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DE3315609A1 - Filmkassette, vorzugsweise roentgenfilmkassette - Google Patents

Filmkassette, vorzugsweise roentgenfilmkassette

Info

Publication number
DE3315609A1
DE3315609A1 DE19833315609 DE3315609A DE3315609A1 DE 3315609 A1 DE3315609 A1 DE 3315609A1 DE 19833315609 DE19833315609 DE 19833315609 DE 3315609 A DE3315609 A DE 3315609A DE 3315609 A1 DE3315609 A1 DE 3315609A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
cassette
film cassette
plastic
impact
edge pieces
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Ceased
Application number
DE19833315609
Other languages
English (en)
Inventor
Walter 8000 München Bauer
Reimund 8025 Unterhaching Kluge
Manfred Dipl.-Ing. Schmidt (FH), 8011 Kirchheim
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Agfa Gevaert AG
Original Assignee
Agfa Gevaert AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Agfa Gevaert AG filed Critical Agfa Gevaert AG
Priority to DE19833315609 priority Critical patent/DE3315609A1/de
Publication of DE3315609A1 publication Critical patent/DE3315609A1/de
Ceased legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B42/00Obtaining records using waves other than optical waves; Visualisation of such records by using optical means
    • G03B42/02Obtaining records using waves other than optical waves; Visualisation of such records by using optical means using X-rays
    • G03B42/04Holders for X-ray films

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Packaging Of Annular Or Rod-Shaped Articles, Wearing Apparel, Cassettes, Or The Like (AREA)

Description

  • Filmkassette, vorzugsweise Rontgenfilmkassette
  • Die Erfindung betrifft eine quaderförmige, aus Kunststoff bestehende Filmkassette, vorzugsweise Röntgenfilmkassette, mit stoßgeschützten Kanten bzw. Ecken.
  • Eine Kassette dieser Art ist durch das deutsche Gebrauchsmuster 81 28 066 bekannt. Die hier gezeigte Befestigung der Kantenstücke mittels Schnappelementen ist aufwendig und teuer. Deshalb wurde auch schon versucht, die Kassette und ihre Kantenstücke zu verkleben. Trotz der heute bekannten, hochwertigen Kunststoffkleber haben sich diese Klebeverbindungen als nicht dauerhaft genug erweisen.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Kassette der eingangs genannten Art so zu verbessern, daß die Haftfdhigkeit zwischen Kassette und Kantenschutzteilen erhöht wird, das Fertigungsrisiko vermindert wird, die Montagezeiten verkürzt werden und der Prüfaufwand verringert wird.
  • Diese Aufgabe wird durch die Merkmale des Hauptanspruchs gelöst. Weitere vorteilhafte Merkmale der Erfindung sind den Unteransprüchen entnehmbar und werden anhand von Zeichnungen und der nachfolgenden Beschreibung näher erläutert.
  • In der Zeichnung zeigen in halbschematischer Darstellung Fig. 1 einen Ausschnitt aus einer perspektivischen Ansicht einer Röntgenkassette und Fig. 2 einen Schnitt durch die Kassette gemäß Fig. 1 gemäß der Schnittebene II-II.
  • Die quaderförmige Kassette gemäß den Figuren 1 und 2 umfaßt einen unteren Behälterteil mit Boden 1 und hieran angeformten Seitenwänden 2 sowie einen Kassettendeckel 3. Die Höhe h der Kassette ist geringer als deren Länge und Breite. Der untere Behälterteil sowie der Kassettendeckel sind aus einem harten, verformungsstabilen, relativ spröden Kunststoff gefertigt, nämlich beispielsweise aus ABS oder aus Polycarbonat, ggf. mit einer Verstärkung, z.B. aus Kohlefaser.
  • Im Bereich der Seitenkanten der Kassette, d.h. in dem Bereich, in dem sich die Seitenwände 2 schneiden würden, weist der untere Behälterteil eine Ausnehmung 4 auf. In diese Ausnehmung 4 ist jeweils ein elastisches Kantenstück 5 eingesetzt. Dieses elastische Kantenstück 5 besteht aus Gummi oder einem elastischen Kunststoff, z.B. aus einem thermoplastischen Polyurethan-Elastomer.
  • Die Form der zur Kassette hinweisenden Seitenfläche 6 des Kantenstückes 5 ist der Form der Ausnehmung 4 angepaßt, während die übrigen, von der Kassette wegweisenden Seitenflächen 7, 8, 9 und 10 parallel zu den Seitenflächen 2 bzw. parallel zum Kassettendeckel 3 bzw. parallel zum Kassettenboden 1 verlaufen. Die Dimensionierung des KantenstUckes 5 ist derart, daß seine Seitenflächen 7 und 8 in einer Ebene mit den Seitenflächen 2 und die Seitenfläche 9 in einer Ebene mit dem Kassettendeckel 3 und die Seitenfläche 10 in einer Ebene mit dem Kassettenboden 1 liegen. Hierdurch ist gewährleistet, daß durch die elastischen Kantenstücke Länge, Breite und Höhe der Kasette nicht verändert werden, so daß die Kassette beziiglich ihrer Abmessungen ohne weiteres in den bisher üblichen automatischen Kassettentransporteinrichtungen verwendet werden kann. Andererseits ist durch die Lage und Form der Kantenstücke gewährleistet, daß, ausgenommen im statistisch äußerst unwahrscheinlichen Fall eines Stoßes exakt senkrecht zu einer nicht geschützten Kassettenkante, ein Stoß zunächst immer von einem elastischen Kantenstück abgefangen wird, wodurch, nachdem die Elastizität des Kantenstücks deutlich höher ist als die Elastizität des übrigen Kassettenmaterials, der Stoß gedämpft und das übrige Kassettenmaterial erheblich weniger beansprucht wird.
  • Um ohne großen Arbeitsaufwand oder komplizierte Teile und Montage eine dauerhaft stoßgesicherte Kassette zu erhalten, sind die Kassette bzw.
  • ihre Flächen 4 mit den Flächen 6 der Kantenstücke verschweißt. Hierzu können folgende Kunststoffschweißverfahren Verwendung finden, wobei bei Verwendung des Rotations- bzw. Vibrationsschweißverfahrens die Flächen 4, 6 eben sein missen. Die anderen beschriebenen Verfahren gestatten die Verwendung von komplementären tonnenförmigen Flächen 4, 6, wodurch größere Verbindungsflächen möglich sind und die Festigkeit noch erhöht wird.
  • A.) Rotationsschweißen Durch die durch die gegeneinander rotierenden Flächen 4, 6 erzeugte Reibungswärme werden beide Werkstoffe in ihren angrenzenden Zonen geschmolzen. Beim Bewegen der Grenzschichten gegeneinander vermischen sich beide Werkstoffe. Es entsteht eine mechanische Verbindung durch ideale Verkrallung der beiden chemisch unterschiedlichen Werkstoffe. Hierbei müssen die Flächen 4, 6 gleich große ebene Flächen sein.
  • B.) Vibrationsschweißen An die Stelle der bei Rotationsschweißung erzeugten Rotationsbewegung tritt eine geradlinige Bewegung.
  • C.) Induktionsschweißen Hierbei zu wir zwischen die zu verbindenenden Kunststoffflächen 4,6 ein gitterähnliches Metallteil 11 (vorzugsweise Drahtgitter) gelegt.
  • Unter geringem Andruck werden die Teile in ein hochfrequentes Magnetfeld gebracht. Das dabei durch induzierte Stöme erwärmte Metallgitter schmilzt die Grenzschichten der Kunststoffe an. Durch den leichten Andruck der Teile bedingt, fließen die verflüssigten Kunststoffe um das Drahtgitter und es kommt dabei zu einer Vermischung.
  • Diese Vermischung führt zu der geforderten hochfesten Verbindung.
  • Während der Abkühlungsphase werden die Teile mit einem hohen Nachdruck zusammengepreßt. Das wärmegebende Drahtgitter kann sowohl zwii schen die beiden zu verbindenden Flächen 4, 6 eingelegt werden als auch in eines der beiden Teile so eingespritzt werden, daß es an dessen Oberfläche liegt.
  • D.) Heißspiegelschweißen Mit einem Heißspiegel, der der Form der Flächen 4, 6 entspricht, werden gleichzeitig die Kontaktflächen der zu verbindenden Kassettenteile 1, 5 (ABS/PU-Elastomer) aufgeschmolzen. Bei einem der beiden Teile ist wie bei der Induktionsschweißung ein Metalldrahtgitter 11 mit eingespritzt (an der Oberfläche liegend). Entsprechend erfolgt auch nach Herausziehen des Helßsplegels und Zusammendrücken die Vermischung der Teile 1, 5 durch Unströmen des Drahtgitters. Bis zur Verfestigung bleibt der hohe Nachdruck bestehten.

