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DE3314550C2 - Vorrichtung zur automatischen Herstellung von Pinseln, insbesondere Malpinseln - Google Patents

Vorrichtung zur automatischen Herstellung von Pinseln, insbesondere Malpinseln

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Publication number
DE3314550C2
DE3314550C2 DE19833314550 DE3314550A DE3314550C2 DE 3314550 C2 DE3314550 C2 DE 3314550C2 DE 19833314550 DE19833314550 DE 19833314550 DE 3314550 A DE3314550 A DE 3314550A DE 3314550 C2 DE3314550 C2 DE 3314550C2
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bundle
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grippers
stop
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DE19833314550
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DE3314550A1 (de
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Eberhard 8802 Bechhofen Böckler
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Original Assignee
Individual
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    • A46BRUSHWARE
    • A46DMANUFACTURE OF BRUSHES
    • A46D3/00Preparing, i.e. Manufacturing brush bodies
    • A46D3/04Machines for inserting or fixing bristles in bodies
    • A46D3/047Machines for inserting or fixing bristles in bodies for clamping or gluing bristles into rings, e.g. paint brushes, brooms

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Specific Conveyance Elements (AREA)

Abstract

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur automatischen Herstellung von Pinseln, insbesondere Malpinseln, durch Einsetzen von Haarbündeln in hülsenförmige Metallzwingen, die an den vorderen Enden von Pinselstielen befestigbar sind, die aus einem Magazin bestehen, in das die Pinselhaare in größeren Mengen vertikal einsetzbar, in dem sie in Richtung zu einer Abgabeöffnung mit Druck beaufschlagbar und aus dem sie bündelweise mittels eines Abteilers entnehmbar sind, der eine gegen einen Anschlag schwenkbare Sichel aufweist, die zusammen mit dem Anschlag eine Haarbündel-Aufnahmeöffnung begrenzt und zusammen mit dem Anschlag in eine Abgabestellung schwenkbar ist. Um eine störungsfreie Entnahme von Pinselhaarbündeln aus dem Magazin zu ermöglichen, ist die Vorrichtung derart ausgebildet, daß der pneumatisch erzeugte Druck, mit dem die Pinselhaare im Magazin gegen dessen Abgabeöffnung gedrückt werden, nach der Aufnahme eines Bündels durch die Sichel abgeschaltet wird, bis die in die Abgabestellung schwenkende Sichel das Magazin verläßt.

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung entsprechend dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
  • Bei einer bekannten Vorrichtung dieser Art wird auf die im Magazin befindlichen Pinselhaare in Richtung der Auslaßöffnung des Magazins ein Druck ausgeübt. Der sich im Bereich der Abgabeöffnung des Magazins befindende Abteiler erfaßt mit der schwenkbaren Sichel ein Haarbündel und schwenkt in eine Abgabestellung, in der das Bündel von Hand entnommen werden kann. Bei dem Verschwenken der Sichel in die Abgabestellung kommt es immer wieder vor, daß der Abteiler außer dem mittels der Sichel entnommenen Bündel Haare mitnimmt und durch diese sich der Bewegungsmechanismus mit der Zeit zusetzt und blockiert wird. Auch kann es vorkommen, daß die sich im Magazin befindlichen Haare im Bereich der Abgabeöffnung schrägstellen und dann von der Sichel des Abteilers nicht mehr richtig erfaßt werden können. Auch dies kann zu einer Blockierung des gesamten Bewegungsablaufes führen.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Vorrichtung der eingangs genannten Art so auszubilden, daß eine störungsfreie Entnahme von Pinselhaarbündeln aus dem Magazin ermöglicht wird.
  • Gelöst wird diese Aufgabe gemäß der Erfindung durch die im kennzeichnenden Teil des Anspruchs 1 angegebenen Merkmale.
  • Zur vollautomatischen Weiterverarbeitung der durch den Abteiler entnommenen Bündel hat die Vorrichtung zweckmäßigerweise Bearbeitungsstationen, die die Bündel in die richtige Form bringen und in die hülsenförmigen Metallzwingen einsetzen, ohne daß hierzu von Hand Arbeiten durchgeführt werden müssen. Dies ist vor allem von Vorteil, da dadurch gesundheitliche Schäden vermieden werden, die bei der Bearbeitung von Hand durch einzelne in die Lunge oder die Verdauungsorgane aufgenommene Haare entstehen können.
