DE3321489A1 - Fluessigkeitsgekuehlte bildwiedergabeeinrichtung - Google Patents
Fluessigkeitsgekuehlte bildwiedergabeeinrichtungInfo
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Description
332U89
Flussiqkeitsqekuhlte Bildwiederqabeeinrichtunq
Die Erfindung bezieht sich auf ein Kathodenstrahlröhrengerät. Sie ist insbesondere gerichtet auf ein Gerät, das
sich für eine Kathodenstrahlröhre hoher Leuchtdichte eignet, wie sie beispielsweise in Farbbildprojektoren
Verwendung finden.
Um ein optisches Bild mit hoher Flächenhelligkeit zu erhalten, wird die Energie des auf die Leuchtstoffschicht
einer Kathodenstrahlröhre auftreffenden Elektronenstrahls
entsprechend vergrößert. Durch diese Vergrösserung der Energie des Elektronenstrahls wird die Wärmemenge
entsprechend vergrößert, die durch das Auftreffen des Elektronenstrahls auf den Leuchtstoffschirm entsteht,
oder die zusätzliche Wärme, die entsteht, wenn Elektronenstrahlen auf eine die Landeposition des
Strahls bestimmende Elektrode auftreffen. Solche Elektroden
sind beispielsweise eine Schattenmaske, ein Blendengitter oder dergleichen, die innerhalb des Röhrenkolbens
gegenüber der Leuchtstoff schicht angebracht sind und die Landeposition der Elektronenstrahlen auf der
Leuchtstoffschicht einschränken.
—>"—
Da die Frontscheibe des Kolbens der Kathodenstrahlröhre,
auf der die Leuchtstoffschicht aufgebracht ist, niedrige
Wärmeleitfähigkeit besitzt, entsteht, insbesondere bei fortlaufendem Betrieb, in ihrem Zentrum, von wo die Wärm,eabstrahlung
schwierig ist, eine beträchtliche Temperaturerhöhung, die eine sogenannte thermische Fluoreszenzunterdrückung
(quenching) in dem Phosphor der Leuchtstoffschicht hervorruft. Diese thermische Fluoreszenzunterdrückung
ist eine Erscheinung, die die Leuchtdichte des Phosphors bei steigender Temperatur verringert. Da
das Ausmaß der thermischen Fluoreszenzunterdrückung für
die Leuchtphosphore der einzelnen Farben unterschiedlich ist, ist die Weißbalance gestört.
Diese Störung der Weißbalance im Zentrum der Frontscheibe
beeinträchtigt die Bildqualität erheblich. Um diesem Übelstand abzuhelfen, könnte man daran denken, die Helligkeit
der einzelnen Teilfarbbilder so einzustellen, daß sich im Zentrum der Frontscheibe bei fortlaufendem
Betrieb wieder eine korrekte Weißbalance ergibt. In diesem Fall ist jedoch die Weißbalance im Randbereich der
Frontscheibe gestört. Außerdem läßt sich die Gesamthelligkeit nicht steigern.
Die vorangehend beschriebene Beeinträchtigung tritt z.B. t
auch bei einem Farbprojektor auf, bei dem die von dem j
betreffenden monochromatischen Kathodenstrahlröhren er- I zeugten Farbteilbilder gemischt und zur Erzielung eines ,
farbigen Bildes auf einen Schirm projiziert werden, oder bei denen ein Wehrfarbenbild von einer einzigen Kathodenstrahlröhre
erzeugt und dann auf den Schirm proji- ι
ziert wird .
Um bei Kathodenstrahlröhren mit hoher Leuchtdichte den
Temperaturanstieg bei fortlaufendem Betrieb und die von diesem verursachte thermische Fluoreszenzunterdrückung
auf dem Phosphorschirm zu vermeiden, muß die Frontschei-
be gekühlt werden. Das Kühlen der Frontscheibe kann beispielsweise
mit einem Kühlventilator erfolgen. Dabei wird Luft gegen die Oberfläche der Frontscheibe des Röhrenkolbens
geblasen. Damit wird der Frontscheibe jedoch auch Staub zugeführt. Dieser Staub haftet auf der Scheibenoberfläche
und beeinträchtigt die Bildhelligkeit. Außerdem verursacht der Kühlventilator ein unter Umständen
störendes Geräusch.
