DE19705481C1 - Video-Aufzeichnungsgerät und Verfahren zum Einstellen der Frequenz eines Hochfrequenzausgangs eines Video-Aufzeichnungsgeräts - Google Patents
Video-Aufzeichnungsgerät und Verfahren zum Einstellen der Frequenz eines Hochfrequenzausgangs eines Video-AufzeichnungsgerätsInfo
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Description
Die Erfindung betrifft Verfahren zum Einstellen der Frequenz eines
Hochfrequenzausgangs eines mit einem Tuner ausgestatteten Video-
Aufzeichnungsgeräts, über den Videosignale auf einen Tuner eines
angeschlossenen Video-Empfangsgeräts übertragbar sind bei dem in
einem Durchlauf des Tuners des Aufzeichnungsgeräts die durch
empfangbare Sendesignale belegten Kanäle festgestellt werden und
die Frequenz des Hochfrequenzausgangs auf einen beim Durchlauf als
nicht belegt erkannten Kanal eingestellt wird.
Die Erfindung betrifft ferner ein Video-Aufzeichnungsgerät mit
einem Tuner und einer Einrichtung zum Einstellen der mit dem Tuner
empfangbaren Sendesignale in einem Durchlauf der Kanäle von Em
pfangsbändern des Tuners, mit einem Ausgang, über den Hochfre
quenzsignale in einem mit einem Mischer einstellbaren Kanal inner
halb der Empfangsbänder auf einen Tuner eines Video-Empfangsgeräts
übertragbar sind, mit einer Erkennungseinrichtung zum Erkennen der
Kanalbelegung des Tuners durch empfangbare Sendesignale und mit
einer Einstelleinrichtung des Mischers zur Einstellung der Fre
quenz des Hochfrequenzausgangs auf einen nicht durch Sendesignale
belegten Kanal.
Video-Aufzeichnungsgeräte verfügen regelmäßig über einen eigenen
Tuner, mit dem Fernsehsignale zum Zwecke der Aufzeichnung
empfangbar sind. Die aufgezeichneten Fernsehsignale werden regel
mäßig auf einem angeschlossenen Fernsehgerät wiedergegeben.
Ggfs. kann das aufgezeichnete Signal auch auf ein anderes Video-
Aufzeichnungsgerät übertragen werden, das somit mit seinem Tuner
als Videoempfangsgerät fungiert.
Die Übertragung der vom Video-Aufzeichnungsgerät aufgezeichneten
Fernsehsignale erfolgt über einen Hochfrequenzausgang des Video-
Aufzeichnungsgeräts, der mit dem Antenneneingang des angeschlos
senen Video-Empfangsgeräts verbindbar ist. Demgemäß werden über
den Hochfrequenzausgang ("Antennenausgang") des Video-Aufzeich
nungsgeräts Signale mit einer Frequenz übertragen, die innerhalb
der Empfangsbänder des Tuners liegen. Da durch Konvention be
stimmte Kanäle innerhalb der Empfangsbänder nicht belegt werden,
ist es üblich, die Frequenz des Antennenausgangs der Video-Auf
zeichnungsgeräte werkseitig auf einen dieser Kanäle (beispiels
weise Kanal 36) einzustellen.
Da es in einigen Ländern bzw. Regionen vorkommt, daß dieser Kanal
von Fernsehsendern doch belegt ist, hat der Anwender die Möglich
keit, die Ausgangsfrequenz des Antennenausgangs des Video-Auf
zeichnungsgeräts manuell zu verstellen, um so einen nicht mit emp
fangenen Fernsehsignalen interferierenden Kanal für die Ausgangs
frequenz des Video-Aufzeichnungsgeräts einzustellen.
Es bestehen seit einiger Zeit weitere Möglichkeiten, Videosignale
und zusätzliche Daten in digitaler Form zwischen Video-Auf
zeichnungsgerät und einem angeschlossenen Video-Empfangsgerät zu
übertragen bzw. auszutauschen. Die Übertragung der Videosignale
erfolgt dabei mit weniger Frequenzumsetzungen und auf einer nie
drigeren Frequenz, so daß eine Verbesserung der Qualität der Sig
nalübertragung erreichbar ist. Allerdings ist eine Antennenverbin
dung zwischen Video-Aufzeichnungsgerät und Fernsehgerät notwendig,
um die Funktion und Einstellung des Tuners des Video-Aufzeich
nungsgeräts auf dem Fernsehgerät überprüfen zu können.
