DE3318662A1 - Elektrischer steuersystemmonitor - Google Patents
Elektrischer steuersystemmonitorInfo
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- G08B—SIGNALLING OR CALLING SYSTEMS; ORDER TELEGRAPHS; ALARM SYSTEMS
- G08B29/00—Checking or monitoring of signalling or alarm systems; Prevention or correction of operating errors, e.g. preventing unauthorised operation
- G08B29/16—Security signalling or alarm systems, e.g. redundant systems
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Description
drying. Ernst Strätmäntn
PATENTANWALT D-4000 DÜSSELDORF 1 · SCHADOWPLATZ 9
VNR; 1o9126
Düsseldorf, 2o. Mai 1983 50,162
Ö322
Ö322
Westinghouse Electric Corporation Pittsburgh/ Pay, 15222, U SA '
Qie Erfindung betrifft elektrische Steuersystemmonitor-
oder überwachungseinrichtungen, insbesondere solche Überwachungseinrichtungen, die bei Anwendungsfällen
eingesetzt werden, wo ein Versagen in dem System überwacht wird oder die überwachungseinrichtung oder der Monitor
selbst den überwachungs- oder Monitorausgang in einen vorgeschriebenen Zustand bringt.
Mit dem Aufkommen von Mikroprozessoren wurden viele Kontroll- und Steuersysteme, die bisher mit diskreten
logischen Bauelementen aufgebaut wurden, nunmehr mit der Mikroprozessortechnologie konstruiert. Bestimmte
Steuersystemanwendungen sind ziemlich kritisch und ein Versagen des Steuersystems kann zum Verlust von Menschenleben
und/oder umfangreicher Ausrüstungsbeschädigung führen. Derartige Systeme umfassen Eisenbahnsteuer- und
Warneinrichtungen, elektrische LeistungsSteuersysteme
für Flugzeuge, wie auch Steuersysteme für Autobahnverkehr. Klassische technische Verfahren, die aufgebaut wurden,
um Fehler innerhalb der Steuereinheit zu erkennen und eine Sicherungsauslösung zu verursachen, beispielsweise
t a c»
bei einer Verkehrskreuzung alle Ampeln auf rot zu stellen,
wenn eine Einheit versagt/ sind bei Mikroprozessorsystemen nicht anwendbar. Dies liegt an der Komplexität der hohen
Integration von Mikroprozessoreinrichtungen und auch in Technologieunterschieden im Vergleich zu diskreten
Schaltkreisen.
Wenn das Versagen eines elektrischen Systems die Gefahr mit sich bringt, daß Menschenleben oder hohe Sachwerte
extremer Gefahr ausgesetzt werden, ist es wichtig, daß das System genau gesteuert und kontrolliert wird. Irgendein
Versagen in dem System oder in der Steuer- oder Kontrolleinheit sollte zu unmittelbarer korrigierender Handlung
führen. Verschiedene Konstruktionsmöglichkeiten stehen zur Verfügung, wenn ein elektrisches System aufgebaut
wird, das hochzuverlässige Steuerfunktionen enthält. Diese Techniken umfassen zusätzliche logische Steuerschaltkreise,
Abstimmschemata, sowie auch spezielle Datenverarbeitungsverfahren.
Bei Flugzeugleistungsverteilungssystemen muß das Versagen eines Generators durch die Kontroll- oder Steuereinheit
ermittelt und ein Hilfsgenerator in das System eingeschaltet werden. Außerdem ist es wünschenswert, eine Kontrolloder
Steuereinheit zu konstruieren, die minimales Gewicht und möglichst kleine Größe aufweist, trotzdem aber ausreichende
Rechenleistung besitzt, um die Eigentestfehlererkennungsfunktionen durchzuführen. Sobald ein Fehler
in der Steuereinheit oder in dem zu steuernden System auftritt, müssen eine klare Anzeige des Versagens erfolgen
sowie sichere Mittel eingesetzt werden, um die fehlerhafte" Einrichtung aus dem System herauszublockieren.
Die vorliegende Erfindung hat sich zur Aufgabe gemacht, einen hochzuverlässigen elektrischen Steuersystemmonitor
sowie Einrichtungen zu schaffen, um eine gewünschte Systemantwort zu erzwingen, wenn ein Versagen in dem Monitor
oder in dem Rest des Systems auftritt. Es wurde ein Schloß- und Schlüssellösungsversuch (lock and key design approach)
benutzt, gemäß dem eine Folge von Datenwörtern aufgrund des Betriebsstatus des zu überwachenden Systems erzeugt
wird und diese Wörter mit einer vorher festgelegten Folge
von Datenwörtern verglichen werden. Wenn die erzeugten Datenwörter keinen vorbestimmten Wert besitzen, oder
nicht in einer vorbestimmten Aufeinanderfolge erzeugt werden, wird der Ausgang des Monitors in einen vorbestimmten
Zustand gezwungen. Beispiele für Steuersysteme, die einen Schloß- und Schlüssellösungsweg verwenden, können in
der US-Patentanmeldung 275 425 vom 18. Juni 1981 sowie
in dem US-Patent 4 107 253 vom 15. August 1978 gefunden werden.
