DE3319363C2 - Oszillatorsynchronisierschaltung - Google Patents
OszillatorsynchronisierschaltungInfo
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Abstract
Ein Farbbezugoszillator enthält einen nicht invertierenden Verstärker (10), dessen Ausgang durch eine positive Rückkopplung über ein Kristallfilter (35) mit seinem Eingang verbunden ist. Eine 90 °-Phasenverschiebungsschaltung (40-42) ist mit dem Filterausgang gekoppelt und liefert phasenverschobene Signale an ein Paar unabhängig gesteuerte Verstärker (56, 60, 70). Einer dieser Verstärker (56) wird durch Ausgangsregelspannungen eines auf Farbsynchronsignale ansprechenden Phasendetektors angesteuert und speist phasenverschobene Signale in die Oszillatorschleife ein, um nötigenfalls eine Synchronisierung des Oszillators mit der Farbsynchronsignalkomponente des empfangenen Farbfernsehsignals zu bewirken. Dem zweiten geregelten Verstärker (60, 70) werden eine Bezugsgleichspannung und eine von Hand einstellbare Regelgleichspannung zugeführt, und er erzeugt ein phasenverschobenes Ausgangssignal, dessen Größe und Polarität von Größe und Richtung des eventuellen Unterschiedes zwischen den jeweiligen Gleichspannungen abhängen, zur Kombination mit dem Ausgangssignal des nicht invertierenden Verstärkers. Über die von Hand einstellbare Regelspannung läßt sich die Freilauffrequenz des Oszillators einstellen.
Description
dadurch gekennzeichnet, daß die von der Regelschaltung (56) unabhängige Einstellschaltung
(60,70) aus den ihr ebenfalls zugeführten Ausgangssignalen des Phasenschiebers (40, 41, 42) in Abhängigkeit
von einer durch eine einstellbare Gleichspannungsquelle (90) gelieferten Einstellspannung sowie
von einer Bezugsgleichspannung zusätzliche, gegenüber den Ausgangssignalen des nichtinvertierenden
Verstärkers (10) phasenverschobene Signale erzeugt, deren Größe und Polarität von Größe und
Richtung des eventuellen Unterschiedes zwischen der Höhe der Einstellspannung und der Bezugsgleichspannung abhängen, und über eine erste Koppelschaltung
(83) dem Ausgangsanschluß (O) des se nichtinvertierenden Verstärkers (10) zuführt.
2. Schaltung nach Anspruch 1 zur Verwendung in einem Farbfernsehempfänger, dadurch gekennzeichnet,
daß das Bezugsoszillatorsignal (Q empfangene Farbsynchronsignalschwingungen einer Färbträgerfrequenz
umfaßt und daß das Bandpaßfilter (35, 36) ein die Farbträgerfrequenz umfassendes
Durchlaßband hat.
3. Schaltung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Bandpaßfilter (35,36) einen piezoelektrischen
Kristall (35) enthält, welcher so geschnitten ist, daß er in unmittelbarer Nähe der Farbträgerfrequenz
eine Serienresonanz aufweist.
4. Schaltung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet,
daß das Bandpaßfilter außerdem einen festen Kondensator (36) enthält, welcher in Reihe mit
dem Kristall (35) zwischen den Ausgangsanschluß [O) und den Eingangsanschluß (I) des nichtinvertie
renden Verstärkers geschaltet ist.
5. Schaltung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Phasenschieber (40—42) bei der
Farbträgerfrequenz eine Phasenverschiebung von im wesentlichen 90° bewirkt.
6. Schaltung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet,
daß der erste Eingangsanschluß (I) des Phasenschiebers mit dem Eingangsanschluß des
nichtinvertierenden Verstärkers (10) verbunden ist.
7. Schaltung nach Anspruch 1 oder 6, dadurch gekennzeichnet,
daß die Einstellschaltung (60, 70) enthält:
— einen ersten Differenzverstärker (60) mit einem ersten und einem zweiten Transistor (61, 63),
deren Emitter zusammengeschaltet sind,
— einen zweiten Differenzverstärker mit einem dritten und einem vierten Transistor (71, 73),
deren Emitter zusammengeschaltet sind, wobei die Kollektoren des ersten und vierten Transistors
miteinander verbunden sind,
— eine zweite Koppelschaltung (43) zur Kopplung der Basen des ersten und dritten Transistors mit
dem Ausgangsanschluß (P) des Phasenschiebers,
— einen fünften Transistor (65), dessen Kollektor mit den zussjnmengeschalteten Emittern des
ersten und zweiten Transistors verbunden ist,
— einen sechsten Transistor (75), dessen Kollektor mit den zusammengeschalteten Emittern des
dritten und vierten Transistors verbunden ist,
— eine Konstantstromquelle (81), die zwischen die
Emitter des fünften und sechsten Transistors und einen Bezugspotentialpunkt (Masse) geschaltet
ist,
— eine Einrichtung (67), welche der Basis des fünften Transistors die Bezugsgieichspannung zuführt,
— und eine Schaltung (91,77), weiche der Basis des
sechsten Transistors die Einstellspannung zuführt
und daß der Eingang der ersten Koppelschaltung (83) mit den zusammengeschalteten Kollektoren
des ersten und vierten Transistors verbunden ist.