  • Die Erfindung wird nachstehend anhand der Fig. 1 bis 3 beispielsweise erläutert. Es zeigt
  • Fig. 1 eine Aufsicht des Magazins und des Abteilers,
  • Fig. 2 eine Aufsicht zweier Drehteller mit weiteren Bearbeitungsstationen, und
  • Fig. 3 eine Aufsicht und zwei Seitenansichten einer Bearbeitungsstation, in der die Haarbündel in die Zwingen eingesetzt werden.
  • Die von einer Haarzurichterei bündelweise erhältlichen Pinselhaare werden vertikal in ein Magazin 14 eingesetzt, das einen höhenverstellbaren Boden zur Anpassung an unterschiedliche Haarlängen aufweist. Die Haare werden mittels eines Schiebers 13 in Richtung auf die am vorderen Ende des Magazins befindliche Abgabeöffnung geschoben. Hierzu ist der Schieber 13 mittels einer pneumatischen Kolben- und Zylinderanordnung mit Druck beaufschlagbar. Der Druck kann jeweils der Größe der zu bildenden Haarbündel angepaßt werden. Das Magazin 14 ist durch einen nicht gezeigten Deckel abdeckbar.
  • Am vorderen Ende des Magazins 14 befindet sich ein gabelförmiger Bügel 28 (gestrichelt gezeigt), durch den das Magazin teilweise verschlossen ist.
  • Die bündelweise Entnahme der Haare aus dem Magazin 14 erfolgt mittels eines Abteilers 16. Der Abteiler 16 hat eine um einen Drehpunkt 17 schwenkbare Sichel 15, die mit einem Anschlag 19 zusammenwirkt und gegenüber diesem schwenkbar ist. Die Sichel 15 ist mit einem Halter 18 verbunden, der mittels einer pneumatischen Kolben- und Zylinderanordnung um den Drehpunkt 17 schwenkbar ist. Die Sichel 15 und der Anschlag 19 sind außen bogenförmig geformt und verlaufen bei ihrer Schwenkbewegung entsprechend dem Pfeil A zwischen den beiden Armen des gabelförmigen Anschlags 18 am Magazin 14.
  • Die Sichel 15 und der Anschlag 19 begrenzen zusammen mit einem Einstellsegment 31 und einer Einstellzunge 23 eine Bündelaufnahmeöffnung 22. Die Sichel 15 befindet sich in der in Fig. 1 gezeigten Stellung im geschlossenen Zustand und hat bereits ein Bündel in der Öffnung 22 aufgenommen. In der geöffneten Stellung, in der sich die Sichel 15 gegen das Magazin 14 bewegt, ist das Sichelende gegenüber der gezeigten Außenform des Abteilers 16 nach außen geschwenkt. Die von den Teilen 15, 19, 23 und 31 begrenzte Öffnung 22 ist in ihrer Größe einstellbar. Hierzu kann das Einstellsegment 31 mittels einer Einstellschraube 21, die am Halter 18 sitzt, um den Drehpunkt 17 verstellt werden. Die Einstellzunge 23 ist mittels eines Bolzens 25 in einem Langloch 24 des Einstellsegments 31 geführt und an einem Drehpunkt 26 an der Halterung 18 gelagert.
  • Der gesamte Abteiler 16 ist um einen Drehpunkt 27 in eine Abgabestellung schwenkbar, in der ein aus dem Magazin entnommenes Bündel an eine weitere, später beschriebene Bearbeitungsstation abgegeben wird. Die Schwenkbewegung in Richtung des Pfeils A erfolgt mittels einer weiteren pneumatischen Kolben- und Zylinderanordnung 32, die am Anschlag 19 angreift. Am Anschlag 19 ist auch ein Druckstück 29 befestigt, das, wenn sich die Sichel 15 in der Abgabestellung befindet, am vorderen Ende des Magazins befindliche Haare gegen den Bereich drückt, in dem die Sichel 15 die Haarbündel aus dem Magazin entnimmt, so daß in diesem Bereich keine Lücken entstehen.
  • Damit es zu keiner Blockierung des Abteilers durch mitgerissene Haare kommt, wird der durch den Schieber 13 ausgeübte Druck unterbrochen, wenn sich die Sichel 15 vom Magazin entfernt. Sobald die Sichel 15 das Magazin verlassen hat, kann der Druck wieder aufgebaut werden.