Es ist die Hauptaufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Steuereinheit zu entwickeln, die den Systemzustand überwacht.
Gelöst wird die Aufgabe gemäß den Merkmalen des Hauptanspruchs durch einen Steuersystemmonitor, der einen ersten Schaltkreis
zur Erzeugung einer ersten Folge von den Betriebszustand anzeigenden Daten erzeugt, einen zweiten Schaltkreis
zur Erzeugung einer zweiten Folge von Daten, einen Vergleicher für das aufeinanderfolgende Vergleichen der Ausgänge
der ersten und der zweiten Schaltung, wobei die erste und die zweite Schaltung Schaltkreise umfassen, derart,
daß sich aufeinanderfolgende Zeitintervalle für eine gegebene Zeit überlappen, Ausgangsschaltkreise für die
Erzeugung eines Ausgangs, wenn der Ausgang des Vergleichers nicht mehr in einer vorgeschriebenen Weise oszilliert.
Ein erfindungsgemäß gestalteter Steuersystemmonitor umfaßt
eine Einrichtung zur Erzeugung einer ersten Folge von Datenwörtern, bei denen die Datenworte repräsentativ
sind für den Betriebszustand des zu überwachenden Systems, Einrichtungen zur Erzeugung einer zweiten Folge von vorbestimmten
Datenwörtern, und einen Vergleicher zum Ver-
1 8662
PO PO
gleich der Datenwörter der ersten Folge mit Datenwörtern der zweiten Folge, wobei entsprechende Datenworte in
der ersten und in der zweiten Folge von Datenworten dem Vergleicher während aufeinanderfolgender, teilweise sich
überlappender Zeitintervalle repräsentiert werden. Der Vergleicher erzeugt einen ersten logischen Ausgangspegel,
wenn die miteinander verglichenen Datenworte übereinstimmen, und einen zweiten logischen Ausgangspegel, wenn die miteinander
verglichenen Datenworte voneinander abweichen, wobei der Monitor des weiteren Einrichtungen aufweist,
um einen vorbestimmten Ausgangszustand zu erzeugen, wenn der Ausgang des Vergleichers nicht mehr zwischen dem
ersten und dem zweiten logischen Pegel in einer vorbestimmten Weise oszilliert. Gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung werden zwei Kapazitäten alternierend geladen und entladen aufgrund der logischen Ausgangspegel des
Vergleichers. Die Lade- und Entladeraten für jeden dieser Kapazitäten sind so gewählt, daß die Spannung an jeder
Kapazität oberhalb eines vorbestimmten Pegels verbleibt, wenn der Vergleicherausgang zwischen dem ersten und dem
zweiten logischen Pegel in einer vorgeschriebenen Weise oszilliert. Wenn die Spannung an einer der Kapazitäten
unter einen vorbestimmten Wert fallen sollte, wird der Ausgang des Monitors gezwungen, in einen vorbestimmten
Zustand zu gehen.
Auf einer anderen Ebene umschließt die vorliegende Erfindung auch ein Verfahren zur Überwachung eines Steuer- oder
Kontrollsystems, einschließlich der folgenden Verfahrensschritte: Durchführen einer Serie von Eigentestunterprogrammen
an dem zu überwachenden System sowie an dem Kontrollsystemmonitor; Erzeugen einer ersten Folge von Datenwörtern,
die die Ergebnisse der Testunterprogramme repräsentieren, Präsentieren eines jeden Datenwortes der ersten Folge
einem Vergleicher für ein erstes vorgewähltes Zeitintervall; Präsentieren einer zweiten Folge von vorbestimmten Datenworten
dem Vergleicher, wobei jedes Datenwort der zweiten
Folge dem Vergleicher für ein zweites vorbestimmtes Zeitintervall
präsentiert wird, wobei sich erstes und zweites Zeitintervall teilweise überlappen; Laden eines ersten
Kondensators und Entladen eines zweiten Kondensators, wenn die dem Vergleicher präsentierten Datenworte übereinstimmen;
Entladen eines ersten Kondensators und Laden eines zweiten Kondensators, wenn die dem Vergleicher
präsentierten Datenworte nicht übereinstimmen; Erzeugen eines vorbestimmten Ausgangssignals, wenn die Ladespannung
an dem ersten oder zweiten Kondensator unter einen vorbestimmten Wert abfällt.
ι Die Erfindung wird nachfolgend anhand von Ausführungsbei-
: spielen näher erläutert, die in den Zeichnungen dargestellt sind.
Es zeigt:
Fig. 1
ein schematisches Diagramm eines gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung
aufgebauten Steuersystemmonitors;
Fig. 2 ein Flußdiagramm zur Erläuterung der Betriebsweise des Schaltkreises der Fig. 1; und
Fig. 3 ein Wellenformdiagramm zur Erläuterung des Betriebs des Schaltkreises der Fig. 1.
