DE3318764C2 - Bewehrter Deckenträger aus Ziegeln und Beton - Google Patents
Bewehrter Deckenträger aus Ziegeln und BetonInfo
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- E04C5/00—Reinforcing elements, e.g. for concrete; Auxiliary elements therefor
- E04C5/01—Reinforcing elements of metal, e.g. with non-structural coatings
- E04C5/06—Reinforcing elements of metal, e.g. with non-structural coatings of high bending resistance, i.e. of essentially three-dimensional extent, e.g. lattice girders
- E04C5/065—Light-weight girders, e.g. with precast parts
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Abstract
Gegenstand der Erfindung ist ein bewehrter Deckenträger aus Ziegel und Beton, der mehrere, im Querschnitt u- oder c-förmig ausgebildete Ziegelschalen in ausgerichteter Anordnung zur Bildung eines Längshohlraumes aufweist, wobei der Längshohlraum den Beton und die Metallbewehrung aufnimmt. Zur Erzielung einer kontinuierlichen, maschinellen Fertigung eines solchen Deckenträgers ist erfindungsgemäß in die gegenüberliegenden Innenseiten der Seitenwände (4) einer jeden Ziegelschale (1) in der Nähe des Bodens (11) eine Rille (5) zur Aufnahme der abgebogenen Enden (7c) von Bügeln (7, 7'), die mit einem oberen Längseisen (9) und mit zwei unteren Längseisen (8) eine Gitterbewehrung (2, 2') bilden, eingelassen. emessen ist und Thermofühler über die Infrarothellstrahler mit einem Gebläse in
Description
55
Die Erfindung bezieht sich auf einen bewehrten Dekkenträger aus Ziegeln und Beton, mit mehreren im
Querschnitt u- oder c-förmig ausgebildeten Ziegelschalen in hintereinander ausgerichteter Anordnung zur Bildung
eines nach oben offenen Längshohlraumes, der den Beton und als Bewehrung teilweise einen Stahl-Gitterträger
aufnimmt, der aus einem oberen Längsstab und zwei zum oberen Längsstab und zueinander parallel
verlaufenden unteren Längsstäben sowie aus den oberen
l.iingsstiib mit den unteren L.ängsstäben durch Versi'hwcißung
verbindenden Bügeln besteht.
Ein derartiger Deckenträger ist aus der CH-PS 42 684 bekannt. Hierbei liegen die Bügel des Gitterträgers mit ihren unteren Enden unmittelbar seitlich an den
Längsstäben des Untergurtes an und sind derart angeschweißt, daß die Bügelenden weder eine seitliche Ausbiegung aufweisen, noch die Längsstäbe des Untergurtes nach unten überragen. Der Gitterträger ist in einen
Betonfuß, der mit Hilfe von u-förmigen, an den freien Enden der Schenkel mit nach innen gerichteten Rändern versehenen Trägerschalungssteinen gebildet wird,
eingesetzt Das Einführen der unteren Längsstäbe in die Trägerschalungssteine erfolgt unter seitlichem Druck
auf die Bügel des Gitterträgers. Infolge der Elastizität des Gitterträgers federn nach dem Aufhören des seitlichen Druckes die unteren Längsstäbe unter die nach
innen vorstehenden Ränder der Trägerschalungssteine. Vor dem Einbringen des Betons hängen die Trägerschalungsateine am Gitterträger, wodurch die unteren
Längsstäbe des Untergurtes an den Rändern der u-förmigen Trägerschalungssteine anliegen, was insofern
nachteilig ist, als diese Längsstäbe nicht vollständig vom Beton umgeben sind. Dies führt, wenn die Trägerscha
lungssteine rissig oder brüchig werden oder wenn die Stoßfugen der aneinander gereihten Trägerschalungssteine
nicht exakt mit Vergußbeton ausgegossen sind, aufgrund des Eindringens von Luftfeuchtigkeit zu einem
Rosten der unteren Längsstäbe. Weiterhin hängen zwar bei dem bekannten Gitterträger die u-förmigen Trägerschalungssteine
an den unteren Längsstäbeti des Gitterträgers und können daher ohne Verwendung einer untergestellten
Palette transportiert werden, jedoch ist ein Transport der Trägerschalungssteine mit eingesetztem
Gitterträger und noch nicht ausgehärtetem Beton ohne Verwendung von untergesetzten Paletten nicht möglich,
weil zum einen bei genau vertikaler Einwirkung der Zugkraft auf den Gitterträger ein seitliches Verrutschen
des Gitterträgers innerhalb der Trägerschalungssteine möglich ist und zum anderen bei einem nicht ausreichenden,
von den Bügeln erzeugten Anpreßdruck der unteren Längsstäbe gegen die Innenflächen der Seitenwände
der Trägerschalungssteine der Gitterträger sich aufgrund seines Eigengewichtes oder bei geringer versehentlicher
Berührung innerhalb der Trägerschalungssteine verschieben kann.
