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DE3312661A1 - Schaltmechanik fuer zweiweg-trennschalter - Google Patents

Schaltmechanik fuer zweiweg-trennschalter

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Publication number
DE3312661A1
DE3312661A1 DE19833312661 DE3312661A DE3312661A1 DE 3312661 A1 DE3312661 A1 DE 3312661A1 DE 19833312661 DE19833312661 DE 19833312661 DE 3312661 A DE3312661 A DE 3312661A DE 3312661 A1 DE3312661 A1 DE 3312661A1
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DE
Germany
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switching
switch
disc
gear stick
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Application number
DE19833312661
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English (en)
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DE3312661C2 (de
Inventor
Günter 4030 Ratingen Leonhardt
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Calor Emag AG
Original Assignee
Ritter Starkstromtechnik & Co GmbH
RITTER STARKSTROMTECH
Ritter Starkstromtechnik & Co 4600 Dortmund GmbH
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Publication date
Application filed by Ritter Starkstromtechnik & Co GmbH, RITTER STARKSTROMTECH, Ritter Starkstromtechnik & Co 4600 Dortmund GmbH filed Critical Ritter Starkstromtechnik & Co GmbH
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Publication of DE3312661A1 publication Critical patent/DE3312661A1/de
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H31/00Air-break switches for high tension without arc-extinguishing or arc-preventing means
    • H01H31/02Details
    • H01H31/04Interlocking mechanisms
    • H01H31/10Interlocking mechanisms for interlocking two or more switches
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H31/00Air-break switches for high tension without arc-extinguishing or arc-preventing means
    • H01H31/003Earthing switches

Landscapes

  • Driving Mechanisms And Operating Circuits Of Arc-Extinguishing High-Tension Switches (AREA)

Description

  • Schaltmechanik für Zweiweg-Trennschalter Die Erfindung betrifft Maßnahmen nach den Merkmalen des Oberbegriffes des Anspruches 1.
  • Der Vorteil des an sich bekannten Zweiweg-Trennschalters ist offensichtlich, er begründet sich einerseits auf Einsparung an Material und zum anderen auf den geringen Raumbedarf, was angesichts der gedrängten Bauweise der o.a. Schaltzellen besonders zu werten ist.
  • Die Betätigung eines derartigen Zweiweg-Trennschalters liefert Probleme eigener Art. Die gegenseitige Verriegelung der beiden Trennfunktionen entfällt systembegründet.
  • Es entspricht nicht der Gepflogenheit, zwei AUS-Schaltbezw. EIN-Schalthandlungenmit nur einem manuellen Betätigungselement auszuführen. Unzulässig ist es, wenn für zwei gleichartige Schaltfunktionen, beispielsweise das EIN-Schaltender Sammelschiene und das DEIN-Schalten der Erdung manuell in unterschiedlichen Bewegungsrichtungen ausgeführt wird. Solches ergibt sich zwangsläufig bei Verwendung eines einfachen Gestängeantriebes bgzw. bei einem einfachen Kegelradantrieb.
  • Ein Verwechseln der Schalthandlungen muß völlig ausgeschlossen werden. In beiden :EiN-Schaltstellungen sind starre Verriegelungen gegen das von elektrodynamischen Stromkräften hervorgerufene Auftrennen der Kontakte vorzusehen.
  • Die hierzu verwendete Mechanik muß einfach und wartungsarm sein, sie muß sich auch beim Festsetzen infolge unzulässiger Wartung und Lagerung nach langer Standzeit durch Anwendung äußerer Gewalt freischalten lassen. Das bedeutet Verzicht auf auf federnde Klinken und ähnliche Bauelemente.
  • Der Erfindungsgegenstand beschäftigt sich mit der Lösung dieser vielfältigen Aufgabenstellung in einfacher Weise, er wird im folgenden an Hand beigefügter Zeichnungen in beispielhafter Ausführungsform näher erläutert.
  • Fig.1 zeigt als Ubersicht die schematische Darstellung einer gekapselten und geschotteten Schaltzelle im Mittelspannungsbereich mit einphasiger Unterteilung.