Bezüglich der Figuren zeigt Fig. 1 ein schematisches Diagramm eines Steuersystemmonitors gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung. Im Betrieb erzeugt der
Taktgeber 10 ein zeitlich sich veränderndes Signal von einer vorgewählten Frequenz und liefert das Signal über
die Datenleitungen 12 und 14 an einen programmierbaren,
integrierten Feldlogikbaustein (array logic integrated circuit PAL)7 sowie an einen Mikroprozessor 16. Der programmierbare
Feldlogikschaltkreis PAL umfaßt einen Teiler
18, einen Zustandssequenzer 20, und einen Vergleicher
22. Der Teiler 18 wird benutzt, um die Taktsigna!frequenz
zu reduzieren und um den Ausgang einer Folge von vorbestimmten Datenwörtern zu kontrollieren, die durch den
Zustandssequenzer 20 erzeugt wird. Der Mikroprozessor 16 wirkt mit dem zu überwachenden System über die Datenleitungen
24 und 26 zusammen. Auf diese Weise kann er so programmiert werden, daß er verschiedene Kontrolloperationen
an dem zu überwachenden System ausführt und auch selbst Testroutinen durchführt, die den Betriebszustand
des zu überwachenden Systems wie auch des Restes des Monitorschaltkreises feststellt. Aufgrund der Selbsttestroutine
wird eine zweite Folge von Datenwörtern erzeugt, die den Betriebszustand des überwachten Systems
repräsentiert. Diese Datenworte werden in einer vorbestimmten Abfolge dem Vergleicher 22 über die Datenleitung 28 zugeführt.
Die Abfolge von vorbestimmten Datenwörtern von dem Zustandssequenzer 20 und die zweite Abfolge von
Datenwörtern von dem Mikroprozessor 16 werden dem Vergleicher
22 während aufeinanderfolgender Zeitintervalle repräsentiert, wobei sich die aufeinanderfolgenden Zeitintervalle für ;
eine bestimmte Zeitdauer überlappen. Wenn die dem Vergleicher 22 zu irgendeinem bestimmten Zeitpunkt repräsentierten '
Datenwörter übereinstimmen, geht der Vergleicherausgang auf einen ersten logischen Pegel. Wenn die Datenwörter,
die dem Vergleicher zugeführt werden, voneinander abweichen, geht der Vergleicherausgang auf einen zweiten logischen
Pegel. Da die Datenwörter von dem Zustandssequenzer ;
20 und von dem Mikroprozessor 16 dem Vergleicher in teil- \
weise sich überlappenden Zeitintervallen aufeinanderfolgend repräsentiert werden, wird, wenn der Mikroprozessor 16 :
wiederholt eine Folge von Datenwörtern erzeugt, die der < vorbestimmten, von dem Zustandssequenzer 20 erzeugten ι
Folge von Datenwörtern entspricht, der Ausgang des Ver- j gleichers zwischen einem hohen und einem niedrigen Ausgangspegel
in einer vorgeschriebenen Weise oszillieren. ] Bei dieser Ausführungsform werden die Vergleicherausgangsdaten-
- ίο -
leitungen 32 und 34 das Ausgangslogikpegelsignal erhalten, welches über Widerstand R1 und den UND-Schalter Z1A dem
logischen Schaltkreis 3 6 zugeführt wird.
Wenn die logische Wortfolge, die von dem Mikroprozessor 16 erzeugt wird, der logischen Wortfolge entspricht,
die von dem Zustandssequenzer 20 erzeugt wird, wird der
Verriegelungsschaltkreis 36 ein Signal von dem Kollektor des Transistors im UND-Schalter Z1A erhalten, der zwischen
einem hohen und einem niedrigen logischen Pegel in einer vorbeschriebenen Weise schwankt. Während der Z1A-Transistor
alternierend durch dieses Signal ein- und ausgeschaltet wird, werden sich die Kondensatoren C1 und C2 alternierend
aufladen und entladen. Wenn beispielsweise der Ausgang des UND-Gatters in Z1A niedrig ist, ist der Z1A-Transistor
abgeschaltet und der Kondensator C1 lad sich durch Widerstände R2 und R3 in Richtung auf den Spannungspegel V1
auf. Zur gleichen Zeit ist der Transistor QI abgeschaltet und der Kondensator C2 entlad sich über Widerstände R4
und R5 und über die Diode CR2. Wenn der Ausgang des UND-Gatters in Z1A hoch ist, ist der Z1A-Transistor eingeschaltet
und der Kondensator C1 entlad sich über Widerstand R3, Diode CR1 und Transistor Z1A. Gleichzeitig werden die
Widerstände R6 und R7 derart gewählt, daß der Transistor Q1 eingeschaltet ist und der Kondensator C2 sich durch
den Transistor QI und den Widerstand R5 in Richtung auf den Spannungspegel V1 auflad. Ausgangsschaltkreis 38
wirkt aufgrund des Spannungspegels an den Kondensatoren C1 und C2, indem er einen Ausgangsspannungswert am Ausgangsanschluß OUT steuert. Wenn sich die Spannung an den Kondensatoren
CI und C2 oberhalb eines vorbestimmten Pegels
befindet, der ungefähr gleich der Zehnerdiodenspannung
der Diode CR5 ist, wird der Transistor Q2 einschalten und die Ausgangsspannung am Ausgangsanschluß OUT sehr
niedrig sein. Wenn aus irgendeinem Grunde die Spannung am Kondensator C1 oder C2 unter einen vorbestimmten Pegel
abfällt, wird die Diode CR5 aufhören zu leiten und der
Transistor Q2 wird abschalten und die Ausgangsanschlußspannungshöhe
auf ungefähr den Spannungspegel V1 anheben.