Des weiteren ist aus dem DE-GM 17 65 942 ein Fenstersturz
bekannt, der ohne Schalungsarbeiten verlegt werden kann. Der Fenstersturz besteht aus mehreren
eine rinnenförmige Aussparung aufweisenden Steinen, wobei durchlaufend in der rinnenförmigen Aussparung
der Steine Bewehrungseisen und/oder ein Gitterträger in Vergußbeton eingebettet ist. Der Untergurtbereich
des Gitterträgers ist mit einem Betonfuß umhüllt, welcher in entsprechende untere Längsrinnen der rinnenförmigen
Aussparung der Steine eingreift. Damit haben die Längsrinnen der Steine lediglich die Funktion den
Betonfuß des Gitterträgers mit den Steinen stabil zu verbinden. Dadurch besteht keine Möglichkeit, den Gitterträger
gemeinsam mit den Steinen vor dem Einguß des Betons oder vor Erhärtung desselben zu bewegen.
Des weiteren ist aus der AT-PS 2 55 093 ein u-förmiger
Schalenstein für einen Gitterträger bekannt, dessen untere Längsstäbe auf dem Boden des Schalensteines
angeordnet sind, wobei die Wände des Schalensteins auf ihrer Innenseite mit Rillen, Vorsprüngen oder Wulsten
versehen sind. Schließlich ist aus dem DE-GM 17 55 989 ein Fertigbalken für Decken aus Beton bekannt, der aus
einem mit Bewehrungseisen versehenen Betonkern und einem diesen umgebenden gebrannten, u-förmigen
Schalkörper, dessen Innenfläche durch Längsrillen aufgerauht sind, besteht.
3 4
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen be- F i g. 4 einen Querschnitt durch eine alternative Auswehrten
Deckenträger der eingangs genannten Art zu führungsform eines Deckenträgers nach der Erfindung,
schaffen, der mit eingesetztem Gitterträger ohne oder Der bewehrte Deckenträger aus Ziegeln und Beton
mit noch nicht erhärtetem Beton einfach zu transportie- weist mehrere im Querschnitt u-förmige Ziegelschalen
ren ist und bei dem zugleich die unteren Längsstäbe des 5 1 in hintereinander ausgerichteter Anordnung zur BiI-Gitterträgers
vollständig mit Beton umhüllbar sind. dung eines nach oben offenen Längshohlraumes auf, in
Diese Aufgabe wird erfindungsgomäß dadurch gelöst, den ein Gitterträger 2 und ein zusätzlicher Längsstab 3
daß die Enden der Bügel von ihrer Verbindungsstelle eingesetzt sind. Des weiteren ist der Längshohlraum mit
mit den unteren Längsstäben weg nach außenhin abge- Beton 6 ausgegossen. Jede Ziegelschale 1 besitzt in den
bogen sind und mit ihren freien Enden jeweils m eine to gegenüberliegenden Innenseiten der Seitenwände 4 in
zugehörige, in die gegenüberliegenden Innenseiten der der Nähe des Bodens 11 eine durchgehende Rille 5.
