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DE3315768A1 - Messer - Google Patents

Messer

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Publication number
DE3315768A1
DE3315768A1 DE19833315768 DE3315768A DE3315768A1 DE 3315768 A1 DE3315768 A1 DE 3315768A1 DE 19833315768 DE19833315768 DE 19833315768 DE 3315768 A DE3315768 A DE 3315768A DE 3315768 A1 DE3315768 A1 DE 3315768A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
handle
weight
knife
knife according
balance weight
Prior art date
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Granted
Application number
DE19833315768
Other languages
English (en)
Other versions
DE3315768C2 (de
Inventor
Ikuo Seki Gifu Ikegaki
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Kaijirushi Hamono Center KK
Original Assignee
Kaijirushi Hamono Center KK
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Kaijirushi Hamono Center KK filed Critical Kaijirushi Hamono Center KK
Priority to DE19833315768 priority Critical patent/DE3315768A1/de
Publication of DE3315768A1 publication Critical patent/DE3315768A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE3315768C2 publication Critical patent/DE3315768C2/de
Granted legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B26HAND CUTTING TOOLS; CUTTING; SEVERING
    • B26BHAND-HELD CUTTING TOOLS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B26B3/00Hand knives with fixed blades
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B25HAND TOOLS; PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS; MANIPULATORS
    • B25GHANDLES FOR HAND IMPLEMENTS
    • B25G1/00Handle constructions

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Knives (AREA)

Description

  • Messer
  • Die Erfindung betrifft ein Messer, insbesondere Küchenmesser, dessen Klinge einen Befestigungsansatz aufweist und dessen Griff an seinem vorderen Ende an dem Befestigungsansatz befestigt ist.
  • Ein solches Küchenmesser kann beispielsweise ein Hackmesser, ein Fruchtmesser, ein Messer zum Schneiden von gefrorenen Lebensmittel usw. sein.
  • Figur 1 der Zeichnungen zeigt ein bekanntes Küchenmesser mit einer Klinge 1 und einem Griff 2. Im allgemeinen sind solche Messer gewichtsmäßig gut so ausbalanciert, daß ihr Schwerpunkt in einem Punkt P liegt. Ein ausbalanciertes Messer ist leicht zu benutzen und ermüdet den Benutzer selbst dann nicht, wenn es über eine längere Zeitdauer kontinuierlich benutzt wird. Bei der Konstruktion eines solchen gut ausbalancierten Messers, insbesondere Küchenmessers, sollten verschiedene Gesichtspunkte wie Formen und Materialien der Klinge 1 und des Griffes 2, Formen eines Befestigungsansatzes bzw. Anschlußkeiles, eines diesen aufnehmenden Montageringes usw. berücksichtigt werden, unter gleichzeitiger Rücksicht darauf, daß das optische Aussehen des Messers nicht beeinträchtigt wird.
  • Aus diesen Gründen ist die Herstellung solcher Messer schwierig.
  • Durch die Erfindung soll die Aufgabe gelöst werden, eine Möglichkeit zu schaffen, durch welche das Messer nicht nur gewichtsmäßig gut ausbalanciert ist, sondern während der Benutzung auch leicht zu halten ist, die Hand des Benutzers nicht ermüdet, und trotzdem optisch gut aussieht.
  • Ferner soll durch die Erfindung eine Feineinstellung des Gewichtsausgleiches möglich sein.
  • Weiter soll durch die Erfindung eine Gewichtsausgleichsvorrichtung am Messer auf einfache Weise befestigt werden können und der Griff eine einfache Konstruktion haben.
  • Ferner soll durch die Erfindung unabhängig von möglichen Formen eines Befestigungsansatzes bzw.
  • Kopfkeiles der Klinge und eines entsprechenden Passringes ein Gesamtgewichtsausgleich möglich sein, ohne Beschränkungen hinsichtlich des Designs in Kauf nehmen zu müssen.
  • Auch soll durch die Erfindung eine Gewichtsausgleichsvorrichtung gleichzeitig einen dekorativen Charakter ermöglichen.
