt und erhalten. Die Materialstauchung in radialer Richtung ist. bei dem in Fig. 5 dargestellten Verankerungsprofil 8 geringer als bei dem in Fig. 4 dargestellten Verankerungsprofil 4. Dementsprechend ist es auch möglich, für das Verankerungsprofil 8 der Fig. 5 einen größeren Durchmesser D2 des Kreisquerschnittes im bezug auf den Nenndurchmesser D1 des Bohrloches vorzusehen, als dies bei dem Verankerungsprofil 4 der Fig. 4 möglich ist. Beim Verankerungsprofil 4 werden zwar die Profillippen 16' beim Eintreiben in ein Bohrloch kleineren Durchmessers auch in der in gestrichelten Linien dargestellten Weise in die Hohlräume der Radialnuten 19 gedriickt. Dabei entstcht jedoch eine größere radiale Materialstauung bzw.
  • Materialverdichtung, als dies bei dem Verankerungsprofil 8 der Fig. 5 der Fall 1 ist. Es läßt sich zwar mit dem Verankerungsprofil 4 der Fig. 4 zumindest annähernd die gleiche Sitzfestigkeit wie beim Verankerungsprofil 8 erreicheu. Es ist aber zu berücksichtigenm, daß der Unterschied zlsisehen dem Durchmesser D2 des Profilkreisquerschnittes einerseits und dem Nenndurchmesser D1 bzw. dem Bohr@ochdurchmesser 1)1 nicht. so groß sein darf wie beim Verankerungsprofil 8, wenn nicht die axialen Eintreibkräfte zu groß werden sollen. Während der Faktor, um den der Durchmesser D2 größer sein kann als der Durchmesser nl beim Verankerungsprofil 4 der Fig. 4 etwa den Wert 1, 13 bis 1, 15 annehmen kann, beträgt dieser Faktor, bei dem Verankerungsprofil S der Fig. 5 maximal etwa 1,2. Bei dem mit nur drei Radialnllten 21 und Profilsektoren 18 versehenen Verankerungsprofil 12 der Fig. 6 liegt dieser Faktor etwa bei 1,16 bi.s 1,18. Das bedeutet, daß beispielsweise bei einem Bohrlochdurchmesser Di von 10 mm der Durchmesser D2 des Kreisquerschnittes beim Verankerungsprofil 4 11,3 bis it,5 mm, beim Verankerungsprofil 8 12 mm und beim Verankerungsprofil 12 etwa 11,6 bis 11,8 mm beträgt. Die hier angegebenen Toleranzwerte können sich selbstverständlich überschneiden. Aus Fig. 6 ist übrigens auch eindeutig erkennbar, dai3 die dort vorgesehenen Radialnuten 21 jeweils eine baiichig symmetrische nach aussen konvergierende Form aufweisen, durch welche auch bei den Profillippen 18' die Tendenz verstärkt wird, während des Eintreibens dieses Verankerungsprofiles 12 in ein Bohrloch 13, 14 oder 15 sich in die durch strichpunktierte Linien angedeutete Form zu verformen.
  • Wichtig dabei ist auch die radiale Tiefe der Radialnuten 19, 20 und 21, die in allen Fällen wenigstens einem Drittel des Kreisquerschnittdurchmessers D2 entspricht.
  • Höchstens aber etwa zweifiinftel des Kreisquerschnittdurchmessers D2 beträgt. Dadurch ist einerseits eine ausreichende Formelastizität bzw. Verformungsmögli<hkeit des Querschnittprofiles bei genügend großer Verankerungsklemmkraft gewährleistet und andererseits ein genügend großer Kern- Restquerschnitt bewahrt, der dem Nagelschaft die erforderliche Stabilität insbesondere Steifheit verleiht.
  • Eine weitere wichtige Eigenschaft wird durch die bereits erwähnten Durchbrüche 10 im Nagelkopf 9 des Kunststoffnagels 6 erzielt, bei dem das Verankerungsprofil 8 sich bis in dle untere Begrenzungsebene des Nagelkopfes 9 erstreckt. Durch diese Durchbrüche 10 sind nämlich die Profillippen 17' über die ganze radiale Tiefe der Radialnuten 20 freigeschnitten, also nicht mit dem Nagelkopf 9 verbunden, so daß sie auch nn ihrem oberen in der unteren Begrenzungsebene des Nagelkopfes 9 liegenden Ende ebenso frei verformbar sind wie im iibrigen Längsbereich des gesamten Nagelschaftes 7. Es ist insbesondere dann wichtig, wenn, wie beispielsweise in den Fig. 10 und 11 dargestellt, Kunststoffnägel 6 zur Befestigung von Kunststoffteilen an Betonwänden 27 oder anderem Mauerwerk befestigt werden sollen, deren Befestigungsbohrungen etwa den gleichen Durchmesser haben wie das Bohrloch in der betreffenden Wand. In Fig. 10 ist beispielsweise dargestellt, wie ein verhältnismäßig dünnwandiger Kunststoffbügel 28 an einer Betonwand 27 mittels zweier Kunststoffnagel 6, die in Bohrlöcher 111 eingetrieben sind, befestigt wird. Dabei ist orkennhar, daß die in den Durchsteckbohrungen 29 des Kunststoffbügels 28 steckenden oberen Endabschnitte der Nagelsehifte 7 etwa auf den gleichen Aussendurchmesser verformt werden wie im Bohrloch lel. In Fig. 11 ist dargestellt, wie mittels eines Kunststoffnagels 6 eine in Fig. 12 als Einzelteil dargestellte Rohrschelle 30 aus Kunststoff an einer Betonwand 27, in welcher sich ein Bohrloch 15 befindet, befestigt ist. Auch hierbei ist die Durchsteckbohrung 29 in ihrem Durchmesser etwa reich groß wie das Bohrloch 15, so daß auch hier der obere Endbereich des Verankerun«sprofiles 8 die Möglichkeit haben muß, sich auf den kleineren Durchmesser zu verformen.
  • Wären bei diesen Verwendungsarten die dip oberen Enden der Profillippen 17' freischneidenden Durchbrüche 10 im Nagelkopf 9 nicht vorhanden, so bestiinde die Gefahr, daß die Kunststoffteile, wenn die Klinstst.offnägel vollständig in ihre Durchsteckbohrungen 29 eingetrieben werden, an dieser Stelle brechen bzw. daß sich die Kunststoffnägel nicht vollständig durch diese Einsteckbohrungen 29 hindurchtrelben ließen, bis der Nagel kopf jeweils an der vorgesehenen Anlagefläche anliegt.
  • Der Dämmstoffplattenbefestiger 11, der in Fig. 3 als Einzlteil dargestellt ist, besitzt einen Nagelsehaft. 11', einer dessen halbe Länge sich das Verankerungsprofil 12 erstreckt, während am oberen Teil des Nagelschaftes rechtwinklig zueinander angeordnete dreieckförmige Stützelemente 31 angeformt sind, die schneidend in die zu befestigende Dämmstoffplatte 32, wie in Fig. 9 dargestellt, eindringen können, wenn der Dämmstoffplattenbefestiger 11 in größerer Zahl zur Befestigung von Dämmstoffplatten 32 an einer mit einer entsprechenden Anzahl von Bohrlöchern 17 versehenen Betonwand 27 benutzt wird. Der Kopf dieses Dämmstoffplattenbefestigers 11 besteht aus einem Flanschring 33, der mittels Radialzungen 34 einstückig am oberen Schaftende angeformt ist.
  • Ergänzend ist, noch zu erwähnen, daß die Profillippen 16', 17' und 1R' jeweIls an dem dem Nagelkopf 5 bzw. 9 gegenüberliegenden Nagelschaftende kegel- oder kegelstumpfartig konisch zugespitzt sind, so daß sich an diesen Enden schräge Leitflächen ergeben, welche die in den Fig. 4, 5 iind 6 in stri'chpiinktierten linien dargestellten Verformungen der Profillippen 16' bzw. 17' bzw. 18' begünstigen, wenn der betreffende Kunststoffnagel in ein Bohrloch 13, 14 oder 15 eingetrieben wird.
  • Es versteht sich, daß Frei schnitte in Form von Durchbrüchen 10 otier ähnlichen Offnungen im Nagelkopf auch bei den Verankerijngsprofilen 4 und 12 anwendbar bzw. empfehlenswert sind.
  • - Leerseite -

