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DE2440527A1 - Zweiteiliger koppler fuer dielektrische lichtwellenleiter - Google Patents

Zweiteiliger koppler fuer dielektrische lichtwellenleiter

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Publication number
DE2440527A1
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DE
Germany
Prior art keywords
optical waveguide
dielectric optical
coupler according
pin
dielectric
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE2440527A
Other languages
English (en)
Inventor
Michael Robert Matthews
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Post Office
Original Assignee
Post Office
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Post Office filed Critical Post Office
Publication of DE2440527A1 publication Critical patent/DE2440527A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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  • Mechanical Coupling Of Light Guides (AREA)

Description

Dlpi.-lnQ.R.oeETZ«en. Dip».-lng. K. LAMPRECHT Dr.-Ing. R. BEETZ \r.
41-23.1O1P
23. August 1974
THE POST OFFICE, London (Großbritannien)
Zweiteiliger Koppler für dielektrische Lichtwellenleiter
Die Erfindung betrifft einen Koppler für dielektrischen Lichtwellenleiter.
Die Begriffe "Licht" und "optisch" sollen dabei hier die Bereiche des elektromagnetischen Spektrums erfassen, die üblicherweise mit "infrarot", "sichtbar" und "ultraviolett" bezeichnet werden.
Der Begriff "Lichtleitfaser" hat dabei die gleiche Bedeutung wie "dielektrischer Lichtwellenleiter".
83127 Case B)-Me-r (8)
509810/0828
24A0527
Die ideale Kopplungstechnik für Lichtleitfasern muß diö folgenden Forderungen erfüllen:
A. Die hergestellte Kopplung soll eine große Übertragungsgüte besitzen;
B. zur Herstellung der Kopplung soll keine besondere Geschicklichkeit erforderlich sein;
C. die Kopplung soll billig sein;
D. die Kopplung soll zur Herstellung gleichzeitiger (simultaner) Kopplungen zwischen einer großen Anzahl von Lichtleitfasern, wie in einem Kabel, anpaßbar sein.
Herkömmliche Koppler erfüllen selten mehr als eine dieser Forderungen. Zwei herkömmliche Koppeltechniken seien kurz erwähnt: _
Die erste Technik besteht im Aneinanderstoßen der Enden der zu koppelnden beiden Lichtleitfasern und im Verschmelzen 'der Enden miteinander. Diese Technik erfordert die Verwendung komplizierter Positioniergeräte, damit die Lichtleitfasern vor dem Verschmelzen genau positioniert oder in Lage gebracht werden können. Das verlangt ein beträchtliches Geschick des Bedieners und die Verwendung komplexer und teurer Ausrüstung.
Die zweite Technik besteht im Anordnen der zu koppelnden Lichtleitfasern in einer Vertiefung in einer Platte, Zusammenschieben der Enden, Anbringen einer zweiten Platte auf den Fasern und Zusammenklemmen der Platten. Diese Technik ist
schwer an die gleichzeitige Handhabung einer großen Anzahl
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N/
von Fudern anzupassen und erfordert darüber hinaus die Verwendung von Klammern oder Klemmen.
Es ist Aufgabe der Erfindung, unter Vermeiden der genannten Nachteile, einen billigen, leicht zu handhabenden dielektrischen Lichtkoppler hoher Übertragungsgüte vorzusehen , der an das gleichzeitige Koppeln einer großen Anzahl von Lichtleitfasern anpaßbar ist.
In der einfachsten Form wird (vgl. die am gleichen Tag eingereichte deutsche Patentanmeldung des gleichen Anmelders mit dem Prioritätsaktenzeichen GB-i4O22i/73 und dem amtlichen Aktenzeichen P 24 40 528.5) ein Kapillarrohr vorgesehen, in das an jedem Ende die beiden zu koppelnden Lichtleitfasern eingeschoben werden. Die Kapillarbohrung ist an jedem Ende abgeschrägt, um das Einführen der Fasern zu erleichtern. Die Fasern werden in die Kapillarbohrung eingeschoben, bis ihre Enden aneinanderstoßen. Die Kapillarbohrung kann mit einem Brechzahl ausgleichenden Fluid gefüllt sein, um die Übertragungsgüte der Kopplung zu erhöhen.