  • Die Aufgabe wird gemäß der Erfindung dadurch gelöst, daß der Griff mit einer Gewichtsausgleichsvorrichtung versehen ist, welche die Klinge und den Griff gewichtsmäßig ausbalanciert.
  • Weitere Merkmale der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen.
  • Mehrere Ausführungsformen der Erfindung werden im folgenden mit Bezug auf die Zeichnungen als Beispiele beschrieben.
  • Darin zeigen Figur 1 eine Seitenansicht eines Küchenmessers bekannter Art, Figur 2 eine Seitenansicht eines als Hackmessers verwendbaren Küchenmessers gemäß der Erfindung, Figur 3 eine Draufsicht auf das Messer von Figur 2, Figur 4 eine abgebrochene Schnittansicht durch eine Gewichtsausgleichsvorrichtung des Messers von Fig.2, Figur 5 eine Draufsicht auf eine Ornamentkappe in vergrößerter Darstellung, Figur 6 eine abgebrochene Seitenansicht eines Messers mit einer weiteren Ausführungsform einer Gewichtsausgleichsvorrichtung nach der Erfindung, Figur 7 einen Längsschnitt durch das erfindungsgemäße Messer von Figur 6, Figur 8 einen Querschnitt durch die Gewichtsausgleichsvorrichtung des Messers von Figur 6, Figur 9-13 abgebrochene Querschnitte von Messern mit weiteren Ausführungsformen von Gewichtsausgleichsvorrichtungen nach der Erfindung, Figur 14 eine perspektivische Darstellung eines Ausgleichsgewichtes nach der Erfindung, Figur 15 eine Schnittdarstellung eines Messers mit einem Ausgleichsgewicht nach Fig.14, Figuren 16 und 17 Querschnitte von zwei Messern mit verschiedenen weiteren Ausführungsformen von Gewichtsausgleichsvorrichtungen nach der Erfindung, welche jeweils zwei Ausgleichsgewichte haben, Figuren 18 und 19 perspektivische Darstellungen von zwei weiteren Messern nach der Erfindung mit endseitig angebrachten Gewichtsausgleichsvorrichtungen, Figur 20 eine nochmals weitere Ausführungsform nach der Erfindung, Figur 21 eine perspektivische, auseinandergezogene Darstellung eines Messergriffes nach der Erfindung mit zwischen zwei Griffteilen eingefügtem Ausgleichsgewicht, Figur 22 eine perspektivische Darstellung eines Messergriffes nach der Erfindung mit einem der Grifform angepaßten Ausgleichsgewicht, und Figur 23 eine perspektivische Darstellung eines weiteren Messergriffes nach der Erfindung mit in Messerlängsrichtung vor und zurück einstellbarem Ausgleichsgewicht.
  • Zunächst wird das erfindungsgemäße Messer nach den Figuren 2 bis 5 beschrieben.
  • Entsprechend Figur 2 enthält ein normales Messer, welches auch als Hackmesser benutzt werden kann, einen Griff 11 aus Kunststoff und eine Klinge 12 mit einem Befestigungsansatz 13, der im Griff 11 befestigt ist.
  • Der Befestigungsansatz 13 kann während des Gießvorganges des Griffes 11 in diesen Griff eingesetzt werden.
  • In einen hinteren Endteil des Griffes 11 ist ein Ausgleichsgewicht 14 aus Metall eingefügt. Wie Figur 4 zeigt, erstreckt sich das Ausgleichsgewicht 14 quer durch den Griff 11, wobei die entgegengesetzten Stirnseiten des Ausgleichsgewicht in beiden Seitenflächen des Griffes 11 erscheinen. Das Ausgleichsgewicht 14 kann ebenfalls in den Griff 11 eingesetzt werden, wenn dieser Griff gegossen wird. Das Ausgleichsgewicht 14 hat im wesentlichen zylindrische Form mit einem im Durchmesser größeren Ringbund 14a in axialer Mitte zur Feineinstellung des Gewichtes, welches das Messer ausbalanciert.