  • Dargestellt ist der Kabelendverschluß 1 in der Kabelkammer 2. Links außerhalb dieser Kammer 2 sind Spannungswandler 3 und Stromwandler 4 angeordnet, die mit ihren isolierstutzen dichtend durch die Gehäusewandung greifen. Der Leistungsschalterpol 5 ist in der Leistungsschaltkammer 6 angeordnet. Die elektrische Verbindung erfolgt durch gasdichte Isolierdurchführungen 7.
  • In der Trennschaltkammer 8 ist der Zweiweg-Trennschalter 9 angeordnet, der einerseits eine elektrische Verbindung zum Sammelschienenkontakt 10 zum anderen zum Erdungskontakt 11 herstellen kann. Sein Antrieb 12 befindet sich außerhalb des Gehäuses. Durch die Isolierdurchführung erfolgt die Verbindung zur Sammelschiene 13, die durch die Sammelechienenkammer 14 verläuft.
  • In diesem Zusammenhang ist nur die Trennschaltkammer 8 einschließlich des Antriebes 12 von Belang. Der durch die strichpunktierte Linie 15 umgrenzt Raum wird in beispielhafter Ausführungsform in Fig. 2 dargestellt.
  • Zu erkennen ist die Trennschaltkammer 8, rechtsseitig von dem Gußgehäuse 16 begrenzt und linksseitig von dem Deckel 17 verschlossen.
  • Die elektrische Verbindung des ortsfesten Leiters 18 zu der Leistungsschaltkammer 6 erfolgt durch den isolierten Scheibenstützer 19.
  • Auf dem freien Ende des ortsfesten Leiters 18 ist das Trennmesser 9 schwenkbar gelagert. Es ist in AUS-Stellung gezeichnet.
  • Wird das Trennmesser 9 mittels Isolierstange 20 und Hebel 21, der auf der Schaltwelle 22 befestigt ist, mittels Drehung letzterer in Pfeilrichtung A verschwenkt, erfolgt nach dem Eingriff auf das Kontaktstück 10 eine EIN-Schlatung der Sammelschiene.
  • Wird das Trennmesser 9 mittels gleicher Mechanik in Pfeilrichtung B verschwenkt, erfolgt nach dem Eingriff auf das Erdungskontaktstück 11 eine EIN-Schaltung der Erdung. Hierzu muß die Schaltwelle 22 in entgegengesetzter Drehrichtung gedreht werden.
  • Die Schaltwelle 22 greift dichtend durch das Gehäuse 16 und trägt außerhalb desselben den Hebel 23, an dessen freiem Ende die Lenker 24 u. 25 gelagert sind.
  • Rechts sind in dem Lagerbock 26 zwei parallele Scheiben 27 u. 28 frei drehbar gelagert. Der Lenker 24 ist auf der Scheibe 27 und der Lenker 25 auf der Scheibe 28 gelagert. Beide Scheiben besitzen auf ihren Mantelflächen Bohrungen 29 u. 30 zum kraftschlüssigen Einstecken des Schaltknüppels 31.
  • Die Wirkungsweise dieser Lenkmechanik wird in den folgenden Fig. näher erläutert. In Fig. 3 ist die in Fig.2 dargestellte Schaltposition gezeichnet. Fig. 4 zeigt dazu die Draufsicht. Erkennbar sind die Schaltwelle 22 die Lenker 24 u. 25, die Scheiben 27 u. 28, die hier auf dem ortsfesten Bolzen 32 frei drehbar gelagert sind, und schließlich die Bohrungen 29 u. 30. Außerdem ist die ortsfeste Blende 33 vorgesehen mit einer Aussparung durch die die Bohrungen 29 u. 30 von außen zugänglich sind. Auf der Mantelfläche der Scheiben 27 u. 28 sind Vertiefungen vorgesehen, in die jeweils die angedaute ten; ortsfesten Kugelrasten 34 greifen.
  • Für den Hebel 23 gibt es drei Schaltstellungen, die AUS-Stellung (O) die Sammelschienen-EIN-Stellung (SI) und die Erdungs-EIN-Stellung (Ei).
  • Bei der gezeigten AUS-Stellung decken sich beide Bohrungen 29 u. 30. Der Schaltknüppel kann dort wahlweise eingesteckt werden.
