DE3316860A1 - Vorrichtung zum kraeuseln synthetischer fadenscharen - Google Patents
Vorrichtung zum kraeuseln synthetischer fadenscharenInfo
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- DE3316860A1 DE3316860A1 DE19833316860 DE3316860A DE3316860A1 DE 3316860 A1 DE3316860 A1 DE 3316860A1 DE 19833316860 DE19833316860 DE 19833316860 DE 3316860 A DE3316860 A DE 3316860A DE 3316860 A1 DE3316860 A1 DE 3316860A1
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Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D02—YARNS; MECHANICAL FINISHING OF YARNS OR ROPES; WARPING OR BEAMING
- D02G—CRIMPING OR CURLING FIBRES, FILAMENTS, THREADS, OR YARNS; YARNS OR THREADS
- D02G1/00—Producing crimped or curled fibres, filaments, yarns, or threads, giving them latent characteristics
- D02G1/12—Producing crimped or curled fibres, filaments, yarns, or threads, giving them latent characteristics using stuffer boxes
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Yarns And Mechanical Finishing Of Yarns Or Ropes (AREA)
Description
_ 2 —
FLEISSNER GmbH'& CO. F 724
Maschinenfabrik
Egelsbach/Ffm. . 5. Mai 1983
"Vorrichtung zum Kräuseln synthetischer Fadenscharen"
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Kräuseln synthetischer
Fadenscharen, -bündeln oder Bändern mit einem Preßwalzenpaar und einer dieser nachgeschalteten Stauchkammer, die
aus zwei zu den Walzen ausgerichteten Platten,.von denen eine zumindest zum Teil gegen die andere zur Verkleinerung des Kammerraumes,
verschwenkbar gehalten ist, und aus zwei die Kammer bis zum Preßwalzenspalt hin seitlich begrenzenden Seitenscheiben
besteht. ' ' ■
Vorrichtungen dieser Art sind z.B. aus der US-PS 2 862 27.9 bekannt.
Mit ihnen kann ein einwandfreies Kräuselergebnis an der jeweils
gelieferten Chemiefaser erzielt werden. Um eine bessere Kräuselstruktur
zu erzielen, ist es bekannt, die Fasern vorher zu erhitzen und/oder'gemäß z.B. der DE-OS 22 22 124 in die Stauchkammer selbst Heißdampf einzusprühen. Ein Fixieren ist damit aber
nicht erzielt, so daß auf jeden Fall nachfolgend für einen kontinuierlichen Arbeitsvorgang eine Fixiereinrichtung angeordnet sein
muß, wie z.B. ein Endlosband, auf dem das gekräuselte Kabel dem Fixiermedium ausgesetzt wird.
Es ist nicht zu umgehen, daß die Fixiereinrichtung mit einem gewissen
Abstand zur Kräuseleinrichtung angeordnet ist. Beim Transport des gekräuselten, im Kräuselergebnis noch unstabilisierten
Faserkabels ist jeglicher Längszug auf die Kräuselung zu vermeiden,
weil ansonsten ein zumindest teilweises Aufziehen der dichten Kräuselstruktur nicht zu vermeiden ist. Es hat sich in der Praxis herausgestellt,
daß weder ein Förderband noch eine Rutsche od. dgl. diese Bedingung erfüllen können. Es kann auch manchmal aus Platzgründen
die Fixiereinheit nicht unmittelbar im Anschluß an die Kräuselvorrichtung aufgestellt werden, so daß die beschriebene
Gefahr vergrößert ist.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, für das skizzierte Prob-'
lern eine Lösung zu finden. Es soll erreicht werden, daß"die noch *
nicht fixierte Kräuselstruktur der aus der Kräuselkammer kommen- .
den Fasern auch beim Weitergeben als ein sauberes, dichtes Faser-,
paket an ein weiterbehandelndes, fixierendes Aggregat übergeben '
werden kann, wobei mit Vorzug die Kräuselung gleichzeitig behan- <
deIt werden soll.
