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DE3320362C2 - - Google Patents

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Publication number
DE3320362C2
DE3320362C2 DE19833320362 DE3320362A DE3320362C2 DE 3320362 C2 DE3320362 C2 DE 3320362C2 DE 19833320362 DE19833320362 DE 19833320362 DE 3320362 A DE3320362 A DE 3320362A DE 3320362 C2 DE3320362 C2 DE 3320362C2
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DE
Germany
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belt conveyor
pulse
laundry
pulses
folding
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19833320362
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English (en)
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DE3320362A1 (de
Inventor
Klaus 4800 Bielefeld De Hampel
Guenter 4900 Herford De Hell
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Herbert Kannegiesser GmbH and Co
Original Assignee
Herbert Kannegiesser GmbH and Co
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Publication date
Application filed by Herbert Kannegiesser GmbH and Co filed Critical Herbert Kannegiesser GmbH and Co
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Publication of DE3320362A1 publication Critical patent/DE3320362A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE3320362C2 publication Critical patent/DE3320362C2/de
Granted legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H45/00Folding thin material
    • B65H45/02Folding limp material without application of pressure to define or form crease lines
    • B65H45/04Folding sheets

Landscapes

  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum mehrfachen Quer- und Längsfalten von Wäschestücken (Kompakt-Faltma­ schine), mit im Bereich von Gurtfördereinrichtungen auf­ einanderfolgend angeordneten Quer- und Längsfaltstatio­ nen, mit wenigstens mit einem gesteuert antreibbaren Gurtförderer in der ersten Längsfaltstation und ge­ steuert schaltbaren Falteinrichtungen in sämtlichen Falt­ stationen, sowie mit diesen zugeordneten, die Wäsche­ stücke abtastenden Einrichtungen für das gesteuerte An­ treiben bzw. Schalten des Gurtförderers und der Faltein­ richtungen.
Die Bezeichnung "Querfalten" wird hier für einen Faltvor­ gang verwendet, der eine sich quer zur Förderrichtung des Wäschestückes erstreckende Faltlinie ergibt. Dement­ sprechend wird im Sinne dieser Definition beim "Längs­ falten" eine sich in der Föderrichtung des Wäschestücks erstreckende Faltlinie erzeugt.
Eine Vorrichtung der eingangs genannten Art ist aus der DE-PS 28 23 047 bekannt und stellt eine sogenannte Kompaktfaltmaschine dar. Dabei werden die Wäschestücke durch Gurtförderer den einzelnen Faltstationen zuge­ führt. Eine erste Längsfaltstation, die an mehrere vorge­ ordnete Querfaltstationen anschließt, ist bei dieser be­ kannten Kompaktfaltmaschine mit einem auf- und abbeweg­ baren Faltschwert als Faltorgan ausgerüstet. Die querge­ falteten Wäschestücke (Faltschläuche) werden im Bereich der Längsfaltstation auf einem sich horizontal erstreck­ enden Gurtförderer bereitgehalten, der für die Durch­ führung der Längsfaltung durch Absenkung des Faltschwer­ tes angehalten wird.
Bei der bekannten Vorrichtung ist jedoch nicht gewähr­ leistet, daß das (quergefaltete) Wäschestück stets an gleicher Stelle und mit exakt ausgerichteter Relativlage auf dem Gurtförderer der Längsfaltstation positioniert ist, wenn die Längsfaltung auszuführen ist. Für eine exakte Längsfaltung ist jedoch eine genaue Plazierung des Wäschestückes auf dem stillgesetzten Gurtförderer erwünscht.
Das Wäschestück soll einerseits nach der ersten Längsfal­ tung eine bestimmte Relativlage in bezug auf nachfol­ gende weitere Längsfaltstationen einnehmen. Diesen sind ebenfalls Gurtförderer zugeordnet, welche sich quer zur ursprünglichen Förderrichtung erstrecken und letztend­ lich zu einer Aufnahme für die gefalteten Wäschestücke führen, insbesondere zu einer Stapelvorrichtung. Es ist dabei wichtig, daß die Wäschestücke diesem Gurtförderer der weiteren Längsfaltstationen in vorbestimmter Relativ­ lage zugeführt werden. Außerdem besteht bei nicht aus­ reichend genauer Positionierung des Wäschestückes im Be­ reich der ersten Längsfaltstation die Gefahr, daß die Wäschestücke durch die nachfolgenden Längsfaltstationen nicht exakt bzw. deckungsgleich gefaltet werden.
Besondere Schwierigkeiten aufgrund ungenauer Relativlage der Wäschestücke auf dem Gurtförderer der ersten Längs­ faltstation ergeben sich bei Faltvorrichtungen in mehr­ bahniger Ausführung, also mit mindestens zwei nebenein­ ander laufenden und unabhängig voneinander betreibbaren Querfaltbahnen. Die Probleme treten dann auf, wenn solche Vorrichtungen einbahnig betrieben werden, wenn also Wäschestücke gefahren werden, die sich über mehrere (zwei) Bahnen erstrecken.
