DE3321349C2 - - Google Patents
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16D—COUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
- F16D3/00—Yielding couplings, i.e. with means permitting movement between the connected parts during the drive
- F16D3/16—Universal joints in which flexibility is produced by means of pivots or sliding or rolling connecting parts
- F16D3/26—Hooke's joints or other joints with an equivalent intermediate member to which each coupling part is pivotally or slidably connected
- F16D3/38—Hooke's joints or other joints with an equivalent intermediate member to which each coupling part is pivotally or slidably connected with a single intermediate member with trunnions or bearings arranged on two axes perpendicular to one another
- F16D3/40—Hooke's joints or other joints with an equivalent intermediate member to which each coupling part is pivotally or slidably connected with a single intermediate member with trunnions or bearings arranged on two axes perpendicular to one another with intermediate member provided with two pairs of outwardly-directed trunnions on intersecting axes
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B29—WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
- B29C—SHAPING OR JOINING OF PLASTICS; SHAPING OF MATERIAL IN A PLASTIC STATE, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; AFTER-TREATMENT OF THE SHAPED PRODUCTS, e.g. REPAIRING
- B29C53/00—Shaping by bending, folding, twisting, straightening or flattening; Apparatus therefor
- B29C53/56—Winding and joining, e.g. winding spirally
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16C—SHAFTS; FLEXIBLE SHAFTS; ELEMENTS OR CRANKSHAFT MECHANISMS; ROTARY BODIES OTHER THAN GEARING ELEMENTS; BEARINGS
- F16C3/00—Shafts; Axles; Cranks; Eccentrics
- F16C3/02—Shafts; Axles
- F16C3/026—Shafts made of fibre reinforced resin
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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- B29L—INDEXING SCHEME ASSOCIATED WITH SUBCLASS B29C, RELATING TO PARTICULAR ARTICLES
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- B29L2031/748—Machines or parts thereof not otherwise provided for
- B29L2031/75—Shafts
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
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Description
Die Erfindung betrifft eine Gelenkhälfte aus Kunststoff für
Kreuzgelenke mit in Öffnungen zweier Gabelarme gelagertem
Zapfenkreuz. Die Erfindung betrifft ferner ein Verfahren
zur Herstellung einer derartigen Gelenkhälfte.
Bei Kreuzgelenkwellen für größere Belastungen müssen die
das Zapfenkreuz lagernden Übertragungsteile so beschaffen
sein, daß die bei der Drehmomentübertragung wirksamen
Kräfte an den gabelartigen Übertragungsteilen sicher auf
genommen werden können, ohne das sich diese auseinanderbie
gen oder anderweitig verformen.
In der DE-OS 28 18 167 ist eine Kreuzgelenkwelle vorgeschla
gen worden, deren Übertragungsrohr aus faserverstärktem
Kunstharz besteht und durch Wickeln von harzgetränkten
Fasern auf einem Dorn hergestellt ist. Dabei ist das
Rohrende verdickt ausgebildet. Durch die Lagerung des
Zapfenkreuzes in dem verstärkten Rohrende muß der das
Zapfenkreuz aufnehmende Endteil der Rohrwelle jedoch einen
so großen Durchmesser haben, daß sich der abtreibende ga
belartige Übertragungsteil innerhalb des Rohres genügend
frei bewegen kann, um einen ausreichend großen Beugungs
winkel zu gewährleisten. Bei einer solchen Lösung ist daher
ein Rohrdurchmesser erforderlich, welcher für die zu
übertragenden Drehmomente an sich im allgemeinen nicht be
nötigt wird.
Eine Kreuzgelenkwelle aus Kunststoff ist aus der FR 11 45
867 bekannt, wobei sowohl die Wellenenden als auch das
Zapfenkreuz aus einem verformbaren elastischen Kunststoff
wie Nylon bestehen. Hierbei wird das im wesentlichen
kugelförmige Zapfenkreuz mit kurzen, auf Abflachungen
stehenden Zapfen über abgeschrägte Gleitflächen zwischen
die Gabelarme des jeweiligen Rohrendes eingeführt, wobei
diese elastisch nachgeben, bis die Zapfenenden in
entsprechende Bohrungen der Gabelarme einrasten. Allein aus
der Art der Montage ist ersichtlich, daß es sich hierbei um
ein Kreuzgelenk zur Übertragung nur begrenzter Drehmomente
handelt, bei dem die Gabelarme bei höheren Drehmomenten
sowohl radial als auch tangential zum Rohrkörper verformbar
sind und wobei sich das Zapfenkreuz aufgrund elastischer
Verformung aus den Gabelarmen lösen kann. Die aufgezeigte
Konstruktion kann kein Vorbild für Kreuzgelenkwellen aus
faserverstärktem Kunststoff zur Übertragung erhöhter
Drehmomente sein.
