DE3319311A1 - Elektroakustischer wandler und verfahren zu dessen herstellung - Google Patents
Elektroakustischer wandler und verfahren zu dessen herstellungInfo
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Description
Γ 1 cKrool-ust ι ·>( tier Wandler und Verfahren zu dessen Herstel-1
ung
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen elektroaku-5stischen
Wandler und ein Verfahren zu dessen Herstellung.
Es sind zahlreiche Typen von elektroakustisehen Miniaturwandlern,
wie beispielsweise Mikrofone, bekannt. Beispielsweise
ist ein el ektroakustisches Mikrofon, wie es in Fig.
1Ou. Fig. 2 gezeigt ist, bekannt. Das elektroakustisehe Mikrofon,
welches in Fig. 1 u. Fig. 2 gezeigt ist, ist mit einem
elektrisch leitenden, im allgemeinen zylindrischen Gehäuse
10 versehen, das ein offenes Fenster zur Aufnahme von Schallwellen enthält. In dem Gehäuse 10 ist ein Basisteil
14 angeordnet, das eine Vertiefung 16 auf der Seite hat,
die dem offenen Fenster 12 des Gehäuses 10 gegenübersteht, und ein Durchgangsloch 18 in seinem Zentrum aufweist. In
der Vertiefung 16 des Basisteils.14 ist eine feststehende
Elektrode 20 befestigt. Die feststehende Elektrode 20 ist durch Ausbilden eines Films 22 aus einem Plastikmaterial
auf einer metallischen Platte 24 und durch Bearbeiten des Films 22 durch ein herkömmliches Verfahren derart, daß dieser
einen Elektretfilm mit einer Ladung bildet, hergestellt.
Eine elektrisch leitende Membran 26 ist parallel zu dem offenen Fenster 12 des Gehäuses 10 und der feststehenden
Elektrode 20 angeordnet, wobei der Rand der Membran 26 zwischen einen isolierenden Abstandshalter 28, welcher auf
der feststehenden Elektrode 20 angebracht ist, und einen elektrisch leitenden Ring 30, der an der Innenwand des Gehäuses
10 befestigt ist, eingeklemmt ist. Die Membran 26 ist beispielsweise aus einem metallischen Film oder einem
Film aus einem Plastikmaterial, welches mit einer metallischen
Schicht bedeckt ist, welcher Film eine Dicke von einigen Mikron aufweist, hergestellt. Die metallische Platte
der feststehenden Elektrode 20 hat einen vorstehenden Stift
32, der sich durch das Durchgangsloch 18 des Basisteils 14
erstreckt. Dieser vorstehende Stift 32 der feststehenden Elektrode 20 und das Gehäuse 10 fungieren als Signalaus-
β O fl -t
-7-
gangsanschlüsse, die an eine externe Schaltung (nicht g e zeig-t)
anzuschließen sind.
Das in Fig. 1 u. Fig. 2 gezeigte elektroakustische Mikrofon
ist indessen in sei η e rti Aufbau kompliziert und es bestehen
bestimmte Probleme vom Standpunkt der Arbeitskennlinien,
der Kosten, der Größe, der Herstellungsvorgänge usw..
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ei-10nen
verbesserten elektroakustisehen Wandler zu schaffen,
dem die oben genannten Nachteile nicht anhaften.
Gemäß der vorliegenden Erfindung wird zur Lösung dieser
Aufgabe ein elektroakustischer Wandler mit einer Grundplatte,
die aus einem elektrisch isolierenden Material besteht, und mit einer feststehenden Elektrode, die auf der einen
Seite der Grundplatte ausgebildet ist und aus einem elektrisch leitenden Material besteht, vorgeschlagen, der dadurch
gekennzeichnet ist, daß ein ringförmiges Tragteil vorgesehen ist, das auf einer Seite der Grundplatte ausgebildet
ist und die feststehende Elektrode umgibt, daß das ringförmige Tragteil aus einem elektrisch leitenden Material
hergestellt ist, welches das gleiche wie das elektrisch leitenden Material ist, aus dem die feststehende Elektrode
hergestel1t ist, daß sich das ringförmige Tragteil höher
als die feststehende Elektrode über die Grundplatte erhebt und daß eine elektrisch leitende Membran vorgesehen ist,
die an dem ringförmigen Tragteil befestigt ist und der feststenden
Elektrode gegenübersteht.
