DE3320720A1 - Copolymere mit stickstoffunktionen, die insbes. als zusaetze zur erniedrigung des truebungspunktes von mitteldestillaten von kohlenwasserstoffen brauchbar sind, sowie zusammensetzungen von kohlenwasserstoff-mitteldestillaten, die diese copolymere enthalten - Google Patents
Copolymere mit stickstoffunktionen, die insbes. als zusaetze zur erniedrigung des truebungspunktes von mitteldestillaten von kohlenwasserstoffen brauchbar sind, sowie zusammensetzungen von kohlenwasserstoff-mitteldestillaten, die diese copolymere enthaltenInfo
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Description
· β · ι
-6-
Copolymere mit Stickstoffunktionen, die insbesondere
als Zusätze zur Erniedrigung des Trübungspunktes von Mitteldestillaten von Kohlenwasserstoffen brauchbar
sind, sowie Zusammensetzungen von Kohlenwasserstoff-Mitteldestillaten, die diese Copolymere enthalten
Die Erfindung betrifft den in den Patentansprüchen angegebenen Gegenstand und schafft neue stickstoffhaltige
Zusatzstoffe, die als Mittel zur Erniedrigung des Trübungspunktes von Mitteldestillaten von Kohlenwasserstoffen
(Heizölen, Gasölen) verwendbar sind, sowie die diese enthaltenden Zusammensetzungen von Mitteldestillaten.
Die Erdöldestillate, welche die Erfindung betrifft, bestehen aus Mitteldestillaten (Heizölen, Gasölen), deren
Destillationsbereich (Norm ASTM D 86-67) zwischen 150 und 4500C liegt. Die besonders in Betracht gezogenen Gasöle
haben einen Destillationsbereich, der von einer Anfangstemperatur zwischen 160 und 190°C bis zu einer Endtemperatur
zwischen 350 und 390°C reicht.
Es ist eine große Zahl von Produkten auf dem Markt, die zur Verbesserung der Grenztemperatur der Filtrierbarkeit
und des Fließpunktes von Erdölfraktionen, die reich an Paraffinen sind, empfohlen werden, z. B.:
- Polymere auf der Basis von langkettigen Olefinen,
- Copolymere auf der Basis von a-Olefinen,
- Copolymere von Ethylen-Vinylacetat,
- N-Acylaminoethylester von säurehaltigen Polymeren,
oder auch
- Halogenkohlenwasserstoffverbindungen.
Diese Verbindungen beeinflussen die kinetischen Phänomene
4 6 · 4
_ 7—
und die Kristallisation,und sie modifizieren die Große der
Kristalle, was die Anwendung der Suspension bei einer tieferen Temperatur ohne Verstopfung von Leitungen und Filtern
ermöglicht. Die genannten Produkte modifizieren jedoch nicht die Temperatur, bei welcher die ersten Paraffinkristalle
auftreten. Man hat in der Tat bisher angenommen, daß diese Temperatur eine Gegebenheit ist, die vom Molekulargewicht
und der. Formel der Paraffine und der Natur des Lösungsmittels abhängt.
Die Erniedrigung des Trübungspunktes von Mitteldestillaten, insbesondere von Gasölen, durch einen Zusatz ist von großer
Wichtigkeit für den Raffineriefachmann, da dies ohne
Modifizierung des Destillationsschemas die Möglichkeit bietet, die Spezifizierungen zu beachten, die sich tatsächlich
nach schärferen Anforderungen fortentwickeln.,
Es wurde nun gefunden, daß bestimmte chemische Verbindungen,
die weiter unten näher definiert werden, bei Zusatz zu Mitteldestillaten die Eigenschaft haben, die ersten
Kristalle von Paraffin erst bei einer niedrigeren Temperatur auftreten zu lassen, als derjenigen, bei der diese
Kristalle in Abwesenheit dieser Zusätze auftreten. Diese Eigenschaft ist um so überraschender, als sie nach mehreren
Zyklen des Wiedererhitztens und Abkühlens erhalten bleibt und sich durch einen Mechanismus manifestiert, der
noch nicht ganz geklärt ist.
Diese Klasse von chemischen Verbindung hat auch eine Wirkung
auf andere Eigenschaften von Mitteldestillaten (insbesondere von Gasölen), indem sie das Verhalten des Milieus
modifiziert, das die ausgefallenen Paraffine enthält.