Ein Verrxegelungsschaltkreis 40, der Zehnerdiode CR6,
Widerstand R11 und UND-Schalter Z1B umfaßt, fühlt die
Spannung am Kondensator C1 ab und schaltet den Transistor von Z1B ein, wenn die Spannung an C1 über einen vorbestimmten
Pegel ansteigt. Dies zieht eine der Eingangsleitungen an dem UND-Gatter in Z1A auf einen niedrigen Pegel und
verhindert die Oszillation des Ausganges des UND-Gatters in ZlA, wodurch der Schaltkreisausgangsanschluß OUT in
einem vorbestimmten Zustand gehalten wird. Ein übermäßiger Spannungsanstieg am Kondensator C1 wird in den meisten
üblichen Versagensfällen auftreten.
Der Transistor Q2 kann auch durch den Mikroprozessor 16 unter normalen Betriebszuständen abgeschaltet werden,
und zwar mit Hilfe des Interface-Schaltkreises 42. Der logisch hohe Ausgang an der Signalleitung 44 wird Transistor
Q3 einschalten, wodurch Strom durch CR7 und Q3 nach Masse
fließt. Dies wird die Spannung über der Zehnerdiode CR5 auf einen Wert absenken, der niedriger ist als die Schwellwertspannung.
Außerdem kann der Verriegelungsschaltkreis 36 den Transistor Q2 zum Abschalten zwingen, unabhängig
von dem Mikroprozessorausgang.
Fig. 2 ist ein Flußdiagramm, das den Betrieb des Schaltkreises der Fig. 1 erläutert. Block 50 zeigt, daß dann,
wenn der Schaltkreis auf Leistung gebracht wird, die Aufeinanderfolge von Datenwörtern, die von dem Zustandssequenzer
20 erzeugt wird, und das Ausgangsdatenwort des Mikroprozessors 16 derart ausgelöst werden, daß der
Zustandssequenzer adressiert wird, um ein Datenwort auszugeben, das als Folgezustandsdatenwort N0 charakterisiert
wird, und Mikroprozessorausgang 28 wird ausgelöst, um ein Schlüsseldatenwort N-1 abzugeben. Block 52 zeigt,
daß dann, wenn diese Datenwörter zum Vergleicher 22 geführt
werden, der Vergleicherausgang eine logische Null ist.
Aufgrund eines Taktsignals auf der Datenleitung 14 führt
der Mikroprozessor 16 eine Selbsttestroutine durch und gibt ein Schlüsseldatenwort N_ ab, das repräsentativ
ist für das Ergebnis der Testroutine. Zur gleichen Zeit hat der Teiler 18 verhindert, daß der Zustandssequenzer
20 erhöht wird, so daß der Zustandssequenzer 20 weiterhin das Sequenzzustandsdatenwort NQ abgibt. Daher wird der
Vergleicher 22 das gleiche Datenwort NQ an jedem Eingang
erhalten, und sein Ausgang geht zu einer logischen Eins. Nachdem eine vorbestimmte Anzahl von Taktimpulsen vom
Teiler 18 erhalten wurden, wird der Zustandssequenzer
20 erhöht und das Sequenz zus tandsdatenwort N.. ausgegeben,
wie im Block 56 gezeigt ist. Zu dieser Zeit gibt der Mikroprozessor 16 immer noch das Schlüsselwort N0 aus,
und der Ausgang des Vergleichers 22 geht auf eine logische Null. Wiederum führt der Mikroprozessor 16 eine Selbsttestroutine
durch und erzeugt das Schlüsselwort N^, das ausgegeben
wird, wie in Block 58 dargestellt. Wenn das Schlüsselwort und die Folgezustandsdatenwörter übereinstimmen, geht
der Vergleicherausgang zurück auf eine logische 1. Diese Art des Betriebs setzt sich über die Blöcke 60 und 62
fort, bis eine vorbestiinmte Anzahl von Folgezuständen miteinander verglichen wurde, zu welchem Zeitpunkt der
Zyklus wiederholt wird. Bei diesem Beispiel sind 16 Folgezustände
dargestellt.
Die Wellenform der Fig. 3 erläutert weiter den Betrieb des Schaltkreises der Fig. 1. Der Ausgang des Taktgebers
10 ist mit Hilfe der Wellenform A dargestellt, wobei die Anstiegskanten des Taktimpulses in der Wellenform
B dargestellt sind. Der Teiler 18 umfaßt einen Zähler, der die binären Zustände annimmt, die auf Linie C der
Fig. 3 dargestellt sind. Die Wellenform D erläutert den Ausgang des Teilers 18. Mit jeder ansteigenden Flanke
des Teilerausganges wechselt der Zustandssequenzer 20 seinen Zustand, wie in Linie E der Fig. 3 dargestellt
: ist. Jedoch wird das Schlüsseldatenwort, das durch den
Mikroprozessor 16 erzeugt wird, nicht auf Datenleitung
28 gegeben, bis die fallende Flanke des Teilerausganges auftritt, wie in Linie F der Fig. 3 dargestellt ist.