Bei einem Koppler für dielektrische Lichtwellenleiter zum Licht-Koppeln eines ersten und eines zweiten Längsabschuitts eines dielektrischen Lichtwellenleiters wird die Aufgabe erfindungsgemäß gelöst durch
eine BuchseneJnheit mit einem starr mit dem ersten Längsabschnitt des dielektrischen Lxchtwellenleiters verbundenen Duchsenkörper und mit einem in einer Richtung im Buchsenkürper verschiebbaren Führglied, wobei der erste Längsabsclmitt des dielektrischen Lichtwellenleiters zumindest teilweise in einer sich durch das FUhrglied erstreckenden ersten dielektrischen Lichtwellenleiter-Durchführung angeordnet ist,
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ORIGINAL !NSPEGTED
2U0527
und das Führglied axial zum ersten Längsabschnitt des dielektrischen Lichtwellenleiters bewegbar ist; und
eine Stifteinheit mit einem Stiftkörper, wobei der zweite Längsabschnitt des dielektrischen Lichtwellenleiters teilweise in einer sich durch den Stiftkörper erstreckenden zweiten Durchführung angeordnet und ihr gegenüber starr befestigt ist, wobei
die Stifteinheit so in die Buchseneinheit eingreift, daß die erste und die zweite Durchführung in Deckung gebracht werden und der erste Längsabschnitt des dielektrischen Lichtwellenleiters in die zweite Durchführung einschiebbar ist.
Dabei ist es vorteilhaft, daß zum Licht-Koppeln mehrerer erster und mehrerer zweiter Längsabschnitte dielektrischen Lichtwellenleiters der Buchsenkörper der Buchseneinheit starr mit jedem ersten Längsabschnitt des dielektrischen Lichtwellenleiters verbunden ist, und mehrere Führglieder aufweist, von denen jedes eine erste dielektrische Lichtwellenleiter-Durchführung besitzt und in dem Buchsenkörper in einer Richtung verschiebbar ist, jeder erste Längsabschnitt des dielektrischen Lichtwellenleiters zumindest teilweise in einer ersten dielektrischen Lichtwellenleiter-Durchführung angeordnet ist und die Führglieder axial zu den ersten Längsabschnitten des dielektrischen Lichtwellenleiters bewegbar sind, und
die Stifteinheit ein Stiftglied mit mehreren in dem Stiftglied in einer Richtung verschiebbaren Stiftkörpern aufweist, wobei jeder Stiftkörper eine sich durch ihn erstrekkende zweite Durchführung besitzt und jede der zweiten Längsabschnitte des dielektrischen Lichtwellenleiters teil-
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-S-
weise in einer zweiten Durchführung angeordnet ist, wobei die Buchseneinheit und die Stifteinheit so ausgeführt sind, daß jeder erste Längsabschnitt des dielektrischen Lichtwellenleiters in· eine der zweiten Durchführungen eintreten und eine Lichtkopplung mit einem der zweiten Längsabschnitte des dielektrischen Lichtwellenleiters bilden kann.
Weitere Vorteile bringt es, wenn die Buchseneinheit den dielektrischen Lichtwellenleiter sichernde Halterungen aufweist, die an dem Buchsenkörper starr befestigt sind, und daß jedes Führglied gegenüber jeder Halterung axial frei beweglich ist.
Zum Lichtkoppeln einas Paars erster und zweiter Längsabschnitte eines des elektrischen Lichtwellenleiters ist es vorzuziehen, wenn der Stiftkörper in den Buchsenkörper der Buchseneinheit, der ein Führglied mit der ersten Durchführung besitzt, so eingreift, daß die erste und die zweite Durchführung in Deckung gebracht sind.
Zum Licht-Koppeln mehrerer erster und mehrerer zweiter Längsabschnitte dielektrischer Lichtwellenleiter ist es vorzuziehen, wenn das Stiftglied mehrere Öffnungen aufweist, in jedem der Öffnungen ein Stiftkörper als Gleitsitz angeordnet ist, jeder Stiftkörper eine sich durch ihn erstreckende zweite Durchführung besitzt, wobei jedes Stiftglied mit dem. Buchsenkörper so zusammenwirkt, daß jede erste Durchführung. zu einer zweiten Durchführung in Deckung gebracht ist.
