DE3311892C2 - - Google Patents
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- F02—COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
- F02D—CONTROLLING COMBUSTION ENGINES
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- F02D41/02—Circuit arrangements for generating control signals
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- Electrical Control Of Air Or Fuel Supplied To Internal-Combustion Engine (AREA)
- Combined Controls Of Internal Combustion Engines (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Steuern der einer
Brennkraftmaschine zuzuführenden Brennstoffmenge nach dem
Gattungsbegriff des Patentanspruchs 1.
Bei einer derartigen, aus der DE-OS 26 40 107 bekannten Vor
richtung erfolgt die Steuerung der der Brennkraftmaschine
zuzuführenden Brennstoffmenge nach Maßgabe nicht nur des
Parametersignals, das der der Brennkraftmaschine zugeführten
Luftmenge entspricht, sondern auch nach Maßgabe eines Para
metersignals, das beispielsweise der Drehzahl der Maschine
entspricht. Die zuzuführende Brennstoffmenge wird dabei zu
nächst nach den jüngsten Werten der Parametersignale
gebildet und anschließend in Abhängigkeit davon nachgebessert,
wie sich einer der Parameter verändert hat.
Gegenstand der älteren deutschen Patentanmeldung P 32 18 777
(DE-OS 32 18 777) ist eine Vorrichtung zum Regeln einer Brenn
kraftmaschine, bei der die Arbeitsverhältnisse der Brenn
kraftmaschine gleichfalls in Abhängigkeit von wenigstens
zwei Parametern, beispielsweise der Drehzahl und dem Ansaug
leitungsdruck gesteuert werden, wobei wiederum die Steuerung
zunächst auf der Grundlage der aktuellen Werte dieser Para
meter erfolgt und erst anschließend eine Nachbesserung, aller
dings auf der Grundlage eines dritten Parameters, nämlich
der Drosselventilstellung durchgeführt wird, der nicht als
Grundlage für die direkte Steuerung gedient hatte.
Die der Erfindung zugrundeliegende Aufgabe besteht dem
gegenüber darin, die Vorrichtung nach dem Gattungsbegriff
des Patentanspruchs 1 so auszubilden, daß die der Brennkraft
maschine zuzuführende Brennstoffmenge nur von dem Parameter
gesteuert wird, der mit der zugeführten Luftmenge im Zusammen
hang steht, und stabile Laufverhältnisse der Maschine selbst
dann sichergestellt sind, wenn sich dieser Parameter plötzlich
ändert.
Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung durch die Ausbildung
gelöst, die im Kennzeichen des Patentanspruchs 1 angegeben
ist.
Besonders bevorzugte Weiterbildungen und Ausgestaltungen der
erfindungsgemäßen Vorrichtung sind Gegenstand der Patent
ansprüche 2 bis 6.
Im folgenden wird anhand der zugehörigen Zeichnung ein besonders
bevorzugtes Ausführungsbeispiel der Erfindung näher beschrieben. Es
zeigt
Fig. 1 ein schematisches Blockschaltbild des Ausführungsbei
spiels der Erfindung,
Fig. 2 bis 4 in Flußdiagrammen jeweils Beispiele der Modulation des
Maschinenparameters bei der in Fig. 1 dargestellten
Vorrichtung und
Fig. 5 bis 12 Versuchsergebnisse, die jeweils Kennlinien zur Dar
stellung der Wirkung der Erfindung liefern.
Fig. 1 zeigt ein schematisches Blockschaltbild eines Ausführungsbeispiels
der erfindungsgemäßen Vorrichtung zum Steuern der Arbeitsverhältnisse
einer Brennkraftmaschine. Die Luft geht durch ein Luftfilter 1 und
einen Ansaugkrümmer 3 mit einem Drosselventil 2 und wird dann in die
Maschine 4 gesaugt. Der Ansaugkrümmer 3 ist mit einem Drucksensor 5
versehen, um den Absolutdruck P BA im Ansaugkrümmer zu messen, der
einer der Laufparameter der Maschine ist. Dieser Druck P BA wird in
ein elektrisches Signal umgewandelt. Dieses ermittelte Ausgangssignal
wird einer arithmetischen Steuerung 6 eingegeben. Diese Schaltung 6
umfaßt einen Mikroprozessor, beispielsweise einen Mikrocomputer oder
ähnliches, der die arithmetische Verarbeitung nach Maßgabe eines be
stimmten Programmes durchführt, das später beschrieben wird. Das
arithmetische Ergebnis liegt an einem Steuerteil 7 für die Kraftstoff
versorgung, der dann ein Steuersignal der Maschine 4 liefert, um ein
nicht dargestelltes Kraftstoffeinspritzventil für ein Zeitintervall
zu öffnen, das dem ermittelten arithmetischen Ergebnis entspricht. In
dieser Weise wird die eingespritzte Kraftstoffmenge, die einer der
Laufparameter ist, gesteuert.