Auf diese Weise weichen die Eingänge des Vergleichers 22 voneinander ab und stimmen überein, wie es auf Linie
G der Fig. 3 wiedergegeben ist. Aufgrund des in Wellenform G dargestellten Vergleicherausganges ergeben sich
die Wellenformen H und I, die die Spannung an den Kondensatoren C1 bzw. C2 erläutern. Durch Steuerung der genauen
zeitlichen Abfolge des Präsentierens der Folgezustände von dem Zustandsse.guenzer 20 und der Schlüsselworte von
dem Mikroprozessor 16 an den Vergleicher 22 kann die
Spannung am Kondensator C1 und am Kondensator C2 über einer bestimmten vorher gewählten Spannung gehalten
werden.
Als weiteres Beispiel sei die folgende Tabelle wiedergegeben, die bestimmte Bauteile identifiziert, die bei
einem Schaltkreis gemäß Fig. 1 entsprechend einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung verwendet werden
; können.
| Tabelle 1 | |
| PAL | Monolithischer Speicher PAL16R6MJ |
| Mikroprozessor | Intel 8051 |
| Z1 | 75452 |
| Q1 | 2N29O7A |
| Q2 | 2N3O19 |
| Q3 | 2N2222 |
| C1 | 3.3 yuF |
| C2 | 3.3 /jF |
| Rl | 200 JV |
| R2 | 2.0 K1A. |
| R3 | 2.2 ΚΛ |
| R4 | 2.0 KJl |
| R5 | 2.2 KJl |
| R6 | 75ΟΛ |
| R7 | 22 KdI |
| R8 | 15 KJl |
| R9 | 10 KJl |
| R10 | 1 .5 KJl |
:331δ662
! - 14 -
R11 1 .0 KJl
CR1 1N4OO4
CR2 1N4OO4
CR3 1N4OO4
CR4 1N4OO4
CR5 6.8 V Zener
CR6 20 V Zener
V1 25 Volt
Benutzt man die Tabelle 1 aufgelisteten Bauteilewerte, kann ein Taktgeber mit einer Ausgangsrechteckwelle von
400 Hz sein Ausgangssignal an einen Schaltkreis mit einem
Teilungsfaktor von vier in dem programmierbaren Feldlogikschaltkreis liefern, der zwei Flip-Flop umfaßt. Vier
andere Flip-Flops in dem PAL sind als Zustandssequenzer angeordnet, der durch den Ausgang des Schaltkreises,
der durch vier teilt, getaktet wird. Dieser Sequenzerschaltkreis wird durch 16 mögliche Zustände hindurchlaufen,
wobei er stets mit dem Zustand 0000 aufgrund eines anfänglichen Anlegens von Leistung an den Schaltkreis beginnt.
Diese 16 Zustände sind nicht in binärer Ordnung, sondern
spezifisch organisiert, derart, daß sich zumindest zwei der vier binären Bits zwischen aufeinanderfolgenden Zuständen
ändern müssen. Außerdem sind keine zwei aufeinanderfolgenden Zustände in binärer Ordnung. Eine Erläuterung
von einer derartigen Aufeinanderfolge in hexadezimaler Notierung ist: 0, D, 4, 1, 8, 2, B, 5, 3, F, 9, C, 6,
A, 7 und E. Der Zustandssequenzer ändert sich in seinen nächsten Zustand bei der ansteigenden Flanke der Wellenform
D der Fig. 3. Dies entspricht dem Zählerzustand 00 im Teiler 18. Bis der Zähler im Teiler 18 den Zustand
10 erreicht, wird das vorhergehende Schlüsselwort N-1 weiterhin am Ausgang des Mikroprozessors 16 erscheinen,
und somit der Vergleicher 22 in PAL auf einen niedrigen Zustand gehen, da das Schlüsselwort und der Zustand nicht
übereinstimmen. Der Mikroprozessor 16 wird ein nächstes
Schlüsselwort N bei Zählerzustand 10 abgeben, wodurch der Vergleicher veranlaßt wird, einen hohen Pegel anzunehmen.
Wenn der Zähler in den Zustand 00 zurückkehrt,
wird der Zustandssequenzer zum Zustand N+1 voranschreiten,
und der Betrieb wird sich fortsetzen, wie beim vorhergehenden Schritt.
Während der Vergleicherausgang falsch (d. h. niedrig)
wird, wird der Ausgang des UND-Gatters in Z1A niedrig
gehen, wodurch C1 veranlaßt wird, sich zu laden, während C2 veranlaßt wird, sich zu entladen. Während der Ausgang
des Vergleichers 22 wahr (hoch) ist, wird der Ausgang des UND-Gatters in Z1A hoch sein, wodurch der Transistor ,
in Z1A eingeschaltet wird und der Kondensator C1 veranlaßt
wird, sich zu entladen, während der Kondensator C2 zum Laden gebracht wird. Die Widerstands-Kapazitäts-Zeitkonstanten
des Verriegelungsschaltkreises 36 sind bei diesem Beispiel derart gewählt, daß die Spannung
an den Kondensatoren C1 und C2 oberhalb eines Wertes
von angenähert 9,2 Volt verbleibt, wenn die Mikroprozessorausgänge zur richtigen Zeit die richtigen Schlüssel ausgeben.
