DE3314333A1 - Verfahren und vorrichtung zur regelung der farbzufuhr zu den farbwerken einer mehrfarbendruckmaschine - Google Patents
Verfahren und vorrichtung zur regelung der farbzufuhr zu den farbwerken einer mehrfarbendruckmaschineInfo
- Publication number
- DE3314333A1 DE3314333A1 DE19833314333 DE3314333A DE3314333A1 DE 3314333 A1 DE3314333 A1 DE 3314333A1 DE 19833314333 DE19833314333 DE 19833314333 DE 3314333 A DE3314333 A DE 3314333A DE 3314333 A1 DE3314333 A1 DE 3314333A1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- light
- frequency
- zone
- intensity
- assigned
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Ceased
Links
- 238000000034 method Methods 0.000 title claims description 18
- 230000001105 regulatory effect Effects 0.000 title claims description 10
- 239000000976 ink Substances 0.000 title description 6
- 238000001228 spectrum Methods 0.000 claims description 26
- 239000003086 colorant Substances 0.000 claims description 17
- 238000011156 evaluation Methods 0.000 claims description 9
- 239000011521 glass Substances 0.000 claims description 8
- 230000003287 optical effect Effects 0.000 claims description 7
- 239000000463 material Substances 0.000 claims description 5
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 claims description 4
- 238000011144 upstream manufacturing Methods 0.000 claims description 2
- 238000012360 testing method Methods 0.000 description 6
- 230000008901 benefit Effects 0.000 description 3
- 238000004040 coloring Methods 0.000 description 3
- 239000003973 paint Substances 0.000 description 3
- 238000006243 chemical reaction Methods 0.000 description 2
- 230000006870 function Effects 0.000 description 2
- 239000007788 liquid Substances 0.000 description 2
- 230000010287 polarization Effects 0.000 description 2
- 230000035945 sensitivity Effects 0.000 description 2
- 230000003595 spectral effect Effects 0.000 description 2
- 238000012549 training Methods 0.000 description 2
- FGRBYDKOBBBPOI-UHFFFAOYSA-N 10,10-dioxo-2-[4-(N-phenylanilino)phenyl]thioxanthen-9-one Chemical compound O=C1c2ccccc2S(=O)(=O)c2ccc(cc12)-c1ccc(cc1)N(c1ccccc1)c1ccccc1 FGRBYDKOBBBPOI-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
- 230000003213 activating effect Effects 0.000 description 1
- 230000004913 activation Effects 0.000 description 1
- 230000003321 amplification Effects 0.000 description 1
- 238000010276 construction Methods 0.000 description 1
- 230000001419 dependent effect Effects 0.000 description 1
- 238000011161 development Methods 0.000 description 1
- 238000010586 diagram Methods 0.000 description 1
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 1
- 230000005284 excitation Effects 0.000 description 1
- 238000001914 filtration Methods 0.000 description 1
- 230000004907 flux Effects 0.000 description 1
- 230000010354 integration Effects 0.000 description 1
- 239000000203 mixture Substances 0.000 description 1
- 238000012544 monitoring process Methods 0.000 description 1
- 238000003199 nucleic acid amplification method Methods 0.000 description 1
- 230000008092 positive effect Effects 0.000 description 1
- 230000008569 process Effects 0.000 description 1
- 238000012545 processing Methods 0.000 description 1
- 230000004044 response Effects 0.000 description 1
- 239000007787 solid Substances 0.000 description 1
- 239000000758 substrate Substances 0.000 description 1
- 230000007704 transition Effects 0.000 description 1
- 238000001429 visible spectrum Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B41—PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
- B41F—PRINTING MACHINES OR PRESSES
- B41F33/00—Indicating, counting, warning, control or safety devices
- B41F33/0036—Devices for scanning or checking the printed matter for quality control
- B41F33/0045—Devices for scanning or checking the printed matter for quality control for automatically regulating the ink supply
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B41—PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
- B41P—INDEXING SCHEME RELATING TO PRINTING, LINING MACHINES, TYPEWRITERS, AND TO STAMPS
- B41P2233/00—Arrangements for the operation of printing presses
- B41P2233/50—Marks on printed material
- B41P2233/51—Marks on printed material for colour quality control
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Quality & Reliability (AREA)
- Spectrometry And Color Measurement (AREA)
- Inking, Control Or Cleaning Of Printing Machines (AREA)
- Particle Formation And Scattering Control In Inkjet Printers (AREA)
Description
Verfahren und Vorrichtung zur Regelung der Färbzufuhr zu den Farbwerken einer Mehrfarbendruckmaschine
Die Erfindung betrifft nach einem ersten Erfindungsgedanken ein Verfahren zur Regelung der aus einem Farbspeicher
gespeisten, zonenweisen Farbzufuhr zu den Farbwerken einer Mehrfarbendruckmaschine, insbesondere
zur Regelung der Stellung von die Farbzufuhr beeinflussenden Zonenschrauben, und geht gemäß einem weiteren
Erfindungsgedanken auf eine Vorrichtung zur Durchführung dieses Verfahrens.
10
Zur Regelung der Zonenschrauben finden bisher am Rand des eigentlichen Druckbilds mitgedruckte Teststreifen
33H333
Verwendung. Diese Teststreifen bestehen aus pro Farbwerkszone vorgesehenen, den verwendeten Grundfarben
zugeordneten Volltonfeidern. Diese Volltonfelder werden
densitometrisch erfaßt und mit einem Sollwert dahingehend verglichen, ob Farbmangel oder Farbüberschuß
herrscht. Nachteilig hierbei ist, daß auf dem Bedruckstoff pro Zylinderumfang eine bestimmte Fläche
für die Teststreifen reserviert werden muß. Dies bedeutet nicht nur einen Verlust an zur Verfügung stehender
Nutzfläche, sondern erfordert auch einen hohen Aufwand zur nachträglichen Entfernung der genannten
Teststreifen bei der Weiterverarbeitung einer bedruckten Bahn zu bogenförmigen Produkten. Ein weiterer Nachteil
ist in der hier lediglich sehr groben Auflösung des Farbspektrums zu sehen, die von der Funktion des
menschlichen Auges weit entfernt ist. Das Farbspektrum wird hier praktisch in lediglich drei den Grundfarben
entsprechende Felder aufgelöst. Es kommt jedoch in.der Praxis nicht selten vor, daß die verwendeten Farben jeweils
einen bestimmten Anteil einer anderen Farbe enthalten. So kann z.B. das Blau einen leichten Rotstich
aufweisen oder dergleichen. Dies ist jedoch bei der genannten groben Auflösung des Farbspektrums nicht erfaßbar.