Die Erfindung wird anhand der in der Zeichnung dargestellt ten Ausführungsbeispiele näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 schematisch einen Teil eines Licht-Nachrichtenübertragungssystems, das einen erfindungsgenäßen Koppler verwendet,
Fig. 2 den Überlappungsbereich zwischen zwei dielektrischen Lichtwellenleiter in einem erfindungsgemäßen Koppler für dielektrische Lichtwellenleiter,
Fig. 3 einen Schnitt eines dielektrischen Lichtwellenleiter-Kopplers für ein einzelnes Paar dielektrischer Lichtwellenleiter vor dem Koppeln der Wellenleiter,
Fig. U einen Schnitt durch den dielektrischen Lichtwellenleiter-Koppler nach Fig. 3 nach dem Koppeln der Wellenleiter,
einen dielektrischen Lichtwellenleiter-Koppler für mehrere Paare dielektrischer Lichtwellenleiter,
Fig. 6 einen Schnitt des dielektrischen Lichtwellenleiter-Kopplers nach Flg. 5 durch ein einzelnes Paar der dielektrischen Lichtwellenleiter.
Ein Paar dielektrischer Lichtwellenleiter kann (vgl. die am gleichen Tag eingereichte deutsche Patentanmeldung des gleichen Anmelders mit dem Prioritätsaktenzeichen GB '♦0221/73 und dem amtlichen Aktenzeichen P 24 40 528.5) durch BiI-
den einer Hochleistungs-Stoßverbindung innerhalb eines Glas kapillarrohre mit enger Bohrung zusammengekoppelt werden, wobei (jer Bohrungsdurchmesser wenige yum größer als der /Durchmesser der zu koppelnden Fasern ist.
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Um das Einfädeln oder Einführen der Fasern in das Kapillarrohr zu vereinfachen, ist es notwendig, die Bohrung an den Enden des Rohrs abzuschrägen oder zu fasen. Das kann mittels eines der im folgenden beschriebenen Verfahren erfolgen:
1. Ätzen: Das Kapillarrohr wird mit Wasser gefüllt und in eine ätzende Lösung eingeführt, die aus 80 $ Fluorwasserstoffsäure und 20 ήο Schwefelsäure besteht. Das Wasser verhindert, daß die ätzende Flüssigkeit durch Kapillarwirkung in das Rohr eindringen kann. Nach 10 - 15 min in der Lösung weist das Rohr gut ausgebildete Abschrägungen oder Fasen an jedem Ende auf.
2. Blasen: Große Abschrägungen (Fasen) werden leicht mittels Glasblastechnik erzeugt. Das abgedichtete Ende eines Kapillarrohrs wird erhitzt und mittels Preßluft wird eine Blase geblasen. Wird die Blase durchgeschnitten, so verbleibt das Rohr mit einem sanft abgeschrägten Ende. Eine Abschrägung wird am anderen Ende des.Rohrs in gleicher Weise gebildet.
In Fig. 1 ist eine Hülse oder ein Rohr 1 mit einer Kapillarbohrung 5» die als eine Durchführung dient, mit an jedem Ende der Kapillar.bohrung 5 gebildeten Abschrägurigen 2, mit einem Tauch- oder Immersionsöl gefüllt, das als Brechzahl ausgleichende Flüssigkeit wirkt, und dielektrische Lichtwellenleiter 3 und h sind in die Kapillarbohrung 5 von beiden Enden eingeführt. Die dielektrischen Lichtwellenleiter 3 und k werden geschoben, bis ihre Enden gegeneinanderstoßen. Die Kapillarbohrung 5 hält die Enden der dielektrischen Lichtwellenleiter 3 und k so, da3 die Kerne Re gister .halten oder genau zusammenpassen, d. h. daß die Quer-
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schnittsflächen der beiden Kerne im wesentlichen zueinander in Deckung gebracht sind. Das Immersionsöl vermindert die Fehlanpassung der Brechzahlen an den Enden der beiden Fasern und erhöht die optische Güte des Koppeins, was eine gute Licht-Kopplung gewährleistet, so daß Licht von einem dielektrischen Lichtwellenleiter zum anderen mit geringer Schwächung übertragen wird.