  • Soll eine Sammelschienen-EIN-Schaltung erfolgen, wird der Schaltknüppel 31 in die Bohrung 29 gesteckt und manuell nach oben geschwenkt. Damit ergibt sich die in Fig. 5 gezeichnete Stellung. Die Scheibe 27 hat den durch Pfeilrichtung C dargestellten Winkel beschrieben, der Hebel 23 hat sich in Pfeilrichtung D in die SI-Stellung verschwenkt und dabei über den Lenker 25 die Scheibe 28 in Pfeilrichtung E gedreht. ;Damit ist die Bohrung 30 hinter die Blende 33 geschwenkt und von außen nicht mehr zugänglich. Für diese Stellung gibt es, wie für alle weiteren, entsprechende Vertiefungen für die Kugelrasten 34. Wie unschwer zu erkennen, ist der Lenker 24 in eine sogenannte Totpunktstellung gelangt, damit ist der Hebel 23 und das Schaltmesser 9 in dieser EIN-Stellung fest verriegelt. Der Schaltknüppel 31 ist bereits wieder herausgezogen.
  • Da jetzt nur die Bohrung 29 zugänglich ist, kann für die folgende Schalthandlung nur dort der pel 31 eingesetzt werden und gegenläufig zur Pfeilrichtung C eine AUS-Schaltung vorgenommen werden. Damit ist wieder die in Fig. 3 gezeichnete Stellung erreicht.
  • Ein Uberschalten ist ausgeschlossen, da der Schaltknüppel 31 am unteren Rand der Bendenaussparung einen Endanschlag findet.
  • Für eine Erdungs-EIN-Schaltung wird der Schaltknüppel 31 in die nunmehr zugängliche Bohrung 30 gesteckt, wieder erfolgt eine Schwenkbewegung nach oben, bis die in Fig. 6 gezeichnete Stellung erreicht ist. Die Scheibe 28 hat den durch Pfeilrichtung F gekennzeichneten Winkel beschrieben, der Hebel 23 ist in die EIN-Stellung gelangt und hat über den Lenker 24 die Scheibe 27 in Pfeilrichtung H gedreht, damit ist die Bohrung 29 hinter die Blende 33 geschwenkt und unzugänglich geworden.
  • Der Lenker 25 ist in die Totpunktstellung gelangt und damit ist auch in dieser Erdungs-EIN-Stellung das Schaltmesser 9 fest verriegelt.
  • Da nur die Bohrung 30 in dieser Stellung zugänglich istf kann als folgende Schalthandlung nur eine Brdungs-AUS-Schaltung wiederum mit Endanschlag des Schaltknüppels 31 erfolgen.
  • Die beiden Scheiben 27 u. 28 führen stets entgegengerichtete Drehbewegungen aus, ein Umstand, der als Erfindungsmerkmal zu werten ist. Als weiteres Merkmal dient die damit erzielbare Verriegelung durch Totpunktstellung in beiden EIN-Schaltstellungen.
  • In Fig. 7 wird eine Anordnung gezeigt, die im Prinzip mit der Funktion der vorangegangenen identisch ist, wo bei die Scheiben 27 u. 28 übereinander angeordnet sind.
  • Gezeichnet ist die AUS-Stellung, wobei die ausgezogenen Pfeile die Bewegung für eine Sammelschienen-Schaltung und die gestrichelten Pfeile die Bewegung für eine Erdungs-Schaltung andeuten. Der Hebel 23 ist mit zwei unterschiedlichen Lagerstellen für die Lenker 24 u. 25 ausgestattet.
  • Die Schaltstellungs-Anzeige ist zwangsläufig mit den Stellungen der Scheiben 27 u. 28 verbunden. Werden diese seitlich mit Mantelsektoren 35 bestückt und die Blenden vorderseitig entsprechend ausgespart, dann können die auf den Sektoren aufgesetzten Markierungen jeweils die Schaltstellungen anzeigen.
  • In Fig. 8 bis 10 sind übersichtshalber die beiden Scheiben 27 u. 28 nebeneinander dargestellt, ferner ist die jeweilige Stellung der Bohrungen 29 u. 30 markiert.
  • Durch die Aussparungen in der Blende 33 ist von rechts gesehen die jeweilige Schaltstellungskombination zu erkennen und zwar auf der linken Seite den Sammelschienentrennschalter betreffend und auf der rechten Seite den Erdungsschalter betreffend. In Fig. 8 befinden sich beide Systeme in der O-Stellung.
