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DE3319020C1 - Elektrischer Antennenrotor - Google Patents

Elektrischer Antennenrotor

Info

Publication number
DE3319020C1
DE3319020C1 DE3319020A DE3319020A DE3319020C1 DE 3319020 C1 DE3319020 C1 DE 3319020C1 DE 3319020 A DE3319020 A DE 3319020A DE 3319020 A DE3319020 A DE 3319020A DE 3319020 C1 DE3319020 C1 DE 3319020C1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
antenna
servomotor
receiver
rotation
transmitter
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE3319020A
Other languages
English (en)
Inventor
Rainer 3176 Meinersen Bornemann
Helmut 3174 Meine Dreher
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Elrotex S P R L
Original Assignee
Elrotex S P R L
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Elrotex S P R L filed Critical Elrotex S P R L
Priority to DE3319020A priority Critical patent/DE3319020C1/de
Priority to JP59104882A priority patent/JPS6051037A/ja
Application granted granted Critical
Publication of DE3319020C1 publication Critical patent/DE3319020C1/de
Expired legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G08SIGNALLING
    • G08CTRANSMISSION SYSTEMS FOR MEASURED VALUES, CONTROL OR SIMILAR SIGNALS
    • G08C23/00Non-electrical signal transmission systems, e.g. optical systems
    • G08C23/04Non-electrical signal transmission systems, e.g. optical systems using light waves, e.g. infrared
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01QANTENNAS, i.e. RADIO AERIALS
    • H01Q3/00Arrangements for changing or varying the orientation or the shape of the directional pattern of the waves radiated from an antenna or antenna system
    • H01Q3/005Arrangements for changing or varying the orientation or the shape of the directional pattern of the waves radiated from an antenna or antenna system using remotely controlled antenna positioning or scanning

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Selective Calling Equipment (AREA)
  • Optical Communication System (AREA)
  • Arrangements For Transmission Of Measured Signals (AREA)