Die Folge hiervon kann daher sein, daß bei einem Übereinanderdruck von Blau und Rot der Rotanteil
für das Auge erkennbar zu groß und .der Blauanteil zu klein wird, obwohl die Volltonflächen der Teststreifen
dem Sollwert entsprechen. Die erzi'elbare Druckqualität
ist daher hohen Anforderungen nicht ganz gewachsen.
Hiervon ausgehend ist es daher die Fufgabe der vorliegenden Erfindung unter Vermeidung der Nachteile der
bekannten Lösungen ein Verfahren eingangs erwähnter Art zu schaffen, das ohne Teststreifen auskommt und
33H333
-jf _
dennoch eine vergleichsweise hohe Druckqualität ermöglicht. Gemäß einer weiteren Aufgabe der Erfindung
soll eine Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens geschaffen werden, die einfach aufgebaut ist
und dennoch eine hohe Genauigkeit gewährleistet.
In verfahrensmäßiger Hinsicht gelingt die Lösung der übergeordneten Aufgabe in überraschend einfacher Weise
dadurch, daß die dem von einer der laufenden Produktion entnommenen Vorlage von jeweils mindestens einer
Farbwerkszone entsprechender Breite remittierten Licht entsprechenden optischen Frequenzen in akustische Frequenzen
um gesetzt und spektral nach Intensität erfaßt werden und daß die hierbei sich ergebenden Intensitätswerte in Relation zu den zur Herstellung des Mehrfar-
bendrucks verwendeten Farben gesetzt und in die Zufuhr der verwendeten Farben regelnde Stellgrößen umgesetzt
werden.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung zur Lösung der vorrichtungsseitigen
Aufgabe kennzeichnet sich durch mindestens einen mit von einer mit Licht beaufschlagbaren
Vorlage zumindest zonenweise remittiertem Licht beaufschlagbaren Lichtdruckwandler, dessen Ausgangssignale
mittels eines akustischen Sensors aufnehmbar und auf einen akustischen Empfänger übertragbar sind, dem eine
das zugeordnete Spektrum in eine beliebige Anzahl von Frequenzbereichen einteilende Frequenzfiltereinrichtung
nachgeordnet ist, deren den einzelnen Frequenzbereichen zugeordnete Ausgangswerte zonenweise mittels einer
nachgeordneten Bewertungseinrichtung in den zur Her-
JO stellung des Mehrfarbendrucks verwendeten Farben zugeordnete
Stellgrößen umsetzbar sind.
:f:L ."■:'"■: 33H333
-K-
Die Umsetzung der optischen Frequenzen des von der Vorlage remittierten farbigen Lichts in akustische
Frequenzen ermöglicht in vorteilhafter Weise eine Frequenzfilterung ohne Intensitätsverlust. Die gesamte
Intensität des zirkulär polarisierten Lichts geht daher in das Ergebnis ein. Eine Polarisierung
des Lichts und damit verbundene Intensitätsverluste sind hierbei in vorteilhafter Weise nicht erforderlich.
Dies ergibt daher Meßwerte mit einem hohen Intensitätsniveau. Der Einfluß von Störgrößen auf
die gewonnenen Meßwerte ist daher in vorteilhafter Weise gering. Gleichzeitig ermöglicht die Umsetzung
der optischen Frequenzen in akustischen Frequenzen die Verwendung von aktustischen Sensoren, die in vorteilhafter
Weise nicht nur äußerst robust sind, sondern auch eine gleichmäßige Empfindlichkeit über dem
gesamten Spektrum aufweisen. Ein weiterer Vorteil der erfindungsgemäßen Maßnahmen ist darin zu sehen,
daß hier keine mechanische Bewegung von Teilen der Optik bzw. keine geometrische Abbildung der Vorlage
erforderlich sind. Vielmehr kann der verwendete Lichtdruckwandler einen lichtstrom beliebiger Form verarbeiten,
was sich positiv auf den Aufbau der erforderlichen Optik auswirkt. Ein ganz besonderer Vorteil
der erfindungsgemäßen Maßnahmen ist darin zu sehen, daß eine hohe selektive Empfindlichkeit erreicht werden
kann, dh. daß die Aufteilung des Spektrums auf der Akustikseite in vorteilhafter Weise in solch feiner
Weise erfolgen kann, daß eine der Auflösung des menschlichen Auges angemessene Auflösung des aufgenommenen,
über das ganze optische Spektrum gehenden Frequenzbands erreicht wird. Die erfindungsgemäßen
Maßnahmen liefern praktisch eine der tatsächlichen Färbung der Vorlage sehr genau entsprechende Intensi-
-Jf-
-;'"-: 33H333 AO
tätskurve über dem ganzen Spektruta, womit sich auch
die spektral in den Übergangsbereichen angesiedelten Halbtöne etc· ohne weiteres erfassen und dem Spektralbereich
der verwendeten Farben zuordnen lassen. Die feine Rasterung ermöglicht in vorteilhafter Weise
auch die Verwendung von Farben, die -in der Tönung von den Standardfarben abweishen, ohne daß sich dies
negativ auf das Ergebnis auswirken kann, was die Vielseitigkeit einer Druckmaschine hinsichtlich der zu
verwendenden Farben erhöht. Die vorstehenden Ausführungen lassen erkennen, daß die Erfindung die ihr
gestellte Aufgabe mit einfachen und kostengünstigen Mitteln löst. Die mit der Erfindung erzielbaren Vorteile
sind demnach insbesondere in einer ausgezeichneten Wirtschaftlichkeit zu sehen.