So haben diese genannten erfindungsgemäßen Verbindungen
eine wichtige Wirkung auf die Grenz temperatur der FiI-trierbarkeit
und die Fließtemperatur,
» ««■ α 4
-δι Wenn die Paraffinkristalle, deren Bildung durch Abkühlung
bewirkt wird, auftreten, besteht ihre natürliche Tendenz darin, sich durch Schwerkraft im unteren Teil zu sammeln*
Dieses Phänomen, allgemein als Sedimentation bekannt, bewirkt das Verstopfen von Leitungen und Filtern und ist
einer guten Verwendbarkeit von Mitteldestillaten und insbesondere von Gasölen abträglich. Die angegebenen chemischen
Verbindungen gemäß der Erfindung können die Geschwin digkeit der Sedimentation von durch Abkühlung von Gasölen
,Q und anderen Mitteldestillaten gebildeten Paraffinen beträchtlich
vermindern.
Schließlich verleihen die angegebenen Erzeugnisse aufgrund ihrer oben erwähnten Eigenschaften überdies den Gasölen
und Mitteldestillaten, denen sie zugesetzt werden, Antikorrosionseigenschaften
für metallische Oberflächen.
Ganz allgemein bestehen die erfindungsgemäßen Zusätze aus
Polymerprodukten mit einem Zahlendurchschnittsmolekulargewicht von etwa 2000 bis 10000 und sie resultieren aus
der Kondensation einer Verbindung mit primärer Aminfunktion, die weiter unten näher definiert wird, mit einem Copolymer,
das gebildet ist aus
(A) Vinylacetat und
(A) Vinylacetat und
(B) mindestens einer a,ß-ungesättigten Dicarbonsäureverbindung, bei der es sich um eine Dicarbonsäure, einen
Diester einer derartigen Säure oder um ein Anhydrid handeln kann.
Im Copolymer liegen die Anteile an Einheiten, die den Monomeren
(A) und (B) entsprechen, vorzugsweise bei etwa 50 % - 50 %, so daß die den Monomeren (A) und (B) entsprechenden
Einheiten im Copolymer abwechselnd wiederkehren.
Bei den α,ß-ungesättigten Dicarbonsäureverbindungen (B),
die das erfindungsgemäß in Betracht gezogene Copolymer aufbauen, handelt es sich z. B. um Maleinsäure, Alkylmaleinsäure
(insbesondere Methylmaleinsäure oder Citra-
-9-
consäure), die Dialkylester dieser Säure (insbesondere
die Dimethyl-/ Diethyl- oder Dipropylester) und die entsprechenden Anhydride. Erfindungsgemäß werden die Anhydri
de bevorzugt, insbesondere Maleinsäureanhydrid. 5
Bei der Verbindung mit primärer Aminfunktion, die mit den
angegebenen Copolymeren zur Bildung der erfindungsgemäßen Zusatzstoffe kondensiert wird, handelt es sich z. B. um
Verbindungen, die einer der beiden folgenden allgemeinen Formeln (I) und (II) entsprechen:
HO-- CH2 - R" - NH2 (II)
In Formel (I) bedeutet R einen gesättigten einwertigen
aliphatischen Rest mit 1 bis 30 Kohlenstoffatomen, Z stellt entweder ein Sauerstoffatom oder eine zweiwertige
Gruppe -NH- oder -NR1- dar, wobei R1 ein einwertiger,
vorzugsweise linearer aliphatischer Rest mit 1 bis 30 ist;
η bedeutet
eine Zahl zwischen 2 und 4 und m kann den Wert null haben,
wenn Z der Rest -NH- ist, oder eine Zahl zwischen 1 und 4 1^' 25 in allen Fällen sein.
Die Verbindungen der obigen Formel (I) können aus primären Aminen der Formel R -" NH2 bestehen (in diesem Falle bedeutet
in Formel (I) Z die Gruppierung -NH- und der Wert von m ist null); vorzugsweise ist der Rest R linear und enthält
12 bis 24 Kohlenstoffatome. Als spezielle Beispiele dieser Amine können genannt werden Dodecylamin, Tetradecylamin,
Hexadecylamin, Octadecylamin, Eicosylamin und Docosylamin.
