DE3318140A1 - Druckluftreinigungsgeraet - Google Patents
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B08—CLEANING
- B08B—CLEANING IN GENERAL; PREVENTION OF FOULING IN GENERAL
- B08B5/00—Cleaning by methods involving the use of air flow or gas flow
- B08B5/02—Cleaning by the force of jets, e.g. blowing-out cavities
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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Description
3318U0
Druckluftreinigungsgerät
Die Erfindung betrifft ein Druckluft-Reinigungsgerät
mit einer ein Sprührohr aufweisenden Abschaltpistole, welche einen Injektor aufweist, der mithilfe eines
eingeleiteten Preßluftstrahles mindestens eine Chemikalie über eine am Injektor angeschlossene Saugleitung aus
einem Chemikalienbehälter saugt.
Das eingangs genannte Druckluft-Reinigungsgerät ist in vielfacher Benutzung in Tankstellen und Kraftfahrzeug-Werkstätten
und hat die Besonderheit, daß man unter der Preßluftpistole einen gesonderten Behälter anschraubt,
oder beistellt, und aus diesem Behälter mithilfe der am Injektor angeschlossenen Saugleitung die jeweilige
Chemikalie entnimmt.
Nachteil dieser bekannten Preßluftpistole ist jedoch, daß der Behälter in der Regel relativ klein ist und
relativ oft gefüllt werden muss, was die Handhabung sehr erschwert» Außerdem besteht der Nachteil,daß
wenn man verschiedene Medien versprühen will, man immer jeweils einen anderen Behälter anschrauben oder
beistellen muss, überdies muß bei jedem Wechsel der Chemikalie die Saugleitung gereinigt werden, was die
Handhabung noch mehr erschwert.
Die Erfindung hat sich die Aufgabe gestellt, ein Druckluft-Reinigungsgerät der eingangs genannten Art
so weiterzubilden, daß dessen Handhabung wesentlich erleichtert wird und ein universeller Einsatz verschiedener
Reinigungsmittel ohne Umstellarbeit möglich ist.
Zur Lösung der gestellten Aufgabe ist die Erfindung dadurch gekennzeichnet, daß in der Leitung zum Injektor
ein Umschaltventil angeordnet ist, das eine wahlweise Umschaltung auf verschiedene Chemikalienbehälter
und einen Wasseranschluß durchführt.
Wesentliches Merkmal der vorliegenden Erfindung ist also, daß man in die Saugleitung des Injektors der Abschaltpistole
ein Umschaltventil einschaltet, welches die Beaufschlagung der Saugleitung mit verschiedenen
Chemikalien und zusätzlich mit Klarwasser und Preßluft gestattet . Der Einsatzbereich der eingangs genannten,
bekannten Preßluftpistole wird hierdurch wesentlich erweitert, weil man ohne Umstellarbeit schlagartig
von einer Chemikalie auf die andere umstellen kann und weil man zusätzlich durch die Anbringung eines
Wasseranschlußes dem Preßluftstrahl Wasser beimischen
kann, wodurch eine ausgezeichnete Reinigungswirkung erzielt wird. Die Integration eines Wasseranschlusses
im erfindungsgemässen Gerät hat den weiteren Vorteil,
daß beim Umschalten auf "Klarwasser" die Saugleitung automatisch beim Sprühen mit der Abschaltpistole
gereinigt wird und man nach dem kurzen Reinigungsvorgang unmittelbar auf die andere Chemikalie umschalten kann.
Eine Alternative sieht nach dem Gegenstand des Anspruches 2 vor, daß in die Saugleitung des Injektors
ein weiteres Umschaltventil angeordnet ist, an dem zwei chemikalienführende Leitungen ansetzen, die am Ausgang
des anderen Umschaltventils angeschlossen sind. Durch den Anschluß zweier chemikalienführender Leitungen
an der Saugleitung des Injektors mit einem dazwischengeschalteten Umschaltventil wird erreicht, daß man ohne
Klarspülvorgang schlagartig von einer Chemikalie auf die andere umschalten kann, wodurch demzufolge keine
Zeit für das Klarspülen der Saugleitung verlorengeht.