8. Schaltung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die erste Koppelschaltung einen siebten
Transistor (63), dessen Emitter mit den zusammengeschalteten Kollektoren des ersten und vierten
Transistors (61 bzw. 72) verbunden ist und dessen Kollektors an den Ausgangsanschluß (O) des nichtinvertierenden
Verstärkers (10) angeschlossen ist, enthält und daß der Lastwiderstand (14) mit dem
Ausgangsanschluß (O) des nichtinvertierenden Verstärkers (10) über einen achten Transistor (31) gekoppelt
ist, der als Emitterfolger geschaltet ist und mit seiner Basis am Lastwiderstand (14) und mit seinem
Emitter über einen zusätzlichen Widerstand (32) am Kollektor des siebten Transistors (83) liegt.
Die Erfindung geht aus von einer Oszillatorsynchronisierschaltung,
wie sie im Oberbegriff des Anspruchs I vorausgesetzt ist.
In der US-PS 40 20 500 ist ein derartiger synchroni-
sierter Oszillator beschrieben.der in Farbfersehempfängern
weitgehend als Farbbezugsoszillator benutzt wird und einen nichtinvertierenden Verstärker verwendet,
von dessen Ausgang zu seinem Eingang eine Rückführung über ein Kristallfilter vorgesehen ist Mit dem FiI-terausgang
ist ein 90°-Phasenschieber gekoppelt, der phasenverschobene Signale an einen zusätzlichen geregelten
Verstärker liefert Ein Phasendetektor erzeugt aufgrund empfangener Farbsynchronsignale als Bezugsschwingung
und aufgrund der Signale vom nichtinvertierenden Verstärker Regelspannungen, deren Größe
und Richtung der eventuellen Abweichung seiner Eingangssignale von der gewünschten 90°-Phasenbeziehung
entsprechen. Der zusätzliche geregelte Verstärker liefert an die Last des nichtinvertierenden Verstärkers
phasenverschobene Signale, deren Polarität und Größe durch die Regelspannungen in Sinne einer MinimaiisieruRg
der soeben erwähnten Abweichungen bestimmt wird. In dem Rückführungszweig liegt in Reihe
mit dem piezoelektrischen Kristall ein veränderbarer Kondensator, der eine Einstellung der Freilauffrequenz
des Oszillators erlaubt Ein solcher Kondensator ist jedoch ein relativ teures diskretes Bauelement, welches
mechanische Instabilitäten in sich birgt Benutzt man automatische Abgleichgeräte für eine wirtschaftliche
Massenherstellung von Farbfernsehempfängern, dann kann die genaue Justierung eines veränderbaren Kondensators
mit Hilfe eines Abgleichwerkzeuges mechanische Probleme mit sich bringen. Außerdem ist ein veränderbarer
Kondensator ein »heißes« Einstellelement und eine durch das Abgleichwerkzeug verursachte Kapazität
kann beim automatischen Abgleich zu Einstellwerten führen, die nach Entfernung des Abgleichwerkzeuges
für den Betrieb nicht richtig sind.
Ferner ist aus der Zeitschrift »Frequenz«, Heft 32 (1978), Seiten 153,154 ein mit einem Operationsverstärker
aufgebauter Oszillator bekannt, bei dem vom Ausgang des Operationsverstärkers Rückkopplungszweige
auf seinen invertierenden und seinen nichtinvertierenden Eingang geführt sind und im Eingangskreis des
nichtinvertierenden Eingangs ein nach Masse geführtes Einstellpotentiometer für die Schwingfrequenz des Oszillators
vorgesehen ist
Die Aufgabe der Erfindung besteht in der Angabe von Maßnahmen, welche bei einer Synchronisierschaltung
gemäß-dem Oberbegriff des Anspruchs 1 eine Freilauffrequenzeinstellung
an einer »kalten« Stelle der Schaltung ermöglichen. Diese Aufgabe wird durch die
im kennzeichnenden Teil des Anspruchs 1 angegebenen Merkmale gelöst. Weiterbildungen der Erfindung sind
in den Unteransprüchen gekennzeichnet
Die erfinc'ungsgemäße Cszillatorsynchronisierschaltung
bietet die Möglichkeit zu einer »kalten« Gleichspannungseinsteliung der Freilauffrequenz des synchronisierten
Oszillators, so daß sich die Nachteile vermeiden lasen, die bei Verwendung eines veränderbaren
Kondensators für eine solche Frequenzeinstellung auftreten. Bei der Ausbildung einer Gleichspannungseinstellung
für die Freilauffrequenz des synchronisierten Oszillators gemäß der Erfindung ist jedoch die hierfür
vorgesehene Einstellschaltung unabhängig von der Phasenregelschleife, die für die Synchronisationszwecke
verwendet wird. Dadurch kann die Einstellung der Freilauffrequenz ohne irgendeine asymmetrische Störung
des Regelbereiches der Phasenregelschleife durchgeführt werden. Dies stellt einen Gegensatz zu solchen
Fällen der Gleichspanniavgs-Frequenzeinstellung für Farbfernsehoszillatoren dar, wie sie zu finden sind in
a) dem Farbsystem, welches auf den Seiten 359 bis 363 der DATA BOOK Serie 1975 RCA Linear Integrated
Circuits Band SSD-201C und
b) in Farbfernsehempfängern (beispielsweise dem Blaupunkt Chassis FM 120), welche den Leuchtdichte/Farb-IC
von Motorola Type TDA 3300 verwenden.