35
332072°
* U «CD«« * ♦ ·
R-NH 4-(ClU - NH 4- H
-10-
Die Verbindungen der Formel (I) können auch aus Polyaminen besLehen, die von gesättigten aliphatischen Aminen der
■folgenden Formel abgeleitet sind und der folgenden Formel entsprechen: r
f<
welche der allgemeinen Formel (I) entspricht, worin Z die Gruppierung -NH-, m einen Wert von 1 bis 4 und η einen
Wert von 2 bis 4, vorzugsweise 3, bedeuten. Vorzugsweise ist der Rest R linear und enthält 12 bis 24 Kohlenstoffatome.
Als spezielle Beispiele für derartige Verbindungen können genannt werden: N-Dodecyl-1,3-diaminopropan,
N-Tetradecyl-1,3-diaminopropan, N-Hexadecyl-1,3-diaminopropan,
N-Octadecy1-1,3-diaminopropan, N-Eicosyl-1,3-diaminopropan,
N-Docosyl-1,3-diaminopropan, N-Hexadecyldipropylentriamin,
N-Octadecyldipropylentriamin, N-Eicosyldipropylentriamin und N-Docosyldipropylentriamin.
Die Verbindungen der Formel (I) können auch aus Polyaminen
der folgenden Formel bestehen: (
N -MCH2)n- NH
die der allgemeinen Formel (I) entspricht, worin Z die Gruppierung -NR'- bedeutet und worin R und R1, die gleich
oder verschieden sein können, jeweils einen Alkylrest mit 1 bis 24, vorzugsweise 8 bis 24 Kohlenstoffatomen darstellen,
wobei R und R1 zusammen vorzugsweise 16 bis 32 Kohlenstoff
atome aufweisen; η hat einen Wert von 2 bis 4 und m einen Wert von 1 bis 4. Als spezielle Beispiele derartiger
Verbindungen können genannt werden: N,N-Diethyl-1,2-diaminoethan,
N,N-Diisopropy1-1,2-diaminoethan, N,N-Dibutyl-1,2-diaminoethan,
N,N-Diethyl-1,2-diaminobutan,
-11-
N,N-Dimethyl-1,3-diaminopropan, N,N-Diethyl-1 , 3-^diaminopropan,
N,N-Dioctyl-1,3-diaminopropan, N,N-Didecyl-1,3-diaminopropan,
N,N-Didodecyl-1,3-diaminopropan, N,N-Ditetradecyl—1,3-diaminopropan,
N,N-Dihexadecyl-1,3-diaminopropan, N,N-Dioctadecyl-1,3-diaminopropan, N,N-Didodecyldipropylentriamin,
N,N,Ditetradecyldipropylentriamin, N,N-Dihexadecyldipropylentriamin und Ν,Ν-Dioctadecyldipropylentriamin.
Die Verbindungen in der Formel (I), die erfindungsgemäß
in Betracht gezogen werden, können schließlich auch aus Aminethern bestehen, die insbesondere die folgende Formel
aufweisen:
R-O-KCIL) OT
welche der allgemeinen Formel (I) entspricht, worin Z ein Sauerstoffatom bedeutet; vorzugsweise weist der Rest
R 12 bis 24 Kohlenstoffatome auf, m ist eine ganze Zahl
von 1 bis 4 und η ist eine ganze Zahl von 2 bis 4, vorzugsweise
2 oder 3.
Von diesen Etheraminen können folgende spezielle Verbindüngen
genannt werden:
2-Methoxyethylamin, 3-Methoxypropylamin, 4-Methoxybutylamin,
3-Ethoxypropylamin, 3-Octyloxypropylamin, 3-Decyloxypropylamin,
3-Hexadecyloxypropylamin, 3-Eicosyloxypropylamin,
3-Docosyloxypropylamin, N-3-Octyloxypropyl-1,3-diaminopropan,
N-3-Decyloxypropyl-i,3-diaminopropan, 3-2,4,6-Trimethyl'decyloxy)-propylamin
und N-3-"(2, 4, 6-Trimethyldecyloxypropyl)
-1,3-diaminopropan.