3318H0
Der Einsatzbereich der erfindungsgemässen Druckluft-Reinigungssprühpistole
ist im Vergleich zu den bekannten Preßluftpistolen wesentlich erweitert, weil ein solches
Gerät eine echte Alternative zu den bekannten Hochdruckreinigungsgeräten
ist, die eine relativ kostenaufwendige Hochdruckpumpe, Wasserheizung, Strömungswächter,
Druckwächter und dergleichen benötigen.
Aufgrund der Einfachheit des Aufbaus des erfindungsgemässen
Druckluft-Reinigungsgerätes ist dieses als Selbstbedienungsgerät geeignet. Die jeweils angesaugte
Chemikalie wird über den mit Preßluft beaufschlagten Luftinjektor angesaugt. Ebenso wird beim Klarspülen
der Druckwasserstrahl über die Druckluft und dem anstehenden Wasserdruck von ca. 5 - 1o bar , der regional
verschieden ist, erzeugt. Im weiteren können dann beim letzten Arbeitsgang über die am Umschaltventil gewählte
Preßluft die gereinigten Teile getrocknet werden.
Ein besonders einfacher Aufbau ergibt sich dann, wenn man die zur Abschaltpistole geführten Leitungen koaxial
zueinander in einem einzigen Schlauch führt, weil hierdurch die Handhabung der Abschaltpistole erleichtert
ist.
Der Erfindungsgegenstand der vorliegenden Erfindung ergibt sich nicht nur aus dem Gegenstand der einzelnen
Patentansprüche, sondern auch aus der Kombination der einzelnen Patentansprüche untereinander.
Alle in den Unterlagen offenbarten Angaben und Merkmale, insbesondere die in den Zeichnungen dargestellte räumliche
Ausbildung werden als erfindungswesentlich beansprucht, soweit sie einzeln oder in Kombination gegenüber
dem Stand der Technik neu sind.
3318U0
Im folgenden wird die Erfindung anhand von mehreren Ausführungswege darstellenden Zeichnungen näher erläutert.
Hierbei gehen aus den Zeichnungen und ihrer Beschreibung weitere erfindungswesentliche Merkmale und Vorteile der
Erfindung hervor.
Es zeigen:
Figur 1: schematisiert gezeichnetes Blockschaltbild
einer ersten Ausführungsform eines Druckluft-Reinigungsgerätes
;
Figur 2: zweite Ausführungsform eines Druckluft-Reinigungsgerätes .
In der gezeigten Schaltstellung des Druckluft-Reinigungsgerätes nach Figur 1 wird aus dem Chemikalienbehälter
1 eine Chemikalie über einen Saugkorb 3 und Leitung 4 über das Umschaltventil 6 in eine als Saugleitung 21
ausgebildete Leitung 11 eingesaugt, die zu dem Sauganschluß des Injektors 17 führt. Der Injektor 17 wird
mit einem Preßluftstrahl betrieben. Die Preßluft wird über den Preßluftanschluß 14 und über das nachgeschaltete
Magnetventil 13 in die Leitung 12 eingespeist und über
das Umschaltventil 23 der Abschaltpistole 15 dem Preßluftanschluß des Injektors 17 zugeführt. Das Umschaltventil
23 wird mittels einer Handhabe 16 betätigt. Im gezeigten Zustand ist die Preßluft ausgeschaltet. Erst bei der
Betätigung der Handhabe 16 wird das Umschaltventil 23 umgestellt, so daß die Preßluft in den Injektor 17
einströmt und gleichzeitig über die Saugleitung 21 die Chemikalie aus dem Chemikalienbehälter 1 abgesaugt
wird. Der mit Chemikalie vermischte Preßluftstrom wird
über das Sprührohr 18 in Form eines scharf gebündelten
und hochbeschleunigten Sprühstrahls 19 versprüht.