Im Beispiel a) erfolgt die Gleichspannungseinstellung der Freilauffrequenz durch Einführung einer Gleichspannungsunsymmetrie
in den Phasendetektor, der für die Farbsynchronsynchronisation verwendet wird, während
im Beispiel b) die Gleichspannungseinstellung der Freilauffrequenz durch unmittelbare Änderung des gefilterten
Ausgangssignals des auf das Farbsynchronsignal ansprechenden Phasendetektors erfolgt
Gemäß einem Ausführungsbeispifil der Erfindung wird das Ausgangssignal des 90°-Phasenverschiebers in
einem Oszillatorsychronisiersystem der in der US-Patentschrift
40 20 500 beschriebenen generellen Art einem Paar unabhängig regelbarer Vei-siärker zugeführt
Ein erster dieser Verstärker reagiert auf die vom Ausgang eines auf das Farbsynchronsignal ansprechenden
Phasendetektors gelieferte Regelspannung, um den Oszillator in der grundsätzlichen Art zu synchronisieren,
wie es in dieser US-Patenschrift beschrieben ist. Dem zweiten Verstärker wird eine Bezugsgleichspannung
und eine einstellbare Regelgleichspannung zugeführt, und er erzeugt ein phasenverschobenes Ausgangssignal,
dessen Größe und Polarität von Größe und Richtung der eventuellen Differenz zwischen den jeweiligen
Gleichspannungen abhängt Durch Kombination dieses phasenverschobenen Ausgangssignals mit dem Ausgangssignal
des nicht invertierenden Verstärkers kommt man zu einer Einstellung der Freilauffrequenz
des Oszillators, ohne daß die Symmetrie des Phasenregelbereiches gestört würde, der mit dem Betrieb des
ersten geregelten Verstärkers zusammenhängt.
In den beiliegenden Zeichnungen zeigt
F i g. 1 einen Teil eines Farbfernsehempfängers mit einem Synchronisiersystem für den Farbträgeroszillator,
dessen Freilauffrequenz gemäß einem Ausführungsbeispiel der Erfindung einstellbar ist, und
F i g. 2 eine Schaltung zur Verwendung bei emer vorteilhaften Abwandlung der Schaltung nach F i g. 1.
Bei dem in F i g. 1 veranschaulichten Farbfernsehempfängerteil ist ein nicht invertierender Verstärker 10
mit einer genügenden positiven Rückkoplung über ein Bandpaßfilter von seinem Ausgang zu seinem Eingang
versehen, so daß er als Oszillator mit einer Betriebsfrequenz arbeitet, die innerhalb der Durchlaßbandbreite
des Filters liegt.
Der Verstärker 10 enthält ein paar NPN-Traresistoren
11 und 13, die mit zusammengeschalteten Emittern als
Differenzverstärker arbeiten. Der Kollektor des Eingangstransistors
11 des Differenzverstärkers liegt unmittelbar am positiven Anschluß (+ Vcc) einer Betriebsspannungsquelle,
während der Kollektor des Ausgangstransistors 13 des DTferenzverstärkers über einen Lastwiderstand
14 mit dem Anschluß (+ Vcc) verbunden ist. Die zusammengeschalteten Emitter der Transistoren ii
und 13 sind über die Kollektor-Emitter-Sfrecke eines
NPN-Stromquellentransistors 15 und einen in Reihe mit
diesem liegenden Emitterwiderstand 16 an den negativen Anschluß (beispielsweise Masse) der Betriebsspannungsquelle
geführt.
Vom Verstärkereingangsanschluß /gelangen Signale zur Basis des Eingangstransistors 11 über die Basisemit-
terstrecke eines NPN-Emitterfolgetransistors 21. Vom
Anschluß J am Kollektor des Ausgangstransistors 13 werden Signale zum Verstärkerausgang O über die Basisemitterstrecken
eines Paares NPN-Emitterfolgetransistoren 31 und 33 geführt, die über einen Widerstand 32
zusammengeschaltet sind, der den Emitter des Transistors 31 mit der Basis des Transistors 33 verbindet. Der
Emitter des Transistors 33 lieg» über einen Widerstand 34 an Masse. Die Kollektoren der Emitterfolgetransistoren
21,31,33 liegen jeweils unmittelbar ander Betriebs-Spannungsquelle
+ Vcc.
Vorspannung für die Basis des Ausgangstransistors 13 wird von einem NPN-Emitterfolgertransistor 25 geliefert,
dessen Kollektor unmittelbar an der Betriebsspannungsquelle + Vcc liegt und dessen Basis über ei- is
nen Widerstand 26 am positiven Anschluß ( + 5,2 V) einer Vorspannungsquelle liegt, während sein Emitter direkt
mit der Basis des Ausgangstransistors 13 verbunden ist. Der Ruhestrom des Emitterfolgetransistors 25
wird durch einen NPN-Stromquellentransistor 27 bestimmt,
dessen Kollektor unmittelbar am Emitter des Transistors 25 liegt und dessen Emitter über einen Widerstand
28 an Masse liegt. Der Ruhestrom des Emitterfclgetransistors
21 am Verstärkereingang wird ähnlich durch einen NPN-Stromquellentransistor 23 bestimmt,
der mit seinem Kollektor unmittelbar am Emitter des Transistors 21 und mit seinem Emitter über einen Widerstand
24 an Masse liegt. Ein Widerstand 22 koppelt die Basis des Transistors 21 an den Vorspanr.ungsquellenanschluß
+52 V. Die Basen der Stromquellentransistören
15, 23 und 27 liegen jeweils direkt am positiven Anschluß + 1,2 V einer zusätzlichen Vorspannungsquelle.