Bei dem genannten Lichtdruckwandler handelt es sich zwar um ein an sich bekanntes Bauelement zur Umsetzung
eines Lichtsignals in ein entsprechendes akustisches Signal. Anordnungen dieser Art werden bisher
jedoch lediglich dazu benutzt, die Art der Zusammensetzung einer Flüssigkeit oder eines Gases zu bestimmen.
Hierbei wird ein das zu bestimmende Madium enthaltender
Lichtdruckwandler mit monochromatischem Licht beaufschlagt. Das mittels eines akustischen
Sensors aufnehmbare akustische Signal läßt sich dabei in Relation zu den Stoffeigenschaften des Mediums
setzen. Hieraus konnte jedoch ersichtlich kein Hinweis auf die erfindungsgemäße Kombination entnommen
werden.
JO Ferner ist es auch schon bekannt, mit Hilfe eines
sog. akusto-optischen Filters die Intensität von Licht über dem ganzen Spektrum zu bestimmen. Derar-
tige akusto-optische Filter werden mittels eines Schwingungsgebers angeregt und lassen jeweils nur
einen bestimmten, von der Anregung abhängigen Frequenzbereich durch. Einrichtungen dieser Art finden
bisher zur Polarisierung von Licht in Lichtleitsystemen Verwendung. Hierbei ist jedoch ersichtlich
eine Polarisation des Lichts erforderlich. Hierdurch geht jedoch ein großer Anteil der Lichtintensität verloren.
Die erzielbaren Meßwerte liegen daher auf einem sehr niedrigen Niveau, so daß Störgrößen einen
merkbaren Einfluß gewinnen können. Auch hieraus konnte demnach keine Anregung zur Lösung der erfindungsgemäßen
Aufgabe entnommen werden.
Vorteilhaft wird der Lichtdruckwandler mit entsprechend seiner Eigenfrequenz zerhacktem Licht beaufschlagt.
Diese Maßnahme ergibt in vorteilhafter Weise eine Selbstverstärkung.
Zur Bewerkstelligung einer einfachen Eichung der erfindungsgemäßen
Einrichtung können die von einer vorhandenen Vorlage remittierten Intensitätswerte mit
den bei vollem Licht sich ergebenden Intensitätswerten verglichen und die Intensitätsdifferenzwerte vorzugsweise
nach Vergleich mit entsprechenden Sollwerten in entsprechende Stellgrößen umgesetzt werden.
Zur Erzielung einer geeigneten Bewertungskurve findet hierbei zweckmäßig Licht mit bekanntem Spektrum, insbesondere
verstärktes Tageslicht Verwendung.
Eine weitere zweckmäßige Maßnahme kann darin bestehen, daß bei einer Rollenrotationsdruckmaschine die laufende
Bedruckstoffbahn als Vorlage Verwendung findet, wobei
33H333
das hiervon remittierte Licht jeweils über einer vorgegebenen,
vorzugsweise einem Zylinderumfang entsprechenden Strecke aufintegriert wird. Diese Maßnahme ermöglicht
in vorteilhafter Weise eine laufende Überwachung der Färbung anhand der laufenden Papierbahn und
stellt daher -in vorteilhafter Weise eine sehr kurzfristige Eingriffsmöglichkeit zur Verfügung.
In weiterer Fortbildung der übergeordneten Maßnahmen kann die Frequenzintensität im Rahmen von 10 bis 20,
vorzugsweise 15 gleich breiten Frequenzbereichen ermittelt
werden. Derartige Frequenzbereiche können auf der akustischen Seite in vorteilhafter Weise ohne Intensitätsverlust
aus dem mittels eines sog. Panoramaempfängers empfangenen Frequenzband herausgefiltert
werden. Die Aufteilung des Frequenzbands in 10 bis 20, vorzugsweise 15 Frequenzbereiche ergibt dabei in vorteilhafter
Weise bereits eine 4- bis 5fach feinere
Auflösung als dies mit der bekannten Dreifiltermethode erreichbar ist. Zweckmäßig werden dabei die einzelnen
Frequenzbereiche nacheinander aus dem aufgenommenen Frequenzband herausgefiltert. Hierzu kann einem sog*
Panoramaempfänger ein von einem Rechner auf jeden Frequenzbereich einstellbares und entsprechend abfragbares
Frequenzfilter nachgeordnet sein. Diese Maßnahme stellt sicher, daß man praktisch mit einem Frequenzfilter auskommt,
das entsprechend eingestellt und abgefragt wird, was die Eichung sehr vereinfacht.
In weiterer vorteilhafter Fortbildung der übergeordneten Maßnahmen können der bzw. die Lichtdruckwandler jeweils
durch einen Glaskörper gebildet werden. Diese Maßnahme ergibt in vorteilhafter Weise eine hohe Exaktheit
und erweist sich dennoch als höchst einfach und
33H333
kostengünstig.
Weitere zweckmäßige Fortbildungen und vorteilhafte Ausgestaltungen der übergeordneten Maßnahmen ergeben
sich aus der nachstehenden Beschreibung eines Ausführungsbeispiels anhand der Zeichnung in Verbindung mit
den restlichen Unteransprüchen.
In der Zeichnung zeigen:
Figur 1 ein Blockschaltbild einer erfindungsgemäßen
Regeleinrichtung und
Ϊ0 Figur 2 ein Intensitäts-Frequenz-Koordinatenkreuz.