Um diese Nachteile zu vermeiden, wurde ein Kathodenstrahlröhrengerät
vorgechlagen, bei dem ein transparenten flüssiges Kühlmittel, r"as eine leichte Konvektion
ermöglicht, mit der Frontscheibe des Röhrenkolbens in Kontakt gebracht wird, wodurch diese eine wirksame Kühlung
erfährt.
Fig. 1 zeigt eine teilweise geschnitte Seitenansicht des erwähnten flüssigkeitsgekühlten Kathodenstrahlröhrenqerätes
mit geschlossener Konvektion. Das Gerät umfaßt einen Kathodenstrahlröhrenkolben 1 mit einer Frontscheibe
1a. Vor der Frontscheibe 1a befindet sich eine transparente
Scheibe 2, die beispielsweise aus Glas besteht und optisch durchlässig ist. Zwischen den beiden Scheiben
1a und 2 befindet sich ein ringförmiger Metallrahmen 3 mit guter Wärmeleitfähigkeit. Er verläuft längs
der Ränder der Scheiben und bestimmt den Abstand zwischen
ihnen. Die Randbereiche des Metallrahmens 3, die Außenfläche der Frontscheibe 1a und die Innenfläche der
Scheibe 2 sind durch einen vorzugsweise auf Kunstharzbasis hergestellten Klebstoff 4 miteinander verbunden
und flüssigkeitsdicht abgedichtet, so daß zwischen den Scheiben 2 und 1a eine Flüssigkeitskammer 5 entsteht.
In diese Flüssigkeitskammer 5 ist ein transparentes
flüssiqes Kühlmittel 6 gefüllt, das eine leichte Kon-
y5 vektion ermöglicht. Mit 7 ist eine auf der inneren Oberfläche
der Frontscheibe 1a aufgebrachte Leuchtstoffschicht bezeichnet.
Es ist vorgesehen, daß die Frontscheibe 1a des Röhrenkolbens 1 beim Betrieb im wesentlichen senkrecht steht.
In diesem Fall steht das in die Flüssigkeitskammer 5
eingefüllte flüssige Kühlmittel 6 in engem thermischem Kontakt mit der Frontscheibe 1a des Röhrenkolbens 1.
Wenn in der Frontscheibe Ta eine Temperaturerhöhung stattfindet, bewegt sich daher das erwärmte flüssige
Kühlmittel 6 nach oben und bewirkt eine Konvektion in der Flüssigkeitskammer 5. Somit wird selbst die z.B.
im zentralen Bereich der Frontscheibe 1a auftretende Wärme wirksam in den Randbereich der Frontscheibe abgeleitet.
Diese Wärme wird sodann an den Metallrahmen 3 abgegeben, der aus einem Metall mit guter Wärmeleitfähigkeit,
z.B. Aluminium, hergestellt ist. Die Wärme v/ird durch den Metallrahmen 3 hindurchgeleitet und vom
äußeren Randbereich, der mit der Umgebungsluft in Berührung steht, abgestrahlt.
Das dargestellte Kathodenstrahlröhrengerät unterdrückt den Temperaturanstieg in der Frontscheibe mit vergleichsweise
guter Wirkung.
Die neuere Entwicklung geht nun zu Projektoren, deren Kathodenstrahlröhren hohe Leuchtdichte und hohe Auflösung
besitzen sollen. Dies erfordert große Leistungen, die wiederum immer wirksamere Wärmeabstrahlung notwendig
machen. Mit der Projektorleistung, (deren Größe P durch die Beziehung P=V .Ik gegeben ist, wobei V
die Beschleunigung und· Ik der Kathodenstrom ist) steigt
die Beschleunigungsspannung. Infolgedessen muß die Dikke der Frontscheibe 1a des Röhrenkolbens 1 verstärkt
werden, um ein Anwachsen der Röntgenstrahlung zu vermeiden. Wenn der Projektor jedoch als optisches System
ein Kunststoffobjektiv besitzt, kann der Abstand zwischen
der Leuchtstoffschicht 7 und dem Objektiv oder die Dicke der Frontscheibe 1a mit Rücksicht auf die Kon-
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struktion des Objektivs nicht allzu stark vergrößert
werden. Für diesen Fall wurde daher vorgeschlagen, für die transparente Scheibe 2 ein Glasmaterial mit größerem
Bleigehalt zu verwenden, wodurch sich eine Ab-Schirmwirkung gegenüber Röntgenstrahlung ergibt. Glasmaterial
mit einem großen Bleigehalt besitzt jedoch eine verringerte Härte und zerkratzt leicht. Falls eine
Temperaturerhöhung stattfindet, die zu einer Verformung, z.B. einem Durchbiegen, aufgrund der Wärmeausdehnung in
der transparenten Scheibe 2 führt, kann diese leicht zerbrechen. Aus alledem ergibt sich, daß die höhere
Leuchtdichte eine wirksamere Kühlung durch Wärmeabstrahlung erfordert.