Seitenwände jeder Ziegelschale in der Nähe des Bodens Weiterhin weisen die Seitenwände 4 der Ziegelschalen 1
eingelassene längsverlaufende Rille eingreifen und daß oberhalb der Rillen 5 kleine Rippen 12 auf, die die BiI-die
unteren Längsstäbe des Gilterträgers im bestimm- dung zwischen dem Beton 6 und den Ziegelschalen 1
ten Abstand sowohl zu den Innenseiten der Seitenwän- is verbessern.
de als auch zum Boden jeder Ziegelschale an den Bügeln Der Gitterträger 2 setzt sich aus einer Vielzahl von
angeschweißt sind. Bügeln 7 zusammen, an die zwei untere Längsstäbe 8
Die Bügel des erfindungsgemäßen Deckenträgers bil- und ein oberer Längsstab 9 angeschweißt sind. Im ein-
den eine stabile Verbindung zwischen den Ziegelschalen zelnen hat jeder Bügel 7, der im wesentlichen die Form
und den Längsstäben des Gitterträgers und zwar auch 20 eines umgekehrten V hat, zwei obere gerade Stücke 7a,
schon bereits dann, wenn noch kein Beton in die Ziegel- die untereinander über einen gebogenen Abschnitt 7b
schalen eingebracht oder wenn gerade erst frischer Be- verbunden sind, und zwei untere abgetragene Enden 7c,
ton in die Ziegelschalen eingefüllt wurde. die mittels gebogener Abschnitte 7d mit den zugehöri-
Hieraus ergibt sich eine einfache Handhabung des gen oberen geraden Stücken 7a des Bügels 7 verbunden
Deckenträgers ohne untergesetzte Paletten, wodurch 25 sind. Die abgebogenen Enden 7c sind in größerem Maße
auch die Möglichkeit erhöhter Produktionsziffern mit als die darüberstehenden geraden Stücke 7a gespreizt
automatischen Fertigungsanlagen gegeben ist Darüber Innen in den gebogenen Abschnitt 7b zwischen den bei-
hinaus halten die Bügel des Gitterträgers des Decken- den oberen Stücken 7a ist der obere Längsstab 9 ange-
trägers nach der Erfindung die Längsstäbe genau di- schweißt, während innen in jedem gebogenen Abschnitt
stanziert von den Seitenwänden und dem Boden der 30 7d zwischen jedem oberen Stück 7a und dem entspre-
Ziegelschalen, so daß die unteren Längsstäbe des Git- chenden Ende 7c ein unterer Längsstab 8 angeschweißt
terträgers an jeder Stelle vollständig mit Beton umhüllt ist Berücksichtigt man die größere Spreizung der En-
werden können. den 7c im Verhältnis zu den oberen Stücken 7a, so sind
Um die Verwendung von Distanzstücken für die unte- demnach die Längsstäbe 8 außen an den Bügeln 7 ange-
ren Längsstäbe des Gitterträgers überflüssig zu ma- 35 schweißt.
chen, sind in Ausgestaltung der Erfindung die unteren Bei dem in den F i g. 1 und 2 dargestellten Deckenträ-
Längsstäbe von den Seitenwänden und dem Boden der ger wird ein Gitterträger verwendet, dessen Bügel 7 aus
Ziegelschalen irn gleichen Abstand gehalten. einzelnen Elementen bestehen. Demgegenüber zeigt
In Weiterbildung des Gegenstandes der Erfindung ist F i g. 3 einen Gitterträger 2', dessen Bügel T aus einem
die Tragfläche der Rillendem Verlauf der abgebogenen 40 einzigen, fortlaufenden Element bestehen, an das die
Enden der Bügel angepaßt, wodurch die Verbindung Längsstäbe 8 und 9 angeschweißt sind. Offensichtlich
zwischen dem Bügel und der Ziegelschale erhöht wird. legen sich in diesem Fall die gespreizten, abgebogenen
Zur Erreichung einer leichten Einführung der Enden Enden der fortlaufenden Bügel T in die Rillen 5 der
der Bügel in die Rillen der Ziegelschalen ist bei einer Ziegelschalen 1.