Der Aufbau und die Wirkungsweise einer Mehrfarbendruckmaschine etwa in Form einer Hochdruck- oder insbesondere
einer Offsetrollenrotationsdruckmaschine sind an sich bekannt. In Figur 1 ist der in einer derartigen Rollenrotationsdruckmaschine
mehrfarbig bedruckte Bedruckstoff anhand einer Papierbahn 1 lediglich schematisch
angedeutet. Die Druckqualität hängt hier insbesondere von der richtigen Einfärbung der Form ab. Sowohl Farbüberschuß
als auch Farbmangel können schädlich sein. Da die benötigte Farbdichte über der Maschinenbreite
jedoch unterschiedlich ist, wird diese bekanntlich in mehrere Zonen unterteilt, denen jeweils eine die Farbzüfuhr
bestimmende Zonenschraube zugeordnet ist. Im vorliegenden Fall wird die Einstellung der nicht dargestellten
Zonenschrauben in Abhängigkeit von anhand
der jeweils entsprechenden Zonen des auf der Papierbahn
1 vorhandenen Druckbilds direkt abgenommenen Meßwerten eingestellt, so daß sich eine der Zahl der vorhandenen
Zonen entsprechende Anzahl von Regelstrecken
33H333
zur Einhaltung der gewünschten Farbgebung ergibt.
Die aufzunehmenden Meßwerte bestehen hier aus von einer das Druckbild enthaltenden Vorlage remittiertem,
mittels einer Lichtquelle 2 erzeugtem, farbigem Licht. Vei der Vorlage kann es sich im Falle einer
Bogenmaschine um einen der laufenden Produktion entnommenen Bogen handeln. Im Falle einer Rotationsdruckmaschine
handelt es sich hierbei zweckmäßig, wie weiter oben bereits erwähnt, um die bedruckte
Materialbahn bzw. jeweils einen einem Formzylinder·*
umfang entsprechenden Bahnabschnitt. Pro Zone ist eine Lichtquelle 2 vorgesehen, durch welche die Vorlage
mit Licht beaufschlagt wird. Hierbei findet zur Bewerkstelligung einer exakten Auswertbarkeit Licht
mit bekanntem Spektrum Verwendung. Als zweckmäßig hat sich in diesem Zusammenhang Licht mit dem Tageslicht
entsprechendem Spektrum erwiesen. Als Lichtquelle 2 zur Erzeugung von entsprechend verstärktem
!Tageslicht haben sich Tageslichtlampen mit einer Leistung von 4000 bis 5000 Kelvin als zweckmäßig erwiesen.
Die den nebeneinander liegenden Zonen der Papierbahn 1 jeweils zugeordneten Lichtquellen 2 sind zweckmäßig
im Bereich vor dem Einlauf der Papierbahn 1 in einen der Druckmaschine nachgeordneten Falzapparat
angeordnet. Die Anordnung kann hierbei in Richtung der Laufrichtung der Bahn so gegeneinander versetzt
erfolgen, daß eine gegenseitige Beeinflussung nicht zu befürchten ist, sofern sämtliche Lichtquellen gleichzeitig
aktiviert werden. Dies läßt sich in vorteilhafter Weise aber auch durch eine entsprechend aufeinander
abgestufte aufeinanderfolgende Aktivierung der Lichtquellen 2 erreichen.
..X"-"; 33U333
Das von jeder Lichtquelle 2 auf die jeweils zugeordnete Zone der Papierbahn 1 geworfene Licht wird, wie durch
den Strahlengang 3 angedeutet ist, von der Papierhahn 1
remittiert. Das remittierte Licht wird einem Lichtdruckwandler 4 zugeführt. Hierbei handelt es sich um
ein Bauelement, das ein anisotropes Medium enthält, d.h. ein Medium, das auf Lichtdruck so reagiert, daß
jeder Frequenz im Bereich des sichtbaren Spektrums eine bekannte Antwort in Form einer Frequenz im Bereich
des akustischen Spektrums zugeordnet ist. Hierbei kann es sich um eine mit einem Gas oder einer Flüssigkeit
gefüllte Kammer handeln. Im dargestellten Ausführung sbei spiel findet als anisotropes Medium ein
Glaskörper 5 mit kristalliner Struktur Verwendung.
Das Glas ist dabei so mit Fremdatoman dotiert, daß
über dem ganzen Spektrum derselbe Lichtdruck erzielt wird. Der Glaskörper 5 ist in einem Gehäuse 6 aufgenommen,
das lichteingangsseitig offen ist. Zur Bewerkstelligung einer Verstärkung des sich ergebenden Lichtdrucks
erfolgt zweckmäßig eine Beaufschlagung mit entsprechend der Eigenfrequenz des jeweils zugeordneten
Licht druckwandler s 4 zerhacktem Licht, so daß sich entsprechende
Resonanzerscheinungen ergeben. Bei dem der Figur 1 zugrunde liegenden Ausführungsbeispiel ist
jeder Zone der Papierbahn 1 eine Lichtquelle 2 mit jeweils nachgeordnetem Lichtdruckwandler 6 zugeordnet.
Diese Aggregate können daher stationär angeordnet sein. Es wäre aber auch eine über der Papierbahnbreite bewegliche
Anordnung denkbar. In einem derartigen Fall käme man praktisch mit einem Aggregat aus.
Die Ausgangssignale der hier in einer der Anzahl der Zonen entsprechenden Anzahl vorhandenen Lichtdruckwandler
4 werden mit jeweils einem zugeordneten akustischen
Sensor 7» in Form eines am jeweils zugeordneten Lichtdruckwandler
4- anliegenden Mikrophons, aufgenommen und hierüber einem akustischen Empfänger 8 in Form eines
sog. Panoramaempfängers zugeleitet, der sämtliche Frequenzen über dem gesamten Spektrum empfangen kann.