Erfindungsgemäß wird außerdem ein Verfahren zur Herstellung
eines elektroakustisehen Wandlers vorgeschlagen, das dadurch
gekennzeichnet ist, daß folgende Verfahrensschritte vorgesehen sind:
Bereitstellen eines Rohmaterials für eine Grundplatte,
die aus einem elektrisch isolierenden Material mit einer
Metallf ο lie, die als ein elektrisch leitendes Material
.::; ;' LO* O*J 33 I 93 I I
dient, welches auf eine Seite der isolierenden Grundplatte aufgebracht ist, besteht;
Ausbilden einer feststehenden Elektrode und eines ringförmigen
Tragteils, welches die feststehende Elektrode auf einer der Seiten der Grundplatte umgibt, durch selektives
Entfernen eines Teils der elektrisch leitenden Schicht in
einem Bereich der Grundplatte unter Belassung der betreffenden Schichtbereiche für die feststehende Elektrode und das
ringförmige Tragteil;
Verringern der Dicke der feststehenden Elektrode oberhalb
der isolierenden Grundplatte verglichen mit der Dicke des ringförmigen Tragteils;
Aufbringen einer elektrisch leitenden Membran auf das ringförmige Tragteil, so daß diese der feststehenden Elektrode
gegenübersteht.
Im folgenden werden bevorzugte Ausführungsbeispiele für die
vorliegende Erfindung anhand von Fig. 3 ... Fig. 8 beschrieben.
Fig. 1 zeigt eine Querschnitts ansicht des zuvor erläuterten
bekannten elektroakustischen Wandlers.
Fig. 2 zeigt eine Explosionszeichnung des in Fig. 1 dargestellten
bekannten elektroakustischen Wandlers.
Fig. 3 zeigt eine Schnittsansicht eines bevorzugten Aus
führungsbeispiels für einen elektroakustischen Wandler
gemäß der vorliegenden Erfindung. 30
Fig. 4 zeigt eine Schnittsansicht des in Fig. 3 gezeig
ten elektroakustischen Wandlers längs einer Schnittlinie
A-A.
Fig. 5 zeigt.eine Schnittsansicht-eines weiteren Ausfüh
rungsbeispiels für die vorliegende Erfindung.
Fig. 6(a) ... Fig. 6(d) zeigen jeweils Querschnittsansich-
it ο ft, -n m
-9-
ten, welche die verschiedenen Schritte zur Herstellung
des in Fig. 3 gezeigten elektroakustischen Wandlers
verdeutlichen.
Fig. 7 zeigt eine Quer sehnittsansicht einer Vielzahl von
elektroakustisehen Wandlern, die in Übereinstimmung
. mit'einem Ausführungsbeispiel für die vorliegende
Erfindung hergestellt werden.
Fig. 8 zeigt eine Draufsicht, die die elektroakustischen
Wandler gemäß Fig. 7 darstellt.
In allen Figuren sind gleiche oder gleichartige Elemente
mit jeweils gleichen Bezugszeichen versehen.
In Fig. 3 bzw. Fig. 4 ist eine Grundplatte 40 gezeigt, die
aus einem elektrisch isolierenden Material, beispielsweise
Fiberglas hergestellt ist. Auf einer Seite dieser Grundplatte 40 ist eine feststehende Elektrode 42 befestigt, die
aus einem elektrisch leitenden Material, beispielsweise
Kupfer, besteht. Die Grundplatte 40 hat eine Dicke von etwa 1 mm, und die feststehende Elektrode hat eine ungefähre
Dicke von weniger als 1 mm und einen Durchmesser von etwa 4.5 ... 8.5 mm. Ein ElektretfiIm 44 ist auf der Oberseite
der feststehenden Elektrode 42 befestigt. Der Elektretfilm 44 hat denselben Durchmesser wie die feststehende Elektrode
42 und eine Dicke von einigen Mikron bis einigen 10 Mikron.