  • Nach der Entnahme eines Bündels schwenkt der Abteiler 16 über einen in Fig. 2 gezeigten Rüttel-Drehteller 43, über dem zwei Förderschnecken 34, 35 angeordnet sind, deren Achsen parallel und horizontal verlaufen. Die Schnecken 34, 35 haben konische Enden und sind mit gegenläufigen Gewinden 37, 38 versehen, die Zwischenräume zur Aufnahme eines Haarbündels begrenzen. An den von den konischen Enden abgewandten Enden der Gewinde haben die Schnecken 34, 35 Anschlagringe 36. Die Schnecken werden gegensinnig gedreht und sitzen an einem Träger 33, der um eine horizontale Achse 39 schwenkbar ist.
  • Der Abteiler 16 ist derart schwenkbar, daß sich die Öffnung 22 in der Abgabestellung der Sichel 15 zwischen und oberhalb der konischen Enden der Schnecken 34, 35 befindet. Sobald die Sichel 15 diese Stellung erreicht hat, wird sie geöffnet und gibt dadurch das Bündel aus der Öffnung 22 frei. Die sich gegensinnig drehenden Schnecken nehmen mit ihren Gewinden das Bündel auf und fördern es in Richtung auf die Anschlagringe 36. Die Ringe verhindern eine weitere Bewegung des Bündels in Achsrichtung der Schnecken, so daß dieses vertikal nach unten bewegt wird. Unterhalb der Schnecken befindet sich zu diesem Zeitpunkt eine von mehreren über den Umfang des schrittgeschalteten Drehtellers 43 verteilten Aufstoßbüchsen 41, die in Zylindern 42 auswechselbar aufgenommen sind. Die Form der Aufstoßbüchsen 41 entspricht der gewünschten Pinselform. Die Aufstoßbüchsen können entsprechend dem DE-GM 79 12 360 ausgebildet sein.
  • Unterhalb der Aufstoßbüchsen befindet sich ein gesondert gezeigter sichelförmiger Halter 40, der der Stabilisierung des in eine Büchse 41 eingesetzten Bündels dient, so daß diese, wenn die Schnecken um die horizontale Achse 39 geschwenkt werden, nicht auseinanderfällt.
  • Die Abwärtsbewegung des von den Schnecken 34, 35 erfaßten Bündels wird noch durch einen pneumatisch vertikal verstellbaren Stößel 53 unterstützt, der vor den Schnecken gezeigt ist, sich jedoch tatsächlich oberhalb der Schnecken und der Abgabestellung der Sichel 15 befindet.
  • Bevor die Aufstoßbüchsen zu den Schnecken 34, 35 gelangen, werden sie noch durch ein Ausblasrohr 44 gereinigt, das vertikal nach unten mündet.
  • Den Schnecken 34, 35 ist ein weiterer, pneumatisch vertikal verstellbarer Stößel 55 nachgeschaltet, der mit einer Scheibe 54 auf das in einer Aufstoßbüchse befindliche Bündel drückt, so daß evtl. noch unregelmäßig nach oben vorstehende Haare in die Büchse gedrückt werden.
  • Zwischen dem Rüttel-Drehteller 43, durch dessen Rüttelbewegungen die Haare der Form der Aufstoßbüchsen angepaßt werden, und einem Montage-Drehteller 52 sind Greifer 48, 49 schwenkbar angeordnet, die relativ zueinander schwenkbar sind, um ein in einer Aufstoßbüchse 41 befindliches Haarbündel zu erfassen und zum Montage-Drehteller 52 zu übertragen. Die Greifer 48, 49 haben an den einander zugewandten Seiten V-förmige Ausnehmungen. In der geschlossenen Stellung greift der Greifer 48 in eine Nut des Greifers 49 ein. Eine Eingreifbewegung im leeren Zustand der Greifer wird durch die Ausnehmung des Greifers 48 verlängernde Anschläge begrenzt.
  • Die Greifer 48, 49 sitzen an ineinandergreifenden Zahnrädern 46, 47, so daß bei einer Schwenkbewegung des Greifers 48 mittels einer pneumatischen Kolben- und Zylinderanordnung 50 beide Greifer betätigt werden. Die Greifer sitzen zusammen mit ihren Zahnrädern an einem Schwenkarm 45, der um einen Drehpunkt 51 zum Montage- Drehteller 52 schwenkbar ist.