Die Enden der dielektrischen Lichtwellenleiter 3» ^ werden durch "Kratzen und Ziehen" vorgefertigt, indem die Lichtleitfaser mit einem harten Werkstoff, z. B. einen Diamanten, geritzt und dann gezogen wird, bis sie bricht. Solche Bruchstellen sind sauber und im wesentlichen senkrecht zur Faserachse. Die Qualität der sich ergebenden Endflächen der dielektrischen Lichtwellenleiter 3» k kann aus der Symmetrie eines Strahlungsbildes abgeschätzt werden, wenn es auf einem Schirm abgebildet wird.
Für Multimode dielektrische Lichtwellenleiter mit einem Außendurchmesser von 102 /um und einem Rohr mit einem Kapillarbohrungsdurchmesser von 110 /um konnte eine optische Güte der Kopplung, ausgedrückt durch das Verhältnis von Eingangs- und Ausgangsleistung, von 87 - 95 $ erreicht werden. Für Multimode Lichtwellenleiter mit einem Außendurchmesser von 102 /um und einem Rohr mit einem Kapillarbohrungsdurchraesser von 120 /am konnte eine optische Güte von 90 - 9h % erhalten werden.
Beim Bilden einer Kopplung muß unbedingt darauf geachtet werden, daß eine Verunreinigung des Brechzahl ausgleichenden Öls vermieden wird und die Bildung von Luftblasen in dem Brechzahl-Ausgleichsöl vermieden wird, da diese Erscheinungen einen bedeutenden Verlust an optischer Güte verursachen können.
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·"■ 9 ■"
Die KoppelgUte eines Kopplers ist in großem Maße bestimmt durch das Ausmaß, mit dem die Wellenleiter-Kerne in Deckung gehalten werden. Eine theoretische Abschätzung der Koppelgüte kann durch Betrachtung der prozentualen Überlappung der beiden Faserkerne 6, 7 gemäß Fig. 2 erhalten werden·
Fläche des Dreiecks OAB = ^ (r2 -
Fläche des Sektors OAB = Vt2 #/i80° = Fr2cos"1
Fläche des schraffier- J_
, _ -r-o c2 — 1 / d ν /. oA° d / 2 d \ 2
ten Bereichs 8 = //r cos \-=j— )/i80 - -r (r - -τ—) ;
Prozentuale 2 —
Überlappung = 2 (cos"1 (^;)/i 80° - γψ^Ζ, (r - ^)^) · 100.
Daraus ergibt sich die Gleichung für die Licht-Koppelgüte zu:
2 1 ' Güte = 2 (cos-1(^:)/i80O - ^2 (r2 _ ^_)2) . 100 ^%
mit r = Radius des Faserkerns, und
d = Versetzung der beiden dielektrischen Lichtwellenleiter.
Einer Fehlanpassung der Brechzahl der Faserenden ist keine Rechnung getragen. Das Anwenden der genannten Gleichung auf die beiden vorgenannten Fälle ergibt die folgenden Ergebnisse:
1. Außendurchmesser des dielektrischen Lichtwellenleiters 102 /um, Kerndurchmesser des dielektrischen Lichtwellen leiters = 97 /um, Kapillarbohrungsdurchmesser =110 / theoretische Koppelgüte = 89 $»
509810/0828 . ■
2. Außendurchmesser des dielektrischen Lichtwellenleiters = •102 /um, Kerndurchmesser des dielektrischen Lichtwellen-. leiters = 97 /um, Kapillarbohrungsdurchmesser = 120 /um, theoretische Koppelgüte "76 $.
Beide theoretischen Abschätzungen sind gering gegenüber den entsprechenden gemessenen Güten. Die theoretischen Abschätzungen sind die minimalen Koppelgüten, die in jedem Fall zu erwarten sind unter Vernachlässigung anderer Einflüsse außer der Versetzung. Anscheinend tritt eine geringe Selbstausrichtung der dielektrischen Lichtwellerileiter in dem Kapillarrohr auf. Das ist sehr wahrscheinlich das Ergebnis von Oberflächenspannungswirkungen infolge des Brechzahl -Ausgleichsöls .