Ein ringförmiges Tragteil 46, das aus demselben elektrisch leitenden Material wie die feststehende Elektrode 42 hergestellt
ist, ist auf derselben Seite der Grundplatte 40 befestigt und umgibt die feststehende Elektrode 42. Das ringförmige
Tragteil 46 hat einen äußeren Durchmesser von etwa 6 ... 10 mm und einen inneren Durchmesser von etwa
5 ... 9 mm sowie eine Dicke von etwa 1 mm, ist jedoch um
etwa einige Mikron oder einige 10 Mikron dicker als die
Gesamtdicke der feststehenden Elektrode und des Elektretfilm
s,
-10-ί Ein erster Anschluß 48, der aus einem elektrisch leitenden
Material, beispielsweise Kupfer, hergestellt ist, ist auf
der anderen Seite der Grundplatte 40 befestigt und steht der feststehenden Elektrode 42 gegenüber. Der erste Anschluß
48 und die feststehende Elektrode 42 sind elektrisch miteinander über ein erstes Verbindungselement 50, welches
aus einer elektrisch leitenden Paste oder einem elektrisch leitenden Kleber , die oder der ein erstes Durchgangsloch
52 ausfüllt, welches sich durch die feststehende Elektrode 42, die Grundplatte 40 und den ersten Anschluß 48 in deren
jeweiligem Zentrum erstreckt, besteht. Ein zweiter Anschluß 54, der aus dem gleichen leitenden Material wie der erste
Anschluß 48 hergestellt ist, ist auf der anderen Seite der Grundplatte 40 befestigt und steht dem ringförmigen Tragteil
46 gegenüber. Der zweite Anschluß 54 und das ringförmige Tragteil 46 sind miteinander elektrisch über ein zweites
Verbindungselement 56 verbunden, das aus derselben elektrisch
leitenden Paste oder dem elektrisch leitenden Kleber
wie das erste Verbindungselement 50 besteht und ein zweites
Durchgangsloch 58 füllt, das sich gemeinsam durch die Grundplatte
40 und den zweiten Anschluß 54 an einem Ort in Nachbarschaft des äußeren Umfangs des ringförmigen Tragteils 46
erstreckt. Der erste Anschluß 48 und der zweite Anschluß 54 haben die gleiche Dicke von etwa einigen 10 Mikron bis zu
einigen 100 Mikron.
Eine elektrisch leitende Membran 60, die aus einem Basisfilm 6Oa^ aus einem Plastikmaterial und einer metallischen
Schicht 6Ob^ die auf den Basisfilm 60ji aufgebracht ist,
besteht, ist auf der Oberseite des ringfömigen Tragteils 46 angeordnet. Die Membran (60) ist parallel zu dem Elektretfilm
44 auf der feststehenden Elektrode 42 orientiert und
bildet einen Luftspalt mit einer Stärke von etwa einigen Mikron oder einigen 10 Mikron zwischen sich und dem Elek-
35tretfilm 44. Ein zylindrisches Gehäuse 62, welches aus einei.i
elektrisch leitenden Material, beispielsweise Kupfer
oder Aluminium, hergestellt ist, ist auf der Grundplatte 40 angebracht und bedeckt das ringförmige Tragteil 46 und die
:v> 3319311
-πι Membran 60. Das Gehäuse 62 hat zwei Vorsprünge 64, 64, die
nach unten von dem unteren Ende des Gehäuses 62 aus weisen, sich durch die Grundplatte 40 erstrecken und mit dem zweiten
Anschluß 54 auf der? anderen Seite der Grundplatte 40
verbunden sind. Das Gehäuse 62 hat ein offenes Fenster 66 an seiner Oberseite, das der Membran 60 gegenübersteht.