  • Der Ringbund 14a vergrößert das Gewicht des Ausgleichsgewicht 14 in der Weise, daß sich der Schwerpunkt des Messers in einem Punkt P (Figur 1) befindet. Gleichzeitig verhindert der Ringbund 14a eine Verschiebung des Ausgleichgewichtes 14 in Querrichtung nach rechts oder links, d.h. quer zum Griff 11. Die entgegengesetzten Enden des Ausgleichsgewichtes 14 sind stirnseitig mit Ringnuten 15 versehen. In die Ringnuten 15 ist jeweils eine Ornamentkappe 16 aus Metall eingefügt.
  • Wie Fig.5 zeigt, kann in die Oberfläche der Ornamentkappe 16 ein beispielsweise blumenartiges Muster 17 zur Verzierung eingepresst oder auf andere Art eingearbeitet sein.
  • Durch das während des Gießvorganges in den Griff 11 eingesetzte und darin fixierte Ausgleichsgewicht 14 aus Metall ist es nicht mehr länger erforderlich, den Befestigungsansatz der Klinge und einen diesen Ansatz aufnehmenden Passring oder dgl. entsprechend zu formen und groß oder klein auszubilden, um einen Gewichtsausgleich zu erzielen,wie dies bei bekannten Messern nötig ist. Deshalb kann gemäß der Erfindung entsprechend der dargestellten Ausführungsform ein gewichtsmäßig ausbalanciertes Messer leicht konstruiert und hergestellt werden. Da der Befestigungsansatz und der Aufnahmering oder der Aufnahmeteil dafür nicht zum Gewichtsausgleich variiert werden müssen, bestehen bezüglich der Konstruktion und des Designs des Messers keine durch die Formen des Anschlußstückes und des Aufnahmeteiles gegebenen Beschränkungen. Die am Ausgleichsgewicht 14 befestigten Ornamentkappen überdecken die stirnseitigen Gewichtsenden und geben dem Griff ein gefälliges Aussehen.
  • Eine weitere Ausführungsform wird nunmehr mit Bezug auf die Figuren 6-8 beschrieben. Dort ist ein zylindrisches Ausgleichsgewicht 14 vollständig in einen aus Kunststoff bestehenden Griff 11 eingegossen. Der Griff 11 ist mit einem Paar von Ornamentplatten 21 versehen, die an seinen beiden Seitenflächen im wesentlichen quer zur Achsrichtung des Ausgleichsgewichtes 14 befestigt sind.
  • Durch das Ausgleichgewicht 14 führt eine mittige Axialöffnung 29 hindurch. Der Griff 11 ist mit einem Paar Öffnungen 30 versehen, welche sich zu beiden Seiten des Ausgleichsgewichtes 14 befinden und mit dessen Axialöffnung 29 fluchten. Die äußeren Enden der Öffnungen 30 sind durch Ornamentplatten 21 verschlossen.
  • Die Erfindung kann auch in verschiedenen anderen Messerkonstruktionen verwendet werden, wie dies nachfolgend beschrieben wird.
  • Entsprechend den Ausführungsformen der Figuren 9 bis 12 können Ausgleichsgewichte 14 verwendet werden, welche keinen im Durchmesser größeren Teil wie beispielsweise den in Figur 4 gezeigten Ringbund 14a haben.
  • Die Ausgleichsgewichte 14, welche in den Figuren 9, 11 und 12 sowie 13 dargestellt sind, haben in ihren entgegengesetzten Stirnseiten ein Paar von mittigen Vertiefungen 18 geeigneten Durchmessers und geeigneter Länge.
  • Durch Bildung der Vertiefungen 18 ist eine Feineinstellung des Gewichtes zum Ausbalancieren des Messers möglich.
  • Wie Fig.10 zeigt, kann ein Griff 11 auf seinen beiden Außenseiten je mit einer Ringnut 19 versehen sein, welche das Ausgleichsgewicht 14 umgeben. In diesen Ringnuten sind Ornamentkappen 16 ähnlich den in Fig.4 gezeigten befestigt, welche die Stirnflächen des Ausgleichsgewichtes 14 vollständig überdecken.
