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DE3320208A1 - Vorrichtung zum abscheiden des bei textilmaschinen anfallenden faserflugs - Google Patents

Vorrichtung zum abscheiden des bei textilmaschinen anfallenden faserflugs

Info

Publication number
DE3320208A1
DE3320208A1 DE19833320208 DE3320208A DE3320208A1 DE 3320208 A1 DE3320208 A1 DE 3320208A1 DE 19833320208 DE19833320208 DE 19833320208 DE 3320208 A DE3320208 A DE 3320208A DE 3320208 A1 DE3320208 A1 DE 3320208A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
sieve
scrapers
area
scraper
housing
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19833320208
Other languages
English (en)
Inventor
Des Erfinders Auf Nennung Verzicht
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Ernst Jacobi and Co KG
Original Assignee
Ernst Jacobi and Co KG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Ernst Jacobi and Co KG filed Critical Ernst Jacobi and Co KG
Priority to DE19833320208 priority Critical patent/DE3320208A1/de
Publication of DE3320208A1 publication Critical patent/DE3320208A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01HSPINNING OR TWISTING
    • D01H11/00Arrangements for confining or removing dust, fly or the like
    • D01H11/005Arrangements for confining or removing dust, fly or the like with blowing and/or suction devices

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Spinning Or Twisting Of Yarns (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Abscheiden des bei Textil-
  • maschinen anfallenden Faserflugs Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Abscheiden des bei Textilmaschinen anfallenden Faserflugs mittels eines Siebs, das von einem den Faserflug mitführenden Luftstrom durchströmt wird, wobei sich auf einer Siebseite der Faserflug abscheidet, der durch mindestens einen über diese Siebseite streichenden drehbaren Abstreifer vom Sieb entfernt wird.
  • Bei einer bekannten Vorrichtung dieser Art ist das Sieb kreisförmig ausgebildet. Konzentrisch zu ihm ist ein sich drehender Abstreifer vorgesehen, der das Sieb überstreicht. Ein Teil des Siebes ist an der dem Abstreifer gegenüberliegenden Seite segmentförmig abgedeckt. An diesen abgedeckten Bereich schließt sich an der Siebseite , die von dem Abstreifer überstrichen wird, ein Faserflugsammelraum an.
  • Diese bekannte Vorrichtung weist eine Reihe von Nachteilen auf. Ein Teil des vom Abstreifer abgestreiften Materials uird von der Luftströmung wieder erfasst und von neuem auf dem Sieb abgeschieden. Dies ist dadurch bedingt, daß keine klare Trennung zwischen dem Faserflugsammelraum und dem Bereich der Vorrichtung, der von der Luft durchströmt wird, besteht. Soll der Sammelraum entleert werden, ist es erforderlich , den Luftstrom abzustellen. Wird nämlich das Sieb von einem Saugstrom durchströmt, dann würde bei nicht abgestelltem Luftstrom eine Luftströmung vom Faserflugsammelraum zum Sieb entstehen, wodurch bereits abgestreifter Faserflug von neuem auf das Sieb gelangen würde.
  • Wird dagegen das Sieb von einem Druckstrom durchströmt, dann würde bei nicht abgestelltem Luftstrom dieser das im Sammelraum gesammelte Material unkontrolliert aus diesem blasen, wenn die Entleerklappe des Sammelraums geöffnet wird.
  • Wegen dieser Nachteile hat man die Siebreinigung mittels abstreifer verlassen. Bei den heutigen Reinigungsvorrichtungf wird vielmehr so verfahren, daß das Sieb, das von einem Saugstrom durchströmt wird, beim Entleeren des Faserflugsammelraumes in Gegenstromrichtung von einem Druckstrom durchströmt wird, wodurch einerseits das Sieb gereinigt, andererseits der Faserflugsammelraum entleert wird. Diese bekannten Vorrichtungen weisen jedoch den Nachteil einer komplizierten Klappen- und Schiebersteuerung auf.
  • Es besteht die Aufgabe, die eingangs genannte Vorrichtung so auszubilden, daß der Faserflugsammelraum eindeutig von dem Bereich der Vorrichtung getrennt ist, die von dem Faserflug mitführenden Luftstrom durchströmt wird.
  • Gelöst wird diese Aufgabe mit den kennzeichnenden Merkmalen des Anspruches 1. Vorteilhafte Ausgestaltungen sind den Unteransprüchen entnehmbar.
  • Ein Ausführungsbeispiel wird nachfolgend anhand der Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen: Fig. 1 einen Vertikalschnitt durch die Vorrichtung und Fig. 2 eine perspektivische Explosionsdarstellung des das Sieb, die Abstreifer und den Faserflugsammelraum aufweisenden Teils der gegenüber Fig. 1 modifizierten Vorrichtung.