Claims (6)

  1. Patentansprüche 1. Kunststoffnagel zum Einschlagen oder Einpressen in ein vorgebohrtes Bohrloch, messen Durchmesser geringfügig kleiner ist als der größte Aussendurchmesser des mit mehreren längs verlaufenden, rippenartigen Erhöhungen und/oder nutenartigen Vertiefungen versehenen Nagelschaftes, der an seinem eincn Ende einen Nagelkopf größeren Durchmessers aufweist und dessen anderes Ende konisch zugespitzt ist, dadurch gekennzeichnet, daß das, sich wenigstens über den größten Teil seiner Länge erstreck@@@@ Querschnittsprofil (4, 8, 12) des Nagelschaftes (2, 7, 11') ausgehend von einem vollen Kreisquerschnitt, dessen Durchmesser (D2) etwe um den Faktor 1,13 bis 1,2 größer ist als der Nenndurchmesser (D1) des zugehörigen Bohrloches (13, 14, 15) wenigstens drei fischschwanzartige Profilsektoren (16, 17, 18) mit Profillippen (16', 17', 18') aufweist, welche von in gleichen Winkelabständen voneinander angeordneten, im wesentlichen U-förmigen Radialnuten (19,20,21) und von dazwischen symmetrisch zu den Winkelhalbierende (22, 23) der Winkelabstände der Radialnuten (19, 20, 21) angeordneten, kreisbogenförmigen oder wenigstens annähernd dreieckförmigen Umfangsausschnitten (24, 25, 26) gebildet sind.
  2. 2. Kunststoffnagel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Rndlnlnuten (19, 20, 21) eine radiale Tiefe aufweisen, die wenigstens einem Drittel des Kreisquerscllnittdurehmessers (D2) entspricht.
  3. 3. Kunststoffnagel nncli Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Radialnuten (20, 21) in ihrem radialen Mittelbereich jeweils beidseitig bauchig erweitert und nach aussen konvergierend ausgebildet sind.
  4. 4. Kunststoffnagel nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß sämtliche Profilecken abgerundet sind.
  5. 5. Kunststoffnagel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die sich bis zum Nagel kopf (9) erstreckenden Profilsektoren (17) des Nngelschaftes (7) im Bereich ihrer jeweils durch eine Radialnut (20) getrennten Profillippen (17') am Nagelkopf (9) insbesondere durch Nagelkopfausschnitte (10) freigeschnitten sind.
  6. 6. Kunststoffnagel nach Anspruch 1 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Profillippen (16', 17', 18') an dem dem Nagelkopf (5,9) gegenüberliegenden Nagelschaftende kegel- oder kegelstumpfartig konisch zugespitzt sind.
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DE3321625C2 (de) 1986-07-10

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