  • Zur Übertragung eines Bündels schwenken die Greifer 48, 49 zum Montage-Drehteller 52 über ein Bündelaufnahmeschloß 56, das sich dabei in der in Fig. 3 gezeigten geöffneten Stellung befindet. Das Schloß 56 besteht aus einem festen Zylinder 59, an dem eine Schloßhälfte 58 sitzt und an dem eine Schloßhälfte 57 gelagert ist. Die beiden Schloßhälften bilden im geschlossenen Zustand einen zylinderförmigen Körper, der eine Bündelaufnahmeöffnung 61 begrenzt, wie durch gestrichelte Linien im oberen Teil der Fig. 3 gezeigt ist.
  • Die schwenkbare Schloßhälfte 57 hat Rippen 62, mit denen sie in entsprechende Nuten 63 der festen Schloßhälfte 58 greift. Die schwenkbare Schloßhälfte 57 hat außerdem an ihrem im Zylinder 59 sitzenden Teil eine Zahnung 66, in die eine Zahnstange 67 greift, die mittels einer pneumatischen Kolben- und Zylinderanordnung 69 betätigbar ist. Das Schloß 56 und die Anordnung 69 sitzen an einem Halter 70, der um eine horizontale Achse 71 schwenkbar ist. An der Unterseite des Schlosses 56 befindet sich ein Zentrierring 60, der eine sich nach unten erweiternde Öffnung 64 hat, die oben in einen zylindrischen Abschnitt 65 übergeht. Wenn der Halter 70 aus der nach oben geschwenkten Stellung nach unten schwenkt, setzt sich das Schloß mit dem Zentrierring 60 auf eine darunter befindliche, im Montage-Drehteller 52 gehaltene Zwinge auf, die mit ihrem oberen Ende in den zylindrischen Abschnitt 65 der Öffnung 64 eingreift. Der Zentrierring ist zur Anpassung an Zwingen anderer Größen auswechselbar.
  • Sobald die Greifer 48, 49 über das Schloß 56 geschwenkt sind, schließt dieses und hält in der Öffnung 64 das Bündel vertikal verschiebbar. Dabei wird das Bündel nur aufgrund der Eigenelastizität der Haare im Schloß gehalten.
  • Über dem Schloß befindet sich ein nicht gezeigter, pneumatisch vertikal verschiebbarer Stößel, auf dem eine Scheibe verschiebbar angeordnet ist. Mittels dieser Teile wird das über das Schloß vorstehende Bündel nach unten in die darunter befindliche Zwinge 68 geschoben. Ein weiterer entsprechend ausgebildeter Stößel 72 mit einer Scheibe 73 ist dem Schloß 56 nachgeschaltet. Der Stößel 72 greift in die darunter befindliche Zwinge 68 und schiebt das Bündel nach unten, so daß es über die Zwinge vorsteht. Mittels der Scheibe 73 wird die Zwinge nach unten geschoben.
  • In einer weiteren Station sind entsprechend den Greifern 48, 49 ausgebildete Greifer 74 vorgesehen, die an Zahnrädern 75 sitzen, die an einem vertikal verstellbaren Halter 76 angeordnet sind. Mittels der Greifer 74 wird das aus einer Zwinge vorstehende Bündel erfaßt und auf die gewünschte Soll-Länge gezogen. Damit dabei die Zwinge nicht von dem Montage-Drehteller 52 gelöst wird, ist ein pneumatisch horizontal verstellbarer Stößel 79 vorgesehen, der sich unter den Greifern 74 befindet, in der Zeichnung jedoch vor diesen gezeigt ist.
  • Die Zwingen 68 werden im Montage-Drehteller 52 in in etwa V-förmigen Ausnehmungen 77 mittels eines in einer Umfangsnut des Drehtellers geführten Gummibandes 78 gehalten. In der die Greifer 74 aufweisenden Station drückt der Stößel 79 auf dieses Gummiband. Das Gummiband läuft über eine außerhalb des Drehtellers 52 befindliche Rolle 80. Durch diese Rolle erreicht man, daß das Gummiband 78 auf die sich der Rolle 80 nähernden und mit einem Bündel versehenen Zwingen 68 kein Druck ausübt, so daß sie aufgrund ihres Eigengewichts auf eine Rutsche 81 fallen und in Richtung des Pfeils 82 bewegt werden. Auf der anderen Seite der Rolle 80 ist es möglich, von Hand in der Richtung des Pfeils 83 leere Zwingen 68 entsprechend der Schrittschaltbewegung des Drehtellers 52 einzusetzen.