  • Das Gehäuse der Vorrichtung weist eine obere Öffnung 1 auf, über welche mit Faserflug beladene Luft angesaugt wird. An diese Öffnung 1 schließt sich an ein Saugraum 2. In einer mit 3 bezeichneten vertikalen Gehäusewand ist ein Sieb 4 angeordnet. In dieser Gehäusewand 3 gelagert ist eine Welle 5, auf welcher sternförmig angeordnete Abstreifer 6 befestigt sind. Auf der Welle 5 ist weiterhin eine Riemenscheibe 7 befestigt, die mit einem Antriebsmotor in Verbindung steht.
  • Der Bereich unterhalb der Welle 5 stellt den Faserflugsammelraum 8 dar. An der den Abstreifern 6 gegenüberliegenden Seite der Gehäusewand 3 ist ein Ventilator 9 angeordnet, dessen Saugraum 10 vom Druckraum 11 durch eine weitere Gehäusewand 12 abgetrennt ist. Über eine Öffnung 13 steht der Druckraum 11 in Verbindung mit der Umgebung der Vorrichtung.
  • Die Luftführung in der Vorrichtung ist durch die Pfeile angedeutet. Die über die Öffnung 1 in den Saugraum angesaugte Luft strömt durch das Sieb 4, auf dessen rechter Siebseite sich der Faserflug niederschlägt. Nach Durchströmen des Siebs gelangt die Luft in den ventilatorseitigen Saugraum 10, von wo sie in den Druckraum 11 gefördert wird und von dort über die Öffnung 13 abströmt.
  • Der Faserflug , der sich auf der rechten Seite des Siebs 4 niederschlägt, wird durch die sich drehenden Abstreifer 6 abgestreift und in den Faserflugsammelraum 8 gefördert.
  • Das Sieb 4 ist kreisabschnittförmig ausgebildet und weist eine Sehne 14 auf, welche kleiner ist als der Durchmesser der von den Abstreifern 6 überstrichenen Kreisfläche. Unterhalb dieser Sehne 14 werden die Abstreifer 6 von den Wandungsteilen 15, 16 , 17, 18 taschenförmig umgriffen. Diese Wandungsteile bilden somit zusammen mit den Abstreifern eine Zellenradschleuse, die eine Austrittsöffnung zum Faserflugsammelraum 8 hin aufweist.
  • Im gezeigten Ausführungsbeispiel sind sechs Abstreifer 6 vorgesehen, welche gleichmäßig verteilt angeordnet sind.
  • Die taschenförmig umgreifenden Bereiche der Wandungsteile 15, 16, 17, 18 sollen sich dann unterhalb der Sehne 14 und beidseits dieser Sehne über jeweils einen Bereich von mindestens 600 erstrecken. Die Wandungsteile 17, 18 , gegen die die äußeren Enden der Abstreifer 6 anliegen, bestehen bevorzugt aus einem elastischen Material. Die Wandungsteile 17, 18 sind in ihrem unteren Teil kreisförmig gekrümmt entsprechend dem Radius , auf dem sich die äußeren Enden der Abstreifer 6 bewegen.
  • Die unteren Kanten 19, 20 begrenzen die Austrittsöffnung der Zellenradschleuse zum Sammelraum 8 hin. Der Wandungsteil 15 weist einen keilförmigen Einschnitt 21 auf. Die linksseitige Kante dieses Einschnitts 21 sowie die Kante 19 bewirken, daß Material, welches zwischen den Abatrei fern 6 und den Wandungsteilen 15, 17 eingeklemmt ist, ungehindert in den Sammelraum 8 fallen kann.
  • Gemäß Fig. 1 sind die Abstreifer 6 freistehend an der Welle 5 befestigt. Bei der Ausführungsform nach Fig. 2 sind die Abstreifer 6 auf einer Radscheibe 22 angeordnet und dort axial verstellbar befestigt, um bei einer Abnutzung der Abstreifer diese in Richtung des Siebs 4 nachstellen zu können.
  • Das im Sammelraum 8 sich sammelnde Material kann von Hand oder durch Absaugen entfernt werden. Infolge der Zellenradschleuse herrscht im Sammelraum 8 Normaldruck oder ein geringfügiger Unterdruck, bedingt durch eventuelle Spalte zwichen den Abstreifern 6 und den Wandungsteilen 15 bis 18. Die Abstreifer 6 drehen sich relativ langsam.
  • Es kann ein Drucksensor vorgesehen sein,der den Antrieb für die Abstreifer 6 ein- und ausschaltet. Ist der Drucksensor im Saugraum 2 angeordnet, dann schaltet er den Antrieb für die Abstreifer 6 ein, wenn der Unterdruck auf einen bestimmten Wert abgefallen ist. Sobald der Unterdruck durch die Reinigung des Siebs 4 auf einen bestimmten Wert angestiegen ist, wird der Antrieb für die Abstreifer 6 wieder abgeschaltet. Der Drucksensor kann auch im ventilatorseitigen Saugraum 10 vorgesehen sein. In diesem Fall wird der Antrieb eingeschaltet, sobald der dortige Unterdruck auf einen bestimmten Wert angestiegen ist und der Antrieb wird wieder abgeschaltet, sobald der dortige Unterdruck auf einen bestimmten Wert abgefallen ist.
  • Dic Vorrichtung ist als Streckenfilter, als Filter für Rinqspinnmaschinen usw. einsetzbar. Es ist auch in vorhandene Filterkästen einbaubar. In einem solchen Fall kann der Ventilator 9 entfallen.
  • - Leerseite -

