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DE19705481C1 - Video-Aufzeichnungsgerät und Verfahren zum Einstellen der Frequenz eines Hochfrequenzausgangs eines Video-Aufzeichnungsgeräts - Google Patents

Video-Aufzeichnungsgerät und Verfahren zum Einstellen der Frequenz eines Hochfrequenzausgangs eines Video-Aufzeichnungsgeräts

Info

Publication number
DE19705481C1
DE19705481C1 DE19705481A DE19705481A DE19705481C1 DE 19705481 C1 DE19705481 C1 DE 19705481C1 DE 19705481 A DE19705481 A DE 19705481A DE 19705481 A DE19705481 A DE 19705481A DE 19705481 C1 DE19705481 C1 DE 19705481C1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
frequency
channel
tuner
video
output
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Fee Related
Application number
DE19705481A
Other languages
English (en)
Inventor
Ingo Dr Chmielewski
Detlef Raeth
Christian Seydel
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Panasonic Corp
Original Assignee
Matsushita Electric Industrial Co Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Matsushita Electric Industrial Co Ltd filed Critical Matsushita Electric Industrial Co Ltd
Priority to DE19705481A priority Critical patent/DE19705481C1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE19705481C1 publication Critical patent/DE19705481C1/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Fee Related legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04NPICTORIAL COMMUNICATION, e.g. TELEVISION
    • H04N5/00Details of television systems
    • H04N5/76Television signal recording
    • H04N5/765Interface circuits between an apparatus for recording and another apparatus
    • H04N5/775Interface circuits between an apparatus for recording and another apparatus between a recording apparatus and a television receiver
    • H04N5/7755Interface circuits between an apparatus for recording and another apparatus between a recording apparatus and a television receiver the recorder being connected to, or coupled with, the antenna of the television receiver
    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
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    • H04N5/775Interface circuits between an apparatus for recording and another apparatus between a recording apparatus and a television receiver

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Television Signal Processing For Recording (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft Verfahren zum Einstellen der Frequenz eines Hochfrequenzausgangs eines mit einem Tuner ausgestatteten Video- Aufzeichnungsgeräts, über den Videosignale auf einen Tuner eines angeschlossenen Video-Empfangsgeräts übertragbar sind bei dem in einem Durchlauf des Tuners des Aufzeichnungsgeräts die durch empfangbare Sendesignale belegten Kanäle festgestellt werden und die Frequenz des Hochfrequenzausgangs auf einen beim Durchlauf als nicht belegt erkannten Kanal eingestellt wird.
Die Erfindung betrifft ferner ein Video-Aufzeichnungsgerät mit einem Tuner und einer Einrichtung zum Einstellen der mit dem Tuner empfangbaren Sendesignale in einem Durchlauf der Kanäle von Em­ pfangsbändern des Tuners, mit einem Ausgang, über den Hochfre­ quenzsignale in einem mit einem Mischer einstellbaren Kanal inner­ halb der Empfangsbänder auf einen Tuner eines Video-Empfangsgeräts übertragbar sind, mit einer Erkennungseinrichtung zum Erkennen der Kanalbelegung des Tuners durch empfangbare Sendesignale und mit einer Einstelleinrichtung des Mischers zur Einstellung der Fre­ quenz des Hochfrequenzausgangs auf einen nicht durch Sendesignale belegten Kanal.
Video-Aufzeichnungsgeräte verfügen regelmäßig über einen eigenen Tuner, mit dem Fernsehsignale zum Zwecke der Aufzeichnung empfangbar sind. Die aufgezeichneten Fernsehsignale werden regel­ mäßig auf einem angeschlossenen Fernsehgerät wiedergegeben.
Ggfs. kann das aufgezeichnete Signal auch auf ein anderes Video- Aufzeichnungsgerät übertragen werden, das somit mit seinem Tuner als Videoempfangsgerät fungiert.
Die Übertragung der vom Video-Aufzeichnungsgerät aufgezeichneten Fernsehsignale erfolgt über einen Hochfrequenzausgang des Video- Aufzeichnungsgeräts, der mit dem Antenneneingang des angeschlos­ senen Video-Empfangsgeräts verbindbar ist. Demgemäß werden über den Hochfrequenzausgang ("Antennenausgang") des Video-Aufzeich­ nungsgeräts Signale mit einer Frequenz übertragen, die innerhalb der Empfangsbänder des Tuners liegen. Da durch Konvention be­ stimmte Kanäle innerhalb der Empfangsbänder nicht belegt werden, ist es üblich, die Frequenz des Antennenausgangs der Video-Auf­ zeichnungsgeräte werkseitig auf einen dieser Kanäle (beispiels­ weise Kanal 36) einzustellen.