Die Verbindung mit primärer Aminofunktion, die zur Herstellung
der erfindungsgemäßen Zusätze verwendbar ist,
-12-
kann auch aus einem Aminoalkohol der allgemeinen Formel (II):
HO - CH2 - R" - NH2 (II)
bestehen, worin R" einen gesättigten zweiwertigen, linearen oder verzweigten, vorzugsweise jedoch linearen, aliphatischen
Rest mit 1 bis 18 Kohlenstoffatomen bedeutet.
Als spezielle Beispiele für derartige Verbindungen können genannt werden:
Monoethanolamin, 1-Aminopropan-3-ol,.i-Aminobutan-4-ol,
i-Aminopentan-5-ol, i-Aminohexan-6-ol, 1-Aminoheptan-7-ol,
1-Aminooctan-8-ol, 1-Aminodecan-i0-ol, 1-Aminoundecan-1 Ιοί,
i-Aminotridecan-13-ol, 1-Aminotetradecan-14-ol, 1-Aminohexadecan-16-ol,
2-Amino-2-methylpropan-1-ol, 2-Aminobutan-1-ol und 2-Aminopentan-1-ol.
Selbstverständlich ist es möglich, eine oder mehrere der Formel (I) entsprechende Verbindung(en) und/oder
eine oder mehrere der Formel (II) entsprechende Verbindung (en) einzusetzen, ohne den Rahmen der Erfindung zu
verlassen.
Die Herstellung der erfindungsgemäßen Zusätze erfolgt in der Regel in zwei Stufen: zuerst Herstellung von Copolymeren
aus Vinylacetat und α,β-Dicarbonsäuremonomeren/ anschließend
Kondensation des gebildeten Polymeren mit mindestens einer Verbindung der Formeln (I) oder (II).
Die Herstellung des Grund-Copolymeren erfolgt in der ersten
Stufe nach klassischen Methoden der Polymerisation auf radikalischem Wege, z. B. in Gegenwart eines Beschleunigers
vom Typ Azo-bis-isobutyronitril oder Peroxid (z. B.
Lauroylperoxid) in Lösung in einem KohlenwasserstofflÖsungs-
^B mittel wie z. B. Cyclohexan, Isooctan, Dodecan, Benzol,
Toluol, Xylol, Diisopropylbenzol oder auch Tetrahydrofuran
· β β β *.
-13-
oder Dioxan. Es gelangen mit Vorteil Kohlenwasserstofffraktionen
mit relativ hohem Siedepunkt zur Anwendung, z. B. Kerosin oder ein Gasöl.
Die Menge an verwendetem Lösungsmittel ist in der Regel
so daß die Gewichtskonzentration an Trockensubstanz zwischen 25 und 70 % liegt , vorzugsweise bei etwa 50 %.
Die in Gegenwart des radikalischen Beschleunigers erfolgende
Copolymerisationsreaktion wird bei einer Temperatur von 40 bis 1000C, vorzugsweise bei 50 bis 7 00C durchgeführt.
Je nach den Verfahrensbedingungen kann die Reaktionsdauer 2 bis J 0 h betragen, und sie beträgt meistens
3 bis 5 h. Man erhält eine Lösung des Copolymeren in Form einer viskosen Flüssigkeit.
Zur Herstellung dieses erfindungsgemäßen Zusatzstoffs bewirkt man in der zweiten Verfahrensstufe die Kondensation
der Verbindung der Formeln (I) oder (II) mit dem in der ersten Stufe gebildeten Copolymer nach jeder beliebigen
üblichen Methode.
Zu der wie oben angegeben erhaltenen Lösung des Copolymeren fügt man in der Regel die Verbindung der Formel (I)
und/oder (II) in einer molaren Menge zu, die im wesentlichen der Menge an ungesättigter Disäure, ungesättigtem
Diester oder ungesättigtem Anhydrid, die zur Herstellung des Copolymeren dienten, entspricht. Dieser Mengenanteil
kann z. B. 0,9 bis 1,1 mol an Verbindung (I) oder (II) pro mol Dicarbonsäureverbindung betragen. Es kann auch
©in stärkerer Unterschuß an Verbindung der Formeln (I) oder (II) vorgesehen werden. So kann z. B. ein so geringer
Anteil wie z. B. 0,5 mol pro mol Dicarbonsäureverbindung, die für das Copolymer eingesetzt wurde, zur Anwendung
gelangen.
