[go: up one dir, main page]

DE3319363C2 - Oszillatorsynchronisierschaltung - Google Patents

Oszillatorsynchronisierschaltung

Info

Publication number
DE3319363C2
DE3319363C2 DE3319363A DE3319363A DE3319363C2 DE 3319363 C2 DE3319363 C2 DE 3319363C2 DE 3319363 A DE3319363 A DE 3319363A DE 3319363 A DE3319363 A DE 3319363A DE 3319363 C2 DE3319363 C2 DE 3319363C2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
phase
output
transistor
oscillator
amplifier
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE3319363A
Other languages
English (en)
Other versions
DE3319363A1 (de
Inventor
Leopold Albert Bridgewater N.J. Harwood
Robert Loren Indianapolis Ind. Shanley II
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
RCA Licensing Corp
Original Assignee
RCA Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by RCA Corp filed Critical RCA Corp
Publication of DE3319363A1 publication Critical patent/DE3319363A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE3319363C2 publication Critical patent/DE3319363C2/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04NPICTORIAL COMMUNICATION, e.g. TELEVISION
    • H04N9/00Details of colour television systems
    • H04N9/44Colour synchronisation
    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03LAUTOMATIC CONTROL, STARTING, SYNCHRONISATION OR STABILISATION OF GENERATORS OF ELECTRONIC OSCILLATIONS OR PULSES
    • H03L7/00Automatic control of frequency or phase; Synchronisation
    • H03L7/06Automatic control of frequency or phase; Synchronisation using a reference signal applied to a frequency- or phase-locked loop
    • H03L7/08Details of the phase-locked loop
    • H03L7/099Details of the phase-locked loop concerning mainly the controlled oscillator of the loop
    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04NPICTORIAL COMMUNICATION, e.g. TELEVISION
    • H04N9/00Details of colour television systems
    • H04N9/44Colour synchronisation
    • H04N9/45Generation or recovery of colour sub-carriers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Processing Of Color Television Signals (AREA)
  • Stabilization Of Oscillater, Synchronisation, Frequency Synthesizers (AREA)
  • Oscillators With Electromechanical Resonators (AREA)

Abstract

Ein Farbbezugoszillator enthält einen nicht invertierenden Verstärker (10), dessen Ausgang durch eine positive Rückkopplung über ein Kristallfilter (35) mit seinem Eingang verbunden ist. Eine 90 °-Phasenverschiebungsschaltung (40-42) ist mit dem Filterausgang gekoppelt und liefert phasenverschobene Signale an ein Paar unabhängig gesteuerte Verstärker (56, 60, 70). Einer dieser Verstärker (56) wird durch Ausgangsregelspannungen eines auf Farbsynchronsignale ansprechenden Phasendetektors angesteuert und speist phasenverschobene Signale in die Oszillatorschleife ein, um nötigenfalls eine Synchronisierung des Oszillators mit der Farbsynchronsignalkomponente des empfangenen Farbfernsehsignals zu bewirken. Dem zweiten geregelten Verstärker (60, 70) werden eine Bezugsgleichspannung und eine von Hand einstellbare Regelgleichspannung zugeführt, und er erzeugt ein phasenverschobenes Ausgangssignal, dessen Größe und Polarität von Größe und Richtung des eventuellen Unterschiedes zwischen den jeweiligen Gleichspannungen abhängen, zur Kombination mit dem Ausgangssignal des nicht invertierenden Verstärkers. Über die von Hand einstellbare Regelspannung läßt sich die Freilauffrequenz des Oszillators einstellen.