Da es in einigen Ländern bzw. Regionen vorkommt, daß dieser Kanal von Fernsehsendern doch belegt ist, hat der Anwender die Möglich­ keit, die Ausgangsfrequenz des Antennenausgangs des Video-Auf­ zeichnungsgeräts manuell zu verstellen, um so einen nicht mit emp­ fangenen Fernsehsignalen interferierenden Kanal für die Ausgangs­ frequenz des Video-Aufzeichnungsgeräts einzustellen.
Es bestehen seit einiger Zeit weitere Möglichkeiten, Videosignale und zusätzliche Daten in digitaler Form zwischen Video-Auf­ zeichnungsgerät und einem angeschlossenen Video-Empfangsgerät zu übertragen bzw. auszutauschen. Die Übertragung der Videosignale erfolgt dabei mit weniger Frequenzumsetzungen und auf einer nie­ drigeren Frequenz, so daß eine Verbesserung der Qualität der Sig­ nalübertragung erreichbar ist. Allerdings ist eine Antennenverbin­ dung zwischen Video-Aufzeichnungsgerät und Fernsehgerät notwendig, um die Funktion und Einstellung des Tuners des Video-Aufzeich­ nungsgeräts auf dem Fernsehgerät überprüfen zu können.
Die ggfs. erforderliche manuelle Veränderung der Frequenz des Hochfrequenzausgangs des Video-Empfangsgeräts ist für den Benutzer umständlich und erfordert eine intensivere Auseinandersetzung mit den Bedienmöglichkeiten des Video-Empfangsgeräts. Der vorliegenden Erfindung liegt daher die Problemstellung zugrunde, die Bedienung des Video-Aufzeichnungsgeräts zu erleichtern, falls die Neuein­ stellung der Ausgangsfrequenz des Hochfrequenzausganges des Video- Empfangsgeräts aufgrund der Kollision mit empfangbaren Fernsehsig­ nalen erforderlich wird.
Das Verfahren und die Vorrichtung zum Einstellen der Frequenz des Hochfrequenzausgangs des Video-Aufzeichnungsgeräts der eingangs erwähnten Art ist durch US 5,029,015 bekannt. Mit einer Mikropro­ zessorsteuerung wird der Tuner des Video-Aufzeichnungsgeräts ka­ nalweise durchgestimmt und jeweils detektiert, welche Signalinten­ sität auf dem jeweiligen Kanal vorhanden ist. Ein geeigneter Kanal für den Hochfrequenzausgang des Video-Aufzeichnungsgeräts wird dadurch ermittelt, daß nicht nur die Freiheit des Kanals von Fern­ seh-Empfangssignalen sondern auch von etwaigen Interferenzsignalen festgestellt wird. Ein weiteres Kriterium für einen geeigneten Kanal besteht darin, daß der nächstniedrige Nachbarkanal jeden­ falls nicht mit Fernseh-Empfangssignalen belegt ist. Dadurch soll eine Interferenzfreiheit des für den Hochfrequenzausgang gewählten Kanals gewährleistet werden. Die Überprüfung der Empfangskanäle kann in bestimmten Zeitabständen regelmäßig wiederholt werden, so daß das Video-Aufzeichnungsgerät selbsttätig auf einen anderen Kanal für den Hochfrequenz-Ausgang eingestellt werden kann. Der Benutzer muß dann, ggfs. experimentell, ermitteln, auf welchen Kanal das zugehörige Video-Empfangsgerät eingestellt werden muß, um die Ausgangssignale des Video-Aufzeichnungsgeräts wiederzuge­ ben.
Der hiermit verbundene Aufwand kann für den Benutzer sehr lästig sein, insbesondere wenn er aufgrund einer automatischen Neuauswahl eines Ausgangskanals durch das Video-Aufzeichnungsgerät die Neueinstellung des Video-Empfangsgeräts zur Unzeit erforder­ lich wird.