Die beschriebene Technik zum Koppeln eines Paars dielektrischer Lichtwellenleiter scheint Kopplungen zwischen Multimode dielektrischen Lichtwellenleitern hoher Güte herstellen zu können ohne Verwendung hochentwickelter komplizierter Ausrichttechniken.
Vorzugsweise ist das Handhaben der dielektrischen Lichtwellenleiter zu vermindern oder zu beseitigen, da das Handhaben leicht zu Verunreinigungen oder zu Brüchen der dielektrischen Lichtwellenleiter führen kann. Die Idealanordnung ist die, bei der die Kopplung hergestellt werden kann, ohne die dielektrischen Lichtwellenleiter handhaben zu müssen, außer bei den relativ idealen Bedingungen, die in einem Fertigungebetrieb herrschen.
Die Fig. 3 und k geben ein einfaches Koppelverfahren *
wieder, das die Notwendigkeit einer Handhabung der dielektrischen Lichtwellenleiter bei der Herstellung der Kopplung
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- ΛΛ -
überwindet. Die Kopplung besteht aus drei Kapillarrohrteilen mit enger Bohrung 9» 10 und 1,1, die nach außen abgeschrägte Bohrungen an den Enden der Rohre haben, und einer Metallhülse 12. Die Rohre 9 und 10 haben einen Bobrungsdurchmesser, der um mindestens 20 /um größer ist als der Durchmesser der dielektrischen Lichtwellenleiter 13 und lh. Das Rohr 9 ist in der Metallhülse 12 eingeklebt und wird"zum unverrückbaren, unverschiebbaren oder starren Befestigen des dielektrischen Lichtwellenleiters 13 in einer Buchseneinheit 25 des Kopplers verwendet, aber das Rohr 10, das als Führglied für den dielektrischen Lichtwellenleiter 13 wirkt, ist frei beweglich, um in der Hülse 12 in einer Richtung gleiten zu können. Das Rohr 11, das eine Stifteinheit 26 des Kopplers bildet, hat einen Bohrungsdurchmesser, der einen engeren S±tz für den dielektrischen Lichtwellenleiter 13 bildet, und der üblicherweise höchstens 15 /um größer als der dielektrische Lichtwellenleiter-Durchmesser ist. Alle Rohre 9» 10 und 11 haben Abschrägungen oder Fasen an jedem Ende. Die beiden Elemente oder Einheiten der Kopplung werden in folgender Weise vorgefertigt: Die zu koppelnden dielektrischen Lichtwellenleiter-Enden werden mittels des Kratz- und Ziehverfahrens vorbereitet. Der dielektrische Lichtwellenleiter 14 wird in das Rohr 11 eingeführt, wo er durch Epoxyharz in seiner Lage gehalten wird. Der dielektrische Lichtwellenleiter 13 wird · durch das Rohr 9 in das Rohr 10 eingeführt, das kurzzeitig durch eine Schraube 15 in der Hülse 12 in Lage gehalten wird. Der dielektrische Lichtwellenleiter 13 wird in dem Rohr 9 durch Epoxyharz gehalten.
Wenn die Kopplung hergestellt werden soll, wird das zuvor mit Immersionsöl gefüllte Rohr in die Metallhülse 12 eingeführt. Nach Lösen der Halteschraube 15 wird das Rohr 10 gegen das Rohr 9 geschoben. In dieser Weise wird das Rohr
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auf den dielektrischen Lichtwellenleiter 13 gefädelt oder geführt, bis die beiden dielektrischen Lichtwellenleiter und 14 sich berühren. Das Rohr 11 wird dann in seiner Lage in der Metallhülse 12 festgeklemmt bzw. -geschraibt.
Die Leichtigkeit, mit der das Rohr 11 auf den dielektrischen Lichtwellenleiter 13 aufgeschoben werden kann, ergibt sich aus der Verwendung von Abschrägungen an den Rohren 10 und 11. Die Abschrägungen gewährleisten, daß das Einführen eines dielektrischen Lichtwellenleiters in das Rohr 10 ermöglicht wird, ohne notwendigerweise die Bohrungen in den Rohren 10 und 11 genau ausgerichtet oder in Deckung gebracht zu haben. Dieses Verfahren hat den großen Vorteil, daß Bauteile verwendet werden, die bei ihrer Herstellung keine große Genauigkeit erfordern.