Claims (4)

  1. Ansprüche 1. Quaderförmige, aus Kunststoff bestehende Filtiicassette, vorzugsweise Röntgenfilmkassette, mit stoßgeschützten Kanten bzw. Ecken, dadurch gekennzeichnet, daß die stoßgefährdeten Kassettenkanten oder -ecken aus an die Kunststoffkassette angeschweißten Kantenstücken (5) aus einem anderen, schlagfesten Kunststoff bestehen, deren Flächen (7, 8, 9, 10) mit den Kassettenflachen (1, 2, 3), die durch die Kantenstücke (5) ergänzt werden, fluchten.
  2. 2. Filmkassette nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kassette aus Acryinitril-Butadien-Styrol-Terpolymer und die Kantenstücke (5) aus einem Polyurethan-Elastomer oder einem Polyurethan-Estan bestehen.
  3. 3. Filmkassette nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß in einer der miteinander z-u verschweißenden Flächen von Kassette oder Kantenstück (5) oder zwischen beiden Flächen ein Fletallgitter (11) eingeformt ist.
  4. 4. Filmkassette nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch ge kennzeichnet, daß die miteinander verschweißten Flächen von Kassette und Kantenstück (5) parallel zu den kurzen Kanten der Kassettenschmalseiten (2) tonnenformig gewölbt sind.
DE19833315609 1983-04-29 1983-04-29 Filmkassette, vorzugsweise roentgenfilmkassette Ceased DE3315609A1 (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP1162479A1 (de) * 2000-06-09 2001-12-12 Canon Kabushiki Kaisha Röntgenaufnahmevorrichtung
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CN108013890A (zh) * 2014-06-18 2018-05-11 佳能株式会社 放射线摄影装置与放射线摄影系统

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