Fig. 2 bis 4 zeigen in Flußdiagrammen Beispiele der Steuerung durch
die in Fig. 1 dargestellte Vorrichtung.
Wie es in Fig. 2 dargestellt ist, wird der absolute Druck P BA im Ansaug
krümmer 3 durch den Drucksensor 5 in der oben beschriebenen Weise
ermittelt und werden von dem ermittelten Ausgangswert, der diesem absoluten
Druck P BA entspricht in der Steuerschaltung 6 mit einer gegebenen
Frequenz synchron mit einem Signal für den oberen Totpunkt, das mit der
Drehung der Maschine synchron ist, Stichproben genommen. Der neueste
gemessene Stichprobenwert P Bn wird dann im Programmschritt S 1 einge
lesen. Dieser neueste Stichprobenwert P Bn wird in einem Speicher mit
direktem Zugriff RAM in der Steuerschaltung als Daten für die Berechnung
bei einem Signal für den oberen Totpunkt zu diesem Zeitpunkt oder bei dem
vorliegenden Signal für den oberen Totpunkt im Programmschritt S 2
gespeichert. Der Stichprobenwert P Bn wird gleichfalls im Programmschritt
S 3 im Speicher RAM als Daten für die Berechnung beim nächsten Signal für
den oberen Totpunkt gespeichert. Im Programmschritt S 4 wird dann der
vorhergehende Stichprobenwert P Bn-1 vom Speicher RAM ausgelesen, worauf
hin der Unterschied zwischen dem vorhergehenden Stichprobenwert P Bn-1
und dem neuesten Stichprobenwert P Bn zu diesem Zeitpunkt berechnet
wird. Der Absolutwert dieses Unterschieds wird im Programmschritt S 5
daraufhin überprüft, ob er größer oder gleich einem vorbestimmten Wert
Δ P G ist oder nicht. Der Wert von Δ P G ist ein vorbestimmtes Viel
faches des Absolutdruckes P BA , das einen der kleinsten Teiler einschließt
und wird im folgenden als Schutz- oder Führungswert bezeichnet. Wenn
das Ergebnis im Programmschritt S 5 positiv ist, d. h. nur wenn
|P Bn -P Bn-1|Δ P BG
ist, geht das Programm auf den Schritt S 6 über,
und wird der neueste Stichprobenwert P Bn zu diesem Zeitpunkt berechnet
und so moduliert, daß er gleich
P Bn +ψ (P Bn -P Bn-1)
ist, wobei
ψ eine Konstante ist, deren optimaler Wert nach Maßgabe ver
schiedener Faktoren gewählt wird, die später beschrieben werden. Im
Programmschritt S 8 wird als nächstes die Kraftstoffeinspritzimpuls
breite T i entsprechend diesem Modulationswert bestimmt, wodurch die
eingespritzte Kraftstoffmenge, die eines der Arbeitsverhältnisse der
Maschine ist, gesteuert wird.
Wenn das Ergebnis im Programmschnitt S 5 negativ ist, d. h. wenn
|P Bn -P Bn-1|<Δ P BG′ ist, wird der neueste Stichprobenwert P Bn zu
diesem Zeitpunkt nicht moduliert, sondern unverändert als fester Wert
der Kraftstoffeinspritzimpulsbreite ähnlich wie in üblicher Weise ver
wandt. Das heißt mit anderen Worten, daß das Programm zum Programm
schritt S 7 übergeht, wo bestimmt wird, daß P BA =P Bn′ , woraufhin
der Programmschritt S 8 folgt.
Wie es oben beschrieben wurde, werden diese Programmschritte S 1 bis S 8
der Reihe nach wiederholt, um eine geeignete Steuerung der Arbeitsver
hältnisse der Maschine zu bewirken.
Die Wirkung eines derartigen Verfahrens zum Steuern der Arbeitsver
hältnisse der Brennkraftmaschine, das im obigen anhand von Fig. 2
beschrieben wurde, wird im folgenden konkret erläutert. Wenn das Aus
maß der Änderung des Absolutdruckes P BA im Ansaugkrümmer im Stich
probenintervall groß ist, ist
|P Bn -P Bn-1|Δ P BG .