Durch Anordnen einer Dichtkappe über den Enden jeder Koppeleinheit, nachdem sie in der Fabrik hergestellt worden sind, werden die eingeschlossenen dielektrischen Lichtwellenleiter vollständig vor Brechen und vor Verunreinigungen vor dem endgültigen Herstellen der Kopplung geschützt.
Wenn mehrere dielektrische Lichtwellenleiter-Paare zu verbinden sind, kann eines von zwei Verfahren verwendet werden:
Mehrere Einzelpaare von Kopplungen oder eine einzige Multipaar-Kopplung. Wenn mehrere Einzelpaar-Kopplungen verwendet werden, wird jedes Paar dielektrischer Lichtwellenleiter unter Anwendung der beschriebenen Technik gekoppelt. Es wird wahrscheinlich notwendig sein, die Lagen der Kopplungen in einem kurzen Abschnitt versetzt anzuordnen, damit der Durchmesser des Kabels über dem Kopplungsabschnitt nicht
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wesentlich zunimmt. Wenn eine einzelne Multipaar-Kopplung verwendet wird, so ist es die Aufgabe, Kopplungen zwischen mehreren dielektrischen Lichtwellenleitern gleichzeitig (simultan) zu erzeugen. Ein mögliches Verfahren zur Überwindung dieses Problems ist in den Fiu. 5 und 6 dargestellt. Die Kopplung besteht aus zwei mit kleinen Löchern perforierten Zylindern 16 und 17, von denen jeder mehrere Öffnungen oder kleine Löcher 18 enthält. Der in der Hülse 19 enthaltene Zylinder i6 wirkt als Buchseneinheit 25 und der Zylinder 17 als Stifteinheit 26 des Kopplers. Wenn die beiden Zylinder 16, 17 miteinander verriegelt werden, richten sich die Öffnungen 18 in einem Zylinder zu denen in dem anderen aus. Das wird durch den Längskeil 20 an der Innenseite der den Zylinder 16 umgebenden- Hülse 19 und die in den Zylinder 17 eingeschnittene Keilnut 21 erreicht. Wenn die Stifteinheit 26 in die Buchseneinheit 25 eingreift, greift der Längskeil 20 in die Keilnut 21 ein. Die Stifteinheit 26 und die Buchseneinheit 25 werden durch eine Schraube 2k zusammengehalten.
Jede Öffnung oder jedes kleine Loch hat die gleiche Wirkung wie die Metallhülse der einfachen dielektrischen Lichtwellenleiter-Koppeltechnik, und das Koppeln wird in gleicher Weise durchgeführt, wie das aus Fig. 6 ersehen werden kann, in der gleiche Bezugszeichen für die mit den in den Fig. 3 und k beschriebenen Teilen übereinstimmenden Teile verwendet werden. Das hintere Ende des Zylinders 1.7 ist mit einer Kammer 23 verbunden, in die über eine Einlaßrohrleitung 22 Preßluft eingeführt werden kann. Die Preßluft treibt die Rohre 11 aus den Öffnungen 18 im Zylinder 17 und in die Öffnungen 18 im Zylinder 16, so daß die dielektrischen Lichtwellenleiter 13 in die Rohre 11 eintreten und eine Licht-Kopplung mit den dielektrischen Lichtwellenleitern Ik bilden.
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2U0527
Obwohl alle Ausführungsformen das Koppeln dielektrischer Lichtwellenleiter gleichen Durchmessers beschreiben, ist die'Erfindung auch auf dielektrische Lichtwellenleiter verschiedener Durchmesser anwendbar, vorausgesetzt, die Durchmesserunterschiede sind nicht zu groß.