Der Verstärkerausgang O ist mit dem Verstärkereingang
/ über die Reihenschaltung eines piezoelektrischen Kristalls 35 mit einem festen Kondensator 36 und einem
Widerstand 38 verbunden. Zweckmäßigerweise ist der Kristall 35 so geschnitten, daß seine Reihenresonanz bei
einer Frequenz in unmittelbarer Nähe, jedoch leicht unterhalb der Farbträgerfrequenz (für das NTSC-Farbfernsehsystem
beispielsweise 3.579545 MHz) liegt, für die der Empfänger ausgelegt ist. Damit wirkt der Kristall
35 bei der Farbträgerfrequenz induktiv. Der feste Kondensator 36 wird so bemessen, daß die Reihenschaltung
der Elemente 35 und 36 nominal eine Reihenresonanz bei der Farbträgerfrequenz hat, wobei die Güte
des Resonanzsystems durch den Wert des Reihenwiderstandes 38 so bestimmt wird, daß man eine geeignete
Bandbreite (beispielsweise 1000 Hz) für die Bandpaßfiltercharakteristik des Rückkopplungsweges erhält Ein
zwischen den Anschluß / und Masse geschalteter Kondensator 39 bewirkt mit dem Widerstand 38 zusammen
eine erhebliche Dämpfung für Oberwellen der gewünschten Betriebsfrequenz, um Schwingungen bei solchen
höheren Frequenzen im wesentlichen zu vermeiden. Die von den Elementen 35 und 36 bestimmte Bandpaßcharakteristik
erlaubt eine positive Rückkopplung mit schwingungserhaltender Größe in unmittelbarer
Nähe der Farbträgerfrequenz. Eine genaue Anpassung der Freilauffrequenz an die Farbträgerfrequenz ist jedoch
wegen in der Praxis auftretender Toleranzen der Elemente 35 und 36 nicht sichergestellt Wie noch beschrieben
wird, enthält das in F i g. 1 dargestellte System zusätzliche Vorkehrungen, die eine Einstellung der Freilauffreuenz
auf eine gewünschte genaue Frequenz er- b5 lauben.
Zum Zwecke der Synchronisierung des soeben beschriebenen Oszillators hinsichtlich Frequenz und Phase
mit einer Farbträgerfrequenz eines empfangenen Farbträgersignals enthält die Schaltung gemäß Fig. 1 eine
Phasenvergleichsschaltung 54, deren Eingang Schwingungen zugeführt werden, die vom Anschluß Fan der
Basis des Eingangstransistors 11 abgenommen werden. Ein Farbverstärker 50 reagiert auf die Farbkomponenten
der Empfangssignale, welche am Eingang Cerscheinen und periodische Synchronsignale der Farbträgerfrequenz
mit einer Bezugsphasenlage enthalten. Ein Ausgangssignal des Farbverstärkers 50 wird einer Synchronsignalabtrennschaltung
52 zugeführt, welche abgetrennte Farbsynchronsignale an den anderen Eingang der Phasenvergleichsschaltung 54 liefert.
Die Phasenvergleichsschaltung 54 erzeugt als Ausgang eine Regelspannung, deren Größe und Polarität
ein Maß für Größe und Sinne jeglicher Abweichungen von der gewünschten 90°-Phasenbeziehung sind, die
zwischen den jeweiligen Eingangssignalen der Vergleichsschaltung auftreten können. Die Phasenvergleichsschaltung
kann etwa gegenphasige Ausgangssignale liefern, die an entsprechenden Ausgängen CV und
CV komplementäre Regelsignale bilden. Diese Regelspannungen werden zur Ansteuerung eines Verstärkers
56 für phasenverschobene Signale benutzt, welcher den Lastwiderstand 14 gemeinsam mit dem nicht invertierenden
Verstärker 10 hat.
Vom Ausgangsanschluß P eines Phasenverschiebers
40,42,4* werden Signale abgeleitet, die dem Eingangsanschlut
E des Verstärkers 56 zugeführt werden. Der Phasenschieber enthält eine Induktivität 40, die zwischen
den Verstärkereingang /und den Phasenschieberausgang P geschaltet ist, sowie eine Reihenschaltung
eines Widerstandes 42 mit einem Kondensator 41, die zwischen dem Anschluß P und Masse liegt. Die Werte
der Phasenschieberelemente sind so gewählt, daß die vom Anschluß /kommenden Schwingungen in der Phase
verzögert werden (bei der Farbträgerfrequenz im wesentlichen um 90ύ). Die phasenverschobenen
Schwingungen am Ausgang Pdes Phasenschiebers werden über die Basisemitterstrecke eines NPN-Emitterfolgetransistors
43 dem Eingangsanschluß E des Verstärkers 56 zugeführt. Der Transistor 43 liegt mit seinem
Kollektor unmittelbar am Anschluß + Vcc, mit seiner Basis unmittelbar am Anschluß P und mit seinem Emitter
unmittelbar am Anschluß £ Sein Ruhestrom wird durch einen NPN-Stromquellentransistor 45 bestimmt,
der mit seinem Kollektor unmittelbar am Emitter des Transistors 43 liegt, mit seiner Basis unmittelbar an die
Vorspannungsklemme +1,2V angeschlossen ist und mit seinem Emitter über einen Widerstand 46 an Masse
liegt.
Eine geeignete Schaltung für den Verstärker 56 findet sich beispielsweise in der bereits genannten US-PS
40 20 500. Wenn im Betrieb keine Abweichung von der gewünschten 90° Phasenbeziehung zwischen den Eingangssignalen
der Phasenvergleichsschaltung 54 vorliegt, dann liefert der Verstärker 56 kein Ausgangssignal,
und die Freilauffrequenz des Farbträgeroszillators wird nicht beeinflußt. Weicht die Phasenbeziehung in
einer Richtung von der gewünschten 90°-Beziehung ab, dann liefert der Verstärker 56 am gemeinsamen Lastwiderstand
14 eine invertierte Version der am Anschluß E auftretenden phasenverschobenen Signale, wobei die
Größe von der Größe des Phasenunterschiedes abhängt. Liegt eine Abweichung im entgegengesetzten
Sinne vor, dann liefert der Verstärker 56 eine nicht inyertierte Version der phasenverschobenen Signale am
Widerstand 14, deren Größe von der Größe des Phasen-
Unterschiedes abhängt. Diese gesteuerte Einsspeisung phasenverschobener Signale beeinflußt den Betrieb des
Oszillators im Sinne einer Minimalisierung der Abweichung
der Eingangssignale der Vergleichsschaltung von der gewünschten 90°-Beziehung. Dadurch wird der Oszillator
mit den empfangenen Farbsynchronsignalen synchronisiert.
