DE2037690C3 - Verfahren zum Herstellen eines als bleibende Schalung für eine Stahlbetondecke dienenden Schalungselements - Google Patents
Verfahren zum Herstellen eines als bleibende Schalung für eine Stahlbetondecke dienenden SchalungselementsInfo
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
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- E04B—GENERAL BUILDING CONSTRUCTIONS; WALLS, e.g. PARTITIONS; ROOFS; FLOORS; CEILINGS; INSULATION OR OTHER PROTECTION OF BUILDINGS
- E04B5/00—Floors; Floor construction with regard to insulation; Connections specially adapted therefor
- E04B5/16—Load-carrying floor structures wholly or partly cast or similarly formed in situ
- E04B5/32—Floor structures wholly cast in situ with or without form units or reinforcements
- E04B5/36—Floor structures wholly cast in situ with or without form units or reinforcements with form units as part of the floor
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Description
45
Die Erfindung betriff), ein Verfahren zum Herstellen
eines als bleibende Schalung für eine Stahlbetondecke dienenden Schalungselements, das eine dünne Betonplatte,
in der wenigstens ein Teil der tragenden Deckenbewehrung angeordnet ist, und Versteifungsrippen
aus Beton aufweist, in die jeweils ein mit der «-nannten Deckcn'oewehrung zusammenwirkendes git-1
artiges Bewehrungselement eingebettet is'..
Bei lckannten Herstellungsverfahren dieser Art
wir.-Jen die tragende Deckenbewehrung und die mit
dieser zusamme!.wirkenden gitterartigen Bewein iingselcmente
von Versteifungsrippen in eine Schalung gebracht, dann wird die dünne Betonplatte betoniert
und nach dem Hinbringen einer Schalung fur die Versteifungsrippen werden diese betonier!. Dieses Her- fi"
stellungsverlalm-n ist umständlich und erfordert eine
besonderte Schulung für die Rippen.
Der F.rfindung liegt die Aufgabe zugrunde, das
Herstellungsverfahren der einleitend genannten Art sowohl hinsichtlich des Schalungsaufwandes als auch
hinsichtlich der Durchführung /.11 vereinfachen.
Dies ist erfindunjisgemali dadurch möglich, daß die
Versteifungsrippen vorgefertigt und im vorgeschriebenen
gegenseitigen Abstand nach Einbringen des genannten Teiles der tragenden Deckenbewehrung in di;
Schalung für die dünne Betonplatte gebracht werden
und daß dann die dünne Betonplatte betoniert wird.
Bei der erfindungsgemäßen Lösung werden die Versteifungsrippen
vorgefertigt und nach Bedarf im gewünschten Abstand jn Stelle der gitterartiger. ΰ.Λ,;·Κ-rungselemente
für die Versteifungsrippen in die Schalung für die Betonplatte eingesetzt. Sodann wird tji.·
dünne Betonplatte betoniert. Es ist somit nicht cn rderlich,
bei jedem Betoniervorgang zusätzlich Schalungen für die Versteifungsrippen an die richtige Stelle :·;■
bringen und wieder herauszunehmen. Die vorgefertigten Versteifungsrippen können zudem auch, für andere Konstruktionen, z. B. für Rippendecken, bein·'.. ■.
werden.
Vorteilhafte Ausbildungen der vorgefertigten \ . rsieifunesrippen
sind Gegenstand der Unteranspn:. ':■.■■
2 bis 57
in der Zeichnung sind ein nach dem Verfahr-.·:
gemäß der Erfindung hergestelltes Schalungselenic sowie Ausführungsbeispiele von für das Verfahren, g·.
maß der Erfindung geeigneten Versteifungsrippen da:·
gestellt.
Es zeigt
Fig. 1 einer. Querschnitt durch ein Schalung-
element.
E ig. 2 und 3 in zwei zueinander senkrechten Ansichten
eine vorgefertigte Versteifungsrippe und
E ig. 4 und 5 weitere Ausführungsformen von vorgefertigten
Versteifungsrippen.