Die ggfs. erforderliche manuelle Veränderung der Frequenz des
Hochfrequenzausgangs des Video-Empfangsgeräts ist für den Benutzer
umständlich und erfordert eine intensivere Auseinandersetzung mit
den Bedienmöglichkeiten des Video-Empfangsgeräts. Der vorliegenden
Erfindung liegt daher die Problemstellung zugrunde, die Bedienung
des Video-Aufzeichnungsgeräts zu erleichtern, falls die Neuein
stellung der Ausgangsfrequenz des Hochfrequenzausganges des Video-
Empfangsgeräts aufgrund der Kollision mit empfangbaren Fernsehsig
nalen erforderlich wird.
Das Verfahren und die Vorrichtung zum Einstellen der Frequenz des
Hochfrequenzausgangs des Video-Aufzeichnungsgeräts der eingangs
erwähnten Art ist durch US 5,029,015 bekannt. Mit einer Mikropro
zessorsteuerung wird der Tuner des Video-Aufzeichnungsgeräts ka
nalweise durchgestimmt und jeweils detektiert, welche Signalinten
sität auf dem jeweiligen Kanal vorhanden ist. Ein geeigneter Kanal
für den Hochfrequenzausgang des Video-Aufzeichnungsgeräts wird
dadurch ermittelt, daß nicht nur die Freiheit des Kanals von Fern
seh-Empfangssignalen sondern auch von etwaigen Interferenzsignalen
festgestellt wird. Ein weiteres Kriterium für einen geeigneten
Kanal besteht darin, daß der nächstniedrige Nachbarkanal jeden
falls nicht mit Fernseh-Empfangssignalen belegt ist. Dadurch soll
eine Interferenzfreiheit des für den Hochfrequenzausgang gewählten
Kanals gewährleistet werden. Die Überprüfung der Empfangskanäle
kann in bestimmten Zeitabständen regelmäßig wiederholt werden, so
daß das Video-Aufzeichnungsgerät selbsttätig auf einen anderen
Kanal für den Hochfrequenz-Ausgang eingestellt werden kann. Der
Benutzer muß dann, ggfs. experimentell, ermitteln, auf welchen
Kanal das zugehörige Video-Empfangsgerät eingestellt werden muß,
um die Ausgangssignale des Video-Aufzeichnungsgeräts wiederzuge
ben.
Der hiermit verbundene Aufwand kann für den Benutzer sehr
lästig sein, insbesondere wenn er aufgrund einer automatischen
Neuauswahl eines Ausgangskanals durch das Video-Aufzeichnungsgerät
die Neueinstellung des Video-Empfangsgeräts zur Unzeit erforder
lich wird.
Zur Lösung dieses Problems ist erfindungsgemäß das eingangs er
wähnte Verfahren dadurch gekennzeichnet, daß die Information über
die eingestellte Frequenz des Hochfrequenzausgangs über eine Sig
nalleitung auf das angeschlossene Video-Empfangsgerät zu dessen
automatischer Abstimmung auf diese Frequenz übertragen wird.
Bei dem erfindungsgemäßen Verfahren wird der automatische Durch
lauf des Tuners des Aufzeichnungsgeräts durchgeführt und regelmä
ßig mit einem Prozessor ermittelt, welche Kanäle belegt bzw. nicht
belegt sind, so daß die Einstellung der Frequenz des Hochfrequenz-
Ausgangs auf einen als nicht belegt erkannten Kanal gesteuert wer
den kann. Über eine zusätzliche Verbindung veranlaßt der Prozessor
die Übertragung der Information über die eingestellte Frequenz des
Hochfrequenz-Ausgangs des Video-Aufzeichnungsgeräts auf das ange
schlossene Video-Empfangsgerät, so daß in dem Video-Empfangsgerät
eine automatische Einstellung des Video-Kanals auf die Ausgangs
frequenz des angeschlossenen Video-Aufzeichnungsgeräts möglich
ist. Die hierfür benötigte Signalleitung wird vorzugsweise durch
eine geeignete Pin-Belegung einer Scart-Buchse sowohl am Video-
Aufzeichnungsgerät als auch am Video-Empfangsgerät realisiert.