* « I I MI # · *
-14-
Die Reaktion wird durch Erhitzen der Mischung auf eine
Temperatur zwischen 75 und 1300C, vorzugsweise zwischen
80 und 1000C, durchgeführt, wobei die Reaktionsdauer zwischen
etwa 1 und 6 h liegt und eine Dauer in der Größen-Ordnung von 2 h im allgemeinen ausreicht. Die Reaktion der
Produkte der Formeln (I) oder (II) mit den Einheiten (B) des Copolymeren führt zur Bildung von Imidgruppierungen
(Succinimiden) und diese Reaktion ist von der Bildung von Wasser oder Alkohol je nach Typ der Dicarbonsäureeinheit
(B) (Disäure, Anhydrid oder Diester), begleitet. Gewünschtenfalls
kann man die gebildeten flüchtigen Produkte aus dem Reaktionsgemisch abdampfen, entweder durch
Abführen mit einem Inertgas wie z. B. Stickstoff oder Argon, oder durch azeotriopische Destillation mit dem gewählten
Lösungsmittel.
Eine andere spezielle Arbeitsweise zur Synthese der erfindungsgemäßen Zusätze kann z. B. in bestimmten Fällen darin
bestehen, eine radikalische Copolymerisation von Vinylacetat und N-substituierten Maleinimiden durchzuführen, wobei
letztere durch vorherige Umsetzung von Verbindungen der Formel (I) oder (II) mit Maleinsäureanhydrid oder einem
seiner oben erwähnten Derivate erhalten werden.
Die Zusätze werden in Lösung im gewählten Lösungsmittel erhalten und können in dieser Form direkt in Erdölmitteldestillaten
(insbesondere Gasölen) angewandt werden, deren Trübungspunkt man verbessern will.
Obwohl der Mechanismus der Einwirkung dieser Zusätze auf die Temperatur des Auftretens von Paraffinkristallen in
den Mitteldestillaten noch nicht völlig geklärt ist, beobachtet man eine deutliche Verbesserung des.Trübungspunktes
von Mitteldestillaten, die mit diesen Zusätzen behandelt sind, wenn sie
in Konzentrationen zugesetzt sind, die z. B. 0,001 bis 1 Gew.-%, vorzugsweise 0/01 bis 0,2 Gew.-%, betragen.
Die Erniedrigung des Trübungspunktes kann z. B. 4°C oder mehr betragen.
5
5
Bemerkenswert ist die Feststellung, daß die erfindungsgemäßen
Zusätze, die wirksam zur Verbesserung des Trübungspunktes von Mitteldestillaten sind, andererseits die Eigenschaft
haben, die Sedimentation von η-Paraffinen in den
Mitteldestillaten beim Stehenlassen zu inhibieren, die Grenztemperatur der Filtrierbarkeit und die Fließtemperatur
zu verbessern und die Korrosion von metallischen Oberflächen im Kontakt mit diesen Destillaten zu hemmen.
Die folgenden Beispiele sollen die Erfindung näher erläutern, ohne sie zu beschränken.
Beispiel 1
20
20
a) In einen thermostatisierten Reaktor mit Doppelmantel, der 1 1 Fassungsvermögen hatte und mit einem wirksamen
mechanischen Rührsystem ausgestattet war, wurden 43 g (0,5 mol) Vinylacetat, 4 9 g (0,5 mol) Maleinsäureanhydrid,
350 ml Toluol und 2,8 g Azo-bis-isobutyronitril gegeben.
Das Gemisch wurde 6 h bei 7 00C gerührt, das erhaltene
Copolymere wurde abfiltriert, mit Toluol gespült und danach im Vakuum bei 800C getrocknet.
b) Zu 18,4 g des auf diese Weise erhaltenen Copolymeren
wurden 14g (entsprechend 0,05 mol - Äquivalente von primärem Amin) eines technischen Gemisches von Fettaminen
mit einem Gehalt von etwa 1 % Λπι.ΐη mit 14 Kohlen-
stof fat omen, 28 % C. -Amin und 71 % C^-Amin zugegeben.
