DE3313182A1 - Anordnung zum regeln der leistungsuebertragung eines vierradgetriebenen kraftfahrzeugs - Google Patents
Anordnung zum regeln der leistungsuebertragung eines vierradgetriebenen kraftfahrzeugsInfo
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Description
■;■·-;;. - 3313τs2
5/122 -J- Fuji Jukogyo K.K.
Anordnung zum Regeln der Leistungsübertragung eines vierradgetriebenen Kraftfahrzeugs
Priorität: 14. April 1982 Japan 57-63009
Die Erfindung betrifft eine Anordnung für ein vierradgetrieben.es
Fahrzeug zum automatischen Umschalten der Übertragung
sanordnung des Fahrzeugs vom Zweiradantrieb in den Vierradantrieb, wenn wenigstens eines der Räder des
Fah rzeugs rutscht.
Bei einem bekannten vierradgetriebenen Fahrzeug wird eine
Leistungsübertragungsanordnung für den Vierradantrieb
wahlweise in eine Vierradantriebsanordnung umgeschaltet,
indem eine Kupplung eingerückt wird, die von Hand durch
einen Wahlhebel betätigt wird.
Wenn das Fahrzeug auf rutschiger, eisiger oder schneebedeckter
Straße mit Zweiradantrieb fährt, soll die ubertragungsanordnung
in die Vierradantriebsanordnung umgeschaltet werden, um zu verhindern, daß die Räder rutschen.
Wenn der Umschaltvorgang nach dem Rutschen aufgrund einer Fehleinschätzung des Rutschens durch den Fahrer ausgeführt
wird, kann das Rutschen nicht unterbrochen oder verringert werden. Es ist deshalb notwendig, die Übertragungsanordnung
in den Vierradantrieb in der ersten Phase des Rutschens
umzuschalten.
Um diese Forderung zu erfüllen, ist eine automatische Regelanordnung für eine Vierradantriebsanordnung vorgeschlagen
worden (JP-OS 56-155857). Das Rutschen der Rader kann festgestellt werden, indem eine übermäßige Winkelbeschleunigung
der Antriebsräder abgetastet wird. Die
Anordnung ist demgemäß mit einem Rutschfestste11kreis
versehen, der ein Kupplungssignal erzeugt, wenn die Winkelbeschleunigung
der Antriebsräder einen vorbestimmten
- IT- ^-
Bezugswert übersteigt. Das KupplungssignaL bewirkt, daß
die Kupplung einrückt, so daß die Zweiradantriebsanordnung
automatisch in die Vierradantriebsanordnung umgeschaltet
wird.
Dabei ist zu beachten, daß ein schnelles Starten und eine
starke Beschleunigung auch eine Winkelbeschleunigung.verursachen.
Um die Winkelbeschleunigung beim Rutschen der
Räder zu unterscheiden, wird der Bezugswert auf einen
Wert eingestellt, der höher als der höchste Wert ist, der durch die schnelle Beschleunigung beim größten Drehmoment
verursacht wird.
In diesem Zusammenhang ist zu beachten, daß die Antriebskraft
abnimmt, wenn die Fahrzeuggeschwindigkeit zunimmt.
Fig. 5 zeigt die Beziehung zwischen der Fahrzeuggeschwindigkeit
und der Antriebskraft, wobei a, b, c und d die
Antriebskraftkurven jeweils im ersten, zweiten, dritten
und vierten Getriebegang sind und e eine maximale Antriebskraftkurve
ist. Die Winkelbeschleunigung beim Rutschen
nimmt ab, wenn die maximale Kraft e abnimmt, nämlich wenn
die Fahrzeuggeschwindigkeit zunimmt. Wenn der Bezugswert
zum Feststellen des Rutschens auf einen hohen Wert eingestellt
wird, kann deshalb das Rutschen beim Fahren mit hoher Geschwindigkeit nicht festgestellt werden. Der Bezugswert sollte deshalb entsprechend der Änderung der Fahrzeuggeschwindigkeit
geändert werden.
Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, eine Anordnung zu schaffen, bei welcher der Bezugswert zum Feststellen
des Radrutschens entsprechend der Änderung der Fahrzeuggeschwindigkeit
geändert wird, wodurch das Rutschen zuverlässig in der ersten Stufe des Rutschens festgestellt
werden kann.
Gelöst wird diese Aufgabe durch die Merkmale des Anspruchs
Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen
angegeben.
Die Erfindung wird beispielhaft anhand der Zeichnung erläutert,
in der sind
Fig. 1 eine schematische Ansicht einer Übertragungsanordnung,
bei der die Erfindung angewendet ist,
Fig. 2 ein BLockscha LtbiLd einer Regelschaltung für die
Anordnung der Erfindung,
Fig.3 ein Blockschaltbild einer weiteren Ausführungsform
einer Regelschaltung,
Fig. 4 ein Flußdiagramm und
Fig. 5 eine Darstellung der Beziehung zwischen der Fahrzeuggeschwindigkeit
und der Antriebskraft.