  • Bei den Ausführungen nach den Fig.11 und 13 sind die Ausgleichsgewichte 14 in ihren entgegengesetzten Stirnflächen mit Vertiefungen 20 versehen. Ornamentplatten 21 sind mit Befestigungsbeinen 21a versehen, welche haltbar in die Vertiefungen 18 der Ausgleichsgewichte eingefügt sind, welche sich von den Vertiefungen 20 aus weiter in das Innere der Ausgleichsgewichte erstrecken, wobei die Ornamentplatte 21 in der äußeren Vertiefung 20 untergebracht ist. Die Ornamentplatten 21 sind auf diese Weise fest mit den Ausgleichsgewichten 14 verbunden. Die außenliegenden Flächen der Ausgleichsgewichte 14 können unmittelbar mit Verzierungen, beispielsweise einem Blumenmuster versehen sein, so daß keine zusätzlichen Abdeckkappen oder Ornamentkappen erforderlich sind. Alternativ hierzu kann entsprechend Figur 12 das Ausgleichsgewicht 14 in seinen Stirnflächen innerhalb einer dort gebildeten Vertiefung 22 mit einem Verzierungsmuster 17 versehen sein, welches auf der Bodenfläche dieser Vertiefung 22 vorgesehen ist.
  • Figur 14 zeigt ein Ausgleichsgewicht 14 mit einem Paar von Stiften 23, die sich axial erstrecken und mittig in einer kreisrunden Vertiefung 24 angeordnet sind. Das Ausgleichsgewicht 14 ist mit einer Vielzahl von Öffnungen 25 versehen, die in Endflanschen gebildet sind und sich darin von der Vertiefung 24 bis zur Außenumfangsfläche des Ausgleichsgewichtes 14 erstrecken. Nach dem Eingießen des Ausgleichsgewichtes 14 in einen Griff 11, wie dies in Fig.15 gezeigt ist, werden die Vertiefungen 24 durch die Öffnungen 25 hindurch mit Kunststoff gefüllt. Die aus den Vertiefungen 24 über die Seitenflächen des Griffes 11 hinausragenden Teile der Stifte 23 werden dann abgeschnitten, so daß die Stiftenden mit den Seitenflächen des Griffes 11 fluchten.Dadurch ist auch dieses Ausgleichsgewicht nahezu vollständig in den Griff 11 eingebettet.
  • Gemäß Fig. 16 hat ein Griff 11 eine sich quer durch ihn hindurch erstreckende Befestigungsöffnung 26.
  • Diese Befestigungsöffnung 26 kann gebildet werden entweder während des Formens bzw. Gießens des Griffes 11 oder nach dem der Griff 11 gegossen wurde. Zwei ineinanderfügbare Ausgleichsgewichte 27 und 28 sind von entgegengesetzten Seiten her in die Befestigungsöffnung mit entsprechendem Paßsitz so eingefügt, so daß sie darin gehalten werden. Bei einer ähnlichen Ausführungsform nach Fig.17 sind zwei Ausgleichsgewichte 27 und 28 vorgesehen, welche mit einem Gewindebolzen bzw. einer Gewindebohrung versehen und damit miteinander verschraubt sind. Die in den Fig.16 und 17 gezeigten Ausgleichsgewichte können auch an Griffen befestigt werden, die anstatt aus Kunststoff aus einem anderen Material bestehen, beispielsweise aus Holz oder Metall. Eine Feineinstellung des Gewichtes zum Ausbalancieren des Messers ist durch Veränderung der Tiefe der im Ausgleichsgewicht 27 vorhandenen Vertiefung oder Ausnehmung möglich.
  • Gemäß einer weiteren Ausführungsform nach Fig.18 ist ein Griff 11 an seinem hinteren Ende mit einem in Messerlängsrichtung verlaufenden Schlitz 31 versehen. Ein in dem Schlitz untergebrachtes Ausgleichsgewicht 14 wird durch zusammengefügte Nieten 33-in seiner Lage gehalten.
  • Bei der Ausführungsform nach Fig. 19 ist im hinteren Endteil eines Griffes 11 ein Blindloch 32 gebildet, in welches ein Ausgleichsgewicht 14 eingesetzt ist, welches darin durch eine Kappe 34 gehalten wird.