Description

dadurch gekennzeichnet, daß die von der Regelschaltung (56) unabhängige Einstellschaltung (60,70) aus den ihr ebenfalls zugeführten Ausgangssignalen des Phasenschiebers (40, 41, 42) in Abhängigkeit von einer durch eine einstellbare Gleichspannungsquelle (90) gelieferten Einstellspannung sowie von einer Bezugsgleichspannung zusätzliche, gegenüber den Ausgangssignalen des nichtinvertierenden Verstärkers (10) phasenverschobene Signale erzeugt, deren Größe und Polarität von Größe und Richtung des eventuellen Unterschiedes zwischen der Höhe der Einstellspannung und der Bezugsgleichspannung abhängen, und über eine erste Koppelschaltung (83) dem Ausgangsanschluß (O) des se nichtinvertierenden Verstärkers (10) zuführt.
2. Schaltung nach Anspruch 1 zur Verwendung in einem Farbfernsehempfänger, dadurch gekennzeichnet, daß das Bezugsoszillatorsignal (Q empfangene Farbsynchronsignalschwingungen einer Färbträgerfrequenz umfaßt und daß das Bandpaßfilter (35, 36) ein die Farbträgerfrequenz umfassendes Durchlaßband hat.
3. Schaltung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Bandpaßfilter (35,36) einen piezoelektrischen Kristall (35) enthält, welcher so geschnitten ist, daß er in unmittelbarer Nähe der Farbträgerfrequenz eine Serienresonanz aufweist.
4. Schaltung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Bandpaßfilter außerdem einen festen Kondensator (36) enthält, welcher in Reihe mit dem Kristall (35) zwischen den Ausgangsanschluß [O) und den Eingangsanschluß (I) des nichtinvertie
renden Verstärkers geschaltet ist.
5. Schaltung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Phasenschieber (40—42) bei der Farbträgerfrequenz eine Phasenverschiebung von im wesentlichen 90° bewirkt.
6. Schaltung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der erste Eingangsanschluß (I) des Phasenschiebers mit dem Eingangsanschluß des nichtinvertierenden Verstärkers (10) verbunden ist.
7. Schaltung nach Anspruch 1 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Einstellschaltung (60, 70) enthält:
— einen ersten Differenzverstärker (60) mit einem ersten und einem zweiten Transistor (61, 63), deren Emitter zusammengeschaltet sind,
— einen zweiten Differenzverstärker mit einem dritten und einem vierten Transistor (71, 73), deren Emitter zusammengeschaltet sind, wobei die Kollektoren des ersten und vierten Transistors miteinander verbunden sind,
— eine zweite Koppelschaltung (43) zur Kopplung der Basen des ersten und dritten Transistors mit dem Ausgangsanschluß (P) des Phasenschiebers,
— einen fünften Transistor (65), dessen Kollektor mit den zussjnmengeschalteten Emittern des ersten und zweiten Transistors verbunden ist,
— einen sechsten Transistor (75), dessen Kollektor mit den zusammengeschalteten Emittern des dritten und vierten Transistors verbunden ist,
— eine Konstantstromquelle (81), die zwischen die Emitter des fünften und sechsten Transistors und einen Bezugspotentialpunkt (Masse) geschaltet ist,
— eine Einrichtung (67), welche der Basis des fünften Transistors die Bezugsgieichspannung zuführt,
— und eine Schaltung (91,77), weiche der Basis des sechsten Transistors die Einstellspannung zuführt
und daß der Eingang der ersten Koppelschaltung (83) mit den zusammengeschalteten Kollektoren des ersten und vierten Transistors verbunden ist.
8. Schaltung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die erste Koppelschaltung einen siebten Transistor (63), dessen Emitter mit den zusammengeschalteten Kollektoren des ersten und vierten Transistors (61 bzw. 72) verbunden ist und dessen Kollektors an den Ausgangsanschluß (O) des nichtinvertierenden Verstärkers (10) angeschlossen ist, enthält und daß der Lastwiderstand (14) mit dem Ausgangsanschluß (O) des nichtinvertierenden Verstärkers (10) über einen achten Transistor (31) gekoppelt ist, der als Emitterfolger geschaltet ist und mit seiner Basis am Lastwiderstand (14) und mit seinem Emitter über einen zusätzlichen Widerstand (32) am Kollektor des siebten Transistors (83) liegt.
Die Erfindung geht aus von einer Oszillatorsynchronisierschaltung, wie sie im Oberbegriff des Anspruchs I vorausgesetzt ist.
In der US-PS 40 20 500 ist ein derartiger synchroni-
sierter Oszillator beschrieben.der in Farbfersehempfängern weitgehend als Farbbezugsoszillator benutzt wird und einen nichtinvertierenden Verstärker verwendet, von dessen Ausgang zu seinem Eingang eine Rückführung über ein Kristallfilter vorgesehen ist Mit dem FiI-terausgang ist ein 90°-Phasenschieber gekoppelt, der phasenverschobene Signale an einen zusätzlichen geregelten Verstärker liefert Ein Phasendetektor erzeugt aufgrund empfangener Farbsynchronsignale als Bezugsschwingung und aufgrund der Signale vom nichtinvertierenden Verstärker Regelspannungen, deren Größe und Richtung der eventuellen Abweichung seiner Eingangssignale von der gewünschten 90°-Phasenbeziehung entsprechen. Der zusätzliche geregelte Verstärker liefert an die Last des nichtinvertierenden Verstärkers phasenverschobene Signale, deren Polarität und Größe durch die Regelspannungen in Sinne einer MinimaiisieruRg der soeben erwähnten Abweichungen bestimmt wird. In dem Rückführungszweig liegt in Reihe mit dem piezoelektrischen Kristall ein veränderbarer Kondensator, der eine Einstellung der Freilauffrequenz des Oszillators erlaubt Ein solcher Kondensator ist jedoch ein relativ teures diskretes Bauelement, welches mechanische Instabilitäten in sich birgt Benutzt man automatische Abgleichgeräte für eine wirtschaftliche Massenherstellung von Farbfernsehempfängern, dann kann die genaue Justierung eines veränderbaren Kondensators mit Hilfe eines Abgleichwerkzeuges mechanische Probleme mit sich bringen. Außerdem ist ein veränderbarer Kondensator ein »heißes« Einstellelement und eine durch das Abgleichwerkzeug verursachte Kapazität kann beim automatischen Abgleich zu Einstellwerten führen, die nach Entfernung des Abgleichwerkzeuges für den Betrieb nicht richtig sind.
Ferner ist aus der Zeitschrift »Frequenz«, Heft 32 (1978), Seiten 153,154 ein mit einem Operationsverstärker aufgebauter Oszillator bekannt, bei dem vom Ausgang des Operationsverstärkers Rückkopplungszweige auf seinen invertierenden und seinen nichtinvertierenden Eingang geführt sind und im Eingangskreis des nichtinvertierenden Eingangs ein nach Masse geführtes Einstellpotentiometer für die Schwingfrequenz des Oszillators vorgesehen ist
Die Aufgabe der Erfindung besteht in der Angabe von Maßnahmen, welche bei einer Synchronisierschaltung gemäß-dem Oberbegriff des Anspruchs 1 eine Freilauffrequenzeinstellung an einer »kalten« Stelle der Schaltung ermöglichen. Diese Aufgabe wird durch die im kennzeichnenden Teil des Anspruchs 1 angegebenen Merkmale gelöst. Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen gekennzeichnet