Der hier jeder Zone jeweils zugeordnete Empfänger 8 erhält somit ein akustisches Spektrum, das dem optischen
Spektrum des dem jeweils zugeordneten Lichtdruckwandler 4 zugeführten Lichts entspricht. Die Intensitat
der empfangenen akustischen Frequenzen ist somit ein genaues Maß für die Intensität der optischen Frequenzen
des remittierten Lichts und damit für die Intensität der Färbung des auf der abgetasteten Papierbahn
1 enthaltenen Druckbilds. Die von den Empfängern pro Zone aufgenommenen akustischen Frequenzen werden
spektral nach Intensität erfaßt. Hierzu wird das ganze Spektrum in eine beliebig hohe Anzahl von nebeneinander
liegenden, einander nicht überschneidenden Frequenzbereichen unterteilt. Eine Unterteilung in 10 bis 20,
vorzugsweise 16 gleich breite Frequenzbereich hat sich als zweckmäßig erwiesen. Diese Bereiche werden aus dem
von den Empfängern 8 jeweils empfangenen Spektrum herausgefiltert.
Hierzu ist den Empfängern 8 jeweils eine Frequenzfiltereinrichtung
9 nachgeordnet. Diese kann aus mehreren, der Anzahl der gewünschten Bereiche entsprechenden Anzahl
von einzelnen Frequenzfiltern bestehen, die jeweils einem Frequenzbereich zugeordnet sind. Im dargestellten
Ausführungsbeispiel ist zur Bildung der Frequenzfiltereinrichtung 9 jeweils lediglich ein Frequenzfilter
vorgesehen, das auf die gewünschten Frequenzbereiche einstellbar ist, was die Eichung erleichtert.
Die Steuerung der Frequenzfilter 9 erfolgt mittels eines
;-;"': ■■:: "' '.' 33U333
-ν- ff
zentralen Hecln'ors 10, der sämtliche Frequenzbereiche
der jeweils anK^schlossenen Frequenzfilter 9 nacheinander
abfragt. l>ie Abfragezeit ist dabei sehr kurz, so daß die jeweils einer Zone zugeordneten Ergebnisse
praktisch gleichzeitig vorliegen. Der Rechner 10 kann dabei normalerweise die sämtlichen Zonen jeweils zugeordneten
Fro'fi'icnzfilter 9 gleichzeitig abfragen.
Hierzu ist der Rechner 10 mit einer entsprechenden Anzahl von Eingängen 11 versehen. Die Steuerung der Frequenzfilter
9 erfolgt über die Steuerleitung 19.
Der Rechner 10 ermittelt aus den pro Zone abgefragten,
jeweils einem !»'requenzbereich zugeordneten Intensitätswerten eine Ixboc das ganze Spektrum gehende Intensitätskurve 12, die "UWa den in Figur 2 mit strichpunktierten
Linien angedeuteten Verlauf aufweisen kann und die zur Erstellung entsprechender Zonenschrauben-Stellgrößen
in Relation su ilen den verwendeten Grundfarben Gelb,
Rot, Blau zugeordneten Spektralbereichen gesetzt werden kann, so daß α I ^h hieraus den Zoηenschrauben der aufeinander
folgenden Farbwerke zugeordnete Stellsignale
ermitteln laso<>n. Jede Grundfarbe läßt sich im Koordinatenkreuz
gemHß Figur 2 als parabelförmige, in Figur
als durchgezogene Linie gezeichnete Intensitätskurve
darstellen, wobei in den Randbereichen gegenseitige 7erschneidungen
vcsrliegen, so daß eine Unterteilung des ganzen
Spektrums nach einem derartigen dreiteiligen Raster zu Ungenauigkeite« führen müßte. Im vorliegenden Fall wird
daher das ganz** Spektrum in mehrere, vorzugsweise 15
schmale, einander nicht überschneidende Frequenzbereiche 14 unterteilt, was dementsprechend eine sehr feine Auflösung
ergibt und eine gute Zuordnung auch in den Verschneidungsbereichen
des dreiteiligen Farbrasters ermöglicht. Die Ermittlung der den einzelnen Farben zugeordneten Stellgrößen
kann dabei einfach so erfolgen, daß die von der
Kurve 12 begrenzten Flächen der in jeder Farbintensitäts-
'::. -::--." 33U333
Ag
kurve 13 liegenden Frequenzbereiche 14 über den einzelnen Farbintensitätskurven 13 aufintegriert werden und
daß die dabei sich ergebenden Werte mit der Fläche der jeweils zugehörigen Farbintensitätskurve 13 verglichen
werden. Aus der dabei sich ergebenden Differenz wird die Stellgröße gebildet. Aufgrund der Feinaufteilung
des ganzen Frequenzbands ist hier in den Verschneidungsbereichen der Farbintensitätskurven 13 eine einfache Zuordnung
der Bereiche 14 zur einen oder anderen Farbe möglieh.
Der zentrale Rechner 10 bildet praktisch eine zentrale
Bewertungseinrichtung, durch die sämtliche Zonenschrauben 15 sämtlicher Farbwerke bedienbar sind. Die im Bereich
der den hintereinander angeordneten Druckwerke jeweils
zugeordneten Farbwerke jeweils derselben Zone zugeordneten Zonenschrauben 15 bilden hier jeweils eine
Zonenschraubengruppe 16, denen hier jeweils ein Lichtdruckwandler 4 mit vorgeordneter Lichtquelle 2 und nachgeordnetem
Empfänger 8 zugeordnet ist, was eine gleichzeitige Datenaufnahme und Datenverarbeitung ermöglicht.
Es wäre jedoch auch, wie weiter oben bereits schon angedeutet wurde, denkbar, lediglich eine entsprechende
Aufnahmeeeinrichtung vorzusehen, die von Zone zu Zone bewegt wird. Jeder Zonenschraube 15 ist ein über den
Rechner 10 ansteuerbarer Stellmotor 17 zugeordnet. Der Rechner 10 ist mit dementsprechend vielen Ausgängen versehen.