Zu diesem Zweck kann bei dem in Fig. 1 dargestellten Kathodenstrahlröhrengerät eine Kühlrippe zur Wärmeabstrahlung
vorgesehen sein, durch welche die Oberfläche, über welche der Metallrahmen 3 mit der Luft in Berührung
steht, vergrößert wird. Jedoch hat sich gezeigt, daß die Wärmeabstrahlung in diesem Fall nicht so effektiv
ist. Als Ergebnis verschiedener Experimente und Untersuchungen wurde herausgefunden, daß der Grund hierfür
darin liegt, daß die Wärme des flüssigen Kühlmittels 6 nicht wirksam an den Metallrahmen 3 abgegeben
wird. Da der Metallrahmen 3 in der Praxis durch den Klebstoff 4 mit denjenigen Flächenbereichen, die zwischen
den beiden Scheiben 2 und 1a liegen, mit letzteren verbunden.ist, ist die Fläche, mit der er das flüssige
Kühlmittel 6 kontaktiert, vergleichsweise klein.
Infolgedessen wird die Wärme des flüssigen Kühlmittels 6 nicht wirksam zu dem Metallrahmen 3 abgeleitet.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein flüssigkeitsgekühltes
Bildwiedergabegerät der im Gattungsbegriff des Patentanspruches 1 beschriebenen Art so weiter
zu bilden, daß die vorangehend beschriebenen Nachteile, die den herkömmlichen Einrichtungen mit Kühlung
durch geschlossene Konvektion anhaften, vermieden sind,
so daß sich ein Gerät hoher Leuchtdichte realisieren /
läßt, das frei ist von den einqangs genannten thermischen
Fluoreszenzunterdrückungserscheinungen; somit soll die Erfindung den Weg eröffnen zu einem Bildwiedergabegerät,
dessen Kathodenstrahlröhre mit hoher Leistung betrieben werden kann und eine hohe Auflösung besitzt; dementsprechend
ist es ein Ziel der Erfindung, die Wärmeabstrahlung
und den Vorgang der Flüssigkeitskühlung wirksamer zu gestalten.
Diese Aufgabe wird durch eine flüssigkeitsgekühlte BiIdwiedergabeeinrichtung
mit den Merkmalen des Patentanspruches 1 gelöst.
Die erfindungsgemäße Ausgestaltung des als Radiator wirkenden
Metallrahmens ermöglicht eine wirksamere Wärmeübertragung von dem flüssigen Kühlmittel zu eben diesem
Metallrahmen. Die Bildwiederqabeeinrichtung gemäß der Erfindung eignet sich infolgedessen in besonderer Weise für
Kathodenstrahlröhren mit sehr hoher Leistung und entspre- ;
chend hoher Leuchtdichte, wie sie für Farbbildprojektoren !
erforderlich sind.
Im folgenden sei die Erfindung anhand der Zeichnungen näher erläutert:
Fig. 1, die weiter oben bereits beschrieben wurde, zeigt eine teilweise geschnittene Seitenansicht einer
dem Stand der Technik angehörenden Kathodenstrahlröhrenanordnung mit geschlossener Konvektion,
Fig. 2 zeigt eine Schnittzeichnung einer Kathodenstrahlröhrenanordnung
gemäß der Erfindung, Fig. 3 zeigt eine Frontansicht des Metallrahmens der
Anordnung gemäß Fig. 2,
Fig. 4 zeigt eine entsprechende Seitenansicht,
Fig. 5 zeigt einen Schnitt längs der Linie A-A von Fig.3/
Fig. 6 zeigt ein Schaubild der auf der Oberfläche des
Röhrenkolbens herrschenden Temperatur in Abhängigkeit vom Strahlstrom.