Claims (11)

  1. Ansprüche 1. Vorrichtung zum Abscheiden des bei Textilmaschinen anfallenden Faserflugs mittels eines Siebs , das von einem den Faserflug mitführenden Luftstrom durchströmt wird, wobei sich auf einer Siebseite der Faserflug abscheidet, der durch mindestens einen über diese Siebseite streichenden drehbaren Abstreifer vom Sieb entfernt wird, dadurch g e k e n n -z e i c h n e t , daß mehrere Abstreifer (6) sternförmig angeordnet sind, die sich um ihr Sternzentrum drehen, das Sieb (4) nur einen Teil der von den Abstreifern (6) überstrichenen Kreisfläche einnimmt und das Vorrichtungsgehäuse mit den Abstreifern (6) mindestens außerhalb des Siebbereichs eine Zellenradschleusebildet, die in einen Faserflugsammelraum (8) mündet.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch g e k e n n -z e i c h n e t , daß beidseits des Siebs (4) die Abstreifer (6) vom Vorrichtungsgehäuse taschenförmig umgriffen werden, wobei der umgreifende Bereich (Wandungsteile 15, 16, 17, 18) des Gehäuses beidseits mindestens gleich groß ist wie ein Segment zwischen zwei benachbarten Abstreifern (6)
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch g e -k e n n z e i c h n e t , daß das Sieb (4) etwa halbkreisförmig ist
  4. 4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch g e k e n n z e i c h n e t , daß der zum Sammelraum (8) verlaufende siebseitige Wandungsteil (15) einen von den Abstreifern (6) überstrichenen Einschnitt mit einer Kante (21) aufweist.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch g e k e n n -z e i c h n e t , daß der Einschnitt segmentförmig ist.
  6. 6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch g e k e n n z e i c h n e t ,daß die mit den Stirnseiten der Abstreifer (6) in Kontakt tretenden Wandungsteile (17, 18) mindestens im Bereich der Zellenradschleuse elastisch ausgebildet sind.
  7. 7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch g e k e n n z e i c h n e t , daß die Abstreifer (6) axial verstellbar an einer Radscheibe (22) angeordnet sind.
  8. 8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch g e k e n n z e i c h n e t, daß das Sieb (4) von einem Saugstrom durchströmt wird.
  9. 9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch g e k e n n -z e i c h n e t , daß im Vorrichtungsgehäuse ein Ventilator (9) angeordnet ist, dessen Saugseite (Saugraum 10) mit der anderen Siebseite in Verbindung steht.
  10. 10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch g e k e n n z e i c h n e t , daß ein Drucksensor worgesehen ist, der den Antrieb für die Abstreifer (6) ein-und ausschaltet.
  11. 11. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch g e k e n n -z e i c h n e t , daß sechs Abstreifer (6) vorgesehen sind und der umgreifende Bereich des Gehäuses jeweils segmentförmig größer 600 ist.
DE19833320208 1983-06-03 1983-06-03 Vorrichtung zum abscheiden des bei textilmaschinen anfallenden faserflugs Withdrawn DE3320208A1 (de)

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DE3320208A1 true DE3320208A1 (de) 1984-12-06

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ID=6200636

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2012028596A1 (de) * 2010-08-31 2012-03-08 Maschinenfabrik Rieter Ag Verfahren und vorrichtung zum ausfiltern von fasern aus einem luftstrom
CH711549A1 (de) * 2015-09-18 2017-03-31 Rieter Ag Maschf Reinigungsvorrichtung für eine Verdichtungsvorrichtung.
CN110359139A (zh) * 2019-07-29 2019-10-22 南通灵敏环保设备有限公司 一种粗纱机的节能风箱

Cited By (3)

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CH711549A1 (de) * 2015-09-18 2017-03-31 Rieter Ag Maschf Reinigungsvorrichtung für eine Verdichtungsvorrichtung.
CN110359139A (zh) * 2019-07-29 2019-10-22 南通灵敏环保设备有限公司 一种粗纱机的节能风箱

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