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DE3321489A1 - Fluessigkeitsgekuehlte bildwiedergabeeinrichtung - Google Patents

Fluessigkeitsgekuehlte bildwiedergabeeinrichtung

Info

Publication number
DE3321489A1
DE3321489A1 DE3321489A DE3321489A DE3321489A1 DE 3321489 A1 DE3321489 A1 DE 3321489A1 DE 3321489 A DE3321489 A DE 3321489A DE 3321489 A DE3321489 A DE 3321489A DE 3321489 A1 DE3321489 A1 DE 3321489A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
liquid
radiator
cathode ray
metal frame
pane
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Ceased
Application number
DE3321489A
Other languages
English (en)
Inventor
Tomosuke Matsudo Chiba Chiba
Hirsohi Kawasaki Kanagawa Kato
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Sony Corp
Original Assignee
Sony Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Sony Corp filed Critical Sony Corp
Publication of DE3321489A1 publication Critical patent/DE3321489A1/de
Ceased legal-status Critical Current

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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J31/00Cathode ray tubes; Electron beam tubes
    • H01J31/08Cathode ray tubes; Electron beam tubes having a screen on or from which an image or pattern is formed, picked up, converted, or stored
    • H01J31/10Image or pattern display tubes, i.e. having electrical input and optical output; Flying-spot tubes for scanning purposes
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J29/00Details of cathode-ray tubes or of electron-beam tubes of the types covered by group H01J31/00
    • H01J29/006Arrangements for eliminating unwanted temperature effects
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J7/00Details not provided for in the preceding groups and common to two or more basic types of discharge tubes or lamps
    • H01J7/24Cooling arrangements; Heating arrangements; Means for circulating gas or vapour within the discharge space

Landscapes

  • Cathode-Ray Tubes And Fluorescent Screens For Display (AREA)
  • Common Detailed Techniques For Electron Tubes Or Discharge Tubes (AREA)
  • Electrodes For Cathode-Ray Tubes (AREA)
  • Vessels, Lead-In Wires, Accessory Apparatuses For Cathode-Ray Tubes (AREA)

Description

332U89
Flussiqkeitsqekuhlte Bildwiederqabeeinrichtunq
Die Erfindung bezieht sich auf ein Kathodenstrahlröhrengerät. Sie ist insbesondere gerichtet auf ein Gerät, das sich für eine Kathodenstrahlröhre hoher Leuchtdichte eignet, wie sie beispielsweise in Farbbildprojektoren Verwendung finden.
Um ein optisches Bild mit hoher Flächenhelligkeit zu erhalten, wird die Energie des auf die Leuchtstoffschicht einer Kathodenstrahlröhre auftreffenden Elektronenstrahls entsprechend vergrößert. Durch diese Vergrösserung der Energie des Elektronenstrahls wird die Wärmemenge entsprechend vergrößert, die durch das Auftreffen des Elektronenstrahls auf den Leuchtstoffschirm entsteht, oder die zusätzliche Wärme, die entsteht, wenn Elektronenstrahlen auf eine die Landeposition des Strahls bestimmende Elektrode auftreffen. Solche Elektroden sind beispielsweise eine Schattenmaske, ein Blendengitter oder dergleichen, die innerhalb des Röhrenkolbens gegenüber der Leuchtstoff schicht angebracht sind und die Landeposition der Elektronenstrahlen auf der Leuchtstoffschicht einschränken.
—>"—
Da die Frontscheibe des Kolbens der Kathodenstrahlröhre, auf der die Leuchtstoffschicht aufgebracht ist, niedrige Wärmeleitfähigkeit besitzt, entsteht, insbesondere bei fortlaufendem Betrieb, in ihrem Zentrum, von wo die Wärm,eabstrahlung schwierig ist, eine beträchtliche Temperaturerhöhung, die eine sogenannte thermische Fluoreszenzunterdrückung (quenching) in dem Phosphor der Leuchtstoffschicht hervorruft. Diese thermische Fluoreszenzunterdrückung ist eine Erscheinung, die die Leuchtdichte des Phosphors bei steigender Temperatur verringert. Da das Ausmaß der thermischen Fluoreszenzunterdrückung für die Leuchtphosphore der einzelnen Farben unterschiedlich ist, ist die Weißbalance gestört.