  • In Fig. 9 ist das Trennmesser 9 in Sammelschienen-RIN-Stellung, der Erdungs-Trennschalter in AUS-Stellung.
  • Die Markierungen nach Fig. 8 sind verschwenkt angegeben.
  • in Fig. 10 ist das Trennmesser in Erdungs-EIN-Stellung, demnach ist der Sammelschienen-Trennschalter in AUS-Stellung. Wiederum sind neue Markierungen in das Gesichtsfeld gerückt. Es zeigt sich, daß für jede Scheibe zwei AUS-Markierungen und eine EIN-Markierung vorzusehen ist.
  • Aus dieser Konzeption heraus ergibt sich, daß beide EIN-Schalthandlungen manuell an räumlich getrennter Stelle durch einen Schwenk nach oben ausgeführt werden, daß ferner in beiden EIN-Stellungen das Schaltmesser 9 fest verriegelt ist, und daß zu einer folgenden AUS-Schaltung jeweils nur die dazu erforderliche Bohrung 29 oder 30 zugänglich ist.
  • Im folgenden werden weitere Sicherheitsmaßnahmen angeführt. Um mit Sicherheit eine Verwechselung von Schaltungen auszuschließen, werden weiterhin erfindungsgemäß zwei äußerlich stark kontrastierende Schaltknüppel verwendet, einer für die Sammelschienen-Schaltungen und einer für die Erdungs-Schaltungen. Diese sind an ihren Einsteckenden so unterschiedlich ausgebildet, daß sie sich nur in dazu bestimmten Bohrungen einführen lassen, letztere weisen entsprechend unterschiedliche Querschnittsformen auf. Zum Beispiel ist nach Fig. 13 für die Scheibe 28 mit einer einfachen Bohrung 30 ausgestattet, die Scheibe 27 mit einer vergleichsweise größeren Bohrung 29, die jedoch zusätzlich den Bolzen 37 enthält. Die zugehörigen Schaltknüppel sind also nicht auswechselbar.
  • Gegen unbefugtes Schalten können wie üblich die Betätigungselemente durch abnehmbare Hauben abgedeckt oder mit Sicherheitsschlössern verriegelt werden, Einfacher ist es jedoch, wenn nach Fig. 14 die Bohrung mit einem Gewinde 38 ausgestattet istg zum einen kann dort ein Schaltknüppel vorübergehend als weit sichtbare Schaltstellungsmarkierung eingeschraubt werden, zum anderen aber auch der bündig abschließende Stopfen 39, der sich nur mit einem Spezialschlüssel wieder herausnehmen läßt und zu diesem Zweck in einem Innensechskant den Querstift 40 aufweist.
  • Bei derartigen Sicherungsmaßnahmen ist es ratsam, daß diese nicht zu perfekt ausgelegt sind, sie müssen sich in kritischen Fällen auch ohne Schlüssel behelfsmäßig lösen lassen.
  • Um unsachgemäßes Schalten zu verhindern bezw. deutlich zu kennzeichnen, wird weiterhin vorgeschlagen, eine Maßnahme zu treffen, die verhindert, daß der Schaltknüppel erst dann abgenommen werden kann, wenn der vorgeschriebene Schwenk voll ausgeführt ist. Hierzu wird nach Fig. 11 angegeben, die Aussparung in der Blende als Kulisse 41 auszuführen, der Schaltknüppel 31 erhält dann an seinem Ende den Ansatz 42. Des weiteren wird nach Fig. 12 gezeigt, wie die Kulisse 43 vermengt ist, daß der Schaltknüppel mit der Aussparung 44 zu versehen ist. Auch hier weist die Bohrung einen Bolzen 45 auf, demzufolge in dem Schaltknüppel 31 die Bohrung 46 vorzusehen ist. Hierzu gibt es zahlreiche Variationsmöglichkeiten, die der gleichen Aufgabe gerecht werden.
  • Aus der Gesamtkonzeption heraus ergibt sich im Vergleich zu bekannten Ausführungsformen ein erheblicher Vorteil.