In diesem Falle ist es nämlich erforderlich, daß das Wäsche­ stück auf den gesondert angetriebenen Gurtförderern der gemeinsamen ersten Längsfaltstation exakt ausgerichtet und positioniert ist, wenn die (mehreren bzw. zwei) Gurt­ förderer zur Durchführung der Längsfaltung angehalten werden. Eine ungenaue Plazierung des Wäschestückes führt zu einer relativen Schräglage, mit der Folge, daß die nachfolgenden Längsfaltungen fehlerhaft ausgeführt werden.
Aus der DD-PS 1 38 086 ist eine Einschiebefaltvorrich­ tung für Wäschestücke mit einer Einrichtung zur mittigen Positionierung der Wäschestücke bezüglich eines Faltvor­ ganges bekannt, wobei ein Initiator in einem bestimmten Abstand vom Faltvorgang angeordnet ist und sich durch Anfangs- und Endkanten des Wäschestückes beeinflussen läßt, während ein Impulsgeber zur Abgabe einer zu einlau­ fenden Wäschestücklänge proportionale Impulsfolge ab­ gibt.
Diese herkömmliche Einschiebefaltvorrichtung gemäß der DD-PS 1 38 086 arbeitet jedoch in ganz spezieller Weise. Dort ist nämlich ein einstellbarer Summierer vorgesehen, dessen Einstellwert gegeben ist durch die der maximal faltbaren Wäschestücklänge entsprechende Anzahl von Impulsen. Der Summierer ist ausgangsseitig mit einem Antrieb für das Faltorgan verbunden und außerdem an eine nachgeschaltete Vorwahleinheit ange­ schlossen, deren Einstellwert wiederum gegeben ist durch die der minimal faltbaren Wäschestücklänge ent­ sprechende Anzahl von Impulsen.
Durch eine geeignete logische Verknüpfungsschaltung wird dann bei der Einschiebefaltvorrichtung gemäß der DD-PS 1 38 086 dafür gesorgt, daß das Faltorgan dann betätigt wird, wenn das zugeführte Wäschestück seine berechnete mittige Positionierung erreicht hat, und war unabhängig von der Wäschestücklänge.
Damit wird jedoch bei der bekannten Einschiebefaltvor­ richtung gemäß der DD-PS 1 38 086 auf den Antrieb des gesteuert antreibbaren Gurtförderer kein Einfluß genom­ men. Weiterhin erfolgt dort keinerlei Unterteilung der Impulszählstrecke in eine Antriebsstrecke einerseits und einer Nachlaufstrecke andererseits, so daß sich die Frage der Änderung oder Anpassung des Verhältnisses von Antriebsstrecke zu Nachlaufstrecke dort gar nicht stellt, weil der herkömmlichen Einschiebefaltvorrichtung ein anderes Prinzip zugrunde liegt.
Aufgabe der Erfindung ist es daher, eine Vorrichtung der eingangs genannten Art dahingehend weiterzuentwickeln und zu verbessern, daß eine genaue, stets wiederkehrende exakte Positionierung der Wäschestücke im Bereich eines Gurtförderers einer ersten Längsfaltstation gewähr­ leistet ist, auch wenn es sich um eine Vorrichtung mit einem mehrbahnigen Aufbau handelt.
Die erfindungsgemäße Lösung besteht darin, eine Vorrich­ tung der im Oberbegriff bezeichneten Art so auszubilden, daß der gesteuert antreibbare Gurtförderer eine Impulsein­ richtung mit zugeordneter Impulszählstrecke aufweist, die aus einer Antriebsstrecke und einer Nachlaufstrecke besteht, wobei die Impulseinrichtung und die Impulszähl­ strecke zur Feststellung der Bewegungs- bzw. Geschwindig­ keitscharakteristik des Gurtförderers dienen, und die Nachlaufstrecke (N; N 1, N 2) z. B. diejenige Strecke ist, um die ein Wäschestück (10 a) nach einem Abschalten des Antriebs des Gurtförderers (28; 28 a, 28 b) infolge der Massenträgheit des Gurtförderers (28; 28 a, 28 b) noch weiterbewegt wird, daß die Po­ sitionierung einer Vorderkante eines Wäschestückes ent­ lang einer vorgestimmten Linie in der ersten Längsfalt­ station durch gesteuertes Stillsetzen des Gurtförderer­ antriebes aufgrund eines Impulsvergleichs der längs der Impulszählstrecke gemessenen Anzahl von Impulsen mit einer vorgegebenen Vergleichsanzahl von Impulsen er­ folgt, und das bei Abweichungen der Anzahl von gemessen­ en Impulsen von der der vorgegebenen Vergleichsanzahl von Impulsen die Trennstelle zwischen der Antriebs­ strecke und der Nachlaufstrecke neu festgelegt wird.
Mit der erfindungsgemäßen Vorrichtung wird in vorteil­ hafter Weise erreicht, daß eine Anpassung an die jewei­ ligen Gegebenheiten auch dann vorgenommen werden kann, wenn Schwankungen oder Veränderungen bei der Bewegungs­ charakteristik des Gurtförderers auftreten, welche bei­ spielsweise durch Abnutzung der Antriebsaggregate oder durch Instabilitäten beim motorischen Antrieb hervorge­ rufen werden können.