Da regelmäßig eine Mehrzahl von nicht belegten Kanälen erkannt
werden wird, ist es sinnvoll, Auswahlkriterien vorzugeben, auf
welche der freien Kanäle die Ausgangsfrequenz vorzugsweise einge
stellt wird. Da die meisten Fernsehgeräte werkseitig darauf einge
stellt sind, die Videosignale auf einem bestimmten Kanal (Kanal
36) zu empfangen, kann es zweckmäßig sein, die Einstellung auf
diesen Kanal vorzunehmen, falls er als nicht belegt erkannt worden
ist.
Technisch noch zweckmäßiger kann es sein, einen Kanal zu finden,
dessen Nachbarkanäle ebenfalls nicht belegt sind, so daß die Ge
fahr des Übersprechens von Nachbarkanälen eliminiert wird. Zu die
sem Zweck kann es demgemäß sinnvoll sein, die Breite einer Gruppe
von nicht belegten Kanälen zu erkennen und die Frequenz des Hoch
frequenzausgangs auf einen mittigen Kanal einer möglichst großen
Gruppe von nicht belegten Kanälen einzustellen.
Zur Lösung des gestellten Problems ist erfindungsgemäß ferner ein
Video-Aufzeichnungsgerät der eingangs erwähnten Art gekennzeichnet
durch einen Signalausgang, über den die Information über den durch
die Einstelleinrichtung eingestellten Kanal auf ein angeschlosse
nes Video-Empfangsgerät übertragbar ist.
Vorzugsweise ist das erfindungsgemäße Video-Aufzeichnungsgerät so
ausgelegt, daß auch die bevorzugten Verfahrensschritte ausführbar
sind.
Hierzu ist vorzugsweise die Erkennungseinrichtung zum Erkennen von
Gruppen nebeneinander angeordneter, nicht durch Sendesignale be
legter Kanäle und die Einstelleinrichtung für eine Einstellung des
Mischers auf eine erkannte Gruppe von nicht belegten Kanälen ein
gerichtet. Hierfür kann die Erkennungseinrichtung eine Ver
gleichseinrichtung für die Größe von Gruppen nebeneinander ange
ordneten, nicht durch Sendesignale belegten Kanälen aufweisen und
die Einstelleinrichtung so steuern, daß die Einstellung des
Mischers auf die größte Gruppe belegter Kanäle erfolgt.
Es ist zweckmäßig, wenn das Video-Aufzeichnungsgerät eine An
zeigeeinrichtung für den durch die Einstelleinrichtung einge
stellten Kanal aufweist.
Die Erfindung bietet für den Benutzer den Vorteil, daß eine Kol
lision der vom Video-Aufzeichnungsgerät auf ein Video-Empfangs
gerät über die erwähnte Antennenverbindung übertragenen Signale
automatisch niemals mit über die Antenne empfangbaren Sendesigna
len kollidieren und daß für die automatische Einstellung der Fre
quenz des Hochfrequenzausgangs keine zusätzlichen Bauelemente er
forderlich sind, wenn das Video-Empfangsgerät so ausgebildet ist,
daß es bei Inbetriebnahme die empfangbaren Sendesignale in einem
automatischen Durchlauf durch die Empfangsbänder ermittelt. Durch
die Übertragung der Information über die Frequenz des Hochfre
quenzausgangs auf das Fernsehgerät wird es sogar möglich, auch die
Einstellung des Fernsehgeräts auf den Videokanal automatisch
durchführen zu lassen, so daß auch hierfür keine Eingriffe des
Benutzers mehr erforderlich sind.
Die Erfindung soll im folgenden anhand eines in der Zeichnung
dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert werden. Es
zeigen:
Fig. 1 ein schematisches Blockschaltbild eines Video-Auf
zeichnungsgeräts mit einem angeschlossenen Fernseh
gerät
Fig. 2 ein Flußdiagramm für die Auswahl eines Kanals des
Hochfrequenzausgangs des Video-Aufzeichnungsgeräts.
