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DE3312649C2 - Verfahren zum Fixieren eines Lichtwellenleiters in einer Hülle - Google Patents

Verfahren zum Fixieren eines Lichtwellenleiters in einer Hülle

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Publication number
DE3312649C2
DE3312649C2 DE3312649A DE3312649A DE3312649C2 DE 3312649 C2 DE3312649 C2 DE 3312649C2 DE 3312649 A DE3312649 A DE 3312649A DE 3312649 A DE3312649 A DE 3312649A DE 3312649 C2 DE3312649 C2 DE 3312649C2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
wax
optical waveguide
mixture
sheath
casing
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE3312649A
Other languages
English (en)
Other versions
DE3312649A1 (de
Inventor
Diieter 7155 Reichenberg Barth
Wolfgang Dipl.-Ing. 7140 Ludwigsburg Kern
Franz 7150 Backnang Stanzel
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Robert Bosch GmbH
Original Assignee
ANT Nachrichtentechnik GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by ANT Nachrichtentechnik GmbH filed Critical ANT Nachrichtentechnik GmbH
Priority to DE3312649A priority Critical patent/DE3312649C2/de
Publication of DE3312649A1 publication Critical patent/DE3312649A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE3312649C2 publication Critical patent/DE3312649C2/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G02OPTICS
    • G02BOPTICAL ELEMENTS, SYSTEMS OR APPARATUS
    • G02B6/00Light guides; Structural details of arrangements comprising light guides and other optical elements, e.g. couplings
    • G02B6/02Optical fibres with cladding with or without a coating
    • G02B6/02395Glass optical fibre with a protective coating, e.g. two layer polymer coating deposited directly on a silica cladding surface during fibre manufacture

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Optics & Photonics (AREA)
  • Compositions Of Macromolecular Compounds (AREA)
  • Optical Couplings Of Light Guides (AREA)

Abstract

Ein Vergußmaterial zum Fixieren eines lose in einem Schutzschlauch liegenden Lichtwellenleiters besteht aus einem Gemisch von Wachs und viskosem Polyisobutylen. Dieses Gemisch läßt sich wegen seiner guten Fließeigenschaften im erwärmten Zustand sehr leicht in den Raum zwischen dem Schutzschlauch und dem Lichtwellenleiter einbringen und übt auf den Lichtwellenleiter nur einen geringen Druck aus, so daß es nicht zu einer Dämpfungserhöhung kommt.

Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zum Fixieren eines Lichtwellenleiters am Ende einer ihn lose umgebenden Hülle.
  • Beim Verspleißen zweier Lichtwellenleiter z. B. mittels eines Lichtbogens kommt es darauf an, daß die Stirnflächen der Lichtwellenleiter sehr genau zueinander ausgerichtet sind. Dazu werden die Lichtwellenleiter, wie in der Nachrichten Elektronik 36 (1982), Heft 6, S. 250-254 beschrieben, üblicherweise mit ihrem sogenannten Sekundärschutz in Halterungen eingeklemmt. In der Regel besteht der Sekundärschutz aus einer Hülle, worin der Lichtwellenleiter lose liegt. Da in solchen Hüllen die Lichtwellenleiter keine definierte, zentrische Lage haben, ist das Einlegen der Lichtwellenleiter mit einer genauen gegenseitigen Ausrichtung in die Spleißvorrichtung erschwert.
  • Aus dem DE-GM 81 13 501 sind druckgasüberwachte Verbindungsmuffen für optische Kabel bekannt, in deren Kabeldurchführungen eine Vergußmasse eingefüllt ist. In der DE-OS 27 28 642 sind Substanzen beschrieben, die geeignet sind, optische Kabel längswasserdicht zu machen.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren anzugeben, das es ermöglicht, den Lichtwellenleiter unter vergleichsweise geringer mechanischer Beanspruchung desselben am Ende einer ihn lose umgebenden Hülle in einer zum Verspleißen geeigneten Lage sicher und auf einfache Weise zu fixieren.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Merkmale des Anspruchs 1 gelöst.
  • Zweckmäßige Ausführungen der Erfindung nebst einer vorteilhaften Gießvorrichtung gehen aus den Unteransprüchen hervor.
  • Anhand von in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispielen wird anschließend die Erfindung näher erläutert. Es zeigt
  • Fig. 1 eine Gießvorrichtung, und
  • Fig. 2 ein vergossenes Schutzschlauchende.
  • Das Vergußmaterial, welches zum zentrischen Fixieren eines Lichtwellenleiters in einer Hülle verwendet wird, ist beispielsweise ein Gemisch aus 100 Gewichtsteilen Wachs und 50 Gewichtsteilen des unter dem Handelsnamen Oppanol Typ B-10 bekannten Polyisobutylen. Dieses hochviskose Oppanol Typ B-10 verleiht dem Wachs eine gute Haftfähigkeit. Außerdem setzt es die Sprödigkeit des Wachses herunter und verbessert die Elastizität des Wachses vor allem bei niedrigen Temperaturen. Das Oppanol allein hat aufgrund seiner Viskosität keine gute Gießeigenschaft. Erst die Mischung aus Wachs und Oppanol ergibt bei Erwärmung eine flußfähige Masse, die sich sehr gut in den Raum zwischen Hülle und Lichtwellenleiter einbringen läßt, dabei aber nicht zu weit in die Hülle hineinfließt, sondern sich im Endbereich der Hülle konzentriert. Das verwendete Vergußmaterial hat zudem den Vorteil, daß es beim Erkalten nur geringe Kräfte auf den Lichtwellenleiter ausübt und es deshalb nicht zu einer Dämpfungserhöhung kommt.
  • Es ist zweckmäßig dem Gemisch aus Wachs und Oppanol noch einen Farbstoff hinzuzusetzen, der sich von der Farbe der Hülle unterscheidet. Somit läßt sich gerade bei einer durchsichtigen Hülle gut beobachten, wie weit das Vergußmaterial beim Gießen in die Hülle hineinfließt.
  • Die Fig. 1 zeigt eine Vorrichtung mit der das Wachs-Oppanol- Gemisch in den Raum zwischen der Hülle 1 und dem darin zentriert gehaltenen Lichtwellenleiter 2 eingebracht werden kann. Die Vorrichtung besteht aus einem Trichter 3, in dem das Wachs-Oppanol-Gemisch 4 mit Hilfe eines Lötkolbens bis auf ca. 150°C erwärmt, wird bis es aus der Trichteröffnung in die Hülle hineinfließt.
  • Innen an der Trichterwand ist eine Hülse 5 angeordnet, worin die Lötspitze 6 des Lötkolbens gesteckt wird und u. U. noch festgeklemmt wird, so daß über die Hülse und die Trichterwand eine gute Wärmeleitung zwischen der Lötspitze 6 und dem Wachs-Oppanol-Gemisch besteht.
  • In Fig. 2 ist schließlich ein vergossenes Hüllenende dargestellt. Das Vergußmaterial 7 fixiert zum einen den Lichtwellenleiter 2 zentrisch in der Hülle, dichtet zum anderen aber auch das offene Hüllenende gegen Feuchtigkeit ab.

Claims (5)

1. Verfahren zum Fixieren eines Lichtwellenleiters am Ende einer ihn lose umgebenden Hülle, dadurch gekennzeichnet, daß in den Raum zwischen dem Lichtwellenleiter (2) und der ihn lose umgebenden Hülle (1) ein Material (4) in heißem gießfähigem Zustand eingefüllt wird, das aus einem Gemisch von Wachs und bei Raumtemperatur viskosem Polyisobutylen besteht.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Vergußmaterial (4) ein Gemisch aus 100 Gewichtsteilen Wachs und 50 Gewichtsteilen Polyisobutylen verwen det wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß dem Vergußmaterial (4) ein Farbstoff zugemischt wird, der sich von der Farbe der Hülle (1) unterscheidet.
4. Vorrichtung zum Durchführen des Verfahrens nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß ein das Vergußmaterial (4) aufnehmender Trichter (3) mit der Lötspitze (6) eines Lötkolbens wärmeleitend verbunden ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß an der Wand des Trichters (3) eine Hülse (5) angeordnet ist, in die die Lötspitze (6) hineingesteckt ist.
DE3312649A 1983-04-08 1983-04-08 Verfahren zum Fixieren eines Lichtwellenleiters in einer Hülle Expired DE3312649C2 (de)

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DE3312649A1 DE3312649A1 (de) 1984-10-11
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