Eine zylindrisehe Wandung 68 des Gehäuses 62 hat einen
Durchmesser von etwa 8 ... 12 mm und eine Dicke von etwa
ei ni gen. 100 Mi krön .
Fig·. 5 zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiel für einen
elektroakustisehen Wandler gemäß der vorliegenden Erfindung. Dieses in Fig. 5 gezeigte modifizierte Ausführungsbeispiel
stimmt mit dem ersten in Fig. 3 u. Fig. 4 gezeigten Ausführungsbeispiel mit der Ausnahme überein, daß ein Impedanztransformationselement
70 anstelle des ersten Verbindungselements 50 vorgesehen ist, daß eine Metallplatte 72
anstelle des zweiten Verbindungselements 56 vorgesehen ist,
die das ringförmige Tragteil 46 und den zweiten Anschluß miteinander verbindet und sich quer über den Umfang der
Grunplatte 40 erstreckt, und daß das Gehäuse 62 fortgelassen ist.
Fig. 6(a) ... Fig. 6(d) zeigen Herstellungsschritte zur
Herste!1ung von elektroakustisehen Wandlern gemäß Fig. 3
u. Fig. 4. Wie in Fig. 6(a) gezeigt, hat ein Rohmaterial 80, das ein Ausgangsmaterial für isolierende Grundplatten
40 darstellt, eine erste und eine zweite Metallfolie 82 u. 84, beispielsweise Kupferfolien, die jeweils auf eine der
beiden Seiten der Grundplatte aufgebracht sind. Die erste Metallfolie 82 auf der einen Seite der Grundplatte hat die
gleiche Dicke wie das ringförmige Tragteil 46, welches in
Fig. 3 gezeigt ist. Die zweite Metallfolie 84 auf der anderen Seite der Grundplatte hat die gleiche Dicke wie der
erste Anschluß und der zweite Anschluß 48 bzw. 54, die in Fig. 3 gezeigt sind .
Wie.in Fig. 6(b) gezeigt, wird die erste Metallfolie 82
durch c-1 non ersten Ätzvorgang derart bearbeitet, daß nur
jeweils ein runder Scheibenbereich, der die feststehende
Elektrode 42 bildet, und ein ringförmiger Bereich, der das
ringförmige Tragteil 46 bildet, stehenbleiben. Die zweite
Metallfolie 84 wird durch einen zweiten Ätzvorgang gleich dem ersten Ätzvorgang bearbeitet, um nur einen runden Schei
benabschnitt, der den ersten Anschluß 48 darstellt, und einen ringförmigen Abschnitt, der den zweiten Anschluß 54
darstellt, zu belassen. Der erste und der zweite Ätzvorgang können gleichzeitig oder in verschiedenen Zeitabschnitten
erfolgen. Gemäß dem oben Ausgeführten werden Bereiche der ersten und der zweiten Metallfolie 82 bzw. 84 mit Ausnahme
der Teilbeeiche, die jeweils die feststehende Elektrode 42, das ringförmige Tragteil 46 sowie den ersten und den zweiten
Anschluß 48 bzw. 54 darstellen, vollständig entfernt.
Die feststehende Elektrode 42 auf der einen Seite der Grund platte 40 wird dann durch einen dritten Ätzvorgang gleich
dem ersten und dem zweiten Ätzvorgang bearbeitet, um deren Dicke zu verringern, so daß sie um einen vorbestimmten
Dickenbereich von einigen Mikron oder einigen 10 Mikron
dünner als das ringförmige Tragteil 46 wird. Der vorbestimm te Dickenbereich wird, wie dem Fachmann bekannt, durch die
Ätzzeit usw. bestimmt.