Zur Lösung dieses Problems ist erfindungsgemäß das eingangs er­ wähnte Verfahren dadurch gekennzeichnet, daß die Information über die eingestellte Frequenz des Hochfrequenzausgangs über eine Sig­ nalleitung auf das angeschlossene Video-Empfangsgerät zu dessen automatischer Abstimmung auf diese Frequenz übertragen wird.
Bei dem erfindungsgemäßen Verfahren wird der automatische Durch­ lauf des Tuners des Aufzeichnungsgeräts durchgeführt und regelmä­ ßig mit einem Prozessor ermittelt, welche Kanäle belegt bzw. nicht belegt sind, so daß die Einstellung der Frequenz des Hochfrequenz- Ausgangs auf einen als nicht belegt erkannten Kanal gesteuert wer­ den kann. Über eine zusätzliche Verbindung veranlaßt der Prozessor die Übertragung der Information über die eingestellte Frequenz des Hochfrequenz-Ausgangs des Video-Aufzeichnungsgeräts auf das ange­ schlossene Video-Empfangsgerät, so daß in dem Video-Empfangsgerät eine automatische Einstellung des Video-Kanals auf die Ausgangs­ frequenz des angeschlossenen Video-Aufzeichnungsgeräts möglich ist. Die hierfür benötigte Signalleitung wird vorzugsweise durch eine geeignete Pin-Belegung einer Scart-Buchse sowohl am Video- Aufzeichnungsgerät als auch am Video-Empfangsgerät realisiert.
Da regelmäßig eine Mehrzahl von nicht belegten Kanälen erkannt werden wird, ist es sinnvoll, Auswahlkriterien vorzugeben, auf welche der freien Kanäle die Ausgangsfrequenz vorzugsweise einge­ stellt wird. Da die meisten Fernsehgeräte werkseitig darauf einge­ stellt sind, die Videosignale auf einem bestimmten Kanal (Kanal 36) zu empfangen, kann es zweckmäßig sein, die Einstellung auf diesen Kanal vorzunehmen, falls er als nicht belegt erkannt worden ist.
Technisch noch zweckmäßiger kann es sein, einen Kanal zu finden, dessen Nachbarkanäle ebenfalls nicht belegt sind, so daß die Ge­ fahr des Übersprechens von Nachbarkanälen eliminiert wird. Zu die­ sem Zweck kann es demgemäß sinnvoll sein, die Breite einer Gruppe von nicht belegten Kanälen zu erkennen und die Frequenz des Hoch­ frequenzausgangs auf einen mittigen Kanal einer möglichst großen Gruppe von nicht belegten Kanälen einzustellen.
Zur Lösung des gestellten Problems ist erfindungsgemäß ferner ein Video-Aufzeichnungsgerät der eingangs erwähnten Art gekennzeichnet durch einen Signalausgang, über den die Information über den durch die Einstelleinrichtung eingestellten Kanal auf ein angeschlosse­ nes Video-Empfangsgerät übertragbar ist.
Vorzugsweise ist das erfindungsgemäße Video-Aufzeichnungsgerät so ausgelegt, daß auch die bevorzugten Verfahrensschritte ausführbar sind.
Hierzu ist vorzugsweise die Erkennungseinrichtung zum Erkennen von Gruppen nebeneinander angeordneter, nicht durch Sendesignale be­ legter Kanäle und die Einstelleinrichtung für eine Einstellung des Mischers auf eine erkannte Gruppe von nicht belegten Kanälen ein­ gerichtet. Hierfür kann die Erkennungseinrichtung eine Ver­ gleichseinrichtung für die Größe von Gruppen nebeneinander ange­ ordneten, nicht durch Sendesignale belegten Kanälen aufweisen und die Einstelleinrichtung so steuern, daß die Einstellung des Mischers auf die größte Gruppe belegter Kanäle erfolgt.
Es ist zweckmäßig, wenn das Video-Aufzeichnungsgerät eine An­ zeigeeinrichtung für den durch die Einstelleinrichtung einge­ stellten Kanal aufweist.