Bei der erfindungsgemäßen Vorrichtung wird somit in vorteilhafter Weise erreicht, daß jedes Wäschestück durch den Gurtförderer der (ersten) Längsfaltstation geschwindigkeitsunabhängig in eine vorgegebene Relativ­ lage entlang einer (gedachten) quer verlaufenden Stop­ linie gefördert wird. Weiterhin wird in vorteilhafter Weise die Erkenntnis genutzt, daß die Endposition eines Wäschestückes durch die Länge einer Nachlaufstrecke be­ stimmt ist, also durch eine notwendige Förderstrecke des Wäschestückes nach dem Abschalten bzw. Unterbrechen des Antriebs für den Gurtförderer. Je nach Fördergeschwindig­ keit sowie der Wirksamkeit von Bremseinrichtungen ist diese Nachlaufstrecke von unterschiedlicher Länge, wird aber in gebührender Weise bei der erfindungsgemäßen Vor­ richtung berücksichtigt.
Vorteilhafte Weiterbildungen der erfindungsgemäßen Vor­ richtung sind in den Unteransprüchen angegeben, wobei eine spezielle Ausführungsform mindestens zwei nebenein­ ander angeordnete, unabhängig voneinander antreibbare Querfaltbahnen bzw. Arbeitsstrahlen aufweist und der Gurt­ förderer im Bereich der ersten Längsfaltstation ent­ sprechend den Querfaltbahnen in jeweils für sich gesteu­ ert antreibbare Teil-Gurtförderer unterteilt ist. Diese spezielle Ausführungsform der Vorrichtung zeichnet sich dadurch aus, daß jeder dieser Teil-Gurtförderer mit einer gesonderten Impulseinrichtung mit zugeordneter Im­ pulszählstrecke versehen ist und das die Positionierung der Vorderkante eines auf mehreren Teil-Gurtförderern aufliegenden Wäschestückes entlang der vorbestimmten Stopplinie durch gesteuertes Stillsetzen sämtlicher Wäschestücke fördernder Teil-Gurtförderer nach Maßgabe eines Impulsvergleiches erfolgt.
Die Erfindung wird nachstehend anhand der Beschreibung von Ausführungsbeispielen und von der Bezugnahme auf die Zeichnungen näher erläutert. Es zeigt
Fig. 1 eine Faltvorrichtung (Kompaktfaltmaschine) in schematischer Seitenansicht,
Fig. 2 einen Grundriß bzw. eine Draufsicht im Bereich einer (ersten) Längsfaltstation der Faltma­ schine gemäß Fig. 1 in vergrößertem Maßstab,
Fig. 3 eine Vorderansicht der Längsfaltstation der Vorrichtung gemäß Fig. 1 und 2,
Fig. 4 eine Einzelheit im Bereich der Längsfalt­ station in Seitenansicht,
Fig. 5 eine schematische Darstellung eines Förder­ abschnitts eines Wäschestücks im Bereich der Längsfaltstation im Grundriß,
Fig. 6 eine Einzelheit, nämlich Impulszählvorrich­ tung, an einer Umlenkrolle eines Gurtförderers im Längs- bzw. Axialschnitt bei vergrößertem Maßstab,
Fig. 7 einen Querschnitt VII-VII in Fig. 6.
Die in den Zeichnungen als bevorzugtes Ausführungs­ beispiel dargestellte Faltmaschine ist als Kompaktfalt­ maschine ausgebildet. Wäschestücke 10 a, 10 b, 10 c und 10 d durchlaufen nacheinander eine erste Querfaltstation 11, eine zweite Querfaltstation 12, eine erste Längs­ faltstation 13 sowie weitere Längsfaltstationen 14 und 15. Für den Transport der Wäschestücke 10 a, 10 b . . . und zur Durchführung der Faltungen sind an einem Maschinengestell 16 Gurtförderer gelagert. Ein erster Gurtförderer 17 ist tischartig angeordnet mit einer Neigung zur Aufgabeseite des Wäschestücks 10 a hin. Der Gurtförderer 17 besteht - wie die weiteren, noch zu beschreibenden Gurtförderer - aus einer Mehrzahl von parallelen Gurten 18, die über Umlenkrollen 19 und 20 geführt sind. Von diesen ist zweckmäßigerweise die von der Aufgabeseite der Wäschestücke entfernt liegende Umlenkrolle 20 angetrieben.
Unterhalb des Gurtförderers 17 bzw. unterhalb eines Untertrums 21 desselben, ist ein weiterer Gurtförderer 22 mit Umlenkrollen 23, 24 und 25 gelagert. Ein Ober­ trum 26 dieses geneigt angeordneten Gurtförderers 22 verläuft in enger Nachbarschaft zum Untertrum 21 des Gurtförderers 17. Zwischen dem Untertrum 21 und dem Obertrum 26 wird ein Wäschestück 10 b nach einer ersten Querfaltung gefördert.