Somit wird
der Wert ψ (P Bn -P Bn-1), der diesem Maß an Druckänderung entspricht
(einschließlich des Vorzeichens und der Höhe), dem neuesten Stich
probenwert P Bn zu diesem Zeitpunkt zuaddiert, um den Wert von P BA
zu bestimmen. Wenn daher P BA zunimmt, wird der Wert von P BA vorab auf das
Maß der Zunahme der Druckänderung ansprechend moduliert und
erhöht. Wenn der Wert P BA abnimmt, wird andererseits der Wert von
P BA vorab nach Maßgabe des Ausmaßes der Abnahme der Druckänderung
moduliert und herabgesetzt. Es ist somit möglich, die Verzögerung in
der Arbeit der Steuervorrichtung, beispielsweise des Sensors 5, der
arithmetischen Steuerung 6 oder ähnlichem und die Verzögerung in der
Arbeit des gesteuerten Systems der Maschine 4 zu korrigieren. Der Mangel
bei bekannten Vorrichtungen, daß nämlich das Kraftstoff-Luft-
Verhältnis verarmt und angereichert wird, wird beseitigt. Die erfindungs
gemäße Vorrichtung trägt zur Reinheit des Abgases bei. Die Konstante ψ
zur Multiplikation bei der oben beschriebenen Modulation wird unter
Berücksichtigung der Verzögerungen in diesen Einrichtungen und Systemen
und unter Berücksichtigung ähnlicher Parameter bestimmt.
Wie es in Fig. 3 dargestellt ist, sind die Programmschritte S 11 bis S 13
und S 16 bis S 18 die gleichen wie die Programmschritte S 1 bis S 3 und
S 6 bis S 8 in Fig. 2, so daß die Verarbeitung in diesen Programmschritten
der Einfachheit halber nicht nochmals beschrieben wird. Es werden nur
die Programmschritte beschrieben, die sich von dem in Fig. 2 dargestellten
Programm unterscheiden. In Fig. 3 wird auch der Stichprobenwert
P Bn-2 verwandt, der der vorvorige Wert vor dem Stichprobenwert zu
diesem Zeitpunkt ist. Das heißt, daß im Programmschnitt S 14 sowohl
der vorige Stichprobenwert P Bn-1 als auch der oben erwähnte Stichproben
wert P Bn-2 ausgelesen werden. Anschließend wird im Programmschritt S 15
der Absolutwert |P Bn -P Bn-2| daraufhin überprüft, ob er größer oder
gleich Δ P BG ist, um über die Notwendigkeit der Modulation des Stichproben
wertes zu diesem Zeitpunkt zu entscheiden. Wenn das Ergebnis im Programm
schritt S 15 positiv ist, geht das Programm auf die Programmschritte
S 16 und S 18 über. Wenn das Ergebnis negativ ist, folgt der Programm
schritt S 17. Wie es in Fig. 2 beschrieben wurde, wird der Programm
ablauf in den Programmschritten S 11 bis S 18 wiederholt, um die
Arbeitsverhältnisse der Maschine zu steuern.
Bei diesem zweiten Ausführungsbeispiel wird das Ausmaß der Änderung
im Druck P BA unter Verwendung des Unterschiedes zwischen dem Stich
probenwert zum vorliegenden Zeitpunkt und dem vorvorigen Stichproben
wert bestimmt. Es kann daher ein stabilerer Parameterwert verglichen
mit dem Entscheidungsverfahren in Fig. 2 ermittelt werden. In Fig. 2
kann nämlich eine nicht notwendige Modulation ausgeführt werden, da in
dem Fall in dem der Schutzwert auf einen Wert festgelegt ist, der dem
kleinsten Teiler entspricht, der Quantisierungsfehler im Stichproben
wert fälschlich als Ausmaß der Änderung zwischen dem Stichprobenwert
zum vorliegenden Zeitpunkt und dem vorhergehenden Stichprobenwert
genommen werden kann.
Die in Fig. 4 dargestellten Programmschritte S 21 bis S 25, S 27 und S 28
sind die gleichen wie die Programmschritte S 1 bis S 5, S 7 und S 8 in
Fig. 2. Lediglich die Verarbeitung im Programmschritt S 26 ist
von der im Programmschritt S 6 verschieden. Das heißt, daß der
arithmetische Ausdruck zum Erhalten des Modulationswertes P BA aus
gedrückt wird als
P BA =P Bn +c ( Δ P B +ΔΔ P Bn ),
wobei
Δ P B =P Bn -P Bn-1 und ΔΔ P Bn =Δ P Bn -Δ P Bn-1.