Wie Fig. 6(c) zeigt, wird der ΕΊektretfiIm 44 nach dem dritten
Ätzvorgang auf die feststehende Elektrode 42 aufgebracht. Der ElektretfiIm wird durch Einbringen einer stabilen
elektrischen Ladung in einen Film aus einem Plastikma-
30terial vor oder nach seiner Aufbringung auf die Elektrode
42 hergestellt. Obgleich das Einbringen der stabilen elektrischen Ladung in den Film nach zahlreichen herkömmlichen
Methoden vorgenommen werden kann, wird der Elektretfilm 44 in diesem Ausführungsbeispiel vorzugsweise in Übereinstimrnung
mit einem Verfahren, das in US-PS 4,356,049 beschrieben ist, hergestellt.
Das erste Durchgangsloch 52 und das zweite Durchgangsloch
. -13-
58 werden, wie in Fig. 6(d) gezeigt, in der Grundplatte 40 ausgebildet. Das erste Durchgangsloch 52 verläuft durch den
Elektretfilm 44, die feststehende Elektrode 42, die Grundplatte 40 und den ersten Anschluß 48. Das zweite Durchgangs-1
och 58 verlauft durch das ringförmige Tragteil 46, die
Grundplatte 40' und den zweiten Anschluß 54. Dann werden das erste und das zweite Durchgangsloch 52 bzw. 58 mit der elektrisch
leitenden Paste oder dem elektrisch leitenden Kleber gefüllt, um das erste Verbindungselement und das zweite
"IO Verbindungsel ement 50 bzw. 56 zu bilden. Das erste Verbindungselement
50 verbindet die feststehende Elektrode 42. mit dem ersten Anschluß 48, und das zweite Verbindungselement
56 verbindet das ringförmige Tragteil 46 mit dem zweiten Anschluß 54. Nach dem Einfüllen der Paste oder des KIebers
in das erste Durchgangsloch 52 und das zweite Durchgangsloch 58 wird die elektrisch leitende Membran 60 an
ihrem Umfang an dem ringförmigen Tragteil 46 befestigt. Die Membran 60 wird parallel zu dem Elektretfilm 44 auf der
feststehenden Elektrode 42 mit dem zuvor erwähnten Luftspalt zwisehen sich und dem Elektretfilm 44 angeordnet.
Fig. 7 u. Fig. 8 zeigen, wie bereits erläutert, eine modifizierte
Ausführungsform des oben beschriebenen Verfahrens
für eine Massenherstellung von elektroakustisehen Wandlern
gemäß der vorliegenden Erfindung. Fig. 7 u. Fig. 8 zeigen allerdings nur den letzten Schritt der Herstellung von elektroakustischer)
Wandlern. Die vorhergehenden Schritte, die in Fig. 7 u. Fig. 8 nicht gezeigt sind, sind gleich denen,
die in Fig. 6(a) ... Fig. 6(d) gezeigt sind. Gemäß diesem modifizierten Verfahren wird eine Vielzahl von elektroakustischer)
" Wand! ern 90 auf einem einzigen rechteckigen Wafer 92 ausgebildet, der aus einem isolierenden Material, beispielsweise
Fiberglas, besteht. Der Wafer 92 liefert eine Vielzahl von Grundplatten-Abschnitten für elektroakustisehe
Wandler, die in Längsrichtung und in Querrichtung hinter- bzw. nebeneinander angeordnet sind. Auf jedem dieser Grundplatten-Abschnitte
werden eine feststehende Elektrode 42,
ein ringförmiges Tragteil 46, erste und zweite Anschlüsse
4ß hivj. t-4 uivj. in Übereinstimmung mit den Herstellungsschritten
gftnaß Fig. 6(a) ... Fig. 6(d) gebildet. Dann wird ein einziges rechteckiges Membranblatt 94, das einen Basisfilm
94a aus Plastikmaterial und eine metallische Schicht
94b, die den Basisfilm 94£ bedeckt, aufweist, über die
Gesamtheit der Vielzahl der elektroakustischen Wandler 90
gelegt und dann an den betreffenden ringförmigen Tragteilen
46 befestigt. Das Membranblatt 94 wird dann ausgeschnitten,'
um Bereiche zu belassen, die den ringförmigen Tragteilen 46
l^'und den feststehenden Elektroden gegenüberstehen, um so die
bett off enden Membranen 60 zu bilden. Die elektroakustischen
Wandler 90 werden voneinander durch Zonen 96 des rechteckigen
Wafers 92 getrennt, welche Zonen 96 durch Perforierungen 98 oder V-förmige Einkerbungen 100 als Sollbruchstellen
zum Ausbrechen der elektroakustischen Wandler 90 gebildet
sind. Die Perforierungen 98 oder die V-förmigen Einkerbungen
100 können jederzeit vor oder nach dem Aufbringen des
Membranblattes 94 hergestellt werden. Die elektroakustischen
Wandler 90 werden dann voneinander durch Ausbrechen
TO der Zonen 96 getrennt.