Description

  • Im übrigen ist es bei Empfangsgeräten wie Fernsehgeräten od. dgl. bekannt, zur Realisierung von Fernbedienungen Infrarotstrahlung zu verwenden (vgl. »Funkschau« 1978, Seiten 323 bis 326). Derartige IR-Fernbedienungen für Empfangsgeräte weisen einen IR-Empfänger im Empfangsgerät und einen davon räumlich getrennten und frei handhabbaren, meist batteriebetriebenen IR-Sender auf. Vom IR-Sender wird eine IR-Trägerwelle ausgesendet, die zumeist mit einer relativ niedrigen Frequenz im kHz-Bereich moduliert ist. Hier ist beispielsweise eine Impulskodierung realisiert, mit der die Trägerwelle impulsweise mit der Modulationsfrequenz moduliert wird, um eine digitalisierte Information zu übermitteln. Für diesen Anwendungszweck existieren Standard-lC's sowohl für den IR-Empfänger als auch für den IR-Sender, die mit eingebauten oder externen Taktoszillatoren arbeiten. Für geringstmöglichen Energieverbrauch können diese IC's in verlustleitungsarmer CMOS-Technik ausgeführt sein. Eine weitere Energieeinsparung ergibt sich dadurch, daß die Abgabe von IR-Strahlung durch den IR-Sender in einer vorgegebenen Zeitspanne erfolgt, die unabhängig von der Betätigungsdauer des IR-Senders ist. Schließlich ist die hier erläuterte bekannte IR-Fernbedienung dafür geeignet, parallel sowohl ein Fernsehgerät als auch ein Rundfunkgerät, einen Plattenspieler, ein Tonbandgerät od.dgl. zu bedienen. Hierbei sind Maßnahmcn getroffen, um die Modulation der IR-Strahlung für die unter- schiedlichen Empfangsgeräte unterschiedlich zu ges talten. Schließlich ist es bei IR-Fernbedicnungen für Fernsehgeräte od. dgl. bekannt, die vom IR-Sender ausgesandte IR-Trägerwelle mit einer Frequenz von einigen 10 kHz zu modulieren (vgl. die DE-OS 22 63 440).
  • Grundsätzlich ist es schließlich auf dem Gebiet der Fernlenktechnik bekannt (vgl. W.S. Jahn: »Elektrisch Fernüberwachen und Fernbedienen«, München 1962, Seiten 56 bis 59), mit. Einzelkommandoverfahren zu arbeiten, durch die ein Schrittschaltwerk schrittweise beeinflußt werden kann, so daß nur ein oder zwei Betätigungstasten für den Bediener vorhanden sind. Diese Technik ist jedoch auf die Fernlenkung von Fahrzeugen beschränkt geblieben.
  • Obwohl der Bedienungskomfort von Fernbedienungen, insbesondere von IR-Fernbedienungen, bei Empfangsgeräten, insbesondere bei Fernsehgeräten, seit langem von den Benutzern geschätzt wird, werden elektrische Antennenrotoren nach wie vor in der Praxis stets allein von Hand betätigt. Der zuvor erläuterte, mit speziell ausgestalteten Empfangsgeräten zusammenwirkende, automatisch auf bestimmte Antennenrichtungen einstellbare elektrische Antennenrotor hat sich in der Praxis nicht durchsetzen können, da einerseits entsprechend ausgestaltete Empfangsgeräte nur selten vorhanden sind, jedenfalls ein solcher Antennenrotor nicht bei vorhandenen Empfangsgeräten nachgerüstet werden kann, und andererseits nur eine ganz begrenzte Anzahl von Sendern hinsichtlich der Antennenrichtung vorwählbar ist.
  • Der Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, einen elektrischen Antennenrotor anzugeben, bei dem eine für die praktische Anwendung optimale, kostenmäßig günstige und bedienungstechnisch komfortable Bcdienungsvorrichtung vorgesehen ist.
  • Diese erfindungsgemäße Aufgabe ist durch die Merkmale des kennzeichnenden Teils des Anspruchs 1 gelöst.
  • Wesentlich ist, daß eine auf die Bedürfnisse bei Antennenrotoren genau zugeschnittene, in der Praxis optimal anwendbare, bedienungstechnisch komfortable und gleichwohl kostenmäßig günstige Bedienungsvorrichtung vorgesehen ist.
  • Bei dieser Bedienungsvorrichtung wird zunächst die für sich bekannte, jedoch bei Antennenrotoren bislang noch niemals eingesetzte 1 R-Fernbedienungstechnik angewandt. Die Modulationen der IR-Strahlung hat dabei den Sinn, eine möglichst wenig störungsempfindliche Signalübertragung zu verwirklichen. Sofern in der Bedienungsvorrichtung ein Schrittschaltwerk vorgesehen ist und Störungen nicht zu befürchten sind, kann auch mit einer nicht modulierten IR-Strahlung gearbeitet werden. Bedienungstechnisch ist die gewählte Konstruktion besonders zweckmäßig und damit für die Praxis optimiert, da mit lediglich einer Betätigungstaste gearbeitet wird. Beim ersten Drücken der Betätigungstaste wird die Bedienungsvorrichtung eingeschaltet und der Stellmotor in der entsprechenden Drehrichtung angefahren. Beim folgenden Drücken der Betätigungstaste wird der Stellmotor wieder ausgeschaltet, beim nächstfolgenden Drücken wieder eingeschaltet und in entgegengesetzter Drehrichtung angefahren usw. Diese Ausgestaltung ist ganz besonders günstig, wenn die »Rückmeldung« über die »richtige« Einstellung der Antenne für den Bediener allein dadurch erfolgt, daß dieser die Empfangsqualität beispielsweise des empfangenen Fernsehbildes oder des empfangenen Rundfunktones beurteilt.