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Claims (1)

  1. 2U0527
    Patentansprüche
    M. Koppler für dielektrische Lichtwellenleiter zum Licht-Koppeln eines ersten und eines zweiten Längsabschnittes eines dielektrischen Lichtwellenleiters,
    gekennzeichnet durch
    eine Buchseneinheit (25) mit einem starr mit dem ersten Längsabschnitt (13) des dielektrischen Lichtwellenleiters verbundenen Buchsenkörper (12, 16) und mit einem in einer Richtung im Buchsenkörper (12, 16) verschiebbaren Führglied (1O), wobei der erste Längsabschnitt (13) des dielektrischen Lichtwellenleiters zumindest teilweise in einer sich durch das Führglied (1O) erstreckenden ersten dielektrischen Lichtwellenleiter-Durchführung angeordnet ist, und das Führglied (10) axial zum ersten Längsabschnitt (13) des dielektrischen Lichtwellenleiters bewegbar ist; und
    eine Stifteinheit (26) mit einem Stiftkörper (ii), wobei der zweite Längsabschnitt (i4) des dielektrischen Lichtwellenleiters teilweise in einer sich durch den Stiftkörper (11) erstreckenden zweiten Durchführung angeordnet und ihr gegenüber starr befestigt ist, wobei
    die Stifteinheit (26) so in die Buchseneinheit (25) eingreift, daß die erste und die zweite Durchführung in Dekkung gebracht werden und der erste Längsabschnitt (13) des dielektrischen Lichtwellenleiters in die zweite Durchführung einschiebbar ist.
    2. Koppler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zum Licht-Koppeln mehrerer erster und mehrerer zweiter Längs-
    509810/0828
    -Λ6 -
    2U0527
    abschnitte (13> 1^0 eines dielektrischen Lichtwellenleiters
    der Buchsenkörper der Buchseneinheit (25) starr mit jedem ersten Längsabschnitt (13) des dielektrischen Lichtwellenleiters verbunden ist, und mehrere Führglieder (1O) aufweist, von denen jedes eine erste dielektrische Lichtwellenleiter-Durchführung besitzt und in dem Buchsenkörper (16) in einer Richtung verschiebbar ist, jeder erste Längsabschnitt (13) des dielektrischen Lichtwellenleiters zumindest teilweise in einer ersten dielektrischen Lichtwellenleiter-Durchführung angeordnet ist und die Führglieder (1O) axial zu den ersten Längsabschnitten (13) des dielektrischen Lichtwellenleiters bewegbar sind, und
    die Stifteinheit (26) ein Stiftglied (17) mit mehreren in dem Stiftglied (17) in einer Richtung verschiebbaren Stiftkörpern (11) aufweist, wobei jeder Stiftkörper (ii) eine sich durch ihn erstreckende zweite Durchführung besitzt und jede der zweiten Längsabschnitte (i4) des dielektrischen Lichtwellenleiters teilweise in einer zweiten Durchführung angeordnet ist, wobei
    die Buchseneinheit (25) und die Stifteinheit (26) so ausgeführt sind, daß jeder erste Längsabschnitt (13) des dielektrischen Lichtwellenleiters in eine der zweiten Durchführungen eintreten und eine Licht-Kopplung mit einem der zweiten Längsabschnitte (i4) des dielektrischen Lichtwellenleiters bilden kann.
    3· Koppler nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Buchseneinheit (25) den dielektrischen Lichtwellenleiter sichernde Halterungen (9) aufweist, die an dem Buchsenkörper (12, 16) starr befestigt sind und daß jedes
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    Führglied (ίο) gegenüber jeder Halterung (9) -axial frei beweglich ist.
    k. Koppler nach Anspruch 1 oder 3» dadurch gekennzeichnet, daß der Buchsenkörper (12) ein Rohr ist, in dem das Führglied (io) einen Gleitsitz bildet.
    5· Koppler nach Anspruch 2 oder 3» dadurch gekennzeichnet, daß der Buchsenkörper (16) Öffnungen (18) aufweist, in denen die Führglieder (10) Gleitsitze bilden.
    6. Koppler nach einem der Ansprüche 1 bis 5» dadurch gekennzeichnet, daß jeder der ersten dielektrischen Lichtwellenleiter-Durchführungen einen nach außen abgeschrägten Bereich am Ende jeder ersten Durchführung aufweist.
    7. Koppler nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß jede erste Durchführung Kreisquerschnitt aufweist.
    8. Koppler nach einem der Ansprüche 1, 3» ^-» 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Halterung (9) und das ■Führglied (10) im wesentlichen identischen Querschnitt aufweisen.