Fig. 1 läßt ein Video-Aufzeichnungsgerät 1 erkennen, das mit
einem Hochfrequenz-Eingang 2 (HF IN) an eine Empfangsantenne 3
direkt oder indirekt (beispielsweise über eine Kabelempfangs
anlage) angeschlossen ist. In dem Video-Aufzeichnungsgerät führt
eine Leitung 4, in die ein Hochfrequenz-Verstärker 5 eingesetzt
ist, direkt zu einem Hochfrequenz-Ausgang 6 (HF OUT). Das von
der Antenne 3 kommende Eingangssignal gelangt ferner auf einen
Tuner 7, der einen schmalbandigen Frequenzbereich (Kanal) aus
filtert und verstärkt, so daß an seinem Ausgang ein Videosignal
zur Verfügung steht. Das Videosignal kann in einer hier nicht
näher dargestellten Weise mit einem Bandlaufwerk 8 aufgezeichnet
und von dem Band auch wieder abgespielt werden.
Das niederfrequente Videosignal oder das wiedergegebene nieder
frequente aufgezeichnete Signal gelangt, je nach Stellung eines
Schalters 9 auf einen Hochfrequenzmodulator 10, der die nieder
frequenten Signale in Hochfrequenzsignale wandelt. Der Ausgang
des Hochfrequenzmodulators 10 ist mit dem Hochfrequenz-Ausgang 6
verbunden.
Die Modulationsfrequenz des Hochfrequenz-Modulators 10 ist va
riabel und wird durch einen Prozessor 11 gesteuert. Der Prozes
sor 11 steuert ferner die Stellung des Schalters 9, also die
Wahl zwischen Aufnahme- und Wiedergabebetrieb sowie die Ein
stellung des Tuners 7 auf einen gewünschten Kanal.
Erfindungsgemäß steuert der Prozessor 11 ferner einen Durchlauf
des Tuners 7 durch das gesamte empfangbare Frequenzband, bei dem
der Prozessor 11 erkennt, welche Kanäle des Frequenzbandes durch
die von der Antenne 3 empfangbaren Sender belegt sind. Dement
sprechend wählt der Prozessor 11 als Modulationsfrequenz für den
HF-Modulator 10 eine solche Frequenz aus, die einem Kanal ent
spricht, der durch die empfangbaren Sender nicht belegt ist. Auf
diese Weise wird einen Überlagerung des vom Video-Aufzeichnungs
gerät 1 produzierten Signal mit einem auf der Leitung 4 wieder
gegebenen empfangenen Kanal vermieden.
Der durch die für den Hochfrequenz-Modulator ausgewählte Modula
tionsfrequenz festgelegte Kanal wird vom Prozessor 11 auf einem
Display 12 des Video-Aufzeichnungsgeräts 1 zur Anzeige gebracht.
Das Video-Aufzeichnungsgerät 1 verfügt ferner über eine Schnitt
stelle 13 (Scart-Buchse) über die die niederfrequenten Videosig
nale, wie auch Datensignale übertragbar sind. Als ein übertrag
bares Datensignal stellt der Prozessor 11 die Information über
den vom HF-Modulator 10 belegten Kanal zur Verfügung.
An das Video-Aufzeichnungsgerät 1 ist ein Fernsehgerät 14 als
Video-Empfangsgerät angeschlossen. Mit dem Hochfrequenz-Ausgang
6 (Antennenausgang) des Video-Aufzeichnungsgeräts ist ein Hoch
frequenz-Eingang 15 (Antenneneingang) des Fernsehgeräts über ein
herkömmliches Hochfrequenzkabel 16 verbunden.
Ferner zeigt Fig. 1, daß das Fernsehgerät 14 ebenfalls eine der
Schnittstelle 13 entsprechende Schnittstelle 17 (Scart-Buchse)
aufweist über die niederfrequente Videosignale und Datensignale,
beispielsweise zur Anzeige auf einem Bildschirm (On Screen Dis
play) übertragen werden können.
Der Ablauf der Kanalbelegung durch den Prozessor 11 durch Ein
stellung des Tuners 7 auf die möglichen Eingangskanäle und Aus
wahl eines Kanals für den Hochfrequenz-Modulator 10 ist in Fig.
2 anhand eines Flußdiagramms verdeutlicht.
Zum Start des Einstellvorgangs wird der Ausgangskanal des HF-
Modulator auf einen Vorzugskanal, beispielsweise Kanal 36, ein
gestellt.
Anschließend wird ein Hilfsspeicher initialisiert und bezüglich
der Werte "maximale Lücke" und "Mittenkanal" auf Null gesetzt.
Ferner wird ein Lückenzähler ebenfalls auf Null gesetzt.