Die erfinc'ungsgemäße Cszillatorsynchronisierschaltung bietet die Möglichkeit zu einer »kalten« Gleichspannungseinsteliung der Freilauffrequenz des synchronisierten Oszillators, so daß sich die Nachteile vermeiden lasen, die bei Verwendung eines veränderbaren Kondensators für eine solche Frequenzeinstellung auftreten. Bei der Ausbildung einer Gleichspannungseinstellung für die Freilauffrequenz des synchronisierten Oszillators gemäß der Erfindung ist jedoch die hierfür vorgesehene Einstellschaltung unabhängig von der Phasenregelschleife, die für die Synchronisationszwecke verwendet wird. Dadurch kann die Einstellung der Freilauffrequenz ohne irgendeine asymmetrische Störung des Regelbereiches der Phasenregelschleife durchgeführt werden. Dies stellt einen Gegensatz zu solchen Fällen der Gleichspanniavgs-Frequenzeinstellung für Farbfernsehoszillatoren dar, wie sie zu finden sind in
a) dem Farbsystem, welches auf den Seiten 359 bis 363 der DATA BOOK Serie 1975 RCA Linear Integrated Circuits Band SSD-201C und
b) in Farbfernsehempfängern (beispielsweise dem Blaupunkt Chassis FM 120), welche den Leuchtdichte/Farb-IC von Motorola Type TDA 3300 verwenden.
Im Beispiel a) erfolgt die Gleichspannungseinstellung der Freilauffrequenz durch Einführung einer Gleichspannungsunsymmetrie in den Phasendetektor, der für die Farbsynchronsynchronisation verwendet wird, während im Beispiel b) die Gleichspannungseinstellung der Freilauffrequenz durch unmittelbare Änderung des gefilterten Ausgangssignals des auf das Farbsynchronsignal ansprechenden Phasendetektors erfolgt
Gemäß einem Ausführungsbeispifil der Erfindung wird das Ausgangssignal des 90°-Phasenverschiebers in einem Oszillatorsychronisiersystem der in der US-Patentschrift 40 20 500 beschriebenen generellen Art einem Paar unabhängig regelbarer Vei-siärker zugeführt Ein erster dieser Verstärker reagiert auf die vom Ausgang eines auf das Farbsynchronsignal ansprechenden Phasendetektors gelieferte Regelspannung, um den Oszillator in der grundsätzlichen Art zu synchronisieren, wie es in dieser US-Patenschrift beschrieben ist. Dem zweiten Verstärker wird eine Bezugsgleichspannung und eine einstellbare Regelgleichspannung zugeführt, und er erzeugt ein phasenverschobenes Ausgangssignal, dessen Größe und Polarität von Größe und Richtung der eventuellen Differenz zwischen den jeweiligen Gleichspannungen abhängt Durch Kombination dieses phasenverschobenen Ausgangssignals mit dem Ausgangssignal des nicht invertierenden Verstärkers kommt man zu einer Einstellung der Freilauffrequenz des Oszillators, ohne daß die Symmetrie des Phasenregelbereiches gestört würde, der mit dem Betrieb des ersten geregelten Verstärkers zusammenhängt.
In den beiliegenden Zeichnungen zeigt
F i g. 1 einen Teil eines Farbfernsehempfängers mit einem Synchronisiersystem für den Farbträgeroszillator, dessen Freilauffrequenz gemäß einem Ausführungsbeispiel der Erfindung einstellbar ist, und
F i g. 2 eine Schaltung zur Verwendung bei emer vorteilhaften Abwandlung der Schaltung nach F i g. 1.
Bei dem in F i g. 1 veranschaulichten Farbfernsehempfängerteil ist ein nicht invertierender Verstärker 10 mit einer genügenden positiven Rückkoplung über ein Bandpaßfilter von seinem Ausgang zu seinem Eingang versehen, so daß er als Oszillator mit einer Betriebsfrequenz arbeitet, die innerhalb der Durchlaßbandbreite des Filters liegt.
Der Verstärker 10 enthält ein paar NPN-Traresistoren 11 und 13, die mit zusammengeschalteten Emittern als Differenzverstärker arbeiten. Der Kollektor des Eingangstransistors 11 des Differenzverstärkers liegt unmittelbar am positiven Anschluß (+ Vcc) einer Betriebsspannungsquelle, während der Kollektor des Ausgangstransistors 13 des DTferenzverstärkers über einen Lastwiderstand 14 mit dem Anschluß (+ Vcc) verbunden ist. Die zusammengeschalteten Emitter der Transistoren ii und 13 sind über die Kollektor-Emitter-Sfrecke eines NPN-Stromquellentransistors 15 und einen in Reihe mit diesem liegenden Emitterwiderstand 16 an den negativen Anschluß (beispielsweise Masse) der Betriebsspannungsquelle geführt.
Vom Verstärkereingangsanschluß /gelangen Signale zur Basis des Eingangstransistors 11 über die Basisemit-
terstrecke eines NPN-Emitterfolgetransistors 21. Vom Anschluß J am Kollektor des Ausgangstransistors 13 werden Signale zum Verstärkerausgang O über die Basisemitterstrecken eines Paares NPN-Emitterfolgetransistoren 31 und 33 geführt, die über einen Widerstand 32 zusammengeschaltet sind, der den Emitter des Transistors 31 mit der Basis des Transistors 33 verbindet. Der Emitter des Transistors 33 lieg» über einen Widerstand 34 an Masse. Die Kollektoren der Emitterfolgetransistoren 21,31,33 liegen jeweils unmittelbar ander Betriebs-Spannungsquelle + Vcc.
Vorspannung für die Basis des Ausgangstransistors 13 wird von einem NPN-Emitterfolgertransistor 25 geliefert, dessen Kollektor unmittelbar an der Betriebsspannungsquelle + Vcc liegt und dessen Basis über ei- is nen Widerstand 26 am positiven Anschluß ( + 5,2 V) einer Vorspannungsquelle liegt, während sein Emitter direkt mit der Basis des Ausgangstransistors 13 verbunden ist. Der Ruhestrom des Emitterfolgetransistors 25 wird durch einen NPN-Stromquellentransistor 27 bestimmt, dessen Kollektor unmittelbar am Emitter des Transistors 25 liegt und dessen Emitter über einen Widerstand 28 an Masse liegt. Der Ruhestrom des Emitterfclgetransistors 21 am Verstärkereingang wird ähnlich durch einen NPN-Stromquellentransistor 23 bestimmt, der mit seinem Kollektor unmittelbar am Emitter des Transistors 21 und mit seinem Emitter über einen Widerstand 24 an Masse liegt. Ein Widerstand 22 koppelt die Basis des Transistors 21 an den Vorspanr.ungsquellenanschluß +52 V. Die Basen der Stromquellentransistören 15, 23 und 27 liegen jeweils direkt am positiven Anschluß + 1,2 V einer zusätzlichen Vorspannungsquelle.
Der Verstärkerausgang O ist mit dem Verstärkereingang / über die Reihenschaltung eines piezoelektrischen Kristalls 35 mit einem festen Kondensator 36 und einem Widerstand 38 verbunden. Zweckmäßigerweise ist der Kristall 35 so geschnitten, daß seine Reihenresonanz bei einer Frequenz in unmittelbarer Nähe, jedoch leicht unterhalb der Farbträgerfrequenz (für das NTSC-Farbfernsehsystem beispielsweise 3.579545 MHz) liegt, für die der Empfänger ausgelegt ist. Damit wirkt der Kristall 35 bei der Farbträgerfrequenz induktiv. Der feste Kondensator 36 wird so bemessen, daß die Reihenschaltung der Elemente 35 und 36 nominal eine Reihenresonanz bei der Farbträgerfrequenz hat, wobei die Güte des Resonanzsystems durch den Wert des Reihenwiderstandes 38 so bestimmt wird, daß man eine geeignete Bandbreite (beispielsweise 1000 Hz) für die Bandpaßfiltercharakteristik des Rückkopplungsweges erhält Ein zwischen den Anschluß / und Masse geschalteter Kondensator 39 bewirkt mit dem Widerstand 38 zusammen eine erhebliche Dämpfung für Oberwellen der gewünschten Betriebsfrequenz, um Schwingungen bei solchen höheren Frequenzen im wesentlichen zu vermeiden. Die von den Elementen 35 und 36 bestimmte Bandpaßcharakteristik erlaubt eine positive Rückkopplung mit schwingungserhaltender Größe in unmittelbarer Nähe der Farbträgerfrequenz. Eine genaue Anpassung der Freilauffrequenz an die Farbträgerfrequenz ist jedoch wegen in der Praxis auftretender Toleranzen der Elemente 35 und 36 nicht sichergestellt Wie noch beschrieben wird, enthält das in F i g. 1 dargestellte System zusätzliche Vorkehrungen, die eine Einstellung der Freilauffreuenz auf eine gewünschte genaue Frequenz er- b5 lauben.