Röhrenkolbens herrschenden Temperatur in Abhängigkeit vom Strahlstrom.
Die in Fig. 2 dargestellte Kathodenstrahlröhrenanordnung
mit Kühlung durch geschlossene Konvektion besitzt einen
Metallrahmen 10, der um die der wirksamen Bildfläche entsprechende äußere Oberfläche der Frontscheibe 1a des Röhrenkolbens 1 verläuft. Auf der Innenseite der Frontscheibe 1a befindet sich die im folgenden auch als Phosphorschirm bezeichnete Leuchtstoffschicht 7. Im Abstand vor
der Frontscheibe 1a befindet sich eine transparente Schei be 11, die z.B. aus Glas oder dergleichen besteht und die durch den Metallrahmen 10 in einem vorbestimmten Abstand
gehalten wird. Zwischen den beiden Scheiben 11 und 1a ist ein flüssigkeitsdichter Zwischenraum 12 gebildet. Der Metallrahmen 10 besitzt eine weiter unten erläuterte spezielle Konstruktion. Er ist flüssigkeitsdicht mit der
mit Kühlung durch geschlossene Konvektion besitzt einen
Metallrahmen 10, der um die der wirksamen Bildfläche entsprechende äußere Oberfläche der Frontscheibe 1a des Röhrenkolbens 1 verläuft. Auf der Innenseite der Frontscheibe 1a befindet sich die im folgenden auch als Phosphorschirm bezeichnete Leuchtstoffschicht 7. Im Abstand vor
der Frontscheibe 1a befindet sich eine transparente Schei be 11, die z.B. aus Glas oder dergleichen besteht und die durch den Metallrahmen 10 in einem vorbestimmten Abstand
gehalten wird. Zwischen den beiden Scheiben 11 und 1a ist ein flüssigkeitsdichter Zwischenraum 12 gebildet. Der Metallrahmen 10 besitzt eine weiter unten erläuterte spezielle Konstruktion. Er ist flüssigkeitsdicht mit der
transparenten Scheibe 11 und der Frontscheibe 1a durch
einen Kunstharzklebstoff 13, z.B. Silikonharz, verbunden, so daß er seinerseits die transparente Scheibe 12 mit der
Frontscheibe 1a mechanisch fest verbindet.
Ein flüssiges Kühlmittel 13', z.B. eine wässrige Ä'thylenglykollösung
wird in den flüssigkeitsdichten Zwischenraum 12 zwischen der transparenten Scheibe 11 und der Frontscheibe
1a eingefüllt.
Der in Fig. 3, 4 und 5 näher dargestellte Metallrahmen 10
besteht aus einem Material mit sehr guter Wärmeleitfähigkeit,
z.B. aus Spritzgußaluminium. Er liegt zwischen den
Randbereichen der transparenten Scheibe 11 und der Frontscheibe 1a des Röhrenkolbens 1 und bildet einen Abstandshalter, so daß er zusammen mit den Klebstoffschichten 13
den Abstand zwischen den Scheiben 1a und 11 bestimmt.
Der Metallrahmen 10 besitzt einen die Bildfläche
bestimmenden
Randbereichen der transparenten Scheibe 11 und der Frontscheibe 1a des Röhrenkolbens 1 und bildet einen Abstandshalter, so daß er zusammen mit den Klebstoffschichten 13
den Abstand zwischen den Scheiben 1a und 11 bestimmt.