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Leerseite
Claims (16)
- .··.—: .*·.:— .-."*: ο ο ι no I ι·■» · 'ft O * O ϊ>* Λ \J \J \ \J \J \ IDipl.-Ing.. H. MITSCHERLI^hI I * :..:«.: " ;..' *..' D-MOO MÜNCHENDiph-lng. K, GUNSCHMANN St'?insdorfs!rcße10Dr.rer.nat. W. KÖRBER '7l' (089) *>9feM DiPL-ItIg-J-SCHMlDT-EVERSPATENTANWÄLTE 27.5.1983DipL-mg- w. ΜθΙζθγTokyo Shibaura Denki Kabushiki Kaisha72, Horikawa-cho, Saiwai-ku,
Kawasaki-shi, Kanagawa-ken 21 ο JapanAnsprüche :1ή Elektroakustischer Wandler mit einer Grundplatte, die aus einem elektrisch isolierenden Material besteht, und mit ei η e r feststehenden Elektrode, die auf einer Seite der Grundplatte ausgebildet ist und aus einem elektrisch leitenden.Material besteht, dadurch g e k e η η ζ e i c h η e t , daß ein ringförmiges Tragteil (46) vorgesehen ist, das auf einer Seite der Grundplatte (40) ausgebildet ist und die feststehende Elektrode (42) umgibt, daß das ringförmige Tragteil (46) aus einem elektrisch leitenden Material hergestellt ist, welches das gleiche wie das elektrisch leitende Material ist, aus dem die feststehende Elektrode (42).hergestellt ist, daß sich das ringförmige Tragteil(46) hoher als die feststehende Elektrode (42) über die Grundplatte (40) erhebt und daß eine elektrisch leitende Membran (60) vorgesehen ist, die an dem ringförmigen Tragteil (46) befestigt ist und der feststehenden Elektrode (42) gegenübersteht. - 2. Elektroakustischer Wandler nach Anspruch 1, dadurchg e ke η η ζ e i c h η e t , daß die feststehende Elektrode (42) und das ringförmige Tragteil (46) durch Entfernen eines Teils einer elektrisch leitenden Schicht oder einer Metallfolie (82), die auf die betreffende Seite der Grundplatte (40) in dem Bereich der isolierenden Grundplatte (40) aufgebracht ist, unter Belassung der betreffenden Schichtbereiche für die feststehende Elektrode (42) und das ringförmige Tragtei1 (46) gebildet werden.
- 3. Elektroakustischer Wandler nach Anspruch 1 oder 2, dadurch ge ke η η ζ e i c h ne t , daß ein erster An-ξ. * * Λ-2-sohluß Mi'.), ('i'i" 'HJf der anderen Seite der Grundplatte (40) ausgebildet ist, vorgesehen ist, welcher erste Anschluß (48) aus einem elektrisch leitenden Material besteht, daß ein erstes Verbindungselement (50) vorgesehen ist, das die feststehende Elektrode (42) mit dem ersten Anschluß (48) verbindet und sich durch die isolierende Grundplatte (40) erstreckt, daß ein zweiter Anschluß (54) vorgesehen ist, der auf der anderen Seite der isolierenden Grundplatte (40) ausgebildet ist, welcher zweite Anschluß (54) aus einem elektrisch leitenden Material hergestellt ist, welches das gleiche wie das elektrisch leitende Material ist, aus dem. der erste Anschluß (48) hergestellt ist, und daß ein zweites Verbindungselement (56) vorgesehen ist, das das ringförmige Tragteil (46) mit dem zweiten Anschluß (54) verbindet.