Zum Zwecke der Synchronisierung des soeben beschriebenen Oszillators hinsichtlich Frequenz und Phase mit einer Farbträgerfrequenz eines empfangenen Farbträgersignals enthält die Schaltung gemäß Fig. 1 eine Phasenvergleichsschaltung 54, deren Eingang Schwingungen zugeführt werden, die vom Anschluß Fan der Basis des Eingangstransistors 11 abgenommen werden. Ein Farbverstärker 50 reagiert auf die Farbkomponenten der Empfangssignale, welche am Eingang Cerscheinen und periodische Synchronsignale der Farbträgerfrequenz mit einer Bezugsphasenlage enthalten. Ein Ausgangssignal des Farbverstärkers 50 wird einer Synchronsignalabtrennschaltung 52 zugeführt, welche abgetrennte Farbsynchronsignale an den anderen Eingang der Phasenvergleichsschaltung 54 liefert.
Die Phasenvergleichsschaltung 54 erzeugt als Ausgang eine Regelspannung, deren Größe und Polarität ein Maß für Größe und Sinne jeglicher Abweichungen von der gewünschten 90°-Phasenbeziehung sind, die zwischen den jeweiligen Eingangssignalen der Vergleichsschaltung auftreten können. Die Phasenvergleichsschaltung kann etwa gegenphasige Ausgangssignale liefern, die an entsprechenden Ausgängen CV und CV komplementäre Regelsignale bilden. Diese Regelspannungen werden zur Ansteuerung eines Verstärkers 56 für phasenverschobene Signale benutzt, welcher den Lastwiderstand 14 gemeinsam mit dem nicht invertierenden Verstärker 10 hat.
Vom Ausgangsanschluß P eines Phasenverschiebers 40,42,4* werden Signale abgeleitet, die dem Eingangsanschlut E des Verstärkers 56 zugeführt werden. Der Phasenschieber enthält eine Induktivität 40, die zwischen den Verstärkereingang /und den Phasenschieberausgang P geschaltet ist, sowie eine Reihenschaltung eines Widerstandes 42 mit einem Kondensator 41, die zwischen dem Anschluß P und Masse liegt. Die Werte der Phasenschieberelemente sind so gewählt, daß die vom Anschluß /kommenden Schwingungen in der Phase verzögert werden (bei der Farbträgerfrequenz im wesentlichen um 90ύ). Die phasenverschobenen Schwingungen am Ausgang Pdes Phasenschiebers werden über die Basisemitterstrecke eines NPN-Emitterfolgetransistors 43 dem Eingangsanschluß E des Verstärkers 56 zugeführt. Der Transistor 43 liegt mit seinem Kollektor unmittelbar am Anschluß + Vcc, mit seiner Basis unmittelbar am Anschluß P und mit seinem Emitter unmittelbar am Anschluß £ Sein Ruhestrom wird durch einen NPN-Stromquellentransistor 45 bestimmt, der mit seinem Kollektor unmittelbar am Emitter des Transistors 43 liegt, mit seiner Basis unmittelbar an die Vorspannungsklemme +1,2V angeschlossen ist und mit seinem Emitter über einen Widerstand 46 an Masse liegt.
Eine geeignete Schaltung für den Verstärker 56 findet sich beispielsweise in der bereits genannten US-PS 40 20 500. Wenn im Betrieb keine Abweichung von der gewünschten 90° Phasenbeziehung zwischen den Eingangssignalen der Phasenvergleichsschaltung 54 vorliegt, dann liefert der Verstärker 56 kein Ausgangssignal, und die Freilauffrequenz des Farbträgeroszillators wird nicht beeinflußt. Weicht die Phasenbeziehung in einer Richtung von der gewünschten 90°-Beziehung ab, dann liefert der Verstärker 56 am gemeinsamen Lastwiderstand 14 eine invertierte Version der am Anschluß E auftretenden phasenverschobenen Signale, wobei die Größe von der Größe des Phasenunterschiedes abhängt. Liegt eine Abweichung im entgegengesetzten Sinne vor, dann liefert der Verstärker 56 eine nicht inyertierte Version der phasenverschobenen Signale am Widerstand 14, deren Größe von der Größe des Phasen-
Unterschiedes abhängt. Diese gesteuerte Einsspeisung phasenverschobener Signale beeinflußt den Betrieb des Oszillators im Sinne einer Minimalisierung der Abweichung der Eingangssignale der Vergleichsschaltung von der gewünschten 90°-Beziehung. Dadurch wird der Oszillator mit den empfangenen Farbsynchronsignalen synchronisiert.
Gem/.J der hier beschriebenen Erfindung werden die am Anschluß E auftretenden phasenverschobenen Signale zusätzlich zur Einstellung der Freilauffrequenz des oben beschriebenen Oszillators benutzt. Zu diesem Zweck werden die am Anschluß £auftretenden phasenverschobenen Signale einem Paar Differenzverstärker 60 und 70 als Eingangssignale zugeführt.
Der Differenzverstärker 60 enthält ein Paar NPN-Transistoren 61, 63 mit zusammengeschalteten Emittern, während der Differenzverstärker 70 ein Paar NPN-Transistoren 71 und 73 mit ebenfalls zusammengeschaiieien Emittern enthält. Die Basen der Transistoren 61 und 71 sind unmitelbar an den Anschluß £ geschaltet, an dem die erwähnten phasenverschobenen Signale auftreten. Die Basen der Transistoren 63 und 73 werden durch unmittelbares Anschließen an den Anschluß C (an die Basis des Transistors 13) auf einem geeigneten Vorspannungspotential gehalten. Die Kollektoren der Transistoren 63 und 71 sind unmittelbar an die Betriebsspannung + Vcc angeschlossen, während die Transistoren 61 und 73 mit ihren Kollektoren unmittelbar an Emitter eines NPN-Transistors 83 liegen, der wiederum mit seinem Kollektor direkt an die Basis des Transistors 33 angeschaltet ist (also an den Ausgangsemitterfolger des nicht invertierenden Verstärkers 10, welcher die Farbbezugsschwingungen liefert). Zwischen Kollektor des Transistor 83 und Betriebsspannungsanschluß + Vcc besteht ein Gleichspannungsweg über die Reihenschaltung des Widerstandes 32 mit der Emitter-Kollektor-Strecke des Emitterfolgetransästors 31.
Man sieht, daß der Differenzverstärker 60 so geschaltet ist, daß er eine invertierte Version der phasenverschobenen Signale vom Anschluß E zum Ausgangssignal des nicht invertierenden Verstärkers 10 hinzufügt, während der Differenzverstärker 70 so geschaltet ist, daß er dem Ausgangssignal des nicht invertierenden Verstärkers 10 eine nicht invertierende Version der phasenverschobenen Signale vom Anschluß E hinzufügt. Haben die Differenzverstärker 60 und 70 gleiche Verstärkungen, dann löschen sich ihre jeweiligen Ausgangssignale gegenseitig aus, so daß keine phasenverschobenen Signale in die Oszillatorschleife eingespeist werden. Unterscheiden sich jedoch die Verstärkungen der Differenzverstärker 60 und 70, dann erfolgt eine Einspeisung phasenverschobener Signale. Die Größe dieser Signaleinspeisung hängt von der Größe des Verstärkungsunterschiedes ab, und die relative Polarität der eingespeisten Signale hängt von der Richtung des Verstärkungsunterschiedes ab.