Bei dieser arithmetischen Modulation ist ersichtlich, daß ihre
Genauigkeit verglichen mit dem in Fig. 2 dargestellten Verfahren ver
bessert ist. Bei diesem Ausführungsbeispiel wird der Wert ψ entsprechend
der Verzögerung in der Arbeit des Steuersystems und des gesteuerten
Systems oder ähnlichem bestimmt.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung wird synchron mit dem Signal für den
oberen Totpunkt bezüglich der oben beschriebenen Programme in den
Fig. 2 bis 4 aktiviert, sie kann jedoch auch mit einem gewünschten
festen Zeitintervall aktiviert werden.
In dem Bereich, in dem die Maschinendrehzahl größer ist und in dem
einige Schwierigkeiten mit dem Schwanken der Maschinendrehzahl auf
treten, kann es möglich sein, den Stichprobenwert zu diesem Zeitpunkt
unverändert bei der Berechnung zu verwenden, um die Rechenzeit im
Fall der Aktivierung des Programmes über eine Synchronisierung mit
dem Signal für den oberen Totpunkt unter Verwendung eines Mikro
computers zu verkürzen. Beim Leerlauf, bei dem das Schwanken der
Maschinendrehzahl leicht vom Fahrer wahrgenommen werden kann, bei
spielsweise in dem Fall, in dem das Schwanken der Drehzahl durch die
niedrige Maschinendrehzahl und das vollständige Schließen des
Drosselventils unterschieden wird, kann eine große Konstante ψ vor
gesehen sein. In allen anderen Fällen als dem Leerlauf kann eine kleine
Konstante ψ vorgesehen sein und kann insbesondere die Konstante ψ
gleich 0 gesetzt werden, wenn keine Schwierigkeiten mit dem Schwanken
der Drehzahl auftreten.
Es kann möglich sein, den Wert der Konstanten ψ in Abhängigkeit vom
Vorzeichen des Unterschiedes zwischen dem Stichprobenwert zum vor
liegenden Zeitpunkt und dem vorhergehenden Stichprobenwert, nämlich
in Abhängigkeit von einer Änderung im Laufparameter in Beschleunigungs-
und Verzögerungsrichtung der Maschine zu variieren.
Im folgenden wird die Wirkung der vorliegenden Erfindung anhand der
Fig. 5 bis 12 beschrieben.
Fig. 5 zeigt die Nachlaufkennlinie des Absolutdruckes P BA im Krümmer
für den Fall, daß im Leerlauf der Maschine Schritt für Schritt eine
Last wirkt. Die Kurve 50 zeigt die Änderung in der Maschinendrehzahl
gegenüber der Zeit. Die Kurven 51 bis 53 zeigen jeweils die Änderungen
im Wert P BA gegenüber der Zeit für jeden Fall, in dem die Volumina
im Krümmer 0,25, 1,0 und 4,0 Liter betragen. Fig. 6 zeigt die Form
der Nachlaufänderung im Absolutdruck P BA gegenüber einer sinuswellen
förmigen Änderung (Kurve 60) in der Drehzahl während des Leerlaufs
der Maschine. Die Kurven 61 bis 63 zeigen jeweils Änderungen für jeden
Fall, in dem die Volumina im Krümmer 0,25, 1,0 und 4,0 Liter betragen.
Fig. 7 zeigt die Nachlaufkennlinie des Wertes P BA , wenn das Drossel
ventil plötzlich geschlossen wird. Die Kurve 70 zeigt eine Änderung
im Öffnungswinkel des Drosselventils, während die Kurven 71 bis 73
jeweils die Nachlaufkennlinien für jeden Fall zeigen, in dem die
Volumina im Krümmer 0,25, 1,0 und 4,0 Liter betragen.
Aus den Fig. 5 bis 7 ist ersichtlich, daß der Absolutdruck P BA im
Ansaugkrümmer den Änderungen in der Drehzahl der Maschine und dem
Drosselöffnungswinkel mit einer gewissen Verzögerung nachläuft, und
daß diese Verzögerung mit zunehmendem Volumen im Krümmer größer wird.
Diese Verzögerungszeit wird gemäß der Erfindung moduliert. Fig. 8
zeigt den Modulationszustand.