Gem/.J der hier beschriebenen Erfindung werden die am Anschluß E auftretenden phasenverschobenen Signale
zusätzlich zur Einstellung der Freilauffrequenz des oben beschriebenen Oszillators benutzt. Zu diesem
Zweck werden die am Anschluß £auftretenden phasenverschobenen Signale einem Paar Differenzverstärker
60 und 70 als Eingangssignale zugeführt.
Der Differenzverstärker 60 enthält ein Paar NPN-Transistoren 61, 63 mit zusammengeschalteten Emittern,
während der Differenzverstärker 70 ein Paar NPN-Transistoren 71 und 73 mit ebenfalls zusammengeschaiieien
Emittern enthält. Die Basen der Transistoren 61 und 71 sind unmitelbar an den Anschluß £ geschaltet,
an dem die erwähnten phasenverschobenen Signale auftreten. Die Basen der Transistoren 63 und 73
werden durch unmittelbares Anschließen an den Anschluß C (an die Basis des Transistors 13) auf einem
geeigneten Vorspannungspotential gehalten. Die Kollektoren der Transistoren 63 und 71 sind unmittelbar an
die Betriebsspannung + Vcc angeschlossen, während die Transistoren 61 und 73 mit ihren Kollektoren unmittelbar
an Emitter eines NPN-Transistors 83 liegen, der wiederum mit seinem Kollektor direkt an die Basis des
Transistors 33 angeschaltet ist (also an den Ausgangsemitterfolger
des nicht invertierenden Verstärkers 10, welcher die Farbbezugsschwingungen liefert). Zwischen
Kollektor des Transistor 83 und Betriebsspannungsanschluß + Vcc besteht ein Gleichspannungsweg über die
Reihenschaltung des Widerstandes 32 mit der Emitter-Kollektor-Strecke des Emitterfolgetransästors 31.
Man sieht, daß der Differenzverstärker 60 so geschaltet
ist, daß er eine invertierte Version der phasenverschobenen Signale vom Anschluß E zum Ausgangssignal
des nicht invertierenden Verstärkers 10 hinzufügt, während der Differenzverstärker 70 so geschaltet ist,
daß er dem Ausgangssignal des nicht invertierenden Verstärkers 10 eine nicht invertierende Version der phasenverschobenen
Signale vom Anschluß E hinzufügt. Haben die Differenzverstärker 60 und 70 gleiche Verstärkungen,
dann löschen sich ihre jeweiligen Ausgangssignale gegenseitig aus, so daß keine phasenverschobenen
Signale in die Oszillatorschleife eingespeist werden. Unterscheiden sich jedoch die Verstärkungen der Differenzverstärker
60 und 70, dann erfolgt eine Einspeisung phasenverschobener Signale. Die Größe dieser Signaleinspeisung hängt von der Größe des Verstärkungsunterschiedes
ab, und die relative Polarität der eingespeisten Signale hängt von der Richtung des Verstärkungsunterschiedes ab.
Eine Regelung der Differenzverstärkung der jeweiligen Verstärker 60 und 70 erfolgt durch ein Verstärkungsregelsystem
mit einem Paar NPN-Transistoren 65 und 75, die mit ihren Emittern über die Reihenschaltung
von Widerständen 69,79 zusammengeschaltet sind. Den Ermittern der Transistoren 65 und 75 wird von einem
NPN-Stromquellentransistor 81 zugeführt, dessen Kollektor
unmittelbar am Verbindungspunkt der Widerstände 69 und 79 liegt, dessen Basis am Anschluß der
Vorspannungsquelie +1,2V liegt und dessen Emitter über einen Widerstand 82 an Massse liegt Der Transistor
65, dessen Kollektor unmittelbar an den zusammengeschalteten Emittern der Transistoren 61 und 63 liegt,
dient als Stromquelle für den Differenzverstärker 60. Der Transistor 75, dessen Kollektor unmittelbar an den
zusammengeschalteten Emittern der Transistoren 71 und 73 liegt, dient als Stromquelle für den Differenzverstärker
70.
Ein für die Vorspannungslieferung vorgesehener Spannungsteiler enthält die Reihenschaltung von Widerständen
100, 102, 106 und 108 mit einer Diode 109, welche zwischen die Betriebsspannungsquelle + Vcc
und Masse geschaltet sind. Vom Verbindungspunkt der Teilerwiderstände 100 und 102 wird der Basis des Transistors
83 Vorspannung über die Basis-Emitter-Strecke eines NPN-Emitterfolgetransistors 103 zugeführt, dessen
Kollektor unmittelbar am Betriebsspannungsanschluß + Vcc liegt, während seine Basis unmittelbar an
dem Verbindungspunkt der erwähnten Widerstände liegt und sein Emitter (Anschluß B) unmittelbar an die
Basis des Transistors 83 angeschlossen ist. Ein Punkt niedrigerer Spannung des Spannungsteilers, nämlich
der Verbindungspunkt der Widerstände 102 und 106, liegt über die Basis-Emitter-Strecke eines zusätzlichen
NPN-Emitterfolgetransistors 105 und Spannungsabfallwiderstände 66 bzw. 67 (von im wesentlichen einander
angepaßten Werten) an den Basen der jeweiligen Verstärkungsregeltransistoren 65 bzw. 75. Der Kollektor
des Transistors 105 liegt unmittelbar am Anschluß B, seine Basis unmittelbar am Verbindungspunkt der Teilerwiderstände
102 und 104, und sein Emitter unmittelbar am Verbindungspunkt der Spannungsabfallwiderstände
66 und 76.