Eine Regelung der Differenzverstärkung der jeweiligen Verstärker 60 und 70 erfolgt durch ein Verstärkungsregelsystem mit einem Paar NPN-Transistoren 65 und 75, die mit ihren Emittern über die Reihenschaltung von Widerständen 69,79 zusammengeschaltet sind. Den Ermittern der Transistoren 65 und 75 wird von einem NPN-Stromquellentransistor 81 zugeführt, dessen Kollektor unmittelbar am Verbindungspunkt der Widerstände 69 und 79 liegt, dessen Basis am Anschluß der Vorspannungsquelie +1,2V liegt und dessen Emitter über einen Widerstand 82 an Massse liegt Der Transistor 65, dessen Kollektor unmittelbar an den zusammengeschalteten Emittern der Transistoren 61 und 63 liegt, dient als Stromquelle für den Differenzverstärker 60. Der Transistor 75, dessen Kollektor unmittelbar an den zusammengeschalteten Emittern der Transistoren 71 und 73 liegt, dient als Stromquelle für den Differenzverstärker 70.
Ein für die Vorspannungslieferung vorgesehener Spannungsteiler enthält die Reihenschaltung von Widerständen 100, 102, 106 und 108 mit einer Diode 109, welche zwischen die Betriebsspannungsquelle + Vcc und Masse geschaltet sind. Vom Verbindungspunkt der Teilerwiderstände 100 und 102 wird der Basis des Transistors 83 Vorspannung über die Basis-Emitter-Strecke eines NPN-Emitterfolgetransistors 103 zugeführt, dessen Kollektor unmittelbar am Betriebsspannungsanschluß + Vcc liegt, während seine Basis unmittelbar an dem Verbindungspunkt der erwähnten Widerstände liegt und sein Emitter (Anschluß B) unmittelbar an die Basis des Transistors 83 angeschlossen ist. Ein Punkt niedrigerer Spannung des Spannungsteilers, nämlich der Verbindungspunkt der Widerstände 102 und 106, liegt über die Basis-Emitter-Strecke eines zusätzlichen NPN-Emitterfolgetransistors 105 und Spannungsabfallwiderstände 66 bzw. 67 (von im wesentlichen einander angepaßten Werten) an den Basen der jeweiligen Verstärkungsregeltransistoren 65 bzw. 75. Der Kollektor des Transistors 105 liegt unmittelbar am Anschluß B, seine Basis unmittelbar am Verbindungspunkt der Teilerwiderstände 102 und 104, und sein Emitter unmittelbar am Verbindungspunkt der Spannungsabfallwiderstände 66 und 76.
Der durch den Spannungsabfallwiderstand 66 fließende Strom wird von einem NPN-Stromquellentransistor 67 bestimmt, dessen Kollektor direkt an die Basis des Transistors 65 angeschaltet ist und dessen Basis direkt am Verbindungspunkt der Teilerwiderstände 106 und 108 liegt und dessen Emitter schließlich über einen Widerstand 68 an Masse liegt. Der durch diesen Strom bestimmte Spannungsabfalt am Widerstand 66 ergibt eine Bezugsgleichspannung an der Basis des Transistors 65.
Der durch den Spannungsabfallwiderstand 76 fließende Strom läßt sich in seiner Größe einstellen über die Vorspannung des NPN-Stromquellentransistors 77, der in gleicher Weise wie der Stromquellentransistor 67 geschaltet ist und mit seinem Kollektor direkt an der Basis des Transistors 75 und mit seinem Emitter über einen Widerstand 78 an Masse liegt (der Widerstand 78 ist in seinem Wert im wesentlichen dem Widerstand 68 angepaßt). Zur Steuerung der Vorspannung, welche der Basis d^s Stromquellentransistors 77 zugeführt wird, ist ein Potentiometer 90 vorgesehen, dessen feste Endanschlüäse am Versorgungsspannungsanschluß + Vcc bzw. an Masse liegen und dessen einsteilbarer Abgriff (Anschluß FR) direkt an die Basis des NPN-Emitterfolgetransistors 91 angeschlossen ist Der Transistor 91 liegt mit seinem Kollektor unmittelbar am Versorgungsspannungsanschluß + Vcc und mit seinem Emitter über die Reihenschaltung zweier Widerstände 92 und 93 mit einer Diode 95 an Masse. Der Verbindungspunkt der Widerstände 92 und 93 ist direkt mit der Basis des Stromquellentransistors 77 verbunden.
Die Elemente 91, 92,93 und 95 bilden eine Pegel verschiebungsschaltung, welche der Verschiebung des am Anschluß FR verfügbaren Spannungseir.stellbereiches zwischen + Vcc und Masse auf einen engeren Verschiebungsbereich mit anderer Mittellage an der Basis des Transistors 77 dient. Beispielsweise sind die Parameter
der Pegelverschiebungsschaltung so gewählt, daß der Spannungseinstellbereich an der Basis des Transistors 77 mittig um eine Spannung liegt, die im wesentlichen der Teilerausgangsspannung entspricht, welche der Basis des Transistors 67 zugeführt wird. Nimmt man für das Potentiometer 90 ein lineares Potentiometer, dann liegt ein erwünschtes Ergebnis einer solchen Parameterauswahl darin, daß die Einstellung des Potentiometerabgriffs nahe be: der Mittelstellung zu einer Vorspannung der Basis des Verstärkungsregeltransistors 25 auf ein Potential führt, welches gleich dem Bezugsgleichspannungspotential ist, auf welchem die Basis des Verstärkungsregeltransistors 65 gehalten wird.
Unter den vorgenannten Bedingungen gleicher Potentiale an den Basen der Transistoren 65 und 75 teilt sich der von dem Stromquellentransistor 81 gelieferte Strom gleichmäßig zwischen den Transistoren 65 und 75 auf, so daß die Verstärkungen der Differenzverstärker 60 und 70 gleich sind. In diesem Fall erfolgt keine Einspeisung phasenverschobener Signale in die Oszillatorschleife, und die Freilauffrequenz des durch den nicht invertierenden Verstärker 10 mit dem zugehörigen positiven Rückkopplungszweig gebildeten Verstärkers bleibt unbeeinflußt. Wenn diese unbeeinflußte Freilauffrequenz genau der gewünschten Farbträgerfrequenz entspricht, ist keine Neueinstellung des Potentiometerabgriffs erforderlich. Unterscheidet sich jedoch die unbeeinflußte Freilauffrequenz von der gewünschten Farbträgerfrequenz, dann kann man die Freilauffrequenz auf die richtige Frequenz abgleichen durch Verschiebung des Potentiometerabgriffs aus der Symmetrieeinstellungslage heraus.
Wenn die unbeeinflußte Freilauffrequenz niedriger als die gewünschte Farbträgerfrequenz ist, dann ist eine Verschiebung des Potentiometerabgriffs aus der symmetrischen Einstellung in Richtung auf eine Einstellung für positiveres Gleichspannungspotential richtig. Eine soiche Einstellung erhöht den Strom durch den Widerstand 76 gegenüber dem Strom durch den Widerstand 66, so daß die Vorspannungspotentiale an den Basen der Verstärkungsregeltransistoren 65 und 75 in einem solchen Sinne unsymmetrisch werden, daß der dem Differenzverstärker 60 zugeführte Strom größer wird, während der dem Differenzverstärker 70 zugeführte Strom kleiner wird. Unter diesen Bedingungen herrscht das Ausgangssignal des Differenzverstärkers 60 vor, und es wird eine voreilende Quadraturkomponente in die Oszillatorschleife eingespeist. Danach stabilisiert sich der Betrieb des Oszillators bei einer höheren Schwingfrequenz als im unbeeinflußten Zustand, wobei die Größe des Frequenzzuwachses von der Größe der eingespeisten voreilenden Quadraturkomponente abhängt, welche durch den Grad der eingeführten Verstärkungsunsymmetrie bestimmt wird.