  • Alle Bewegungsabläufe der Vorrichtung sind durch eine pneumatische Steuerung coordiniert, und die einzelnen Baugruppen sind zur Anpassung an Pinsel unterschiedlicher Größen einstellbar ausgebildet.

Claims (30)

1. Vorrichtung zur automatischen Herstellung von Pinseln, insbesondere Malpinseln, durch Einsetzen von Haarbündeln in hülsenförmige Metallzwingen, die an den vorderen Enden von Pinselstielen befestigbar sind, bestehend aus einem Magazin, in das die Pinselhaare in größeren Mengen vertikal einsetzbar, in dem sie in Richtung zu einer Abgabeöffnung mit Druck beaufschlagbar und aus dem sie bündelweise mittels eines Abteilers entnehmbar sind, der eine gegen einen Anschlag schwenkbare Sichel aufweist, die zusammen mit dem Anschlag eine Haarbündel-Aufnahmeöffnung begenzt und zusammen mit dem Anschlag in eine Abgabestellung schwenkbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Sichel (15) in der Abgabestellung zwischen und oberhalb der einen Enden zweier zusammenwirkender Förderschnecken (34, 35) angeordnet sind, deren parallele Achsen horizontal verlaufen, deren im Bereich der Abgabestellung liegende Enden konisch sind, die gegensinnige Gewinde (37, 38) aufweisen, die Zwischenräume für ein Haarbündel begrenzen, die gegensinnig angetrieben sind, und die an den von den konischen Enden abgewandten Enden der Gewinde (37, 38) je einen Anschlagring aufweisen.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufnahmeöffnung (22) außer von der Sichel (15) und dem Anschlag ( 19) auch durch ein Einstellsegment (31) und eine Einstellzunge (23) begrenzt ist, die beide durch eine Einstellschraube (21) zur Änderung der Größe der Aufnahmeöffnung (22) verstellbar sind.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Einstellzunge (23) an einer stationären Halterung (18) schwenkbar befestigt und mittels eines Bolzens (25) in einem Langloch (24) des Einstellsegments (31) geführt ist.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, gekennzeichnet durch ein am Anschlag (19) befestigtes Druckstück (29), das in der Abgabestellung der Sichel (15) die Haare im Magazin (14) in Entnahmerichtung eines Bündels durch die Sichel (15) drückt.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Sichel (15) mittels einer pneumatischen Kolben- und Zylinderanordnung (20) zwischen einer geöffneten Bündelaufnahmestellung und einer geschlossenen Stellung schwenkbar ist.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die die Bündelaufnahmeöffnung (22) begrenzenden Teile (15, 19, 23, 31) mittels einer pneumatischen Kolben- und Zylinderanordnung (32) zwischen der Bündelaufnahme- und der -abgabestellung schwenkbar sind.
7. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schnecken (34, 35) an einem Träger (33) sitzen, der um eine horizontale Achse (39) schwenkbar ist.
8. Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen vertikale Rüttelbewegungen ausführenden Rüttel-Drehteller (43), auf dem in Umfangsrichtung verteilt Zylinder (42) angeordnet sind, in denen auswechselbare Aufstoßbüchsen (41) aufgenommen sind, die durch schrittweise Drehung des Drehtellers (43) unter die Schnecken (34, 35) unterhalb der Abgabestellung der Sichel (15) transportiert werden.
9. Vorrichtung nach Anspruch 8, gekennzeichnet durch einen sichelförmigen Halter (40), der unter den Schnecken (34, 35) unterhalb der Abgabestellung der Sichel (15) fest angeordnet ist und in Transportrichtung der Aufstoßbüchsen geöffnet ist.
10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 7 bis 9, gekennzeichnet durch einen pneumatisch vertikal betätigbaren Stößel (53), der oberhalb der Schnecken (34, 35) und der Abgabestellung der Sichel (15) angeordnet ist.
11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 7 bis 10, gekennzeichnet durch einen den Schnecken (34, 35) nachgeschalteten pneumatisch vertikal verstellbaren Stößel (53), der mittels einer Scheibe (54) auf das in einer Aufstoßbüchse (41) befindliche Bündel drückt.
12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 7 bis 11, gekennzeichnet durch zwischen dem Rüttel- Drehteller (43) und einem ebenfalls schrittweise drehbaren Montage-Drehteller (52) schwenkbar angeordnete Greifer (48, 49), die ein Bündel aus einer der Aufstoßbüchsen (41) aufnehmen und zum Montagedrehteller (52) übertragen.
13. Vorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Greifer (48, 49) V-förmige Einschnitte aufweisen und wenigstens im Bereich dieser Ausschnitte ineinanderschiebbar sind.
14. Vorrichtung nach Anspruch 12 oder 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Greifer (48, 49) an einem Schwenkarm (45) angeordnet sind.
15. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 12 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Greifer (48, 49) an ineinandergreifenden Zahnrädern ( 46, 47) befestigt sind, und daß ein Greifer (48) mittels einer pneumatischen Kolben- und Zylinderanordnung (50) betätigbar ist.
16. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 12 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß über dem Montagedrehteller (52) ein Bündel-Aufnahmeschloß (56) angeordnet ist, das in der Aufnahmestellung über einer im Drehteller (52) gehaltenen Zwinge (68 ) angeordnet ist, und das aus zwei relativ schwenkbaren Schloßhälften (57, 58) besteht, die in der geöffneten Stellung ein Bündel von den Greifern ( 48, 49) in eine Aufnahmeöffnung (61) übernehmen.
17. Vorrichtung nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß eine Schloßhälfte (57) schwenkbar und die andere (58) fest angeordnet ist.
18. Vorrichtung nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß die schwenkbare Schloßhälfte (57) eine Zahnung (66) aufweist, in die eine Zahnstange (67) greift.
19. Vorrichtung nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, daß die Zahnstange (67) mittels einer pneumatischen Kolben- und Zylinderanordnung (69) betätigbar ist.
20. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 16 bis 19, dadurch gekennzeichnet, daß das Schloß (56) an einem Halter (70) angeordnet ist, der um eine horizontale Achse (71) schwenkbar ist.
21. Vorichtung nach einem der Ansprüche 16 bis 20, dadurch gekennzeichnet, daß eine Schloßhälfte (57) Rippen (62) aufweist, die in der geschlossenen Stellung des Schlosses (56) in Nuten (63) der anderen Schloßhälfte (58) greifen.
22. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 16 bis 21, gekennzeichnet durch einen unter dem Schloß (56) angeordneten Zentrierring (60), der auf eine am Montagedrehteller (52) gehaltene Zwinge aufsetzbar ist.
23. Vorrichtung nach Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet, daß der Zentrierring (60) eine sich nach unten erweiternde Öffnung (64) aufweist, die sich oben in einem zylindrischen Abschnitt (65) fortsetzt.
24. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 16 bis 23, gekennzeichnet durch einen über dem Schloß (56) angeordneten, pneumatisch vertikal verstellbaren Stößel, auf dem eine Scheibe verschiebbar angeordnet ist.
25. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 16 bis 24, gekennzeichnet durch einen dem Schloß (56) nachgeschalteten pneumatisch vertikal verstellbaren Stößel (72), auf dem eine Scheibe (73) verschiebbar ist, wobei der Stößel (72) in der unteren Stellung in eine Zwinge (68) eingreift und die Scheibe (73) die Zwinge nach unten schiebt.
26. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 16 bis 25, gekennzeichnet durch am Montagedrehteller (52) angeordnete, horizontal schwenkbare und vertikal verstellbare Greifer (74), die dem Schloß (56) nachgeschaltet sind und das aus einer Zwinge (68) vorstehende Bündel erfassen und auf Soll-Länge herausziehen.
27. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 16 bis 26, dadurch gekennzeichnet, daß die Zwingen (68) in Ausnehmungen (77) des Montagedrehtellers (52) mittels eines Gummibandes (78) gehalten sind.
28. Vorrichtung nach Anspruch 26 und 27, dadurch gekennzeichnet, daß mit den Greifern (74) ein horizontal betätigbarer Stößel (79) zusammenwirkt, der das Gummiband (78) gegen die Zwinge (68) drückt.
29. Vorrichtung nach Anspruch 27, dadurch gekennzeichnet, daß das Gummiband (78) über eine außerhalb des Montagedrehtellers (52) angeordnete Rolle (80) läuft.
30. Vorrichtung nach Anspruch 29, dadurch gekennzeichnet, daß unter dem Montagedrehteller (52) im Bereich der Rolle (80) eine die vom Drehteller (52) aufgrund ihres Eigengewichts abfallenden Zwingen (68) aufnehmende Rutsche (81) angeordnet ist.
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