Im Falle der Verwendung der laufenden Papierbahn 1 als Vorlage, wie im vorliegenden Fall, werden die den einzelnen
Zonen jeweils zugeordneten J/\cht quell en 2 mittels einer. Signalleitung 18 vom Rechner 10 so angesteuert, daß
die Papierbahn 1 jeweils nur während des Durchgangs einer einem Zylinderumfang entsprechenden Strecke bzw. eines
ganzen Vielfachen hiervon angeblitzt wird. Hierbei find fit, wie eingangs bereits erwähnt wurde,
entsprechend der Eigenfrequenz des jeweiligen Lichtdruckwandlers 4- zerhacktes Licht Verwendung, was eine
erwünschte Verstärkung erwarten läßt und gleichzeitig eine einfache Integration der über dem erfaßten Bahnabschnitt
sich ergebenden Lichtwerte ermöglicht. Zur Steuerung der Abfrage-Frequenzfilter 9 mittels des
zentralen Rechners 10 sind entsprechende Steuerleitungen 19 vorgesehen.
Die Ermittlung der mit Hilfe der Stellmotoren 17 einstellbaren Stellgrößen erfolgt durch Vergleich der
gemessenen Werte mit im Rechner 10 gespeicherten, durch Auswertung einer Idealvorlage, z. B. durch Auswertung
des Originals, von welchem Nachdrucke hergestellt werden sollen, gewonnenen Sollwerten. Sofern
Abweichungen vorhanden sind, werden diese in entsprechende Stellsignale zur Aktivierung der den Zonenschrauben
15 jeweils zugeordneten Stellmotore 17 umgesetzt. Zur Eichung der gesamten Anordnung wird pro
Zone eine Bewertungskurve der in Figur 2 bei 20 angedeuteten Art vorgegeben, die als Intensitätskurve bei
direkter Beaufschlagung der Lichtdruckwandler 4 mit
der zugeordneten Lichtquelle 2, also mit nicht von der Papierbahn 1 remittiertem, sondern direkt von der
Lichtquelle 2 ausgesendetem Licht gewonnen wird. Die "bei Vergleich der Intensitätskurve 12 mit der Bewertungskurve
20 sich ergebenden Differenzwerte werden ins Verhältnis mit auf dieselbe Weise von einer idealen
Vorlage abgenommenen Sollwerten gesetzt. Die hieraus sich·ergebenden Abweichungen gehen in die den Farben
zugeordneten Stellsignale ein. In manchen Fällen kann es sich auch als zweckmäßig erweisen, die Bewertungskurve 20 durch Auswertung von von einer unbedruckten
ίο
Papierbahn remittierbem Licht zu gewinnen. Dies kann
vor allem bei Verwendung von getöntem bzw. farbigem Papier von Vorteil sein.
- Leerseite -
Claims (18)
- Ansprüche10Verfahren zur Regelung der aus einem Farbspeicher gespeisten, zonenweisen Farbzufuhr zu den Farbwerken einer Mehrfarbendruckmaschine, insbesondere zur Regelung der Stellung von die Farbzufuhr beeinflussenden Zonenschrauben (15)? dadurch gekennzeichnet , daß die dem von einer der laufenden Produktion entnommenen Vorlage (Papierbahn 1) von jeweils mindestens einer Farbwerkszone entsprechender Breite remittierten Licht entsprechenden optischen Frequenzen in akustische Frequenzen umgesetzt und spektral nach Intensität geordnet werden und daß die hierbei sich ergebenden Intensitätswerte in Relation zu den zur Herstellung des Mehrfarbendrucks verwendeten Farben gesetzt und in die Zufuhr der verwendeten Farben regelnde Stellgrößen umgesetzt werden.
- 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die aus den den einzelnen Zonen entsprechenden Vorlagen jeweils ermittelten Intensitätswerte mir vorgegebenen, vorzugsweise durch Auswertung einer Idealvorlage gewonnenen Sollwerten verglichen werden, wobei aus den Abweichungen entsprechende Stellgrößen gebildet werden.
- 3. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die von einer vorhandenen Vorlage remittierten Intensitätswerte mit den bei vollem Licht sich ergebenden Intensitätswerten verglichen und die Intensitätsdifferenzwerte nach Vergleich mit entsprechenden Sollwerten in Stellgrößen umgesetzt werden.
- 4·· Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß bei Vorhandensein einer laufenden Bedruckstoffbahn (Papierbahn 1) diese als Vorlage Verwendung findet, wobei das hiervon remittierte Licht jeweils über einer vorgegebenen, einem Zylinderumfang bzw. einem ganzen Vielfachen hiervon entsprechenden Strecke aufintegriert wird.
- 5. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die sämtlichen Farbwerkszonen zugeordneten Vorlagen gleichzeitig verarbeitet werden.
- 6. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Frequenzitensität im Rahmen einer beliebigen, das ganze Frequenzspektrum abdeckenden Anzahl einander nicht überdeckender, vorzugsweise gleich breiter Frequenzbereicheermittelt wird, wobei die einzelnen Frequenzbereiche (14) aus dem sich ergebenden akustischen Frequenzband herausgefiltert werden.
- 7· "Verfahren nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen Frequenzbereiche (14·) nacheinander aus dem aufgenommenen Frequenzband herausgefiltert werden.
- 8. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche 6 bis 7i dadurch gekennzeichnet, daß die Frequenzintensität im Rahmen von 10 bis 20, vorzugsweise 15 gleich breiten Frequenzbereichen (i4-) ermittelt wird.
- 9- Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß Licht, vorzugsweise zernacktes Licht, mit bekanntem Spektrum, insbesondere verstärktes Tageslicht, Verwendung findet.