Das vorgefertigte Schalungselement nach Fig 1
besteht aus ein·, r dünnen Betonplatte 1, die mindesteneinen
Teil der tragenden Deckenbewehrung 2 enthiiii und aus mit der Betonplatte fest verbundenen, aus d··!
Oberfläche vorstehenden Versteifungsrippen 3 aubewehrtem
Beton. Die Bewehrung der Versteifungsrippen 3 besteht aus Baustahlmattenstreifen 4, die an
ihrem unteren Rand 5 etwa rechtwinklig in die Ebene der Deckenbewehrung 2 abgebogen sind. Der ..here
Rand der Bewehrung der Versteifungsrippen 3 enthält wenigstens einen Längsstab 6 und ragt so weit über
die Versteifungsrippe 3 hinaus, daß bei der mit Hilfe des Schalungselements gefertigten Stahlbetondecke ein
ausreichender Verbund sichergestellt ist. Die quer zur Längsrichtung der Versteifungsrippen 3 verlaufenden
Siäbe 7 der Baustahlmaltenstreifen 4 sind an ihrem unteren Raiui 5 teilweise in die eine und teilweise in die
indere Richtung abgebogen. Sie können alternierend
abgebogen sein oder gruppenweise, z. 3. fünf aufeinanderfolgende nach links und fünf aufeinanderfolgende
nach rechts. Die in die Ebene der Deckenbewehrung 2 abgebogenen Enden 8 bzw. 9 der vertikalen Stäbe der
Baustahlmattenstreifen 4 sind hakenförmig umgebogen und umfassen Stäbe IO bzw. Il der Deckenbewehrung
2. In Fig. I ist strichpunktiert die Höhe angedeutet,
bis zu der mit Ortbeton aufgefüllt wird.
In den Fig. 2 und 3 ist eine vorgefertigte Versteifungsrippe
für die erfindungspemäße Herstellung eines Sehaliii"i[>e!i>nents dargestellt. Die Versteifungsrippe
besieht aus einem mit einem Baustahlmattenstreifen 4« bewehrten BeUMihalkcii 3/?. aus dessen unterer Längsl'läche
15 die etwa rechtwinklig abgebogenen Enden tier vertikalen Stäbe des Baustahlmattenstreifens 4a
herausragen. Der unten herauMiiicnde Maltenstreifen
ist nur in eiivi Richtung, ni'inlich nach rechts, abjiebogc.i.
An der unteren Lüngsiiache 15 sind als Abstandhalter
ausgebildete Vorspringe 16 aus IV to η
vorgesehen. Außerdem ist in Fig. 3 ein Querdurchbruch 17 eingezeichnet.
Zur Herstellung des in den Fig. 1 dargestellten vorgefertigten Schalungselements werden Versteifungsrippen
entsprechend den Fig. 2 und °- im vorgeschriebenen gegenseitigen Abstand mi» der Deckenbewehrung
2 in eine Schalung für die dünne Betonplatte 1 gebracht. Die Vorsprünge 16 sind längs der Versteifungsrippen
3 so angeordnet, daß sie zwischen ien sich kreuzenden Stäben der Deckenbewehrung 2 hindurchgreifen
i'nd auf die darunterliegende ebene Schalung
aufgesetzt werden können.
Der Abstand der Deckenbewehrung 2 von der Schalung kann auch dadurch festgelegt werden, daß
die Deckenbewehrung 2 auf den abgebogenen Enden 18 des Baustahlmattenstreifens Aa aufgelegt und mit
diesen verbunden ist. Als Verbindung eignen sich vorzugsweise: eine Rödeiverbindung oder eine Klemmverbindung.