Diese Störung der Weißbalance im Zentrum der Frontscheibe beeinträchtigt die Bildqualität erheblich. Um diesem Übelstand abzuhelfen, könnte man daran denken, die Helligkeit der einzelnen Teilfarbbilder so einzustellen, daß sich im Zentrum der Frontscheibe bei fortlaufendem Betrieb wieder eine korrekte Weißbalance ergibt. In diesem Fall ist jedoch die Weißbalance im Randbereich der Frontscheibe gestört. Außerdem läßt sich die Gesamthelligkeit nicht steigern.
Die vorangehend beschriebene Beeinträchtigung tritt z.B. t
auch bei einem Farbprojektor auf, bei dem die von dem j betreffenden monochromatischen Kathodenstrahlröhren er- I zeugten Farbteilbilder gemischt und zur Erzielung eines ,
farbigen Bildes auf einen Schirm projiziert werden, oder bei denen ein Wehrfarbenbild von einer einzigen Kathodenstrahlröhre erzeugt und dann auf den Schirm proji- ι ziert wird .
Um bei Kathodenstrahlröhren mit hoher Leuchtdichte den Temperaturanstieg bei fortlaufendem Betrieb und die von diesem verursachte thermische Fluoreszenzunterdrückung auf dem Phosphorschirm zu vermeiden, muß die Frontschei-
be gekühlt werden. Das Kühlen der Frontscheibe kann beispielsweise mit einem Kühlventilator erfolgen. Dabei wird Luft gegen die Oberfläche der Frontscheibe des Röhrenkolbens geblasen. Damit wird der Frontscheibe jedoch auch Staub zugeführt. Dieser Staub haftet auf der Scheibenoberfläche und beeinträchtigt die Bildhelligkeit. Außerdem verursacht der Kühlventilator ein unter Umständen störendes Geräusch.
Um diese Nachteile zu vermeiden, wurde ein Kathodenstrahlröhrengerät vorgechlagen, bei dem ein transparenten flüssiges Kühlmittel, r"as eine leichte Konvektion ermöglicht, mit der Frontscheibe des Röhrenkolbens in Kontakt gebracht wird, wodurch diese eine wirksame Kühlung erfährt.
Fig. 1 zeigt eine teilweise geschnitte Seitenansicht des erwähnten flüssigkeitsgekühlten Kathodenstrahlröhrenqerätes mit geschlossener Konvektion. Das Gerät umfaßt einen Kathodenstrahlröhrenkolben 1 mit einer Frontscheibe 1a. Vor der Frontscheibe 1a befindet sich eine transparente Scheibe 2, die beispielsweise aus Glas besteht und optisch durchlässig ist. Zwischen den beiden Scheiben 1a und 2 befindet sich ein ringförmiger Metallrahmen 3 mit guter Wärmeleitfähigkeit. Er verläuft längs der Ränder der Scheiben und bestimmt den Abstand zwischen ihnen. Die Randbereiche des Metallrahmens 3, die Außenfläche der Frontscheibe 1a und die Innenfläche der Scheibe 2 sind durch einen vorzugsweise auf Kunstharzbasis hergestellten Klebstoff 4 miteinander verbunden und flüssigkeitsdicht abgedichtet, so daß zwischen den Scheiben 2 und 1a eine Flüssigkeitskammer 5 entsteht. In diese Flüssigkeitskammer 5 ist ein transparentes flüssiqes Kühlmittel 6 gefüllt, das eine leichte Kon-
y5 vektion ermöglicht. Mit 7 ist eine auf der inneren Oberfläche der Frontscheibe 1a aufgebrachte Leuchtstoffschicht bezeichnet.
Es ist vorgesehen, daß die Frontscheibe 1a des Röhrenkolbens 1 beim Betrieb im wesentlichen senkrecht steht.