- 10. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach einem der vorhergehenden Ansprüche bei einer Mehrfarbendruckmaschine mit Farbwerken mit einer Einrichtung zur Regelung der aus einem Farbspeicher gespeisten, zonenweisen Farbzufuhr, insbesondere mit einer Einrichtung zur-Regelung von die Farbzufuhr beeinflussenden Zonenschrauben (15)<gekennzeichnet durch mindestens einen mit von einer mit Licht beaufschlagbaren Vorlage (Papierbahn 1) zonenweise remittiertem Licht beaufschlagbaren Licht druckwandler (4·), dessen Ausgangssignale mittels eines akustischen Sensors (7) aufnehmbar und auf einen akustischen Empfänger (8) übertragbar sind, dem eine das zugeordnete Spektrum in eine beliebige Anzahl von Frequenzbereichen ein-teilende Frequenzfiltereinrichtung (9) nachgeordnet ist, deren den einzelnen Frequenzbereichen (14·) zugeordnete Ausgangswerte zonenweise mittels einer nachgeordneten Bewertungseinrichtung (Rechner 10) in den zur Herstellung des Mehrfarbendrucks verwendeten 'Farben zugeordnete Stellgrößen umsetzbar sind.
- 11. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß pro Farbwerkszone jeweils ein Lichtdruckwandler (4-) mit vorgeordneter Lichtquelle (2) und mit nachgeordnetem Empfänger (8) und diesem zugeordneter Frequenzfiltereinrichtung (9) vorgesehen ist.
- 12. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Lichtdruckwandler (4·) einen Glaskörper (5) enthält.
- 13. Vorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß der Glaskörper (5) aus mit Fremdatomen so dotiertem Glas besteht, daß der Lichtdruck über dem ganzen Spektrum nahezu konstant ist.
- 14·. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche 12 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß der Glaskörper (5) in einem lichteingangsseitig offenen Gehäuse (6) angeordnet ist.
- 15· Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche 10 bis 14·, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Lichtdruckwandler (4) mit entsprechend seiner Eigenfrequenz zerhacktem Licht beaufschlagbar ist.
- 16. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche 10 bis 15, dadurch nokennzeichnet, daß der akustische Sensor (7) als am Lichtdruckwandler (4·) anliegendes Mikrophon ausgebildet ist.
- 17· Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche 10 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß der akustische Empfänger (8) als das ganze Frequenzspektrum aufnehmender Panoramaempfänger ausgebildet ist.
- 18. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche 10 bis 17ί dadurch gekennzeichnet, daß dem akustischen Empfänger (8) eine von einem Rechner (10) auf jeden Frequenzbereich (14) einttellbare und entsprechend abfragbare Frequenzfiltereinrichtung (9) nachgeordnet ist.19« Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche 10 bis 18, dadurch gekennzeichnet, daß mittels des eine Bewertungseinrichtung bildenden Rechners (10) den einzelnen Farbwerkszonen sämtlicher Farbwerke zugeordnete Stellglieder (Stellmotoren 17, Zonenschrauben 15) ansteuerbar sind.
Priority Applications (4)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19833314333 DE3314333A1 (de) | 1983-04-20 | 1983-04-20 | Verfahren und vorrichtung zur regelung der farbzufuhr zu den farbwerken einer mehrfarbendruckmaschine |
| US06/595,212 US4541336A (en) | 1983-04-20 | 1984-03-30 | Method and device for controlling the supply of ink to the inking units of a multi-color printing press |
| EP84104326A EP0123257A3 (de) | 1983-04-20 | 1984-04-17 | Verfahren und Vorrichtung zur Regelung der Farbzufuhr zu den Farbwerken einer Mehrfarbendruckmaschine |
| JP59081023A JPS6034859A (ja) | 1983-04-20 | 1984-04-20 | 多色印刷機のインキユニツトへのインキの供給を制御する方法と装置 |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19833314333 DE3314333A1 (de) | 1983-04-20 | 1983-04-20 | Verfahren und vorrichtung zur regelung der farbzufuhr zu den farbwerken einer mehrfarbendruckmaschine |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3314333A1 true DE3314333A1 (de) | 1984-10-25 |
Family
ID=6196894
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19833314333 Ceased DE3314333A1 (de) | 1983-04-20 | 1983-04-20 | Verfahren und vorrichtung zur regelung der farbzufuhr zu den farbwerken einer mehrfarbendruckmaschine |
Country Status (4)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US4541336A (de) |
| EP (1) | EP0123257A3 (de) |
| JP (1) | JPS6034859A (de) |
| DE (1) | DE3314333A1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4209165A1 (de) * | 1991-03-21 | 1992-09-24 | Wifag Maschf | Verfahren zur einstellung der rasterpunktgroessen fuer eine offset-rotationsdruckmaschine |
Families Citing this family (10)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4649502A (en) * | 1983-11-04 | 1987-03-10 | Gretag Aktiengesellschaft | Process and apparatus for evaluating printing quality and for regulating the ink feed controls in an offset printing machine |
| US5182721A (en) * | 1985-12-10 | 1993-01-26 | Heidelberger Druckmaschinen Aktiengesellschaft | Process and apparatus for controlling the inking process in a printing machine |
| DE3666554D1 (en) * | 1985-12-10 | 1989-11-30 | Heidelberger Druckmasch Ag | Process for controlling the application of colours in a printing machine, printing device equipped therewith and measuring device for such a printing device |
| DE3643720C2 (de) * | 1986-12-20 | 1994-03-10 | Heidelberger Druckmasch Ag | Verfahren zum Ermitteln von Steuer- /Regelgrößen für das Farbwerk von Druckmaschinen |