Im Anschluß an den Gurtförderer 22 folgt ein weiterer, im wesentlichen horizontal gerichteter Gurtförderer 27. An diesen schließt ein der Längsfaltstation 13 zugeordneter Gurtförderer 28 in im wesentlichen glei­ cher Ebene an.
Die erste Querfaltstation 11 wird im gemeinsamen Um­ lenkbereich der Gurtförderer 17 und 22 gebildet, näm­ lich im Bereich der Umlenkrollen 20 und 23. Die Quer­ faltstation 11 ist als Einschiebefalter ausgebildet mit einem Luftstrahldüsenrohr 29. Durch einen Luft­ strahl wird das Wäschestück unter Querfaltung zwischen die Umlenkwalzen 20 und 23 bzw. die Gurte eingeför­ dert.
Auch die zwischen den Gurtförderern 22 und 27 gebil­ dete Querfaltstation 12 ist mit einem Luftstrahldüsen­ rohr 30 bestückt. Das Wäschestück wird zwischen den Umlenkrollen 24 und 25 einerseits und einer Umlenkrolle 31 des Gurtförderers 27 andererseits quergefaltet.
Das im vorliegenden Falle zweimal quergefaltete Wäsche­ stück 10 d wird als Faltschlauch in den Bereich der ersten Längsfaltstation 13 gefördert. Der dieser zugeordnete Gurtförderer 28 muß zur Durchführung der Längsfaltung mit Hilfe eines auf- und abbewegbaren Faltschwerts 32 angehalten werden. Die Längsfaltung wird in der Weise ausgeführt, daß das Wäschestück 10 d (Falt­ schlauch) mittig durch das Faltschwert 32 erfaßt und zwischen benachbarten Gurten 18 des Gurtförderers 28 nach unten geschoben wird.
Für die Durchführung dieser (ersten) Längsfaltung soll das Wäschestück 10 d eine exakte, stets wieder­ kehrende Relativlage auf dem Gurtförderer 28 einnehmen. Diese Relativlage wird im vorliegenden Fall nach einer in Förderrichtung vornliegenden Faltkante, nämlich einer Vorderkante 33 des Wäschestücks 10 d bestimmt. Die Vorderkante soll bei Stillstand des Gurtförderers 28 an einer vorgegebenen bzw. einstellbaren (gedachten) Stopplinie X ausgerichtet sein. Diese erstreckt sich quer zur Förderrichtung, exakt unter einem rechten Winkel hierzu. Die Lage der Stopplinie X ist so gewählt, daß die nachfolgenden Längsfaltungen in den Längsfalt­ stationen 14 und 15 einwandfrei ausgeführt und schließlich das gefaltete Wäschestück präzise abgesta­ pelt werden kann.
Um diese Position des Wäschestücks 10 d wiederkehrend zu erreichen, wird der Gurtförderer 28 gesteuert ange­ trieben, und zwar derart, daß nach Maßgabe der tatsäch­ lichen Bewegungscharakteristik die Vorderkante 33 des Wäschestücks an der Stopplinie X angehalten wird. Dabei sind wechselnde Antriebsgeschwindigkeiten des Gurtförderers 28 sowie ein sich im Laufe der Zeit veränderndes Verhalten der beteiligten Organe beim Stillsetzen des Gurtförderers 28 in Betracht zu ziehen. Mindestens eine der Umlenkrollen 34, 35 für diesen Gurtförderer 28 ist mit einer Kupplungs-Bremseinheit 60, 61 geeigneter Ausführung versehen, durch die nach Maßgabe der gemessenen Bewegungscharakteristik der Antrieb für den Gurtförderer 28 abgeschaltet und eine Bremse in Tätigkeit gesetzt wird. Die Antriebsphase sowie die Verzögerungsphase bis zum Stillstand des Gurtför­ derers 28 sind so bemessen, daß die geschilderte End­ position des Wäschestücks 10 d wiederkehrend erreicht wird.
Für die Bewegungssteuerung des Gurtförderers 28 wird der tatsächliche Transportweg des Wäschestücks 10 d unabhängig von der Geschwindigkeit ermittelt und da­ nach der Gurtförderer 28 gesteuert. Bei dem vorlie­ genden konkreten Ausführungsbeispiel werden während des Transportes des Wäschestücks 10 Impulse erzeugt, gezählt und in einer Vergleichsrechnung ausgewertet. Zu diesem Zweck ist dem Gurtförderer 28 eine Impulsein­ richtung 36 zugeordnet, die in Abhängigkeit von der Bewegung des Gurtförderers 28 arbeitet. Wie aus Fig. 6 und 7 ersichtlich, ist die Impulseinrichtung 36 an einer der Umlenkrollen 34, 35 angeordnet. Diese ist mit einer Achse 37 drehbar (Lager 38) im Ma­ schinengestell 16 abgestützt. Auf einem zentrisch am freien Ende der Achse 37 angebrachten Zapfen 39 ist die Impulseinrichtung 36 über eine Kupplungshülse 40 gelagert. Ein Impulsgeber 41 ist in einem unverdreh­ bar gelagerten Gehäuse 42 untergebracht. Der Impuls­ geber besteht aus einer Lochscheibe 43 mit längs einer Kreisbahn mit gleichen Abständen voneinander angeord­ neten Bohrungen 44. Durch diese werden Signale eines innerhalb des Gehäuses 42 angeordneten Senders 45 bei deckender Relativstellung hindurchgeleitet. Auf der gegenüberliegenden Seite der Lochscheibe 43 ist gleichachsig zum Sender 45 ein Empfänger 46 innerhalb des Gehäuses 42 angeordnet. Jedesmal, wenn eine Bohrung 44 der drehenden Lochscheibe 43 am Sender 45 vorbei­ läuft wird, ein Impulssignal auf den Empfänger 46 übertragen. Dieser ist mit einer Einrichtung zum Aus­ werten der Impulse verbunden, nämlich mit einem Micro­ computer.
