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DE2029570C3 - Vorrichtung zum kontinuierlichen Dämpfen von Stapelfasern - Google Patents

Vorrichtung zum kontinuierlichen Dämpfen von Stapelfasern

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Publication number
DE2029570C3
DE2029570C3 DE2029570A DE2029570A DE2029570C3 DE 2029570 C3 DE2029570 C3 DE 2029570C3 DE 2029570 A DE2029570 A DE 2029570A DE 2029570 A DE2029570 A DE 2029570A DE 2029570 C3 DE2029570 C3 DE 2029570C3
Authority
DE
Germany
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belt
drum
deflection roller
sieve
endless
Prior art date
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Expired
Application number
DE2029570A
Other languages
English (en)
Other versions
DE2029570A1 (de
DE2029570B2 (de
Inventor
Auf Nichtnennung Antrag
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Vepa AG
Original Assignee
Vepa AG
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Filing date
Publication date
Priority to DE19702008079 priority Critical patent/DE2008079A1/de
Priority claimed from DE19702015041 external-priority patent/DE2015041A1/de
Application filed by Vepa AG filed Critical Vepa AG
Priority to DE2029570A priority patent/DE2029570C3/de
Publication of DE2029570A1 publication Critical patent/DE2029570A1/de
Publication of DE2029570B2 publication Critical patent/DE2029570B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2029570C3 publication Critical patent/DE2029570C3/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06CFINISHING, DRESSING, TENTERING OR STRETCHING TEXTILE FABRICS
    • D06C29/00Finishing or dressing, of textile fabrics, not provided for in the preceding groups
    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06CFINISHING, DRESSING, TENTERING OR STRETCHING TEXTILE FABRICS
    • D06C7/00Heating or cooling textile fabrics
    • DTEXTILES; PAPER
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    • D06CFINISHING, DRESSING, TENTERING OR STRETCHING TEXTILE FABRICS
    • D06C7/00Heating or cooling textile fabrics
    • D06C7/02Setting
    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06CFINISHING, DRESSING, TENTERING OR STRETCHING TEXTILE FABRICS
    • D06C2700/00Finishing or decoration of textile materials, except for bleaching, dyeing, printing, mercerising, washing or fulling
    • D06C2700/13Steaming or decatising of fabrics or yarns

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)
  • Nonwoven Fabrics (AREA)