Wenn umgekehrt die unbeeinflußte Freilauffrequenz über der gewünschten Farbträgerfrequenz liegt, dann ist eine Verstellung des Potentiometerabgriffs aus der Symmetrielage heraus in Richtung auf ein weniger positives Gleichspannungspotential richtig. Durch eine solche Einstellung verringert sich der durch den Widerstand 76 fließende Strom gegenüber dem durch den Widerstand 66 fließenden Strom, so daß das Ausgangssignal des Differenzverstärkers vorherrscht und in die Oszillatorschleife eine nacheilende Quadraturkomponente eingespeist wird.
Die soeben beschriebene Schaltung erlaubt also die Verwendung des Potentiometers 90 als »kalten« Gleichspannungseinsteiler für die Freilauffrequenz des Farbträgeroszillators. Die Steuereinrichtung für die Freilauffrequenz ist unabhängig von der Phasenregelschleife, die für die Synchronisation mit dem Farbsynchronsignal benutzt wird, und ihre Verstellung stört die Symmetrie des Phasenregelbereiches dieser Schleife nicht.
Wie bereits erwähnt wurde, verarbeitet der Verstärker 56 für phasenverschobene Signale, der zum Zwecke der Synchronisation mit dem Farbsynchronsignal benutzt wird, nur phasenverschobene Signale vom Ausgang des Phasenschiebers 40, 42,41 und kann beispielsweise gemäß der US-Patenschrift 40 20 500 ausgebildet sein.
Fig.2 veranschaulicht eine Abwandlung einer solchen Schaltung, die vorzugsweise zur Realisierung der Funktion des Verstärkers 56 für die phasen verschobenen Signale benutzt wird. Die abgewandelte Form des Verstärkers 76 gemäß Fig.2 verarbeitet das Ergebnis einer Matrizierung von Signalen vom Phasenschieboreingang mit den phasenverschobenen Signalen vom Ausgang des Phasenschiebers in der beispielsweise in der US-Patentanmeldung USSN 3 83 263 (Erfinder T. Fang et al., Titel »Voltage Controlled Oscillator«) beschriebenen Weise.
Gemäß F i g. 2 ist ein Paar NPN-Transistoren 110 und 112 als Differenzverstärker geschaltet, wobei die zusammengeschalteten Emitter über die Kollektor-Emitter-Strecke eines NPN Stromquellentransistors 114 in Reihe mit dessen Emitterwiderstand 115 an Masse liegen. Die Basis des Transistors 114 liegt direkt an der 1,2 V Vorspannungsquelle. Der Basis des Transistors 110 werden über einen Matrizierwiderstand 116 phasenverschobene Signale vom Anschluß E(F i g. 1) zugeführt. Der Basis des Transistors 110 werden über einen Matrizierungswiderstand 117 auch Signale vom An-Schluß F, vom Eingang des nicht invertierenden Verstärkers 10 der Schaltung nach F i g. 1 zugeführt. Der Transistor 112 erhält basisseitig Vorspannung vom Anschluß G(Fig.i).
Der Kollektor des Transistors 110 liefert eine invertierte Version der matrizierten Signale, die an der Basis des Transistors 110 auftreten, über einen unmittelbaren Anschluß an die zusammengeschalteten emitter der NPN-Transistoren 120 und 122. Der Kollektor des Transistors 112 liefert eine nicht invertierte Version der an der Basis des Transistors 110 erscheinenden matrizierten Signale an die zusammengeschalteten Emitter der NPN-Transistoren 124 und 126 über die unmittelbare Anschaltung. Das am Ausgangsanschluß CVder Phasenvergleichsschaltung 54 nach Fig. 1 erscheinende Regelsignal wird den Basen der Transistoren 120 und 124 zugeführt, während die am Ausgang CV erscheinende, sich komplementär ändernde Ausgangsspannung den Basen der Transistoren 123 und 126 zugeführt wird.
Die Kollektoren der Transistoren 122 und 124 liegen unmittelbar am Versorgungsspannungsanschluß + Vcc, während die Kollektoren der Transistoren 120 und 126 unmittelbar am Anschluß S gemäß F i g. 1 liegen und Ausgangssignale an den dort gezeigten gemeinsamen Lastwiderstand 14 entstehen lasser. Am Widerstand 14 läßt auch ein zusätzlicher NPN-Transistor 118 ein Ausgangssignal auftreten, der mit seiner Basis-Emitter-Strecke unmittelbar parallel zur Basis-Emitter-Strecke des Differenzverstärkertransistors 110 geschaltet ist und mit seinem Kollektor unmittelbar am Anschluß S liegt. Die Basis-Emitter-Strecke des Differenzverstärkeriransisiors 112 liegt direkt parallel zur Basis-Emiiter-Strecke eines zweiten NPN-Transistors 119, der mit seinem Kollektor unmittelbar mit dem Betriebsspan-
11
nungsanschluß + Kccverbunden ist.
Wie näher in der vorerwähnten US-Patentanmeldung 3 83 263 erlcutert ist, dient die Zuführung einer invertierten Version der matrizierten Signale von den Anschlüssen E und fzum Anschluß S über den Transistor 118 dem Entgegenwirken einer durch die am Anschluß 5 wirksame Streukapazität hervorgerufenen Phasenverschiebung auf den Betrieb des freilaufenden Oszillators. Auch erlaubt die Verwendung derselben matrizierten Signale für die gesteuerte Verarbeitung durch das Verstärkersystem 110, 112, 120, 122, 124 und 126 das Erreichen einer Symmetrie der Phasenregelung im Synchronisiersystem trotz des Vorhandenseins der vorerwähnten Phasenverschiebung. Durch Anwendung der Freilauffrequenzeinstellung gemäß der Erfindung wird eine solche erreichte Symmetrie nicht durch einen ggf. erforderlichen Abgleich der Freilauffrequenz gestört.
Beispielsweise können die in der Schaltung nach F12. 1 veranschaulichten Elemente mit Ausnahme der Elemente 34, 35, 36, 38, 39, 40, 41, 42 und 90 zweckmä-Big in einer gemeinsamen integrierten Schaltung 99 zusammen mit denjenigen Elementen ausgebildet sein, welche die Funktionen des Verstärkers 56, der Vergleichsschaltung 54, der Trennschaltung 52 und des Verstärkers 50 ausführen. Im Falle einer solchen Realisierung dienen die Anschlüsse P, I, O und FR als Anschlüsse der integrierten Schaltung zur Verbindung mit nicht auf dem Schaltungsplättchen befindlichen Bauteilen. In diesem Falle können die Anschlüsse CK und CV" ebenfalls integrierte Schaltungsanschlusse sein, an die nicht auf dem Plättchen befindliche Filterelemente (die hier nicht dargestellt) für die Steuerspannung angeschlossen werden. Als Beispiele für Schaltungsparameter der in den Fig. 1 und 2 dargestellten Schaltung können die folgenden Werte dienen:
Widerstände 14,32 1500 Ω
Widerstand 16 500 Ω
Widerstände 22,26,44 10 kΩ
Widerstände 24,28,44 1.67 kΩ
Widerstand 34 4700 Ω
Widerstand 38 1300 Ω
Widerstände 42,82 390 Ω
Widerstände 66,76 8,8 kΩ
Widerstände 68,78 5 kΩ
Widerstände 69,79 780 Ω
Widerstand 93 2 kΩ
Widerstand 92 16,5 kΩ
Widerstand 100 9,8 kΩ
Widerstand 102 4 kΩ
Widerstand 106 6,2 kΩ
Widerstand 108 1 kΩ
Widerstand 115 260 Ω
Widerstand 1 !6 1,8 kΩ
Widerstand 117 3,2 kΩ
Potentiometer 90 1 kΩ
Kondensator 36 18 pf
Kondensator39 62 pf
Kondensator 41 12OpF
induktivität 40 33 μΗ
Vcc 11,2 V
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen

Claims (1)

Patentansprüche:
1. Oszülatorsynchronisierschaltung
— mit einem Oszillator, der einen nichtinvertierenden Verstärker (10) mit einem Eingangsanschluß (I), einem Lastwiderstand (14), an dem ein Verstärkerausgangssignal erscheint, und einem mit dem Lastwiderstand gekoppelten Ausgangsanschluß (O) enthält und zwischen dessen Ausgangs- und Eingangsanschluß ein Bandpaßfilter (35,36) gekoppelt ist,
— mit einem Phasenschieber (40, 41, 42), dessen Eingangsanschluß Signale des nichtinvertierenden Verstärkers zugeführt werden und der einen Ausgangsanschluß (P) hat,
— mit einer Phasenvergleichsschaltung (54), deren erstem Eingangsanschluß Signale des nichtinvertiersnden Verstärker zugeführt werden und deren zweitem Eingangsanschluß ein Bezugsoszillatorsignal zugeführt wird und die eine Regelspannung (CV) erzeugt, deren Amplitude und Polarität von Größe und Richtung einer eventuellen Abweichung von einer 90°-Phasenbeziehung zwischen den jeweiligen, an seinen Eingangsanschlüssen auftretenden Signale abhängen,
— mit einer Regelschaltung (56), welche die Ausgangssignale des Phasenschiebers (40, 41, 42) mit in Abhängigkeit von der Regelspannung veränderDarer Amplitude und Polarität an den Lastwiderstand (1€) Hefen,
— und mit einer Einstellschaltung für die Freilauffrequenz des Oszillators,
DE3319363A 1982-05-28 1983-05-27 Oszillatorsynchronisierschaltung Expired DE3319363C2 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US06/383,303 US4485354A (en) 1982-05-28 1982-05-28 PLL Oscillator synchronizing system with DC control of free-running frequency