- 4. Elektroakustischer Wandler nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der erste Anschluß (48) und der zweite Anschluß (54) jeweils durch Entfernen eines Teils einer elektrisch leitenden Schicht oder einer Metallfolie (84), die auf die andere Seite der Grundplatte (40) in dem Bereich der isolierenden Grundplatte (40) aufgebracht ist, unter Belassung der betreffenden Schichtbereiche für den ersten Anschluß (48) und den zweiten Anschluß (54) gebildet werden.
- 5. Elektroakustischer Wandler nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß der erste Anschluß (48) und der zweite Anschluß (54) der feststehenden Elektrode (42) bzw. dem ringförmigen Tragteil (46) gegenüberstehen·
- 6. Elektroakustischer Wandler nach einem der Ansprüche3 ... 5,dadurch gekennzei chnet ,daßder zweite Anschluß (54) ringförmig ist und den ersten Anschluß (58) umgi bt.
- 7. Elektroakustischer Wandler nach einem der Ansprüche3 ... 6, dadurch gekennzei chnet , daß der* Ct ftl ti i ir P ff-3-erste Anschluß (58) und der zweite Anschluß (54) aus -einem elektrisch leitenden Material gebildet sind, welches das gleiche elektrisch leitenden Material ist, aus dem die feststehende Elektrode (42) und das ringförmige Tragteil (46) gebiIdet sind.
- 8. Elektroakustischer Wandler nach einem der Ansprüche 3 ... 7, dadurch gekennzei chnet , daß ein elektrisch leitendes Gehäuse (62) vorgesehen ist, das auf der isolierenden Grundplatte (40) angebracht ist und diefeststehende Elektrode (42), das ringförmige Tragteil (46) 0*k und die Membran (60) umschließt, und daß das Gehäuse (62) elektrisch mit dem zweiten Anschluß (54) verbunden ist und ein offenes Fenster (66) definiert, welches der Membran(60) gegenübersteht.
- 9* Elektroakustischer Wandler nach einem uer Ansprüche 3 ... 8, dadurch g e k en η ζ e i c h η e t , daß das erste bzw. das zweite Verbindungselement (50, 58) jeweils ein erster Leiter bzw. ein zweiter Leiter ist.
- 10. Elektroakustischer Wandler nach einem der Ansprüche 3 ... 7, dadurch gekennzei chnet,daß das erste elektrische Verbindungselement ein Impedanztranformationselement (70) ist und daß das zweite Verbindungselement ein metallischer Leiter (72) ist.
- 11. Elektroakustischer Wandler nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch g e k e η η ζ e i c h η e t , daß ein Elektretfilm (44) vorgesehen ist, der auf die feststehende Elektrode (42) aufgebracht ist und von der Membran (60) einen Abstand aufweist.
- 12. Verfahren zur Herstellung eines elektroakustisehen Wandg5 Vers, gekennzei chnet durch folgende Schritte:Bereitstellen eines Rohmaterials (80) für eine Grundplatte, die aus einem elektrisch isolierenden Material mit einer Metallfolie (82), die als ein elektrisch IpHitkIcs Mate-rial dient, welches auf eine Seite der isolierenden Grundplatte aufgebracht ist, besteht;Aus.bilden einer feststehenden Elektrode (42) und eines ringförmigen Tragteils (46), welches die feststehende Elektrode (42) auf einer der Seiten der Grundplatte umgibt, durch selektives Entfernen eines Teils der elektrisch leitenden Schicht in dem Bereich der Grundplatte unter Belassung der betreffenden Schichtbereiche für die feststehende Elektrode (42) und das ringförmige Tragteil (46); Verringern der Dicke der feststehenden Elektrode (42) oberhalb der isolierenden Grundplatte (40) verglichen mit der Dicke des ringförmigen Tragteils (46);Aufbringen einer elektrisch leitenden Membran (60) auf das ringförmige Tragteil (46), so daß diese der feststehenden Elektrode (42) gegenübersteht.