Description

35
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum kontinuierlichen Dämpfen von Stapelfasern, insbesondere Schrumpfen von Chemiefasern, mit einer von einem durch zwei Walzen umgelenkten Endlosäiebbf nd zumindest teilweise durchlaufenden Behandlungskammer, an dessen Auslauf eine Dampfschleuse i'.ur Abführung des austretenden Dampfes vorgesehen ist.
Die Vorrichtung der genannten Art ist z. B. durch die BE-PS 7 01 489 bekannt. Mit ihr ist ein kontinuierliches «5 Dämpfen von jeglichen Materialien durchführbar, weil diese spannungslos auf dem Endlosband durch die Dampfatmosphäre transportiert werden. Damit eine luftfreie Dampfatmosphäre in dem Gehäuse erhalten werden kann, ist es bekannt, einen geringen Dampfüberdruck in dem Gehäuse zu erzeugen. Dies hat jedoch den Austritt des überschüssigen Dampfes aus Ein- und Auslauf zur Folge. Dieser Dampf wird durch Dampfschleusen abgeführt.
Nach der Behandlung ist das Faservlies zu kühlen urid ss von dem aufgenommenen Dampf zu befreien. Letzteres ist allein deshalb notwendig, um das Vlies mit einer möglichst geringen Feuchte der nachfolgenden Maschine zur Weiterverarbeitung zu übergeben. Es ist bekannt, dazu am Ausgang der Dämpfvorrichtung eine gesonderte Siebtrommelvorrichtung vorzusehen, die jedoch getrennt von dem Endlossiebband und mit Abstand angeordnet ist.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, Maßnahmen zu ergreifen, durch die die am Ende der Vorrichtung vorzusehende Kühlvorrichtung für die Fasern einfacher als bisher ausgebildet sein kann und trotzdem die Vorteile einer Saugabführung genutzt werden. Erfindunsgemäß wird dies dadurch erreicht, daß die hinter dem Auslauf der Behandlungskammer vorgesehene Umlenkwalze für das Endlossiebband als unter Saugzug stehende Siebtrommel ausgebildet ist, so daß das Faservlies in optimaler Weise auf einer Siebtrommel gekühlt und von dem Dampf befreit werden kann, ohne daß es von dem Band auf eine andere Vorrichtung übergeben weiden muß.
Mit Voneil kann das umlaufende Siebband gleichzeitig als Mantel der im Grunde mantellosen Trommel vorgesehen und zumindest der von dem Band nicht bedeckte Umfangssektor durch ein Abdeckblech gegen die Umgebungsluft abgedeckt sein. Durch diese Maßnahme ist ein verhältnismäßig großer freier Saugquerschnitt für den Durchtritt der Kühlluft an der Siebtrommel gewährleistet, da mit Vorteil nicht mehrere Mantelschichten, nämlich der Siebtrommelmantel und das darüber zu führende Siebband, übereinander zu liegen kommen. Das vorzusehende, an sich bekannte Abdeckblech dient zur Vermeidung eines Ansaugens von Falschluft, die jedenfalls dort durch den Umfang der Siebtrommel angesaugt wird, wo das Fasergut nicht auf deren Mantel aufliegt.
Zur Gewährleistung einer ausreichenden Trocknung und Kühlung des Fasergutes mit Hilfe einer Siebtrommel kann an einer bevorzugten Ausführungsform diese Umlenkwalze für das Endlossiebband von größerem Durchmesser sein als die am anderen Ende am Einlauf der Vorrichtung vorzusehende Umlenkwalze. In einem solchen Fall ist zweckmäßigerweise, etwa zur Parallelführung des Endlos-Siebbandes für dessen hin- und hergehenden Teil, in der Nähe der Ablaufstelle des Siebbandes von der Siebtrommel eine weitere Umlenkwalze vorzusehen, die mit Vorteil als Spannvorrichtung für das Endlos-Siebband ausgebildet sein kann.
In der Zeichnung ist ein Längsschnitt durch einen Siebbanddämpfe als Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Vorrichtung dargestellt.
Der Siebbanddämpfer besteht aus einem dampfdichten, wärmeisolierten Gehäuse 1, durch das sich in seiner ganzen Länge ein dampfdurchlässiges, am Auslauf 3 aus dem Gehäuse herausragendes Endlossiebband 2 erstreckt. Das Endlossiebband kann mit Vorteil aus einem gliederlosen Stahlband gebildet sein, das über seine Fläche mit einer Perforation versehen ist. Auf dem Boden des Gehäuses I befinden sich vom Wasser umgebene Heizaggregate 4, die den zur Behandlung des Textilgutes notwendigen Sattdampf erzeugen. Unter der Decke des Siebbanddämpfers sind ebenfalls Heizrohre 5 angeordnet, die ein Kondensieren des Dampfes verhindern sollen.
Am Einlauf des Siebbanddämpfers ist oberhalb des Siebbandes 2 eine Siebtrommel 6 angeordnet, auf der das Faservlies 7 gebildet wird. Die einzelnen Fasern werden pneumatisch durch das irompeienförmige Rohr 10 auf die Saugseite der Siebtrommel 6 aufgebracht und von dieser kontinuierlich auf das Endlos-Siebband 2 abgegeben. Das dünne Faservlies 7 wird auf der Siebtrommel 6 schnell autgeheizt und dann auf das Siebband 2 abgegeben, wo es sich in dichter Lage zum Vlies 13 ablegt.
In dem sich an den Aufheizteil anschließenden Verweilteil des Siebbanddämpfers befindet sich eine absolut luftfreie, ruhige Dampfatmosphäre. Der Dampf durchströmt dort die spannungslos auf dem Siebband aufliegenden Fasern und veranlaßt sie zum Ausschrumpfen. Das Siebband 2 umschlingt am Einlauf die Umlenkwalze 24, während jenseits des Auslaufs 3
außerhalb der Behandlungskammer 1 eine Siebtrommel 25 angeordnet ist und als Umlenkwalze dient. Das Siebband ist um die gegenüber der Umlenkwalze 24 größere Trommel 25 geschlungen und mit Hilfe der Umlenkwalze 26, die beispielsweise federnd gelagert sein kann, gespannt gehalten.
Die Siebtrommel 25 weist in nicht dargestellter Weise an ihrer einen Stirnseite einen Ventilator auf, der das Innere der Siebtrommel unter Saugzug setzt Dieser Saugzug ist durch die Pfeile 27 angedeutet Infolge
dieses Saugzuges wird Umgebungsluft durch das aufgeheizte Faservlies 13 geführt, womit das Vlies zumindest teilweise von Feuchtigkeit befreit und gleichzeitig gekühlt wird. An dem nicht vom Fasergut bedeckten Umfangsteil der Siebtrommel ist ein Abdeckblech 28 auf der Innenseite der Trommel vorgesehen, so daß keine Falschluft angesaugt kann.
Das somit getrocknete und gekühlte Faservlies fällt nach der Behandlung in einen Trichter 14, von wo es zur nicht dargestellten Ballenpresse weitergeführt wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (5)