Beim Auflegen von Stäben der Deckenbevvehrujig
2 auf die Enden 18 de.1; Baustahlmatte)-Streifens
Aa muß die vor den Versteifungsrippen 3 in die Schalung eingebrachte Deckenb«wehrung stellenweise
angehoben und auf die Enden 18 gelegt werden. Werden Versteifungsrippen 3 mit einer Bewehrung
entsprechend Fig. 1 verwandt, bei der die unteren Fnden 8 9 abwechselnd nach links und nach rechts
abioogen und hakenförmig ausgebet s.nd, dann
2Ϊ beim Einbringen der Versteifung,3
in die Schalung zunächst den einen Stab z. B. S Ub \*
umhaken und dann die Haken der andereSe te um
den anderen Stab, in diesem Fall·den.Stab11 her m
legen. Schließlich werden die Haken Iw*-™™™
Haken zusammengeklemmt, um die betreffende Stabe
der Deckenbewehrung 2 fest zu fassen
die Ebene der Deckenbewehrung 2 fg Enden 8 9 der Baustahlmattenstre.fen 4 fest
«iesiellt bei denen der obere Rand der Bewehrung der
Verse fungsrippen innerhalb der Versteifungsrippen ZI An A'usführungsbeispiel nach F.g. 4 bes,^
ail Versteifungsrippe bogenförm.ge DurchbruJK 9
und bei der Ausführungsform nach Fig. 3 kru*
förmige Durchbrüche 20.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (5)
1. Verfahren zum Herstellen eines als bleibende Schalung für eine Stahlbetondecke dienenden
Schalungselements, das eine dünne Betonplatte, in der wenigstens ein Teil der tragenden Deckenbewehrung
angeordnet ist, und Versteifungsrippen aus Beton aufweist, in die jeweils ein mit der genannten
Deckenbewehrung zusammenwirkendes gitterartiges Bewehrungselement eingebettet ist, dadurch
gekennzeichnet, daß die Versteifungsrippen
(3) vorgefertigt und im vorgeschriebenen gegenseitigen Abstand nach Einbringen des genannten
Teiles der Deckenbewehrung (2) in die Schalung für die dünne Betonplatte (1) gebracht
werden und daß dann die dünne Betonplatte (1) betoniert wird.
2. Vorgefertigte Versteifungsrippe zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch I, dadurch
gekennzeichnet, daß das gitterartige Bewehrungselement aus einem Baustahlmattenstreifen (4. 4a)
besteht, der aus der unteren Längsfläche (!5) der Versteifungsrippe (3) herausragt und etwa rechtwinklig
abgebogen ist.
3. Versteifungsrippe nach Anspruch 2. dadurch gekennzeichnet, daß die aus der unteren Eängsfläche
der Versteifungsrippe herausragenden Stäbe des Baustahlmattenstreifens quer zur Längsrichtung
der Versteifungsrippe liegen und teil'· eise in 3c
zueinander entgegengesetzte Richtungen abg^iogen
sind.
4. Versteifungsrippe nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Enden (8, 9) der
abgebogenen Stabe (7) des Baustahlmattenstreifens mit Haken versehen sind.
5. Versteifungsrippc nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadur';h gekennzeichnet, daß uii der unteren
Längsfläche als Abstandhalter ausgebildete Vorsprünge (Ui. 21, 22) aus Beton vorgesehen sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19702037690 DE2037690C3 (de) | 1970-07-29 | 1970-07-29 | Verfahren zum Herstellen eines als bleibende Schalung für eine Stahlbetondecke dienenden Schalungselements |
Applications Claiming Priority (1)
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Publications (3)
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| DE2037690A1 DE2037690A1 (de) | 1972-02-03 |
| DE2037690B2 DE2037690B2 (de) | 1973-09-27 |
| DE2037690C3 true DE2037690C3 (de) | 1974-05-09 |
Family
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Family Applications (1)
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| DE19702037690 Expired DE2037690C3 (de) | 1970-07-29 | 1970-07-29 | Verfahren zum Herstellen eines als bleibende Schalung für eine Stahlbetondecke dienenden Schalungselements |
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Families Citing this family (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| KR100615534B1 (ko) * | 2000-06-28 | 2006-08-25 | 가부시키가이샤 이시노 세이사쿠쇼 | 순환형 음식물 반송 장치 |
| DE102015002861A1 (de) * | 2015-03-06 | 2016-09-08 | Thomas Friedrich | Deckensystem in Trockenbauweise mit einem Sandwich-Aufbau |
-
1970
- 1970-07-29 DE DE19702037690 patent/DE2037690C3/de not_active Expired
Also Published As
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| DE2037690A1 (de) | 1972-02-03 |
| DE2037690B2 (de) | 1973-09-27 |
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