In diesem Fall steht das in die Flüssigkeitskammer 5 eingefüllte flüssige Kühlmittel 6 in engem thermischem Kontakt mit der Frontscheibe 1a des Röhrenkolbens 1. Wenn in der Frontscheibe Ta eine Temperaturerhöhung stattfindet, bewegt sich daher das erwärmte flüssige Kühlmittel 6 nach oben und bewirkt eine Konvektion in der Flüssigkeitskammer 5. Somit wird selbst die z.B. im zentralen Bereich der Frontscheibe 1a auftretende Wärme wirksam in den Randbereich der Frontscheibe abgeleitet. Diese Wärme wird sodann an den Metallrahmen 3 abgegeben, der aus einem Metall mit guter Wärmeleitfähigkeit, z.B. Aluminium, hergestellt ist. Die Wärme v/ird durch den Metallrahmen 3 hindurchgeleitet und vom äußeren Randbereich, der mit der Umgebungsluft in Berührung steht, abgestrahlt.
Das dargestellte Kathodenstrahlröhrengerät unterdrückt den Temperaturanstieg in der Frontscheibe mit vergleichsweise guter Wirkung.
Die neuere Entwicklung geht nun zu Projektoren, deren Kathodenstrahlröhren hohe Leuchtdichte und hohe Auflösung besitzen sollen. Dies erfordert große Leistungen, die wiederum immer wirksamere Wärmeabstrahlung notwendig machen. Mit der Projektorleistung, (deren Größe P durch die Beziehung P=V .Ik gegeben ist, wobei V die Beschleunigung und· Ik der Kathodenstrom ist) steigt die Beschleunigungsspannung. Infolgedessen muß die Dikke der Frontscheibe 1a des Röhrenkolbens 1 verstärkt werden, um ein Anwachsen der Röntgenstrahlung zu vermeiden. Wenn der Projektor jedoch als optisches System ein Kunststoffobjektiv besitzt, kann der Abstand zwischen der Leuchtstoffschicht 7 und dem Objektiv oder die Dicke der Frontscheibe 1a mit Rücksicht auf die Kon-
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struktion des Objektivs nicht allzu stark vergrößert werden. Für diesen Fall wurde daher vorgeschlagen, für die transparente Scheibe 2 ein Glasmaterial mit größerem Bleigehalt zu verwenden, wodurch sich eine Ab-Schirmwirkung gegenüber Röntgenstrahlung ergibt. Glasmaterial mit einem großen Bleigehalt besitzt jedoch eine verringerte Härte und zerkratzt leicht. Falls eine Temperaturerhöhung stattfindet, die zu einer Verformung, z.B. einem Durchbiegen, aufgrund der Wärmeausdehnung in der transparenten Scheibe 2 führt, kann diese leicht zerbrechen. Aus alledem ergibt sich, daß die höhere Leuchtdichte eine wirksamere Kühlung durch Wärmeabstrahlung erfordert.
Zu diesem Zweck kann bei dem in Fig. 1 dargestellten Kathodenstrahlröhrengerät eine Kühlrippe zur Wärmeabstrahlung vorgesehen sein, durch welche die Oberfläche, über welche der Metallrahmen 3 mit der Luft in Berührung steht, vergrößert wird. Jedoch hat sich gezeigt, daß die Wärmeabstrahlung in diesem Fall nicht so effektiv ist. Als Ergebnis verschiedener Experimente und Untersuchungen wurde herausgefunden, daß der Grund hierfür darin liegt, daß die Wärme des flüssigen Kühlmittels 6 nicht wirksam an den Metallrahmen 3 abgegeben wird. Da der Metallrahmen 3 in der Praxis durch den Klebstoff 4 mit denjenigen Flächenbereichen, die zwischen den beiden Scheiben 2 und 1a liegen, mit letzteren verbunden.ist, ist die Fläche, mit der er das flüssige Kühlmittel 6 kontaktiert, vergleichsweise klein.