In Fig. 8 ist die Wirkung der Erfindung für den Fall dargestellt, daß
das Drosselventil plötzlich geschlossen wird. Die Kurven 81 bis 84
zeigen jeweils die Änderungskennlinie des Absolutdruckes P BA gegenüber
der Zeit für jeden Fall, in dem die Volumina 0,25, 1,0, 2,0 und 4,0
Liter betragen, wenn die erfindungsgemäße Ausbildung nicht verwandt
wird. Die Kurven 85 und 86, in unterbrochenen Linien, und die Kurven
87 und 88, in strichpunktierten Linien, zeigen jeweils die Nachlaufkenn
linien von P BA gegenüber der Zeit für ψ gleich 2,4,6 und 8 für den
Fall, daß die erfindungsgemäße Ausbildung bei einem Krümmer verwandt
wird, der ein Volumen von 4,0 Liter hat. Es ergibt sich, daß selbst
bei einem Krümmer mit einem Volumen von 4,0 Liter die oben erwähnte
Kennlinie merklich verbessert ist, da der Absolutdruck P BA nach der
Modulation einem Krümmer mit einem Volumen von 2,0 Liter, insbe
sondere bei der Wahl des Wertes ψ gleich 4 bis 6, entspricht.
Fig. 9 zeigt ein weiteres Beispiel der Kennlinie zum Beschreiben der
Wirkung der Erfindung. In Fig. 9 ist die Beziehung zwischen der
Konstanten ψ und der Abnahme in der Maschinendrehzahl bei gelöster
Kupplung dargestellt. Diese graphische Darstellung zeigt die
Modulation gemäß der Erfindung, wenn die Fahrdrehzahl von 3000 Umdrehungen
pro Minute im zweiten Gang vermindert wird und die Kupplung bei 1300
Umdrehungen pro Minute gelöst wird. Die Kraftstoffeinspritzung wird
bei Drehzahlen über 1130 Umdrehungen pro Minute unterbrochen. In
Fig. 9 zeigt eine ausgezogene Linie die Änderung in der Maschinen
drehzahl für ψ=6. Eine unterbrochene Linie zeigt die Änderung in
der Drehzahl für ψ=0, d. h. dann, wenn die erfindungsgemäße Aus
bildung nicht vorgesehen ist. Es ist ersichtlich, daß das Schwanken
in der Drehzahl gemäß der Erfindung unterdrückt wird, und daß die
Maschinendrehzahl in einen annähernd geeigneten Bereich der Leerlauf
drehzahl hineinläuft. Das Schwanken in der Drehzahl wird durch die
Arbeit der Wechselstrommaschine zum Aufladen der Batterie verursacht.
Fig. 10 zeigt die Beziehung zwischen der Konstanten ψ und der
maximalen Schwankungsbreite im Schwanken der Drehzahl ΔNe (U/m) bei
gegebenen Laufverhältnissen während des Leerlaufs (d h. bei den Ver
hältnissen, bei denen ein Schwanken der Drehzahl leicht auftritt). Jede
Kurve zeigt eine Kennlinie für Volumina im Krümmer von 1,7, 2,2, 3,2
und 4,7 Liter jeweils. Aus Fig. 10 ergibt sich, daß die geeignete Wahl
des Wertes von c dazu führt, daß das Schwanken in der Drehzahl unter
drückt wird. Es hat sich bestätigt, daß das Schwanken in der Drehzahl
wirksam selbst dann unterdrückt werden kann, wenn der Wert von ψ
etwa gleich 2 ist.
Fig. 11 zeigt die Beziehung zwischen dem Volumen im Ansaugkrümmer und
der maximalen Schwankung in der Maschinendrehzahl ΔNe. Jede Kurve
zeigt eine Kennlinie für Werte der Konstanten c gleich 0,1, 3,6, 10 und 16
jeweils. Diese Kennlinien wurden unter denselben Bedingungen wie in
Fig. 10 erhalten. Es ist ersichtlich, daß das Schwanken der Drehzahl
wirksam dadurch unterdrückt werden kann, daß in geeigneter Weise der
Wert von ψ unabhängig vom Volumen im Ansaugkrümmer gewählt wird.
Fig. 12 zeigt die Beziehung zwischen der optimalen Konstante ψ bezüglich
des Volumens im Ansaugkrümmer und der Maschinendrehzahl ΔNe (U/m) bei
diesem optimalen Wert von ψ. Aus dieser Figur ist ersichtlich, daß
es bevorzugt ist, den Wert von ψ mit einer Zunahme im Volumen im
Ansaugkrümmer zu erhöhen. Das bedeutet, daß aufgrund der Tatsache, daß
die Arbeit des gesteuerten Systems mit Zunahme im Volumen des Ansaug
krümmers stark verzögert ist, ein größeres Ausmaß an Modulation erhalten
wird, indem ein größerer Wert der Konstanten ψ zum Multiplizieren
für die Modulation verwandt wird.