Die Lochscheibe 43 ist auf einem Wellenstück 47 ange­ ordnet, das wiederum mit der Kupplungshülse 40 ver­ bunden ist. Das über ein Drehlager 48 auf dem Wellen­ stück 47 abgestützte Gehäuse 42 wird durch eine Halte­ rung, nämlich durch einen in einen Führungsschlitz 49 eines Ansatzes 50 am Gehäuse 42 eintretenden stangenförmigen Halter 51 gegen Drehen gesichert. Der Halter 51 ist mit dem Maschinengestell 16 verbunden.
Der durch das Wäschestück 10 d zurückgelegte Förderweg bis zur Stopplinie X ist durch eine bestimmte Anzahl von Impulsen markiert. Bei dem vorliegenden Ausfüh­ rungsbeispiel ist ein Teilbereich der Förderstrecke des Wäschestücks 10 d durch den Gurtförderer 28 als in Förderrichtung begrenzte Impuls-Zählstrecke Z be­ stimmt. Während des Transportes der Vorderkante 33 des Wäschestücks 10 d längs dieser Impulszählstrecke Z wird die beschriebene Impulseinrichtung 36 einge­ schaltet bzw. werden die von dieser erzeugten Impulse gezählt und gegebenenfalls zur Korrektur des Antriebs des Gurtförderers 28 ausgewertet. Die Impulszählstrecke Z kann, wie in Fig. 4 gezeigt, eine geringere Länge haben als die des Wäschestücks 10 d. Der Beginn der Impulszählstrecke Z ist durch ein Auslösungsorgan bestimmt, im vorliegenden Falle durch einen (elektro­ optischen) Taster 52 für die Vorderkante 33 des Wäsche­ stücks. Der Taster 52 ist hier oberhalb der Bewegungs­ bahn des Wäschestücks 10 d an einem Halter 53 ange­ bracht. Das Ende der Impulszählstrecke Z ist durch die Stopplinie X definiert.
Die Besonderheit der Förderung des Wäschestücks 10 d bis zur Stopplinie X ist dadurch gekennzeichnet, daß nach dem Abschalten bzw. Abkuppeln des Antriebs die Förderung noch "nachläuft". Die Impulszählstrecke Z ist aus diesem Grunde unterteilt in eine Antriebs­ strecke A und in eine Nachlaufstrecke N. Im Bereich einer Trennstelle Y zwischen den vorgenannten Bereichen erfolgt die Abschaltung bzw. Abkupplung des Antriebs, so daß der Gurtförderer 28 danach, also im Bereich der Nachlaufstrecke N, bis zum Stillstand verzögert, nämlich abgebremst wird. Die gesamte Impulszählstrecke Z ist ebenfalls wie die Antriebsstrecke A und die Nachlaufstrecke N durch eine bestimmte Anzahl von Impulsen gekennzeichnet. Die Anzahl der Impulse für die Teilstrecke A und N ist veränderlich innerhalb der Gesamtlänge bzw. Impulszahl der Impulszählstrecke Z.
Bei dem vorliegenden Ausführungsbeispiel (Fig. 4) mag die vorgegebene Impulszahl für die Impulszähl­ strecke Z als Beispiel 200 Impulse betragen. Die Anzahl der Impulse im Betrieb der Antriebsstrecke A kann z. B. 70 sein. Auf diese Verhältnisse wird die Faltma­ schine bei der Einstellung (empirisch) justiert. Wenn nun im Laufe des Betriebes durch Änderungen der Be­ wegungscharakteristik des Gurtförderers 28 die gemes­ sene Anzahl der Impulse über die gesamte Impulszähl­ strecke Z sich verändern, nämlich unter 200 bleibt oder diese Zahl übersteigt, erfolgt eine Anpassung in der Weise, daß die Trennstelle Y zum Anfang oder Ende der Impulszählstrecke Z hin verschoben wird. Ist die gemessene Anzahl der Impulse unterhalb der vorgegebenen Zahl (z. B. 200) muß die Trennstelle Y entsprechend den rechnerisch ermittelten Differenzen in Richtung zur Stopplinie X verlegt werden, die Anzahl der Impulse im Bereich der Antriebsstrecke A wird demnach größer. Wenn hingegen die gemessene Zahl der Impulse zu hoch ist, also über 200 liegt, mithin also die erforderliche Nachlaufstrecke N größer gewählt sein muß, erfolgt eine Verschiebung der Trennstelle Y in Richtung zum Anfang der Impulszählstrecke Z. Die Anzahl der Impulse im Bereich der Antriebsstrecke A ist in diesem Falle kleiner als die vorgegebene von beispielsweise 70.