  • Die zuvor erläuterte Lehre der Erfindung mit einer Betätigungstaste ist zwar konstruktionstechnisch besonders einfach, jedoch bedienungstechnisch noch insoweit etwas aufwendig, als eine Drehrichtungsumkehr einen Zwischenhalt erfordert. Nach einer weiteren Lehre der Erfindung, der besondere Bedeutung zukommt und die in Anspruch 2 erläutert ist, sind zwei Betätigungstasten vorgesehen, wobei die Funktion »Aus« anstatt von der ersten Betätigungstaste ausschließlich von der zweiten Betätigungstaste auslösbar ist. Durch erstmaliges Drücken der ersten Betätigungstaste erfolgt das Einschalten der Bedienungsvorrichtung und gleichzeitig das Anfahren des Stellmotors in der entsprechenden Drehrichtung. Nachfolgend ist eine Drehrichtungsumkehr ohne Zwischenhalt möglich, so daß ein besonders schnelles und genaues Heranfahren an die »richtige« Einstellung der Antenne gewährleistet ist. Erst nach Erreichen der »richtigen« Einstellung der Antenne wird dann die Bedienungsvorrichtung durch Betätigen der zweiten Betätigungstaste ausgeschaltet.
  • Mit der Lehre der Erfindung ist eine für die Praxis optimale Lösung gefunden worden, da keine besonders ausgestalteten Empfangsgeräte benötigt werden, insbesondere auch eine Nachrüstung des erfindungsgemäßen elektrischen Antennenrotors bei jedweden Empfangsgeräten erfolgen kann, da auf komfortable Art mittels Fernbedienung die Antennenrichtungen für eine beliebige Anzahl von Sendern angesteuert werden können und da diese Ansteuerung bedienungstechnisch besonders einfach durchzuführen ist.
  • Es ist zweckmäßig, wenn auch bei dem erfindungsgemäßen elektrischen Antennenrotor an der Bedienungsvorrichtung die Stellung der Antenne angezeigt werden kann. Hierzu empfiehlt sich nun nach einer weiteren Lehre der Erfindung, der besondere Bedeutung zukommt, eine Ausgestaltung des Antennenrotors gemäß Anspruch 3.
  • Bei der Erläuterung des Standes der Technik ist darauf hingewiesen worden, daß der bekannte Antennenrotor mit Handbetätigung zwei Endschalter am Stellmotor zur Begrenzung des Schwenkwinkels der Antenne aufweist. Bei dem erfindungsgemäßen elektrischen Antennenrotor besteht nun die Möglichkeit, den Stellungsanzeigemotor bei 0° bis 3600 mit elektromechanischen, elektromagnetischen, elektrischen oder elektronischen Endschaltern, vorzugsweise mit Reed-Kontakten, zu versehen. Ortsfest am Stellungsanzeigemotor oder in Verbindung damit können die Endschalter angeordnet sein, während mit dem Drehanker des Stellungsanzeigemotors ein kleiner Magnet umläuft, der die Reed-Kontakte der Endschalter betätigt. Als Alternativen kommen hier auch berührungslos betätigbare Schaltgeräte, beispielsweise induktive oder kapazitive Annäherungsschalter in Frage. In jedem Fall sollte über die Endschalter keine Abschaltung des Stellmotors und des Stellungsanzeigemotors, sondern eine automatische Umkehr der Drehrichtung erfolgen.
  • Schließlich empfiehlt sich eine Ausgestaltung des erfindungsgemäßen elektrischen Antennenrotors gemäß Anspruch 6 und ggf. 7. Damit ist es möglich, auch bei Ausfall des IR-Senders den elektrischen Antennenrotor weiter zu benutzen. Insbesondere dann, wenn der IR-Sender batteriebetrieben ist, kann eine solche Situation durchaus dann auftreten, wenn die Batterien des IR-Senders überraschend verbraucht sind.
  • Im folgenden wird die Erfindung anhand einer lediglich Ausführungsbeispiele darstellenden Zeichnung näher erläutert; es zeigt Fig. 1 in einem Prinzipschaltbild die grundlegende Konstruktion eines elektrischen Antennenrotors, Fig.2 ein erstes Ausführungsbeispiel eines IR-Empfängers für einen Antennenrotor gemäß F i g. 1, F i g. 3 ein Ausführungsbeispiel eines zum IR-Empfänger gemäß F i g. 2 passenden IR-Senders, Fig.4 ein zweites Ausführungsbeispiel eines 1 R-Empfängers für einen elektrischen Antennenrotor gemäß Fig. 1 und Fig.5 ein Ausführungsbeispiel eines zum IR-Empfänger gemäß F i g. 4 passenden IR-Senders.