Es wurde Heptan in solcher Menge zugesetzt, daß der Prozentgehalt an Trockensubstanz etwa 60 % betrug, wo*-
rauf 3 h lang unter Rückfluß erhitzt wurde. 5
Auf diese Weise wurde der als Zusatz I bezeichnete Zusatzstoff in Form einer Lösung in Heptan erhalten und die Konzentration
an Endprodukt wurde auf 50 Gew.-% eingestellt.
Es wurde ein Zusatz II unter den in Abschnitt b) des Beispiels 1 angegebenen Bedingungen hergestellt aus 9,2 g
des gemäß Beispiel 1 a) hergestellten Copolymeren und 8,1 g (entsprechend 0,027 mol - Äquivalente an primärem
Amin) eines technischen Gemisches von primären Aminen mit Fettsäureketten, enthaltend etwa 1 % C. .-Amin, 5 % C-,.-
I 4 Ib
Amin, 42 % C,o-Amin, 12 % C„n-Amin und 40 % C,~~Amin.
Io Zv
Δ/.
Zusatz III wurde unter ähnlichen Bedingungen wie den in Beispiel 1 b) beschriebenen erhalten durch Kondensation
von 16,96 g (entsprechend 0,053 mol - Äquivalenten von primärem Amin) eines Fettamingemxsches der Zusammensetzung
5 % C^-Amin, 15 % C.o-Amin, 40 % Cnn-Amin und 40 % C_„
Tb Io Zv ZZ
Amin, mit 18,4 g Copolymer, das gemäß Beispiel 1 a) erhalten
worden war.
Beispiel 4 bis 6
o5 In diesen Beispielen gelangte ein Copolymer, das gemäß
<) ^ * α « β ♦ β · αφ ?
-17-
Beispiel 1 a) gewonnen war, zur Anwendung und nach der in Beispiel 1 b) beschriebenen Verfahrensweise wurde unter
Einhaltung der in Beispiel 1 b) angegebenen molaren Anteilsmengen die Kondensation durchgeführt mit:
Beispiel 4:
Beispiel 5:
Beispiel 6;
Beispiel 5:
Beispiel 6;
2,4,6-Trimethyldecy1-3-oxypropylamin,
was Zusatz IV ergab; 1-Aminohexadecan-i6-ol,
was Zusatz V ergab; N,N-Didodecyl-1,3-diaminopropan,
was Zusatz VI ergab.
Die Zusätze I bis III wurden in Form von Lösungen mit 50 % Trockensubstanz in Heptan und die Zusätze IV bis VI in
Form von Lösungen des gleichen Gehalts in Toluol verwendet.
Die Aktivität der in den Beispielen beschriebenen Zusätze·
wurde an zwei Gasölfraktionen der Herkunft ARAMCO, im
folgenden mit G. und G2 bezeichnet, getestet, deren Charakteristika
in der folgenden Tabelle I aufgeführt sind.
| Tabelle I | SE** (0C) | % destilliert | Volumerenasse | |
| 382 385 |
bei 350° C | bei 15° in kg/1 | ||
| Destillation genuASTM | 89 87 |
0,846 0,847 |
||
| Gasöle | SB* (0C) | |||
| Gl ■ V |
181 • 186 |
|||
* SB = Siedebeginn (IPB)
** SE = Siedeende (FPB)
Die Zusätze I bis VIII wurden in einer Menge von 0,1 Gew,
** SE = Siedeende (FPB)
Die Zusätze I bis VIII wurden in einer Menge von 0,1 Gew,
den angegebenen Gasölfraktionen G1 und G^ einverleibt.
* * Λ ♦ N U
t
ftUVM * * W
-18-
Fiir jode der so gebildeten Zusammensetzungen wurden drei
Bestimmungen durchgeführt:
- der Trübungspunkt nach der Methode AFNOR T 60-105,
- die Grenztemperatur der Filtrierbarkeit (TLF) nach der
Methode AFNOR M-07-042,
- der Fließpunkt (Stockpunkt) nach der Methode AFNOR T 60-105.