  • Wenn nach langer Standzeit durch fehlende Wartung oder unsachgemäße Lagerhaltung u. U. eine Schwergängigkeit oder ein Festsetzen auftritt, kann diese ohne weiteres durch Anwendung von Gewalt überwunden werden, es gibt keine Sperrklinken, die durch Schwergängigkeit blockieren und somit durch Anwendung von Gewalt abgebrochen werden können.
  • - Leerseite -

Claims (6)

  1. Ansprüche Maßnahme Maßnahme zur Betätigung eines Trennschalters mit drei Schaltstellungen, der vorzugsweise als Sammelschienen-Trennschalter sowie als Erdungs-Trennschalter in gekapselten, isoliergasgefüllten Schaitzellen in gedrängter Bauform im Mittelspannungsbereich verwendet wird, mit pro Phase einem Trennmesser (9), das mittels einer Isolierstange (20) und einem auf der Schaltwelle (22) befestigten Hebel (21) verschwenkt wird, gekennzeichnet dadurch, daß zwei zusätzliche, frei drehbare Scheiben (27 u. 28) vorgesehen sind, die in der Weise überçHebel (23) und Gestänge (24 u. 25) an die Schaltwelle (22) angelenkt sind, daß bei einer Drehbewegung der Schaltwelle (22) die eine Scheibe (28) sich in gleicher Drehrichtung bewegt, während sich die andere Scheibe (27) zugleich in entgegengesetzter Drehrichtung bewegt, wobei zwecks Durchführung einer Schaltung jeweils eine Scheibe (27 oder 28) mittels eingestecktem Schaltknüppel (31) gedreht wird, so daß ausgehend von einer mittleren AUS-Stellung des Schaltmessers (9), wahlweise die eine oder andere Scheibe in gleicher Drehrichtung bewegt, die beiden möglichen EIN-Schaltungen erfolgen.
  2. 2. Maßnahme nach Anspruch 1, gekennzeichnet dadurch, daß beide EIN-Schaltstellungen durch sogenannte Totpunktstellung des Gestänges (24 oder 25) fest verriegelt sind, wobei außerdem die jeweiligen Stellungen der Scheiben (27 u. 28) durch zusätzliche Kugelrasten (34) gesichert sind, die zugleich auch die Sicherstellung in der AUS-Schaltstellung bewirken.
  3. 3. Maßnahme nach den Ansprüchen 1 und 2 gekennzeichnet dadurch, daß während eines EIN-Schaltvorganges mittels des in eine än jeder Scheibe angebrachten Bohrung (29 u. 30) eingesteckten Schaltknüppels (31), beispielsweise in die Bohrung (29) der Scheibe (27), wird automatisch die Bohrung (30) der Scheibe (28) hinter die Aussparung einer Frontblende (33) gedreht und damit unzugänglich gemacht, so daß der folgende AUS-Schaltvorgang unverwechselbar mit der gleichen Scheibe (27) erfolgen muß, mittels derer die EIN-Schaltung vorgenommen wurde.
  4. 4. Maßnahme nach den Ansprüchen 1 bis 3, gekennzeichnet dadurch, daß die Bohrungen (29 u. 30) zum Einstecken des Schaltknüppels in beiden Scheiben (27 u. 28) eine unterschiedliche Querschnittsform aufweisen (Fig. 13), so daß zwei kontrastierende Schaltknüppel erforderlich sind, einer für die Sammelschienen-Schaltungen und einer für die Erdungs-Schaltungen.
  5. 5. Maßnahme nach den Ansprüchen 1 bis 4, gekennzeichnet dadurch, daß Einrichtungen vorgesehen sind, die ein unbefugtes Schalten verhindern, beispielsweise Frontabdeckungen, Sicherheitsschlösser u. dergl., ferner aber auch in die Bohrungen (29 u. 30) einsetzbare, bündige Stopfen (39) die sich nur mittels eines Spezialschlüssels herausnehmen lassen.
  6. 6. Maßnahme nach den Ansprüchen 1 bis 5, gekennzeichnet dadurch, daß Einrichtungen vorgesehen sind, mittels derer sich die Schaltknüppel (31) nur nach vorschriftsmäßig vollzogener Schalthandlung wieder herausnehmen lassen, beispielsweise durch besondere Kulissenausbildung der Blendenaussparung (41 u. 43) in Verbindung mit entsprechend ausgebildeten Schaltknüppelenden (Fig. 11 u. 12).-
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