Gemäß Fig. 1 ist eine Kurbelwelle 1 eines auf einem Fahrzeug
angebrachten (nicht dargestellten) Motors mit einer Turbinenwelle
3 über einen Drehmomentwandler 2 verbunden. Die
TurbinenweLle 3 steht in Wirkungseingriff mit einer automatischen
übertragungsvorrichtung 4.
Die automatische übertragungsvorrichtung 4 enthält ein
Planetenzahnrad 5, Kupplungen 6 und 7, eine Einwegkupplung
8, eine Bremse 9 und ein Bremsband 10.
Die Ausgangsleistung der automatischen übertragungsvorrichtung
wird auf eine Ausgangswelle 11 übertragen, auf
der ein Zahnrad 12 fest angebracht ist, das in ein Zahnrad
13 eingreift. Das Zahnrad 13 ist e i nstücki g -mi t ~ei ner
Welle 16 eines Antriebsritzels 17 ausgebildet, das in
ein Kronenzahnrad 15 einer Enduntersetzungsvorrichtung
14 für die Vorderräder des Fahrzeugs eingreift. Die Welle
16 ist mit einer Übertragungsantriebswelle 18 verbunden,
die sich nach hinten erstreckt und die mit einem ersten
Übertragungszahnrad 20 einer übertragungsvorrichtung
verbunden ist. Das erste Übertragungszahnrad 20 steht
in Wirkungsverbindung mit einer hydraulischen Kupplung
22 über ein zweites Übertragungszahnrad 21. Die hydraulische
Kupplung 22 ist so ausgebildet, daß sie durch Drucköl eingerückt wird, das durch eine ölpumpe 26 zugeführt
wird. Das Abtriebsorgan der hydraulischen Kupplung 2 2
steht in Wirkungsverbindung mit einer Enduntersetzungsvorrichtung
25 für die Hinterräder über eine Hinterantriebswelle
23 und eine Kardanwelle 24.
Die öldruckregeLanordnung enthält ein elektromagnetisches
Umschaltventil 27. Das Ventil 27 enthält einen Schieber
34, der mit einer Stange eines Elektromagneten 32 verbunden
ist, eine Feder 33 zum Vorspannen des Schiebers nach rechts, eine Einlaßmündung 29, eine Auslaßmündung 30 und eine
Abflußmündung 31. Die Einlaßmündung 29 steht in Verbindung mit der Ölpumpe 26 in der automatischen Getriebevorrichtung
4 über einen Kanal 55 und die Auslaßmündung 30 steht mit
der hydraulischen Kupplung 22 über einen Kanal 28 für
deren Einrücken in Verbindung. Die ölpumpe 26 ist mit
einer Turbine des Drehmomentwandlers 2 durch eine ölpumpenantriebswelle
verbunden, die sich in der Turbinenwelle 3 erstreckt.
In dem dargestellten entregten Zustand des Elektromagneten
32 ist die Einlaßmündung 29 geschlossen und steht die
Auslaßmündung 30 in Verbindung mit der Abflußmündung
Die hydraulische Kupplung 22 ist somit ausgerückt. Wenn
der Elektromagnet 32 erregt wird, wird der Schieber 34
nach links verschoben, so daß die Abflußmündung 31 geschlossen
wird und die Einlaßmündung 29 in Verbindung mit der Auslaßmündung 30 kommt, um die hydraulische Kupplung
22 einzurücken.
Gemäß Fig. 2 ist ein Handschalter 36 an einem Wahlhebel
35 der automatischen übertragungsvorrichtung 4 angebracht
und elektrisch zwischen den Elektromagneten 32 und eine
Batterie 37 in Reihe geschaltet. Ein elektrisch betätigter
Schalter 38 ist des weiteren parallel zu dem Handschalter
36 geschaltet. Der Elektromagnet 32 wird somit erregt,
indem der Schalter 36 oder 38 geschlossen wird, um den Vierradantrieb herzustellen.
Um die Drehzahl der Vorderräder abzutasten, ist ein Vorderraddrehzahl
füh I er 40 nahe dem zweiten Übertragungszahnrad
21 vorgesehen. Der Fühler 40 erzeugt auch Ausgangsimpulse
in Abhängigkeit von den Drehzahlen, die einem Winkelbeschleunigungsfest
ste 11 kreis 41 und einem Fahrzeuggeschwindigkeitsfeststellkreis
43 zugeführt werden. Jeder Feststellkreis zählt die Zahl der EingangsimpuI se in der Periode
zwischen den Taktimpulsen, die von einem Taktimpu I sgenerator
45 zugeführt werden, so daß jeweils das Fahrzeuggeschwindigkeit
ssi gna I und das Winkelbeschleunigungssignal
erzeugt werden. Das Fahrzeuggeschwindigkeitssignal wird einem Bezugswert einstellkreis 44 zugeführt. Der Bezugswert ei ns te 11 k rei s 44 erzeugt ein Ausgangssignal als Bezugswert, das abnimmt, wenn das Fahrzeuggeschwindigkeitssignal
zunimmt. Beide Ausgangssignale der Kreise 41 und 44 werden
einem Komparator 42 zugeführt, der ein Ausgangssignal
erzeugt, wenn das Winkelbeschleunigungssignal höher als
der Bezugswert ist. Das Ausgangssignal des Komparators
42 bewirkt, daß der Schalter 38 schließt, um die Kupplung
22 einzurücken.