Der durch den Spannungsabfallwiderstand 66 fließende Strom wird von einem NPN-Stromquellentransistor
67 bestimmt, dessen Kollektor direkt an die Basis des Transistors 65 angeschaltet ist und dessen Basis direkt
am Verbindungspunkt der Teilerwiderstände 106 und 108 liegt und dessen Emitter schließlich über einen Widerstand
68 an Masse liegt. Der durch diesen Strom bestimmte Spannungsabfalt am Widerstand 66 ergibt
eine Bezugsgleichspannung an der Basis des Transistors 65.
Der durch den Spannungsabfallwiderstand 76 fließende Strom läßt sich in seiner Größe einstellen über die
Vorspannung des NPN-Stromquellentransistors 77, der
in gleicher Weise wie der Stromquellentransistor 67 geschaltet ist und mit seinem Kollektor direkt an der Basis
des Transistors 75 und mit seinem Emitter über einen Widerstand 78 an Masse liegt (der Widerstand 78 ist in
seinem Wert im wesentlichen dem Widerstand 68 angepaßt). Zur Steuerung der Vorspannung, welche der Basis
d^s Stromquellentransistors 77 zugeführt wird, ist ein
Potentiometer 90 vorgesehen, dessen feste Endanschlüäse
am Versorgungsspannungsanschluß + Vcc bzw. an Masse liegen und dessen einsteilbarer Abgriff
(Anschluß FR) direkt an die Basis des NPN-Emitterfolgetransistors
91 angeschlossen ist Der Transistor 91 liegt mit seinem Kollektor unmittelbar am Versorgungsspannungsanschluß
+ Vcc und mit seinem Emitter über die Reihenschaltung zweier Widerstände 92 und 93
mit einer Diode 95 an Masse. Der Verbindungspunkt der Widerstände 92 und 93 ist direkt mit der Basis des
Stromquellentransistors 77 verbunden.
Die Elemente 91, 92,93 und 95 bilden eine Pegel verschiebungsschaltung,
welche der Verschiebung des am Anschluß FR verfügbaren Spannungseir.stellbereiches
zwischen + Vcc und Masse auf einen engeren Verschiebungsbereich mit anderer Mittellage an der Basis des
Transistors 77 dient. Beispielsweise sind die Parameter
der Pegelverschiebungsschaltung so gewählt, daß der Spannungseinstellbereich an der Basis des Transistors
77 mittig um eine Spannung liegt, die im wesentlichen der Teilerausgangsspannung entspricht, welche der Basis
des Transistors 67 zugeführt wird. Nimmt man für das Potentiometer 90 ein lineares Potentiometer, dann
liegt ein erwünschtes Ergebnis einer solchen Parameterauswahl darin, daß die Einstellung des Potentiometerabgriffs
nahe be: der Mittelstellung zu einer Vorspannung der Basis des Verstärkungsregeltransistors 25 auf ein
Potential führt, welches gleich dem Bezugsgleichspannungspotential ist, auf welchem die Basis des Verstärkungsregeltransistors
65 gehalten wird.
Unter den vorgenannten Bedingungen gleicher Potentiale an den Basen der Transistoren 65 und 75 teilt
sich der von dem Stromquellentransistor 81 gelieferte Strom gleichmäßig zwischen den Transistoren 65 und 75
auf, so daß die Verstärkungen der Differenzverstärker 60 und 70 gleich sind. In diesem Fall erfolgt keine Einspeisung
phasenverschobener Signale in die Oszillatorschleife, und die Freilauffrequenz des durch den nicht
invertierenden Verstärker 10 mit dem zugehörigen positiven Rückkopplungszweig gebildeten Verstärkers
bleibt unbeeinflußt. Wenn diese unbeeinflußte Freilauffrequenz genau der gewünschten Farbträgerfrequenz
entspricht, ist keine Neueinstellung des Potentiometerabgriffs erforderlich. Unterscheidet sich jedoch die unbeeinflußte
Freilauffrequenz von der gewünschten Farbträgerfrequenz, dann kann man die Freilauffrequenz
auf die richtige Frequenz abgleichen durch Verschiebung des Potentiometerabgriffs aus der Symmetrieeinstellungslage
heraus.
Wenn die unbeeinflußte Freilauffrequenz niedriger als die gewünschte Farbträgerfrequenz ist, dann ist eine
Verschiebung des Potentiometerabgriffs aus der symmetrischen Einstellung in Richtung auf eine Einstellung
für positiveres Gleichspannungspotential richtig. Eine soiche Einstellung erhöht den Strom durch den Widerstand
76 gegenüber dem Strom durch den Widerstand 66, so daß die Vorspannungspotentiale an den Basen der
Verstärkungsregeltransistoren 65 und 75 in einem solchen Sinne unsymmetrisch werden, daß der dem Differenzverstärker
60 zugeführte Strom größer wird, während der dem Differenzverstärker 70 zugeführte Strom
kleiner wird. Unter diesen Bedingungen herrscht das Ausgangssignal des Differenzverstärkers 60 vor, und es
wird eine voreilende Quadraturkomponente in die Oszillatorschleife eingespeist. Danach stabilisiert sich der
Betrieb des Oszillators bei einer höheren Schwingfrequenz als im unbeeinflußten Zustand, wobei die Größe
des Frequenzzuwachses von der Größe der eingespeisten voreilenden Quadraturkomponente abhängt, welche
durch den Grad der eingeführten Verstärkungsunsymmetrie bestimmt wird.