- 13. Verfahren nach Anspruch-12, gekennzei c h n e t durch folgende Schritte:Herstellen einer Vielzahl von elektroakustisehen Wandlern (90) auf einer einzigen, eine derartige isolierende Grundplatte bildenden Halbfertigplatte (Wafer) (92), wobei die elektroakustisehen Wandler durch Zonen (96), die Soll- · bruchstellen enthalten, voneinander getrennt sind;Trennen der Vielzahl von elektroakustisehen Wandlern voneinander durch Brechen der Sol 1bruchstel 1 en, wobei ein Herstellungsschritt aus einem Schritt zum Bilden einer Vielzahl von feststehenden Elektroden (42) und ringförmigen Tragteilen (46) in entsprechenden Bereichen auf der Grundplatte besteht und wobei ein Zusammenbauschritt aus einem Schritt zum Aufbringen eines einzigen Membranblattes (94) auf die Vielzahl von ringförmigen Tragteilen, der zeitlich vor dem Schritt zum Trennen liegt, besteht.
- 14. Verfahren nach Anspruch 13, dadurch g e k e η η 35Z e i c h η e t , daß die einzige isolierende, aus einer Halbfertigplatte (Wafer) (92) bestehende Grundplatte eine Metallfolie (84), die als ein elektrisch leitendes Material dient, aufweist, die auf die andere Seite der isolierendenΙ Grundplatte aufgebracht ist, und daß für das Verfahren vor dem Aufbringen des einzigen Membranblattes (94) folgende Schritte vorgesehen sind:Bilden einer Vielzahl von ersten Anschhlüssen (48) und zweiten Anschlüssen (54) auf der anderen Seite der isolierenden Grundplatte in den betreffenden Bereichen der Grundplatte für die elektroakustisehen Wandler, wobei der zweite ■Bildungsschritt aus einem selektiven Entfernen von Teilen der elektrisch leitenden Schicht auf der anderen Seite der isolierenden Grundplatte in Bereichen auf der anderen Seite unter Belassung der betreffenden Schichtbereiche für die ersten und zweiten Anschlüsse (48, 54) besteht;Bilden von ersten und zweiten Durchgangslöchern (52, 58) ■innerhalb-der Bereiche für die betreffenden elektroakustisehen Wandler, wobei die ersten Durchgangslöcher (52) mit ihren jeweiligen Enden von den feststehenden Elektroden (42) bis zu den ersten Anschlüssen (48) in den betreffenden Bereichen für die elektroakustischen Wandler reichen und wobei die zweiten Durchgangslöcher (58) mit ihren jeweiligen Enden von den ringförmigen Tragteilen (46) bis zu den zweiten Anschlüssen (54) in den betreffenden Bereichen für die elektroakustischen Wandler reichen;elektrisches Verbinden der feststehenden Elektroden (42) und der ringförmigen Tragteile (46) mit den ersten bzw. zweiten Anschlüssen (48 bzw. 54) in den betreffenden Bereichen für die elektroakustischen Wandler durch erste Verbindungselemente (50) bzw. zweite Verbindungselemente (56), die sich durch die ersten bzw. durch die zweiten Durchgangslöcher (52 bzw. 58) erstrecken.
- 15, Verfahren nach Anspruch 13 oder 14, dadurch g e k e η nz e i c h ne t , daß für die verbindenden Zonen (96) Perforierungen (98) vorgesehen sind.
- 16. Verfahren nach Anspruch 13 oder 14, dadurch g e kennzei chnet , daß für die verbindenden Zonen (96) V-förmige Einkerbungen (100) vorgesehen sind.
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