Alle oben beschriebenen Kenndaten bezüglich der Fig. 5 bis 12
wurden in Übereinstimmung mit der im Flußdiagramm von Fig. 2 darge
stellten Datenverarbeitung erhalten. Selbstverständlich kann im
wesentlichen dieselbe Wirkung unter Verwendung der in den Fig. 3 und 4
dargestellten Flußdiagramme erzielt werden. Bei den obigen Ausführungs
beispielen wurde der Absolutdruck im Krümmer als Laufparameter der
Maschine ermittelt und wurden dadurch die Einspritzimpulse gesteuert.
Die vorliegende Erfindung ist jedoch nicht darauf beschränkt.
Wie es oben beschrieben wurde, kann gemäß der Erfindung ein stabiles
Laufverhalten der Maschine erzielt werden, was zur Reinheit des
Abgases beiträgt.
Claims (7)
1. Vorrichtung zum Steuern der einer Brennkraftmaschine
zuzuführenden Brennstoffmenge mit
- - einer Detektoreinrichtung, die ein Parametersignal erzeugt, das der der Brennkraftmaschine zugeführten Luft menge entspricht,
- - einer Einrichtung, die Stichprobenwerte des Parameter signals mit einer Stichprobenfrequenz bildet und somit nacheinander auftretende Stichprobensignale erzeugt,
- - einer Speichereinrichtung, die die Stichprobensignale speichert, und
- - einer Steuereinrichtung, die in Abhängigkeit von den Stichprobensignalen die zuzuführende Brennstoffmenge berechnet,
dadurch gekennzeichnet,
daß in der Steuereinrichtung (7) vorgesehen sind,
- - eine Subtrahiereinrichtung, die ein Differenzsignal er zeugt, das die Differenz zwischen dem jüngsten Stich probensignal (P Bn ) und einem vorhergehenden Stichproben signal (P Bn-1, P Bn-2 ) wiedergibt, und
- - eine Moduliereinrichtung, die das jüngste Stichproben signal (P Bn ) dadurch moduliert, daß sie ein Signal zu addiert, das zu dem Differenzsignal in Beziehung steht, wobei die zuzuführende Brennstoffmenge vom modulierten jüngsten Stichprobensignal abhängig ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Moduliereinrichtung das Signal, das zu dem Diffe
renzsignal in Beziehung steht, dadurch bildet, daß sie
die von der Subtrahiereinrichtung gebildete Differenz
mit einer Konstanten ψ multipliziert.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Moduliereinrichtung das jüngste Stichproben
signal (P Bn ) nur dann moduliert, wenn die von der
Subtrahiereinrichtung gebildete Differenz zwischen dem
jüngsten Stichprobensignal (P Bn ) und dem gerade vorher
gehenden Stichprobensignal (P Bn-1 ) über einem vorbestimmten
Wert ( Δ P BG ) liegt.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Moduliereinrichtung das jüngste Stichproben
signal (P Bn ) nur dann moduliert, wenn die von der Subtrahier
einrichtung gebildete Differenz zwischen dem jüngsten
Stichprobensignal (P Bn ) und dem vorvorherigen Stichproben
signal (P Bn-2 ) über einem vorbestimmten Wert ( Δ P BG ) liegt.
5. Vorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Subtrahiereinrichtung eine erste Differenz
zwischen dem jüngsten Stichprobensignal (P Bn ) und dem gerade
vorhergehenden Stichprobensignal (P Bn-1 ) und eine zweite
Differenz zwischen dem gerade vorhergehenden Stichproben
signal (P Bn-1 ) und dem vorvorherigen Stichprobensignal
(P Bn-2 ) jeweils berechnet und eine dritte Differenz zwischen
der ersten und der zweiten Differenz bildet, und die
Moduliereinrichtung das Moduliersignal dadurch bildet, daß
sie den addierten Wert aus der ersten und der dritten
Differenz mit einer bestimmten Konstanten ψ multipliziert.
6. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Konstante ψ nur im Leerlauf einen von Null
verschiedenen Wert hat.
Applications Claiming Priority (1)
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| DE3311892C2 true DE3311892C2 (de) | 1988-03-24 |
Family
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| DE (1) | DE3311892A1 (de) |
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