    9. Koppler nach einem der Ansprüche 2, 3» 5» 6 oder 7» dadurch gekennzeichnet, daß jede Öffnung (18) die Halterung (9) für einen dielektrischen Lichtwellenleiter enthält und jede Halterung (9) und jedes Führgiied (1O) im wesentlichen identischen Querschnitt aufweisen.
    10. Koppler nach Anspruch h, dadurch gekennzeichnet,
    - ta -
    daß bei im wesentlichen identischem Querschnitt für die Halterung (9) und das Führglied (1O) der Buchsenkörper (12) Kreisquerschnitt besitzt und das Führglied (1O) und die Halterung (9) Glaskapillarrohre aufweisen mit nach außen abgeschrägten Bohrungen an den Enden der Kapillarrohre.
    11. Koppler nach Anspruch 5» dadurch gekennzeichnet, daß bei im wesentlichen identischen Querschnitten für die Halterung (9) und das Führglied (1O) jede Öffnung (18) Kreisquerschnitt besitzt und die Führglieder (10) und die Halterungen (9) Glaskapillarrohre aufweisen, mit nach außen abgeschrägten Bohrungen an den Enden der Kapillarrohre.
    12. Koppler nach einem der Ansprüche 1 bis 11, gekennzeichnet durch einen Stifthalter (15) am Buchsenkörper (12).
    13. Koppler nach einem der Ansprüche 2 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß der Buchsenkörper (16) in einer Hülse (19) angeordnet ist, die ein Stifteinpaßglied (2O) und einen Stifthalter (2*0 aufweist.
    lh. Koppler nach einem der Ansprüche 1 bis 13» dadurch gekennzeichnet, daß in jeder Halterung (9) eine Durchführung vorgesehen ist und jede Durchführung von einem ersten Längsabschnitt (13) des dielektrischen Lichtwellenleiters durchsetzt und an ihm starr befestigt ist und jeder erste Längsabschnitt (13) des dielektrischen Lichtwellenleiters zumindest teilweise in einer ersten Durchführung angeordnet ist.
    15· Koppler nach einem der Ansprüche 1 oder 3 bis 13» dadurch gekennzeichnet, daß der Stiftkörper (11) in den
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    Buchsenkörper (12) der Buchseneinheit (25)> der ein Führglied (io) mit der ersten Durchführung besitzt, so eingreift, daß die erste und die zweite Durchführung in Dekkung gebracht sind.
    16. Koppler nach einem der. Ansprüche 2 bis 13» dadurch gekennzeichnet j daß das Stiftglied (17) mehrere Öffnungen (18) aufweist, in jedem der Öffnungen (18) ein Stiftkörper (ii) als Gleitsitz angeordnet ist, jeder Stiftkörper (11) eine sich durch ihn erstreckende zweite Durchführung besitzt, wobei jedes Stiftglied (17) mit dem Buchsenkörper (16) so zusammenwirkt, daß jede erste Durchführung zu einer zweiten Durchführung in Deckung gebracht ist.
    17· Koppler nach Anspruch 16, gekennzeichnet durch ein Stiftpaßglied (21) am Stiftglied (17), um mit dem Stifteinpaßglied (20), das fest an der den Buchsenkörper (16) umgebenden Hülse (19) befestigt ist, zusammenzuwirken.
    18. Koppler nach Anspruch 16 oder 17, gekennzeichnet durch ein betätigbares Ausstellglied (23) zum Ausstellen der Stiftkörper (ii) aus den Öffnungen (18).
    19· Koppler nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, daß das Ausstellglied eine Kammer zur Aufnahme eines unter Druck stehenden Fluids ist, wobei die Kammer mit jeder Öffnung (18) in Verbindung steht.
    20. Koppler nach einem der Ansprüche 15 bis 19, dadurch gekennzeichnet, daß ein Längsabschnitt (lh) des dielektrischen Lichtwellenleiters teilweise in einer zweiten dielektrischen Lichtwellenleiter-Durchführung angeordnet ist.
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    21. Koppler nach einem der Ansprüche 1 bis 20, dadurch gekennzeichnet, daß jede zweite Durchführung eine Brechzahl ausgleichende Flüssigkeit enthält.
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