  • Das Grundprinzip eines elektrischen Antennenrotors kann am besten anhand von F i g. 1 erläutert werden.
  • Lediglich für einzelne Details wird zwischendurch auf die genaueren Darstellungen von Ausführungsbeispielen in den F i g. 2 bis 5 zurückgegriffen.
  • F i g. 1 zeigt zunächst rein schematisch dargestellt eine Antenne 1 auf einem Antennenmast 2, der drehbar bzw. schwenkbar auf einem Dach 3 eines weiter nicht dargestellten Gebäudes angeordnet ist. Der Antennenmast 2 steht am Fuß in einer Antriebseinheit 4 mit einem Stellmotor 5.
  • Die Antenne 1 ist mittels eines Antennenkabels 6 mit einem Empfangsgerät 7, nämlich einem Fernsehgerät, verbunden. Die Antriebseinheit 4 ist über eine Verbindungsleitung 8 mit einer Bedienungsvorrichtung 9 verbunden. Die Antriebseinheit 4 und die Bedienungsvorrichtung 9 bilden gemeinsam den elektrischen Antennenrotor.
  • Wie in F i g. 1 schematisch dargestellt ist, weist die Bedienungsvorrichtung 9 einen IR-Empfänger 10 und einen von dem IR-Empfänger 10 räumlich getrennten, batteriebetriebenen IR-Sender 11 auf. Von dem IR-Sender 11 ist eine zur Jnformationsübermittlung modulierte IR-Strahlung abgebbar, die von dem IR-Empfänger 10 aufnehmbar und demodulierbar ist.
  • Das Empfangsgerät 7 ist gleichfalls mit einer lR-Fernbedienung 12, 13 mit einem IR-Empfänger 12 und einem IR-Sender 13 ausgerüstet. Um gegenseitige Beeinflussungen des IR-Empfängers 10 der Bedienungsvorrichtung 9 durch den IR-Sender 13 und des IR-Empfängers 12 des Empfangsgerätes 7 durch den IR-Sender 11 zu verhindern, ist die Modulation der IR-Strahlung der Bedienungsvorrichtung 9 eine andere als die Modulation der IR-Strahlung der IR-Fernbedienung 12, 13 des Empfangsgerätes 7. Die Modulation der IR-Strahlung weist im dargestellten Ausführungsbeispiel eine Modulationsfrequenz zwischen 10 und 70 kHz auf.
  • Wie sich aus den F i g. 2 und 3 ergibt, weisen bei dem dort dargestellten Ausführungsbeispiel der IR-Empfänger 10 und der IR-Sender 11 bekannte Standard-lC's 14, 15, 16 für IR-Fernbedienungen von Empfangsgeräten auf. Dabei handelt es sich um ein Standard-lC 14 für den IR-Empfänger 10, um ein Vorverstärker-lC 15 für den IR-Empfänger 10 und um ein Standard-lC 16 für den IR-Sender 11. Diese Standard-lC's 14, 15, 16 werden später noch etwas genauer erläutert.
  • Zur Erzielung der gewünschten anderen Modulation ist eine Fremdtaktung der Standard-iC's 14, 16 mittels externer Oszillatoren 17, 18 vorgesehen. Die Schaltungen des IR-Empfängers 10 und des IR-Senders 11 sind im übrigen in CMOS-Technik ausgeführt.
  • Die Abgabe von IR-Strahlung durch den IR-Sender 11 erfolgt entsprechend der Modulationsfrequenz in einer vorgegebenen Zeitspanne von ca. 16 ms, wobei diese Zeitspanne unabhängig von der Betätigungsdauer des IR-Sender 11 ist, so daß eine optimale Energieeinsparung erfolgt.
  • In Fig 1 ist in durchgezogenen Linien dargestellt, daß der IR-Sender 11 lediglich zwei Betätigungstasten 19, 20 aufweist und daß durch jeweils folgendes Drükken mit der einen Betätigungstaste 19 die Funktionen »Drehrichtung links« und »Drehrichtung rechts« und mit der anderen Betätigungstaste 20 die Funktion »Aus« auslösbar sind. Gestrichelt ist eine Alternative dargestellt, bei der der IR-Sender 11 lediglich eine Betätigungstaste 21 aufweist, wobei mit dieser einen Betätigungstaste 21 durch jeweils folgendes Drücken die Funktionen »Drehrichtung links«, »Aus«, »Drehrichtung rechts«, »Aus«, usw. auslösbar sind.
  • Aus den F i g. 2 und 4 ergibt sich, daß beim IR-Empfänger 10 den Funktionen der Betätigungstasten 19, 20 bzw. 21 des IR-Senders 11 entsprechende Schaltelemente, nämlich Relais 19', 20' bzw. Relais 21', 21", vorgesehen sind.
  • In F i g. 2 ist lediglich angedeutet, in Fig. 2 jedoch deutlicher zu erkennen, daß die Bedienungsvorrichtung 9.einen zum Stellmotor 5 der Antriebseinheit 4 parallel geschalteten, von dem IR-Empfänger 10 steuerbaren Stellungsanzeigemotor 22 aufweist, der mit einer bewegbaren Leuchtdiodc 23 zur Stellungsanzeige verbunden ist. Der Stellungsanzeigemotor 22 ist bei 0° und 360 mit elektromagnetischen Endschaltern 24, 25 in Form von Reed-Kontakten versehen. Über die Einschalter 24, 25 erfolgt eine automatische Umkehr der Dreh richtung des Stellmotors 5 und des Stellungsanzeigemotors 22.