Wenn umgekehrt die unbeeinflußte Freilauffrequenz über der gewünschten Farbträgerfrequenz liegt, dann
ist eine Verstellung des Potentiometerabgriffs aus der Symmetrielage heraus in Richtung auf ein weniger positives
Gleichspannungspotential richtig. Durch eine solche Einstellung verringert sich der durch den Widerstand
76 fließende Strom gegenüber dem durch den Widerstand 66 fließenden Strom, so daß das Ausgangssignal
des Differenzverstärkers vorherrscht und in die Oszillatorschleife eine nacheilende Quadraturkomponente
eingespeist wird.
Die soeben beschriebene Schaltung erlaubt also die Verwendung des Potentiometers 90 als »kalten« Gleichspannungseinsteiler
für die Freilauffrequenz des Farbträgeroszillators. Die Steuereinrichtung für die Freilauffrequenz
ist unabhängig von der Phasenregelschleife, die für die Synchronisation mit dem Farbsynchronsignal
benutzt wird, und ihre Verstellung stört die Symmetrie des Phasenregelbereiches dieser Schleife nicht.
Wie bereits erwähnt wurde, verarbeitet der Verstärker 56 für phasenverschobene Signale, der zum Zwecke
der Synchronisation mit dem Farbsynchronsignal benutzt wird, nur phasenverschobene Signale vom Ausgang
des Phasenschiebers 40, 42,41 und kann beispielsweise
gemäß der US-Patenschrift 40 20 500 ausgebildet sein.
Fig.2 veranschaulicht eine Abwandlung einer solchen Schaltung, die vorzugsweise zur Realisierung der
Funktion des Verstärkers 56 für die phasen verschobenen Signale benutzt wird. Die abgewandelte Form des
Verstärkers 76 gemäß Fig.2 verarbeitet das Ergebnis
einer Matrizierung von Signalen vom Phasenschieboreingang mit den phasenverschobenen Signalen vom
Ausgang des Phasenschiebers in der beispielsweise in der US-Patentanmeldung USSN 3 83 263 (Erfinder T.
Fang et al., Titel »Voltage Controlled Oscillator«) beschriebenen Weise.
Gemäß F i g. 2 ist ein Paar NPN-Transistoren 110 und
112 als Differenzverstärker geschaltet, wobei die zusammengeschalteten Emitter über die Kollektor-Emitter-Strecke
eines NPN Stromquellentransistors 114 in Reihe mit dessen Emitterwiderstand 115 an Masse liegen.
Die Basis des Transistors 114 liegt direkt an der 1,2 V Vorspannungsquelle. Der Basis des Transistors
110 werden über einen Matrizierwiderstand 116 phasenverschobene Signale vom Anschluß E(F i g. 1) zugeführt.
Der Basis des Transistors 110 werden über einen
Matrizierungswiderstand 117 auch Signale vom An-Schluß F, vom Eingang des nicht invertierenden Verstärkers
10 der Schaltung nach F i g. 1 zugeführt. Der Transistor 112 erhält basisseitig Vorspannung vom Anschluß
G(Fig.i).
Der Kollektor des Transistors 110 liefert eine invertierte Version der matrizierten Signale, die an der Basis des Transistors 110 auftreten, über einen unmittelbaren Anschluß an die zusammengeschalteten emitter der NPN-Transistoren 120 und 122. Der Kollektor des Transistors 112 liefert eine nicht invertierte Version der an der Basis des Transistors 110 erscheinenden matrizierten Signale an die zusammengeschalteten Emitter der NPN-Transistoren 124 und 126 über die unmittelbare Anschaltung. Das am Ausgangsanschluß CVder Phasenvergleichsschaltung 54 nach Fig. 1 erscheinende Regelsignal wird den Basen der Transistoren 120 und 124 zugeführt, während die am Ausgang CV erscheinende, sich komplementär ändernde Ausgangsspannung den Basen der Transistoren 123 und 126 zugeführt wird.
Der Kollektor des Transistors 110 liefert eine invertierte Version der matrizierten Signale, die an der Basis des Transistors 110 auftreten, über einen unmittelbaren Anschluß an die zusammengeschalteten emitter der NPN-Transistoren 120 und 122. Der Kollektor des Transistors 112 liefert eine nicht invertierte Version der an der Basis des Transistors 110 erscheinenden matrizierten Signale an die zusammengeschalteten Emitter der NPN-Transistoren 124 und 126 über die unmittelbare Anschaltung. Das am Ausgangsanschluß CVder Phasenvergleichsschaltung 54 nach Fig. 1 erscheinende Regelsignal wird den Basen der Transistoren 120 und 124 zugeführt, während die am Ausgang CV erscheinende, sich komplementär ändernde Ausgangsspannung den Basen der Transistoren 123 und 126 zugeführt wird.