Infolgedessen wird die Wärme des flüssigen Kühlmittels 6 nicht wirksam zu dem Metallrahmen 3 abgeleitet.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein flüssigkeitsgekühltes Bildwiedergabegerät der im Gattungsbegriff des Patentanspruches 1 beschriebenen Art so weiter zu bilden, daß die vorangehend beschriebenen Nachteile, die den herkömmlichen Einrichtungen mit Kühlung
durch geschlossene Konvektion anhaften, vermieden sind, so daß sich ein Gerät hoher Leuchtdichte realisieren / läßt, das frei ist von den einqangs genannten thermischen Fluoreszenzunterdrückungserscheinungen; somit soll die Erfindung den Weg eröffnen zu einem Bildwiedergabegerät, dessen Kathodenstrahlröhre mit hoher Leistung betrieben werden kann und eine hohe Auflösung besitzt; dementsprechend ist es ein Ziel der Erfindung, die Wärmeabstrahlung und den Vorgang der Flüssigkeitskühlung wirksamer zu gestalten.
Diese Aufgabe wird durch eine flüssigkeitsgekühlte BiIdwiedergabeeinrichtung mit den Merkmalen des Patentanspruches 1 gelöst.
Die erfindungsgemäße Ausgestaltung des als Radiator wirkenden Metallrahmens ermöglicht eine wirksamere Wärmeübertragung von dem flüssigen Kühlmittel zu eben diesem Metallrahmen. Die Bildwiederqabeeinrichtung gemäß der Erfindung eignet sich infolgedessen in besonderer Weise für Kathodenstrahlröhren mit sehr hoher Leistung und entspre- ; chend hoher Leuchtdichte, wie sie für Farbbildprojektoren ! erforderlich sind.
Im folgenden sei die Erfindung anhand der Zeichnungen näher erläutert:
Fig. 1, die weiter oben bereits beschrieben wurde, zeigt eine teilweise geschnittene Seitenansicht einer dem Stand der Technik angehörenden Kathodenstrahlröhrenanordnung mit geschlossener Konvektion,
Fig. 2 zeigt eine Schnittzeichnung einer Kathodenstrahlröhrenanordnung gemäß der Erfindung, Fig. 3 zeigt eine Frontansicht des Metallrahmens der Anordnung gemäß Fig. 2,
Fig. 4 zeigt eine entsprechende Seitenansicht,
Fig. 5 zeigt einen Schnitt längs der Linie A-A von Fig.3/ Fig. 6 zeigt ein Schaubild der auf der Oberfläche des
Röhrenkolbens herrschenden Temperatur in Abhängigkeit vom Strahlstrom.
Die in Fig. 2 dargestellte Kathodenstrahlröhrenanordnung
mit Kühlung durch geschlossene Konvektion besitzt einen
Metallrahmen 10, der um die der wirksamen Bildfläche entsprechende äußere Oberfläche der Frontscheibe 1a des Röhrenkolbens 1 verläuft. Auf der Innenseite der Frontscheibe 1a befindet sich die im folgenden auch als Phosphorschirm bezeichnete Leuchtstoffschicht 7. Im Abstand vor
der Frontscheibe 1a befindet sich eine transparente Schei be 11, die z.B. aus Glas oder dergleichen besteht und die durch den Metallrahmen 10 in einem vorbestimmten Abstand
gehalten wird. Zwischen den beiden Scheiben 11 und 1a ist ein flüssigkeitsdichter Zwischenraum 12 gebildet. Der Metallrahmen 10 besitzt eine weiter unten erläuterte spezielle Konstruktion. Er ist flüssigkeitsdicht mit der
transparenten Scheibe 11 und der Frontscheibe 1a durch
einen Kunstharzklebstoff 13, z.B. Silikonharz, verbunden, so daß er seinerseits die transparente Scheibe 12 mit der Frontscheibe 1a mechanisch fest verbindet.
Ein flüssiges Kühlmittel 13', z.B. eine wässrige Ä'thylenglykollösung wird in den flüssigkeitsdichten Zwischenraum 12 zwischen der transparenten Scheibe 11 und der Frontscheibe 1a eingefüllt.
Der in Fig. 3, 4 und 5 näher dargestellte Metallrahmen 10 besteht aus einem Material mit sehr guter Wärmeleitfähigkeit, z.B. aus Spritzgußaluminium. Er liegt zwischen den
Randbereichen der transparenten Scheibe 11 und der Frontscheibe 1a des Röhrenkolbens 1 und bildet einen Abstandshalter, so daß er zusammen mit den Klebstoffschichten 13
den Abstand zwischen den Scheiben 1a und 11 bestimmt.