Die Erfindung bietet für den Benutzer den Vorteil, daß eine Kol­ lision der vom Video-Aufzeichnungsgerät auf ein Video-Empfangs­ gerät über die erwähnte Antennenverbindung übertragenen Signale automatisch niemals mit über die Antenne empfangbaren Sendesigna­ len kollidieren und daß für die automatische Einstellung der Fre­ quenz des Hochfrequenzausgangs keine zusätzlichen Bauelemente er­ forderlich sind, wenn das Video-Empfangsgerät so ausgebildet ist, daß es bei Inbetriebnahme die empfangbaren Sendesignale in einem automatischen Durchlauf durch die Empfangsbänder ermittelt. Durch die Übertragung der Information über die Frequenz des Hochfre­ quenzausgangs auf das Fernsehgerät wird es sogar möglich, auch die Einstellung des Fernsehgeräts auf den Videokanal automatisch durchführen zu lassen, so daß auch hierfür keine Eingriffe des Benutzers mehr erforderlich sind.
Die Erfindung soll im folgenden anhand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert werden. Es zeigen:
Fig. 1 ein schematisches Blockschaltbild eines Video-Auf­ zeichnungsgeräts mit einem angeschlossenen Fernseh­ gerät
Fig. 2 ein Flußdiagramm für die Auswahl eines Kanals des Hochfrequenzausgangs des Video-Aufzeichnungsgeräts.
Fig. 1 läßt ein Video-Aufzeichnungsgerät 1 erkennen, das mit einem Hochfrequenz-Eingang 2 (HF IN) an eine Empfangsantenne 3 direkt oder indirekt (beispielsweise über eine Kabelempfangs­ anlage) angeschlossen ist. In dem Video-Aufzeichnungsgerät führt eine Leitung 4, in die ein Hochfrequenz-Verstärker 5 eingesetzt ist, direkt zu einem Hochfrequenz-Ausgang 6 (HF OUT). Das von der Antenne 3 kommende Eingangssignal gelangt ferner auf einen Tuner 7, der einen schmalbandigen Frequenzbereich (Kanal) aus­ filtert und verstärkt, so daß an seinem Ausgang ein Videosignal zur Verfügung steht. Das Videosignal kann in einer hier nicht näher dargestellten Weise mit einem Bandlaufwerk 8 aufgezeichnet und von dem Band auch wieder abgespielt werden.
Das niederfrequente Videosignal oder das wiedergegebene nieder­ frequente aufgezeichnete Signal gelangt, je nach Stellung eines Schalters 9 auf einen Hochfrequenzmodulator 10, der die nieder­ frequenten Signale in Hochfrequenzsignale wandelt. Der Ausgang des Hochfrequenzmodulators 10 ist mit dem Hochfrequenz-Ausgang 6 verbunden.
Die Modulationsfrequenz des Hochfrequenz-Modulators 10 ist va­ riabel und wird durch einen Prozessor 11 gesteuert. Der Prozes­ sor 11 steuert ferner die Stellung des Schalters 9, also die Wahl zwischen Aufnahme- und Wiedergabebetrieb sowie die Ein­ stellung des Tuners 7 auf einen gewünschten Kanal.
Erfindungsgemäß steuert der Prozessor 11 ferner einen Durchlauf des Tuners 7 durch das gesamte empfangbare Frequenzband, bei dem der Prozessor 11 erkennt, welche Kanäle des Frequenzbandes durch die von der Antenne 3 empfangbaren Sender belegt sind. Dement­ sprechend wählt der Prozessor 11 als Modulationsfrequenz für den HF-Modulator 10 eine solche Frequenz aus, die einem Kanal ent­ spricht, der durch die empfangbaren Sender nicht belegt ist. Auf diese Weise wird einen Überlagerung des vom Video-Aufzeichnungs­ gerät 1 produzierten Signal mit einem auf der Leitung 4 wieder­ gegebenen empfangenen Kanal vermieden.
Der durch die für den Hochfrequenz-Modulator ausgewählte Modula­ tionsfrequenz festgelegte Kanal wird vom Prozessor 11 auf einem Display 12 des Video-Aufzeichnungsgeräts 1 zur Anzeige gebracht.
Das Video-Aufzeichnungsgerät 1 verfügt ferner über eine Schnitt­ stelle 13 (Scart-Buchse) über die die niederfrequenten Videosig­ nale, wie auch Datensignale übertragbar sind. Als ein übertrag­ bares Datensignal stellt der Prozessor 11 die Information über den vom HF-Modulator 10 belegten Kanal zur Verfügung.
An das Video-Aufzeichnungsgerät 1 ist ein Fernsehgerät 14 als Video-Empfangsgerät angeschlossen. Mit dem Hochfrequenz-Ausgang 6 (Antennenausgang) des Video-Aufzeichnungsgeräts ist ein Hoch­ frequenz-Eingang 15 (Antenneneingang) des Fernsehgeräts über ein herkömmliches Hochfrequenzkabel 16 verbunden.