Wenn der Mikroprozessor 16 versagt, die richtigen Schlüssel zur richtigen Zeit auszugeben, wird die Spannung ;
an entweder dem Kondensator C1 oder dem Kondensator C2 i
oder auch an beiden Kondensatoren unter ungefähr 9,2 '
Volt abfallen, wodurch der Ausgangsanschluß OUT veranlaßt '
wird, zu einem hohen Pegel zu gehen.
Es gibt vier Versagensbereiche, die nunmehr in größeren
Einzelheiten diskutiert werden sollen:
1) Das Mikroprozessorsystem versagt, aber die Verriegelung ;
arbeitet korrekt;
2) die Verriegelung versagt, aber der Mikroprozessor
versagt nicht;
3) sowohl die Verriegelung als auch das Mikroprozessorsystem !
versagen; und :
4) die Verriegelung und das Mikroprozessorsystem arbeiten,
aber der Ausgangsschaltkreis versagt.
Der große Vorteil der vorliegenden Erfindung liegt in
der Fähigkeit, jede dieser Eventualitäten zu handhaben.
Im ersten Falle, in dem das Mikroprozessorsystem versagt, arbeitet der Verriegelungsschaltkreis korrekt. Dies ist der
häufigste Versagensgrund aufgrund der relativ hohen Kompliziertheit
dieser zwei Untersysteme. Um den Monitorausgang aus diesem vorbestimmten Versagensbetrieb herauszuhalten,
muß das Mikroprozessorsystem in richtiger Weise 1 6 Schlüsselwörter zu vorgeschriebenen Zeiten abgeben, um den Verriegelungsschaltkreis
zu befriedigen. Sollte das Mikroprozessorsystem versagen, gibt es nur eine Wahrscheinlichkeit
-20
von 5,42 χ 10 , die erforderliche Abfolge in der dargestellten Ausführungsform richtig zu erraten. Diese Wahrscheinlichkeitszahl berücksichtigt nicht die Zeiterfordernisse der Schlüsselworte. Selbst also wenn das Mikroprozessorsystem fehlerhaft arbeitet, ist es unwahrscheinlich, daß es die Verriegelung auch nur ein einziges Mal öffnen kann. Es muß hervorgehoben werden, daß die Fähigkeit des Verriegelungs- und Schlüsselsystems zur Erkennung eines Fehlers in dem Mikroprozessorsystem direkt abhängig ist von der selbst sich testenden Software. Die Selbsttestroutinen müssen jeden Aspekt des Systems überprüfen, und die Routine (das Unterprogramm) muß in einer solchen Weise geschrieben sein, daß jeder Fehler bewirkt, daß ein nicht korrektes Schlüsselwort erzeugt > und ausgegeben wird. Der Mikroprozessor muß nicht wissen, ; ob das durch eine Testroutine erzeugte Schlüsselwort ein korrektes Schlüsselwort ist. Dafür ist ausschließlich der Verriegelungsschaltkreis verantwortlich.
von 5,42 χ 10 , die erforderliche Abfolge in der dargestellten Ausführungsform richtig zu erraten. Diese Wahrscheinlichkeitszahl berücksichtigt nicht die Zeiterfordernisse der Schlüsselworte. Selbst also wenn das Mikroprozessorsystem fehlerhaft arbeitet, ist es unwahrscheinlich, daß es die Verriegelung auch nur ein einziges Mal öffnen kann. Es muß hervorgehoben werden, daß die Fähigkeit des Verriegelungs- und Schlüsselsystems zur Erkennung eines Fehlers in dem Mikroprozessorsystem direkt abhängig ist von der selbst sich testenden Software. Die Selbsttestroutinen müssen jeden Aspekt des Systems überprüfen, und die Routine (das Unterprogramm) muß in einer solchen Weise geschrieben sein, daß jeder Fehler bewirkt, daß ein nicht korrektes Schlüsselwort erzeugt > und ausgegeben wird. Der Mikroprozessor muß nicht wissen, ; ob das durch eine Testroutine erzeugte Schlüsselwort ein korrektes Schlüsselwort ist. Dafür ist ausschließlich der Verriegelungsschaltkreis verantwortlich.
Der zweite Versagensbereich berücksichtigt ein Versagen ; lediglich des Verriegelungsschaltkreises. Die meisten ■
Versagensfälle werden dazu führen, daß die Spannung an
den Kondensatoren C1 und/oder C2 auf ungefähr einen Wert
von 0 Volt laufen. Ein Versagen des Teilers 18, des Zustandsseguenzers
und des Vergleichers würden zu einer solchen Wirkung führen. Man bemerke, daß unabhängig von
den Versagenszuständen oder vom Zustand der Verriegelung das Mikroprozessorsystem die Fähigkeit besitzt, den Monitorausgang
auf einen vorbestimmten Zustand zu bringen, indem ein niedriger Ausgang auf der Signalleitung 30 oder
ein hoher Ausgang auf der Signalleitung 44 in Fig. 1 erzeugt wird.
Der dritte Fall ist ziemlich ähnlich dem zweiten Fall.