Gemäß Fig. 3, die eine weitere Regelschaltung zeigt, werden
AusgangsimpuL se des VorderraddrehzahIfühLers 40 einem
Zähler 46 zugeführt, der die Impulse für eine Periode zählt, um ein Fahrzeuggeschwindigkeitssignal V1 zu erzeugen.
Das Fahrzeuggeschwindigkeitssignal V1 wird in
einem Register 48 in einem RAM 47 über eine CPU 52 gespeichert. Andererseits wird ein Fahrzeuggeschwindigkeitssignal
V-, das eine bestimmte Zeit vorher erhalten worden
ist, in einem Register 49 gespeichert. In einem ROM 50 wird die erste Dimensionstabellenkarte der Bezugswerte
entsprechend der Beziehung der Fig. 5 gespeichert. Ein Bezugswert Ck entsprechend der Fahrzeuggeschwindigkeit
V1 wird von dem ROM 50 durch die CPU 52 gelesen und in
einem Register 51 gespeichert. Die CPU 52 arbeitet daraufhin,
um eine Winkelbeschleunigung durch Subtrahieren der
Fahrzeuggeschwindigkeit Vn von der Fahrzeuggeschwindigkeit
V. zu erhalten. Die Winkelbeschleunigung wird dann mit
dem Bezugswert 0\ verglichen und ein Ausgangssignal wird
von der CPU erzeugt, wenn die Winkelbeschleunigung höher
als der Bezugswert ist. Das Ausgangssignal wird dem Schalter
38 über ein Interface 53 zugeführt, um den Schalter zu
schließen. Wenn die Winkelbeschleunigung niedriger als
der Bezugswert ist, wird die Fahrzeuggeschwindigkeit V.
in dem Register 49 als Geschwindigkeit Vn für die folgende
Operation gespeichert. Eine solche Operation wird wiederholt,
um die Leistungsübertragungsanordnung zu regeln.
Fig. 4 zeigt ein Flußdiagramm des Programms.
Gemäß der Erfindung wird somit die Leistungsübertragungsanordnung
automatisch von der Zweiradantriebsanordnung
in die Vierradantriebsanordnung gemäß den Fahrbedingungen geschaltet. Oa der Bezugswert zum Feststellen des Auftretens
des Rutschens mit einem Anstieg der Winkelbeschleunigung
der Antriebsräder· ansteigt, kann eine zuverlässige Feststellung
erhalten werden und kann ein Rutschen durch den Vierradantrieb verhindert werden.
L e ersei te
Claims (4)
1. j Anordnung zum Regeln der Leistungsübertragung eines
vierradgetriebenen Kraftfahrzeugs, gekennzeichnet durch
eine übertragung zum übertragen der Leistung des Motors
auf Haupträder,
eine Kupplung zum wahlweisen übertragen der Leistung auf
Hi Ifsräder,
Abtasteinrichtungen zum Abtasten der Drehzahl der Haupträder
zum Erzeugen von Ausgangssignalen in Abhängigkeit
von der Drehzahl,
eine erste Rechenkreiseinrichtung zum Erzeugen eines Fahrzeuggeschwindigkeitssignals
aus den Ausgangssignalen der Abtasteinrichtungen,
eine zweite Rechenkreiseinrichtung zum Erzeugen eines
Winkelbeschleunigungssignals in Abhängigkeit von den Ausgangssignalen
der Abtasteinrichtungen,
Schaltungseinrichtungen zum Erzeugen eines Bezugswerts
in Abhängigkeit von dem Fahrzeuggeschwindigkeitssignal,
wobei der Bezugswert abnimmt, wenn die Fahrzeuggeschwindigkeit
zunimmt,
Vergleichskreiseinrichtungen zum Vergleichen des Winkelbeschleunigungssignals
und des Bezugswerts miteinander zum Erzeugen eines Ausgangssignals, wenn das Winkelbeschleunigungssignal
höher als der Bezugswert ist, und
S cha Lteinrichtungen, die auf das AusgangssignaL der Vergleichskreise
inrichtungen ansprechen, um die Kupplung
einzurücken, wodurch die Vierradantriebsleistungsübertragung
hergestellt wird.
2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Kupplung eine hydraulische Kupplung ist.
3 . Anordnung nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet,
daß die Abtasteinrichtung ein Fühler zum Erzeugen von
Ausgangs impulsen in Abhängigkeit von den Drehzahlen der
Haupt räder ist.
4. Anordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet,
daß der erste Rechenkreis einen Zähler enthält, der die
Zahl der AusgangsimpuI se der Abtasteinrichtung für eine
vorbestimmte Zeitdauer zählt.
Applications Claiming Priority (1)
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| EP0280544A1 (de) * | 1987-02-27 | 1988-08-31 | Fuji Jukogyo Kabushiki Kaisha | Kraftübertragungs-System für ein Fahrzeug mit Vierradantrieb |
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