Anschließend wird der Tuner 7 auf einen ersten empfangbaren Ka
nal im Empfangsband eingestellt. Der Prozessor 11 prüft anhand
des Ausgangskanals des Tuners 7, ob der eingestellte Kanal durch
einen empfangenen Sender belegt ist. Ist dies nicht der Fall,
wird der Lückenzähler um eins inkrementiert. Anschließend wird
geprüft, ob das Ende des Empfangsbandes erreicht ist. Ist dies
nicht der Fall, wird der Eingangstuner auf den nächsten Kanal im
Empfangsband eingestellt und die Belegungsprüfung wiederholt.
Stellt sich bei der Belegungsprüfung heraus, daß der eingestell
te Kanal durch einen empfangbaren Sender belegt ist, wird der
Zählerstand des Lückenzählers (GapCounter) mit dem gespeicherten
Wert für "maximale Lücke" verglichen. Ist der Zählerstand größer
als der bisher abgespeicherte maximale Lückenwert, wird der ak
tuelle Zählerstand als neuer Wert für die größte detektierte
Bandlücke abgespeichert. Darüber hinaus wird für die Bandlücke
ein Mittenkanal bestimmt, der sich aus der Halbierung der fest
gestellten Bandlücke ergibt.
Für den Fall, daß der Zählerstand des Lückenzählers nicht größer
als der bisher abgespeicherte maximale Lückenwert ist, wird noch
geprüft, ob der Zählerstand des Lückenzählers gleich dem bisher
abgespeicherten maximalen Lückenwert ist. Ist dies der Fall,
liegen also gleich große Lücken vor, wird die neu aufgefundene
Lücke ausgewählt, wenn deren Mittenfrequenz im Vorzugskanal (Ka
nal 36) liegt. Demzufolge wird bei einer gleich großen Lücke
geprüft, ob die neue Lücke im Kanal 36 als Mittenfrequenz liegt.
Ist dies der Fall, wird die aktuelle Lücke als größte Lücke aus
gewählt.
Nachdem die Prüfungen der Breite der gefundenen Bandlücke abge
schlossen sind, wird der Lückenzähler auf Null zurückgesetzt.
Nach Prüfung des Erreichens des Ende des Tuner-Empfangsbandes
wird der Vorgang wiederholt, bis das Ende des Tuner-Empfangsban
des erreicht ist.
In diesem Fall wird überprüft, ob mindestens eine Bandlücke ge
funden worden ist und welches die größte abgespeicherte Bandlü
che mit ihrer Mittenfrequenz war. Ist überhaupt keine Bandlücke
gefunden worden, wird keine Änderung des zu Beginn eingestellten
Vorzugskanals (Kanal 36) als Ausgangskanal des Hochfrequenz-Mo
dulators 10 vorgenommen.
Für den Regelfall, daß eine Bandlücke gefunden worden ist, setzt
der Prozessor 11 die Modulationsfrequenz des Hochfrequenzmodula
tors 10 so, daß der Ausgang des Hochfrequenzmodulators 10 auf
einem Kanal liegt, der dem festgestellten Mittenkanal für die
größte Bandlücke entspricht.
Der Prozessor 11 zeigt den eingestellten Ausgangskanal für den
Hochfrequenzmodulator 10 auf dem Display 12 an und überträgt ein
entsprechendes Datensignal auf die Scartbuchse 13, und somit
auch auf die Scartbuchse 17 des Fernsehgeräts 14.
Damit ist der Einstellvorgang beendet.
Das dargestellte Ausführungsbeispiel zeigt, daß die Wahl des
Ausgangskanals des Hochfrequenz-Modulators 10 auf einen nicht
durch einen empfangbaren Sender belegten Kanal in differenzier
ter Weise erfolgen kann. In vielen Fällen wird es jedoch aus
reichen, lediglich einen einzelnen freien Kanal festzustellen,
so daß auf den Zähler "GapCounter" und die Register "MaxGap" und
"Center" verzichtet werden kann.