Es gibt eine potentiell gefährliche Kombination von Versagen, die dann auftreten könnte, wenn beim Transistor Q1 ein
Kurzschluß vom Kollektor zum Emitter und ein offener Schaltkreis in Z1A und Z1B auftritt. Jedoch ist diese
Möglichkeit ziemlich abwegig und es können Maßnahmen getroffen werden, um die Wahrscheinlichkeit des Auftretens
möglichst klein zu machen.
Der letzte Zustand könnte durch das Mikroprozessorsystem erkannt werden, wenn der Ausgang abgefühlt und während
des Software-Selbsttestes untersucht wird. Obwohl der Mikroprozessor nicht direkt das Problem adressieren könnte,
könnte er doch eine Anzeige ausgeben, das eine Schaltung
des Ausganges von Hand notwendig ist. Es sollte bemerkt werden, daß die mittlere Zeit bis zu einem Versagen
des Ausgangs des Transistorschaltkreises ziemlich lang ist, daß demzufolge die zugehörige Versagenswahrscheinlichkeit
recht klein ist.
Der Verriegelungs- und Schlüsselsteuersystemmonitor, der hier beschrieben wurde, ist recht einfach, klein
und billig, liefert aber recht gute Fehlererkennung und Zuverlässigkeit. Der Verriegelungsschaltkreis sollte
ungefähr 2 bis 3 Quadratzoll Fläche auf einer elektrischen
Schaltplatte erfordern. Obwohl eine spezielle Schaltkreis-
I - 18 -
! ausführungsform in Einzelheiten beschrieben wurde, ist '■ doch dem Durchschnittsfachmann klar, daß verschiedene
Modifikationen und Substitutionen für Bauteile durchgeführt I werden können, ohne daß vom Erfindungsgeist abgewichen
I wird. Beispiesweise könnte der Zustandssequenzer 20 ein I Festwertspeicher sein, der durch den Teiler 18 derart
indexiert wird, daß er die vorbestimmte Abfolge von Zu-.
Standsdatenworten abgibt. Außerdem könnten andere Schalt- ! kreise anstelle von CR6, R11, Z1B, Q4 und R1 verwendet
■ werden.
i Die vorliegende Erfindung dient zur Steuerung oder Kontrolle
des Betriebs eines Vielfachgeneratorleistungssystems, ί wie er in Flugzeuganwendungen gefunden wird. Bei einem
: derartigen System kann der Ausgang einer Vielzahl von : Generatoren zuverlässig überwacht und ein Generator,
der versagt hat, sicher aus dem System herausverriegelt : werden, während ein Reservegenerator in das System ein-
; geschaltet wird. In der US-Anmeldung 275 425 vom 18.
I Januar 1981 wird ein Leistungssystem beschrieben, bei
! dem der Monitor der Fig. 1 genutzt werden kann.
■■ Der Betrieb des Schaltkreises gemäß Fig. 1 ist eine Erläuterung
eines Verfahrens zur überwachung eines Steuersystems,
das folgende Verfahrensschritte aufweist: Durch-'
führen einer Serie von Selbsttestroutinen in einem Steuerj system; Erzeugen einer ersten Abfolge von Datenworten,
• die die Ergebnisse der Testroutinen repräsentieren; Präsentieren eines jeden Datenwortes der ersten Abfolge
einem Vergleicher für ein erstes vorgewähltes Zeitintervall;
Präsentieren einer zweiten Abfolge von vorbestimmten Datenworten dem Vergleicher, wobei jedes Datenwort
der zweiten Abfolge dem Vergleicher für ein zweites vorgewähltes Zeitintervall präsentiert wird, wobei sich
■ erstes und zweites Zeitintervall teilweise überlappen; Laden eines ersten Kondensators und Entladen eines zweiten
Kondensators, wenn die dem Vergleicher präsentierten
Datenwörter übereinstimmen; Entladen eines ersten Kondensators und Laden eines zweiten Kondensators, wenn die
dem Vergleicher präsentierten Datenworte voneinander abweichen; und Erzeugen eines vorbestimmten AusgangsSignaIs,
wenn die Spannungsiadung an dem ersten oder zweiten
Kondensator unter einen vorgewählten Wert abfällt.
Identifikation von Bezugszeichen, die in den Zeichnungen
benutzt werden:
| Legende | ' Be'zügszahl | Figur |
| Taktgeber | 10 | 1 |
| Teiler | 18 | 1 |
| Zustandss equen ζ er | 20 | 1 |
| Vergleicher | 22 | 1 |
| Auslösung | 50 | 2 |
| Sequenζzustand — NQ | ||
| Schlüssel = N_^ Vergleicher = | 0 52 | 2 |
| Sequenzzustand = N0 | ||
| Schlüssel = NQ Vergleicher = | 0 54 | 2 |
| Sequenz zustand =. N- |
Schlüssel = N0 Vergleicher =0 56
Sequenzzustand = N-
Schlüssel = N3 Vergleicher =0 58
Sequenzzustand = N* 5
Schlüssel = N^ 4 Vergleicher =0 60
Sequenzzustand — N^. c
Schlüssel = N15 Vergleicher =1 62
Leerseite
Claims (4)
1. Steuersysteinmonitor, mit einer ersten Schaltung
(16) zum Erzeugen einer ersten Abfolge von den Betriebszustand anzeigenden Daten, mit einer
zweiten Schaltung (20) zum Erzeugen einer zweiten Folge von Daten; mit einem Vergleicher (22) für
das aufeinanderfolgende Vergleichen der Ausgänge von erster und zweiter Schaltung (16, 20), dadurch
gekennzeichnet, daß die erste und die zweite Schaltung (16, 20) Schaltkreise enthalten, so daß sich aufeinanderfolgende
Zeitintervalle für eine gegebene Zeitdauer überlappen, und daß eine Ausgangsschaltung
(ZlA, 40, 36, 38, 42) vorgesehen ist, um einen Ausgang zu erzeugen, wenn der Ausgang des Vergleichers
(22) nicht in einer vorbestimmten Weise oszilliert.