  • Wie Figur 20 zeigt, kann ein Griff 11 in seiner Oberfläche mit einer Öffnung 35 versehen sein, in welche ein Ausgleichsgewicht 14 eingesetzt ist, welches darin von einer Kappe 36 gehalten wird, die beispielsweise aus dem gleichen Material wie der Griff 11 besteht und vorzugsweise auch dessen Außenflächen formmäßig angepaßt ist.
  • Figur 21 zeigt einen aus einem vorderen Griffteil lla und einem hinteren Griffteil 11b zusammengesetzten Griff.
  • Der vordere Griffteil lla ist an seinem hinteren Ende mit einem Zapfen 37 versehen, welcher von einem Zapfenloch 38 aufgenommen wird, welches im vorderen Ende des hinteren Griffteils 11b gebildet ist. Ein Ausgleichsgewicht 14 ist zwischen die beiden Griffteile lla und 11b scheibenartig eingesetzt und mit einer mittiaen Durchgangsöffnung 39 versehen, deren Form komplementär zum Querschnitt des Zapfens 37 ist. Beim Zusammenbauen wird der Zapfen 37 des vorderen Griffteils lla durch die Durchgangsöffnung 39 im Ausgleichsgewicht 14 hindurch in die Zapfenöffnung 38 des hinteren Griffteils lib eingefügt.
  • Wie Fig. 22 zeigt, kann ein Griff 11 in seiner Oberfläche mit einer Ausnehmung versehen sein, in welche ein Ausgleichsgewicht 14 eingefügt ist, dessen Form vorzugsweise der Außenform des Griffes angepaßt ist.
  • Bei der Ausführungsform nach Fig.23 ist in der Oberfläche eines Griffes 11 ein Schlitz 40 gebildet, welcher sich in der Griffoberfläche zum hinteren Griffende erstreckt. In den Schlitz 40 ist ein Ausgleichsgewicht 14 eingesetzt, welches in dem Schlitz in Längsrichtung des Griffes 11 in verschiedene Positionen verschiebbar ist. Mit dem verschiebbaren Ausgleichsgewicht 14 kann das Gewicht des Messers wahlweise eingestellt werden.
  • Die Erfindung kann auf alle Arten von Messer, insbesondere Küchenmesser wie beispielsweise Fruchtmesser, Messer für gefrorene Lebensmittel usw. angewendet werden. Der Griff 11 kann auch aus anderen Materialien als Kunststoff bestehen, beispielsweise aus Holz oder Metall.
  • Durch die Erfindung kann das Gewicht der Klinge 12 und des Griffes 11 durch ein am Griff 11 befestigtes Ausgleichsgewicht ausbalanciert werden. Die Messer, insbesondere Küchenmesser, welche gewichtsmäßig gut ausbalanciert sind und gleichzeitig ein schönes Aussehen haben,können dadurch auch auf einfache und billige Weise leicht hergestellt werden.

Claims (15)

  1. Patentansprüche Ç Messer, insbesondere Küchenmesser, dessen Klinge einen Befestigungsansatz aufweist und dessen Griff an seinem vorderen Ende an dem Befestigungsansatz befestigt ist, da du r c h gek e n n z e 1 c h ne t, daß der Griff (11) mit einer Gewichtsausgleichsvorrichtung (14;27,28) versehen ist, welche die Klinge (12) und den Griff (11) gewichtsmäßig ausbalanciert.
  2. 2. Messer nach Anspruch 1, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß die Gewichtsausgleichsvorrichtung ein Ausgleichsgewicht (14;27,28) aufweist, welches auf Grund seiner Größe und Lage den Schwerpunkt des Messers an das vordere Ende des Griffes (11) legt.
  3. 3. Messer nach Anspruch 1 oder 2, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß der Griff (11) aus Kunststoff besteht und daß ein Ausgleichsgewicht (14) der Gewichtsausgleichsvorrichtung aus Metall besteht und während des Gießens oder Formens des Griffes (11) in den Griff eingegossen bzw. eingeformt wurde.
  4. 4. Messer nach Anspruch 1 oder 2, dadurch g e k e n n z e i c h n e t, daß der Griff (11) eine Öffnung aufweist, in welche die Gewichtsausgleichsvorrichtung (14;27,28) nach der Herstellung des Griffes eingesetzt wurde.