Der Metallrahmen 10 besitzt einen die Bildfläche
bestimmenden
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rahmenförmigen Teil 10a, dessen Außenlinie der Außenlinie der Frontscheibe 1a des Röhrenkolbens 1 entspricht, einen ringförmigen umlaufenden Wandungsteil 10b, der (gekrümmt) längs der (äußeren) Umfangslinie der (vorderen) Umrandungsfläche 1a des Röhrenkolbens verläuft; außerdem besitzt der Rahmen 10 Flanschteile 10c, die sich z.B. von den einander gegenüberliegenden Seiten des Bereiches 10b nach außen erstrecken und zwar in einer Richtung, die im wesentlichen senkrecht zur Röhrenachse verläuft. In diesen Flanschteilen 10c sind Schraubenbohrungen 14 angebracht, über die der Röhrenkolben 1 an seinem Gehäuse befestigbar ist. Außerdem befinden sich an dem Flanschteil 10c eine Mehrzahl von der Wärmeabstrahlung dienenden Kühlrippen 1Od, die senkrecht zum Flanschteil 10c und parallel zueinander angeordnet sind. An dem zwischen der Scheibe 11 und der Frontscheibe 1a liegenden und deren gegenseitigen Abstand bestimmenden Rahmenteil 10a, und zwar an der Innenseite dieses Rahmenteiles, der durch die Schicht 13' aus Kunstharzklebststoff mit den Scheiben 11 und 1a verbunden ist, ist ein plattenförmiger hervorstehender Ansatz 1Oe vorgesehen, dessen Dicke kleiner ist als z.B. diejenige des Rahmenteiles 10a. Dieser Ansatz 1Oe ragt vom Rahmenteil 10a im wesentlichen über dessen gesamte innere Umfangslinie nach innen. Der Ansatz 1Oe ist so angeordnet, daß er von dem Kunstharzklebstoff 13 nicht bedeckt ist. Ausserdem haben diejenigen Oberflächenbereiche des Ansatzes 1Oe, die den Scheiben 11 und 1a gegenüberstehen aufgrund der Dicke der Klebstoffschicht 13 und/oder des Ansatzes 1Oe selbst einen Abstand zu den jeweiligen Scheibenflachen. Der hervorstehende Ansatz 1Oe taucht nahezu gänzlich in das flüssige Kühlmittel 13' ein. Deshalb steht nahezu seine gesamte Oberfläche in direktem Kontakt mit dem flüssigen Kühlmittel 13'. Der Ansatz 1Oe ist - wie erwähnt - so geformt, daß er sich im wesentlichen über die gesamte innere Umfangslinie des Rahmenteiles 10a erstreckt. Im dargestellten Ausführungsbeispiel besitzt der Ansatz 1Oe Ausschnitte 1Of, in deren Bereich Löcher
":..= :..—J·..: 332U8 /O
15 zum Einbringen des flüssigen Kühlmittels 13' in den flussigkeitsdichten Zwischenraum 12 vorgesehen sind. Ausser im Bereich dieser Ausschnitte 1Of ragt der Ansatz 1Oe längs der gesamten inneren Umfangslinie des Rahmenteiles 10a in den Raum 12.