Der Erfindung liegt demgegenüber die Aufgabe zugrunde, eine
Gelenkhälfte aus Kunststoff (Faserverbundwerkstoffen) zu
schaffen, bei der Torsions- und Biegeverformungen der
Gabelarme verringert werden, wobei in werkstoffgerechter
Konstruktion die Gewichtsvorteile ausgeschöpft werden
sollen. Dabei soll die Gewichtsverringerung keine
Einschränkung der Winkelbeweglichkeit des Gelenks zur Folge
haben. Darüber hinaus soll auch ein Verfahren zur Herstel
lung eines Kreuzgelenkes geschaffen werden, welches die
Herstellung des erfindungsgemäßen Erzeugnisses in günstiger
Weise ermöglicht.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe im wesentlichen dadurch
gelöst, daß die Gelenkhälfte als ein in Richtung der Ge
lenkachse geschlossener faserverstärkter Ringkörper
ausgebildet ist, wobei die Gabelarme zu beiden axialen
Seiten des Zapfenkreuzes durch Stege einstückig miteinander
verbunden sind.
Der Ringkörper läßt sich durch die Wickeltechnik
nicht nur einfach und kostengünstiger als ein Gabelkörper
herstellen, sondern er hat gegenüber diesem auch eine
erhöhte Stabilität hinsichtlich Verformungen infolge Über
tragung höherer Drehmomente. Die Form des Ringkörpers kann
entsprechend den jeweiligen räumlichen Gegebenheiten und
den Anforderungen an die Winkelbeweglichkeit des Gelenks
unterschiedlich sein: Bei einer Ausführungsform hat der
Ringkörper im wesentlichen eine viereckige Form. Eine
andere mögliche Ringform ist die einer Halbellipse. Die in
den Seitenstegen des Ringkörpers einander gegenüberlie
genden ausgebildeten Bohrungen dienen zur Aufnahme der
Lagerbuchsen, in welchen ein Zapfenpaar des Zapfenkreuzes,
z. B. auf Nadeln, gelagert ist.
Nach einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung be
steht die Faserverstärkung am Frontsteg aus unter einem
Winkel α≦45° zur Querachse des Ringkörpers verlau
fenden Einzelfasern oder Faserverbänden (Rovings). Durch
diese Faserlage am Frontsteg des Ringkörpers werden im
Hinblick auf die spätere Beanspruchung, insbesondere die
Beanspruchung auf Torsion um die Längsachse, höchste Fe
stigkeit erzielt. Zweckmäßigerweise sind im Ringkörper
die Einzelfasern oder Faserverbände in mehreren sich
kreuzenden Lagen übereinander angeordnet. Der Kreuzungs
winkel β ist dabei im allgemeinen kleiner als 90°. Beim
Frontsteg liegt der Kreuzungswinkel β insbesondere im
Bereich von 20° bis 60°, wenngleich an Stellen starker
Faserumlenkung auch hiervon abweichende Kreuzungswinkel
möglich sind. Das kreuzweise Anordnen übereinanderliegen
der Faserlagen ist vor allem für die durch den Frontsteg
des Ringkörpers laufenden Faserverbände notwendig, weil
hierdurch eine gute Stabilisierung der Seitenstege gegen
Verformungen unter Einwirkung starker Drehmomente er
reicht wird.