  • Schließlich ist in F i g. 1 nur angedeutet und in F i g. 2 deutlich zu erkennen, daß die Bedienungsvorrichtung 9 einen Umschalter 26 und eine Handbetätigungseinheit 27 aufweist und daß in der »Hand«-Stellung des Umschalters 26 der Stellungsanzeigemotor 22 von der Handbetätigungseinheit 27 steuerbar ist. Selbstverständlich ist mit dem Stellungsanzeigemotor 22 hier auch der Stellmotor 5 der Antriebseinheit 4 von der Handbetätigungseinheit 27 steuerbar.
  • Das in F i g. 2 dargestellte Ausführungsbeispiel eines IR-Empfängers 10 für einen IR-Sender 11 mit nur zwei Betätigungstasten 19, 20 ist aus sich heraus durch die in der Zeichnung eingetragenen Angaben weitgehend verständlich. Zusätzlich zu den erläuterten Bezugszeichen und den eingetragenen Bauelemente-Symbolen sind zu erkennen einen Empfängerdiode - Fotodiode - 28, ein Pcrmanentmagnet 29 zur Beeinflussung der Endschalter 24,25 in Form von Rced-Kontakten sowie ein Eingangstransformator 30 zur Umwandlung der Netzspannung von 220 V in eine interne Betriebsspannung von etwa .12V.
  • Kernstück der Schaltungsanordnung ist der Standard-lC 14 (ein IC mit der Bezeichnung SDA 3205 der Finna Siemens). Die Anschlußbelegung dieses Standard IC 14 ist folgende: 1 Speisespannung 2 Taktausgang Oszillator 3 Takteingang Oszillator 4 Programmsteuerausgang 5 Programmsteuerausgang 6 Programmsteuerausgang 7 Programmsteuerausgang f 8 Programmwechsel 9 nicht beschaltet 10 Lautstärkeausgang 11 Standbyausgang 12 nicht beschaltet 13 nicht beschaltet 14 nicht beschaltet 15 IR-Eingang 16 nicht beschaltet 17 Speisespannung 18 nicht beschaltet Ein bestimmter Vorteil der gezeigten Schaltungsanordnung besteht darin, daß der Transistor, der zur Steuerung des Relais 20' dient, vom Anschluß 11 des Standard-lC 14 angesteuert wird. Der Anschluß 11 des Standard-lC 14 ist ein Standby-Anschluß, dessen »I«-Zustand sich bei Einschalten der Speisespannung und Eingang des Befehls »Standby« einstellt.
  • Der in Fig. 2 weiter dargestellte Standard-lC 15 ist ein Vorverstärker-IC (vom Typ TDA 4050 B) mit folgender Anschlußbelegung: 1 Masse 2 Vorstufen-Regelung 3 Schwellwertverstärker 4 Ausgang aktives Filter 5 Eingang aktives Filter 6 Speisespannung, positiv 7 Arbeitspunktregelung, Abblockung 8 Signaleingang (Die Beschaltung des Standard-lC 15 entspricht etwa dem, was als Anwendungsschaltung 11 von der Firma Siemens vorgegeben ist. Im übrigen sind für die einzelnen Beschaltungsdetails die diesbezüglichen Veröffentlichungen der Firma Siemens ohne weiteres heranzuziehen.) In Fig. 3 ist der zum 1K-Empfänger 10 gemäß F i g. 2 passende IR-Sender 11 schaltungstechnisch genauer dargestellt. Kern dieses IR-Senders 11 ist der Standard-IC 16 (Hier ein IC SDA 3206 der Firma Siemens) mit folgender Anschlußbelegung: 1 Speisespannung 2 Spaltenanwahl 3 Abschlußbeschaltung 4 Spaltenanwahl 5 nicht beschaltet 6 Speisespannung 7 Einschalttransistorausgang 8 Infrarotausgang 9 Zeilenanwahl 10 Zeilenanwahl 11 nicht beschaltet 12 nicht beschaltet 13 nicht beschaltet 14 nicht beschaltet 15 nicht beschaltet 16 nicht beschaltet 17 Oszillatoreingang 18 Oszillatorausgang (Die hier gewählte Beschaltung entspricht weitestgehend einem von der Firma Siemens vorgegebenen Schaltungsbeispiel für den Standard-IC 16 - SDA3206.
  • Auf die entsprechenden Veröffentlichungen der Firma Siemens wird hier verwiesen.) Die F i g. 4 und 5 zeigen schaltungstechnische Details eines IR-Empfängers 10 bzw. eines IR-Senders 11, wobei der IR-Sender 11 lediglich eine einzige Betätigungstaste 21 aufweist. Die Beschaltung ist aus sich selbst heraus verständlich, wobei zwei Standard-lC's 31, 32 und zwei Operationsverstärker 33, 34 gesondert angesprochen werden sollen. Die Standard-IC's 31, 32 kön- nen die Seriennummern 4040 und 4047 tragen, während als Operationsverstärker 33,34 der Typ 74 C 107 in Frage kommt.
  • Aus F i g. 5ergibt sich deutlich, daß beim IR-Sender 1 1 nur eine Betätigungstaste 21 vorgesehen ist.
  • Als Betriebsspannung kommt für beide in den Figuren dargestellten IR-Sender 11 eine Spannung von + 9 V als besonders bevorzugt in Frage.
  • - Leerseite -