  5. 5. Messer nach Anspruch 1 oder 2, da du r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß der Griff (11) aus mindestens zwei Teilen (lla, leib) zusammengesetzt ist und die Gewichtsausgleichsvorrichtung (14) bzw. ein Ausgleichsgewicht dieser Vorrichtung zwischen die beiden Griffteile eingefügt ist. (Fig. 21).
  6. 6. Messer nach einem der Ansprüche 1 bis 5, da d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß ein Ausgleichsgewicht (14) der Gewichtsausgleichs vorrichtung längs des Griffes (11) in verschiedene Positionen einstellbar angeordnet ist. (Fig.23).
  7. 7. Messer nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch g e k e n n z e i c h n e t, daß mindestens ein Ausgleichsgewicht (14,27,28) der Gewichtsausgleichsvorrichtung mindestens eine in einer Außenfläche des Griffes (11) erscheinende Fläche hat.
  8. 8. Messer nach Anspruch 7, da dur c h g e k e n n z e i c h n e t, daß das Ausgleichsgewicht (14) die Form eines einstückigen im wesentlichen zylindrischen Körpers hat, der sich in seiner Längsrichtung quer durch den Griff (11) erstreckt und dessen Stirnseiten in Außenflächen des Griffes erscheinen (Figur 4,9 bis 17).
  9. 9. Messer nach Anspruch 8, da dur c h g e k e n n z e i c h n e t, daß das Ausgleichsgewicht (14) axial mittig einen mit ihm einstückigen im Durchmesser größeren Ringbund (14a) zur Gewichtsfeineinstellung aufweist (Figur 4,13).
  10. 10. Messer nach einem der Ansprüche 7 bis 9, da dur c h g e k e n n z e i c h n e t, daß in einer Außenfläche des Griffes (11) erscheinende Flächen des Ausgleichsgewichtes (14; 27,28) Ausnehmungen bzw. Vertiefungen (15,17,18,19, 20) zur Gewichtsfeineinstellung aufweisen (Figur 4, 6 bis 13).
  11. 11. Messer nach Anspruch 7 oder 10, da dur c h gek e n n z e i c h n e t, daß die Gewichtsausgleichsvorrichtung mindestens zwei Ausgleichsgewichte (27,28) aufweist, die von entgegengesetzten Seiten her in den Griff (11) eingesetzt sind, innerhalb des Griffes vorzugsweise miteinander verbunden sind und deren entgegengesetzte Endflächen in Außenflächen des Griffes (11) erscheinen (Figur 16,17).
  12. 12. Messer nach einem der Ansprüche 7 bis 11, d a dur c h g e k e n n z e i c h n e t, daß in der Außenfläche des Griffes (11) erscheinende Teile des Ausgleichsgewichtes (14; 27,28) mit einer Verzierung, vorzugsweise einer befestigten Ornament- oder Abdeckplatte (16,36, 14,21) versehen sind.
  13. 13.Messer nach Anspruch 12, dadurch g e k e n n z e i c h n e t, daß als Verzierung ein vorzugsweise plattenartiges Ornament- bzw. Abdeckelement (16,21) mit Befestigungsbeinen vorgesehen ist, daß in den Außenflächen des Griffes (11) erscheinende Teile des Ausgleichsgewichts (14;27,28) mit einer Ausnehmung (15,17,18,20) zur Gewichtsfeinein stellung versehen sind, und daß das Element durch Einfügen seiner Befestigungsbeine in die Ausnehmung an dem Ausgleichsgewicht befestigt ist (Figur 4,9 bis 13, 17).
  14. 14.Messer nach einem der Ansprüche 7 bis 12, da du r c h gek e n n z ei c h ne t, daß in die in einer Außenfläche des Griffes (11) erscheinende Flächen des Ausgleichsgewichtes (14) eine Verzierung (17) eingearbeitet ist. (Fig.5).
  15. 15.Messer nach einem der Ansprüche 7 bis 12, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß auf die in einer Außenfläche des Griffes (11) erscheinende Flächen des Ausgleichsgewichtes (14) eine Verzierung (17 ) aufgeklebt oder aufgemalt ist.
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