Nach dem Reinigungsvorgang mit der ersten Chemikalie kann eine zweite chemische Behandlung nachfolgen.
Hierzu wird das Umschaltventil 6 auf die zweite Schaltstellung umgeschaltet, so daß aus dem Chemikalienbehälter
2 das Reinigungsmedium über die Leitung 5 und das Umschaltventil 6 in die Saugleitung 21 eingespeist
wird.
Nach erfolgter , chemischer Behandlung des zu reinigenden Objektes wird dann das Umschaltventil 6 in die dritte
Schaltstellung gebracht, so daß das am Wasseranschluß 10 anstehende Hauswasser mit seinem Hauswasserdruck
über das geöffnete Magnetventil 9 in die Leitung 8 eingespeist wird und über das Umschaltventil 6 in
die Saugleitung 21 einströmt. Aufgrund der Druckwirkung des Wassers in der Leitung 8 wird der Preßluftstrahl
im Injektor 17 in relativ großem Maße mit Wasser angereichert,
so daß sich eine ausgezeichnete Spül - und Reinigungswirkung ergibt.
Nach weiterer Umschaltung des Umschaltventils 6 mit der Handhabe 7 wird die Saugleitung 21 stillgelegt
und nur noch Preßluft über die Leitung 12 dem Injektor 17 zugeführt, so daß mit dem so erzeugten , reinen
Preßluftstrahl das gereinigte und ab'gewaschene Objekt getrocknet wird.
Die in Figur 2 gezeigte Alternative unterscheidet sich von dem ersten Ausführungsbeispiel dadurch, daß zwei
Leitungen 11,2o dem Injektor 17 zugeführt sind, so daß mit Umschaltung des Umschaltventils 22 schlagartig
von der einen Leitung 11 auf die zweite Leitung 2o 0 umgeschaltet werden kann. Hierdurch wird schlagartig
von dem Chemiebehälter 1 auf den Chemiebehälter 2 umgeschaltet, ohne daß es eines dazwischen eingeschalteten
Reinigungsvorganges bedarf.
Das Umschaltventil 22 ist hierbei zwischen der Saugleitung 21 und den Leitungen 11,12,2o eingeschaltet und wird
wiederum mit der Handhabe 16 betätigt. In beiden Fällen ist das Umschaltventil 22,23 jeweils in einer Abschaltpistole 15 , 25 eingebaut.
wiederum mit der Handhabe 16 betätigt. In beiden Fällen ist das Umschaltventil 22,23 jeweils in einer Abschaltpistole 15 , 25 eingebaut.
Das den Chemikalienbehältern 1,2 und dem Wasseranschluß 10 nachgeschaltete Umschaltventil 26 ist entsprechend
anders gestaltet.
anders gestaltet.
ZEICHNUNGS-LEGENDE
| 1 | Chemiebehälter |
| 2 | Chemiebehälter |
| 3 | Saugkorb |
| 4 | Leitung |
| 5 | Leitung |
| 6 | Umschaltventil |
| 7 | Handhabe |
| 8 | Leitung |
| 9 | Magnetventil |
| 1.0 | Wasseranschluß |
| 11 | Leitung |
| 12 | Leitung |
| 13 | Magnetvent i1 |
| 14 | Preßluftanschluß |
| 15 | Abschaltpistole |
| 16 | Handhabe |
| 17 | Injektor |
| 18 | Sprührohr |
| 19 | Sprühstrahl |
| 20 | Leitung |
| 21 | Saugleitung |
| 22 | Umschaltventil |
| 23 | Umschaltventil |
| 25 | Abschaltpistole |
| 26 | Umschaltventil |
Claims (6)
- Anmelder: Firma Guido Oberdorfer, WAP-Maschinen,Guido-Oberdorfer-Str. 2-8, 7919 BellenbergPatentansprücheip Druckluft-Reinigungsgerät mit einer im Sprührohr aufweisenden Abschaltpistole, welche einen Injektor aufweist, der mithilfe eines eingeleiteten Preßluftstrahles mindestens eine Chemikalie über eine am Injektor angeschlossene Saugleitung aus einem Chemikalienbehälter saugt, dadurch gekennzeichnet, daß in der Leitung (11,20) zum Injektor (17) ein Umschaltventil (6,26) angeordnet ist, das eine wahlweise Umschaltung auf verschiedene Chemikalienbehälter (1,2) und einen Wasseranschluß (10) durchführt.