Claims (7)

  1. Patentansprüche: 1. Elektrischer Antennenrotor, mit einer antennenseitigen Antriebseinheit mit einem Stellmotor und einer mit der Antriebseinheit verbundenen, im Bereich eines Empfangsgerätes angeordneten Bedienungsvorrichtung, d a d u r c h g e k e n n -z e i c h n e t, daß die Bedienungsvorrichtung (9) einen IR-Empfänger (10) und einen von dem IR-Empfänger (10) räumlich getrennten, vorzugsweise batteriebetriebenen IR-Sender (11) aufweist, daß von dem IR-Sender (11) eine zur Informationsübermittlung modulierte IR-Strahlung abgebbar und vom IR-Empfänger (10) aufnehmbar und demodulierbar ist und daß der IR-Sender (11) lediglich eine Betätigungstaste (21; 19) aufweist und mit der einen Betätigungstaste (21; 19) durch jeweils folgendes Drükken die Funktionen »Drehrichtung links«, »Aus«, »Drehrichtung rechts«, »Aus«, usw. auslösbar sind.
  2. 2. Antennenrotor nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß durch die Betätigungstaste (19) durch jeweils folgendes Drücken nur die Funktionen »Drehrichtung links« und »Drehrichtung rechts« auslösbar sind und daß eine zweite Betätigungstaste (20) vorgesehen und durch diese die Funktion »Aus« für sich auslösbar ist.
  3. 3. Antennenrotor nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Bedienungsvorrichtung (9) einen zum Stellmotor (5) der Antriebseinheit (4) parallel geschalteten, von dem I R-Empfänger (10) steuerbaren Stellungsanzeigemotor (22) aufweist und daß der Stellungsanzeigemotor (22) vorzugsweise mit einer bewegbaren Leuchtdiode (23) zur Stellungsanzeige verbunden ist.
  4. 4. Antennenrotor nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Stellungsanzeigemotor (22) bei 0" und 360" mit elektromechanischen, elektromagnetischen, elektrischen oder elektronischen Endschaltern (24, 25), vorzugsweise mit Reed-Kontakten, versehen ist.
  5. 5. Antennenrotor nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß über die Endschalter (24, 25) eine automatische Umkehr der Drehrichtung des Stellmotors (5) und des Stellungsanzeigemotors (22) erfolgt.
  6. 6. Antennenrotor nach einem der Ansprüche 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Bedienungsvorrichtung (9) einen Umschalter (26) zur Umschaltung von Fernbedienung auf Handbedienung und eine Handbetätigungseinheit (27) aufweist.
  7. 7. Antennenrotor nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß in der »Hand«-Stellung des Umschalters (26) der Stellungsanzeigemotor (22) von der Handbetätigungseinheit (27) steuerbar ist.
    Die Erfindung betrifft einen elektrischen Antennenrotor nach dem Oberbegriff des Anspruches 1.
    Elektrische Antennenrotoren der in Rede stehenden Art sind seit längerem bekannt. Sie dienen dazu, Antennen, insbesondere Fernsehantennen, jeweils in die bestmögliche Empfangsrichtung für den jeweils empfangenen Sender einzustellen. Der bekannte Antennen rotor, von dem die Erfindung ausgeht (vgl. »I)er Elektroineister« 1960, Seiten 1048 bis 1050). weist cincvon hand zu betätigende Bedienungsvorrichtung auf, mit deren Hilfe er in beiden Drehrichtungen eingestellt werden kann.
    Als Stellmotor dient ein kollektorloser Induktionsmotor, dessen Steuerung von der Bedienungsvorrichtung her erfolgt. Über Endschalter wird gewährleistet, daß die Antenne selbst keine Drehung um mehr als 360" ausführt, so daß eine Gefährdung des Antennenkabels nicht auftreten kann. Das geschieht dadurch, daß das Antennensystem automatisch vom Stellmotor abgekuppelt wird und der Stellmotor leert weiterläuft. Im übrigen erfolgt eine Rückmeldung der Stellung der Antenne an die Bedienungsvorrichtung vermittels eines Potentiometers, von dem eine Ringspule mit einem kompaßähnlich ausgebildeten Anzeigeglied beeinflußbar ist. An der Bedienungsvorrichtung sind drei von Hand zu betätigendc Tastschalter vorgesehen, von denen einer zum Ein- bzw. Ausschalten des Stellmotors, dient, während die beiden anderen Tastschalter für die Auswahl der beiden möglichen Drehrichtungen des Stellmotors vorgesehen sind. Dieser bekannte elektrische Antennenrotor ist bei jedem Empfangsgerät einsetzbar, da am Empfangsgerät selbst keinerlei Änderungen vorgenommen werden müssen. Eine zahlenmäßige Beschränkung der einstellbaren Antennenrichtungen besteht nicht, da von Hand jede beliebige Antennenrichtung eingestellt werden kann.
    Weitere vergleichbare Antennenrotoren sind bekannt (vgl. u. a. die Zeitschriften »der elektromeister + deutsches elektrohandwerk« 5/1980, Seiten 298 bis 301, »Funkschau« 1977 - Anzeige der Firma Stolle - und »Funk-Technik« 24/1976, Seiten 827 bis 829).
    Dabei ist auch ein elektrischer Antennenrotor bekannt (vgl. die Literaturstelle »Funk-Technik« aaO), bei dem die bestimmten Sendern entsprechenden Antennenrichtungen bei Betätigung entsprechender Senderwahltasten am Empfangsgerät automatisch eingestellt werden.
    Dieser bekannte Antennenrotor ist also nur mit entsprechend ausgestalteten Empfangsgeräten zusammen einsetzbar. Außerdem ist nur eine bestimmte Anzahl von Antennenrichtungen automatisch einstellbar.
DE3319020A 1983-05-26 1983-05-26 Elektrischer Antennenrotor Expired DE3319020C1 (de)