10
Die Ergebnisse dieser Bestimmungen sind in der folgenden Tabelle II zusammengefaßt:
20
| Zusatz | rrübungspunkt o(°C) | G2 | T.L.F.(0C) | 0 | G2 | Fließpunkt (0C) | G2 |
| ohne | G ! | + 6 | Gl | - 4 | + 3 | G 1 | - 3 |
| 0, IZ I | + 2 | + 2 | - 4 | 0 | - 6 | - 15 | |
| 0, 17, II | - 1 | + 3 | - 3 | 0 | - 12 | - 9 | |
| 0,1% III | 0 | + 2 | - 3 | - I | - 9 | - 12 | |
| 0,1ZiV | - 1 | + 3 | _ O | 0 | - 12 | - 9 | |
| 0,1% V | 0 | + 2 | - 4 | - 1 | — 9 | _ g | |
| 0,1% VI | - 1 | + 2 | - 1 | - 12 | - 9 | ||
| - 1 | - 12 |
25 Beispiel 7
In diesem Beispiel wurde die Antikorrosionswirkung des
Zusatzes I von Beispiel 1 getestet.
Das Produkt I wurde in den beiden oben angegebenen Gasölen G1 und G2 in einer Konzentration von 0,01 Gew.-% angewandt.
Der Korrosionstest bestand aus der Bestimmung der Korrosion durch synthetisches Meerwasser an zylindrischen Prüfkörpern
aus Stahl oder aus poliertem Eisen gemäß der Norm ASTM D 665, die wie folgt modifiziert wurde:
tt ρ
-19-Die Temperatur betrug 32,2°C und die Versuchsdauer 20 h
Die beiden nicht mit Zusätzen versehenen Gasöle G1 und G0
führten zu Prüfkörpern, die zu 100 % an ihrer Oberfläehe
verrostet waren, und die beiden Gasöle, die 0,01 % Zusatz enthielten, ergaben intakte Prüfkörper mit 0 %
Rost.
Claims (15)
- ELF FRANCE 75007 Paris, FrankreichCopolymere mit Stickstoffunktionen, die insbesondere als Zusätze zur Erniedrigung des Trübungspunktes von Mitteldestillaten von Kohlenwasserstoffen brauchbar sind, sowie Zusammensetzungen von Kohlenwasserstoff-Mitteldestillaten, die diese Copolymere enthaltenPatentansprücheInsbesondere als Zusatz zur Erniedrigung des Trübungspunktes von Mitteldestillaten brauchbares Erzeugnis, dadurch gekennzeichnet, daß es ein Zahlendurchschnittsmolekulargewicht von 2000 bis 10000 aufweist und gewonnen ist aus der Reaktion von einem Copolymer enthaltend(A) Einheiten, die von Vinylacetat stammen und(B) Einheiten, die von mindestens einer 06, β -ungesättigten Dicarbonsäureverbindung in Form der Disäure, des Niedrigalkyldiesters oder des Anhydrids stammen,D-8000 München 2 POB 2Θ 02 47 Kabel: Telefon Telecopier Infotec 6400 B TelexIsartorplatz β D-8000 München 26 Muebopat 089/2214 83-7 GII + III fo 891 22 se 43 ^-w332U72Umit mindestens einer Verbindung mit primärer Aminofunktion einer der folgenden allgemeinen FormelnR _ z _Qch2-^j- NH -L- H (I) und HO - CSLf- R"n- NH2^ (IDworin bedeuten:R einen gesättigten einwertigen aliphatischen Rest mit 1 bis 30 Kohlenstoffatomen/Z die Gruppe -NH- oder -NR1-, wobei R1 einen gesättigten einwertigen aliphatischen Rest mit 1 bis 30 Kohlenstoffatomen darstellt, oder ein Sauerstoffatom -Ο-,
η = eine ganze Zahl von 2 bis 4,m = null, wenn Z der Rest -NH- ist, oder in allen Fällen eine ganze Zahl von 1 bis 4, und R" einen gesättigten zweiwertigen aliphatischen Rest mit1 bis 18 Kohlenstoffatomen.
20 - 2. Erzeugnis nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Copolymer enthält:etwa 50 Mol-% Einheiten (A),
etwa 5 0 Mol-% Einheiten (B).
25 - 3. Erzeugnis nach einem der Ansprüche 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die OC, β-ungesättigte Dicarbonsäureverbindung, aus der die Einheiten (B) stammen, aus mindestens einer der Verbindungen Maleinsäure oder Alkylmaleinsäure, einem Dimethyl-, Diethyl- oder Dipropylester einer solchen Säure oder aus Maleinsäureanhydrid oder Alkylmaleinsäureanhydrid besteht.