Der Ansatz 1Oe des Metallrahmens 10 befindet sich außerhalb der in Fig. 3 mit a bezeichneten Begrenzungslinie der wirksamen Bildfläche. Um zu verhindern, daß trotzdem das Licht der Leuchtstoffschicht 7 von dem Ansatz 1Oe des Metallrahmens 10 reflektiert wird und das Bild stört, ist wenigstens die Oberfläche dieses Ansatzes geschwärzt. In der Praxis ist es wünschenswert, daß auch zumindest annähernd die gesamte übrige Oberfläche des Metallrahmens 10 geschwärzt ist, um eine effektivere Wärmeabstrahlung und Wärmeabsorbierung aus dem flüssigen Kühlmittel 13' zu erreichen. Wenn der Metallrahmen 10 aus Aluminium besteht, kann diese Schwärzung durch eine Alumitbehandlung und darüberhinaus, falls notwendig, die Verwendung von Farbstoff erfolgen. Wenn in diesem Fall die Oberfläche des Metallrahmens 10 durch die Schwärzungsbehandlung elektrisch isolierend wirkt, wird in einem Bereich, in welchem eine optische Störung des Bildes nicht zu befürchten ist, die Schwärzungsoberfläche entfernt, damit eine elektrische Verbindung zwischen dem flüssiqen Kühlmittel 13' und dem Metallrahmen 10 hergestellt ist. Da das transparente Kühlmittel 13', z.B. Glykol oder dergleichen, eine gewisse elektrische Leitfähigkeit besitzt, können die Scheiben 11 und 1a infolge der genannten elektrischen Verbindung zwischen dem Kühlmittel 13' und dem Metallrahmen 10 über diese mit einem Bezugspotential verbunden, z.B. geerdet, werden, um ihre statische Aufladung zu verhindern. Als Kunstharzklebstoff 13 kann schwarzes Silikonharz verwendet wordun, das z.B. schwarze Pigmente enthält. Da das Silikonharz zusammen mit dem Rahmenteil 10a des Metallrahmens 10 den Abstand zwischen den Scheiben 11 und 1a bestimmt, können in den Kunstharzklebstoff 13 gehärtete kör-
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nige oder ringförmige elastische Kunstharzpartikel mit vorbestimmter Dicke gemischt werden.
Bei dem entsprechend der vorangehenden Beschreibung hergestellten Ausführungsbeispiel der Erfindung wurde festgestellt, daß die Wärmeabstrahlung in einem solchem Maße verbessert wird, daß die Leistung der Kathodenstrahlröhre im Vergleich zu Anordnungen mit der bekannten Flüssigkeitskühlung in geschlossener Konvektion und unter Beibehaltung der Zuverlässigkeit um 30% gesteigert werden kann. Bei einer Beschleunigungsspannung V von 27 kV an dem Phosphorschirm 7 ergibt sich die in Fig. 6 als Kurve 16 dargestellte Abhängigkeit der Oberflächentemperatur der Kathodenstrahlröhre von dem Kathodenstrom I. . Zum Vergleich wurde als Kurve 17 die Temperaturerhöhung in Abhängigkeit von dem Kathodenstrom dargestellt, die sich ' bei der in Verbindung mit Fig. 1 beschriebenen Anordnung bzw. in dem Falle ergibt, in welchem der Metallrahmen 10 nicht den in die Kühlflüssigkeit eintauchenden Ansatz 1Oe; besitzt. Bei gleichem Kathodenstrom oder gleicher Leistung ist also die Temperaturerhöhung bei der Anordnung gemäß der Erfindung geringer als bei der dem Stand der Technik angehörenden Anordnung. Infolgedessen kann die Leistung der Kathodenstrahlröhre vergrößert werden, wenn gleiche Temperatur wie bei der dem Stand der Technik angehörenden Anordnung zulässig ist.
Die nachstehende Tabelle zeigt Meßwerte der Durchschnittstemperaturen des flüssigen Kühlmittels, wenn die Tempera- tür an der Oberfläche der Kathodenstrahlröhre den Gleichgewichtszustand erreicht hat. Es wurden Messungen durchgeführt an drei Kathodenstrahlröhrenanordnungen gemäß Fig. T (Vergleichsbeispiele 1, 2 und 3) sowie an Anordnungen gemäß der Erfindung (Beispiele 1, 2, 3 und 4). Die Beschleunigungsspannung V betrug jeweils 26 kV und der Kathodenstrom I, hatte eine Größe von 430 uA. In der Tabelle κ
sind für jedes Beispiel die mit der Luft in Kontakt ste-
vil-
hende Wärraeabstrahlflache und die mit dem flüssigen Kühlmittel in Kontakt stehende Wärmeabsorptionsfläche durch Relativwerte gekennzeichnet, wobei die betreffenden Flächen des Vergleichsbeispieles 1 als Einheit genommen sind. Bei den Beispielen 1 bis 4 beträgt die Dicke des Rahmenteiles 10a des Metallrahmens 10 jeweils 3,8 mm und die Dicke des in das Kühlmittel ragenden Ansatzes 1Oe 1 mm. Bei den Beispielen 1 und 2 betrug die Höhe des Ansatzes 1Oe jeweils 3 mm, bei den Beispielen 3 und 4 hingegen 5 mm.