Zweckmäßigerweise sind die Einzelfasern oder Faserverbän
de an den in den Seitenstegen befindlichen Bohrungen um
gelenkt. Hierdurch wird eine gute Einbindung der Lager
buchsen und Kraftübertragung von den Lagerbuchsen durch
die Seitenstege auf den als Flansch dienenden rückseiti
gen Steg erreicht.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform des erfindungsgemäßen
Kreuzgelenkes ist der rückseitige Steg des Ringkörpers
als Flansch ausgebildet, an welchen ein weiterer Übertra
gungsteil angesetzt werden kann. Dabei führen die Fasern
oder Faserverbände auch diesen Flansch. Die Flanschboh
rungen können unter Umlenkung der Fasern bzw. der Faser
verbände schon bei der Herstellung des Ringkörpers gebil
det oder aber auch nach dem Fertigstellen des Ringkörpers
gebohrt werden.
Vorzugsweise ist das gabelartige Rohrende, das die andere Gelenkhälfte bildet, mittels eines
den lichten Innenraum des Ringkörpers zwischen dem Zap
fenkreuz und dem rückseitigen Steg durchgreifenden Bügel
versteift. Beim Lagern des Zapfenkreuzes in gabelartigen
Armen aus faserverstärktem Kunststoff an einem Ende oder
an beiden Enden des Übertragungsrohres wird eine erhöhte
Winkelbeweglichkeit des Gelenkes (im Vergleich zu der in
der DE-OS 28 18 167 vorgeschlagenen Lagerung) erzielt,
wobei ein Bügel die Gabelarme
gegen Biegung und Torsion versteift.
Das Verfahren zum Herstellen des Kreuzgelenkes kennzeich
net sich erfindungsgemäß dadurch, daß man auf einen
Wickeldorn mit einem, dem lichten Innenraum des
Ringkörpers entsprechenden Querschnitt und zwei einander
gegenüberliegenden und entfernbaren Seitendornen, Fasern
oder Faserverbände (Rovings) unter einem Wickelwinkel
je γ≧45° zu einem Ringkörper aufwickelt, die Fasern
oder Faserverbände vor, während oder nach dem Aufwickeln
mit einem Kunstharz tränkt. Das Harz härtet sodann im
Ringkörper aus, die Seitendorne werden entfernt und der
Ringkörper vom Wickeldorn abgezogen. Schließlich werden
in den von den Seitendornen gebildeten Bohrungen Lager
buchsen befestigt und ein Zapfenkreuz mit dem einen Zap
fenpaar in die Lagerbuchsen und mit dem anderen Zapfen
paar in das gabelartige Rohrende eingesetzt. Der Ringkörper
kann in einer solchen Wickeltechnik einfach und kosten
günstig hergestellt werden. Die Bohrungen zur Aufnahme
der Lagerbuchsen werden schon bei der Herstellung gebil
det, so daß die spätere Nachbearbeitung nur relativ ge
ring ist. Wenn der Ringkörper die bevorzugte viereckige
Form hat, wird er auf einem entsprechenden Vierkantdorn
gewickelt. Dabei lassen sich auf einem Dorn zugleich eine
größere Anzahl von Ringkörpern herstellen. Entsprechend
den späteren Beanspruchungen des Ringkörpers können ge
eignete Faserwerkstoffe und Matrix-Harze sowie ein Fa
ser-Lageplan ausgewählt werden, wobei dieser im allgemei
nen für den jeweiligen Fall berechnet ist. Der Dorn ist
für eine Vielzahl von Wicklungen wiederverwendbar und
besteht z. B. aus verchromtem Stahl. Als Material für die
Verstärkungsfasern bzw. Rovings kommen in erster Linie
Glas, insbesondere das an Aluminiumoxyd und Magnesiumoxyd
reiche S-Glas, oder Kohlenstoff in Betracht. In bestimm
ten Fällen können jedoch auch Stahldrähte und Polyamid-
Fasern eingesetzt werden. Geeignete Matrix-Kunstharze
sind Polyepoxyd- oder Polyesterharze.
Zweckmäßigerweise wickelt man die Fasern bzw. Faserver
bände in mehreren sich kreuzenden Lagen übereinander. Der
Kreuzungswinkel β übereinanderliegender Lagen im Front
steg liegt im allgemeinen im Bereich von 20° bis 60°. Es
sind jedoch auch kleinere Kreuzungswinkel möglich. Um
eine gute Kraftübertragung von den Lagerbuchsen über die
Seitenstege auf den rückseitigen Flansch des Ringkörpers
zu erreichen, lenkt man einen Teil der Fasern bzw. der
Faserverbände beim Aufwickeln an den Seitendornen um, so
daß die Raumzonen der entstehenden Bohrungen eine beson
dere Verstärkung erfahren.