Claims (7)
1. Verfahren zum Einstellen der Frequenz eines Hochfrequenz
ausgangs (6) eines mit einem Tuner (7) ausgestatteten Vi
deo-Aufzeichnungsgeräts (1), über den Videosignale auf ei
nen Tuner eines angeschlossenen Video-Empfangsgeräts (14)
übertragbar sind bei dem in einem Durchlauf des Tuners (7)
des Aufzeichnungsgeräts (1) die durch empfangbare Sendesi
gnale belegten Kanäle festgestellt werden und die Frequenz
des Hochfrequenzausgangs auf einen beim Durchlauf als nicht
belegt erkannten Kanal eingestellt wird, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Information über die eingestellte Fre
quenz des Hochfrequenzausgangs (6) über eine Signalleitung
auf das angeschlossene Video-Empfangsgerät (14) zu dessen
automatischer Abstimmung auf diese Frequenz übertragen
wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die
Frequenz des Hochfrequenzausgangs (6) auf einen mittigen
Kanal einer möglichst großen Gruppe von nicht belegten Ka
nälen eingestellt wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die Frequenz bevorzugt auf einen Kanal in einem vorge
gebenen Kanalbereich eingestellt wird.
4. Video-Aufzeichnungsgerät mit einem Tuner (7) und einer Ein
richtung (11) zum Einstellen der mit dem Tuner (7) empfang
baren Sendesignale in einem Durchlauf der Kanäle von Em
pfangsbändern des Tuners (7), mit einem Ausgang (6), über
den Hochfrequenzsignale in einem mit einem Mischer (10)
einstellbaren Kanal innerhalb der Empfangsbänder auf einen
Tuner eines Video-Empfangsgeräts (14) übertragbar sind, mit
einer Erkennungseinrichtung zum Erkennen der Kanalbelegung
des Tuners (7) durch empfangbare Sendesignale und mit einer
Einstelleinrichtung (11) des Mischers (10) zur Einstellung
der Frequenz des Hochfrequenzausgangs (6) auf einen nicht
durch Sendesignale belegten Kanal, gekennzeichnet durch ei
nen Signalausgang, über den die Information über den durch
die Einstelleinrichtung eingestellten Kanal auf ein ange
schlossenes Video-Empfangsgerät übertragbar ist.
5. Video-Aufzeichnungsgerät nach Anspruch 4, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Erkennungseinrichtung zum Erkennen von
Gruppen nebeneinander angeordneter, nicht durch Sendesigna
le belegter Kanäle und die Einstelleinrichtung (11) für
eine Einstellung des Mischers (10) auf eine erkannte Gruppe
von nicht belegten Kanälen eingerichtet ist.
6. Video-Aufzeichnungsgerät nach Anspruch 5, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Erkennungseinrichtung eine Vergleichsein
richtung für die Größe von Gruppen nebeneinander angeord
neten, nicht durch Sendesignale belegten Kanälen aufweist
und die Einstelleinrichtung so steuert, daß die Einstellung
des Mischers (6) auf die größte Gruppe nicht belegter Kanä
le erfolgt.
7. Video-Aufzeichnungsgerät nach einem der Ansprüche 4 bis 6,
gekennzeichnet durch eine Anzeigeeinrichtung (12) für den
durch die Einstelleinrichtung eingestellten Kanal.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19705481A DE19705481C1 (de) | 1997-02-13 | 1997-02-13 | Video-Aufzeichnungsgerät und Verfahren zum Einstellen der Frequenz eines Hochfrequenzausgangs eines Video-Aufzeichnungsgeräts |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19705481A DE19705481C1 (de) | 1997-02-13 | 1997-02-13 | Video-Aufzeichnungsgerät und Verfahren zum Einstellen der Frequenz eines Hochfrequenzausgangs eines Video-Aufzeichnungsgeräts |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19705481C1 true DE19705481C1 (de) | 1998-09-24 |
Family
ID=7820118
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19705481A Expired - Fee Related DE19705481C1 (de) | 1997-02-13 | 1997-02-13 | Video-Aufzeichnungsgerät und Verfahren zum Einstellen der Frequenz eines Hochfrequenzausgangs eines Video-Aufzeichnungsgeräts |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19705481C1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| NL1012437C2 (nl) * | 1998-06-30 | 2001-01-08 | Sony Corp | Televisie ontvanger. |
Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US5029015A (en) * | 1988-01-22 | 1991-07-02 | U.S. Philips Corporation | Video signal recorder/player devices |
-
1997
- 1997-02-13 DE DE19705481A patent/DE19705481C1/de not_active Expired - Fee Related
Patent Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US5029015A (en) * | 1988-01-22 | 1991-07-02 | U.S. Philips Corporation | Video signal recorder/player devices |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| NL1012437C2 (nl) * | 1998-06-30 | 2001-01-08 | Sony Corp | Televisie ontvanger. |
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Legal Events
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