Ferner zeigt Fig. 1, daß das Fernsehgerät 14 ebenfalls eine der Schnittstelle 13 entsprechende Schnittstelle 17 (Scart-Buchse) aufweist über die niederfrequente Videosignale und Datensignale, beispielsweise zur Anzeige auf einem Bildschirm (On Screen Dis­ play) übertragen werden können.
Der Ablauf der Kanalbelegung durch den Prozessor 11 durch Ein­ stellung des Tuners 7 auf die möglichen Eingangskanäle und Aus­ wahl eines Kanals für den Hochfrequenz-Modulator 10 ist in Fig. 2 anhand eines Flußdiagramms verdeutlicht.
Zum Start des Einstellvorgangs wird der Ausgangskanal des HF- Modulator auf einen Vorzugskanal, beispielsweise Kanal 36, ein­ gestellt.
Anschließend wird ein Hilfsspeicher initialisiert und bezüglich der Werte "maximale Lücke" und "Mittenkanal" auf Null gesetzt. Ferner wird ein Lückenzähler ebenfalls auf Null gesetzt.
Anschließend wird der Tuner 7 auf einen ersten empfangbaren Ka­ nal im Empfangsband eingestellt. Der Prozessor 11 prüft anhand des Ausgangskanals des Tuners 7, ob der eingestellte Kanal durch einen empfangenen Sender belegt ist. Ist dies nicht der Fall, wird der Lückenzähler um eins inkrementiert. Anschließend wird geprüft, ob das Ende des Empfangsbandes erreicht ist. Ist dies nicht der Fall, wird der Eingangstuner auf den nächsten Kanal im Empfangsband eingestellt und die Belegungsprüfung wiederholt.
Stellt sich bei der Belegungsprüfung heraus, daß der eingestell­ te Kanal durch einen empfangbaren Sender belegt ist, wird der Zählerstand des Lückenzählers (GapCounter) mit dem gespeicherten Wert für "maximale Lücke" verglichen. Ist der Zählerstand größer als der bisher abgespeicherte maximale Lückenwert, wird der ak­ tuelle Zählerstand als neuer Wert für die größte detektierte Bandlücke abgespeichert. Darüber hinaus wird für die Bandlücke ein Mittenkanal bestimmt, der sich aus der Halbierung der fest­ gestellten Bandlücke ergibt.
Für den Fall, daß der Zählerstand des Lückenzählers nicht größer als der bisher abgespeicherte maximale Lückenwert ist, wird noch geprüft, ob der Zählerstand des Lückenzählers gleich dem bisher abgespeicherten maximalen Lückenwert ist. Ist dies der Fall, liegen also gleich große Lücken vor, wird die neu aufgefundene Lücke ausgewählt, wenn deren Mittenfrequenz im Vorzugskanal (Ka­ nal 36) liegt. Demzufolge wird bei einer gleich großen Lücke geprüft, ob die neue Lücke im Kanal 36 als Mittenfrequenz liegt. Ist dies der Fall, wird die aktuelle Lücke als größte Lücke aus­ gewählt.
Nachdem die Prüfungen der Breite der gefundenen Bandlücke abge­ schlossen sind, wird der Lückenzähler auf Null zurückgesetzt. Nach Prüfung des Erreichens des Ende des Tuner-Empfangsbandes wird der Vorgang wiederholt, bis das Ende des Tuner-Empfangsban­ des erreicht ist.
In diesem Fall wird überprüft, ob mindestens eine Bandlücke ge­ funden worden ist und welches die größte abgespeicherte Bandlü­ che mit ihrer Mittenfrequenz war. Ist überhaupt keine Bandlücke gefunden worden, wird keine Änderung des zu Beginn eingestellten Vorzugskanals (Kanal 36) als Ausgangskanal des Hochfrequenz-Mo­ dulators 10 vorgenommen.
Für den Regelfall, daß eine Bandlücke gefunden worden ist, setzt der Prozessor 11 die Modulationsfrequenz des Hochfrequenzmodula­ tors 10 so, daß der Ausgang des Hochfrequenzmodulators 10 auf einem Kanal liegt, der dem festgestellten Mittenkanal für die größte Bandlücke entspricht.