- 2. Reinigungsgerät nach Anspruch 1, dadurch 15 gekennzeichnet, daß in die Saugleitung (21) des Injektors (17) ein weiteres Umschaltventil (22) angeordnet ist, an dem zwei chemikalienführende Leitungen (11,20) ansetzen, die am Ausgang des anderen Umschaltventils (26) angeschlossen sind.Fernsprecher: Lindau (08382) 5025Fernschreiber: Telegramm-Adresse: Bankkonten:054374(pat-d) patrl-llndau Bayer. Vereinsbank Lindau (B) Nr. 1208578 (BLZ 73520074)Hypo-Bank Lindau (B) Nr. 6670-278920 (BLZ 73520642)
Volksbank Lindau (B) Nr. 51720000 (BLZ 73590120)Postscheckkonto München 29525-£ - 3. Reinigungsgerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß zum Klarspülen der Druckwasserstrahl (Sprühstrahl 19) über die Druckluft und dem am Wasseranschluß (10) anstehenden Hauswasserdruck von ca. 5 - 10 bar erzeugt wird.
- 4. Reinigungsgerät nach einem der Ansprüche 1-3, dadurch gekennzeichnet, daß die zur Abschaltpistole (15) geführten Leitungen (11,12,21; 11,12,2ο) koaxial zueinander in einem Schlauch geführt sind.
- 5. Reinigungsgerät nach einem der Ansprüche 1-4, dadurch gekennzeichnet, daß das Umschaltventil (6,26) vier verschiedene Schaltstufen aufweist, nämlich "Chemie 1", "Chemie 2", "Klarwasser" und "Preßluft".
- 6. Reinigungsgerät nach einem der Ansprüche 1-5, dadurch gekennzeichnet, daß stromabwärts des Preßluftanschlusses (14) und des Wasseranschlusses (10) jeweils ein Magnetventil (13,9) in der Leitung (12,8) angeordnet ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19833318140 DE3318140A1 (de) | 1983-05-18 | 1983-05-18 | Druckluftreinigungsgeraet |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19833318140 DE3318140A1 (de) | 1983-05-18 | 1983-05-18 | Druckluftreinigungsgeraet |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3318140A1 true DE3318140A1 (de) | 1984-11-29 |
Family
ID=6199328
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19833318140 Ceased DE3318140A1 (de) | 1983-05-18 | 1983-05-18 | Druckluftreinigungsgeraet |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3318140A1 (de) |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| EP0466663A3 (en) * | 1990-07-09 | 1993-01-27 | Monica Corona | Device for metering and mixing a detergent with water and compressed air under control of an atomizing lance transforming also the jet into foam |
| DE19544074A1 (de) * | 1995-11-25 | 1997-05-28 | Duerr Gmbh & Co | Automatisch arbeitende Reinigungsanlage für Werkstücke |
| WO1998017408A1 (en) * | 1996-10-24 | 1998-04-30 | H.T. Research B.V. | Method and device for cleaning a dirty surface |
| EP1016469A1 (de) * | 1998-12-16 | 2000-07-05 | Schneider Luftdruck GmbH | Abflussreinigungspistole |
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-
1983
- 1983-05-18 DE DE19833318140 patent/DE3318140A1/de not_active Ceased
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OP8 | Request for examination as to paragraph 44 patent law | ||
| 8131 | Rejection | ||
| 8127 | New person/name/address of the applicant |
Owner name: WAP REINIGUNGSSYSTEME GMBH & CO, 7919 BELLENBERG, |