bevorzugten Ausführungsform des Gegenstandes der 45 Die besondere Form der Gitterträger 2,2'erlaubt die
Erfindung der Uoderi der Ziegelschalen im Querschnitt Verwendung von Distanzhaltern 10 für die zusätzlichen
mit einer muldenförmigen Ausnehmung versehen, die in Längsstäbe 3, wodurch die Einhaltung der Normen hin-
die untere Fläche d^r gegenüberliegenden Rillen in den sichtlich des geringsten Abstandes von den Oberflächen
Seitenwänden der Z'^gelschalen übergeht. des Betons gewährleistet ist. Der zusätzliche Längsstab
Bei einer weitere*! vorteilhaften Ausgestaltung der 50 3 wird durch Schnappen in die ringförmigen Distanzhai-Erfindung
ist jede Ifhenseite der Seitenwände der Zie- ter 10 aus Kunststoff eingesetzt.
gelschalen oberhalb tfer Rille mit kleinen Rippen verse- Bei der in F i g. 4 dargestellten Ausführungsform des
hen. Hierdurch wird die Bindung zwischen dem Beton Deckenträgers ist der Boden 11 der Ziegelschalen 1 im
und den Ziegelschalen verbessert. Querschnitt mit einer muldenförmigen Ausnehmung 13
Bei einer weiteren, bevorzugten Ausführungsform 55 versehen, die in die untere Fläche 14 der gegenüberlie-
der Erfindung bestehen die Bügel des Gitterträgers aus genden Rillen 5 in den Seitenwänden 4 der Ziegelscha-
einem einzigen, fortlaufenden Element, wodurch die len 1 übergeht. Da die in die Rillen 5 eingreifenden
Fertigung des Gitterträgers vereinfacht wird. Enden der Bügel 7 kürzer ausgeführt sind als beim Aus-
Die Erfindung wird in der nachfolgenden Beschrei- führungsbeispiel nach Fig. 1, sind die beiden unteren
bung an Hand mehrerer Ausführungsbeispiele, die in 60 Längsstäbe 8 innen an die Bügel 7 angeschweißt. Der
der Zeichnung dargestellt sind, näher erläutert Es zeigt Abstand der Längsstäbe 8 zu der muldenförmigen Aus-
F i g. 1 einen Deckenträger aus Ziegel und Beton nach nehmung 13 im Boden 11 und zu den Seitenwänden 4
der Erfindung irn Querschnitt, der Ziegelschalen 1 ist damit unveränderbar festgelegt.
F i g. 2 eine Seitenansicht eines Endabschnittes des Um die Verbindung der Enden 7c der Bügel 7 mit den
Deckenträgers nach F i g. 1 im verkleinerten Maßstab 65 Ziegelschalen 1 zu erhöhen, ist die Tragfläche 5a der
und teilweise im Schnitt, Rillen 5 für die Bügel 7 dem Verlauf der abgebogenen
Fig. 3 eine Ansicht des Deckenträgers nach Fig. 2 Enden 7c der Bügel 7 angepaßt,
mit einem anderen Gitterträger und Zur Herstellung des Deckenträgers werden zunächst
die Ziegelschalen 1 ausgerichtet und in der Anzahl angeordnet, die der gewünschten Gesamtlänge des Deckenträgers
entspricht. In den von den ausgerichteten Ziegelschalen 1 gebildeten Längshohlraum wird dann,
wenn es aus der Berechnung des herzustellenden Dekkenträgers als erforderlich angesehen wird, der zusätzliche
Längsstab 3 eingelegt.