Der Metallrahmen 10 besitzt einen die Bildfläche
bestimmenden
3321483
rahmenförmigen Teil 10a, dessen Außenlinie der Außenlinie
der Frontscheibe 1a des Röhrenkolbens 1 entspricht, einen ringförmigen umlaufenden Wandungsteil 10b, der (gekrümmt)
längs der (äußeren) Umfangslinie der (vorderen)
Umrandungsfläche 1a des Röhrenkolbens verläuft; außerdem besitzt der Rahmen 10 Flanschteile 10c, die sich z.B. von
den einander gegenüberliegenden Seiten des Bereiches 10b nach außen erstrecken und zwar in einer Richtung, die im
wesentlichen senkrecht zur Röhrenachse verläuft. In diesen Flanschteilen 10c sind Schraubenbohrungen 14 angebracht,
über die der Röhrenkolben 1 an seinem Gehäuse befestigbar
ist. Außerdem befinden sich an dem Flanschteil 10c eine Mehrzahl von der Wärmeabstrahlung dienenden Kühlrippen 1Od,
die senkrecht zum Flanschteil 10c und parallel zueinander angeordnet sind. An dem zwischen der Scheibe 11 und der
Frontscheibe 1a liegenden und deren gegenseitigen Abstand bestimmenden Rahmenteil 10a, und zwar an der Innenseite
dieses Rahmenteiles, der durch die Schicht 13' aus Kunstharzklebststoff
mit den Scheiben 11 und 1a verbunden ist, ist ein plattenförmiger hervorstehender Ansatz 1Oe vorgesehen,
dessen Dicke kleiner ist als z.B. diejenige des Rahmenteiles 10a. Dieser Ansatz 1Oe ragt vom Rahmenteil
10a im wesentlichen über dessen gesamte innere Umfangslinie
nach innen. Der Ansatz 1Oe ist so angeordnet, daß er von dem Kunstharzklebstoff 13 nicht bedeckt ist. Ausserdem
haben diejenigen Oberflächenbereiche des Ansatzes 1Oe, die den Scheiben 11 und 1a gegenüberstehen aufgrund
der Dicke der Klebstoffschicht 13 und/oder des Ansatzes
1Oe selbst einen Abstand zu den jeweiligen Scheibenflachen. Der hervorstehende Ansatz 1Oe taucht nahezu gänzlich
in das flüssige Kühlmittel 13' ein. Deshalb steht nahezu seine gesamte Oberfläche in direktem Kontakt mit
dem flüssigen Kühlmittel 13'. Der Ansatz 1Oe ist - wie erwähnt - so geformt, daß er sich im wesentlichen über
die gesamte innere Umfangslinie des Rahmenteiles 10a erstreckt.
Im dargestellten Ausführungsbeispiel besitzt der Ansatz 1Oe Ausschnitte 1Of, in deren Bereich Löcher
":..= :..—J·..: 332U8
/O
15 zum Einbringen des flüssigen Kühlmittels 13' in den flussigkeitsdichten Zwischenraum 12 vorgesehen sind. Ausser
im Bereich dieser Ausschnitte 1Of ragt der Ansatz 1Oe
längs der gesamten inneren Umfangslinie des Rahmenteiles
10a in den Raum 12.
Der Ansatz 1Oe des Metallrahmens 10 befindet sich außerhalb
der in Fig. 3 mit a bezeichneten Begrenzungslinie der wirksamen Bildfläche. Um zu verhindern, daß trotzdem
das Licht der Leuchtstoffschicht 7 von dem Ansatz 1Oe
des Metallrahmens 10 reflektiert wird und das Bild stört, ist wenigstens die Oberfläche dieses Ansatzes geschwärzt.