Priority Applications (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE3319020A DE3319020C1 (de) 1983-05-26 1983-05-26 Elektrischer Antennenrotor
JP59104882A JPS6051037A (ja) 1983-05-26 1984-05-25 アンテナロ−タ

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DE3319020A DE3319020C1 (de) 1983-05-26 1983-05-26 Elektrischer Antennenrotor

Publications (1)

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DE3319020C1 true DE3319020C1 (de) 1984-09-20

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ID=6199869

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DE3319020A Expired DE3319020C1 (de) 1983-05-26 1983-05-26 Elektrischer Antennenrotor

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JP (1) JPS6051037A (de)
DE (1) DE3319020C1 (de)

Family Cites Families (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
JPS5850837A (ja) * 1981-09-22 1983-03-25 Toshiba Corp 光送信装置

Non-Patent Citations (8)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Title
"Der Elektromeister",1960,Nr.18, S. 1048-1050 *
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"Funkschau", 1977, v.07.04.77, Anzeige der Fa.Stolle *
"Funkschau", 1978, H. 8,S. 323-326 *
"Funkschau", 1979, H.17,S. 48,50 *
"Funk-Technik", 1976,H. 24, S. 827-829 *
"Funk-Technik",1981, H.3, S.90 *
W.S.Jahn:"Elektrisch Fernüberwachen und Fernbedienen", München 1962, S. 56-59 *

Also Published As

Publication number Publication date
JPS6051037A (ja) 1985-03-22

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