Dieser Längsstab 3 wird durch Schnappen in die in bestimmtem Abstand zueinanderliegenden, ringförmigen
Distanzhaltern 10 aus Kunststoff, die in den Ziegelschalen 1 verbleiben, eingesetzt. Die Distanzhalter 10
halten den zusätzlichen Längsstab 3 im erforderlichen Abstand zum Boden 11 der Ziegelschalen 1. Dann wird
in den Längshohlraum der Ziegelschalen 1 der Gitterträger 2 bzw. 2' eingesetzt. Mit geeigneten Vorrichtungen
wird der Gitterträger soweit zusammengedrückt, bis sein Quermaß die Einführung in die ausgerichteten
Ziegelschalen 1 ermöglicht. Wenn die Bügel 7 bzw. T den Boden 11 bzw. die muldenförmige Ausnehmung 13
der Ziegelschalen 1 berühren, wird die zusammendrükkende Wirkung in der Weise verringert, daß die elastische
Rückstellkraft des Gitterträgers in die Ausgangsstellung bewirkt, daß die abgebogenen Enden 7c der
Bügel 7 in die längsverlaufenden Rillen 5 einrasten. Nun wird der Beton 6 in den Längshohlraum der Ziegelschalen
1 bis zur völligen Ausfüllung desselben eingegossen und anschließend gegebenenfalls vor dem Aushärten
gerüttelt
Es ist zu bemerken, daß, bei dem Gitterträger die Bügel die Funktion haben, die Längsstäbe 8 vom Boden
und von den Seitenwänden der Ziegelschalen I in Abstand zu halten. Auf diese Weise können die Längsstäbe
vollständig im Beton eingebettet werden.
Aufgrund der Verbindung zwischen den Ziegelschalen I und dem Gitterträger 2, 2' ist es möglich, den
Deckenträger zu bewegen, bevor der Beton gehärtet und auch schon bevor der Beton eingegossen ist. Dies
ermöglicht die Herstellung von Deckenträgern mit industriellen Anlagen und folglich mit erhöhter Produktionsgeschwindigkeit
und infolgedessen niedrigeren Kosten.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
45
50
55
eo
65 fe
Claims (6)
1. Bewehrter Deckenträger aus Ziegeln und Beton, mit mehreren im Querschnitt u- oder c-förmig
ausgebildeten Ziegelschalen in hintereinander ausgerichteter Anordnung zur Bildung eines nach oben
offenen Längshohlraumes, der den Beton und als Bewehrung teilweise einen Stahl-Gitterträger aufnimmt, der aus einem oberen Längsstab und zwei
zum oberen Längsstab und zueinander parallel verlaufenden unteren Längsstäben sowie aus den oberen Längsstab mit den unteren Längsstäben durch
Verschweißung verbindenden Bügeln besteht, dadurch gekennzeichnet, daß die Enden der
Bügel von ihrer Verbindungsstelle mit den unteren Längsstäben weg nach außenhin abgebogen sind
und mit ihren freien Enden jewdls in eine zugehörige, in die gegenüberliegenden Innenseiten der Seitenwände (4) jeder Ziegelschale (1) in der Nähe des
Bodens (11) eingelassene längsverlaufende Rille (5) eingreifen und daß die unteren Längsstäbe (8) des
Gitterträgers (2,2') im bestimmten Abstand sowohl zu den Innenseiten der Seitenwände (4) als auch zum
Boden (11) jeder Ziegelschale (1) an den Bügeln (7,
T) angeschweißt sind.
2. Bewehrter Deckenträger nach Anspruch 1, da durch gekennzeichnet, daß die unteren Längsstäbe
(8) von den Seiten wänden (4) und dem Boden (11)
der Ziegelschalen (1) im gleichen Abstand gehalten sind.
3. Bewehrter Deckenträger nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Tragfläche (5a)
der Rillen (5) dem Verlauf der abgebogenen Enden (7c)der Bügel (7, T) angepaßt ist.
4. Bewehrter Deckenträger nach einem der Ansprüche I bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der
Boden (11) der Ziegelschalen (1) im Querschnitt mit einer muldenförmigen Ausnehmung (13) versehen
ist, die in die untere Fläche (14) der gegenüberliegenden Rillen (5) in den Seitenwänden (4) der Ziegelschalen (1) übergeht.
5. Bewehrter Deckenträger nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß jede
Innenseite der Seitenwände (4) der Ziegelschalen (1) oberhalb der Rille (5) mit kleinen Rippen (12) versehen
ist.
6. Bewehrter Deckenträger nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Bügel
(7') des Gitterträgers (2') aus einem einzigen, fortlaufenden Element bestehen.
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