| US4967379A (en) * | 1987-12-16 | 1990-10-30 | Gretag Aktiengesellschaft | Process for the ink control or regulation of a printing machine by comparing desired color to obtainable color data |
| ES2033128T3 (es) * | 1988-01-14 | 1993-03-01 | Gretag Aktiengesellschaft | Procedimiento y dispositivo para regular el calor de una maquina impresora. |
| US5365847A (en) * | 1993-09-22 | 1994-11-22 | Rockwell International Corporation | Control system for a printing press |
| US5791249A (en) * | 1997-03-27 | 1998-08-11 | Quad/Tech, Inc. | System and method for regulating dampening fluid in a printing press |
| JP5598854B2 (ja) | 2010-12-07 | 2014-10-01 | 株式会社日立製作所 | トレーニングシステム |
| CN114248541B (zh) * | 2021-12-21 | 2023-12-08 | 青岛桑纳电气有限公司 | 一种墨键式墨斗出墨量集中控制主板 |
Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2060000A1 (de) * | 1970-12-05 | 1972-06-15 | Hell Rudolf Dr Ing Gmbh | Verfahren und Anordnung zur Regelung der Farbgebung beim Drucken |
| DE3100304A1 (de) * | 1980-01-09 | 1981-11-26 | Dai Nippon Insatsu K.K., Tokyo | Druck-pruefvorrichtung |
Family Cites Families (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3756725A (en) * | 1970-10-12 | 1973-09-04 | Harris Intertype Corp | Measurement and control of ink density |
| US3944732A (en) * | 1975-02-12 | 1976-03-16 | The Board Of Trustees Of The Leland Stanford University | Method and apparatus for improving acousto-electric scanning |
-
1983
- 1983-04-20 DE DE19833314333 patent/DE3314333A1/de not_active Ceased
-
1984
- 1984-03-30 US US06/595,212 patent/US4541336A/en not_active Expired - Fee Related
- 1984-04-17 EP EP84104326A patent/EP0123257A3/de not_active Ceased
- 1984-04-20 JP JP59081023A patent/JPS6034859A/ja active Pending
Patent Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2060000A1 (de) * | 1970-12-05 | 1972-06-15 | Hell Rudolf Dr Ing Gmbh | Verfahren und Anordnung zur Regelung der Farbgebung beim Drucken |
| DE3100304A1 (de) * | 1980-01-09 | 1981-11-26 | Dai Nippon Insatsu K.K., Tokyo | Druck-pruefvorrichtung |
Non-Patent Citations (1)
| Title |
|---|
| Elektronik 14/1981, S. 35-41, Oberflächenwellen- Bauelemente * |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4209165A1 (de) * | 1991-03-21 | 1992-09-24 | Wifag Maschf | Verfahren zur einstellung der rasterpunktgroessen fuer eine offset-rotationsdruckmaschine |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| JPS6034859A (ja) | 1985-02-22 |
| US4541336A (en) | 1985-09-17 |
| EP0123257A3 (de) | 1986-10-15 |
| EP0123257A2 (de) | 1984-10-31 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2253189C3 (de) | Verfahren und Vorrichtung zur maschinellen Kontrolle der Farbdichte von auf eine laufende Bahn aufgebrachten Druckfarben | |
| EP1744884B1 (de) | Verfahren zur ermittlung von farb- und/oder dichtewerten und für das verfahren ausgebildete druckeinrichtung | |
| EP0659559B1 (de) | Verfahren zur Steuerung der Farbführung bei einer Druckmaschine | |
| DE2150319A1 (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Bestimmen der Farbdichte von Farbreproduktionen | |
| DE19802920B4 (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Farbregelung in Druckmaschinen | |
| DE2947791A1 (de) | Einrichtung zur farbueberwachung von bogen- oder bahnfoermigen, in bewegung befindlichen materialien, insbesondere der druckmaterialien von druckmaterialien von druckmaschinen | |
| DE3314333A1 (de) | Verfahren und vorrichtung zur regelung der farbzufuhr zu den farbwerken einer mehrfarbendruckmaschine | |
| DE4229267A1 (de) | Verfahren zur Steuerung des Druckprozesses auf einer autotypisch arbeitenden Druckmaschine, insbesondere Bogenoffsetdruckmaschine | |
| DE4109744C2 (de) | Verfahren zur Ermittlung der Flächendeckung einer druckenden Vorlage, insbes. einer Druckplatte, sowie Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens | |
| EP0007009B1 (de) | Verfahren zum Anzeigen von Stellgrössen zum Steuern einer Rotationsdruckmaschine | |
| DE3800877A1 (de) | Verfahren zum messen von dublierverschiebungen | |
| EP0744289B1 (de) | Verfahren zur Regelung einer Feuchtmittelmenge | |
| DE3148076A1 (de) | Anordnung zum messen und steuern der farbdichte eines drucks | |
| DE4237004A1 (de) | Verfahren zur Online-Farbregelung von Druckmaschinen | |
| EP0860276B1 (de) | Vorrichtung und Verfahren zur Durchführung von qualitätsmanagement | |
| DE19537807C1 (de) | Verfahren zum Feststellen von Schichten | |
| CH697367B1 (de) | Vorrichtung und Verfahren zur Erfassung und Auswertung eines Bildes von einem vorbestimmten Auschnitt eines Druckerzeugnisses. | |
| EP2727730A1 (de) | Verfahren zur Regelung der Farbgebung in einer Offsetdruckmaschine | |
| DE2313528C3 (de) | Vorrichtung zum schnellen Erfassen und Charakterisieren von Farbtönen opaker oder transparenter Bereiche auf schnellaufenden, durchgehend oder partiell eingefärbten Materialbahnen | |
| DE102007011344B4 (de) | Verfahren zur Farbmessung bei Druckmaschinen | |
| DE102022108751A1 (de) | Verfahren zum Betreiben einer Tintenstrahldruckmaschine zum Erzeugen reproduzierbarer Druckergebnisse | |
| DE3334019A1 (de) | Verfahren und vorrichtung zur einstellung der den farbzonen eines farbwerks zugeordneten dosierorgane | |
| EP0734862B1 (de) | Verfahren zum Feststellen von Farbverschmutzungen | |
| DE4341011A1 (de) | Verfahren zur Steuerung der Zufuhr von Druckfarbe bei einer Druckmaschine | |
| EP1033247B1 (de) | Verfahren zur Steuerung der Farbgebung einer Druckmaschine |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OP8 | Request for examination as to paragraph 44 patent law | ||
| 8131 | Rejection |