Patentansprüche:
1. Vorrichtung zum kontinuierlichen Dämpfen von Stapelfasern, insbesondere Schrumpfen von Chemiefasern mit einer von einem durch zwei Walzen umgelenkten Endlossiebband zumindest teilweise durchlaufenden Behandlungskammer, an dessen Auslauf eine Dampfschleuse zur Abführung des austretenden Dampfes vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß die hinter dem Auslauf (3) der Behandlungskammer (1) vorgesehene Umlenkwalze für das Endlossiebband (2) als unter Saugzug stehende Siebtrommel (25) ausgebildet ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das umlauf ende Siebband (2) gleichzeitig als Mantel der im Grunde mantellosen Trommel (25) vorgesehen und zumindest der von dem Band (2) nicht bedeckte Umfangssektor durch ein Abdeckblech (28) gegen die Umgebungsluft abgedeckt ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die als Siebtrommel ausgebildete Umlenkwalze für das Endlos-Siebband (2) von größerem Durchmesser ist als die am Einlauf vorgesehene Umlenkwalze (24).
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß etwa zur Parallelführung des Endlos-Siebbandes (2) in der Nähe der Ablösstelle des Siebbandes von der Siebtrommel (25) eine weitere Umlenkwalze (26) vorgesehen ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß diese Umlenkwalze (26) als Siebband-Spannvorrichtung ausgebildet ist.
DE2029570A 1970-02-21 1970-06-16 Vorrichtung zum kontinuierlichen Dämpfen von Stapelfasern Expired DE2029570C3 (de)

Priority Applications (2)

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DE19702008079 DE2008079A1 (de) 1970-02-21 1970-02-21 Verfahren und Vorrichtung zum kontinuier liehen Dampfen von Stapelfasern
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DE19702008079 DE2008079A1 (de) 1970-02-21 1970-02-21 Verfahren und Vorrichtung zum kontinuier liehen Dampfen von Stapelfasern
DE19702015041 DE2015041A1 (de) 1970-02-21 1970-03-28 Vorrichtung zum kontinuierlichen Dämpfen von Stapelfasern
DE2029570A DE2029570C3 (de) 1970-02-21 1970-06-16 Vorrichtung zum kontinuierlichen Dämpfen von Stapelfasern

Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE2029570A1 DE2029570A1 (de) 1971-12-23
DE2029570B2 DE2029570B2 (de) 1979-03-01
DE2029570C3 true DE2029570C3 (de) 1979-10-18

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IT1040457B (it) * 1975-08-04 1979-12-20 Rimar Spa Apparecchiatura e procedimento per la tintura in continuo di manufat ti tesseili in bagno di solvente
DE19724514C2 (de) * 1997-06-11 2001-02-15 Babcock Textilmasch Vorrichtung zum Behandeln von durchlaufenden Bahnen

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Publication number Publication date
DE2008079A1 (de) 1971-09-02
DE2029570A1 (de) 1971-12-23
DE2029570B2 (de) 1979-03-01

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