Ausgehend von der Vorrichtung anfangs genannter Art besteht die Lösung der gestellten Aufgabe darin, daß unmittelbar hinter der
Stauchkammer eine von außen nach innen mit Kühlluft durchströmte, angetrieben umlaufende Siebtrommel, an deren Stirnseite ein Ventilator
zur Erzeugung des Saugzuges angeordnet ist, und zwischen der unter Saugzug stehenden Transportfläche der Siebtrommel und
dem Ende der Stauchkammer eine Rutsche od. dgl. angeordnet ist. Die Idee nach der Erfindung besteht also darin, mit Hilfe einer
großen Menge von Kühlluft, die durch das gleichzeitig zwangsweise und gleichmäßig transportierte Kräuselpaket gesaugt wird, die
Kräuselung im heiß angelieferten Kabel einzufrieren. .Die Lösung
der skizzierten Aufgabe ist insbesondere dadurch erreicht, daß während des schockartigen Kühlens mittels einer hindurchgesaugten
Luftmenge gleichzeitig der Transport des Faserpaketes gewährleistet ist. Es ist aber nicht sinnvoll, das Faserpaket über eine
Fläche rutschen zu lassen und dabei zu kühlen, hier transportiert dagegen die angetrieben umlaufende Siebtrommel das dichte Faserpaket
in Richtung eines mit Vorteil nachgeordneten Endlosbandes, auf dem die gekräuselten Fasern ggf. sogar gewendet, gleichbleibend
dicht abgelegt werden. Ein auch nur teilweises Aufziehen der noch labilen Kräuselstruktur ist mit der Kombination dieser
beiden Vorrichtungen mit Sicherheit vermieden.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Vorrichtung
nach der Erfindung dargestellt. Es zeigen : ' '"
Figur 1 in der Seitenansicht die hintereinander angeordneten
Behandlungsaggregate,
Figur 2 die Draufsicht auf die Vorrichtung nach Fig. 1 und Figur 3 einen"Schnitt durch die Kühleinrichtung nach Fig. 1
und 2. ■ . -"■_.■"
Die dargestellte Behandlungseinrichtung besteht aus der Stauchkammerkräuselvorrichtung
1 und der Kühleinrichtung 2. Die Kräuselvorrichtung 1 ist im wesentlichen aus dem Lieferwalzenpaar 3 mit
der nachfolgenden Stauchkammer 3' mit den aus Fig. 1 ersichtlichen
oberen und unteren Kammerplatten gebildet. An den Auslaß der Stauchkammer
3' schließt sich eine Rutsche 4 an, über die das in Richtung des Pfeiles 19 angelieferte und jetzt gekräuselte Kabel in unveränderter
dichter Kräuselstruktur ohne jegliche Längung an die unter Saugzug stehende Siebtrommel 5 geführt wird. Die Siebtrommel ist.
von außen nach innen mit Umgebungs- und dadurch Kühlluft durchströmt. Dies bewirkt der aus Fig. 2 ersichtliche, stirnseitig zur
Siebtrommel angeordnete Radialventilator 6, der von einem Spiralgehäuse 7 zur Abführung der Kühlluft in Richtung des Pfeiles 8
umgeben ist. Die Siebtrommel läuft in Richtung des Pfeiles 9 angetrieben
um, wozu ein nicht dargestellter Antrieb dient. Für den Antrieb der Siebtrommel sorgt der Motor 10.
Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel ist unterhalb der.Behandlungseinrichtung
ein Endlosband angeordnet, das entgegengesetzt zur Transportrichtung 19 umläuft. Aufgrund dessen ist der aus F,ig.l
ersichtliche, sich links unten befindliche Sektor der Siebtrommel 5 gegen den Saugzug durch eine Abdeckung 11 abgedeckt. Damit ist der
Saugzug auch im Bereich der unteren Umlenkung der Siebtrommel verhindert, worauf sich das jetzt gekühlte und damit zunächst im Kräuselergebnis
eingefrorene Chemiefaserkabel von der Siebtrommel lösen und auf das in Richtung des Pfeiles 12 umlaufende Siebband 13 zum
Transport in die Fixiereinrichtung fallen wird. Dies ist für die Kräuselung jetzt nicht mehr schädlich. Sollte das Endlosband weiterhin
in Richtung des Pfeiles 5 umlaufen, so ist das Endlosband entsprechend der strichpunktierten Linie unmittelbar unterhalb
der Siebtrommel angeordnet, woraufhin sich dann die Siebtrommel in Richtung des Pfeiles 15 drehen wird, während ein anderer Teil
gegen den Saugzug abgedeckt ist. γ—
In Fig. 3 ist zur Verdeutlichung noch einmal die Konstruktion der Kühleinrichtung nach Fig. 1 oder 2 im Schnitt dargestellt.