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE3319363A1 DE3319363A1 (de) 1983-12-01
DE3319363C2 true DE3319363C2 (de) 1986-05-28

Family

ID=23512533

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE3319363A Expired DE3319363C2 (de) 1982-05-28 1983-05-27 Oszillatorsynchronisierschaltung

Country Status (14)

Country Link
US (1) US4485354A (de)
JP (1) JPS58215136A (de)
KR (1) KR910004294B1 (de)
AT (1) AT387116B (de)
AU (1) AU566503B2 (de)
CA (1) CA1196067A (de)
DE (1) DE3319363C2 (de)
ES (1) ES522572A0 (de)
FI (1) FI76457C (de)
FR (1) FR2527869B1 (de)
GB (1) GB2120879B (de)
HK (1) HK48787A (de)
IT (1) IT1190374B (de)
MY (1) MY8700485A (de)

Families Citing this family (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
JPS60248006A (ja) * 1984-05-24 1985-12-07 Nec Corp 発振器
US4611239A (en) * 1984-10-31 1986-09-09 Rca Corporation Oscillator synchronizing system for eliminating static phase errors
US4617587A (en) * 1984-11-30 1986-10-14 Rca Corporation Recovery system for a control loop
US4959618A (en) * 1989-02-16 1990-09-25 Vtc Incorporated Differential charge pump for a phase locked loop
DE59107631D1 (de) * 1991-04-19 1996-05-02 Siemens Ag Oszillatorschaltung
JP2002154074A (ja) 2000-11-16 2002-05-28 Makita Corp 電動工具の照明装置

Family Cites Families (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
ES374096A1 (es) * 1968-11-21 1971-12-01 Zenith Radio Corp Mejoras en las redes de traslacion de senales.
US3857110A (en) * 1972-08-24 1974-12-24 Signetics Corp Voltage controlled oscillator with temperature compensating bias source
US4020500A (en) * 1975-11-19 1977-04-26 Rca Corporation Controlled oscillator
JPS5927129B2 (ja) * 1979-08-31 1984-07-03 松下電器産業株式会社 位相同期回路

Also Published As

Publication number Publication date
ES8404587A1 (es) 1984-04-16
IT1190374B (it) 1988-02-16
FR2527869B1 (fr) 1990-01-05
HK48787A (en) 1987-07-03
FI76457B (fi) 1988-06-30
KR840005003A (ko) 1984-10-31
GB2120879A (en) 1983-12-07
MY8700485A (en) 1987-12-31
AU566503B2 (en) 1987-10-22
CA1196067A (en) 1985-10-29
FI831789L (fi) 1983-11-29
ATA196983A (de) 1988-04-15
AU1483683A (en) 1983-12-01
FR2527869A1 (fr) 1983-12-02
GB8314409D0 (en) 1983-06-29
FI831789A0 (fi) 1983-05-20
JPH0472411B2 (de) 1992-11-18
GB2120879B (en) 1985-11-06
JPS58215136A (ja) 1983-12-14
DE3319363A1 (de) 1983-12-01
FI76457C (fi) 1988-10-10
US4485354A (en) 1984-11-27
IT8321219A0 (it) 1983-05-20
AT387116B (de) 1988-12-12
KR910004294B1 (ko) 1991-06-25
ES522572A0 (es) 1984-04-16

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2938994C2 (de) Filterschaltung
DE69407902T2 (de) Verstärkungsstufe und Oszillator
DE2649933C2 (de) Schaltungsanordnung zur Erzeugung einer Schwingung steuerbarer Phase und/oder Frequenz
EP0345881B1 (de) Synchrondemodulator
DE19800206A1 (de) Integrator-Filterschaltung
DE3319363C2 (de) Oszillatorsynchronisierschaltung
DE3005764C2 (de) Regelbarer Oszillator
DE3544342C1 (de) Regelschaltung zum Abgleich einer Laufzeitleitung
DE2746538C3 (de) Halbleiterschaltungsanordnung zur Verarbeitung eines Farbbildsignals eines Farbfernsehempfängers
DE69616105T2 (de) Abstimmschaltung für Empfangsgerät insbesondere Fernsehempfänger
DE3319364C2 (de) Spannungsgesteuerter Oszillator
DE69328484T2 (de) Regelkreis mit negativer Rückkopplung mit einer gemeinsamen Leitung für Eingang und Ausgang
DE2706407C3 (de) Phasenstarre Regeleinrichtung
DE2324812A1 (de) Elektronischer phasenschieber
DE2649745C2 (de) Frequenzsteuerbarer Oszillator
DE3221267C2 (de)
DE3038050C2 (de) Regelbarer Oszillator
DE3103204A1 (de) Integrierte schaltung mit mindestens zwei verstaerkerstufen
DE2815113A1 (de) Steuerbarer oszillator
DE2048369A1 (de) Parametrische Schaltung
DE2127545B2 (de) Transistor-Gate-Schaltung
DE60220238T2 (de) Tuner mit einem Selektivfilter
DE2943802C2 (de) Auf einem Halbleiterplättchen befindliche integrierte Halbleiterschaltung
DE2159126C3 (de) Frequenzregelschaltung zur Regelung eines Oszillators
DE2033587A1 (de) Synchronisierschaltung

Legal Events

Date Code Title Description
8110 Request for examination paragraph 44
D2 Grant after examination
8364 No opposition during term of opposition
8327 Change in the person/name/address of the patent owner

Owner name: RCA LICENSING CORP., PRINCETON, N.J., US