Zweckmäßigerweise bildet man die Bohrungen in dem rück
seitigen Flansch durch Umwickeln von entsprechenden Sei
tendornen oder durch Aufbohren nach dem Aushärten des
Ringkörpers.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand der Zeichnung näher
beschrieben, in welcher eine Ausführungsform des Kreuzge
lenkes dargestellt ist. Dabei zeigt
Fig. 1 eine Seitenansicht des Kreuzgelenkes,
teilweise im Schnitt;
Fig. 2 einen Schnitt nach der Linie II-II der
Fig. 1, und
Fig. 3 eine Draufsicht auf den im Gelenk
nach den Fig. 1 und 2 eingesetzten Ring
körper, teilweise im Schnitt.
Bei der in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsform
des Kreuzgelenkes 3 besteht der Abtriebskörper aus einem
im wesentlichen viereckigen Ringkörper 4, wie insbesonde
re die in Fig. 3 gezeigte Draufsicht erkennen läßt. Die
Seitenstege 4 a enthalten zueinander fluchtende Bohrungen
9 für die Aufnahme der Lagerbuchsen 7 a. Die Seitenstege
4 a sind vorderseitig durch den Frontsteg 4 b und rücksei
tig durch den als Flansch dienenden Steg 4 c verbunden.
Der Steg 4 c enthält dabei zugleich Bohrungen 13 zum An
schluß an ein weiteres Übertragungsteil.
In den Lagerbuchsen 7 b ist das eine Zapfenpaar eines Zap
fenkreuzes 14, z. B. mittels Nadellager, drehbar gelagert.
Mit dem anderen, aus den Öffnungen 17 des Ringkörpers 4
herausragenden Zapfenpaar ist das Zapfenkreuz 14 mit an
gelenktem Ringkörper 4 in den Lagerbuchsen 7 a angeordnet,
welche ihrerseits in Bohrungen 5 a der Gabelarme 5 ange
ordnet sind. Die Gabelarme 5 bilden das Ende 2 eines
Übertragungsrohres 1. Die Lagerbuchsen 7 a sind in der
Bohrung 5 a mittels Fixierungsmittel 8 festgelegt. Zwi
schen die Gabelarme 5 ist ein U-förmiger Bügel 6 einge
schoben, welcher mit den Außenflächen seiner Schenkel an
den Innenflächen der Gabelarme 5 formschlüssig anliegt.
Zugleich haben die Bügelschenkel seitlich offene Bohrun
gen 6 a, mit welchen sie die Lagerbuchsen 7 a bzw. die Fi
xierungsmittel teilweise umgreifen. Durch diesen Eingriff
des Bügels 6 an den Armen 5 und den Lagerbuchsen 7 a wird
die Biege- und Torsionssteifigkeit der Arme 5 entspre
chend verstärkt.
Wie aus Fig. 2 ersichtlich, erstreckt sich der Bügel 6
durch den lichten Innenraum 16 und die Öffnungen 17 des
Ringkörpers 4 hindurch; im Bereich des lichten Innenraums
16 ist er in seiner Breite reduziert, damit er die Win
kelbeweglichkeit des Ringkörpers 4 um die Achse 10 mög
lichst wenig beeinträchtigt.
Aus den Fig. 1 und 2 ist der bevorzugte Verlauf der Fa
serverbände 15 ersichtlich. Der Wickelwinkel γ, d. h.
der Winkel, unter welchem die Faserverbände zur
Winkelachse 10 aufgewickelt sind, beträgt bei dieser Aus
führungsform im Bereich des Frontstegs 4 b etwa 72°; dem
gemäß liegt der Kreuzungswinkel β bei etwa 36°.
Die Faserverbände 15 sind in den Seitenstegen am Rande
der Bohrungen 9 umgelenkt. Dabei kann die Umlenkung ge
ring sein, beispielsweise im Bereich von 0° bis 30°. Das
Umlenken der Faserverbände kann aber auch über 180° hin
ausgehen, so daß ein vom oberen Bereich des rückseitigen
Stegs 4 c kommender Roving in der Randzone der Bohrung 9
etwa um 270° umgelenkt und sodann in den unteren Bereich
des Stegs 4 c zurückgeführt wird (Fig. 1).