Die Auswertung der Impulsmessungen erfolgt in einem Microcomputer 54. Die Anzahl der vom Beginn der Im­ pulsmessung bis zum Stillstand des Gurtförderers 28 festgestellten Impulse werden einer im Microcomputer 54 gespeicherten Vergleichs-Impulszahl gegenüberge­ stellt. Wenn eine faltungstechnisch bedenkliche Ab­ weichung zwischen der gemessenen Impulszahl und der gespeicherten Vergleichszahl gegeben ist, erfolgt die Justierung des Antriebs des Gurtförderers 28 durch Verschiebung der Trennstelle Y (Zeitpunkt der Ab­ schaltung bzw. Abkopplung des Antriebs) in der einen oder anderen Richtung innerhalb der Impulszählstrecke Z. Die Anordnung kann so getroffen sein, daß eine gewisse Mindestdifferenz an Impulsen gegeben sein muß, bevor die Justierung durchgeführt wird. Des wei­ teren kann eine Anzahl von Impulszählungen durchgeführt und aus diesen das arithmetische Mittel zur Fest­ stellung der relevanten Impulszahl gebildet werden.
Die Anwendung dieses Verfahrens ist mit besonderen Vorteilen verbunden, wenn die Faltmaschine mehrere, beispielsweise zwei Querfaltbahnen B 1 und B 2 aufweist. Ein derartiges Ausführungsbeispiel ist in Fig. 2, 3 und 5 wiedergegeben.
Der relevante Gurtförderer 28 ist bei diesem Ausfüh­ rungsbeispiel in zwei nebeneinanderliegende Teil- Gurtförderer 28 a, 28 b unterteilt. Diese sind in glei­ cher Weise ausgebildet und gleichgroß bemessen. Um­ lenkrollen 34 a, 34 b bzw. 35 a und 35 b dieser Teil-Gurt­ förderer 28 a, 28 b sind gleichachsig angeordnet. Durch diese Ausbildung der Gurtförderer 28 a, 28 b im Bereich der ersten Längsfaltstation 13 ist alternativ ein Betrieb der Faltmaschine in einer oder in zwei Bahnen möglich.
Die Gurtförderer 28 a, 28 b bzw. deren Umlenkrollen 34 a, 34 b werden durch einen gemeinsamen Antriebsmotor 55 angetrieben. Dessen Antrieb wird über einen ersten Kettentrieb 56 auf eine Zwischenantriebswelle 57 über­ tragen. Diese wiederum ist über weitere Kettentriebe 58 und 59 jeweils mit der Umlenkrolle 34 a bzw. 34 b verbunden. Die Übertragung des Antriebs auf diese erfolgt über Kupplungs-Brems-Einheiten 60 und 61 an den Enden der Umlenkrollen 34 a, 34 b. Mit diesen Kupp­ lungs-Brems-Einheiten 60, 61 ist der Microcomputer 54 verbunden, um nach Maßgabe der Impulsrechnungen die Beendigung des Antriebs (Ende der Antriebsstrecke A) durch Entkuppeln bei weiterlaufendem Antriebsmotor 55 und Einschalten einer Bremse zu bewirken.
Die Impulseinrichtung 36 ist bei diesem Ausführungsbei­ spiel jeweils den gegenüberliegenden Umlenkrollen 35 a, 35 b zugeordnet. Auch hier ist eine elektrische Verbindung mit dem Microcomputer 54 gegeben.
Beim hier erörterten Ausführungsbeispiel sind den Teil-Gurtförderern 28 a, 28 b drei Faltschwerter 32, 32 a und 32 b zugeordnet. Unterhalb derselben bzw. unter­ halb der Teil-Gurtförderer 28 a, 28 b sind im Bereich der Faltschwerter 32, 32 a, 32 b in an sich bekannter Weise Einschiebeförderer 62, 63; 64, 65; 66, 67 paar­ weise angeordnet. Zwischen je paarweise gegenüberlie­ gende Einschiebeförderer wird das längs zu faltende Wäschestück 10 d eingeschoben. Bei zweibahnigem Betrieb der Vorrichtung sind die Faltschwerter 32 a und 32 b mit den Einschiebeförderern 62, 63 sowie 66, 67 den Querfaltbahnen B 1 und B 2 zugeordnet. Bei einbahnigem Betrieb kommt das Faltschwert 32 mit den Einschiebe­ förderern 64 und 65 zur Wirkung, und zwar im Bereich zwischen den beiden Teil-Gurtförderern 28 a, 28 b.