Der Prozessor 11 zeigt den eingestellten Ausgangskanal für den Hochfrequenzmodulator 10 auf dem Display 12 an und überträgt ein entsprechendes Datensignal auf die Scartbuchse 13, und somit auch auf die Scartbuchse 17 des Fernsehgeräts 14.
Damit ist der Einstellvorgang beendet.
Das dargestellte Ausführungsbeispiel zeigt, daß die Wahl des Ausgangskanals des Hochfrequenz-Modulators 10 auf einen nicht durch einen empfangbaren Sender belegten Kanal in differenzier­ ter Weise erfolgen kann. In vielen Fällen wird es jedoch aus­ reichen, lediglich einen einzelnen freien Kanal festzustellen, so daß auf den Zähler "GapCounter" und die Register "MaxGap" und "Center" verzichtet werden kann.

Claims (7)

1. Verfahren zum Einstellen der Frequenz eines Hochfrequenz­ ausgangs (6) eines mit einem Tuner (7) ausgestatteten Vi­ deo-Aufzeichnungsgeräts (1), über den Videosignale auf ei­ nen Tuner eines angeschlossenen Video-Empfangsgeräts (14) übertragbar sind bei dem in einem Durchlauf des Tuners (7) des Aufzeichnungsgeräts (1) die durch empfangbare Sendesi­ gnale belegten Kanäle festgestellt werden und die Frequenz des Hochfrequenzausgangs auf einen beim Durchlauf als nicht belegt erkannten Kanal eingestellt wird, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Information über die eingestellte Fre­ quenz des Hochfrequenzausgangs (6) über eine Signalleitung auf das angeschlossene Video-Empfangsgerät (14) zu dessen automatischer Abstimmung auf diese Frequenz übertragen wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Frequenz des Hochfrequenzausgangs (6) auf einen mittigen Kanal einer möglichst großen Gruppe von nicht belegten Ka­ nälen eingestellt wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Frequenz bevorzugt auf einen Kanal in einem vorge­ gebenen Kanalbereich eingestellt wird.
4. Video-Aufzeichnungsgerät mit einem Tuner (7) und einer Ein­ richtung (11) zum Einstellen der mit dem Tuner (7) empfang­ baren Sendesignale in einem Durchlauf der Kanäle von Em­ pfangsbändern des Tuners (7), mit einem Ausgang (6), über den Hochfrequenzsignale in einem mit einem Mischer (10) einstellbaren Kanal innerhalb der Empfangsbänder auf einen Tuner eines Video-Empfangsgeräts (14) übertragbar sind, mit einer Erkennungseinrichtung zum Erkennen der Kanalbelegung des Tuners (7) durch empfangbare Sendesignale und mit einer Einstelleinrichtung (11) des Mischers (10) zur Einstellung der Frequenz des Hochfrequenzausgangs (6) auf einen nicht durch Sendesignale belegten Kanal, gekennzeichnet durch ei­ nen Signalausgang, über den die Information über den durch die Einstelleinrichtung eingestellten Kanal auf ein ange­ schlossenes Video-Empfangsgerät übertragbar ist.
5. Video-Aufzeichnungsgerät nach Anspruch 4, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Erkennungseinrichtung zum Erkennen von Gruppen nebeneinander angeordneter, nicht durch Sendesigna­ le belegter Kanäle und die Einstelleinrichtung (11) für eine Einstellung des Mischers (10) auf eine erkannte Gruppe von nicht belegten Kanälen eingerichtet ist.
6. Video-Aufzeichnungsgerät nach Anspruch 5, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Erkennungseinrichtung eine Vergleichsein­ richtung für die Größe von Gruppen nebeneinander angeord­ neten, nicht durch Sendesignale belegten Kanälen aufweist und die Einstelleinrichtung so steuert, daß die Einstellung des Mischers (6) auf die größte Gruppe nicht belegter Kanä­ le erfolgt.
7. Video-Aufzeichnungsgerät nach einem der Ansprüche 4 bis 6, gekennzeichnet durch eine Anzeigeeinrichtung (12) für den durch die Einstelleinrichtung eingestellten Kanal.
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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
NL1012437C2 (nl) * 1998-06-30 2001-01-08 Sony Corp Televisie ontvanger.

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5029015A (en) * 1988-01-22 1991-07-02 U.S. Philips Corporation Video signal recorder/player devices

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