2. Steuersystemmonitor nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausgangsschaltung gekennzeichnet
ist durch zwei Kondensatoren (C1, C2), von denen der eine geladen wird, während sich der Vergleicherausgang
auf einem ersten Ausgangspegel befindet, und entladen wird, wenn sich dieser auf einem
postschecki BgRLiN west (BLZ 100 100 10) 132736- 109 · deutsche bank (BLZ 300700 10) 6 160253
zweiten, anderem Ausgangspegel befindet, während der andere Kondensator entladen wird, während sich
der Vergleicherausgang auf dem ersten Pegel befindet,
und geladen, während sich dieser auf dem zweiten Pegel befindet, und daß die Lade- und Entladeraten
der Kondensatoren derart gewählt sind, daß die Spannung an jedem Kondensator oberhalb eines vorbestimmten
Pegels verbleibt, wenn der Vergleicherausgang zwischen dem ersten und dem zweiten Ausgangspegel
in der vorbeschriebenen Weise oszilliert.
3. Steuersystemmonitor nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die erste Schaltung (16) einen
Mikroprozessor umfaßt, der mit dem zu überwachenden System verbunden (24, 26) ist und so ausgeführt
ist, daß er Überprüfungen an dem System vornimmt, wobei die Resultate dieser Überprüfungen zu der
ersten Folge von Daten kodiert wird.
4. Steuersystemmonitor nach Anspruch 2 oder 3, sofern Anspruch 3 von Anspruch 2 abhängig ist, dadurch
gekennzeichnet, daß die Lade- und Entladeraten der Kondensatoren (C1, C2) durch eine Schaltung
gesteuert werden, die einen ersten Schaltkreiszweig umfaßt, der zwischen einer Spannungsquelle (V1)
und Masse liegt, wobei dieser erste Schaltkreiszweig die Serienverbindung von einem ersten (R2) und
einem zweiten (R3) Widerstand und einem ersten (Cl) der beiden Kondensatoren (C1, C2) umfaßt, wobei
der Kondensator (C1) an Masse liegt, wobei ein erster Transistorschalter zwischen der Verbindung
von ersten und zweiten Widerstand (R2, R3) und Masse liegt während die Basis des Transistorschalters
(ZlA) an den Ausgang des Vergleichers (22) anliegt, und wobei ein zweiter Schaltkreiszweig zwischen
der Spannungsquelle (V1) und Masse angeschlossen ist, wobei der zweite Schaltkreiszweig die Serien-
β 0 « *
Verbindung eines zweiten Transistorschalters (Q1), eines dritten Widerstandes (R5) und eines zweiten
(C2) der beiden Kondensatoren (C1, C2) umfaßt,
wobei zwei entgegengesetzt angeschlossene, Strom nur in eine Richtung leitende Einrichtungen (fcR3, CR4)
zwischen den zwei Kapazitäten (C1, C2) angeschlossen
sind, und daß ein vierter Widerstand (R4) vorgesehen ist, der parallel zu dem zweiten Kondensator (C2)
liegt, und daß der zweite Transistorschalter (Q1) abgeschaltet ist, wenn der erste Transistorschalter
(Z1A) eingeschaltet ist, und wobei der zweite Transistorschalter
(Q1) eingeschaltet ist, wenn der erste Transistorschalter (Z1A) ausgeschaltet ist.
I ES/wt 4 !
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US06/382,436 US4477870A (en) | 1982-05-26 | 1982-05-26 | Digital control system monitor having a predetermined output under fault conditions |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3318662A1 true DE3318662A1 (de) | 1983-12-01 |
Family
ID=23508935
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19833318662 Withdrawn DE3318662A1 (de) | 1982-05-26 | 1983-05-21 | Elektrischer steuersystemmonitor |
Country Status (5)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US4477870A (de) |
| JP (1) | JPS58211201A (de) |
| DE (1) | DE3318662A1 (de) |
| FR (1) | FR2527815A1 (de) |
| GB (1) | GB2122789B (de) |
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- 1982-05-26 US US06/382,436 patent/US4477870A/en not_active Expired - Fee Related
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- 1983-05-23 GB GB08314169A patent/GB2122789B/en not_active Expired
- 1983-05-23 JP JP58089327A patent/JPS58211201A/ja active Granted
- 1983-05-25 FR FR8308651A patent/FR2527815A1/fr active Pending
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| JPH0354361B2 (de) | 1991-08-20 |
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| GB2122789B (en) | 1986-07-23 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
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