Unterhalb dieser vorbeschriebenen ersten Längsfalt­ station 13 ist ein ebenfalls als Gurtförderer ausge­ bildeter Querförderer 68 angeordnet. Auf diesem werden die einmal längsgefalteten Wäschestücke 10 d der wei­ teren Längsfaltstation 14 in Gestalt eines Brücken­ falters sowie schließlich der Längsfaltstation 15 zugeführt, die bei dem vorliegenden Ausführungsbeispiel nach dem Prinzip des "stack-and fold-System" ausge­ bildet ist. Die von einem zangenförmigen Faltorgan 69 erfaßten Wäschestücke werden auf einem auf- und abbewegbaren Stapler abgelegt.
Wie aus Fig. 5 ersichtlich, ist im Bereich der Teil- Gurtförderer 28 a, 28 b jeweils eine gesonderte Impuls­ zählstrecke Z 1 bzw. Z 2 gebildet. Diese ist in der beschriebenen Weise durch die Trennstellen Y 1 und Y 2 in Antriebsstrecken A 1 und A 2 sowie in Nachlauf­ strecken N 1 und N 2 aufgeteilt. Da die Bewegungs- bzw. Antriebscharakteristiken der Teil-Gurtförderer 28 a, 28 b unterschiedlich sein können, sind die Trennstellen Y 1 und Y 2 je nach den unabhängig gemessenen Impulsen unter Umständen nicht in gleicher Querebene ausgerich­ tet. Das Ende beider Impulszählstrecken Z 1 und Z 2 wird grundsätzlich durch die gemeinsame, durchgehende Stopplinie X markiert. Der Anfang der Impulszähl­ strecken Z 1 und Z 2 liegt hier ebenfalls in gemeinsamer Querebene, vorgegeben durch gesonderte Taster 52 a, 52 b für jede Impulszählstrecke Z 1, Z 2.
In der bereits beschriebenen Weise wird jede Impuls­ zählstrecke Z 1, Z 2 hinsichtlich der tatsächlichen Impulszahl laufend überwacht und erforderlichenfalls individuell korrigiert, so daß ein gemeinsames Wäsche­ stück oder einzelne Wäschestücke je Querfaltbahn B 1, B 2 stets mit der Vorderkante 33 in der Stopplinie X angehalten wird.
Aus dem beschriebenen Ablauf ergibt sich, daß festge­ stellte Fehlpositionierungen von Wäschestücken durch Impulsvergleich jeweils zu Korrekturen bei den nach­ folgenden Wäschestücken führt. Dabei kann bei großen Positionierungsdifferenzen die Korrektur über einen längeren Zeitraum, d. h. über mehrere nachfolgende Wäschestücke stufenweise erfolgen.
Bezugszeichenliste
10 a, b, c, d Wäschestück
11 Querfaltstation
12 Querfaltstation
13 Längsfaltstation
14 Längsfaltstation
15 Längsfaltstation
16 Maschinengestell
17 Gurtförderer
18 Gurt
19 Umlenkrollen
20 Umlenkrollen
21 Umlenktrum
22 Gurtförderer
23 Umlenkrollen
24 Umlenkrollen
25 Umlenkrollen
26 Obertrum
27 Gurtförderer
28, 28 a, 28 b Gurtförderer
29 Luftstrahldüsenrohr
30 Luftstrahldüsenrohr
31 Umlenkrolle
32, 32 a, 32 b Faltschwert
33 Vorderkante
34, 34 a, 34 b Umlenkrollen
35, 35 a, 35 b Umlenkrollen
36 Impulseinrichtung
37 Achse
38 Lager
39 Zapfen
40 Kupplungshülse
41 Impulsgeber
42 Gehäuse
43 Lochscheibe
44 Bohrung
45 Sender
46 Empfänger
47 Wellenstück
48 Drehlager
49 Führungsschlitz
50 Ansatz
51 Halter
52, 52 a, 52 b Taster
53 Halter
54 Microcomputer
55 Antriebsmotor
56 Kettentrieb
57 Zwischenantriebswelle
58 Kettentrieb
59 Kettentrieb
60 Kupplungs-Brems-Einheit
61 Kupplungs-Brems-Einheit
62 Einschiebeförderer
63 Einschiebeförderer
64 Einschiebeförderer
65 Einschiebeförderer
66 Einschiebeförderer
67 Einschiebeförderer
68 Querförderer
69 Faltorgan
70 Stapler
X Stopplinie
A, A 1, A 2 Antriebsstrecke (von Z)
B 1, B 2 Querfaltbahn
N, N 1, N 2 Nachlaufstrecken (von Z)
Y, Y 1, Y 2 Trennstelle zwischen Antriebs­ strecke und Nachlaufstrecke der Impuls-Zählstrecke
Z, Z 1, Z 2  Impuls-Zählstrecken

Claims (10)

1. Vorrichtung zum mehrfachen Quer- und Längsfalten von Wäschestücken (Kompaktfaltmaschine), mit im Bereich von Gurtfördereinrichtungen aufeinanderfolgend angeord­ neten Quer- und Längsfaltstationen, mit wenigstens einem gesteuert antreibbaren Gurtförderer in der ersten Längs­ faltstation und gesteuert schaltbaren Falteinrichtungen in sämtlichen Faltstationen, sowie mit diesen zugeord­ neten, die Wäschestücke abtastenden Einrichtungen für das gesteuerte Antreiben bzw. Schalten des Gurtförderers und der Falteinrichtungen, dadurch gekenn­ zeichnet,