Die Kollektoren der Transistoren 122 und 124 liegen unmittelbar am Versorgungsspannungsanschluß + Vcc,
während die Kollektoren der Transistoren 120 und 126 unmittelbar am Anschluß S gemäß F i g. 1 liegen und
Ausgangssignale an den dort gezeigten gemeinsamen Lastwiderstand 14 entstehen lasser. Am Widerstand 14
läßt auch ein zusätzlicher NPN-Transistor 118 ein Ausgangssignal
auftreten, der mit seiner Basis-Emitter-Strecke unmittelbar parallel zur Basis-Emitter-Strecke
des Differenzverstärkertransistors 110 geschaltet ist und mit seinem Kollektor unmittelbar am Anschluß S
liegt. Die Basis-Emitter-Strecke des Differenzverstärkeriransisiors
112 liegt direkt parallel zur Basis-Emiiter-Strecke
eines zweiten NPN-Transistors 119, der mit seinem Kollektor unmittelbar mit dem Betriebsspan-
11
nungsanschluß + Kccverbunden ist.
Wie näher in der vorerwähnten US-Patentanmeldung 3 83 263 erlcutert ist, dient die Zuführung einer invertierten
Version der matrizierten Signale von den Anschlüssen E und fzum Anschluß S über den Transistor
118 dem Entgegenwirken einer durch die am Anschluß
5 wirksame Streukapazität hervorgerufenen Phasenverschiebung auf den Betrieb des freilaufenden Oszillators.
Auch erlaubt die Verwendung derselben matrizierten Signale für die gesteuerte Verarbeitung durch das
Verstärkersystem 110, 112, 120, 122, 124 und 126 das
Erreichen einer Symmetrie der Phasenregelung im Synchronisiersystem trotz des Vorhandenseins der vorerwähnten
Phasenverschiebung. Durch Anwendung der Freilauffrequenzeinstellung gemäß der Erfindung wird
eine solche erreichte Symmetrie nicht durch einen ggf. erforderlichen Abgleich der Freilauffrequenz gestört.
Beispielsweise können die in der Schaltung nach F12. 1 veranschaulichten Elemente mit Ausnahme der
Elemente 34, 35, 36, 38, 39, 40, 41, 42 und 90 zweckmä-Big
in einer gemeinsamen integrierten Schaltung 99 zusammen
mit denjenigen Elementen ausgebildet sein, welche die Funktionen des Verstärkers 56, der Vergleichsschaltung
54, der Trennschaltung 52 und des Verstärkers 50 ausführen. Im Falle einer solchen Realisierung
dienen die Anschlüsse P, I, O und FR als Anschlüsse
der integrierten Schaltung zur Verbindung mit nicht auf dem Schaltungsplättchen befindlichen Bauteilen. In
diesem Falle können die Anschlüsse CK und CV" ebenfalls integrierte Schaltungsanschlusse sein, an die nicht
auf dem Plättchen befindliche Filterelemente (die hier nicht dargestellt) für die Steuerspannung angeschlossen
werden. Als Beispiele für Schaltungsparameter der in den Fig. 1 und 2 dargestellten Schaltung können die
folgenden Werte dienen:
Widerstände 14,32 1500 Ω
Widerstand 16 500 Ω
Widerstände 22,26,44 10 kΩ
Widerstände 24,28,44 1.67 kΩ
Widerstand 34 4700 Ω
Widerstand 38 1300 Ω
Widerstände 42,82 390 Ω
Widerstände 66,76 8,8 kΩ
Widerstände 68,78 5 kΩ
Widerstände 69,79 780 Ω
Widerstand 93 2 kΩ
Widerstand 92 16,5 kΩ
Widerstand 100 9,8 kΩ
Widerstand 102 4 kΩ
Widerstand 106 6,2 kΩ
Widerstand 108 1 kΩ
Widerstand 115 260 Ω
Widerstand 1 !6 1,8 kΩ
Widerstand 117 3,2 kΩ
Potentiometer 90 1 kΩ
Kondensator 36 18 pf
Kondensator39 62 pf
Kondensator 41 12OpF
induktivität 40 33 μΗ
Vcc 11,2 V
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (1)
1. Oszülatorsynchronisierschaltung
— mit einem Oszillator, der einen nichtinvertierenden Verstärker (10) mit einem Eingangsanschluß
(I), einem Lastwiderstand (14), an dem ein Verstärkerausgangssignal erscheint, und einem
mit dem Lastwiderstand gekoppelten Ausgangsanschluß (O) enthält und zwischen dessen
Ausgangs- und Eingangsanschluß ein Bandpaßfilter (35,36) gekoppelt ist,
— mit einem Phasenschieber (40, 41, 42), dessen Eingangsanschluß Signale des nichtinvertierenden
Verstärkers zugeführt werden und der einen Ausgangsanschluß (P) hat,
— mit einer Phasenvergleichsschaltung (54), deren erstem Eingangsanschluß Signale des nichtinvertiersnden
Verstärker zugeführt werden und deren zweitem Eingangsanschluß ein Bezugsoszillatorsignal
zugeführt wird und die eine Regelspannung (CV) erzeugt, deren Amplitude und
Polarität von Größe und Richtung einer eventuellen Abweichung von einer 90°-Phasenbeziehung
zwischen den jeweiligen, an seinen Eingangsanschlüssen auftretenden Signale abhängen,
— mit einer Regelschaltung (56), welche die Ausgangssignale des Phasenschiebers (40, 41, 42)
mit in Abhängigkeit von der Regelspannung veränderDarer Amplitude und Polarität an den
Lastwiderstand (1€) Hefen,
— und mit einer Einstellschaltung für die Freilauffrequenz des Oszillators,
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US06/383,303 US4485354A (en) | 1982-05-28 | 1982-05-28 | PLL Oscillator synchronizing system with DC control of free-running frequency |
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|---|---|
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| DE3319363C2 true DE3319363C2 (de) | 1986-05-28 |
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