- 4. Erzeugnis nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurchgekennzeichnet, daß die Verbindung mit Aminfunktion (I)aus mindestens einem linearen primären Monoamin mit 12 bis 24 Kohlenstoffatomen besteht.
- 5. Erzeugnis nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindung mit Aminfunktion (I) aus mindestens einem Polyamin der FormelR-NH £CH„) NEW— H1 Z η mbesteht/ worin R einen linearen Alkylrest mit 12 bis 24 Kohlenstoffatomen, η eine ganze Zahl von 2 bis 4 und m eine ganze Zahl von 1 bis 4 bedeuten.
- 6. Erzeugnis nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindung mit Aminfunktion (I) aus mindestens einem Polyamin der Formelbesteht, worin R und R1 jeweils einen linearen Alkylrest mit 8 bis 24 Kohlenstoffatomen, wobei R und R' zusammen 16 bis 32 Kohlenstoffatome aufweisen, η eine ganze Zahl von 2 bis 4 und m eine ganze Zahl von 1 bis 4 bedeuten.2'5
- 7. Erzeugnis nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindung mit Aminfunktion (I) aus mindestens einem Etheramin der FormelR - 0-HCH-) NH 4— Hzn mL Jbesteht/ worin R einen Alkylrest mit 12 bis 24 Kohlenstoffatomen, η eine ganze Zahl von 2 bis 4 und m eine ganze Zahl von 1 bis 4 bedeuten.-4-
- 8- Erzeugnis nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindung mit Aminfunktion (II) aus mindestens einem Aminoalkohol der Formelj HO-CH2-R"-NH2besteht, worin R" einen linearen Alkylenrest mit 1 bis 18 Kohlenstoffatomen bedeutet.
- 9. Erzeugnis nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß es gewonnen ist durch radikalische Copolymerisation von geeigneten Anteilen Vinylacetat und mindestens einer α,ß-ungesättigten Dicarbonsäureverbindung als Disäure, Niedrialkyldiester oder Anhydrid, gefolgt von der Kondensation des erhaltenen Copolymeren mit mindestens einer Verbindung mit;'' primärer Aminfunktion der Formel (I) oder (II) in einer Menge von mindestens 0,5 mol pro mol eingesetzter α,β-ungesättigter Dicarbonsäureverbindung.
- 10. Erzeugnis nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daßder Anteil dieser Verbindung mit primärer Aminfunktion der Formel (I) oder (II) 0,9 bis 1,1 mol pro mol eingesetzter α,β-ungesättigter Dicarbonsäureverbindung be-25' trägt.
- 11. Erzeugnis nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß es gewonnen ist durch radikalische Copolymerisation von geeigneten Anteilen von Vinylacetat und mindestens einer α,β-ungesättigten Dicarbonsäureverbindung und bestehend aus mindestens einem N-substituierten Imid, das erhalten ist durch vorherige Reaktion einer α,β-ungesättigten Dicarbonsäureverbindung mit mindestens einer Verbindung mit primärer Aminfunktion der Formel (I) oder (II).
- 12. Zusammensetzung von Mitteldestillat, gekennzeichnet durch einen Gehalt an einem größeren Anteil von Mitteldestillat mit einem Destillationsbereich zwischen 150 und 450 C und einem kleineren, zur Erniedrigung des Trübungspunktes ausreichenden Anteil von mindestens einem Produkt gemäß einem der Ansprüche 1 bis 11.
- 13. Zusammensetzung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß das Mitteldestillat aus einer Fraktion von Gasöl mit einem Destillationsbereich, der von einer Anfangstemperatur von 160 bis 190°C bis zu einer Endtemperatur von 350 bis 3900C reicht, besteht.
- 14. Zusammensetzung nach einem der Ansprüche 12 und 13, dadurch gekennzeichnet, daß der Mengenanteil des Produkts 0,001 bis 1 Gew.-% beträgt.
- 15. Zusammensetzung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß der Mengenanteil des Produkts 0,01 bis 0,2 Gew.-% beträgt.
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