In der Praxis ist es wünschenswert, daß auch zumindest annähernd die gesamte übrige Oberfläche des Metallrahmens
10 geschwärzt ist, um eine effektivere Wärmeabstrahlung und Wärmeabsorbierung aus dem flüssigen Kühlmittel 13'
zu erreichen. Wenn der Metallrahmen 10 aus Aluminium besteht, kann diese Schwärzung durch eine Alumitbehandlung
und darüberhinaus, falls notwendig, die Verwendung von Farbstoff erfolgen. Wenn in diesem Fall die Oberfläche
des Metallrahmens 10 durch die Schwärzungsbehandlung elektrisch isolierend wirkt, wird in einem Bereich, in welchem
eine optische Störung des Bildes nicht zu befürchten ist, die Schwärzungsoberfläche entfernt, damit eine elektrische
Verbindung zwischen dem flüssiqen Kühlmittel 13' und dem Metallrahmen 10 hergestellt ist. Da das transparente Kühlmittel
13', z.B. Glykol oder dergleichen, eine gewisse elektrische Leitfähigkeit besitzt, können die Scheiben
11 und 1a infolge der genannten elektrischen Verbindung zwischen dem Kühlmittel 13' und dem Metallrahmen 10 über
diese mit einem Bezugspotential verbunden, z.B. geerdet, werden, um ihre statische Aufladung zu verhindern. Als
Kunstharzklebstoff 13 kann schwarzes Silikonharz verwendet
wordun, das z.B. schwarze Pigmente enthält. Da das Silikonharz zusammen mit dem Rahmenteil 10a des Metallrahmens
10 den Abstand zwischen den Scheiben 11 und 1a bestimmt, können in den Kunstharzklebstoff 13 gehärtete kör-
332H89-
nige oder ringförmige elastische Kunstharzpartikel mit
vorbestimmter Dicke gemischt werden.
Bei dem entsprechend der vorangehenden Beschreibung hergestellten
Ausführungsbeispiel der Erfindung wurde festgestellt, daß die Wärmeabstrahlung in einem solchem Maße
verbessert wird, daß die Leistung der Kathodenstrahlröhre
im Vergleich zu Anordnungen mit der bekannten Flüssigkeitskühlung in geschlossener Konvektion und unter Beibehaltung
der Zuverlässigkeit um 30% gesteigert werden kann. Bei einer Beschleunigungsspannung V von 27 kV an
dem Phosphorschirm 7 ergibt sich die in Fig. 6 als Kurve 16 dargestellte Abhängigkeit der Oberflächentemperatur
der Kathodenstrahlröhre von dem Kathodenstrom I. . Zum
Vergleich wurde als Kurve 17 die Temperaturerhöhung in Abhängigkeit von dem Kathodenstrom dargestellt, die sich '
bei der in Verbindung mit Fig. 1 beschriebenen Anordnung bzw. in dem Falle ergibt, in welchem der Metallrahmen 10
nicht den in die Kühlflüssigkeit eintauchenden Ansatz 1Oe;
besitzt. Bei gleichem Kathodenstrom oder gleicher Leistung ist also die Temperaturerhöhung bei der Anordnung
gemäß der Erfindung geringer als bei der dem Stand der Technik angehörenden Anordnung. Infolgedessen kann die
Leistung der Kathodenstrahlröhre vergrößert werden, wenn
gleiche Temperatur wie bei der dem Stand der Technik angehörenden Anordnung zulässig ist.
Die nachstehende Tabelle zeigt Meßwerte der Durchschnittstemperaturen des flüssigen Kühlmittels, wenn die Tempera-
tür an der Oberfläche der Kathodenstrahlröhre den Gleichgewichtszustand erreicht hat. Es wurden Messungen durchgeführt
an drei Kathodenstrahlröhrenanordnungen gemäß Fig. T (Vergleichsbeispiele 1, 2 und 3) sowie an Anordnungen
gemäß der Erfindung (Beispiele 1, 2, 3 und 4). Die Beschleunigungsspannung V betrug jeweils 26 kV und der Kathodenstrom
I, hatte eine Größe von 430 uA. In der Tabelle κ
sind für jedes Beispiel die mit der Luft in Kontakt ste-
vil-
hende Wärraeabstrahlflache und die mit dem flüssigen Kühlmittel
in Kontakt stehende Wärmeabsorptionsfläche durch Relativwerte gekennzeichnet, wobei die betreffenden Flächen
des Vergleichsbeispieles 1 als Einheit genommen sind. Bei den Beispielen 1 bis 4 beträgt die Dicke des Rahmenteiles
10a des Metallrahmens 10 jeweils 3,8 mm und die Dicke des in das Kühlmittel ragenden Ansatzes 1Oe 1 mm.