daß der gesteuert antreibbare Gurtför­ derer (28; 28 a, 28 b) eine Impulseinrichtung (36) mit zu­ geordneter Impulszählstrecke (Z; Z 1, Z 2) aufweist, die aus einer Antriebsstrecke (A; A 1, A 2) und einer Nachlauf­ strecke (N; N 1, N 2) besteht, wobei die Impulseinrichtung (36) und die Impulszählstrecke (Z; Z 1, Z 2) zur Feststel­ lung der Bewegungs- bzw. Geschwindigkeitscharakteristik des Gurtförderers (28; 28 a, 28 b) dienen, und die Nachlaufstrecke (N; N 1, N 2) z. B. diejenige Strecke ist, um die ein Wäschestück (10 a) nach einem Abschalten des Antriebs des Gurtförderers (28; 28 a, 28 b) in folge der Massen­ trägheit des Gurtförderers (28, 28 a, 28 b) noch weiterbewegt wird,
daß die Positionierung einer Vorderkante (33) eines Wäschestückes (10 d) entlang einer vorbestimmten Linie (Stopplinie X) in der ersten Längsfaltstation durch ge­ steuertes Stillsetzen des Gurtfördererantriebes (60, 61) aufgrund eines Impulsvergleichs der längs der Impulszähl­ strecke (Z; Z 1, Z 2) gemessenen Anzahl von Impulsen mit einer vorgegebenen Vergleichsanzahl von Impulsen er­ folgt,
und daß bei Abweichungen der Anzahl von gemessenen Im­ pulsen von der vorgegebenen Vergleichsanzahl von Impul­ sen die Trennstelle (Y; Y 1, Y 2) zwischen der Antriebs­ strecke (A; A 1, A 2) und der Nachlaufstrecke (N; N 1, N 2) neu festgelegt wird.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich­ net, daß die Stopplinie (X) am Ende der Impulszähl­ strecke (Z; Z 1, Z 2) angeordnet ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch ge­ kennzeichnet, daß die Impulseinrichtung (36) an einer Antriebs- oder Umlenkrolle (35; 35 a, 35 b) des Gurtför­ derers (28; 28 a, 28 b) angeordnet ist.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, da­ durch gekennzeichnet, daß der Gurtförderer (28; 28 a, 28 b) unter Zwischenschaltung einer Kupplungs-Brems-Ein­ heit (60, 61) angetrieben ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeich­ net, daß die jeweilige Kupplungs-Brems-Einheit (60, 61) an einer antreibenden Umlenkrolle (34; 34 a, 34 b) des Gurtförderers (28; 28 a, 28 b) angeordnet ist.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, da­ durch gekennzeichnet, daß die Wäschestück-Abtasteinrich­ tung (52; 52 a, 52 b) die Impulseinrichtung (36) und die Kupplungs-Brems-Einheit (60, 61) an einen Microcomputer (Prozessor) (54) angeschlossen sind und der Impulsver­ gleich durch den Microcomputer (54) erfolgt.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, da­ durch gekennzeichnet, daß bei erheblichen Abweichungen zwischen der Anzahl von gezählten Impulsen und der Anzahl von im Microcomputer (54) gespeicherten Impulsen die Anpassung bzw. Nachjustierung der Trennstelle (Y; Y 1, Y 2) abgestellten Folgen durchgeführt wird.
8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeich­ net, daß eine Mehrzahl von Ergebnissen aufeinanderfolgen­ der Zählungen von Impulsen addiert, ein arithmetischer Mittelwert gebildet und dieser Mittelwert mit der im Microcomputer (54) gespeicherten Anzahl von Impulsen ver­ glichen wird.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, wo­ bei mindestens zwei nebeneinander angeordnete, unabhän­ gig voneinander antreibbare Querfaltbahnen (Arbeits­ straßen) gebildet sind und der Gurtförderer im Bereich der ersten Längsfaltstation entsprechend den Querfalt­ bahnen in jeweils für sich gesteuert antreibbare Teil- Gurtförderer (28 a, 28 b) unterteilt ist, dadurch gekenn­ zeichnet, daß jeder dieser Teil-Gurtförderer (28 a, 28 b) mit einer gesonderten Impulseinrichtung (36) mit zuge­ ordneter Impulszählstrecke (Z 1, Z 2) versehen ist, und daß die Positionierung der Vorderkante (33) eines auf mehreren Teil-Gurtförderern (28 a, 28 b) aufliegenden Wäschestückes (10 d) entlang der vorbestimmten Linie (Stopplinie X) durch gesteuertes Stillsetzen sämtlicher das Wäschestück fördernde Teil-Gurtförderer (28 a, 28 b) nach Maßgabe eines Impulsvergleichs erfolgt.
10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeich­ net, daß die an den einzelnen Teil-Gurtförderern (28 a, 28 b) gemessenen Anzahlen von Impulsen mit einer gemein­ samen, veränderbaren, im Microcomputer (54) gespeicher­ ten Anzahl von Impulsen verglichen werden.
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