Abstrahl
fläche
Absorptions
fxäche
Durchschn.-
temp. /° C
Vergleichs
beispiel 1
1 1 30
Vergleichs
beispiel 2
2 1 27
Vergleichs
beispiel 3
6 1 24
Ausführgs.-
beispiel 1
2 2 23,5
Ausführgs.-
beispiel 2
1 3,3 27,5
Ausführgs.-
beispiel 3
2 3,3 23
Ausführgs.-
beispiel 4
6 3,3 17
Die Tabellenwerte lassen klar erkennen, daß die ^ärmeabstrahlung bei der Anordnung gemäß der Erfindung mit der Vergrößerung der Wärmeabstrahlfläche wesentlich verstärkt und die Temperaturerhöhung des flüssigen Kühlmittels verringert wird.
Aufgrund der Tatsache, daß der zwischen der transparenten Scheibe 11 und der Frontscheibe 1a des Röhrenkolbens liegende Metallrahmen 10 den mit der Kühlflüssigkeit in Kontakt stehenden rippenförmigen Ansatz 1Oe aufweist,
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wird die Wirkung der Wärmeabstrahlung spürbar verbessert, so daß die Leistung der Kathodenstrahlröhre entsprechend erhöht und damit ihre Leuchtdichte vergröi3ert werden kann. So kann, insbesondere bei Farbbildprojektoren, das Auftreten der eingangs beschriebenen thermischen Fluoreszenzunterdrückung vermieden werden, da der Temperaturanstieg vergleichsweise niedrig gehalten ist. Dadurch wiederum läßt sich eine Farbreproduktion erzielen, deren Weißbalance nicht gestört ist, und dementsprechend hohe Farbreinheit bei größerer Leuchtdichte aufweist. Die sich daraus für den praktischen Gebrauch ergebenden Vorteile sind beträchtlich.
Da der Metallrahmen, insbesondere auch der in das flüs sige Kühlmedium 13' eintauchende Ansatz 1Oe, in dem von der Beobachtungsseite her sichtbaren Bereich geschwärzt ist, wird der Kontrast des reproduzierten Bildes verbes sert. Ferner wird eine Beeinträchtigung der Bildqualität durch unerwünschte Reflexionen wirksam verhindert. 20
n wait

Claims (2)

  1. 3321Λ89
    SONY CORPORATION
    7-35, Kitashinagawa 6-chome
    Shinagawa-ku
    Tokyo / JAPAN 14. Juni 1983
    Patentansprüche
    M . )Flüssigkeitsgekühlte Bildwiedergabeeinrichtung
    - mit einer Kathodenstrahlröhre, die eine ebene mit
    einer Phosphorleuchtstoffschicht belegte Frontscheibe besitzt,
    - mit einem die Frontscheibe umgebenden metallischen Abstandshalter und Wärmeradiator zur Wärmeabstrahlung ,
    2^ - mit einer ebenen transparenten Scheibe, die von dem Radiator im Abstand von der Frontscheibe gehaltert ist,
    - mit Dichtungsmitteln zur Abdichtung des Radiators gegenüber den ebenen Flächen der Frontscheibe und der transparenten Scheibe derart daß eine geschlossene abgedichtete Flüssigkeitskammer gebildet ist,
    - sowie mit einer diese Flüssigkeitskammer füllenden transparenten Kühlflüssigkeit,
    dadurch gekennzeichnet, daß der Radiator (10) wenigstens einen von seiner inneren Wandung nach innen ragenden rippenförmigen Ansatz (1Oe) besitzt.
  2. 2. Bildwiedergabeeinrichtung nach Anspruch ^dadurch gekennzeichnet, daß die Dicke des rippenförmigen Ansatzes (10e) geringer ist als diejenige des den Abstandshalter bildenden Radiators (10).
DE3321489A 1982-06-14 1983-06-14 Fluessigkeitsgekuehlte bildwiedergabeeinrichtung Ceased DE3321489A1 (de)

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