Der Radialventilator 6 setzt aufgrund seiner Umdrehung mittels des Motors 10 erzeugten Saugzug das Innere der Siebtrommel 5
unter Unterdruck, worauf das auf der Außenfläche auf der Siebtrommel
liegende Chemiefaserkabel 16 auf der sich drehenden Siebtrommel
festgehalten und damit in unveränderter Lage aufgrund der durchströmenden Umgebungsluft gekühlt wird. Die Abdeckung 11 ist.
auf der Achse der Siebtrommel befestigt und kann je nach Bedarf in Umfangsrichtung justiert v/erden. Beim Ausführungsbeispiel nach
Fig. 1 fällt das eingefrorene , gekräuselte Kabel durch eine trie
terförmige Öffnung 17 in einer Fußbodenwandung 18, um von dort
mittels des Endlosbandes 13 abtransportiert zu werden. Eine solch·
zusätzliche Einrichtung 17, 18 ist bei der Anordnung des Endlosbandes
14 nicht erforderlich.
Claims (3)
1. Vorrichtung zum Kräuseln synthetischer Fadenscharen, - bündeln oder Bändern mit einem Preßwalzenpaar und einer diesem
nachgeschalteten Stauchkammer, die aus zwei zu den Walzen ausgerichteten Platten, von denen eine zumindest zum Teil
gegen die andere zur Verkleinerung des Kammerraumes verschwenkbar gehalten ist, und aus zwei die Kammer bis zum
Preßwalzenspalt hin seitlich begrenzenden Seitenscheiben besteht, dadurch gekennzeichnet, daß unmittelbar hinter der
Stauchkammer (3) eine von außen nach innen mit Kühlluft durchströmte, angetrieben umlaufende Siebtrommel (5), an
deren Stirnseite ein Ventilator (6) zur Erzeugung des Saugzuges angeordnet ist, und zwischen der unter Saugzug stehenden
Transportfläche der Siebtrommel (6) und dem Ende .der
Stauchkammer (3) eine Rutsche (4) od. dgl. angeordnet ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der nicht vom gekräuselten Kabel (16) bedeckte Bereich der
Siebtrommel (5) von einer Innenabdeckung (11) abgedeckt ist,
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß unterhalb
der Siebtrommel (6) ein Endlosband (13, 14) zum Weitertransport des vorfixierten Kräuselkabels (16) angeordnet
ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19833316860 DE3316860A1 (de) | 1983-05-07 | 1983-05-07 | Vorrichtung zum kraeuseln synthetischer fadenscharen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19833316860 DE3316860A1 (de) | 1983-05-07 | 1983-05-07 | Vorrichtung zum kraeuseln synthetischer fadenscharen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3316860A1 true DE3316860A1 (de) | 1984-11-08 |
Family
ID=6198512
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19833316860 Withdrawn DE3316860A1 (de) | 1983-05-07 | 1983-05-07 | Vorrichtung zum kraeuseln synthetischer fadenscharen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3316860A1 (de) |
-
1983
- 1983-05-07 DE DE19833316860 patent/DE3316860A1/de not_active Withdrawn
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8127 | New person/name/address of the applicant |
Owner name: FLEISSNER MASCHINENFABRIK AG, REBSTEIN, CH |
|
| 8128 | New person/name/address of the agent |
Representative=s name: HAISCHMANN, H., DR., RECHTSANW., 6072 DREIEICH |
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