Bei den Beispielen 1 und 2 betrug die Höhe des Ansatzes 1Oe jeweils 3 mm, bei den Beispielen 3 und 4 hingegen
5 mm.
| Abstrahl fläche |
Absorptions fxäche |
Durchschn.- temp. /° C |
|
| Vergleichs beispiel 1 |
1 | 1 | 30 |
| Vergleichs beispiel 2 |
2 | 1 | 27 |
| Vergleichs beispiel 3 |
6 | 1 | 24 |
| Ausführgs.- beispiel 1 |
2 | 2 | 23,5 |
| Ausführgs.- beispiel 2 |
1 | 3,3 | 27,5 |
| Ausführgs.- beispiel 3 |
2 | 3,3 | 23 |
| Ausführgs.- beispiel 4 |
6 | 3,3 | 17 |
Die Tabellenwerte lassen klar erkennen, daß die ^ärmeabstrahlung
bei der Anordnung gemäß der Erfindung mit der Vergrößerung der Wärmeabstrahlfläche wesentlich verstärkt
und die Temperaturerhöhung des flüssigen Kühlmittels verringert wird.
Aufgrund der Tatsache, daß der zwischen der transparenten
Scheibe 11 und der Frontscheibe 1a des Röhrenkolbens liegende Metallrahmen 10 den mit der Kühlflüssigkeit in
Kontakt stehenden rippenförmigen Ansatz 1Oe aufweist,
332Η89
wird die Wirkung der Wärmeabstrahlung spürbar verbessert,
so daß die Leistung der Kathodenstrahlröhre entsprechend
erhöht und damit ihre Leuchtdichte vergröi3ert werden kann. So kann, insbesondere bei Farbbildprojektoren,
das Auftreten der eingangs beschriebenen thermischen Fluoreszenzunterdrückung vermieden werden, da der
Temperaturanstieg vergleichsweise niedrig gehalten ist. Dadurch wiederum läßt sich eine Farbreproduktion erzielen,
deren Weißbalance nicht gestört ist, und dementsprechend hohe Farbreinheit bei größerer Leuchtdichte
aufweist. Die sich daraus für den praktischen Gebrauch ergebenden Vorteile sind beträchtlich.
Da der Metallrahmen, insbesondere auch der in das flüs
sige Kühlmedium 13' eintauchende Ansatz 1Oe, in dem von der Beobachtungsseite her sichtbaren Bereich geschwärzt
ist, wird der Kontrast des reproduzierten Bildes verbes sert. Ferner wird eine Beeinträchtigung der Bildqualität
durch unerwünschte Reflexionen wirksam verhindert. 20
n wait
Claims (2)
- 3321Λ89SONY CORPORATION7-35, Kitashinagawa 6-chomeShinagawa-kuTokyo / JAPAN 14. Juni 1983PatentansprücheM . )Flüssigkeitsgekühlte Bildwiedergabeeinrichtung- mit einer Kathodenstrahlröhre, die eine ebene miteiner Phosphorleuchtstoffschicht belegte Frontscheibe besitzt,- mit einem die Frontscheibe umgebenden metallischen Abstandshalter und Wärmeradiator zur Wärmeabstrahlung ,2^ - mit einer ebenen transparenten Scheibe, die von dem Radiator im Abstand von der Frontscheibe gehaltert ist,- mit Dichtungsmitteln zur Abdichtung des Radiators gegenüber den ebenen Flächen der Frontscheibe und der transparenten Scheibe derart daß eine geschlossene abgedichtete Flüssigkeitskammer gebildet ist,- sowie mit einer diese Flüssigkeitskammer füllenden transparenten Kühlflüssigkeit,dadurch gekennzeichnet, daß der Radiator (10) wenigstens einen von seiner inneren Wandung nach innen ragenden rippenförmigen Ansatz (1Oe) besitzt.
- 2. Bildwiedergabeeinrichtung nach Anspruch ^dadurch gekennzeichnet, daß die Dicke des rippenförmigen Ansatzes (10e) geringer ist als diejenige des den Abstandshalter bildenden Radiators (10).
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| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| JP57101550A JPS58218734A (ja) | 1982-06-14 | 1982-06-14 | 陰極線管装置 |
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| DE3321489A1 true DE3321489A1 (de) | 1983-12-15 |
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| DE3321489A Ceased DE3321489A1 (de) | 1982-06-14 | 1983-06-14 | Fluessigkeitsgekuehlte bildwiedergabeeinrichtung |
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