Bei der dargestellten Ausführungsform des Kreuzgelenkes
besteht außer dem Ringkörper 4 auch das Übertragungsrohr
1 mit dem gabelartigen Rohrende 2 aus faserverstärktem
Kunststoff. Der aus faserverstärktem
Kunststoff bestehende ringförmige Abtriebskörper 4 kann
auch bei nicht aus Kunststoff bestehenden Rohrwellen 1, 2
eingesetzt werden, etwa bei solchen aus Aluminium oder
Aluminiumlegierungen.
Claims (8)
1. Gelenkhälfte aus Kunststoff für Kreuzgelenke mit in
Öffnungen zweier Gabelarme gelagertem Zapfenkreuz,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Gelenkhälfte als ein in Richtung der Gelenkachse
geschlossener faserverstärkter Ringkörper (4) ausgebil
det ist, wobei die Gabelarme (4 a) zu beiden axialen Sei
ten des Zapfenkreuzes (14) durch Stege ( 4 b, 4 c) einstüc
kig miteinander verbunden sind.
2. Gelenkhälfte nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Faserverstärkung am Frontsteg (4 b) aus in der
Projektion in axialer Richtung der Gelenkhälfte gesehen
unter einem Winkel α≦45° zur Querachse (12) des Ring
körpers (4) verlaufenden Einzelfasern oder Faserverbän
den (15) besteht.
3. Gelenkhälfte nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Einzelfasern oder Faserverbände (15) der Faser
verstärkung in mehreren, sich kreuzenden Lagen überein
ander angeordnet sind.
4. Gelenkhälfte nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Einzelfasern oder Faserverbände (15) an den
Öffnungen (9) umgelenkt sind.
5. Gelenkhälfte nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Stege (4 a, b, c) im Längsschnitt durch die Quer
achse (12) des Ringkörpers (4) im wesentlichen ein Vier
eck bilden.
6. Gelenkhälfte nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet,
daß der rückseitige Steg (4 c) des Ringkörpers (4) als
Flansch ausgebildet ist.
7. Gelenkwelle mit einer Gelenkhälfte nach einem der
Ansprüche 1 bis 6, wobei die Gelenkwelle mit einem
gabelartigen Rohrende mit Öffnungen zur Aufnahme des
Zapfenkreuzes versehen ist,
dadurch gekennzeichnet,
daß das gabelartige Rohrende (2) mittels eines den
lichten Innenraum (16) des Ringkörpers (4) zwischen dem
Zapfenkreuz (14) und dem rückseitigen Steg (4 c) durch
greifenden Bügel (6) versteift ist.
8. Verfahren zum Herstellen einer Gelenkhälfte nach einem
der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet,
daß man auf einen Wickeldorn mit einem dem lichten
Innenraum des Ringkörpers entsprechenden Querschnitt
und zwei einander gegenüberliegenden, entfernbaren
Seitendornen Fasern oder Faserverbände zu einem Ring
körper aufwickelt, die Fasern oder Faserverbände vor,
während oder nach dem Aufwickeln mit einem ungehärteten
Kunstharz tränkt, das Harz in dem Ringkörper aushärtet,
die Seitendorne entfernt und dann den Ringkörper von
dem Wickeldorn abzieht.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE3321349A DE3321349A1 (de) | 1983-06-13 | 1983-06-13 | Kreuzgelenk |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE3321349A DE3321349A1 (de) | 1983-06-13 | 1983-06-13 | Kreuzgelenk |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3321349A1 DE3321349A1 (de) | 1984-12-13 |
| DE3321349C2 true DE3321349C2 (de) | 1987-10-15 |
Family
ID=6201390
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE3321349A Granted DE3321349A1 (de) | 1983-06-13 | 1983-06-13 | Kreuzgelenk |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3321349A1 (de) |
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2648881B1 (fr) * | 1989-06-26 | 1995-02-03 | Labavia | Joints de cardan court et transmission de vehicule equipee d'un tel joint et de preference d'un ralentisseur electrique |
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
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-
1983
- 1983-06-13 DE DE3321349A patent/DE3321349A1/de active Granted
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE3321349A1 (de) | 1984-12-13 |
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